Frühere Gemeinde | Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Göttingen | Patrozinium: Albanus1 | KO: Calenberger KO von 1569
Orts- und Kirchengeschichte
Das alte Dorf Gutingi ist erstmals in einer Urkunde des ostfränkischen Königs und späteren Kaisers Otto I. († 973) aus dem Jahr 953 erwähnt: Otto schenkte dem Magdeburger Kloster St. Moritz Besitz in Gutingi und anderen Orten.2 Im 12. Jh. entstand westlich des alten Dorfes die spätere Stadt Göttingen; bei archäologischen Untersuchungen nahe dem Markt konnten die Hölzer eines „Grubenhauses in Ständerbohlenkonstruktion“ auf 1174/75 datiert werden.3 1170 besaß der sächsische Hzg. Heinrich der Löwe († 1195) aus der Familie der Welfen Grafenrechte im Raum Göttingen.4 Bei der Erbteilung unter den Söhnen Heinrichs des Löwen im Jahr 1202, der ersten welfischen Landesteilung, fiel Göttingen an Pfalzgraf Heinrich den Älteren († 1227).5 Keramikfunde auf dem Gelände der 1298 erwähnten Burg (Bolruz, Ballerhus) deuten auf eine Entstehung im frühen 13. Jh. hin.6 Ebenfalls im frühen 13. Jh. (zwischen 1201 und 1208) sind erstmals burgenses (Bürger) in Göttingen erwähnt.7 Eine um 1231 ausgestellte Urkunde nennt consules und burgenses (Räte und Bürger).8 Im Jahr 1232 bestätigte Otto das Kind, Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg († 1252) burgensium nostrum in Gotinge (unseren Bürgern in Göttingen) jene Rechte („man kann schon von Stadtrechten sprechen“), die ihnen Ks. Otto IV. († 1218) und Pfalzgraf Heinrich der Ältere gewährt hätten.9 Die ab 1362 errichtete neue Stadtmauer bezog Teile des Alten Dorfes mit in das Stadtgebiet ein.10 Seit der zweiten welfischen Erbteilung von 1267/69 gehörte Göttingen zum Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel und war seit dessen Dreiteilung um 1291 Hauptort des Fsm. Göttingen.11 Von 1292 bis 1345 war das Fsm. Göttingen wieder mit dem Fsm. Braunschweig verbunden. 1387 schleiften Göttinger Bürger in einer Fehde mit Hzg. Otto dem Quaden († 1394) die herzogliche Burg in Göttingen und in der Folgezeit konnten „die Göttinger Hzg.e nie mehr die Stadtherrschaft zurückgewinnen“.12 Den Rang einer Reichsstadt nahm Göttingen nicht ein.13 Nachdem die Göttinger Linie der Welfen mit Hzg. Otto Cocles († 1463) in männlicher Linie ausgestorben war, wurde Göttingen 1495 bzw. 1512 Teil des Fsm. Calenberg-Göttingen („Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). Stadtansichten sind aus der zweiten Hälfte des 16. Jh. (Kartenskizze14 und Holzschnitt15) und aus der Mitte des 17. Jh. überliefert (Merian-Stich)16. 1737 gründete Georg II., Kfs. zu Braunschweig-Lüneburg und Kg. von Großbritannien, die Universität Göttingen (Lehrbetrieb seit 1734).17 In französischer Zeit war Göttingen von 1807 bis 1813/14 Hauptort des gleichnamigen Distrikts im Leinedepartement des Kgr. Westphalen. Seit 1815 zählte Göttingen zum neugegründeten Kgr. Hannover, mit der Annexion von 1866 fiel die Stadt an das Kgr. Preußen. Seit 1964 gehört Göttingen zum Lkr. Göttingen (1973 neu gebildet, 2016 bei Fusion mit Lkr. Osterode wiederum neu gebildet, Kreisstadt ist Göttingen). 1963 wurde Herberhausen nach Göttingen eingemeindet, 1964 Geismar, Grone, Nikolausberg sowie Weende und 1973 folgten Deppoldshausen, Elliehausen, Esebeck, Groß Ellershausen, Hetjershausen, Holtensen, Knutbühren und Roringen. Seit 1854 besitzt Göttingen einen Bahnhof (Strecke Hannover–Kassel, Hannöversche Südbahn). Um 1813 lebten rund 9.500 Menschen in Göttingen, 1910 knapp 37.600, 1939 ungefähr 51.210, 1950 etwa 78.680 und 2022 fast 118.950 (mit Eingemeindungen).
Über die Gründung der Kirche St. Albani, Pfarrkirche des 953 genannten Dorfes Gutingi, gibt es keine gesicherten Kenntnisse. Der Chronist Johannes Letzner (1531–1613) schrieb im 16. Jh. die Legende nieder, Bonifatius habe Mitte des 8. Jh. eine Missionskirche in Göttingen errichten lassen.18 Zweifellos ist St. Albani die älteste Kirche Göttingens; sie unterstand zunächst vielleicht der St.-Martini-Kirche in Geismar. Die übrigen Kirchen Göttingens sind als Tochterkirchen St. Albanis anzusehen; nach Abtrennung der Parochien St. Johannis (Baumaßnahmen 123619), St. Jacobi (genannt 124520) und St. Nicolai (genannt 125621) umfasste der Pfarrsprengel Albanis neben dem Alten Dorf auch die Feldmark Göttingens.22
Urkundlich ist die ecclesie s. Albani in Gottingen erstmals 1254 belegt: Hzg. Albrecht I. zu Braunschweig-Lüneburg († 1279) überließ dem Kloster Pöhlde das Patronat über die Kirche in Roringen und erhielt dafür das Patronat über die Göttinger Albanikirche.23 Die Kirche wird in einer gleichzeitigen Urkunde als kaiserliche Gründung bezeichnet (imperiali devotione fundata).24 Zwischen 1262 und 1276 lässt sich ein urkundlich genannter Pfarrer eindeutig der Albanikirche zuordnen: Pleban Bertoldus sancti Albani in Gutingen; möglicherweise ist er identisch mit dem schon 1245 genannten Bertoldus sacerdos in Gotingen.25 Während seiner Amtszeit soll die Kirche 1271 eine neue Glocke bekommen haben; Franciscus Lubecus (1533–1595) schrieb in der zweiten Hälfte des 16. Jh.: „Disse glocke nach dern datum ist fast die eltist glocke, so man in disser stadt findet“.26 1298 war Theodericus Pleban an St. Albani.27
Seit dem späten 13. Jh. lassen sich jüd. Familien in Göttingen nachweisen: Mit landesherrlicher Erlaubnis verlieh die Stadt 1289 Moses und seinen Nachkommen das Bürgerrecht (Moysen et suos veros heredes nostros Judeos).28 Um 1334 ist eine Synagoge erwähnt und die jüd. Gemeinde zählte etwa zwölf Familien; sie wurde „während der Pestverfolgungen 1348/50 vernichtet“.29 Ab 1370 siedelten sich erneut Juden in Göttingen an, um 1460 ging sie wiederum ein.
Während der Amtszeit von Wernherus plebanus parochialis ecclesie sancti Albani extra muros opydi Ghotingen (Pleban der Pfarrkirche St. Albani außerhalb der Mauern der Stadt Göttingen), urkundlich belegt zwischen 1305 und 1330, verkleinerte sich die Parochie erneut: Den im Westen jenseits der Leine gelegene Teil des Pfarrsprengels trat St. Albani 1307/08 an die neue St.-Marien-Kirche in der Neustadt ab.30 Und 1330 bat P. Werner den Mainzer Ebf. Heinrich III. (amt. 1328–1346/53) darum, auch die Kapelle St. Georg aus der Parochie herauszulösen; Hzg. Albrecht II. zu Braunschweig-Lüneburg († 1318) hatte sie 1305 mit Zustimmung Werners der Kalandsbruderschaft geschenkt, die von Geismar nach Göttingen umgezogen war.31 Weitere Auspfarrungen folgten: Mit Zustimmung von Hzg. Otto Cocles zu Braunschweig-Lüneburg († 1463) wurde die Kapelle des Maria-Magdalenen-Hospitals (später Heilig-Kreuz) 1395 von der Albanikirche getrennt und der Rat übernahm das Patronat.32 1453 schließlich schied auch das in der ersten Hälfte des 14. Jh. erbaute Leprosenhaus St. Bartholomaei aus der Parochie St. Albani aus.33
An weiteren Geistlichen des 14. Jh. sind bekannt: Theodericus Ruffi plebanus ecclesie s. Albani (1339, 1340, 1346, u. a. auch Protonotar von Hzg. Ernst zu Braunschweig-Lüneburg)34, Hermann von Stockhausen (1363, 1368)35, Bertold Mackenrode (1373?, 1383, 1385, † 1389?, u. a. auch Propst des Klosters Weende)36 und Heinrich Klapeschenen (1390, 1394, 1395, 1399).37 Im 15. Jh. sind Arnold von Roringen (1405, 1417, auch Kaplan des Hzg. Otto Cocles)38, Dietrich Winkel (1440, 1443, 1446: „pernher to sinte Albane in dem olden dorpe to Gottingen“, 1453)39 und Giseler von Nörten (1471?, † 1476)40 nachgewiesen. In ihre Amtszeiten fiel der gotische Neubau der St. Albani-Kirche: Ein erstes gesichertes Datum dazu nennt eine Bauinschrift am südwestlichen Strebepfeiler des Westbaus: „Im Jahre des Herrn 1423 an den Iden des April“ (13. April).41 Der neue Chor war zu diesem Zeitpunkt vermutlich bereits vollendet. Die Aufhängung einer neuen Glocke 1447, die Fertigstellung des Langhausgewölbes 1476 (Baumeister Jacob von Worms) und der neue Altar von 1499 (Hans von Geismar) markieren den weiteren Verlauf der Bauarbeiten. Die älteste Parochie Göttingens besaß nun das jüngste Kirchengebäude der Stadt. Neben Pfarrer Johann Zipollen (Cyppolle, zwischen 1470 und 1483 als Kanzler der Hzg. Wilhelm I. und Wilhelm II. zu Braunschweig-Lüneburg belegt42) nannte die Inschrift am Altar von 1499 auch zwei Älterleute der Parochie: Hermann von Lengde und Tile Heisen.43 Abgesehen vom Hauptaltar lassen sich in St. Albani vier Nebenaltäre nachweisen, u. a. Heilig Kreuz (1464) und beatae Mariae virginis (1519/20).44
Neben den Pfarrkirchen St. Albani, St. Johannis, St. Jacobi, St. Nicolai und St. Marien (gleichzeitig Deutschordenskirche) sowie der Kalandskapelle St. Georg zählten weitere Kapellen, Hospitäler, Klöster und Bruderschaften zur vorref. kirchlichen Landschaft Göttingens. Herzogliche Versuche, ein Kollegiatstift in der Stadt zu etablieren, scheiterten jedoch (1305, 1369).45 1319 erlaubte Ebf. Peter von Mainz (amt. 1306–1320) den Bau einer Fronleichnamskapelle (unam capellam in honore eiusdem sacratissimi corporis Christi).46 In der Göttinger Neustadt hatte der Bürger Heidenreich Bernhardi 1293 ein Heilig-Geist-Hospital gestiftet (hospitale s. Spiritus).47 Auch das knapp ein Jahrhundert später eingerichtet Heilig-Kreuz-Hospital war eine bürgerliche Stiftung (1381, Anselm von Einbeck, „eyn spettal unde eyn harberge armer kranken lude“, zunächst Kapelle Maria Magdalena, später Heilig-Kreuz).48 Weiter außerhalb der Stadt lag das Leprosenhaus St. Bartholomaei, erbaut Anfang der 1320er Jahre.49 Im Jahr 1308 sind ein Franziskanerkloster (fratres minores) und ein Dominikanerkloster (fratres predicatores) belegt; die Franziskaner hatten sich vielleicht Mitte des 13. Jh. in Göttingen niedergelassen, die Dominikaner 1294.50 Seit 1318 besaß der Deutsche Orden eine Kommende in der Göttinger Neustadt (St. Marien).51 Zwischen 1334 und 1458 lassen sich Beginen in Göttingen nachweisen.52 Von 1508 bis 1530 bestand ein Franziskanerinnenkloster, das ab 1542 als ev. Damenstift fortexistierte (Annenkloster, bis 1835).53 Im 15. Jh. ließen sich zwei weitere Kalande in Göttingen nieder: 1417 der Nörtener Kaland (Heilig-Geist-Hospital) und 1450 der Kaland aus Wüsten-Kerstlingerode (St. Nicolai).54
Schätzungsweise lebten um 1500 rund 70 Ordensgeistliche in Göttingen und vielleicht 80 Weltgeistliche (Pfarrer, Kapläne, Messpriester); die Bevölkerungszahl lag bei etwa 5.000.55 Die Pfarre St. Albani hatte zu Beginn des 16. Jh. P. Tilemann Cordes (auch Conradi, 1504, 1511, † 1534/36) inne; er war gleichzeitig herzoglicher Schreiber.56 Später war die Pfarrpfründe anscheinend zeitweise im Besitz von Ernst Herzog, der vielleicht ein unehelicher Sohn Hzg. Wilhelms II. († 1503) oder Hzg. Heinrichs I. († 1514) war und bereits seit etwa 1509 im Besitz der Pfarrpfründe St. Jacobi war.57 P. Hildebrand Isengart, auch Propst des Klosters Barsinghausen, war bis 1542 der letzte altgläubige Pfarrer an St. Albani.58 Den eigentlichen Pfarrdienst versahen seit 1531 luth. Geistliche.
Anzeichen der luth. Lehre lassen sich in Göttingen seit der ersten Hälfte der 1520er Jahre nachweisen.59 Im Herbst 1529 kam der luth. Prediger und ehemalige Dominikaner Friedrich Hüventhal aus Rostock nach Göttingen. In der Stadt formierte sich eine luth. Opposition, die in Verhandlungen mit dem Rat einen ersten öffentlichen luth. Gottesdienst durchsetzte, den Hüventhal am 24. Oktober in der Kirche der Dominikaner hielt (Paulinerkirche). Mit dem Wechsel der Konfession gingen in Göttingen auch politische Neuerungen im Verhältnis von Rat, Gilden und Bürgerschaft einher (Rezess vom 18. November).60 Die Einigung zwischen Opposition und Rat bedeutete eine „ruhigere Gangart“ der Reformation: Den Prediger Hüventhal wies der Rat wegen seiner radikalen Tendenzen aus und bat wohl etwa gleichzeitig die Stadt Braunschweig um die Entsendung des Predigers Heinrich Winkel, da dieser „alse wy horen, nicht to uproere und vornichtunge der klostere edder ceremonien, sunder dat gemeyne in syner predigunge myt deme reynen waren godes worde to irlangunge der salicheyd to underwisende geneget syn schall“ (wie wir hören nicht zu Aufruhr und Vernichtung der Klöster oder Zeremonien neige, sondern die Gemeinde in seinen Predigten mit dem reinen, wahren Worte Gottes zur Erlangung der Seligkeit unterweise).61 Anfang Dezember 1529 verbot der Rat Gottesdienste in den Göttinger Pfarrkirchen, solange noch keine luth. Prediger eingesetzt waren; Gottesdienste fanden nun für einige Wochen lediglich in den beiden Kirchen der Dominikaner und der Franziskaner statt. Schon im März 1530 trat die Christlike ordeninge der stadt Gottinge in Kraft. Ende Mai 1531 schloss sich die Stadt dem Schmalkaldischen Bund an. 1533 erreichte Göttingen eine Einigung mit dem weiterhin altgläubigen Landesherrn Hzg. Erich I. († 1540) und im gleichen Jahr verließen die letzten Mönche die Stadt.
1535 richtete Göttingen eine Superintendentur ein und berief Magister Johann Sutel zum ersten Stadtsuperintendenten; Sutel war seit August 1530 als luth. Prediger an St. Nicolai in Göttingen und übernahm 1537 das Pfarramt an St. Johannis. Landesherrliche Visitationen der städtischen Kirchen lehnte der Rat ab. Allerdings musste er 1542 das landesherrliche Patronat über die städtischen Pfarrkirchen anerkennen. 1585 trat die Calenberger KO an die Seite der städtischen Kirchenordnung und ab 1610 war das Amt des Stadtsuperintendenten mit dem des Generalsuperintendenten des Fsm. Göttingen verbunden. Der Rezess von 1665 schränkte die Befugnisse des Rates weiter ein und bedeutete die „Eingliederung des Göttinger Kirchenwesens in die Territorialkirche des Fürstentums Calenberg-Göttingen“.62
Die St.-Albani-Kirche war 1531 die letzte der großen Göttinger Pfarrkirchen gewesen, die einen ev. Prediger erhalten hatte: P. Nikolaus Hanauer. Pfarrpfründe und Pfarrhaus waren, wie auch in den übrigen Parochien Göttingens, noch in der Hand der ehemaligen Amtsinhaber. Der Rat musste selbst für Unterhalt und Wohnung der neuen Prediger sorgen.63 Erst Hzgn. Elisabeth († 1558) setzte 1542 die altgläubigen Pfarrer ab; gleichzeitig berief sie P. Veit Pflugmacher (amt. 1541–1548) zum ersten regulären luth. Pfarrer an St. Albani.64 Sein Nachfolger wurde der frühere Superintendent P. Johann Sutel (amt. 1548–1555), der zwischenzeitlich Pfarrer in Schweinfurt gewesen war und nach 1550 erneut das Amt des Stadtsuperintendent übernahm.
Im Jahr 1559 schloss die Stadt erstmals seit Mitte des 15. Jh. wieder einen Aufnahmevertrag mit einem Juden.65 Im Dreißigjährigen Krieg nahmen im Sommer 1626 Truppen des kath. Feldherrn Johann T’Serclaes von Tilly († 1632) die Stadt Göttingen ein; Tilly schränkte den ev. Gottesdienst nicht ein, erlaubte jedoch die Wiedereinrichtung der Klöster.66 1632 eroberten prot. Truppen die Stadt.
Im 18. Jh. wurde die konfessionelle Landschaft Göttingens vielgestaltiger: 1746 erlaubte Kfs. Georg II. kath. Privatgottesdienste in der Stadt (1774 provisorischer Kirchenraum in einer Scheune eingerichtet, 1789 Kirche erbaut, 1825 Pfarrei und staatlich anerkannt) und 1751 konstituierte sich eine ref. Gemeinde (1752/53 Kirche erbaut, 1824 staatlich anerkannte Gemeinde).67 Zudem kam wenige Jahre nach Gründung der Universität Göttingen (1737) eine weitere Gemeinde hinzu: Die ehemalige Dominikanerkirche (Paulinerkirche) wurde Universitätskirche und ab 1742 bestand ein Universitätspredigeramt.68 Bereits vor 1729 hatte die kleine jüd. Gemeinde in einem Hinterhaus eine Synagoge eingerichtet (1777: gut 80 Gemeindeglieder).69
Während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) war Göttingen mehrfach französisch besetzt und die St.-Albani-Kirche diente zeitweise als Mehlmagazin. Bei den Überlegungen, die Zahl der ev. Pfarrkirchen zu reduzieren, stand 1788 auch die Aufhebung der Albanikirche zur Diskussion. Die Gemeinde widersetzte sich erfolgreich.70 Schon 1787, gegen Ende der Amtszeit von P. Heinrich Philipp Sextro (amt. 1779–1788), hatten Renovierungs- und Umbauarbeiten begonnen, u. a. erhielt die Kirche einen Kanzelaltar und die Sakristei wurde abgebrochen. P. Sextro war gleichzeitig außerordentlicher Professor an der Universität und richtete 1782 ein Pastoralinstitut ein, um „Theologiestudenten zu einer an der eigenen Erfahrung orientierten praktisch-theologischen Handlungskompetenz“ zu verhelfen. Dabei ging es in erster Linie um seelsorgerliche Gespräche mit Kranken – 1781 hatte die Stadt am Albani-Platz ein Krankenhaus eröffnet.71 Sein Nachfolger, P. Johann August Christian Noebling (amt. 1789–1801), übernahm auch die Leitung des Pastoralinstituts.72
Im Jahr 1773 war die unter städtischem Patronat stehende Pfarrei St. Curcis aufgehoben worden (Hospitalkapelle Heilig Kreuz, Gebäude 1783–85 abgebrochen) und 1801 genehmigte das Kultusministerium zudem die Aufhebung der Parochie St. Nicolai (die Türme der Kirche waren 1777 eingestürzt). Den letzten Pfarrer an St. Nicolai, P. Johann Friedrich Christoph Graeffe (amt. 1803–1816), versetzte das Konsistorium nach St. Albani; ebenso wie P. Sextro lehrte auch er an der Universität. Das Gebiet der ehemaligen Nicolaigemeinde fiel an St. Marien, an St. Johannis und größtenteils an St. Albani (zum Ausgleich gab Albani einige Häuser an St. Jacobi ab); das Vermögen des ehemaligen Kirchspiels blieb als Nicolai-Kirchen-Fonds zunächst erhalten (1830 St. Marien ausbezahlt, 1882 unter den übrigen Gemeinden aufgeteilt). 1821 erwarb die hannoversche Regierung die Nicolaikirche und richtete sie als neue Universitätskirche ein (die Paulinerkirche beherbergte seit 1803 Teile der Universitätsbibliothek). Die Pfarrer der St.-Albani-Kirche waren seit 1802 gleichzeitig Superintendenten der neu eingerichteten Insp. Göttingen III.
Nachdem die bereits 1807 im Kgr. Westphalen eingeführte und nach 1815 wieder zurückgenommene Gleichstellung der Juden im Jahr 1842 erneut gewährt worden war, erlangten die ersten jüd. Einwohner 1845 das Bürgerrecht in Göttingen.73 1844 wurde ein Synagogenverband aus Göttingen, Geismar und Rosdorf gebildet. 1872 weihte die Gemeinde eine neue Synagoge ein (mit Orgel), die 1895 erweitert wurde (1900: 560 Gemeindeglieder).
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. hatte zunächst P. Hermann Danckwerts (amt. 1860–1881) das Pfarramt an St. Albani inne, seine „schlichten, aber lebendigen und erwecklichen Predigten“ sollen eine „große Anziehungskraft“ ausgeübt haben.74 P. Rudolf Steinmetz (amt. 1882–1911) publizierte u. a. „Das gute Bekenntnis. Hilfsbuch zur Bereitung auf die Konfirmation“ (1910) und die Predigtsammlung „Heilige Stunden“ (1914); von 1891 bis 1905 war er Mitglied der Landessynode.75 Während der Amtszeiten von P. Danckwerts und P. Steinmetz stieg die Zahl der Gemeindeglieder St. Albanis kontinuierlich an: 1875 lag sie bei knapp 4.350, 1890 bei fast 6.620 und 1910 bei gut 7.010; ohne die Neufestlegung der Parochialgrenzen 1898 wäre dieses Wachstum noch stärker ausgefallen.76 Mit der Zahl der Gemeindeglieder wuchs auch die Finanzkraft der Albanigemeinde, die daher 1889 einen ständigen Pfarrkollaborator als zweiten Geistlichen anstellen konnte. Albani, Ende des 18. Jh. noch „eine arme, kleine Gemeinde“, war nun die „steuerkräftigste“ unter den Göttinger Kirchengemeinden.77 1910 wandelte das Konsistorium die Kollaboratur in eine zweite Pfarrstelle um, gleichzeitig richtete die Gemeinde zwei Seelsorgebezirke ein. Die neue Pfarrstelle übernahm der bisherige, seit 1904 amtierende Hilfsgeistliche P. Albrecht Saathoff (amt. 1910–1946).78 Er gründete 1910 das monatlich erscheinende „Göttinger Gemeindeblatt“ (1920–1924 nicht erschienen) und publizierte 1929 zum 400-jährigen Reformationsjubiläum der Stadt eine Festschrift „Aus Göttingens Kirchengeschichte“.79
Im Jahr 1904 richtete die Albanigemeinde in einem Gebäude gegenüber der Kirche ein Gemeindeheim ein, zunächst bestimmt für den „Jungfrauenverein und für Jungmädchen-Abende“. Diese neue Gemeindearbeit lag weitgehend in der Hand der Gemeindehelferin Friederike Vogel.80 Noch vor dem Ersten Weltkrieg hatte die übergemeindliche, männliche Jugendarbeit des CVJM in Göttingen begonnen; sie richtete sich seit 1917 stärker volkskirchlich aus: „Es dominierte die Orientierung an Freizeitinteressen; Pfadfindergruppen, Sportabteilung und Musikzug wurden neu gegründet.“81 Im Jahr 1923 gründeten die Göttinger Kirchengemeinden den „Ev.-luth. Gesamtverband Göttingen“, der u. a. die Kirchensteuern in der Stadt vereinheitlichte und an die Gemeinden verteilte, Angelegenheiten übernahm, die alle Stadtgemeinden betrafen und die einzelnen Gemeinden bei der Finanzierung größerer Vorhaben unterstützte (etwa neue Glocken, Kirchenrenovierungen, Zuschüsse zu Gemeindeschwesternstationen); ein erster Gründungsversuch war 1912 noch gescheitert.82 Mit Unterstützung des Gesamtverbandes errichtete die Albanigemeinde das „lang geplante und sehr ersehnte Gemeindehaus“ (1928 eingeweiht).83
Während der NS-Zeit hatten nacheinander Sup. Franz Wiebe (amt. 1926–1936) und Sup. Heinrich Mensching (amt. 1937–1965) die erste Pfarrstelle an St. Albani inne, P. Saathoff die zweite. Nach den Angaben im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“, gehörte Sup. Mensching kirchenpolitisch zur Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft.84 P. Saathoff hatte sich im Juni 1933 der im Monat zuvor auf Initiative von P. Eugen Mattiat (Kerstlingerode) gegründeten Ortsgruppe der Deutschen Christen angeschlossen, war jedoch im Dezember 1933 wieder ausgetreten.85 Bei der Neuwahl des KV 1933 erhielt „die langjährige Gemeindehelferin, die keine Nähe zur Partei erkennen ließ“, weniger Stimmen als die von der NSDAP unterstützten Kandidaten.86 Die meisten Parteimitglieder im KV blieben während der gesamten NS-Zeit im Amt, da der „bürgerlich-akademische Stil“ eine Polarisierung verhinderte.87 In Fragebogen heißt es knapp: „Der Kirchenvorstand hat sich kirchlich gut bewährt“.88 1933 lebten in Göttingen etwa 475 Jüdinnen und Juden.89 Im Novemberpogrom 1938 zerstörten SA und SS die Synagoge und brannten sie nieder. Die meisten der Göttinger Jüdinnen und Juden, 1939 lag ihre Zahl bei gut 170, mussten 1940 in „Judenhäuser“ umziehen. Sie wurden bis auf wenige Ausnahmen 1942 deportiert (Warschau, Theresienstadt). Genaue Zahlen liegen nicht vor, aber es ist sicher, dass „von den über 500 Juden, die seit 1933 in Göttingen lebten, mehr als die Hälfte ermordet oder in den Tod getrieben wurde“.90 Nach Ende des Krieges bildete sich wieder eine kleine jüd. Gemeinde in Göttingen (1946 etwa 30 Gemeindeglieder), erst 1952 erhielt sie das Synagogengrundstück wieder zugesprochen.91 1971 löste sich die Gemeinde auf, 1995 kam es zu einer Neugründung; die liberale jüd. Gemeinde Göttingen ist Mitglied im Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen e. V.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs diente die St. Albanikirche den britischen Truppen als Garnisonkirche.92 Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter stieg die Zahl der Gemeindeglieder in der St.-Albani-KG von rund 12.000 im Jahr 1939 auf rund 17.000 im Jahr 1947 an.93 Die Albanigemeinde erhielt daher 1947 eine dritte Pfarrstelle, erster Inhaber war der Ostgeistliche P. Werner Marquardt (amt. 1947–1977).94 In der Nachkriegszeit unterhielt die Albani-KG einen kirchlichen Kindergarten im Ebertal (1932 als Warteschule in Trägerschaft des Frauenvereins gegründet); dem Kirchenvorstand gehörten 1947 zwei Frauen an.95 Nach der Visitation 1947 schrieb der Hildesheimer LSup. Rudolf Detering (amt. 1936–1961), dass zahlreiche Gottesdienstbesucher „ostentativ immer erst zu Predigt“ erschienen: „Man will eine schöne, geistvolle ‚Rede‘ hören.“96 Prägend für die Gemeinde sei, so heißt es 1952, der starke „Anteil, den die Angehörigen der Universität am kirchlichen Leben nehmen“.97 Der Gemeindebezirk Ebertal liege sehr weit von der Albanikirche entfernt und sei „sozial, geistig und seelisch so ganz anders konstruiert“. Daher plane die Gemeinde hier den Bau eines Gemeindehauses mit Gottesdienstraum. 1954 weihte die Gemeinde das Gemeindehaus Albani-Süd ein (14-tägliche Gottesdienste).98 1963 gab die St.-Albani-KG diesen Pfarrbezirk und die dazugehörige Pfarrstelle ab an die neue Kreuz-KG Göttingen.99 Zum 1. Oktober 1966 folgte eine weitere Verkleinerung: Das nordöstliche Gemeindegebiet kam zur neuen Corvinus-KG Göttingen.100 Die Zahl der Gemeindeglieder lag 1966 daher nur noch bei 8.480, im Jahr 1974 bei 8.600.101 Zum 1. Oktober 1977 löste das Landeskirchenamt Hannover das Amt des Superintendenten des KK Göttingen Süd von der zweiten Pfarrstelle an St. Albani ab und verband es mit der ersten Pfarrstelle der Stephanus-KG in Göttingen-Geismar.102
Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der hannoverschen und der sächsischen Landeskirche knüpfte die Albanigemeinde Kontakte zur St. Andreas Kirchgemeinde Karl-Marx-Stadt (Chemnitz).103 1995 kam eine Partnerschaft mit der britischen Gemeinde Painswick hinzu. Seit 1989 besteht die Kinderkantorei St. Albani. Die zweite Pfarrstelle der Gemeinde blieb seit 1999 vakant.
Im Jahr 2009 gründete sich auf Initiative der fünf Göttinger Innenstadtgemeinden St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis, St. Marien und Thomas die Tobiasbruderschaft; sie trägt dazu bei, dass Verstorbene ohne Angehörige oder eigene Mittel würdig bestattet werden.104 2013 trat die Albani-KG dem „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Göttingen-Nord-Süd“ bei, der die Trägerschaft des St. Albani-Kindergartens übernahm (2026 aufgegangen im „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Göttingen-Münden“).105 Ab 2013 war der Verein „Glocken für St. Albani e. V.“ in der Gemeinde aktiv und sammelte Spenden für ein neuen Bronzegeläut, dass die Gemeinde schließlich 2019 einweihen konnte.106 Seit 2021 gehört die Albanigemeinde zum „Ev.-luth. KGV Göttingen-Innenstadt“, der außerdem St. Jacobi, St. Johannis, St. Marienund Thomas umfasst.107 Der Verband fördert die inhaltliche, personelle und finanzielle Kooperation der fünf Gemeinden und ist u. a. Träger der Tobiasbruderschaft und Herausgeber des Magazins „Kirche für die Stadt“. 2024 zählte die St.-Albani-KG etwa 2.510 Gemeindeglieder.
Zum 1. Januar 2026 schlossen sich die fünf Gemeinden des KGV Göttingen-Innenstadt zusammen und gründeten gemeinsam die „Ev.-luth. KG Göttingen-Mitte“.108
Umfang
Östliche Teile der Stadt Göttingen. – Ursprünglich wohl ganz Göttingen, im 12./13. Jh. Auspfarrung von St. Johannis, St. Jacobi und St. Nicolai. 1307/08 Auspfarrung von St. Marien. 1330 Auspfarrung der Kapelle St. Georg. 1395 Auspfarrung der Kapelle Maria-Magdalena (Heilig-Kreuz). 1453 Auspfarrung der Kapelle St. Bartolomaei (Leprosenhaus). 1803 Teile des ehemaligen Kirchspiels St. Nicolai eingepfarrt. 1898 Neuziehung der Parochialgrenzen.
Pfarrstellen
I: vorref. – II: 1910.109 Ab 1999 vakant, 2013 als dauervakante Pfarrstelle aufgehoben.110 – III: 1947–1963, übergegangen auf die neue Kreuz-KG.111
Aufsichtsbezirk
Archidiakonat Nörten (sedes Geismar) der Erzdiözese Mainz.112 – Seit der Reformation Stadtsuperintendentur (Geistliches Ministerium) der Stadt Göttingen. Seit 1924 Insp. bzw. KK Göttingen I, 1937 umbenannt in KK Göttingen-Stadt.113 Ab 1. Januar 2001 KK Göttingen.114 Seit 1. Januar 2023 KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Göttingen.115 – Von 1742 bis 1769 war der Pastor der St. Albanikirche gleichzeitig Superintendent der „Inspection Hedemünden Zweyter Theil“ (bzw. Insp. Münden II), mit den Gemeinden Dransfeld, Grone, Mengershausen, Meensen, Obernjesa Rosdorf und Settmarshausen. Ab 1802 war der erste Pfarrer der St. Albanikirche Sup. der neuen Insp. Göttingen III (1924: KK); sie umfasste die Gemeinden Ballenhausen, Deiderode, Groß Schneen, Klein Schneen, Mariengarten, Niedernjesa, Obernjesa, Reckershausen, Reiffenhausen, seit 1868 auch Sieboldshausen, seit 1905 auch Atzenhausen, seit 1924 auch Elliehausen, Mengershausen, Rosdorf und Settmarshausen. Ab 1937 hieß der Kirchenkreis Göttingen-Süd, gab die vier 1924 hinzugekommenen Gemeinden ab an den neuen KK Göttingen-Nord und erhielt Bischhausen, Bremke, Diemarden, Ebergötzen, Gelliehausen, Groß Lengden, Kerstlingerode, Landolfshausen, Roringen und Waake hinzu (vorher KK Göttingen II).116 1977 wechselte der Sitz der Superintendentur zur Stephanus-KG Göttingen-Geismar.117
Patronat
Bis 1254 das Kloster Pöhlde, dann die Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg.118 Ab 1359 der Deutsche Orden, Ende des 14. Jh. wieder der Landesherr.119 1522 übertrug Hzg. Erich I. († 1540) das Patronatsrecht über die Göttinger St. Albanikirche dem Kloster Steina (bei Nörten) und erhielt dafür das Patronatsrecht über die Pfarrkirche Münden.120 Mit der 1530 erlassenen Kirchenordnung eignete sich der Göttinger Rat das Patronatsrecht an.121 1542 musste der Rat die Pfarrstellen an St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis und St. Nicolai allerdings als landesherrliches Lehen anerkennen (1594, 1601, 1611 und 1665 bestätigt).122 Nach Aufhebung der Hospital-Pfarre St. Crucis, über die der Göttinger Rat das Patronat besaß, erhielt er 1773 als Entschädigung das halbe Patronat über St. Albani; Stadt und Landesherr wechselten sich bei der Präsentation eines neuen Pfarrers ab, den Beginn machte 1773 die Stadt.123 1803 überließ die Stadt ihre Rechte an St. Albani dem Landesherrn und erhielt dafür im Tausch das Patronat über Roringen. Das Landesherrliche Patronat bestand bis 1871.
Kirchenbau
Dreischiffige Hallenkirche (Stufenhalle) mit Westbau und vier Langhausjochen, erbaut etwa 1423 (Bauinschrift) bis 1476 (Langhausgewölbe vollendet), sowie zweijochigem Chor mit 5/8 Schluss, vielleicht etwas älter als die Kirche, erbaut im späten 14. oder frühen 15. Jh.124 Satteldächer, über dem Chor abgewalmt. Bruchsteinmauerwerk, Strebepfeiler teilweise aus roten Sandsteinquadern, Fensterlaibungen aus rotem Sandstein; Sakristeianbau an der Südseite des Chors aus rotem Sandstein. Zweibahnige, spitzbogige Maßwerkfenster an Schiff und Chor. Im Innern Kreuzrippengewölbe in Chor und Schiff sowie Netzrippengewölbe im südlichen Seitenschiff; spitzbogige Arkaden zwischen Haupt- und Seitenschiffen; u-förmige Steinempore im Westbau und in den Seitenschiffen; Spitzbögen zwischen Westbau und Schiff sowie zwischen Chor und Schiff. Gewölberippen rot gefasst, Arkadenbögen und Pfeiler mit roter Quaderung. In den Ostjochen des südlichen Seitenschiffs Reste figürlicher Ausmalung (zweite Hälfte 15. Jh., 1996 freigelegt) Lamm Gottes mit Evangelisten, St, Alban; um die Scheitelpunkte der übrigen Joche in Haupt- und Seitenschiffe florale Ornamente (zweite Hälfte 15. Jh., 1996 freigelegt).125 1423 wohl Westbau begonnen. 1447 Westbau vermutlich vollendet. 1476 Gewölbe des Langhauses vollendet (Meister Jakob von Worms).126 1555 Brand des Kirchendachs. 1715 Priechen erbaut. 1762 Kirche beschädigt (Explosion eines nahegelegenen Pulvermagazins, Kirche diente zudem während des Siebenjährigen Krieges als Mehlmagazin). 1787/88 Renovierung im klassizistischen Stil, u. a. Sakristei abgerissen, Kanzelaltarwand erbaut. 1857/58 Neugestaltung Innenraum, u. a. Einbauten von 1788 entfernt, einheitliche neugotische Ausstattung geschaffen, dekorative Ausmalung; Neubau der Sakristei. 1889 neues Gestühl. 1931 Renovierung. 1962 Jahre Renovierung, u. a. helle, monochrome Ausmalung. 1994–96 Dachreparatur, Neugestaltung Innenraum.
Fenster
Figürliches Buntglasfenster im Chor (1903, Glasmalerei Henning & Andres, Hannover), Maria Magdalena und Jesus, Inschriften: „Eines ist Not, nämlich dass Maria zu Christus Füßen sitze und höre Sein Wort“ und „Ludovicus et Axelena [von] Bar“. Ornamentale Buntglasfenster (1889–1896, Glasmalerei Henning & Andres, Hannover), überwiegend mit Teppichmustern, 2005 restauriert.127
Turm
Westbau mit dreischiffiger Eingangshalle und querrechteckigem Turmaufbau, errichtet wahrscheinlich von 1423 (Bauinschrift) bis 1447 (Glockenaufhängung). Welsche Schieferhaube mit offener Laterne, bekrönt mit Kugel, Wetterfahne und Kreuz. Bruchsteinmauerwerk mit Ecklisenen und Gesimsen aus rotem Sandstein, an den westecken des Unterbaus schräggestellte Strebepfeiler. Nach Norden, Süden und Westen je ein spitzbogiges, zweigeschossig gegliedertes Schallfenster, nach Osten zwei spitzbogige Schallfenster; nach Süden Uhrziffernblatt unten im Schallfenster. An der Südseite des Unterbaus auf halber Höhe rundes Treppentürmchen. Nach Westen spitzbogiges Hauptportal. Am südwestlichen Strebepfeiler Bauinschrift: „anno [do]mini milles[imo]quadringentesimo vicesimo tercio yd[us] april[is]“ (Im Jahre des Herrn 1423 an den Iden des April).128 1555 Turmbrand. 1726 neuer Turmhelm (welsche Haube). 1994–96 Turmreparatur.
Vorgängerbau
Ein Vorgängerbau ist 1254 urkundlich belegt, er ist möglicherweise im Bereich des heutigen Chors zu lokalisieren. „Archäologische Nachweise fehlen, da in St. Albani bisher nicht gegraben wurde.“129
Ausstattung
Blockaltar mit gemaltem Altarretabel (1499, Hans Geismar), ehemaliger Wandelaltar (Mittelschrein mit zwei Flügelpaaren), erhalten sind die Gemälde der ehemaligen Außenseiten, Schrein mit geschnitzter Kreuzigungsszene und geschnitzte Apostelfiguren auf der Innenseite der Flügel sind verloren; außen links: Martyrium des hl. Albanus, außen rechts: Jüngstes Gericht (die beiden Tafeln bildeten die ehemalige Werktagsansicht des Altars); im Schrein und auf den inneren Flügeln: acht Szenen aus dem Leben Marias: Tempelgang, Mariä Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christi, Beschneidung, Anbetung der Könige, Darbringung Christi und Mariä Tod (die acht Tafeln bildeten die ehemalige Sonntagsansicht des Altars); Inschriften u. a.: „eck Hans fon Gesmer have dus tabellen gemaket 1499“ und „dafor geven my de fon sante albane 1 ½ hundert“; 1787: Schnitzwerk wurmstichig, um 1787/88 klassizistische Kanzelaltarwand erbaut, vor 1804 Retabel verkauft, 1908 Tafelbilder für das Museum Göttingen erworben, seit 1931 als Dauerleihgabe wieder in der Kirche: „Für die Präsentation in der Kirche wählte man einer Form, die eher der musealen als der kirchlichen Aufgabe gerecht wird und die der ursprünglichen Ansicht nicht entspricht: Um alle erhaltenen Malereien ständig sichtbar zu lassen, verzichtete man auf die durchaus möglich gewesene Wiederherstellung des Flügelaltars – wenn auch ‚nur‘ mit den Darstellungen der Werktags- und der Sonntagsseite – zugunsten einer Aufstellung als Bilderwand.“130 1908, 1962 und 1994 Restaurierungsarbeiten. – Schlichte, hohe Kanzel, polygonaler Kanzelkorb mit einer Stütze, Wandungen mit Rechteckfüllungen. – Zylindrische Taufe (zweite Hälfte 20. Jh.), am oberen Rand Inschrift, Schaft mit Relieffiguren. – Gemälde, ganzfiguriges Porträt von Martin Luther. – Gemälde, ganzfiguriges Porträt von P. Johann David Schreiber (amt. 1707–1713). – Außen: Bronzetafel (um 2018/19) mit Informationen zum neuen Geläut. – Ehemalige Ausstattung: Grabstein für Berthold von Mackenrode († wohl 1389), Inschrift etwa: „Anno Dei MCCCLXXXI[X] 13 Calend[as?] Maji obiit Bartold de Makenrode Plebanus Ecclesiae S. Albani extra muros Götingens“ (Im Jahre Gottes 1389[?], am 13. Tag vor den Kalenden des Mai, starb Berthold von Mackenrode, Pfarrer der Kirche des hl. Albanus außerhalb der Mauern Göttingens).131 – Epitaph für Dietrich Düvel († 1614), Inschrift: „Monumentum hoc pro sua erga patrem et socerum pietatea libris generisq[ue] positum est Reverendo et doctissimo Viro Domino Theodorico Düvellio quondam in ecclesia Deipastori fidelissimo. Qui cum gregem sibi hic commissumdocuisset annos LVI. pie tandem in Christo obdormivitannum agens aetatis XC. anno MDCXIV. prid[ie] Kal[endas] Febr[uarii]“ (Dieses Denkmal haben aus ihrer Ehrfurcht gegen den Vater und Schwiegervater die Kinder und Schwiegersöhne dem ehrwürdigen und hochgelehrten Mann Herrn Dietrich Düvel setzen lassen, der einst ein treuer Hirte in der Kirche Gottes war. Als er die ihm hier anvertraute Herde 56 Jahre lang unterrichtet hatte, entschlief er schließlich im 90. Lebensjahr fromm in Christus. Im Jahre 1614, am Tag vor den Kalenden des Februar).132
Orgel
Zum Jahr 1547 Reparatur und Erweiterung der Orgel belegt.133 Um 1610/20 Reparatur, Johann Nagel (Göttingen), Oberwerk und Positiv (5 Register) erwähnt. 1649/50 Um- oder Neubau, ausgeführt von Johannes Siborg (Göttingen), wohl 18 II/P (HW, RP), mechanische Traktur, Schleifladen im Hauptwerk, Springladen in Rückpositiv und Pedal; Zustand 1678: 17 II/P. 1691 Orgel bei Blitzeinschlag beschädigt. 1692/93 Reparatur, Friedrich Puls (Göttingen). 1712 Umbau, ausgeführt von Justus Friedrich Schäffer (Witzenhausen), 17 II/P (HW, RP), mechanische Traktur, Schleifladen und Springladen. 1761/62 Orgel beschädigt (Kirche diente im Siebenjährigen Krieg als Mehlmagazin). 1768 Reparatur, Johann Christoph Wiedemann (Halberstadt). 1834/35 Umbau und Erweiterung, ausgeführt von Euler & Kuhlmann (Gottsbüren), 20 II/P (HW, OW), mechanische Traktur (Opus 34191). 1857 Umbau und Erweiterung, Carl Giesecke (Göttingen), 23 II/P (HW, OW), mechanische. Traktur, Schleifladen; neues Gehäuse. 1903 Orgelneubau, ausgeführt von P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 36 (davon eine Transmission) II/P, pneumatische Traktur, Kegelladen (Opus 485), Teile des Gehäuses von 1857 wiederverwendet.134 1945 Umbau und Änderung der Disposition, Carl Giesecke & Sohn (Göttingen), 36 (davon eine Transmission) II/P, pneumatische Traktur, Kegelladen. Um 1964 Orgel abgebaut. 1964/65 Orgelneubau, Paul Ott (Göttingen), 35 III/P (HW, BW, RP), mechanische Traktur, Schleifladen, Entwurf des Prospekts: Wulf Knipping (Hagen). 1989/90 Umbau, Rudolf Janke (Bovenden), 35 III/P, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 27). – Truhenorgel: 1989 Truhenorgel erworben, neuerbaut von Gerrit C. Klop (Garderen), 5 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen.
Geläut
Vier LG, I: Gnadenglocke, b° (Bronze, Gj. 2018, Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher), Inschriften u. a.: „Sola Gratia“ (Allein durch die Gnade), „Ich glaube, dass mich Gott geschaffen hat samt aller Kreatur“ und „Laudo deum vervm, plebem voco, congrego clerum, defunctos ploro, hostem fvgo, festa decoro. A. D. 1447 / 2017“ (Ich lobe den wahren Gott, ich rufe das Volk, ich versammle die Geistlichkeit, ich beklage die Toten, ich vertreibe den Feind, ich schmücke die Feste. Im Jahr des Herrn 1447 / 2017), Bilder: St. Alban und Kirchengebäude, Rankenornament, Glocke im vierten Guss gelungen, Glocke gestiftet von Familie Wirtz-Plath; II: Christusglocke, c’ (Bronze, Gj. 2018, Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher), Inschriften u. a.: „Solus Christus“ (Allein durch Christus), „Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben (Joh 1,25)“ und „St. Albani Gemeinde Göttingen A. D. 1517–2017“, Bilder: Pelikan und Phönix, Rankenornament, Glocke im zweiten Guss gelungen; III: Betglocke, es’ (Bronze, Gj. 2017, Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher), Inschriften u. a.: „Sola scriptura“ (Allein durch die Schrift), „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg (Psalm 119,105)“ und „St. Albani Gemeinde Göttingen A. D. 1517–2017“, Bilder: Hände mit Buch, Pfingstflamme, Rankenornament, Glocke gestiftet von Dora Peschke; IV: Taufglocke, g’ (Bronze, Gj. 2017, Petit & Gebr. Edelbrock, Gescher), Inschriften u. a.: „Sola fide“ (Allein durch den Glauben), „Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden (Mk 6,16)“ und „St. Albani Gemeinde Göttingen A. D. 1517–2017“, Bilder: Taube, Lamm, Rankenornament, Glocke gestiftet von Dr. Christoph Sartorius, LG III und IV seit Ende November 2017 im Turm, LG I und II seit Juni 2019; der Erstguss des Geläuts diente 2017 in Wittenberg als Kirchentagsgeläut.135 – Früherer Bestand: 1271 neue Glocke gegossen.136 Eine Marienglocke, d (Bronze, Gj. 1447, wohl Meister Mathias), Inschrift: „Laudo deu[m] verv[m], plebe[m] voco, co[n]grego cleru[m], defu[n]ctos ploro, hoste[m] fvgo, festa decoro anno d[omi]ni m cccc xlvij. maria“ (Ich lobe den wahren Gott, ich rufe das Volk, ich versammle die Geistlichkeit, ich beklage die Toten, ich vertreibe den Feind, ich schmücke die Feste. Im Jahr des Herrn 1447. Maria), Glocke im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.137 1912 zwei neue Glocken gegossen (Bronze, Gj. 1912, Firma Radler, Hildesheim), eine Sup. Rudolf Steinmetz gewidmet („Steinmetzglocke“), größere im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. 1925 neues dreistimmiges Geläut angeschafft, I: b°, Inschriften: „Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben lässt für seine Freunde“ und „Zum Gedächtnis der im Weltkrieg gefallenen Soehne der St. Albanigemeinde. 1925“; II: des’; III: f’ (Bronze, Gj. 1925, Franz Schilling & Söhne, Apolda), dabei die verbliebene Steinmetzglocke von 1912 umgegossen zu neuer LG III; LG I und II im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1942). 1951 vorhandene Bronzeglocke in Zahlung gegeben und drei neue LG erworben (alle Eisenhartguss, Gj. 1951, J. F. Weule, Bockenem), I: es’, Inschrift: „Siehe, ich verkündige große Freude, die allem Volke widerfahren wird“; II: f’, Inschrift: „O Land, Land, Land, höre des Herren Wort“; III: as’, Inschrift: „Lobe den Herrn meine Seele und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat“, alle Glocken tragen zudem die Inschrift „Gegossen im Jahre 1951“ und „J. F. Weule, Bockenem am Harz“, Anschaffung einer vierten LG (c’) geplant aber nicht verwirklicht; Glocken Anfang August 2017 stillegelegt und abgenommen; LG II vor der Kirche aufgestellt.
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Weitere kirchliche Gebäude
Pfarrhaus Rohnsweg (Bj. 1953). – Pfarrhaus II Hainholzweg (Bj. 1869). – Gemeindehaus (Bj. 1928). – Jugendheim (Bj. 1966). – Kindergarten Nikolausberger Weg (Bj. 1900).
Friedhof
Ehemaliger Friedhof rund um die Kirche, genutzt bis 1783.138 Ehemaliger Albanifriedhof, 1783/84 als Friedhof von St. Albani und St. Nicolai (1801/03 aufgehoben) außerhalb der Stadt am Schildweg neu angelegt. 1849 nach Süden erweitert. Nach der Eröffnung des Stadtfriedhofs 1881 durch den Magistrat der Stadt Göttingen geschlossen, bis 1902 weiter belegt. Etwa 30 Grabdenkmäler erhalten (u. a. Carl Friedrich Gauß). Die Anlage wurde 1952 neugestaltet.
Liste der Pastoren (bis 1940)
Erste Pfarrstelle (Die Inhaber der ersten Pfarrstelle waren seit 1802 Superintendenten der Inspektion Göttingen): 1531 Nikolaus Hanauer. – 1531–1532 Gottfried Stralen. – 1532–1537 Magister Andreas Lemenhusen. – 1537–1538 Jacob Grobecker. – 1533–1540 Heinrich Brand. – 1541–1548 Veit Pflugmacher. – 1548–1555 Magister Johann Sutel. – 1555–1558 Andreas Tappen. – 1559–1614 Diederich Dübel (Teufel). – 1614–1658 Heinrich Montanus. – 1658–1665 Erich Georg Ludwig. – 1665–1670 Magister Johann Albert Hertighausen. – 1671–1690 Magister Johannes Hilgard. – 1690–1707 Friedrich Ulrich Sohlen. – 1707–1713 Joh. David Schreiber. – 1713–1718 Joh. Justus Berckelmann. – 1719–1727 Hermann Heinrich Peters. – 1728–1769 Johann Ernst Appuhn. – 1773–1778 Magister Rudolf Wedekind. – 1779–1788 Dr. Heinrich Philipp Sextro. – 1789–1801 Magister Johann August Christian Noebling. – 1803–1816 Dr. Johann Friedrich Christoph Graeffe. – 1817–1828 Johann Heinrich Christian Krause. – 1829–1859 Dr. Heinrich August Bernhard Seidel (Bild). – 1860–1881 Hermann Christian Heinrich Friedrich Danckwerts (Bild). – 1882–1911 Dr. Rudolf Friedrich Wilhelm Steinmetz. – 1911–1925 Dr. Karl Heinrich Friedrich Ludwig Stisser. – 1926–1936 Franz Wiebe. – 1937– Ernst Heinrich Mensching.
Zweite Pfarrstelle: 1910–1946 Albrecht Saathoff.
Hilfsgeistliche: 1888 Karl Konrad Bormann. – 1888–1889 Adolf Probst. – 1889–1890 Martin Theodor Brese. – 1890–1891 Otto Grünewald. – 1891–1893 Karl Schütte. – 1893–1894 Rudolf Friedrichs. – 1894–1897 Theodor Wedekind. – 1897–1902 Otto Niehaus. – 1902–1904 Karl Wentz. – 1904–1910 Albrecht Saathoff.
Angaben nach: Meyer, Pastoren I, S. 324–325
St. Nicolai
1530–1537 Magister Johann Sutel. – 1537–1580 Hartmann Hensemann. – 1581 Dietrich Kogel. – 1582–1600 Zacharias Kempen. – 1601–1620 Magister Hermann Grabenstein. – 1620–1622 Pankraz Schimler. – 1622–1626 Magister Israel Musculus. – 1626–1657 Heinrich Henckel. – 1658–1684 Samuel Berckhof. – 1684–1687 Magister Otto Christoph Köhler. – 1687–1716 Johannes Hilmar Zindel. – 1716–1742 Johann Heinrich Zindel. – 1742–1772 Magister Friedrich Wilhelm Stromeyer. – 1773–1778 Christoph Ludwig Wiß. – 1778–1792 Johann Carl Dolbort. – 1792–1803 Dr. Johann Friedrich Christoph Graeffe.
Angaben nach: Meyer, Pastoren I, S. 331–332
Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)
A 1 Nr. 3953–3980 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 274, 275, 280 (Spec. Landeskonsistorium); B 2 G 9 Nr. 982–985 (Baupflege und Bauwesen); S 06 Nr. 242 (Handschriften); S 09 rep Nr. 1141 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 8149 (Findbuch PfA); S 11a Nr. 8140 (Findbuch EphA).
Kirchenbücher
Taufen: ab 1643 (unvollständig: 1655–1656)
Trauungen: ab 1643
Begräbnisse: ab 1643 (unvollständig: 1653, 1656)
Kommunikanten: ab 1643 (Lücken: 1653–1750, 1778)
Konfirmationen: ab 1751 (Lücken: 1764–1766)
Literatur & Links
A: Bielefeld, Orgeln, S. 36–38, S. 134–148; Böhme, Denecke u. a., Göttingen, bes. I, S. 465–529, II, S. 525–657, III, S. 591–760; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 505–508; Fouquet u. a., Residenzstädte I, S. 195–198; Gmelin, Tafelmalerei, Kat.-Nr. 172; Grote/van der Ploeg/Kellner, Wandmalerei, Katalogband, Nr. 100; Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 70–72 (St. Albani), S. 76 (St. Nicolai); Meyer, Pastoren I, S. 324–325 (St. Albani) und S. 331–332 (St. Nicolai); Obenaus, Handbuch I, S. 626–663; Reiche/Scholl, Kirchen, S. 266–300 (Beitrag von Nicole Dubis & Elke Vogel) [Digitalisat]; Rüttgerodt-Riechmann, Denkmaltopographie Göttingen, S. 27–29.
B: Gemeinsam Großes bewegen. Neue Glocken für St. Albani. Festschrift zur Glockenweihe, hrsg. von der ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Albani, Göttingen 2019; Betty Arndt, Insa Wendt und Andreas Ströbl u. a.: Gutingi. Vom Dorf … zur Stadt. Neueste Ergebnisse der stadtarchäologischen Arbeit [Ausstellungskatalog], Göttingen 2005, bes. S. 115–122; Karl Heinz Bielefeld & Hans-Werner Diederich (Bearb.): Stadt Göttingen. St. Albani, St. Jacobi (= Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens Teil I: 1801–1850), Norderstedt 2014; Jens-Uwe Brinkmann: Der Altar des Hans von Geismar in St. Albani in Göttingen, [Göttingen 1998]; Bruno Crome: Albani-Friedhof (= Göttinger Friedhöfe 1), Göttingen 1930; Dietrich Denecke: Zur Geschichte der Kirchenfenster von St. Albani in Göttingen – ihre baulichen Zustände, neugotische Erneuerung und Restaurierung, in: Göttinger Jahrbuch 61 (2013), S. 103–126; Maren C. Härtel: Spätgotische Gewölbemalereien in der St. Albanikirche in Göttingen, in: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 19 (1999), 2, S. 81–83; Edgar Hennecke: Kirchen in und um Göttingen, in: Zeitschrift der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte 42 (1937), S. 166–205; Gaby Kuper: Die Übertragung der Pfarrechte westlich der Leine an die Göttinger Marienkirche im Jahre 1307/1308, in: Göttinger Jahrbuch 44 (1996), S. 93–106; Thomas Noll: Das Hochaltarretabel von St. Albani in Göttingen, in: Noll/Warncke, Kunst und Frömmigkeit, S. 162–187; Malte Prietzel: Die Finanzen eines spätmittelalterlichen Stadtpfarrers. Das Rechnungsbuch des Johann Hovet, Pfarrer von St. Johannis in Göttingen, für das Jahr 1510/11 (Schriftenreihe des Landschaftsverbandes Südniedersachsen 4), Hannover 1994; Eva Schlotheuber: Die Göttinger Kirchenorganisation im späten Mittelalter, in: Noll/Warncke, Kunst und Frömmigkeit, S. 15–27; Reinhard Vogelsang: Stadt und Kirche im mittelalterlichen Göttingen (= Studien zur Geschichte der Stadt Göttingen 8), Göttingen 1968.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Altarretabel; Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche, ehemaliges Pfarrhaus; Familienkunde Niedersachsen: Pastorenliste (.pdf); Wikipedia: St. Albani (Göttingen).
GND
2146343-8, Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Albani (Göttingen); 4628303-1, Sankt Albani (Göttingen).
Fußnoten
- Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 153.
- MGH DD O I 165 [Digitalisat]. Vgl. auch Casemir/Ohainski, Niedersächsische Orte, S. 52. Zum Ortsnamen: Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 167 ff.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 55. Paravicini, Residenzen, Bd. I,2, S. 220 f. [digitale Ausgabe].
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 28. Vgl. auch Gudrun Pischke: Die Stadt Göttingen und die Welfen im Mittelalter: Herzogliche Herrschaft und städtische Unabhängigkeit, in: Göttinger Jahrbuch 57 (2009), S. 5–30.
- Pischke, Landesteilungen, S. 12 ff.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 54 f.; EBIDAT, Artikel Göttingen, Bolruz.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 52.
- UB Göttingen I, Nr. 1 [Digitalisat]. Zur Datierung: Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 56.
- UB Göttingen I, Nr. 2 [Digitalisat]. Zitat: Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 56.
- Vgl. Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 87 ff.
- Insgesamt: Pischke, Landesteilungen, bes. S. 45 ff., S. 75 ff. und S. 180 ff.
- Paravicini, Residenzen, Bd. I,2, S. 221 f. [digitale Ausgabe].
- Vgl. Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 244: „Vorwiegend aus finanziellen Erwägungen bekannte sich die Stadt jedoch dazu, daß sie Herzog Erich I. erbuntertänig sei“ (Hzg. Erich I. zu Braunschweig-Lüneburg, Fs. von Calenberg-Göttingen († 1540).
- NLA HA Kartensammlung Nr. 21 d/1 pg [mit Digitalisat].
- Digitalisat.
- Digitalisat.
- Vgl. zuletzt: Frauke Geyken: Zum Wohle Aller. Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen von ihrer Gründung 1737 bis 2019, Göttingen 2019.
- Vgl. zum folgenden: Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 465 ff. Zu Letzner vgl. Klinge, Hans, „Letzner, Johannes“ in: Neue Deutsche Biographie 14 (1985), S. 360–361 [Online-Version] sowie Ralf Kirstan: Die Welt des Johannes Letzner. Ein lutherischer Landpfarrer und Geschichtsschreiber des 16. Jahrhunderts (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen 278), Göttingen 2015.
- Lubecus, Annalen, S. 78.
- UB Göttingen I, Nr. 3 [Digitalisat]: cimiterio b. Jacobi.
- UB Göttingen I, Nr. 9 [Digitalisat]: „Widekindus pleb. S. Nicolai“.
- Zur Frage, warum in der Göttinger Kernstadt Mitte des 13. Jh. bereits drei Pfarrkirchen bestanden, mutmaßt Arend Mindermann: „Vielleicht liegt ein (!) möglicher Schlüssel zur Erklärung aber darin, daß es sich hier um die Kirchen von drei Siedlungen handelt, die nacheinander planmäßig (!) gegründet wurden, um dann zusammen die Stadt Göttingen zu bilden“; in diesem Sinne wären die Pfarrkirchen als ‚pull-factors‘ zu charakterisieren, um Neusiedler anzuziehen, Arend Mindermann: Von der Burgkirche zur ‚Bürgerkirche‘. Die Pfarrkirche St. Jacobi im spätmittelalterlichen Göttingen, in: Bernd Carqué & Hedwig Röckelein (Hg.): Das Hochaltarretabel der St. Jacobi-Kirche in Göttingen (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 213; = Studien zur Germania Sacra 27) Göttingen 2005, S. 131–150, hier S. 138.
- UB Göttingen, Nr. 6 [Digitalisat].
- UB Göttingen, Nr. 6 [Digitalisat].
- UB Weende, Nr. 18–21, Nr. 26, Nr. 31; UB Mariengarten, Nr. 29; UB Göttingen I, Nr. 20. UB Mariengarten Nr. 3. Bei früheren Nennungen bleibt die jeweilige Kirche unerwähnt und die Zuordnung dementsprechend mitunter uneindeutig: 1200/02: Iohanne sacerdote de Gutingen (UB Walkenried, Nr. 49), 1245: Ernestus, Bertramus, Widekindus plebani in Gotingen (UB Mariengarten, Nr. 3).
- Lubecus, Annalen, S. 93.
- UB Göttingen I, Nr. 45 [Digitalisat].
- UB Göttingen I, Nr. 30 [Digitalisat]. Vgl. insgesamt Obenaus, Handbuch I, S. 626 ff.
- Obenaus, Handbuch I, S. 628.
- Kuper, S. 93 ff. (Zitat: S. 103).
- UB Göttingen I, Nr. 121 [Digitalisat], ebd., Nr. 63 [Digitalisat]; Prietzel, Kalande, S. 270 ff.
- UB Göttingen I, Nr. 359 [Digitalisat].
- UB Göttingen II, Nr. 241 [Digitalisat]; Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 474.
- UB Göttingen I, Nr. 146 [Digitalisat]; UB Weende, Nr. 112; UB Göttingen I, Nr. 166 [Digitalisat].
- UB Göttingen I, Nr. 220 [Digitalisat].
- Prietzel, Kalande, S. 587; NLA WO 14 Urk Nr. 56; DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 11† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0001108.
- UB Göttingen I, Nr. 335 [Digitalisat], Nr. 357 [Digitalisat], Nr. 359 [Digitalisat]; UB Stadt Hildesheim II, Nr. 1096.
- RG Online, RG II 07706, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/2/7706 14.05.2025; UB Göttingen II, Nr. 56 [Digitalisat].
- UB Göttingen II, Nr. 206 [Digitalisat], Nr. 241 [Digitalisat]; UB Weende, Nr. 264; Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 482.
- Prietzel, Kalande, S. 592 f.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 35 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0003504. Zum Neubau: Reiche/Scholl, Kirchen, S. 269 ff.
- Prietzel, S. 13, Anm. 14.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 59 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0005902.
- UB Göttingen II, Nr. 293 [Digitalisat]; Kayser, Registrum II, S. 285.
- Dolle, Klosterbuch II, S. 475 f.; siehe auch Niedersächsische Klosterkarte.
- UB Göttingen I, Nr. 90 [Digitalisat].
- UB Göttingen I, Nr. 37 [Digitalisat]; Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 472 f.
- UB Göttingen I, Nr. 299 [Digitalisat]; Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 473 f.
- Lubecus, Annalen, S. 106; Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 474.
- UB Göttingen, Nr. 69 [Digitalisat]. Franziskaner: Dolle, Klosterbuch II, S. 468 ff.; siehe auch Niedersächsische Klosterkarte; Dominikaner: Dolle, Klosterbuch II, S. 472 ff., siehe auch Niedersächsische Klosterkarte.
- Dolle, Klosterbuch II, S. 464 ff.; siehe auch Niedersächsische Klosterkarte.
- Dolle, Klosterbuch II, S. 480 f.; siehe auch Niedersächsische Klosterkarte.
- Dolle, Klosterbuch II, S. 476 ff.; siehe auch Niedersächsische Klosterkarte.
- Prietzel, Kalande, S. 271, S. 281 und S. 287.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 475.
- UB Weende, Nr. 362, Nr. 380, Nr. 381; Prietzel, Kalande, S. 568 f.; Prietzel, S. 13, Anm. 15.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 120; Prietzel, Kalande, S. 610.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 120 und S. 139 f.
- Zum Folgenden: Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,2, S. 901 ff.; Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 492 ff.; Lubecus, Annalen, S. 340; Butt, Stadt, S. 79 ff.; Volz, Reformation, S. 49 ff.
- UB Göttingen III, Nr. 438. Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 499 f. Das Ergebnis „dieser bedeutenden Verfassungsreform“ war eine Stärkung der Gilden (u. a. Wahl der Gildemeister) und der Bürgerschaft (u. a. stärkere Kontrolle der Kämmerei) auf Kosten des Rates. Vgl. auch ebd., S. 513.
- UB Göttingen III, Nr. 440. Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 501.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen II, S. 526.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 507.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 516.
- Obenaus, Handbuch I, S. 629.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 525.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 587 ff. und ebd., S. 540.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 542.
- Obenaus, Handbuch I, S. 632 ff.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 207.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 538 und S. 548.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 200.
- Obenaus, Handbuch I, S. 636 ff.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 233.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 234 ff.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 597; Saathoff, Kirchengeschichte, S. 238.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 208 und S. 250.
- KABl. 1910, S. 93.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 243.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 243.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 611.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 610; Saathoff, Kirchengeschichte, S. 249.
- Saathoff, Kirchengeschichte, S. 250.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 412, Bl. 7. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff. Vgl. auch Bielefeld, Kirchengemeinden, S. 105 ff.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 626 f.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 628.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 636.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 412, Bl. 7.
- Obenaus, Handbuch I, S. 653 ff.; Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 704 ff.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 732.
- Obenaus, Handbuch, S. 659 ff.; Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 733 ff. und S. 739.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen III, S. 659, Anm. 283. Bielefeld, Kirchengemeinden 1945, S. 274.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 412, Bl. 7; LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Albani, Visitation 1947. Vgl. insgesamt: Bielefeld, Kirchengemeinden 1945, S. 271 ff.
- KABl. 1947, S. 3.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Albani, Visitation 1947.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Albani, Visitation 1947.
- Dies und das folgende: LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Albani, Visitation 1952.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Albani, Visitation 1959.
- KABl. 1963, S. 7 f.
- KABl. 1966, S. 174.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Albani, Visitation 1974.
- KABl. 1977, S. 134.
- LkAH, L 5c, unverz., Göttingen, St. Albani, Visitation 1988. Allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
- Siehe https://tobiasbruderschaft.wir-e.de, 16.05.2025.
- KABl. 2013, S. 150 ff.; KABl. 2025, S. 275.
- Großes, S. 9 ff.
- KABl. 2020, S. 205 ff.
- KABl. 2026, S. 24 ff. Der KGV wurde gleichzeitig aufgehoben.
- KABl. 1910, S. 93.
- KABl. 2010, S. 156 ff. (Kirchengesetz zur Änderung des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) und anderer Kirchengesetze, Art. 6).
- KABl. 1947, S. 3; KABl. 1963, S. 7 f.
- Bruns, Archidiakonat Nörten, S. 167.
- KABl. 1924, S. 86; KABl. 1937, S. 135.
- KABl. 2000, S. 150 f.
- KABl. 2022, S. 189 ff.
- KABl. 1937, S. 135.
- KABl. 1977, S. 134.
- UB Göttingen, Nr. 6 [Digitalisat]. Zum Patronat in Göttingen: Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 481 f.
- Vogelsang, S. 87 ff.; Dolle, Klosterbuch II, S. 465; UB Göttingen I, Nr. 207 [Digitalisat], Nr. 254 mit Anm. 3 [Digitalisat], Nr. 359 [Digitalisat].
- UB Göttingen III, Nr. 239a (S. 419).
- Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,2, S. 909: „Von der bestellynge unde annemynge guder prediger“.
- Böhme, Denecke u. a., Göttingen I, S. 516 und S. 528 f.
- Petke, Kirchenpatronate, S. 376.
- Zur Baugeschichte vgl. Reiche/Scholl, Kirchen, S. 266 ff. (Beitrag von Nicole Dubis und Elke Vogel).
- Grote/van der Ploeg/Kellner, Wandmalerei, Katalogband, Nr. 100; Härtel, S. 81 ff.
- Reiche/Scholl, Kirchen, S. 269, Anm. 16: „Die
häufig zu lesende Jahreszahl 1467 beruht auf einem Abschreibfehler“. - Denecke, S. 103 ff., Übersicht: S. 111.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 35 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0003504.
- Reiche/Scholl, Kirchen, S. 269.
- Brinkmann, [S. 12]. Vgl. ausführlich Noll, S. 162 ff.; siehe auch DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 59 (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0005902. Zur Besitzgeschichte: Noll, S. 164 ff.; Brinkmann, [S. 8 ff.].
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 11† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0001108.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 154† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0015406.
- Zum Folgenden: Bielefeld, Orgeln, S. 36 ff. und S. 134 ff.
- Pape/Schloetmann, Hammer, S. 113.
- Zum neuen Geläut: Großes, S. 6 ff.
- Lubecus, Annalen, S. 93.
- DI 19, Stadt Göttingen, Nr. 40† (Werner Arnold), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di019g001k0004001.
- Zum Folgenden: Döring, Friedhöfe, S. 95 ff.; Crome, Albani-Friedhof, S. 3 ff.








