Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Göttingen | Patrozinium: kein mittelalterliches Patrozinium bekannt1 | KO: Calenberger KO von 1569
Orts- und Kirchengeschichte
Schriftlich ist der Ort als Wachana in zwei Urkunden genannt, die auf das Jahr 1022 datiert sind, bei denen es sich allerdings um Fälschungen aus dem 12. Jh. handelt.2 Mit Hildebrant de Wakene ist Waake um 1245 als Herkunftsname belegt. Im Jahr 1318 war das Dorf Waake mit allen Rechten (villam Wakene … cum omni iure) als Lehen der Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg im Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel im Besitz der Familie von Uslar; sie verpfändete das Dorf in der Folgezeit mehrfach.3 Seit der Dreiteilung des welfischen Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel um 1291 hatte Waake territorial zum neuen Teilfsm. Göttingen gehört.4 Nachdem die Göttinger Linie der Welfen mit Hzg. Otto Cocles († 1463) in männlicher Linie ausgestorben war, wurde das Territorium 1495 bzw. 1512 Teil des Fsm. Calenberg-Göttingen („Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). Die Nieder- und Hochgerichtsbarkeit lag bis 1700 bei der Familie von Uslar (Patrimonialgericht Altengleichen) und kam dann mit dem Verkauf des Dorfes an die Familie von Wangenheim (Patrimonialgericht Waake).5 In französischer Zeit gehörte Waake von 1807 bis 1813/14 zum Kgr. Westphalen (Kanton Radolfshausen, Distrikt Göttingen, Leine-Departement). Seit 1815 zählte der Ort, nun im Kgr. Hannover, wieder zum restituierten Patrimonialgericht Waake und kam bei dessen Aufhebung 1850 zum Amt Radolfshausen. 1859 ging das Amt Radolfshausen im Amt Göttingen auf. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Waake 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam der Ort zum Lkr. Göttingen (neugebildet 1973 und 2016). 1973 wurde das benachbarte Bösinghausen eingemeindet, im gleichen Jahr trat Waake der Samtgemeinde Radolfshausen bei. 1855 schrieb der Ortspastor über die Bevölkerung Waakes, sie sei „zum großen Theil fast ohne allen Landbesitz und besteht fast nur aus Leineweber“.6 1958 heißt es: „Die Gemeinde ist früher ein armes Weberdorf gewesen mit einigen Bauernhöfen und einem Rittergut. Noch heute besteht der größte Teil aus Arbeiterfamilien, die entweder auf dem Gut in Waake oder in Göttingen ihre Arbeitsstätte haben“, 1964 dann: „Die frühere Armut der Gemeinde ist vorbei. Fast jedes zweite oder dritte Haus besitzt einen eigenen Wagen.“7 Um 1810 lebten knapp 610 Menschen in Waake und 2025 fast 970.
Zur mittelalterlichen Kirchengeschichte Waakes ist wenig bekannt. Mit Heinrico plebano in Wakene ist 1268 erstmals der Name eines örtlichen Pfarrers belegt.8 1312 erscheint Hugo plebanus in Wakene in der zeugenliste einer Urkunde.9 Das Patronat über die Waakener Kirche hatte im Jahr 1318 Heiso von Uslar inne. Er besaß das Patronatsrecht als Lehen der Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg im Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel.10 In den Jahren 1337 und 1341 ist der Priester ein dominus Konemundus de Wakene urkundlich nachweisbar, wobei unklar bleibt, ob er aus Waake stammte oder hier Pfarrer war.11 Johannes Stidenrod hatte das Pfarramt Waake 1398 inne.12 Der Kirchturm der Waaker Kirche stammt vermutlich aus spätmittelalterlicher Zeit.
Einzelheiten zur Reformation in Waake sind nicht bekannt. Hzgn. Elisabeth († 1558) führte die luth. Lehre als Vormund ihres Sohnes Erich im Fsm. Calenberg-Göttingen ein: 1542 setzte sie die von Antonius Corvinus verfasste Kirchenordnung in Kraft und 1542/43 ließ sie die Gemeinden, Stifte und Klöster des Fürstentums visitieren.13 Im Jahr 1545 übernahm Elisabeths nunmehr volljähriger Sohn als Hzg. Erich II. die Regierungsgeschäfte und wechselte 1547 zum kath. Glauben. Die Calenbergischen Stände widersetzten sich jedoch seinen Rekatholisierungsbestrebungen und konnten 1553/55 die Beibehaltung der luth. Lehre in den Kirchspielen des Fürstentums sicherstellen. Nach dem Tod Erichs II. fiel das Fsm. Calenberg-Göttingen 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel und Hzg. Julius († 1589) führte seine 1569 aufgestellte ev. KO auch hier ein.14 1588 ließ er die Gemeinden visitieren.
Der erste namentlich bekannte luth. Prediger in Waake ist der im Visitationsprotokoll 1588 genannte P. Johann Eberhard (amt. 1588–1626). Die Visitatoren merkten an, er habe ihre theologischen Fragen schlecht beantwortet (Examen: male) und sei überdies trunksüchtig. Bei Übernahme der Pfarrstelle habe er der Patronatsfamilie 30 Taler Lehnware zahlen müssen; Visitatoren und Regierung drangen auf Rückzahlung und ließen die Familie von Uslar wissen, sie solle „über 4 Thlr. nicht nehmen, sonst sei es eine Simonie“ (Ämterkauf).15 Im Nachrichtungsbuch von allen Pfarren im Fürstenthumb Braunschweig, angelegt im späten 16. Jh. ist das benachbarte Dorf Bösinghausen als filia (Tochtergemeinde) von Waake verzeichnet.16 Möglicherweise besaß der Ort also eine eigene Kapelle. Zudem ist auf einer Karte des Amtes Radolfshausen in Bösinghausen ein Kirchen- oder Kapellengebäude eingezeichnet.17 Eine Küsterschule lässt sich in Waake ab 1671 nachweisen.18
In die lange Amtszeit von P. Johann Georg Jünemann (amt. 1692–1752) fielen der Neubau des Kirchenschiffs (1714–1717), der Schule (1726) und des Pfarrhauses (1745). Von 1763 bis 1792 waren die Waaker Pastoren gleichzeitig für die Nachbargemeinde Ebergötzen zuständig, da das dortige Pfarrhaus unbewohnbar war.19 Im Laufe des 19. Jh. verringerte sich der ohnehin nicht große Wohlstand der Gemeinde, da die Leinenweberei, Haupterwerbszweig vieler Familien, durch „die Verbreitung des Maschinengarns und der Baumwolle“ an Bedeutung verlor.20
Auf Betreiben von P. Christian Theodor Wilhelm Drömann (amt. 1895–1907) gründete sich nach 1900 ein Posaunenchor in Waake (bis 1912, Neugründung 1922, Neugründung in der zweiten Nachkriegszeit).21 Mit finanzieller Unterstützung des Patronats ließ die Gemeinde 1912 während der Amtszeit von P. Wilhelm Louis Friedrich Karl Wolf (amt. 1907–1914) die Pfarrscheune zum Gemeindehaus umbauen („Charlottenhaus“, benannt nach Charlotte von Wangenheim; ab 1914 auch vom Turnverein genutzt).
Während der NS-Zeit war die Pfarrstelle Waake vakant; die pfarramtlich Versorgung der Gemeinde übernahmen die Nachbarpfarren Roringen und Ebergötzen. Zum 1933 neugewählten KV heißt es im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“, er sei „vom damaligen Bürgermeister Wilh[elm] Schlieper personell in Vorschlag gebracht worden“, sei „politisch ohne Bedeutung gewesen“ und habe kirchlich „seine Aufgaben in hergebrachter Weise erfüllt“.22 Die beiden kirchenpolitischen Gruppierungen – DC und Hannoversche Bekenntnisgemeinschaft – hätten in Waake keine Rolle gespielt.
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Gemeindeglieder von gut 710 im Jahr 1939 auf rund 1.170 im Jahr 1952 an.23 Für die kleine kath. Gemeinde fanden Messen zunächst alle zwei Wochen (1946) und später alle vier Wochen (1958) in der ev. Kirche statt.24 Mit dem Ostgeistlichen P. Walter Threde (amt. 1945–1949, Versehungsauftrag) erhielt Waake in der Nachkriegszeit wieder einen eigenen Geistlichen. Im Jahr 1948 eröffnete die Gemeinde einen ev. Kindergarten, untergebracht zunächst im Gemeindehaus, zeitweise in einem Gasthaussaal und ab 1957 in der alten Schule.25
Mit Pn. Christa Gerts (amt. 1979–1982) übernahm erstmals eine Frau das Pfarramt Waake; sie hatte die Pfarrstelle bereits seit 1977 als Vikarin versehen. Nach der Visitation 1979 hob der Sup. des KK Göttingen-Süd die „Vielfalt der Gemeindearbeit und die aktive Beteiligung vieler Gruppen und Einzelpersonen“ hervor.26 1983 richtete die KG Waake einen „Dritte-Welt-Laden, verbunden mit einem Teestübchen“ ein.27 Ende der 1970er Jahre war der Versuch gescheitert, die drei Gemeinden Ebergötzen, Landolfshausen und Waake pfarramtlich zu verbinden. Lediglich die beiden erstgenannten teilten sich seit 1978 ein Pfarramt. Die KG Waake kam erst im Jahr 2001 hinzu.28
2014 trat die KG Waake dem „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Region Gleichen“ bei (2016 umbenannt in „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband
Göttinger Land“, 2026 aufgegangen im „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Göttingen-Münden“); der Verband übernahm die Trägerschaft der Waaker ev. Kindertagesstätte.29 2024 hatte die Gemeinde etwa 610 Gemeindeglieder. Seit 2025 gehört sie zum „Ev.-luth. KGV Region Göttingen Nordost-Radolfshausen“.30
Umfang
Bösinghausen, Södderich und Waake. Vor 1488 angeblich auch Mackenrode.31
Aufsichtsbezirk
Archidiakonat Nörten (sedes Geismar) der Erzdiözese Mainz.32 – 1588/89 zur Insp. Dransfeld, seit Verlegung des Superintendentursitzes 1636/37 Insp. Göttingen (Sitz an St. Johannis in Göttingen). Bei Teilung der Insp. Göttingen 1796/97 zur Insp. Göttingen Zweyter Teil (Göttingen II). 1924 zum KK Göttingen II, 1937 zum KK Göttingen-Süd.33 Ab 1. Januar 2001 KK Göttingen.34 Seit 1. Januar 2023 KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Göttingen.35
Patronat
Die Besitzer des Gutes Waake (dingliches Patronat): Vor 1318 bis 1700 Familie von Uslar-Gleichen, seither Familie von Wangenheim. Von 2001 bis 2015 ruhte das Patronat aufgrund der pfarramtlichen Verbindung Waakes mit Ebergötzen und Landolfshausen. Auf Antrag der drei Kirchengemeinden und der Patronatsfamilie beschloss der KKV des KK Göttingen 2015, das Patronat wiederaufleben zu lassen.36
Kirchenbau
Rechteckiger Saalbau mit Anbau im Südosten, errichtet 1714–17.37 Satteldach, nach Osten mit Krüppelwalm, Gaube im Südwesten. Mauerwerk aus rötlichen Sandsteinquadern. An den Längsseiten rundbogige Sprossenfenster, nach Osten ein vermauertes Rundbogenfenster, im Giebelfeld zwei kleinere Rundbogenfenster. Nach Süden zwei Rechteckportale, über dem westlichen Inschriftentafel: „Anno Dei MDCCXIV ist dies Gotteshaus erbauet“, nach Norden ein ehemaliger, hochliegender, Eingang (Zugang Patronatsprieche, umgewandelt in Fenster). Im Innern holzverschalte Segmentbogendecke, bemalt mit Wolken- und Sternenhimmel (2001 entdeckt). An Nord- und Westwand L-förmige Emporenanlage, im Westen zweigeschossig. Fenster gerahmt mit gemalten Ranken; im Altarraum ebenerdige Prieche und Sakristeiverschlag mit Kanzelaufgang. Zwischen 1835 und 1844 Renovierung. 1961–65 Renovierung, u. a. Nordeingang zu Fenster umgewandelt, Ostfenster vermauert, Dach erneuert, neue Heizung, Patronatsprieche „nach unten genommen“.38 Nach 2001 Innenrenovierung.
Grablege
Gruft der Familie von Wangenheim, 1908 vermauert; Zugang durch den südöstlichen Anbau.39
Turm
Vierseitiger Westturm, errichtet im Spätmittelalter.40 Schieferhelm mit vierseitigem Ansatz und achteckiger Spitze, bekrönt mit Kugel und Kreuz. Mauerwerk aus rötlichen Sandsteinquadern. Im Glockengeschoss an jeder Seite ein spitzbogiges Schallfenster mit schlichtem Maßwerk (zweibahnig), darunter nach Süden Uhrziffernblatt. Schmale Rundbogenfenster. 1839 Turmspitze erneuert. 1961–65 Turmsanierung. 1964/65 Turmhalle zu Gedächtnisraum umgestaltet (drei Tafeln mit Namen getöteter Gemeindeglieder in den Kriegen 1870/71, 1914–18 und 1939–45).
Vorgängerbau
Mittelalterlicher Bau, 22 Fuß breit (innen: 15 Fuß).41
Ausstattung
Kastenförmiger Altar mit einachsigem Retabel, farbig gefasst, mit Vergoldungen (18. Jh.), im Hauptfeld Kruzifix mit zwei Figuren vor gemaltem Hintergrund, flankiert von zwei gewundenen Säulen, die Segmentbogengiebel mit Wappen tragen; über dem Giebel Rankenwerk mit Inschriftenmedaillon, als Bekrönung drei Figuren: Christus mit Siegesfahne flankiert von zwei Engeln; seitliches Schnitzwerk; in der Predella Inschrift. – Hohe Holzkanzel mit Schalldeckel, farbig gefasst (18. Jh.), polygonaler Kanzelkorb auf einer zentralen Stütze, vor den Ecken Rankenschnitzwerk mit Voluten. – Pokalförmige Taufe, achtseitiges Becken, Säulenschaft.
Orgel
1716/17 Orgelneubau, Orgelbauer unbekannt. 1775 Reparatur, Johann Justus Hansen (Angerstein). 1854 Orgelneubau, ausgeführt von Carl Giesecke (Göttingen), 7 (davon eine Transmission), I/P, mechanische Traktur, Kegelladen, Orgel gestiftet von Johanna Gfn. von Wangenheim († 1860).42 1969 Wasserschaden nach Gewitter, um 1970 Instrument abgebaut. Leihpositiv. 1973 Orgelneubau, ausgeführt von Albrecht Frerichs (Göttingen), 7 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; Gehäuse von 1854 wiederverwendet. 2015 Instandsetzung und Erweiterung, Orgelbau Sauer & Heinemann (Höxter), 10 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen.
Geläut
Zwei LG, I: Bronze, Gj. 1978, Heidelberger Glockengießerei); II: c’’ (Bronze, Gj. 1950, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg), 1976 als Gebrauchtglocke erworben. – Guss einer dritten LG für 2026 geplant (d’’, Bronze, Firma Bachert, Karlsruhe). – Früherer Bestand: Eine LG (Bronze), 1754 geborsten, umgegossen zu einer neuen Glocke (Bronze, Gj. 1754, Johann Heinrich Brauhoff, Nordhausen), Glocke im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. Zwei LG, I. as’ (Eisenhartguss, Gj. 1923, Ulrich & Weule, Apolda/Bockenem); II: c’’ (Eisenhartguss, Gj. 1923, Ulrich & Weule, Apolda/Bockenem). Die beiden Glocken wurden 1976 (II) und 1978 (I) durch Bronzeglocken ersetzt, alte LG II weiterhin als SG genutzt.
Weitere kirchliche Gebäude
Pfarrhaus (Bj. 1745). – Küster- und Schulhaus (Bj. 1726). – Gemeindehaus (Bj. 1989/90, Vorgängerbau Bj. 1779, zum Gemeindehaus umgebaut 1912, umgebaut 1961, ausgebrannt 1987). – Kindergarten (Bj. 1851, alte Schule, umgebaut 1957).
Friedhof
Ehemaliger kirchlicher Friedhof bei der Kirche. Neuer Friedhof am östlichen Ortsrand von Waake, angelegt 1841, erweitert 1865 und 1909, zwischen 1972 und 1979 in kommunale Verwaltung übergeben (Samtgemeinde Radolfshausen); neugotische FKap und Mausoleum der Familie von Wangenheim (Bj. 1865/66).
Liste der Pastoren (bis 1940)
Vor 1588–1626 Johann Eberhard. – 1627–1643 Johann Schacht. – 1643–1669 Albert Küsel. – 1670–1691 Justus Petrus Lieb (Liebo). – 1691–1692 Magister Franz Heinr. Meyer. – 1692–1752 Johann Georg Jünemann. – 1752–1753 Franz Schünemann. – 1753–1758 Andreas Heinrich Holle. – 1758–1774 Johann Friedrich Brandes. – 1774–1780 Friedrich Wilhelm Busse. – 1780–1793 Johann Friedrich Steinhöfel. – 1793–1808 Johann Melchior Sander. – 1809–1815 Johann Heinrich Jacob Hertzer. – 1815–1835 Christian Friedrich Wilhelm Hobein. – 1835–1844 Ludwig Alexander Werner Bergmann. – 1844–1865 Johann Wilhelm Kastropp. – 1865–1883 Friedrich Wilhelm Müller. – 1884–1887 Henry Gustav Christian Grashoff. – 1887–1893 Johann Konrad David Albert Pluns. – 1893–1895 Albert Julius Heinrich Glüh. – 1895–1907 Christian Theodor Wilhelm Drömann. – 1907–1914 Wilhelm Louis Friedrich Karl Wolf. – 1914–1932 Ferdinand Gotthilf Karl Jacob Parisius.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 470–471
Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)
A 1 Nr. 11255–11256 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 294 (Spec. Landeskons.); A 6 Nr. 8327–8333 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 2344
, 2345
, 2346
, 2347
, 2348
(Visitationen); B 2 G 9 Nr. 3060–3062 (Baupflege und Bauwesen); E 5 Nr. 1090 (Konsistorialbaumeister); S 09 rep Nr. 218 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7399 (Findbuch PfA).
Kirchenbücher
Taufen: ab 1670
Trauungen: ab 1670
Begräbnisse: ab 1670
Kommunikanten: ab 1811 (Lücken: 1812–1824)
Konfirmationen: ab 1799 (Lücken: 1800–1814)
Literatur & Links
A: Bielefeld, Orgeln im Umland, S. 285–288; Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 407–409; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1319; Eichenberg, KK Göttingen-Süd, S. 20–22; Lufen, Denkmaltopographie Altkr. Duderstadt, S. 317–322; Meyer, Pastoren II, S. 470–471; Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 197Wangenheim, Beiträge, S. 988–1003 [Digitalisat].
B: Michaela Fenske: Ein Dorf in Unruhe. Waake im 18. Jahrhundert (= Hannoversche Schriften zur Regional- und Lokalgeschichte 13), Bielefeld 1999; Hermann Friedrich Hafner: Chronik der Kirchengemeinde Waake-Bösinghausen, Göttingen [1970]; Margret Schrage: Waake-Bösinghausen. Beiträge zu einer Ortsgeschichte, von Gudensberg-Gleichen 1992, bes. S. 143–149.
Internet: Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche, Pfarrhaus, Kirchenanlage; Wikipedia: Dorfkirche (Waake).
Website der Kirchengemeinde (26.10.2023)
Fußnoten
- Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 173. In der Waaker Feldmark liegt ein „Katharinengehölz“, was auf St. Katharina hindeutet, Hafner, S. 5.
- MGH DD H II 260 [Digitalisat]; UB HS Hildesheim I, Nr. 67; Casemir, Krueger, Ohainski & Peters, 1022. Zum Ortsnamen und für weitere Belege vgl. Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 407 ff.
- Flentje/Henrichvark, Lehnbücher, S. 40 f., Nr. 119. Vgl. Fenske, S. 30 ff.
- Insgesamt: Pischke, Landesteilungen, bes. S. 45 ff., S. 75 ff. und S. 180 ff.
- Fenske, S. 41 ff.
- Zit. bei Schrage, S. 147. Vgl. auch Fenske, S. 27 ff., Hafner, S. 24 ff.
- LkAH, L 5c, unverz., Waake, Visitationen 1958 und 1964.
- UB Mariengarten, Nr. 23; NLA HA Cal. Or. 100 Mariengarten Nr. 20.
- UB Göttingen I, Nr. 73 [Digitalisat].
- Flentje/Henrichvark, Lehnbücher, S. 40 f., Nr. 119.
- UB Walkenried II, Nr. 1066, NLA WO 25 Urk Nr. 650. 1341: Wolf, Petersstift, Urkundenbuch, Nr. 33 [Digitalisat].
- StadtA GOE B 1 Nr. 1168.
- Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 708 ff.; Butt, S. 47 ff.
- Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.
- Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 163 mit Anm. 1.
- LAW, V 231, Nachrichtungsbuch von allen Pfarren im Fürstenthumb Braunschweig…, S. 59.
- NLA HA Kartensammlung Nr. 21 d/3 pg [mit Digitalisat]; nach Schrage, S. 144, stammt die Karte aus dem 16. Jh. Der Flurname „Lukasberg“ im Bösinghäuser Wald mag ein Indiz für das Patrozinium dieser Kapelle sein, vgl. Hafner, S. 5.
- Hafner, S. 13.
- Hafner, S. 10.
- Hafner, S. 25.
- Hafner, S. 39 f.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 414, Bl. 31. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 414, Bl. 31; LkAH, L 5c, unverz., Waake, Visitation 1952.
- LkAH, L 5c, unverz., Waake, Visitationen 1946 und 1958.
- Hafner, S. 21 f.
- LkAH, L 5c, unverz., Waake, Visitation 1979.
- LkAH, L 5c, unverz., Waake, Visitation 1986.
- KABl. 2001, S. 64 f.; KABl. 1978, S. 119 f.
- KABl. 2014, S. 102 ff.; KABl. 2016, S. 72; KABl. 2025, S. 275.
- KABl. 2025, S. 157 ff. Der KGV umfasst die St.-Petri-KG Göttingen-Weende, die Christophorus-KG Göttingen, die St.-Cosmas-und-Damian-KG Herberhausen, die St.-Martins-KG Roringen, die St.-Nikolaus-KG Nikolausberg, die KG Waake, die Cosmae-und-Damiani-KG Ebergötzen sowie die St.-Petri-KG Landolfshausen.
- Schrage, S. 144.
- Bruns, Archidiakonat Nörten, S. 167.
- KABl. 1924, S. 86; KABl. 1937, S. 135.
- KABl. 2000, S. 150 f.
- KABl. 2022, S. 189 ff.
- LKA, G 15/Waake Bd. I, Bl. 31.
- Hafner, S. 14; Schrage, S. 144.
- Hafner, S. 16.
- Hafner, S. 6 ff. 1908 befanden sich acht Särge in der Gruft.
- Hafner, S. 17: Unterbau 13. Jh., Glockengeschoss um 1500.
- Hafner, S. 14 f.
- Hafner, S. 19 f.