Frühere Gemeinde | Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Göttingen | Patrozinium: Jakobus der Ältere1 | KO: Calenberger KO von 1569
Orts- und Kirchengeschichte
Um 1180/90 oder kurz nach 1200 entstand im Nordosten der späteren Stadt Göttingen eine planvoll errichtete Siedlung mit Kirche und landesherrlicher Burg.2 Um 1250 umschloss eine gemeinsame Stadtmauer die Marktsiedlung um St. Johannis und St. Nicolai sowie die Burg- oder Adelssiedlung um St. Jacobi. Die spätestens in der ersten Hälfte des 13. Jh. erbaute St.-Jacobi-Kirche diente „als Burgkapelle für die neu angelegte Jacobi-Siedlung mit ihren Burgmannenhöfen“, sie lässt sich als „landesherrliche Burgkirche innerhalb Göttingens“ beschreiben.3 Wie auch die übrigen Göttinger Stadtkirchen ist sie als Filia der St.-Albani-Kirche anzusehen. Gegründet hat sie vermutlich Hzg. Heinrich (V.) der Ältere († 1227); mitunter wird auch sein Vater, Hzg. Heinrich den Löwen († 1195), als Kirchengründer angenommen. Er habe die Jacobikirche auf dem Rückweg von einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela gestiftet.4 Im Jahr 1245 ist der Jacobi-Friedhof – cimiterio b[eati] Iacobi – urkundlich belegt.5 Ein gutes Jahrzehnt später, im Jahr 1256, bestätigte Hzg. Albrecht I. († 1279) der ecclesie S. Jacobi in Gotinge Landbesitz in Altengrone.6 Ebenfalls 1256 ist mit Bertrammus pleb[anus] S. Jacobi in Gotingen erstmals ein Geistlicher der Kirche erwähnt; er ist sicher identisch mit dem 1245 genannten Priester dominus Bertrammus und hatte das Pfarramt auch 1266 noch inne.7 Über das Aussehen der Jacobikirche des 13. Jh. ist nichts bekannt.
Folgende Geistliche sind aus der ersten Hälfte des 14. Jh. bekannt: zwischen 1310 und 1323 Gerardus, er war gleichzeitig Kaplan des Hzg. Albrecht II. († 1318)8; 1330 Henricus9 sowie zwischen 1339 und 1356 Dethmarus.10 Im Jahr 1331 sind erstmals Provisoren oder Älterleute der Jacobikirche urkundlich nachweisbar, also Laien, die das Kirchenvermögen verwalteten.11 Nachdem bis Mitte des 14. Jh. die Göttinger Pfarrkirchen St. Johannis, St. Marien und St. Nicolai neu errichtet oder erneuert worden waren, erlaubte Hzg. Ernst I. († 1367) den „alderlude und vorstender der kerken tho s. Jacob binnen Gottingen […] dat sei ohre kerken, so kleine und geringe was, mochten groter und hoger buwen“.12 Eine Bauinschrift, jetzt am südlichen Strebepfeiler des Turms angebracht, erinnert an den Baustart im Jahr 1361; demnach begannen die Bauarbeiten am Chor: „Anno D[omi]ni M CCC LXI k[a]l[endis] d[e]c[embris] c[horus] j[ste] i[nceptus]“ (Im Jahre des Herrn 1361 an den Kalenden des Dezember wurde dieser Chor begonnen).13 Um das Vorhaben finanziell zu unterstützen, gewährte Papst Gregor XI. (amt. 1370–1378) im Jahr 1372 einen Ablass.14 Bis 1383 waren die Arbeiten am Langhaus wahrscheinlich weitgehend abgeschlossen, denn in diesem Jahr stiftete Giselerus de Munden hier einen Marienaltar.15 Während der Bauzeit der neuen St.-Jacobi-Kirche sind her Ernste Kopmann als pernere von s. Jacobe to Gothingen erwähnt (1363)16 und Johann Lange (zwischen 1374 und 1390); Lange war gleichzeitig Kanoniker am Stift St. Nicolai in Magdeburg.17 Aus dem Jahr 1396 ist eine Urkunde von „Steffan, perner to synte Jakobe to Gotynghin“ überliefert.18
In die Bauphase fällt 1369 auch der Versuch Hzg. Ottos III. († 1394), das Kollegiatstift St. Peter von Nörten an die St.-Jacobi-Kirche zu verlegen und so „ein ganz typisches ‚Residenzstift‘ einzurichten“.19 Zudem plante er, dem Stift die beiden Göttinger Pfarrkirchen St. Johannis und St. Nicolai sowie die Fronleichnamskapelle zu inkorporieren. Dem Rat gelang es mit Unterstützung des Mainzer Erzbischofs, das Vorhaben zu verhindern: Im Februar 1372 untersagte Papst Gregor XI. den Umzug des Stifts.20 Die Zerstörung der herzoglichen Burg in einer Fehde zwischen Landesherrn und Stadt minderte nach 1387 den Einfluss des Herzogs in Göttingen und auf die St.-Jacobi-Kirche weiter.21 Das laut Inschrift im Jahr 1402 in St. Jacobi aufgestellte und bis heute in situ erhaltene Flügelretabel kann auch als Ausdruck dieser neuen Verhältnisse gelesen werden. Der Göttinger Chronist Franciscus Lubecus (1533–1595) berichtet: „die gemeine und irer fursteher eine vorguldete taffelln in irem chor uber dem homissenaltar bereiten und machen laßen, dar vile gute leute in die ehre Gottes und s. Jacobi contribuiret und gegeben“. Das Retabel war also keine herzogliche Stiftung, vielmehr hatte die Gemeinde ihn selbst finanziert. Zudem fehlen unter den Heiligenfiguren der Festtagsseite jene Heiligen, die Bezüge zu den welfischen Landesherren herstellen würden: St. Michael, St. Blasius oder St. Cyriakus, denen „die für die Welfen wichtigsten Kirchen in Lüneburg und Braunschweig geweiht“ waren.22 Das Retabel steht gleichsam am Ende einer Entwicklung, die „aus der Burgkirche St. Jacobi eine ‚Bürgerkirche‘“ gemacht hatte.23 Im Jahr 1417 stifteten die Brüder und Göttinger Bürger Dietrich und Albert Endeman einen Altar in der Jacobikirche.24
In der ersten Hälfte des 15. Jh. erhielt die Kirche ihren hohen Westturm. Da 1400 eine „St. Thomas-Kapelle zu St. Jacobi bei dem Turmpfeiler“ erwähnt ist und 1402 oder 1409 eine (weitere?) Altarstiftung unterhalb des Turms überliefert ist, muss der Unterbau seinerzeit bereits abgeschlossen gewesen sein.25 Wohl für den Bau der Freiturmgeschosse schloss die Stadt 1426 einen Vertrag mit dem Hildesheimer Baumeister Hans Rutenstein; 1433 war der Turm fertiggestellt.26 Die älteste erhaltene Glocke stammt aus dem Jahr 1423.27 1459 schließlich erhielt der Turm eine hölzerne Spitze und einen Knauf als Bekrönung: „In disem jar warth auch follent verdig gebauwet s. Jacobs torne, und warth auf das newe mewerwergk eine lange und hoge spitze und der grosser kupfern knauf aufgesetzet, der dan so gross war, das zwene medlein mit kleinen kinderlein, so sie pflegeten und drugen, dar mit guetem gemach innen sitzen kondten“.28 Eine Urkunde aus dem Jahr 1464 erwähnt einen weiteren Nebenaltar: altaris s. Andreae in armario ecclesiae s. Jacobi.29 Im Jahr 1465 stellten die Älterleute von St. Jacobi ihrem Pfarrer Geld zur Verfügung, „dat hey schal eyn orgenisten holen, de deme godeshus bequeme sy“; die Kirche besaß also offensichtlich eine Orgel.30
An Pfarrern von St. Jacobi sind aus dem 15. Jh. namentlich bekannt Johann von dem Brinke (1417)31, Johannes Swanenflogel, der Kanoniker am Stift St. Blasii in Braunschweig war und sich 1427 und 1429 als rector parochialis ecclesiae s. Jacobi opido Gottingen bezeichnete32, Hermann Schriver, der wohl ab 1444 bis zu seinem Tod 1462/63 das Pfarramt inne hatte33, Reynoldus Weyteman (um 1465)34 sowie Georg Giseler, der die Pfarrpfründe 1478 oder 1479 übernahm und 1508 starb.35 Zu seinem Nachfolger ernannte Hzg. Erich I. († 1540) Ernestus Ducis; Chronist Lubecus notierte über ihn: „war herzogen Heinrichs ohnehlicher sohne, so auch ein propst zu Escherde war, hat aber nicht selbst residiret noch das ampt vorwaltet“.36 Er behielt die Pfarrpfründe wohl bis zu seinem Tod und hatte Curt Winckelmann (amt. bis 1542) als mercenarius eingesetzt.37 Überdies sind die Namen zweier Vizepfarrer überliefert: Eberhard Gewende (1517–1519) und Nikolaus Hildebrecht (wohl 1516–1519).38 Seit 1531 versahen luth. Geistliche den Pfarrdienst.
Anzeichen der luth. Lehre lassen sich in Göttingen seit der ersten Hälfte der 1520er Jahre nachweisen.39 Nach Lubecus waren 1528 erstmals „die bucher des alten testaments, so Doctor Martinus Luther zu vordeutschen angefangen“ in Göttingen erhältlich. Weiter schrieb er: „Anno 1528 ist alhir binnen Gottingen gwesen zu s. Jacob in der pfarcappellen mit namen her Jacob Corduwag, so angfangen, das evangelion lauter, rein und hell zu predigen und dem volke furzudragen“. Wenn Lubecus’ Angaben korrekt sind, waren die ersten luth. Predigten in Göttingen also in der St.-Jacobi-Kirche zu hören. Corduwag musste die Stadt wohl daraufhin verlassen, habe seine „concubinam Elsen“ geheiratet und sei nach Magdeburg gegangen.40 Im Herbst 1529 kam der luth. Prediger und ehemalige Dominikaner Friedrich Hüventhal aus Rostock nach Göttingen. In der Stadt formierte sich eine luth. Opposition, die in Verhandlungen mit dem Rat einen ersten öffentlichen luth. Gottesdienst durchsetzte, den Hüventhal am 24. Oktober in der Kirche der Dominikaner hielt (Paulinerkirche). Mit dem Wechsel der Konfession gingen in Göttingen auch politische Neuerungen im Verhältnis von Rat, Gilden und Bürgerschaft einher (Rezess vom 18. November).41 Die Einigung zwischen Opposition und Rat bedeutete eine „ruhigere Gangart“ der Reformation: Den Prediger Hüventhal wies der Rat wegen seiner radikalen Tendenzen aus und bat wohl etwa gleichzeitig die Stadt Braunschweig um die Entsendung des Predigers Heinrich Winkel, da dieser „alse wy horen, nicht to uproere und vornichtunge der klostere edder ceremonien, sunder dat gemeyne in syner predigunge myt deme reynen waren godes worde to irlangunge der salicheyd to underwisende geneget syn schall“ (wie wir hören nicht zu Aufruhr und Vernichtung der Klöster oder Zeremonien neige, sondern die Gemeinde in seinen Predigten mit dem reinen, wahren Worte Gottes zur Erlangung der Seligkeit unterweise).42 Anfang Dezember 1529 verbot der Rat Gottesdienste in den Göttinger Pfarrkirchen, solange noch keine luth. Prediger eingesetzt waren; Gottesdienste fanden nun für einige Wochen lediglich in den beiden Kirchen der Dominikaner und der Franziskaner statt. Schon im März 1530 trat die Christlike ordeninge der stadt Gottinge in Kraft. Ende Mai 1531 schloss sich die Stadt dem Schmalkaldischen Bund an. 1533 erreichte Göttingen eine Einigung mit dem weiterhin altgläubigen Landesherrn Hzg. Erich I. († 1540) und im gleichen Jahr verließen die letzten Mönche die Stadt.
1535 richtete Göttingen eine Superintendentur ein und berief Magister Johann Sutel, Pfarrer an St. Nicolai, zum ersten Stadtsuperintendenten. Landesherrliche Visitationen der städtischen Kirchen lehnte der Rat ab. Allerdings musste er 1542 das landesherrliche Patronat über die städtischen Pfarrkirchen anerkennen. 1585 trat die Calenberger KO an die Seite der städtischen Kirchenordnung und ab 1610 war das Amt des Stadtsuperintendenten mit dem des Generalsuperintendenten des Fsm. Göttingen verbunden. Der Rezess von 1665 schränkte die Befugnisse des Rates weiter ein und bedeutete die „Eingliederung des Göttinger Kirchenwesens in die Territorialkirche des Fürstentums Calenberg-Göttingen“.43
Als erster luth. Prediger versah P. Justus Isermann aus Groningen (amt. 1531–1538/41) das Pfarramt an der St. Jacobi-Kirche. Die Göttinger Pfarrpfründen und Pfarrhäuser waren jedoch noch in der Hand der ehemaligen, altgläubigen Amtsinhaber bzw. ihrer Stellvertreter. Der Rat musste selbst für Unterhalt und Wohnung der neuen Prediger sorgen.44 Erst Hzgn. Elisabeth († 1558) setzte 1542 die altgläubigen Pfarrer ab; gleichzeitig berief sie P. Andreas Lemenhusen (amt. 1542–1552) zum ersten regulären luth. Pfarrer an St. Jacobi.45 Nachdem P. Lemenhusen 1552 „fast mit alln kindren, ausgenommen 1 Sohn“ an der Pest gestorben war, übernahm der Friese P. Johannes Uthlo (amt. 1553–1593) das Pfarramt.46 Während seiner Amtszeit brannte der Turm nach einem Blitzeinschlag 1555 aus, herabstürzende Trümmer zerstörten zudem die Westvorhalle (1881 rekonstruiert). 1564 ließ die Gemeinde zwei neue Glocken gießen, der Wiederaufbau des Turms war bis dahin also wahrscheinlich abgeschlossen; die Stadtansicht von 1586 zeigt die welsche Haube mit der offenen Laterne.47
Die lateinische Inschrift an der 1617 erbauten Orgel 1617 nannte neben P. Christoph Lossius (amt. 1610–1626) weitere Amtsträger der Parochie St. Jacobi (Übersetzung): „Zur Ehre der heiligen Dreieinigkeit ist dieses Werk im Jahre Christi 1617 durch den Bürger Johannes Sieburg begonnen und im Jahre 1620 durch den Pfarrer, Herrn Magister Christoph Losse, und die Diakone Herrn Ludolph Henckel, Doktor der Medizin, Herrn Heinrich Helmoldt, Seniordiakone, und Nikolaus Bachmann sowie Herrn Justus Ludolph vollendet worden, die alle mit der Ausführung dieses Werkes umfassend beschäftigt waren“. Die vier Diakone – jährlich wählte die Gemeinde zwei neue und die beiden des Vorjahres blieben als Seniordiakone im Amt – verwalteten die Mittel der Armenfürsorge.48 Das mittelalterliche Flügelretabel verwendete die Gemeinde weiterhin und behielt anscheinend auch die üblichen Wandlungen zwischen Werk-, Sonn- und Festtagen bei (nachweislich noch 1734, wohl bis hinein in die erste Hälfte des 19. Jh.).49 Seit der Neugestaltung der Kirche im Jahr 1775 verdeckte die vorn im Chorraum frei aufgestellte Kanzel den Blick auf den Altar.50
Wie auch an den übrigen Göttinger Pfarrgemeinden bestanden Beziehungen zur 1737 gegründeten Universität: P. Christian Ernst Simonetti (amt. 1740–1748) etwa war Professor für Philosophie und seit 1746 außerplanmäßiger Professor der Theologie.51 Seit 1796 waren die Pfarrer von St. Jacobi zudem gleichzeitig Superintendenten der Insp. Göttingen II (1937: Göttingen-Nord), die Gemeinden des Göttinger Umlands umfasste. Anfang des 19. Jh. gab die benachbarte St.-Albani-Gemeinde Teile ihres Gemeindegebiets an St. Jacobi ab, da sie nach Auflösung der Göttinger St.-Nicolai-Gemeinde 1801/03 am stärksten gewachsen war.52 Um 1820 regte die Hannoversche Regierung an, die Jacobikirche gleichzeitig auch als Universitätskirche zu nutzen. Das Projekt kam nicht über die Planung hinaus.53 Allerdings übernahm P. Christian Friedrich Ruperti (amt. 1820–1836) 1822 zu Pfarr- und Superintendentenamt noch das Amt des ersten Universitätspredigers; im Gemeindepfarramt unterstützten ihn verschiedene Hilfsprediger.54 Zu ihnen zählte P. Christoph Heinrich Friedrich Bialloblotzky (amt. 1822–1827), der 1826 im universitären Umfeld einen privaten Erbauungskreis einrichtete und die Gründung eines Missionsvereins plante. Die Regierung stufte die Erbauungsstunden als pietistische Privatkonventikel ein und verbot sie aufgrund eines Gesetzes aus dem Jahr 1740; 1827 verließ P. Bialloblotzky Göttingen.55
Der langjährige P. Julius Hildebrand (amt. 1839–1878) war die „vielleicht bedeutendste Gestalt unter den Göttinger Pastoren des 19. Jahrhunderts“. Neben seinem Pfarr- und Superintendentenamt an St. Jacobi war er seit 1866 auch GSup. des Sprengels Hildesheim, Stadtsuperintendent sowie Mitglied er Landessynode.56 Durch ihn bestimmte in wachsendem Maße „der Geist einer konfessionell noch nicht verengten Erweckung das kirchliche Leben der Stadt“. Er gründete eine Vereinigung von Geistlichen aus Göttinger Stadt- und Landgemeinden, richtete 1866 mit zwei Diakonissen aus dem Henriettenstift Hannover eine Gemeindeschwesternstation ein und wirkte 1870 mit an der Gründung der Diakonissenanstalt Bethlehem. In P. Hildebrands Amtszeit fiel 1844/45 auch die Neugestaltung des Innenraums der Jacobikirche. Eine grundlegende Sanierung der Kirche begann 1880 mit der Rekonstruktion der 1555 zerstörten Westvorhalle, setzte sich 1891 bis 1898 mit der Außeninstandsetzung fort und endete 1900 bis 1901 mit der Neugestaltung des Innenraums, der u. a. eine neue Ausmalung und figürlich Buntglasfenster erhielt; der Hannoveraner Konsistorialbaumeister Conrad Wilhelm Hase (1818–1902) war maßgeblich für die Renovierung verantwortlich.57 Sein Projekt eines neugotischen Turmhelms aus Stein – 1888 hatte sich ein Turmbauverein gegründet – kam nicht zur Verwirklichung, nicht zuletzt aus statischen Gründen.58
P. Karl Adolf Friedrich August Kayser (amt. 1891–1910) richtete in der Jacobi-Gemeinde im Dezember 1891 einen Kirchenchor ein und leitete ihn etwa bis 1902.59 Im Jahr 1890 hatte die Zahl der Gemeindeglieder, die zu St. Jacobi gehörten, bei knapp 2.580 gelegen. Nach Neuziehung der Göttinger Parochialgrenzen im Jahr 1898 war sie bis 1910 auf gut 6.100 angestiegen.60 Neben der Pfarrstelle bestand seit 1906 eine ständige Pfarrkollaboratur, die das Landeskirchenamt Hannover zum 1. Januar 1927 in eine zweite Pfarrstelle umwandelte.61 Seit 1910 gaben die vier Göttinger Kirchengemeinden ein gemeinsames Gemeindeblatt heraus („Göttinger Gemeindeblatt“). Im Jahr 1923 gründeten sie den „Ev.-luth. Gesamtverband Göttingen“, der u. a. die Kirchensteuern in der Stadt vereinheitlichte und an die Gemeinden verteilte, Angelegenheiten übernahm, die alle Stadtgemeinden betrafen und die einzelnen Gemeinden bei der Finanzierung größerer Vorhaben unterstützte (etwa neue Glocken, Kirchenrenovierungen, Zuschüsse zu Gemeindeschwesternstationen); ein erster Gründungsversuch war 1912 noch gescheitert.62
Während der NS-Zeit hatten nacheinander P. Martin Peters (amt. 1925–1934) und P. Friedemann Hittmeyer (amt. 1935–1953) die erste Pfarrstelle und P. Wilhelm Eichhorn (amt. 1924/27–1950) die zweite inne. Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb P. Hittmeyer: „Keine Mitgliedschaft in der NSDAP oder DC wohl aber in der Bekenntnisgemeinschaft“.63 Zum KV notierte er knapp: „Der 1933 gewählte Kirchenvorstand war zu 2/3 Nationalsozialisten; sie versagten.“64 Etwa 390 der rund 8.000 Gemeindeglieder traten während der NS-Zeit aus der Kirche aus. Zwischen 1935 und 1946 hätten in Verbindung mit der Studentengemeinde gut 80 Gottesdienste und Veranstaltungen der Bekenntnisgemeinschaft in St. Jacobi stattgefunden.
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Gemeindeglieder von rund 8.000 im Jahr 1939 auf etwa 15.000 im Jahr 1947 an.65 Die Gemeinde unterhielt 1947 zwei kirchliche Kindergärten (Neubau 1959).66 Nach der Visitation 1953 schrieb der LSup. des Sprengels Göttingen-Grubenhagen, St. Jacobi sei „noch am meisten ‚Gemeinde‘ im Göttinger Gesamtbild. das hier sonst übliche Hin- und Herlaufen zu Predigern ist kaum zu spüren“.67 Die Gemeinde betone „das Gesamtparochiale“; an anderer Stelle heißt es, die Arbeitsteilung zwischen den Geistlichen sei „so geordnet, daß die Einheitlichkeit der Gemeinde gewahrt bleibt“.68 1956 erhielt die St.-Jacobi-KG eine dritte Pfarrstelle, die als erster P. Bernhard Moderegger (amt. 1957–1966/82) übernahm. Mit Gründung der Corvinus-KG im Nordosten Göttingens ging diese Pfarrstelle 1966 auf die neue Gemeinde über.69 Bereits 1964 hatte St. Jacobi einen Teil des Gemeindegebiets an die neue, nördlich gelegene Christopherus-KG abgegeben.70
Von 1958 bis 1965 war die Pfarrstelle des LSup. des Sprengels Göttingen als vierte Pfarrstelle an St. Jacobi angesiedelt.71 Der Sitz der Suptur. des KK Göttingen-Nord war 1967 von St. Jacobi an die St.-Petri-KG Göttingen-Grone verlegt worden.72 Die Zahl der Gemeindeglieder lag 1968 zwischen 5.000 und 7.000.73 Die Struktur der Gemeinde war heterogen und umfasste die sozial schwächsten Göttingens: „In Schuppen und Bussen ohne Räder, ohne WC und ohne Bäder, in Bertterbuden und alten Baracken, die man längst hätte müssen zerhacken, wohnen die Ärmsten der Stadt am Rande. Dieses Viertel ist Göttingens Schande“ schrieb P. Ernst Arfken (amt. 1965–1987) in seinen – sämtlich gereimten – Antworten auf die Visitationsfragen 1968.74 P. Arfken und P. Ernst Heyn (amt. 1967–1973) wandten sich in ihrer Arbeit „den sozial unteren Schichten besonders“ zu und die Jacobi-KG entwickelte in der Folgezeit in diakonisches Profil; der Bericht zur Visitation 1975 spricht von einer „umfangreichen Sozialarbeit in St. Jacobi“ (u. a. Anregung der Bürgerinitiative Maschmühlenweg, 1983 Förderkreis Straßensozialarbeit e. V.).75 Der ev. Kindergarten in Trägerschaft der Gemeinde bezog 1973 ein neues, von der Stadt errichtetes Gebäude (Obere Karspüle).
Zwischen der luth. Kirche in Mlalo (Tansania) und der St.-Jacobi-KG besteht seit 1995 eine Gemeindepartnerschaft. Ebenfalls seit 1995 unterhält die Jacobi-Gemeinde zwischen Elliehausen und Knutbühren eine Streuobstwiese, auf der Gemeindeglieder Obstbäume etwa zur Erinnerung an Taufung oder Trauung pflanzen können. Seit 1999 besteht an St. Jacobi nur noch eine Pfarrstelle.76 Während der Weltausstellung „Expo 2000 Hannover“ war St. Jacobi „Zentrum für Kunst und Kultur“ in Südniedersachsen (Orgeltage, Meditationen, Lesungen); in diesem Kontext förderte die Landeskirche den Einbau der von Johannes Schreiter (Langen/Hessen) entworfenen Buntglasfenster (1997–1999). Seit 2001 besteht die gemeinnützige St. Jacobi-Stiftung. Sie unterstützt die Kirchengemeinde dabei, das Kirchengebäude zu erhalten, Kultus und Kultur in St. Jacobi zu pflegen sowie die diakonische Arbeit sicherzustellen.77
Im Jahr 2009 gründete sich auf Initiative der fünf Göttinger Innenstadtgemeinden St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis, St. Marien und Thomas die Tobiasbruderschaft; sie trägt dazu bei, dass Verstorbene ohne Angehörige oder eigene Mittel würdig bestattet werden.78 2014 trat die Jacobi-KG dem „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Göttingen-Nord-Süd“ bei, der die Trägerschaft der St. Jacobi-Kindertagesstätte übernahm (2026 aufgegangen im „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Göttingen-Münden“).79 Seit 2021 gehört die Jacobigemeinde zum „Ev.-luth. KGV Göttingen-Innenstadt“, der außerdem St. Albani, St. Johannis, St. Marien und Thomas umfasst.80 Der Verband fördert die inhaltliche, personelle und finanzielle Kooperation der fünf Gemeinden und ist u. a. Träger der Tobiasbruderschaft und Herausgeber des Magazins „Kirche für die Stadt“. 2024 zählte die St.-Jacobi-KG etwa 1.550 Gemeindeglieder.
Zum 1. Januar 2026 schlossen sich die fünf Gemeinden des KGV Göttingen-Innenstadt zusammen und gründeten gemeinsam die „Ev.-luth. KG Göttingen-Mitte“.81
Umfang
Nördliche Teile der Stadt Göttingen.
Pfarrstellen
I: vorref., 1999 aufgehoben und neu errichtet aus II.82 – II: 1927–1999 (umgewandelt in I).83 – III: 1956–1966 (übergegangen die neu gebildete Corvinus-KG).84 – IV: 1958–1965 (Pfarrstelle des LSup. des Sprengels Göttingen; aufgehoben).85
Aufsichtsbezirk
Archidiakonat Nörten (sedes Geismar) der Erzdiözese Mainz.86 – Seit der Reformation Stadtsuperintendentur (Geistliches Ministerium) der Stadt Göttingen. Seit 1924 Insp. bzw. KK Göttingen I, 1937 umbenannt in KK Göttingen-Stadt.87 Ab 1. Januar 2001 KK Göttingen.88 Seit 1. Januar 2023 KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Göttingen.89 – Ab 1796 war die St.-Jacobi-Kirche Göttingen Sitz der neu errichteten Insp. Göttingen II; der Inhaber der (ersten) Pfarrstelle war gleichzeitig Superintendent. Bei ihrer Gründung zählten folgende Gemeinden zur Insp. Göttingen II: Bischhausen, Bremke, Diemarden und Reinhausen, Geismar, Gelliehausen, Groß Lengden mit Klein Lengden, Kerstlingerode, Roringen und Waake.90 Um 1844/45 kamen Parensen und Lenglern mit Holtensen (Göttingen) hinzu, die 1868 in die Insp. Göttingen I wechselten. Gleichzeitig vergrößerte sich die Insp. um Ebergötzen und Landolfshausen. 1924 wurde die Insp. neu konstituiert als Aufsichtsbezirk Insp. (KK) Göttingen II und vergrößerte sich um die Gemeinden Adelebsen, Erbsen, Gladebeck, Harste und Nörten mit Marienstein, während Geismar zum KK Göttingen I wechselte. 1929 kam noch Barterode mit Güntersen hinzu. Bei der Neuordnung der Göttinger Kirchenkreise im Jahr 1937 erhielt der KK Göttingen II den Namen KK Göttingen-Nord und umfasste fortan folgende Kirchengemeinden: Adelebsen, Barterode mit Güntersen, Elliehausen mit Esebeck, Erbsen, Gladebeck, Harste, Lenglern mit Holtensen (Göttingen), Mengershausen, Nörten, Parensen, Rosdorf, Settmarshausen mit Ellershausen und Hetjershausen sowie Sieboldshausen mit Volkerode.91 Zum 1. Juli 1967 wechselte die KG St.-Petri KG Göttingen-Grone in den KK Göttingen-Nord; gleichzeitige löste das LKA Hannover die Superintendentur von der ersten Pfarrstelle an St.-Jacobi und verband sie mit der ersten Pfarrstelle an St. Petri in Grone.92
Patronat
Der Landesherr (bis 1871).
Kirchenbau
Dreischiffige, gotische Hallenkirche mit einschiffigem, polygonal geschlossenem Chor, an der Südseite des Chors zweijochige, polygonal geschlossene Sakristei, Kirche erbaut in der zweiten Hälfte des 14. Jh. (wohl ab 1361). Langhaus fünfjochig, Chor zweijochig. Langhaus mit Satteldach, Ostgiebel verschiefert und bekrönt mit Kugel, Jakobsmuschel und Kreuz; Chor und Sakristei jeweils mit Satteldach, jeweils nach Osten abgewalmt; über den Langhausjochen nach Norden und Süden niedrige Querdächer und Zwerchgiebel (nicht beim Westjoch). Hell verputztes Bruchsteinmauerwerk, Strebepfeiler, Maßwerk und Fensterlaibungen aus rötlichem Sandstein. Am Langhaus zweibahnige Maßwerkfenster nach Norden, dreibahnige nach Süden, zweibahnige nach Osten; im Mitteljoch spitzbogige Nebenportale nach Norden und Süden. Am Chor dreibahnige Maßwerkfenster nach Osten, zweibahnige nach Norden und Süden; an der Sakristei zweibahnige Maßwerkfenster, Portal nach Süden. Im Innern Kreuzrippengewölbe in Mittel- und Seitenschiffen sowie im Chor; verzierte Schlusssteine im Chor; achtseitige Pfeiler und Spitzbögen zwischen Mittel- und Seitenschiffen; Architekturelemente farblich betont: Pfeiler und Dienste geometrisch gemustert (rot-grau-weiß); nach Westen Spitzbogenarkaden zu den Turmräumen, in der Turmhalle Empore mit Orgel. 1718 Neuausmalung, u. a. Gemälde mit biblischen Geschichten an den Emporenbrüstungen.93 1775 Neugestaltung Innenraum, u. a. Kanzel im Chorraum, Seitenemporen.94 1844/45 Renovierung, u. a. frühneuzeitliche Ausstattung weitgehend entfernt. 1891–1898 Außensanierung (Conrad Wilhelm Hase, Hannover), u. a. Wasserspeier erneuert, Mauerwerk ausgebessert, Fialen, Wimperge, Krabben restauriert.95 1900/01 Innensanierung (Conrad Wilhelm Hase und Friedrich Jacob, Hannover), u. a. florale Ausmalung des Gewölbes, Vorhangmalerei im Chor.96 1960 Innenrenovierung, u. a. Abbruch der Orgelempore und Neubau als Stahlkonstruktion, Seitenemporen abgebrochen, florale Ausmalung übertüncht. 1990/91 Außenwände verputzt. 1999 Rekonstruktion der Innenausmalung nach Befunden des 15./16. Jh. 2009–14 Außensanierung Langhaus, Renovierung Altarraum.
Fenster
Buntglasfenster in der Sakristei (1893, Wilhelm Werner und Ferdinand Müller).97 Im Chorraum figürliche Buntglasfenster (1900, Henning & Andres, Hannover): Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes (Nordseite), der zwölfjährige Jesus im Tempel, Kreuzigung und Emmausszene (Osten).98 An der Südseite des Langhauses figürliche und ornamentale Buntglasfenster (1901, Lauterbach & Schröder, Hannover): Wollenweberfenster, Lutherfenster und Melanchthonfenster (zerstört).99 Im südlichen Turmnebenraum figürliches Buntglasfenster (1925, Hubert Henning): Gedenkfenster für die im Ersten Weltkrieg getöteten Gemeindeglieder, mit Namensliste; bis 1960 in der Mittelachse der Nordseite.100 An der Nordseite des Langhauses sechs farbige Fenster (1997/98, Entwürfe: Johannes Schreiter, Langen/Hessen), Meditation über den 22. Psalm.101
Turm
Gotischer Westturm mit quadratischem Grundriss, achteckigen Obergeschossen (steinsichtig) und achteckigem Fachwerkaufsatz mit kupfergedeckter welscher Haube und offener Laterne, bekrönt mit Kugel, Wetterfahne und Kreuz, erbaut 1426–33.102 An der Nord- und Südseite Nebenbauten in Höhe und Breite des Schiffs. Unterbau mit vier krabbenbesetzten Dreiecksgiebeln. In den beiden Glockengeschossen an jeder Seite Schallfenster mit Maßwerk. Nach Westen zwischen zwei Strebepfeilern Vorhalle mit Pultdach, Wimperg und spitzbogigem Hauptportal, darüber hohe Spitzbogennische; an den Westecken der Nebenbauten schräggestellte Strebepfeiler, je ein hohes, zweibahniges Maßwerkfenster nach Westen, ebenso nach Norden, nach Süden ein dreibahniges. Inschrift am Schlussstein des Vorhallengewölbes: „Renovirt Hans Grisebach A[nn]o D[omnin]i 1880“; Bauinschrift am südlichen Strebepfeiler (ursprünglich wohl am Chor): „Anno D[omi]ni M CCC LXI k[a]l[endis] d[e]c[embris] c[horus] j[ste] i[nceptus]“ (Im Jahre des Herrn 1361 an den Kalenden des Dezember wurde dieser Chor begonnen).103 Im Innern Turmhalle zum Schiff geöffnet. 1402 oder 1409 Altar in Kapelle unterhalb des Turms gestiftet.104 1426 Vertrag mit Baumeister Hans Rutenstein (Hildesheim) zum Bau des Turms (Freiturmgeschosse), 1433 vollendet. 1459 hölzerner Turmhelm aufgesetzt.105 1477 und 1479 Blitzeinschläge („schlug das wetter den schiferstein abe von dem torn zu s. Jacobs“).106 1535 Turmuhr erworben (Hans Bodener, Kassel).107 1536 Blitzeinschlag.108 1555 Turm bis zum untersten Gewölbe ausgebrannt, Westvorhalle zerstört. 1697 Achtseitiger Fachwerkaufsatz mit welscher Haube und offener Laterne erbaut bzw. erneuert. 1880/81 Westvorhalle rekonstruiert (Hans Grisebach). 1888 Kirchturmbauverein gegründet, Pläne zum Bau eines neugotischen, steinernen Turmhelms wegen statischer Probleme später aufgegeben.109 1933–43 Turmsanierung, u. a. Kupferdeckung der Haube. 1990/91 Westportal restauriert, Farbfassung nach Befunden des 15./16. Jh. 2009–14 Turmsanierung.
Ausstattung
Steinerner Blockaltar; mittelalterliches Flügelretabel mit Tafelbildern und Schnitzfiguren (1402), Werktags-, Sonntags- und Festtagsseite; Werktagsseite mit acht Tafelbildern zum Leben des Kirchenpatrons Jakobus d. Ä. (nach NT und Legenda aurea); Sonntagsseite mit 16 Tafelbildern zur Kindheits- und Leidensgeschichte Jesu (Verkündigung, Heimsuchung, Geburt, Anbetung der Könige, Flucht nach Ägypten, Darstellung im Tempel, zwölfjähriger Jesus im Tempel, Taufe Jesu, Gethsemane, Gefangennahme, Pilatus, Geißelung, Kreuztragung, Kreuzigung, Grablegung, Auferstehung), Inschrift am unteren Rahmen: „Anno domini millesimo quadringentesimo secundo hoc opus completum est in vigilia beati martini episcopi, quod factum est in honorem jhesu cristi et matris sue gloriose virginis marie. S[anc]ti jacobi s[anc]ti cristofori et s[anc]ti oustacii et joh[ann]is b[ap]t[ista]e“ (Im Jahre des Herrn 1402 am Tag vor dem Fest des heiligen Bischofs Martin wurde dieses Werk vollendet, das geschaffen wurde zur Ehre Jesu Christi und seiner Mutter, der ruhmvollen Jungfrau Maria, des heiligen Jakobus, des heiligen Christophorus, des heiligen Eustachius und Johannes des Täufers); Festtagsseite: vergoldeter Schrein und Flügel mit vergoldeten Schnitzfiguren unter gotischen Architekturen, in der Mitte thronend gekrönte Maria und Christus (Synthronoi), links und rechts flankiert von je acht paarweise angeordneten Heiligen, Figuren beschriftet: „S[ancta] elisabet vidue S[ancta] katherina virgo S[anctus] martinus episcop[us] S[anctus] mattias app[os]t[olus] S[anctus] andreas app[os]t[olus] S[anctus] matteus app[os]t[olus] S[anctus] iohannes ewangelista S[anctus] iacobus minor. Sancta dei genitrix virgo [christ]e filij dei viui S[anctus] iacobus maior S[anctus] petrus app[os]t[olus] S[anctus] paulus doctor S[anctus] bartolome[us] app[os]t[olus] S[anctus] thomas appostol[us] S[anctus] nicola[us] episcop[us] s[an]c[t]a maria magdalena s[an]c[t]a dorotea virgo“, darunter Halbfiguren (Flachreliefs), in der Mitte Christus, links und rechts flankiert von je sechs Propheten mit Schriftbändern: „propheta abacuc propheta amos propheta yeremias propheta malachias ysayas prop[he]ta Sacharja [pro]pheta baruch prophe[ta] ezechielis propheta prophe[ta] oseas daniel propheta david rex michea propheta“; das Retabel war „zweifellos nicht zuletzt auch eine deutliche Demonstration der Stadt und der Kirchengemeinde gegenüber dem Herzog“ und markiert die endgültige Wandlung der „einstigen Burgkirche“ St. Jacobi zur „Bürgerkirche“110; es wurde anscheinend bis hinein ins 19. Jh. als Wandelretabel genutzt und war etwa seit Mitte des 19. Jh. permanent geöffnet (Sonntagsseite nicht sichtbar); 1943 teilweise ausgelagert, seit Januar 1946 wieder komplett in der Kirche, Außenflügel separat in der Sakristei aufbewahrt; 1950–53 Restaurierungsarbeiten (Jospeh Bohland, Hildesheim; Otto Klein; Fritz, Herzig, Braunschweig); 1970/71 Restaurierungsarbeiten, Retabel wieder wandelbar; 1992–95 Restaurierungsarbeiten (Jürgen Diederichs, Katlenburg-Lindau).111 – Achtseitiger, hölzerner Abendmahlstisch. – Hohe, neugotische Kanzel (1900, Tischler Heinrich Ahlbrecht, Göttingen; Bildhauer Theodor Maßler, Hannover), an den Wandungen des polygonalen Kanzelkorbs Spitzbogennischen mit Figuren: Petrus, Jakobus der Jüngere, Christus, Johannes, Paulus, Luther; der ursprüngliche Schalldeckel existiert nicht mehr, der moderne von 1960 ebenfalls nicht.112 – Achteckiger, pokalförmiger Taufstein (wohl 1643), Wandungen des Beckens verziert mit Wappen, vor den Ecken Hermen, Inschrift: „H[err] Iacob Protten Dia[conus], Hans Bierman Diaco[nus], Andreas Clemmen Diaco[nus], H[err] Ioh[ann] Henr[icus] Bielstein M[agister] Ioh[annes] Hilgard[us] Pastor, Henr[icus] Dietrich D[octor], Her Gabriel Rvhman [C]lavs Eberwein Diaco[nus]“; Sockel erneuert.113 – Skulptur Corpus Christi (2003, Joachim Dunkel, Berlin). – Grabstein für Ludolph Fischer († 1607), mit ganzfigurigem Relief des Verstorbenen. – Grabstein für Christoph von Adelebsen († 1626/27)114 und vielleicht Grabstein für seine Ehefrau (Inschrift weitgehend zerstört), jeweils mit ganzfigurigem Relief der Verstorbenen.115 – Grabstein für Marianne Haller († 1736). – Grabstein für Johannes Friedrich Sothen († 1748), Inschrift und Wappen. – Ehemalige Ausstattung: Epitaph für Johannes Fischer († wohl 1601).116 – Grabstein für GSup. Henning Tegtmeier († 1618).117 – Epitaph für Anna Catharina Hilgard († 1640).118
Orgel
1465 existierte anscheinend eine Orgel, denn die Älterleute stellten dem Pfarrer Geld zur Verfügung, um einen Organisten anzustellen.119 1523/24 Arbeiten an der Orgel. Um 1525 Kostenvoranschlag für Erweiterung, Orgelbauer Caspar Dyemer (Straßburg), Umsetzung unklar. 1591/92 Arbeiten an der Orgel, Daniel Meier (Göttingen). 1617–20 Neu- oder Umbau der Orgel, ausgeführt von Johannes Siborg (Göttingen), Manual und Pedal, mechanische Traktur; Zustand 1678: 20 I/P, mechanische Traktur, Inschrift an der Orgel: „Jn honorem S[anctae] Trinitatis hoc opus Anno Christi 1617. per Joannem Sieborg civem inceptum, et Anno 1620. completum est, Pastore D[omi]no M[agistro] Christophoro Lossio atque diaconis D[omino] Ludolpho Henckel M[edicinae] D[octore] D[omino] Henrico Helmold. Sen[ioribus] D[iaconis] et Nicolao Bachmann et D[omino] Justo Ludolphi qui omnes in hoc opere perficiendo summopere occupati fuerunt“ (Zur Ehre der heiligen Dreieinigkeit ist dieses Werk im Jahre Christi 1617 durch den Bürger Johannes Sieburg begonnen und im Jahre 1620 durch den Pfarrer, Herrn Magister Christoph Losse, und die Diakone Herrn Ludolph Henckel, Doktor der Medizin, Herrn Heinrich Helmoldt, Seniordiakone, und Nikolaus Bachmann sowie Herrn Justus Ludolph vollendet worden, die alle mit der Ausführung dieses Werkes umfassend beschäftigt waren).120 1719/20 Umbau und Erweiterung um ein Rückpositiv, Heinrich Gloger (Northeim), 26 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen und Springladen. 1768 Reparatur, Johann Christoph Wiedemann (Halberstadt), anscheinend zwei neue Register hinzugefügt. 1816 Reparatur, Simon Frankenberg (Dingelstädt), 29 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen und Springladen; Zustand 1826: 28 II/P. 1831 Umbau, Euler & Kuhlmann (Gottsbüren), u. a. Rückpositiv in die Orgel verlegt, 31 II/P, mechanische Traktur. 1844 Umbau, Änderung der Disposition, Umstellung auf Kammerton und Verlegung der Orgel hinter die Turmpfeiler, Carl Giesecke (Göttingen), 30 II/P, mechanische Traktur. 1861 Änderung der Disposition und Einbau einer Barkermaschine, Carl Giesecke (Göttingen), 28 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1883 Reparatur und Erweiterung, Ph. Furtwängler & Söhne (Hannover), 29 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen; Orgel 1901 bei Renovierung der Kirche abgebaut. 1901 Orgelneubau, P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 37 II/P, pneumatische Traktur, Kegelladen (Opus 434).121 1946 Umbau und Änderung der Disposition nach barockem Klangideal, Carl Giesecke & Sohn (Göttingen), 33 II/P, pneumatische Traktur, Taschenladen; Orgel 1960 abgebaut. 1964–66 Orgelneubau, ausgeführt von Paul Ott (Göttingen), 57 IV/P, mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur, Schleifladen, eingeweiht am 8. Mai 1966. 1984/85 Instandsetzung und Änderung der Disposition, Ott GmbH (Göttingen). 1997/98 Reparatur und Dispositionsänderung, Werner Bosch (Sandershausen), 57 IV/P, mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur, Schleifladen. 2006/07 Umbau und Erweiterung, Siegfried Schmid (Immenstadt), 68 IV/P, mechanische Spieltraktur, elektrische Registertraktur, Schleifladen; Wiedereinweihung am 27. Mai 2007. – Positiv, erbaut 1933 von Paul Ott (Göttingen), 6 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 5), 1934 abgebaut und 1935 umgesetzt nach Knutbühren. – Chorpositiv, erbaut 1951 von Paul Ott (Göttingen), 5 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen, um 1970 abgebaut. – Positiv, erbaut 1961 von Paul Ott (Göttingen), 5 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen; 2006 unverändert erhalten. – Positiv, erbaut 1964 von Rudolf Janke (Bovenden), 6 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 25), 1991 Instrument verkauft an die Landeskirche Hannovers. – Truhenorgel, erbaut 1991 von Ingo Kötter (Göttingen), 7 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen; 2011 Instrument an den Erbauer verkauft. – Italienische Barockorgel (Chororgel), erworben 2014 aus der Benediktinerabtei Neresheim, erbaut 1844 von Vincenzo Ragone (Genua); 1980 überarbeitet von Rolf Kubak und Johannes Naacke, 6 I/–, mechanische Traktur (zwei Register nur Diskant); 2021 Instandsetzung und Erweiterung, Jörg Bente (Helsinghausen), 6 I/aP, mechanische Traktur. – Truhenorgel, erbaut 2020 von Henk & Niels Klop (Garderen), 5 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen.
Geläut
Sechs LG, I: d’ (Bronze, Gj. 1968, Firma Rincker, Sinn). Inschrift: „nun laßt uns gott dem herren dank sagen und ihn ehren für alle seine gaben die wir empfangen haben“; II: es’ (Bronze, Gj. 1968, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „ein arzt ist und gegeben der selber ist das leben christus für uns gestorben der hat das heil erworben“; III: f’ (Bronze, Gj. 1968, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „sein wort sein tauf sein nachtmahl dient wider allen unfall der heilig geist im glauben lehrt und darauf vertrauen“; IV: g’ (Bronze, Gj. 1423, Heinrich Heisterbaum, Göttingen), Inschrift: „anno domini m cccc xxiii in vigi[lia] petri et pauli henrick hestirbom me fecit“ (Im Jahre des Herrn 1423 am Tag vor Peter und Paul hat Heinrich Heisterbaum mich angefertigt)122, Glocke im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen und seit 1947 wieder im Turm, bis 1968 ungenutzt; V: b’ (Bronze, Gj. 1968, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „erhalt uns in der wahrheit gib ewiglich freiheit zu preisen deinen namen durch jesum christum amen“; VI: Betglocke, e’’ (Bronze, Gj. 1636, David Fobbe, Göttingen), Inschrift: „S Iohannes zv Sevlingenn ist mein Patron, David Fobben hat mich gegossen schon. M[agister] Liborius Heinicke Pfarrherr, Georg Bvermans, Clavs Cvrt Alter[leute] Anno 1636“123, Glocke 1643 vom Glockengießer erworben (hing nie in Seulingen), im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen und seit 1947 wieder im Turm; hängt in der oberen Glockenstube. Glockenspiel mit elf Glocken: c’’, d’’, e’’, f’’, fis’’, g’’, gis’’, a’’, b’’ (alle Bronze, Gj. 1968, Firma Rincker, Sinn), h’’, c’’’ (beide Bronze, Gj. 1974, Firma Rincker, Sinn), ebenfalls in der oberen Glockenstube. – Früherer Bestand: Vier LG, des’, es’, f’ und as’ (Eisenhartguss, Gj. 1927, Firma Schilling-Lattermann, Apolda), Glocken um 1966 größtenteils stillgelegt (Rostschäden), 1968 alle Glocken abgenommen und durch heutiges Geläut ersetzt. – Früherer Bestand: Eine LG (Bronze, Gj. 1564, Hans Pelking, Hildesheim), Inschriften etwa: „Im Namen der Heiligen Drevoldigkeit hat mich Hans Pelecking von Hildensen in Göttingen bereit und ist geschehen nach Christi Gebort 1564“ und „[Da] Johann Uthlo Frisius Pastor unde der erbaren und vorsichtigen Pawel Richhelm Bartolomei Dormanns Lorentz Helmbr[echt] […] vum“, Glocke im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.124 Eine LG (Bronze, Gj. 1564, Hans Pelking, Hildesheim), umgegossen zu einer neuen LG (Bronze, Gj. 1679, Nikolaus Greven, Hannover), Inschrift: „Campana haec postquam sonverat annos CXV den[o]vo fvsa fvit per Nicolavm Greven Hannoveranvm“ (Nachdem diese Glocke 115 geläutet hatte, wurde sie von Nikolaus Greven aus Hannover neu gegossen).
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Weitere kirchliche Gebäude
Pfarrhaus I, Jacobikirchhof (Bj. 1603, zweigeschossiges Fachwerkgebäude). – Pfarrhaus II, Wilhelm-Weber-Straße (Bj. 1889, im Tausch erworben um 1968). – Gemeindehaus (Bj. 1968). – Küsterhaus (Bj. um 1700). – Kindergarten Weender-Landtraße (Bj. 1959). –
Friedhof
Der Friedhof bei der St. Jacobi-Kirche ist erstmals 1245 belegt.125 Er wurde 1747 geschlossen; seitdem teilten sich die Johannis- und die Jakobigemeinde den Bartholomäus-Friedhof an der Weender Straße.
Liste der Pastoren (bis 1940)
Erste Pfarrstelle (die Inhaber der ersten Pfarrstelle waren seit 1796 Sup. der Insp. Göttingen II bzw. Göttingen Nord): 1531–1538/41 Magister Justus Isermann.126 – 1542–1552 Magister Andreas Lemenhusen (Leinenhus). – 1553–1593 Magister Johannes Uthlo. – 1594–1597 Magister Alexander Wolff. – 1597 Magister Basilius Michaelis. – 1598–1599 Magister Gottfried Schlüter. – 1599–1610 Magister Henning Tegetmeyer. – 1610–1626 Magister Christoph Lossius. – 1627– 1665 Magister Johannes Hilgard. – 1665–1678 Erich Georg Ludwig. – 1679–1683 Joh. Andreas Lesche. – 1684–1687 Magister Christoph Joachim Jani. – 1687–1713 Magister Otto Christoph Köhler. – 1713–1725 Fulco Otto Köhler. – 1726–1731 Johann Wilhelm Heise. – 1732–1740 Johann Daniel Heidelmann. – 1740–1748 Magister Christian Ernst Simonetti. – 1752–1762 Johann Erich Block. – 1762–1764 Johann Christoph Quermann. – 1764–1768 Hieronymus Hartwig Heini. – 1768–1770 Johann Christoph Friderici. – 1770–1772 Hennig Valentin Möller. – 1773–1796 Christian Julius Luther. – 1796–1816 Dr. Carl August Moritz Schlegel. – 1816–1819 Georg Friedrich Reinhold. – 1820–1836 Christian Friedrich Ruperti. – 1837–1839 Johann Georg Ludwig Sievers. – 1839–1878 Dr. Georg Friedrich Julius Hildebrand (Bild). – 1880–1882 Dr. Carl Friedrich Theodor Schuster. – 1882–1887 Karl Wilhelm Hermann. – 1887–1890 Dr. Georg Heinrich Hartwig. – 1891–1910 Dr. Karl Adolf Friedrich August Kayser. – 1910–1924 Dr. Karl Theodor Warnecke. – 1924–1934 Lic. Martin Georg Bernhard Peters. – 1935–1953 Friedemann Hittmeyer.
Zweite Pfarrstelle: 1927–1950 Wilhelm Eichhorn.
Hilfsgeistliche: 1902–1904 Hugo Blitz. – 1904 Franz Brunkhorst. – 1904–1906 Theodor Lühr. – 1906–1909 Heinrich Tilemann. – 1909–1913 Kurt Brunow. – 1913–1920 August Mercker. – 1920–1921 Wilhelm Knoche. – 1921–1922 Wilhelm Schmädecke. – 1922–1924 Lic. Heinrich Weidemann. – 1924–1927 Wilhelm Eichhorn.
Angaben nach: Meyer, Pastoren I, S. 326–327
Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)
A 1 Nr. 3981–3993 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 274, 277 (Spec. Landeskons.); A 9 Nr. 811
, 812
(Visitationen); B 2 G 9 Nr. 1000–1008 (Baupflege und Bauwesen); B 2 G 9 B Nr. 231 (Orgel- und Glockenwesen); E 60 Nr. 218, 372 (EXPO-Büro); S 2 Witt Nr. 16 (Fotosammlung); S 06 Nr. 242 (Handschriften); S 09 rep Nr. 96, 1132 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 8163 (Findbuch PfA); S 11a Nr. 8140 (Findbuch EphA).
Kirchenbücher
Taufen: ab 1600
Trauungen: ab 1599
Begräbnisse: ab 1599
Kommunikanten: ab 1870
Konfirmationen: ab 1795 (Lücken: 1796)
Literatur & Links
A: Bielefeld, Orgeln, S. 26–29, S. 151–174; Böhme, Denecke u. a., Göttingen, bes. I, S. 465–529, II, S. 525–657, III, S. 591–760; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 508; Meyer, Pastoren I, S. 326–327; Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 74–76; Reiche/Scholl, Kirchen, S. 150–195 (Beitrag von Klara Wagner & Anna Luisa Walter) [Digitalisat]; Rüttgerodt-Riechmann, Denkmaltopographie Göttingen, S. 31–33.
B: Statuten des St. Jacobi-Kirchthurmbau-Vereins zu Göttingen, Göttingen 1887; Bettina Achsel: Anmerkungen zu zeichnerischen Werketappen der Jakobus-Szenen auf dem Göttinger Jacobi-Retabel, in: Kunst und Frömmigkeit in Göttingen. Die Altarbilder des späten Mittelalters, hrsg. von Thomas Noll und Carsten-Peter Warncke, Berlin-München 2012, S. 83–98; Anneliese Arfken (†) & Karl-Heinz Bielefeld: Ev.-luth. St. Jacobikirche Göttingen, Regensburg ³2008; Yvonne Besser: Religiöse Bildsprache der nichtfigurativen Moderne. Der Fensterzyklus zu Psalm 22 von Johannes Schreiter in der Jacobikirche Göttingen, Frankfurt am Main 2009; Karl Heinz Bielefeld & Hans-Werner Diederich (Bearb.): Stadt Göttingen. St. Albani, St. Jacobi (= Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens Teil I: 1801–1850), Norderstedt 2014; Karl-Heinz Bielefeld, Alfred Dürr & Siegfried Schmid: Festschrift zur Wiedereinweihung der renovierten Paul-Ott-Orgel St. Jacobi Göttingen. Pfingsten 2007, Göttingen 2007; Bernd Carqué & Hedwig Röckelein (Hg.): Das Hochaltarretabel der St. Jacobi-Kirche in Göttingen (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 213; = Studien zur Germania Sacra 27) Göttingen 2005; Josef Dolle (Hg.): Das Rechnungs- und Kopialbuch der Kirche St. Jakobi in Göttingen 1416–1603 (= Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen 59), Bielefeld 2014; Ilse Fahl: Altar der Jacobi-Kirche Göttingen 1402, Göttingen 1999; Hans Jendis: Die Orgeln in der St. Jakobi-Kirche zu Göttingen, Göttingen 1966; Angelika Hagedorn, Arwed Henking (Hg.): 100 Jahre St. Jacobi-Kantorei Göttingen. 1891–1991, Göttingen 1991; Berhard O.-Oltimann: Die Kirche an der weltoffenen ‚Platea Wendensis‘. Siegelkundliche Betrachtungen zur geschichte der Göttinger Jacobikirche, in: Göttinger Jahresblätter 4 (1981), S. 59–64; Rainer Kahsnitz: Das Hochaltarretabel in St. Jacobi zu Göttingen, in: Kunst und Frömmigkeit in Göttingen. Die Altarbilder des späten Mittelalters, hrsg. von Thomas Noll und Carsten-Peter Warncke, Berlin-München 2012, S. 45–82; Reinhard Kirchner: Der Jakobialtar in Göttingen. Eine Studie zur Form im Schönen Stil, Göttingen 1982; Annelies Ritter: Der Turm der Jakobikirche zu Göttingen. Einzelheiten zu seiner Baugeschichte, in: Göttinger Jahrbuch 4 (1955/56), S. 68–75; Christian Scholl: Zukünftige Vergangenheit: Conrad Wilhelm Hase und die Restaurierung der Göttinger Jacobikirche 1880–1901, in: Göttinger Jahrbuch 58 (2010), S. 79–111; Christian Scholl & Harald Storz: Sichtlich evangelisch. Die Glasfenster der Jacobikirche in Göttingen von 1900/1901 und die Hannoveraner Glasmalwerkstätten Henning & Andres und Lauterbach & Schröder, Göttingen 2017 [URI: https://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/31770]; Harald Storz: Die Grabplatten in St. Jacobi, Göttingen 2015; Dirk Tiedemann (Hg.): Im Inneren das Gold des Himmels. Der Flügelaltar der Göttinger St.-Jacobi-Kirche, Göttingen 2002; Dirk Tiedemann: Texte und Tage im Kirchenjahr. Gestaltete Gottesdienste in St. Jakobi, Göttingen 2005; Georg Vitzthum von Eckstädt: Der Hochaltar der Jakobikirche in Göttingen, Göttingen 1927; Reinhard Vogelsang: Stadt und Kirche im mittelalterlichen Göttingen (= Studien zur Geschichte der Stadt Göttingen 8), Göttingen 1968; Ferdinand Wagner: Eine päpstliche Urkunde zum Bau der Jakobi-Kirche, in: Jahrbuch des Geschichtsvereins für Göttingen und Umgebung 2 (1909), S. 134–136; Lucy von Weiher & Karl Heinz Bielefeld: Funde zur Baugeschichte der St. Jakobi-Kirche in Göttingen, in: Göttinger Jahrbuch 9 (1961), S. 51–54.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche und Ausstattung; Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche, Pfarrhaus; Familienkunde Niedersachsen: Pastorenliste (.pdf); Wikipedia: St. Jacobi (Göttingen).
GND
5546589-4, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Sankt Jacobi (Göttingen); 4362207-0, Jakobikirche Göttingen.
Fußnoten
- Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 153.
- Mindermann in Carqué & Röckelein, S. 131 ff.; Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 54 f.; EBIDAT, Artikel Göttingen, Bolruz.
- Arfken & Bielefeld, S. 3; Mindermann in Carqué & Röckelein, S. 135.
- Vgl. Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 76 f. und S. 468; O.-Oltimann, S. 59. Vgl. dagegen Mindermann in Carqué & Röckelein, S. 35 f.
- UB Göttingen I, Nr. 3 [Digitalisat]; UB Mariengarten, Nr. 2. Urkunden welfischer Stadtbeamter nennen mehrfach den Jacobi-Friedhof als Ausstellungsort, vgl. Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 74.
- UB Göttingen I, Nr. 8 [Digitalisat].
- UB Göttingen I, Nr. 9 [Digitalisat] (bei Mindermann in Carqué & Röckelein, S. 137, zitiert nach UB Eichsfeld, Nr. 379, und irrtümlich datiert auf 1245); UB Göttingen I, Nr. 3 [Digitalisat]; UB Weende, Nr. 12, 15, 18–21, 26.
- 1310: UB Walkenried, Nr. 877; 1312: UB Weende, Nr. 83; 1313: UB Walkenried, Nr. 895; 1319: UB Göttingen I, Nr. 91 [Digitalisat]; 1320: UB Göttingen I, Nr. 94 [Digitalisat], UB Walkenried, Nr. 959; 1323: UB Herren von Boventen, Nr. 70.
- UB Mariengarten, Nr. 175.
- UB Göttingen I, Nr. 148 [Digitalisat], und Nr. 201 [Digitalisat]; StadtA GOE B 1 Nr. 1840.14; StadtA GOE B 1 Nr. 1840.17.
- UB Göttingen I, Nr. 122 [Digitalisat]; vgl. auch Dolle, S. 15 f.
- Lubecus, Annalen, S. 115.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 8 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0000807 (überarbeitet 2021, zu älteren Lesungen der Inschrift vgl. ebd.).
- Wagner, S. 134 ff.; Arfken & Bielefeld, S. 3.
- UB Göttingen I, Nr. 308 [Digitalisat]; Arfken & Bielefeld, S. 4.
- UB Göttingen I, Nr. 218 [Digitalisat].
- UB Göttingen I, Nr. 275 [Digitalisat]; UB Weende, Nr. 165; RG Online, RG II 04399, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/2/4399 26.06.2025; StadtA GOE B 1 Nr. 1161; NLA WO 14 Urk Nr. 56; UB Göttingen I, Nr. 335 [Digitalisat]. Siehe auch „Johann Lange“ (GSN: 005-04870-001), in: Germania Sacra, 26.06.2025.
- UB Walkenried II, Nr. 1221.
- Mindermann in Carqué & Röckelein, S. 141. Vgl. auch Vogelsang, S. 80 f.
- Schwarz, Papsturkunden, Nr. 996.
- Zur Fehde: Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 280 f.
- Mindermann in Carqué & Röckelein, S. 144. Zur herzoglichen Altarstiftung in der Göttinger Barfüßerkirche im Jahr 1424 vgl. ebd., S. 147 ff. Insgesamt zum Altarretabel in St. Jacobi vgl. die einzelnen Beiträge in Carqué & Röckelein sowie in Tiedemann, Innern; vgl. auch Kahsnitz, S. 45 ff.; Achsel, S. 83 ff.
- Mindermann in Carqué & Röckelein, S. 150.
- UB Göttingen II, Nr. 69 [Digitalisat].
- StadtA GOE B 1 Nr. N 1353. Reiche/Scholl, Kirchen, S. 154, erwähnen nur die Altartsiftung von 1402/09, die bei Lubecus, Annalen, S. 138 f. und S. 142, überliefert ist. Zum Kirchturmbau vgl. auch Dolle, Nr. 213: „Abrechnung über den Bau des Turms der Jacobikirche“ (das Rechnungs- und Kopialbuch der Jacobikirche befasst sich überwiegend mit dem Kirchturmbau, vgl. ebd., S. 15).
- Reiche/Scholl, Kirchen, S. 166 ff.; Lubecus, Annalen, S. 153 f.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 36 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0003602.
- Lubecus, Annalen, S. 185.
- UB Göttingen II, Nr. 293 [Digitalisat].
- Dolle, Nr. 127.
- UB Göttingen II, Nr. 69 [Digitalisat].
- RG Online, RG IV 09482, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/9482, 26.06.2025. Vgl. auch Prietzel, Kalande, S. 598 f. (Pfarrpfründe dort nicht erwähnt).
- Prietzel, Kalande, S. 597 f.; UB Göttingen II, Nr. 264 [Digitalisat], Nr. 274 [Digitalisat], S. 463 [Digitalisat]; RG Online, RG VI 02232, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/6/2232, 26.06.2025.
- Dolle, Nr. 127.
- Prietzel, Kalande, S. 575 f.; UB Göttingen II, S. 463 (Register) [Digitalisat]; DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 81† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0008107.
- Lubecus, Annalen, S. 288. Vgl. auch Prietzel, Kalande, S. 610; StadtA GOE B 1 Nr. 185. Nach Saathoff, Kirchengeschichte, S. 120, galt Herzog „als unehelicher Sohn Herzog Wilhelms“ (Wilhelm II, † 1503).
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 120 und S. 139.
- Prietzel, Kalande, S. 609 und S. 611.
- Zum Folgenden: Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,2, S. 901 ff.; Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 492 ff.; Lubecus, Annalen, S. 340; Butt, Stadt, S. 79 ff.; Volz, Reformation, S. 49 ff.
- Lubecus, Annalen, S. 338, mit Anm 5: Corduwags „Auftreten, das immerhin das früheste Zeugnis für lutherische Predigten in Göttingen wäre, ist sonst nicht bekannt“. Vgl. auch Volz, Reformation, S. 55 mit Anm. 27.
- UB Göttingen III, Nr. 438. Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 499 f. Das Ergebnis „dieser bedeutenden Verfassungsreform“ war eine Stärkung der Gilden (u. a. Wahl der Gildemeister) und der Bürgerschaft (u. a. stärkere Kontrolle der Kämmerei) auf Kosten des Rates. Vgl. auch ebd., S. 513.
- UB Göttingen III, Nr. 440. Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 501.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen II, S. 526.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 507; Saathoff, Kirchengeschichte, S. 139 f.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 516.
- Lubecus, Annalen, S. 398 und S. 405. Nach Lubecus starben während des Pestausbruchs 1552/53 in der Parochie St. Johannis 630 Menschen und in St. Marien 324, vgl. ebd., S. 398.
- Digitalisat.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 161† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0016109.
- Carqué & Röckelein, S. 15; Tiedemann, Innern, S. 68.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 206.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen II, 539. Zu Simonetti vgl.: Harald Storz: Ein kleiner Universitätsskandal um Jacobipastor Christian Ernst Simonetti (1700–1782) (Teil 1), in: Göttinger Jahrbuch 61 (2013), S. 127–154 und ders: Dr. Christian Ernst Simonetti und ein „Scandaleuses Gerücht“ aus der Gründungszeit der Göttinger Universität (Teil II), in: Göttinger Jahrbuch 62 (2014), S. 89–112.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen II, S. 556.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen II, S. 565.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen II, S. 567.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen II, S. 572; Cordes, Aktion, S. 63 ff.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen II, S. 568. (dies und das folgende Zitat); Saathoff, Kirchengeschichte, S. 220 ff; Steinmetz, GSup. Göttingen Teil II, S. 143 ff.
- Insgesamt: Scholl, S. 789 ff. Siehe auch: https://glass-portal.hier-im-netz.de/cwhase/g-l/goettingen_jacobi.htm: Sanierungen 1885/86 und 1896–1901.
- Insgesamt zur Sanierung: Scholl, S. 79 ff.
- Hagedorn & Henking, S. 25.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 597; Saathoff, Kirchengeschichte, S. 238 f.
- KABl. 1906, S. 115; KABl. 1926, S. 217.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 610; Saathoff, Kirchengeschichte, S. 249.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 412, Bl. 25. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 412, Bl. 25.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 412, Bl. 25; LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Jacobi, Visitation 1947. Vgl. insgesamt: Bielefeld, Kirchengemeinden 1945, S. 271 ff.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Jacobi, Visitation 1947.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Jacobi, Visitation 1953.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Jacobi, Visitation 1953.
- KABl. 1966, S. 174.
- KABl. 1964, S. 60.
- KABl. 1958, S. 111; KABl. 1965, S. 205.
- KABl. 1967, S. 185.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Jacobi, Visitation 1968: „Die Seelenzahl bei der Fluktuation gliecht einer Dunkelziffer schon. 5 bis 7000 man annimmt. Die Götter wissen ob es stimmt“.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Jacobi, Visitation 1968. Am Ende der 18-seitigen Fragenbeantwortung schrieb P. Arfken: „Das LKA seit langer Zeit uns neue Visitationsfragen prophezeit. Auf die alten ist dies wohl ein Schwanengesang. Gott – – – sei – – – Dank!“
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Jacobi, Visitationen 1968 und 1975.
- KABl. 1999, S. 198.
- Siehe www.jacobistiftung.de, 01.07.2025.
- Siehe https://tobiasbruderschaft.wir-e.de, 16.05.2025.
- KABl. 2014, S. 129; KABl. 2025, S. 275.
- KABl. 2020, S. 205 ff.
- KABl. 2026, S. 24 ff. Der KGV wurde gleichzeitig aufgehoben.
- KABl. 1999, S. 198.
- KABL. 1926, S. 217; KABl. 1999, S. 198.
- KABl. 1956, S. 2; KABl. 1966, S. 174.
- KABl. 1958, S. 111; KABl. 1965, S. 205.
- Bruns, Archidiakonat Nörten, S. 167.
- KABl. 1924, S. 86; KABl. 1937, S. 135.
- KABl. 2000, S. 150 f.
- KABl. 2022, S. 189 ff.
- Staatskalender 1797, S. 190.
- KABl. 1937, S. 135.
- KABl. 1967, S. 185.
- Tiedemann, Innern, S. 76.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 206.
- Insgesamt: Scholl, S. 789 ff. Siehe auch: https://glass-portal.hier-im-netz.de/cwhase/g-l/goettingen_jacobi.htm: Sanierungen 1885/86 und 1896–1901.
- Scholl, S. 97 ff.; bei Reiche/Scholl, Kirchen, S. 150 und S. 179, irrtümlich „Jacobs“.
- School & Storz, S. 48 f.
- Scholl & Storz, S. 15 ff.
- Scholl & Storz, S. 29 ff.
- Scholl & Storz, S. 46 ff.
- Vgl. dazu Besser, S. 13 ff.
- Dolle, Nr. 213: „Abrechnung über den Bau des Turms der Jacobikirche“.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 8 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0000807.
- Zum Turm: Reiche/Scholl, Kirchen, S. 166 ff.
- Lubecus, Annalen, S. 185.
- Lubecus, Annalen, S. 218 und S. 223.
- Dolle, Nr. 216.
- Dolle, Nr. 217.
- Scholl, S. 85 ff.
- Mindermann in Carqué & Röckelein, S. 144.
- Ausführlich zum Altarretabel vgl. die einzelnen Beiträge in Carqué & Röckelein und in Tiedemann, Innern; vgl. auch Kahsnitz, S. 45 ff.; Achsel, S. 83 ff.; zu den Inschriften siehe auch: DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 28 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0002801.
- Scholl & Storz, S. 50 f. Abbildungen bei Reiche/Scholl, Kirchen, S. 191 f. (Abb. 117 ff.).
- Mathies, Taufbecken, S. 124; DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 176 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0017606.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 165 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0016501.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 137 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0013706.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 143† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0014301.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 159† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0015908.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 174† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0017400.
- Dolle, Nr. 127. Zum Folgenden: Bielefeld, Orgeln, S. 26 ff. und S. 150 ff.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 161† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0016109.
- Pape/Schloetmann, Hammer, S. 110.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 36 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0003602.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 170 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0017008.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 112† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0011202.
- UB Göttingen I, Nr. 3. Insgesamt: Döring, Friedhöfe, S. 95 ff.
- Lubecus, Annalen, S. 346 und S. 361, Anm. 6.