Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Göttingen | Patrozinium: Nikolaus1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

Im Jahr 1162 ist die ecclesie sancti Nycolai in monte qui dicitur Wlrideshusen urkundlich belegt (Kirche St. Nikolaus auf dem Berg, genannt Wlrideshusen).2 Im 16. Jh. etablierte sich Nikolausberg – abgekürzt auch Claußberg – als neuer Ortsname und der ursprüngliche verschwand. Das spätere Nikolausberg gehörte zum welfischen Teilfsm. Göttingen. Nachdem die Göttinger Linie der Welfen mit Hzg. Otto Cocles († 1463) in männlicher Linie ausgestorben war, wurde das Territorium 1495 bzw. 1512 Teil des Fsm. Calenberg-Göttingen („Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover); Nikolausberg zählte zum Amt Harste und unterstand im 16./17. Jh. dem Gericht Leineberg (bis 1665).3 Eine frühe, eher stilisierte Ortsansicht ist auf einer Karte aus der zweiten Hälfte des 16. Jh. überliefert (um 1570, S. Nicolaj berg).4 In französischer Zeit gehörte Nikolausberg von 1807 bis 1813/14 zum Kgr. Westphalen (Kanton Grone, Distrikt Göttingen, Leine-Departement). Seit 1815 zählte das Dorf, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Harste, kam bei dessen Auflösung 1823 zum Gericht Leineberg, aus dem 1831 das Amt Göttingen hervorging. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Nikolausberg 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam der Ort zum Lkr. Göttingen (neugebildet 1973 und 2016). 1964 wurde Nikolausberg in die Stadt Göttingen eingemeindet. Um 1810 lebten knapp 220 Menschen in Nikolausberg und 2023 rund 3.330.
Papst Alexander III. (amt. 1159–1181) bestätigte im Jahr 1162 die Rechte und den Besitz des Augustinerinnenkonvents an der Kirche sancti Nycolai in monte qui dicitur Wlrideshusen.5 Gleichzeitig nahm er angeblich Pilger, die das Kloster besuchten, in seinen Schutz; vermutlich handelt es sich bei den entsprechenden Passagen der nur in einer Abschrift aus dem Jahr 1379 überlieferten Urkunde jedoch um „verfälschende Zusätze“ aus der zweiten Hälfte des 14. Jh.6 Das Gründungsjahr ist nicht überliefert; die recht kurze Liste der Besitzungen in der Urkunde von 1162 lässt vermuten, dass der Stiftskonvent noch nicht lange existierte.7 Die ältesten Teile der heutigen Kirche – der Unterbau des Turms, die ehemalige Vierung, das ehemalige Querhaus und der Ansatz des Chorjochs – stammen im Kern vermutlich aus der Zeit um 1150/60. Zwischen 1180 und 1184 verließen die Augustinerinnen mit ihrem Propst Wolfram Adelradeshusen und siedelten sich im nahegelegenen Weende im Leinetal neu an.8 Das nunmehrige Stift Weende behielt die Pfarrrechte an der ecclesia parrochialis in monte Oldershusen (1449 bestätigt)9 und anders als die Konventsgebäude blieb sie erhalten. Sie entwickelte sich zur Wallfahrtskirche; in größerem Umfang setzte der Pilgerbetrieb jedoch anscheinend erst nach der Mitte des 14. Jh. ein.10 Papst Alexander IV. (amt. 1254–1261) hatte 1261 all jenen einen Ablass gewährt, die am Nikolaustag oder der darauffolgenden Woche die Kirche in Olredeshusen besuchten.11 Weitere Ablässe verliehen im Jahr 1387 Ebf. Albrecht von Magdeburg (amt. 1382–1403) – die Urkunde spricht erstmals von Wallfahrt (peregrenatio) – und Bf. Gerhard von Hildesheim (amt. 1365–1398) sowie im Jahr 1518 Bf. Franz von Minden (amt. 1508–1529).12 Der Neubau des Chors vor 1400, die Anfertigung einer gestickten Altardecke mit Szenen der Nikolauslegende und die Aufstellung des teilweise erhaltenen Gemälderetabels um 1400 spiegeln die Umgestaltung der Pfarr- und Stiftskirche zu einer Wallfahrtskirche.13 St. Nikolaus wurde „ein Wallfahrtsort mit deutlich überregionaler Anziehungskraft, aber doch nicht das Ziel einer Fernwallfahrt“.14
Im Jahr 1312 ist mit Hildebrandus cappellanus in Olredeshusen ein Geistlicher an St. Nikolaus belegt; 1379 verzichtete der Kleriker Bartoldus de Berdelderode auf seine Rechte an der Kirche in monte Vlradeshusen.15 Eine Urkunde aus dem Jahr 1434 berichtet, das trotz Verbots Händler in der Kirche und auf dem Friedhof Bilder und andere Dinge (ymagines et alias diversas res) an die Pilger verkauften.16 1447 verwüsteten böhmische Söldner die Kirche und stahlen „de ysern keden, helden und ander dingk, dat sinte Nicolaes was gebracht von den ienen, den he gehulpen hadde“ – also eiserne Ketten, Fußfesseln und andere Dinge, die Pilger als Dank und Votivgabe zur Kirche auf dem Nikolausberg gebracht hatten.17
In der zweiten Hälfte des 15. Jh. erfuhr die Kirche St. Nikolaus einen Umbau und erhielt bis Anfang des 16. Jh. weitgehend ihr heutiges Aussehen: An die Stelle der romanischen Basilika war eine gotische Hallenkirche getreten. Schlusssteine des Gewölbes nennen die Jahreszahlen 1500 und 1501 sowie den Namen des damaligen Pfarrers: „D[omi]nus Jo[hanne]s Vos pl[e]ba[nus] h[uius] ec[c]le[siae]“ (Herr Johann Voss, Pfarrer dieser Kirche).18 P. Vos ist urkundlich 1467 als „perner to Wende“ und 1493 als „pernehr up dem berghe sinte Nicolaus“ belegt; er starb vor dem 24. Mai 1504.19 Als Hzgn. Elisabeth († 1558), Fsn. von Calenberg-Göttingen, im Jahr 1517 eine landesweite Kollekte zum Wiederaufbau des verfallenen Stifts Weende erlaubte, schloss sie die Kirche sancti Nicolai up dem berge Olrikeßhußen explizit mit ein.20 Die Reformation brachte die Wallfahrten zu St. Nikolaus zum Erliegen.
Nachdem Hzg. Erich I. zu Braunschweig-Lüneburg im Jahr 1540 gestorben war, führte Hzgn. Elisabeth als Vormund ihres minderjährigen Sohnes Erich die luth. Lehre im Fsm. Calenberg-Göttingen ein: 1542 setzte sie die von Antonius Corvinus verfasste Kirchenordnung in Kraft und 1542/43 ließ sie die Gemeinden, Stifte und Klöster des Fürstentums visitieren.21 Im Jahr 1545 übernahm Elisabeths nunmehr volljähriger Sohn als Hzg. Erich II. die Regierungsgeschäfte und wechselte 1547 zum kath. Glauben. Die Calenbergischen Stände widersetzten sich jedoch seinen Rekatholisierungsbestrebungen und konnten 1553/55 die Beibehaltung der luth. Lehre in den Kirchspielen des Fürstentums sicherstellen. Nach dem Tod Erichs II. fiel das Fsm. Calenberg-Göttingen 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel und Hzg. Julius († 1589) führte seine 1569 aufgestellte ev. KO auch hier ein.22 1588 ließ er die Gemeinden visitieren.
Bei der Visitation des Stifts Weende und der Kirche St. Nikolaus hatte Hzgn. Elisabeth 1542 selbst teilgenommen. An Pilgergaben ließen die Visitatoren „bienah ein gantz fuder wachs“ und „meher dan ein fuder eisen“ fortschaffen (also jeweils wohl eine Wagenladung), wie der Göttinger Chronist Franciscus Lubecus (1533–1595) schrieb.23 Darunter war auch eine Wachsfigur Erichs I.24 Die fünf Nebenaltäre allerdings ließen sie nicht abbrechen.25 Für das Stift Weende sowie die „phar im Dorfe und auf dem Clauweßberge“ setzten die Visitatoren einen Pfarrer ein, vermutlich P. Moritz Filter (amt. bis 1548).26 Er war verpflichtet, alle zwei Wochen an einem frei wählbaren Tag auf den Nikolausberg zu gehen „und dem volcke das Evangelium der vergangen Sontags repetiren und außlegen“; dabei solle er sich kurz fassen. Ansonsten „sollen vnd konnen die leut auf gmeltem berge wonhaftig herabgehen vnd hie im Closter oder Dorfe gots worts predigen horen“.27
P. Martinus Keck (amt. 1587–1609) war lediglich für das Stift Weende und Nikolausberg zuständig. 1588 notierten die Visitatoren über den Nikolausberg: „Ist kein Abgötterei mehr da droben“.28 Die Wallfahrten hatten also aufgehört. Die zahlreichen Namen, die Besucher (und eine Besucherin) noch bis zum 18. Jh. an den Chorwänden der Kirche und an der Innenseite der Predellentür am Hochaltar hinterlassen haben, stehen nicht für ein Wiederaufleben der Pilgertradition in nachref. Zeit; vielmehr zeigen sie, dass sich St. Nikolaus, wie auch andere Pilgerkirchen, zu einem Ausflugsziel gewandelt hatte.29 Auch P. Kecks Nachfolger, P. Johann Tappius (amt. 1609–1622) und P. Joachim Schlüter (amt. 1622–1628), predigten im Kloster und auf dem Nikolausberg. Nach P. Schlüters Tod übernahm der Weender P. Heinrich Sanne (amt. 1627–1638) beide Aufgaben.30 Diese pfarramtliche Verbindung von Weende und Nikolausberg bestand bis 1976. Ende des 18. Jh. beklagte sich P. Johann Christoph Konrad Weibgen (amt. 1777–1793) darüber und bat das Konsistorium 1792/93, ihm „in Ansehung des ihm lästigen Filials Nikolausberg Erleichterung zu verschaffen“.31 Als ehemalige Klosterkirche wurde St. Nikolaus nach der Reformation staatliches Eigentum und wird von der 1818 als Landesbehörde gegründeten Klosterkammer Hannover betreut.
Bei der Neuwahl des KV im Jahr 1933 gelang es P. Hermann Krohn (amt. 1920–), wie er rückblickend im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb, „den alten Kirchenvorstand gegenüber dem Ortsgruppenleiter durchzusetzen, obwohl sämtliche Mitglieder der Partei [NSDAP] nicht angehörten, auch nicht beitraten“.32
In der zweiten Hälfte des 20. Jh. wandelte sich Nikolausberg grundlegend. Auf den ehemaligen Äckern erhoben sich 1961 „zahlreiche Wohnhäuser von Städtern, die auf der Höhe nördlich des Dorfes Ruhe und Erholung suchen“. Östlich war ein weiteres Wohngebiet im Bau. Gottesdienste fanden seit den 1950 er Jahren alle zwei Wochen statt. Die Zahl der Gemeindeglieder stieg von 325 im Jahr 1942 über 845 im Jahr 1967 auf 2.200 im Jahr 1974 an; nach Einschätzung des Pfarramts bestanden 1967 „kaum echte Kontakte“ zwischen Eingesessenen und Neubürgern: „Soziale Unterschiede sehr groß, Bildungsstand sehr verschieden.“33 Zum 1. Januar 1970 errichtete das Landeskirchenamt im Pfarramt Weende eine dritte Pfarrstelle mit Sitz in Nikolausberg, erster Inhaber war P. Karl-Friedrich Ubbelohde (amt. 1970–1985).34 Neben der Kirche eröffnete die Gemeinde 1971 ein Gemeindehaus, seit 1973 unterhielt sie einen Kindergarten. Nach der Visitation 1974 schrieb der Sup. des KK Göttingen-Stadt, mit Kindergarten, Jugendkreisen im Gemeindehaus und der kirchenmusikalischen Arbeit bestünden nun „Einstiegsformen“, um die zugezogenen Familien an die Kirchengemeinde heranzuführen.35
Zum 1. Januar 1976 endete die seit fast dreieinhalb Jahrhunderten bestehende pfarramtliche Verbindung von Weende und Nikolausberg.36 Die St.-Nikolaus-KG erhielt ein eigenes Pfarramt und übernahm die 1970 in Weende eingerichtete Pfarrstelle. Altdorf und Siedlung bildeten nach Einschätzung des Göttinger Sup. auch Anfang der 1980er noch zwei weitgehend separate Gemeindeteile.37 Erst Anfang der 1990er Jahre heißt es, man könne „inzwischen durchaus von einer integrierenden Funktion der Kirchengemeinde sprechen“.38 Die kath. Pfarrgemeinde St. Vinzenz und die ev.-luth. KG Herberhausen, Nikolausberg, Roringen und Weende gründeten 1985 gemeinsam den Gemeindepflegedienst Göttingen-Nord.39
Im Jahr 1999 griff die Nikolausgemeinde eine mittelalterliche Tradition auf: Sie beruft jährlich drei Kinderbischöfinnen und -bischöfe; die Mädchen und Jungen sollen die Interessen der Kinder im Ortsteil und in der Gemeinde vertreten.40 2005 gründete sich die „Nikolaus-Stiftung Göttingen“ in der St.-Nikolaus-KG; Stiftungszweck sind die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie ihr Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Suchtgefahren, die Unterstützung von Eltern beruflichen Wiedereinstieg nach der Erziehungsarbeit sowie die Pflege der kirchengemeindlichen Arbeit.41
Zusammen mit Christophorus, Herberhausen, Roringen und Weende gründete die KG Nikolausberg 2009 eine regionale Arbeitsgemeinschaft („5 KiNo“, u. a. jährliches Regionsfest, gemeinsamer Konfirmandenunterricht und Konfi-Camp, regionaler, ökumenischer Himmelfahrtsgottesdienst, Sommerkirche). Im Jahr 2012 zählte die Gemeinde zu den Mitgründerinnen des „Ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes Göttingen-Nordost“ (2013 erweitert und umbenannte in „Göttingen-Nord-Süd“, 2026 aufgegangen im „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Göttingen-Münden“); der Verband übernahm die Trägerschaft des ev. Kita Baumhaus in Nikolausberg.42 Die Hanns-Lilje-Stiftung unterstützte 2019 und 2021 die Kulturarbeit in St. Nikolaus (Kulturkirche).
2024 zählte die St.-Nikolaus-KG Nikolausberg gut 1.150 Gemeindeglieder. Sie gehört seit 2025 zum „Ev.-luth. Kirchengemeindeverband Region Göttingen Nordost-Radolfshausen“ (Region NORa).43

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Nörten (sedes Nörten) der Erzdiözese Mainz.44 – 1588/89 zur Insp. Hardegsen. 1748 zur neuen Insp. im Amt Harste.45 Mit Auflösung der Insp. im Amt Harste 1842 zur Insp. Göttingen Erster Teil, seit 1924 Insp. bzw. KK Göttingen I, 1937 umbenannt in KK Göttingen-Stadt.46 Ab 1. Januar 2001 KK Göttingen.47 Seit 1. Januar 2023 KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Göttingen.48

Patronat

Die Pfarrkirche Nikolausberg war dem Kloster Weende inkorporiert. 1629 bzw. 1633 kam das Kloster nebst seinen Rechten und Besitzungen als Schenkung an die Universität Helmstedt. Ab 1650 beanspruchte der Calenberger Landesherr das Patronatsrecht und ließ es vom Konsistorium ausüben (bis 1871).49

Kirchenbau

Eigentum der Klosterkammer Hannover (Allgemeiner Hannoverscher Klosterfonds). Dreischiffige Hallenkirche (Stufenhalle) mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, Nebenkapelle im Nordosten und zweigeschossiger Sakristei im Südosten, älteste Teile erbaut nach 1150/60 (ehemaliges Querschiff, Vierung und Choransatz), Langhaus vollendet 1501 (Inschrift in einem Gewölbeschlussstein).50 Über dem Langhaus Satteldach mit Krüppelwalm nach Osten, Chordach nach Osten abgewalmt; Ziegeldeckung. Verputztes und weiß gestrichenes Bruchsteinmauerwerk, Fenstergewände, Gesimse, Eckquaderung und Quadersteine der Strebepfeiler aus Buntsandstein (rotbraun gefasst). Spitzbogige, zweibahnige Maßwerkfenster an Schiff und Chor, Rechteckfenster im Obergeschoss der Sakristei. Spitzbogige Portale nach Norden und Süden; vermauertes Rundbogenportal nach Norden. Im Innern Kreuzrippengewölbe im Langhaus und Chor, Kreuzgratgewölbe in ehemaliger Vierung, Querhaus und Chorjoch, Sterngewölbe in Sakristei und Nebenkapelle; spitzbogige Arkaden mit achteckigen Pfeilern zwischen Seiten- und Mittelschiff; Rundbögen zwischen Chor und Mittelschiff; Westempore; romanische Bauplastik in der ehemaligen Vierung (u. a. Löwen); Sakramentshäuschen im Chor; Schlusstein im östlichen Joch des Mittelschiffs mit Inschrift: „D[omi]nus Jo[hanne]s vos pl[e]ba[nus] h[uius] ec[c]le[siae]“ (Herr Johann Voss, Pfarrer dieser Kirche).51 Romanische Ausmalungsreste an der Laibung des Triumphbogens (2. Hälfte 13. Jh.). Reste gotischer Deckenmalerei (laut Inschrift 1492): in der Vierung Lamm Gottes umgeben von vier musizierenden Engeln, im Osten des südlichen Seitenschiffs vier Apostel (Petrus, Jakobus der Ältere, Andreas, Paulus), im Chorjoch Rosette und Rankenornamente.52 Kirche ursprünglich erbaut wohl nach 1150/60 als dreischiffige Basilika mit kreuzförmigem Grundriss, niedrigen Seitenschiffen sowie halbrunder Apsis und zwei Nebenapsiden. Vor 1400 Polygonalchor errichtet. Um 1440/50 Abbruch des Langhauses und bis 1501 Neubau als dreischiffige Bruchsteinhallenkirche mit leicht erhöhtem Mittelschiff. Nach 1500 Nebenkapelle und Sakristei errichtet. 1733 Renovierungsarbeiten, vielleicht barocke Kanzel aufgestellt. Im 19. Jh. historistische Steinkanzel aufgestellt. 1925 und 1928–33 Ausmalung entdeckt sowie freigelegt und stark ergänzt. 1936/37 Restaurierungsarbeiten, u. a. Kanzel des 19. Jh. entfernt. 1970/71 Fußboden in der ehemaligen Vierung tiefer gelegt. 1973 Innenrenovierung. 2006–12 Außensanierung, u. a. Bruchsteinmauerwerk verputzt.

Turm

Dreiseitig umbauter Westturm mit etwa quadratischem Grundriss und vierseitigem Pyramidendach, bekrönt mit Kugel, riegelartiger Unterbau nach 1150/60 errichtet, obere Geschosse um 1500. Verputztes und weiß gestrichenes Bruchsteinmauerwerk, Eckquaderung, Gesimse und Fenstergewände rotbraun. Im Glockengeschoss an jeder Seite ein spitzbogiges, zweibahniges Schallfenster, darunter jeweils Uhrziffernblatt (nicht nach Westen).

Ausstattung

Blockaltar (Stipes aus Quadersteinen, vorref. Mensa mit Weihekreuzen) mit geschnitztem Flügelretabel (15. Jh., aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt), farbig gefasst, Goldgrund, Maßwerk; im Schrein figurenreiche Kreuzigungsszene (nach 1490), in den Flügeln je vier zweireihig angeordnete Heiligenfiguren („entsprechen nicht mehr dem ursprünglichen Programm“53); in der Predella (um 1400, vielleicht ursprünglich Teil des nachfolgend aufgeführten Gemälderetabels) spitzbogige Blendarkaden; an der Rückseite spitzbogige Predellentür mit Graffiti an der Innenseite54 sowie Gemäldereste; Retabel restauriert 1887 und 1936/37, neu zusammengestellt 1955.55 – Vor dem nordwestlichen Vierungspfeiler vorref. Nebenaltar mit gemaltem Flügelretabel (Flügel: Anfang 15. Jh., Werkstatt des Meisters des Göttinger Jacobi-Retabels; Mittelteil: 1990, Carl Clobes, Würzburg), Goldgrund, 24 Szenen aus dem Leben Christi, die zwölf mittelalterlichen in den Flügeln mit größeren Fehlstellen, die zwölf Tafeln des Mittelteils in inhaltlicher und farblicher Anlehnung an das Original neugeschaffen (beschädigte Originalmalerei hinter den neuen, vorgeblendeten Bildtafeln erhalten); schmucklose Predella (modern); Retabel diente wahrscheinlich bis um 1490/1500 als Hochaltarretabel, im 18. Jh. mit Leinwandmalereien bespannt (Kreuzigung im Mittelteil, je eine Passionsszene in den Flügeln), 1905 Leinwände entfernt (später abhandengekommen), um 1982 Restaurierung.56 – Vor dem südwestlichen Vierungspfeiler vorref. Nebenaltar, darüber Konsole mit sitzender Marienfigur mit Kind (Anfang 14. Jh., Kopie, Original im Landesmuseum Hannover), Holz; Farbfassung und Krone fehlen. – Vorref. Nebenaltar im Scheitel des Chorpolygons. – Vorref. Nebenaltar in der nördlichen Seitenkapelle. – Vorref. Nebenaltar in der Sakristei. – Ebenerdige Kanzel mit hölzerner Brüstung. – Romanische Steintaufe (12. Jh.), pokalförmig, runder Kessel, vierseitiger Fuß; am Kessel eingeritzte Jahreszahl „1759“. – – Thronende Maria (um 1180, Kopie, Original im Landesmuseum Hannover), Holz, Reste der Farbfassung erhalten, u. a. fehlen Hände und Jesuskind. – Figur des hl. Nikolaus (14. Jh.), Holz, farbig gefasst; 1887 oder 1876 restauriert. – Außen: Grabplatte (15. Jh.).57 – Ehemalige Ausstattung: Altardecke mit Seitenbehängen (1360/70), seit 1886 im Kunstgewerbemuseum Berlin-Charlottenburg, stammt „mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Nikolausberg“; Vorderseite 1945 verbrannt, Seitenstücke mit gestickter Darstellung der Nikolauslegende erhalten.58 – Neugotische Steinkanzel (19. Jh.).59

Orgel

1585 oder kurz davor Orgel für 50 Taler erworben. 1817 keine Orgel vorhanden. 1840 Orgelneubau, ausgeführt von Johann Christoph Ahlbrecht (Elliehausen), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; beim Bau möglicherweise Teile der Orgel aus der Schlosskirche St. Jacobi in Osterode (um 1670) wieder verwendet. 1866 Reparatur, August von Werder (Höckelheim). 1896 Änderung der Disposition, P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1937 Reparatur und Umbau, Paul Ott (Göttingen), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1948 und 1953 Reparaturen, Paul Ott (Göttingen). 1977–79 Restaurierung, ausgeführt von Martin Haspelmath (Walsrode), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1998/99 Umbau und Erweiterung, Rudolf Janke (Bovenden), 18 II/P (HW, RP), mechanische Traktur, Schleifladen. Teile der Orgel stehen seit 1974 unter Denkmalschutz (Gehäuse des Hauptwerks, Laden, Regierwerk und acht Register).

Geläut

Zwei LG, I: c’’ (Bronze, Gj. 1858, Johann Heinrich Bartels, Hildesheim), Inschrift: „Vivos voco, mortuos plango, fulgura flango“ (Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich, die Blitze breche ich) und „Auf Kosten der koeniglichen Kloster Cammer umgegossen von J. H. Bartels in Hildesheim. 1858“; II: d’’ (Bronze, Gj. 1993, Karlsruher Glockengießerei), Inschrift: „Sit nomen domini benedictum ex hoc nunc et usque in saeculum“ (Der Name des Herrn sei gepriesen, von nun an bis in Ewigkeit), Bilder: Kruzifix und St. Nikolaus. – Früherer Bestand: Das Geläut bestand ursprünglich angeblich aus sieben Glocken.60 Eine LG (Bronze) aus dem Kr. Teschen (Schlesien), seit etwa 1948 als Leihglocke in St. Nikolaus; Glocke 1953 eingetauscht gegen eine größere Leihglocke aus der Corvinuskapelle Northeim: d’’ (Bronze, Gj. 1769, Joseph Arnold, Dinkelsbühl), Inschrift: „Sit nomen domini benedictum ex hoc nunc et usque in saeculum. Anno 1769“ (Der Name des Herrn sei gepriesen, von nun an bis in Ewigkeit. Im Jahr 1769); Leihglocke 1993 zurückgegeben an die kath. Kirche St. Georg in Villersbronn (Franken).61

Weitere kirchliche Gebäude

Gemeindehaus (Bj. 1971). – Pfarrhaus (erworben 1975).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof bei der Kirche Urnenbestattungen; Erdbestattungen nur für Kinder fünf Jahre). Der Friedhof ist Eigentum der Klosterkammer Hannover (Allgemeiner Hannoverscher Klosterfonds).

Liste der Pastoren

1542–1548 Moritz Filter (Dorf und Kloster Weende, Nikolausberg). – 1554 Jost Möhlen (wohl Dorf und Kloster Weende, Nikolausberg). – 1587–1609 Martinus Keck (Kloster Weende und Nikolausberg). – 1609–1622 Johann Tappius (Kloster Weende und Nikolausberg). – 1622–1628 Joachim Schlüter (Kloster Weende und Nikolausberg).

Angaben nach: Meyer, Pastoren I, S. 331–332

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 11445, 11447, 11450 (Pfarroffizialsachen); B 2 G 9 Nr. 2250 (Baupflege und Bauwesen); B 2 G 9 B Nr. 234 (Orgel- und Glockenwesen); B 18 Nr. 172 (Orgelsachverständiger); E 5 Nr. 795 (Konsistorialbaumeister); S 06 Nr. 242 (Handschriften); S 09 rep Nr. 1128 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 8140 (Findbuch EphA).

Literatur & Links

A: Bielefeld, Orgeln, S. 64–65 und S. 316–320; Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 299–300; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 986–987; Grote/van der Ploeg/Kellner, Wandmalerei, Katalogband, Nr. 101; Meyer, Pastoren I, S. 331–332; Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 146–148; Pape, Haspelmath, S. 134–135; Rüttgerodt-Riechmann, Denkmaltopographie Göttingen, S. 119.

B: Uwe Albrecht: „Si deus pro nobis quis contra nos…“ Vorläufige Beobachtungen zur Hochaltar-Predella und zum Gemälderetabel aus Göttingen-Nikolausberg, in: Noll/Warncke, Kunst und Frömmigkeit, S. 99–108; Otto Fahlbusch: Vom Dorf Nikolausberg und seinen Bewohnern, in: Göttinger Jahrbuch 9 (1961), S. 55–65; Helga Jörgens: Die Kloster- und Wallfahrtskirche zu Nikolausberg, Göttingen ²1993; Wolfgang Petke: Die Wallfahrt auf den Nikolausberg bei Göttingen (14.–16. Jahrhundert), in: Jahrbuch der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte 114 (2016), S. 101–134; Wolfgang Petke: Wallfahrten auf den Nikolausberg vom Spätmittelalter bis zur Reformation. Nachträge, in: Göttinger Jahrbuch 66 (2018), S. 17–34; Christian Scholl: St. Nikolaus-Kirche in Göttingen-Nikolausberg (= DKV-Kunstführer 676), Berlin, München 2012; Christian Scholl: Der mittelalterliche Altarbehang aus Nikolausberg. Überlegungen zum funktionalen Kontext, in Göttinger Jahrbuch 64 (2016), S. 9–26.

Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche und Ausstattung; Denkmalatlas Niedersachsen: Klosterkirche, Kirchhof, Kirchenanlage; Familienkunde Niedersachsen: Pastorenliste (.pdf); Wikipedia: St. Nikolaus (Göttingen-Nikolausberg).

GND

112766977X, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Nikolausberg.


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 162.
  2. UB Weende, Nr. 1. Für weitere Belege und zum Ortsnamen vgl. Casemir Ohainski Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 299 f.
  3. Kupsch, Gericht, S. 69 ff.
  4. NLA HA Kartensammlung Nr. 21 d/1 pg (mit Digitalisat), Datierung nach Pischke, Burg Harste, S. 51.
  5. UB Weende, Nr. 1. Vgl. zum Folgenden Dolle, Klosterbuch III, S. 1498 ff.; Scholl, St. Nikolaus-Kirche, S. 2 ff.; Fahlbusch, S. 55 ff. Siehe auch Niedersächsische Klosterkarte, Eintrag Weende.
  6. Petke, Nachträge, S. 19. Petke hatte die Echtheit dieser Passagen zunächst nur angezweifelt, vgl. Petke, Wallfahrt, S. 106: „Nach derzeitiger Kenntnis ist sie die bislang einzige Papsturkunde des 11. bis 12. Jahrhunderts, die einem Kloster den Schutz der zu ihm ziehenden Wallfahrer verbrieft.“
  7. Zur Gründungslegende vgl. UB Weende, Nr. A 1; Petke, Wallfahrt, S. 106.
  8. UB Weende, Nr. 2 und Nr. 3.
  9. UB Weende, Nr. 170.
  10. Petke, Wallfahrt, S. 108. Vgl. ausführlich zu St. Nikolaus als Wallfahrtskirche ebd., S. 101 ff. sowie Petke, Nachträge, S. 17 ff.
  11. UB Weende, Nr. 16.
  12. UB Weende, Nr. 170, Nr. 171 und Nr. 390.
  13. Petke, Nachträge, S. 20: Die Kirche erhielt „vor 1400 eine für eine Wallfahrt passende Ausstattung.
  14. Petke, Wallfahrt, S. 121.
  15. UB Weende, Nr. 83 und Nr. 160.
  16. UB Weende, Nr. 250; Petke, Wallfahrt, S. 112 f.
  17. UB Göttingen II, Nr. 225 [Digitalisat].
  18. DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 73 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0007306.
  19. 1467: UB Weende, Nr. 303. 1493: UB Weende, Nr. 338. 1504: UB Weende, Nr. 360 und Nr. 362; vgl. auch ebd. Nr. 343, Nr. 346, Nr. 348.
  20. UB Weende, Nr. 386.
  21. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 708 ff.; Butt, S. 47 ff.
  22. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.
  23. Lubecus, Annalen, S. 364.
  24. Lubecus, Annalen, S. 364: „Do fand man den alten Herzogen Erichs bild in eitel wachs furniret und eingebildet, als er sich dohin gelobet hatte, do er nach dem gelobten landt gezogen war.“ Vgl. auch Petke, Wallfahrt, S. 114.
  25. Scholl, St. Nikolaus-Kirche, S. 21.
  26. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 309 und S. 308 Anm. 605.
  27. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 309 f.
  28. Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 139 f.
  29. DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 77 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0007708. Albrecht, S. 99 ff.; Scholl, St. Nikolaus-Kirche, S. 21; Petke, Wallfahrt, S. 130 f.; Petke, Nachträge, S. 28 ff.
  30. Meyer, Pastoren II, S. 483.
  31. LkAH, A 1 Nr. 11447.
  32. LkAH, S 1 H III, Nr. 412, Bl. 41 (Hervorhebung im Original). Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  33. LkAH, L 5c, unverz., Göttingen-Weende, Visitationen 1942 und 1967; LkAH, L 5c, unverz., Göttingen-Nikolausberg, Visitation 1974.
  34. KABl. 1970, S. 11 f.
  35. LkAH, L 5c, unverz., Göttingen-Nikolausberg, Visitation 1974.
  36. KABl. 1976, S. 8.
  37. LkAH, L 5c, unverz., Göttingen-Nikolausberg, Visitation 1981.
  38. LkAH, L 5c, unverz., Göttingen-Nikolausberg, Visitation 1990.
  39. Möhle, S. 184.
  40. Petke, Wallfahrt, S. 105. Siehe auch https://nikolausberg.wir-e.de/kinder, 17.07.2025
  41. KABl. 2006, S. 11. Siehe auch https://nikolaus-stiftung.wir-e.de/, 17.07.2025.
  42. KABl. 2012, S. 289 ff.; KABl. 2013, S. 50 ff.; KABl. 2025, S. 275.
  43. KABl. 2025, S. 157 ff. und S. 275 f. Der KGV umfasst die St.-Petri-KG Göttingen-Weende, die Christophorus-KG Göttingen, die St.-Cosmas-und-Damian-KG Herberhausen, die St.-Martins-KG Roringen, die St.-Nikolaus-KG Nikolausberg, die KG Waake, die Cosmae-und-Damiani-KG Ebergötzen sowie die St.-Petri-KG Landolfshausen.
  44. Bruns, Archidiakonat, S. 164.
  45. Meyer, Inspektionseinteilung, S. 214 f.
  46. KABl. 1924, S. 86; KABl. 1937, S. 135.
  47. KABl. 2000, S. 150 f.
  48. KABl. 2022, S. 189 ff.
  49. Brauch, Klöster, S. 159 und S. 173.
  50. DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 78 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0007806. Vgl. auch DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 60 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0006005. Zu Bau und Baugeschichte vgl. Scholl, St. Nikolaus-Kirche, S. 6 ff.
  51. DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 73 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0007306.
  52. Grote/van der Ploeg/Kellner, Wandmalerei, Katalogband, Nr. 101; DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 52 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0005204; DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 51 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0005106.
  53. Scholl, St. Nikolaus-Kirche, S. 24.
  54. Vgl. Albrecht, S. 99 f.; DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 155 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0015504.
  55. Scholl, St. Nikolaus-Kirche, S. 22 ff.; Jörges, S. 36 ff.
  56. Vgl. Albrecht, S. 102 ff.; Scholl, St. Nikolaus-Kirche, S. 26 ff.; Jörges, S. 32 ff.; DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 41 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0004109.
  57. DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 62 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0006201.
  58. Scholl, Altarbehang, S. 10; DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 9 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0000907.
  59. Abbildung: Jörges, S. 16.
  60. LkAH, B 2 G 9 B, Nr. 234, Bl. 6.
  61. LkAH, B 2 G 9 B, Nr. 234, Bl. 169 ff.