Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Münden | Patrozinium: Michael1 | KO: Calenberger KO von 1569
Orts- und Kirchengeschichte
Schriftlich sind Groß oder Klein Schneen in der Vita des Paderborner Bischofs Meinwerk (amt. 1009–1036) als Sneun genannt; die Lebensbeschreibung entstand etwa zwischen 1140 und 1160.2 Groß Schneen ist 1055 als Ostersnene nachgewiesen, Klein Schneen 1255 als parvo Sneyn.3 Groß Schneen teilte sich bis Ende des 18. Jh. in zwei Orte – Oberdorf und Unterdorf – mit jeweils eigener Kirche. Territorial gehörte Groß Schneen zum welfischen Teilfsm. Göttingen, das um 1291 bei der Dreiteilung des Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel entstanden war.4 Nachdem die Göttinger Linie der Welfen mit Hzg. Otto Cocles († 1463) in männlicher Linie ausgestorben war, wurde das Territorium 1495 bzw. 1512 Teil des Fsm. Calenberg-Göttingen („Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). Groß Schneen zählte zum Amt Friedland.5 In französischer Zeit gehörte der Ort von 1807 bis 1813/14 zum Kgr. Westphalen (Kanton Friedland, Distrikt Göttingen, Leine-Departement). Ab 1815 zählte Groß Schneen, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Friedland, das 1859 im Amt Reinhausen aufging. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Groß Schneen 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam der Ort zum Lkr. Göttingen (neugebildet 1973 und 2016). 1973 wurde Groß Schneen nach Friedland eingemeindet. Zur Struktur der Gemeinde schrieb der Ortspastor 1966: „Da Gr. Schneen sich mehr und mehr zur Wohnvorstadt Göttingens entwickelt, finden sich unter den Einwohnern alle ‚Schichten‘ vom Professor bis zum ungelernten Arbeiter. Die seit Jahrhunderten bodenständige Bauernbevölkerung findet sich mit diesem Strukturwandel notgedrungen ab.“6 Um 1810 lebten gut 630 Menschen in Groß Schneen, 1910 knapp 650 und 2024 gut 1.790.
Die Zeugenliste einer Urkunde aus dem Jahr 1246 nennt mit Antonius sacerdos de Snen einen Priester in Schneen, wobei unklar bleibt, ob Groß oder Klein Schneen gemeint ist.7 Groß Schneen besaß zwei Kirchen; St. Michaelis im Unterdorf, St. Nikolai im Oberdorf. Beide sind angeblich 1262 urkundlich belegt.8 Eine Urkunde aus dem Jahr 1290 nennt die inferioris ecclesia (Niederkirche) in Maiori Snen (Groß Schneen).9 Das Patronatsrecht wohl über beide Kirchen lag bei der Familie von Plesse.10 Der 1303 nachgewiesene Ortmarus plebanus in Snin war angeblich Pfarrer an der Oberkirche, während gleichzeitig ein Hermannus das Pfarramt an der Unterkirche innegehabt haben soll.11 1363 ist Johannes von Winzingerode, Kaplan von Hzg. Ernst († 1367) als pernere to Sneyn nachweisbar und 1432 war die Pfarre im Besitz von Johannes Mulner, Propst des Stifts in Weende (hern Johanne perner tu Groten Sneyn idtal provest tu Wenden).12 Eine Urkunde von 1455 nennt die hern Dideryke und hern Johanne beyder kerken tho Groten Sneyn pernern.13 Her Dideryk ist möglicherweise identisch mit dem 1468 genannten Theodericus Bothen, plebanus in Majore Sneyn.14 Für das 16. Jh. sind zwei weitere vorref. Geistliche belegt: Martin Hagemann (um 1510) und Ludolf Herstol (amt. 1511–1517).15
Im Jahr 1517 belehnte Dietrich II. von Plesse († 1543) seinen Schreiber Konrad Brecht (amt. 1517–1546) mit der Unterpfarre in Groß Schneen.16 Die Oberpfarre versah er lange Zeit mit, 1541 kam sie an seinen Sohn Ludolf Brecht (amt. 1541/46–1561). P. Brecht lebte anscheinend in Göttingen und nahm sein Pfarramt von dort aus wahr beziehungsweise ließ es von Mietgeistlichen ausüben. Als die Familie von Plesse um 1536 die luth. Lehre in ihrer Herrschaft einführte, wechselten vermutlich auch P. Brecht und die Gemeinde Groß Schneen zum neuen Bekenntnis.17 Im Jahr 1538 reichte er Hzgn. Elisabeth zu Braunschweig-Lüneburg († 1558) in Münden das Abendmahl in beiderlei Gestalt.
Als Regentin des Fsm. Göttingen führte Hzgn. Elisabeth nach dem Tod ihres Ehemanns die luth. Lehre ein: 1542 setzte sie die von Antonius Corvinus verfasste Kirchenordnung in Kraft und 1542/43 ließ sie die Gemeinden, Stifte und Klöster des Fürstentums visitieren.18 Im Jahr 1545 übernahm ihr nunmehr volljähriger Sohn als Hzg. Erich II. die Regierungsgeschäfte und wechselte 1547 zum kath. Glauben. Die Calenbergischen Stände widersetzten sich jedoch seinen Rekatholisierungsbestrebungen und konnten 1553/55 die Beibehaltung der luth. Lehre in den Kirchspielen des Fürstentums sicherstellen. Nach dem Tod Erichs II. fiel das Fsm. Calenberg-Göttingen 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel und Hzg. Julius († 1589) führte seine 1569 aufgestellte ev. KO auch hier ein.19 1588 ließ er die Gemeinden visitieren.
In Groß Schneen hatte P. Ludolf Brecht nach dem Tod seines Vaters 1546 auch das Pfarramt an der Unterkirche übernommen. P. Christoph Lange (amt. 1546), der Kandidat des Patrons Dietrich III. von Plesse († 1571), hatte sich nicht durchsetzen können. Zur Zeit der Visitation 1588 hatte P. Arnold Siegel (amt. 1578–1598) das Pfarramt an der Unterkirche St. Michaelis inne, die Oberkirche St. Nikolai betreute er als filia (Tochterkirche) mit. Er hatte die St.-Michaelis-Pfarre zunächst als mercenarius (Mietling) von P. Sylvester Backert inne, habe sie dann jedoch „für 140 Th[ale]r an sich gebracht“.20 Seinen 17-jährigen Sohn Johann hatte er als seinen Nachfolger vorgesehen. P. Siegel predigte sonntags in beiden Kirchen in Groß Schneen. Auch taufte er in beiden Kirchen, das Abendmahl jedoch feierte die Gemeinde lediglich in der Unterkirche. Der Küster Hans Oppermann („ein Schneider“) war gleichzeitig Lehrer und unterrichtete „etwa 14 Knaben“.21
Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) zerstörten kaiserliche Truppen 1623 die Unterkirche und den größten Teil des Dorfes – angeblich „blieben nur drei Häuser verschont“.22 Nach einem Bericht aus dem Jahr 1701 allerdings hatten Truppen des welfischen Hzg. Christian zu Braunschweig-Lüneburg († 1626) bei ihrem Rückzug „nach Kriegsraison damit der Proviant und die viel daraeingeflüchteten Sachen dem Feind nicht zuteil wurden“ die Kirche niedergebrannt. Die Gemeinde errichtete lediglich ein Notdach über der zerstörten Unterkirche und versammelte sich zum Gottesdienst fortan in der kleineren Oberkirche. Sie wurde 1650 neu errichtet. Im Protokoll der Visitation 1652 ist festgehalten: „Von den früheren zwei Kirchen in Gr. Schneen war die eine durch den Krieg ganz in den Grund gebrannt, Illustrissimo gehörig; die andere, den von Weyhe gehörig, ist zu klein für die Gemeinde.“23 Im Jahr 1701 schließlich begann die Gemeinde mit dem Wiederaufbau der zerstörten Unterkirche. Aus der Göttinger Franziskanerkirche, die mittlerweile als Zeughaus diente, erhielt sie das Altarretabel. An Michaelis (29. September) 1705 weihte sie die neue Michaeliskirche ein. Eine hölzerne Inschriftentafel erinnert bis heute an den Neubau. P. Martin Erythropel (amt. 1700–1713) wird hier als Pastore utriusque ecclesiae Grossenschneanae beziechnet (Pastor beider Groß Schneener Kirchen).
Die Oberkirche blieb wegen Baufälligkeit seit 1738 geschlossen. Im Jahr 1751 ließ die Gemeinde auch dieses Gotteshaus neu errichten. Ab 1756 feierte sie hier wieder Gottesdienste, die Gestaltung des Innenraums war jedoch erst um 1768 abgeschlossen.24 1816 wurden die Pfarrstellen der Ober- und Unterkirche zu einer zusammengelegt und das Patronat dahingehend geregelt, dass die Familie von Hugo in jedem dritten Besetzungsfall einen neuen Pfarrer präsentierte und der Landesherr bzw. das Konsistorium in den übrigen.25 Anfang des 20. Jh. fanden in der Unterkirche St. Michaelis jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen Gottesdienste statt und in der Oberkirche St. Nikolai an jedem dritten (1909).26 Seit 1943 fanden hier keine Gottesdienste mehr statt.27 Bereits seit 1922 war das Pfarramt Groß Schneen auch für die kleine Nachbargemeinde Ballenhausen zuständig (270 Gemeindeglieder).28
Während der NS-Zeit hatte P. Hermann Fricke (amt. 1933–1949) das Pfarramt Groß Schneen inne. Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ gab er rückblickend an, er sei kein Mitglied der NSDAP gewesen und habe kirchenpolitisch zur Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft gehört.29 Zur Kirchenwahl 1933 schrieb er, die Liste der Partei sei erfolglos gewesen: „Abgesehen von einem Mitgliede waren es die alten, die den K.V. bildeten, die sich zum Teil deutsche Christen nannten, aber nicht waren. Jedenfalls haben sie sich insofern bewährt, dass sie das umfangreiche Bauprogramm des Pastors bewilligten (Kirchenrenovierung, Gemeindesaal).“30
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Gemeindeglieder von gut 740 im Jahr 1939 auf rund 1.280 im Jahr 1948 an.31 Zudem war eine kleine kath. Gemeinde entstanden (1948: 120 Gemeindeglieder). 1945 hatte die KG Groß Schneen die Trägerschaft des bisherigen NSV-Kindergartens übernommen.32 1968 gründete sich ein kirchlicher Posaunenchor. Die ungenutzte Oberkirche war in den 1950er Jahren als Aula des neuen Schulzentrums vorgesehen (Volksschule und Landwirtschaftliche Berufsschule). 1960 war sie „ausgeschlachtet und in unwürdigem Zustande, verwahrlost“ und 1962 heißt es, der Innenraum sei „Wind und Wetter preisgegeben“.33 Bei der Visitation 1960 betonte der KV seinen Willen, die Kirche wieder würdig herzurichten. Skeptisch merkte der Sup. des KK Göttingen-Süd in seinem Bericht an: „Wer aber wird DM 20.000,- für eine Kirche geben, die als eine 2. Dorfkirche nicht notwendig ist.“ Am 30. Oktober 1963 wurde die Oberkirche St. Nikolai entwidmet und im Mai 1971 abgerissen.
Die seit 1922 bestehende Mitversorgung der kleinen Gemeinde Ballenhausen mündete zum 1. Januar 1975 in einer pfarramtlichen Verbindung der beiden Kirchengemeinden.34 Zum 1. März 2001 löste der Pfarrverbund Friedland, Ballenhausen, Deiderode, Elkershausen, Groß Schneen, Klein Schneen, Niedergandern-Hottenrode und Reckershausen diese Verbindung ab, am 1. Januar 2009 kamen die KG Reiffenhausen, Lichtenhagen und Ludolfshausen hinzu.35
Im Jahr 2010 gehörte die St-Michaelis-KG zu den Gründerinnen des „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Region Friedland“, der die Trägerschaft des gemeindeeigenen Kindergartens übernahm (2015 eingegliedert in den „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Südliches Leinetal“, 2026 aufgegangen im „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Göttingen-Münden“).36 Groß Schneen war ab 2022 Teil des „Ev.-luth. KGV Friedland-Obernjesa“37 und zählt seit Januar 2023 zur Region FriedO / Rosdorf im KK Göttingen-Münden. Seit Januar 2025 ist die Gemeinde Teil des neugegründeten „Ev.-luth. KGV Friedland-Rosdorf“, der ab 2027 Träger des gemeinsamen Pfarramts der insgesamt 17 Verbandsgemeinden sein wird.38
Umfang
Groß Schneen, Ober- und Unterdorf.
Aufsichtsbezirk
Archidiakonat Nörten (sedes Sieboldshausen) der Erzdiözese Mainz.39 – 1588 zur Insp. Dransfeld, seit Verlegung des Superintendentursitzes 1636/37 Insp. Göttingen (Sitz an St. Johannis in Göttingen), bei deren Teilung 1796/97 zur neuen Insp. Göttingen Erster Teil, 1802 zur neuen Insp. Göttingen Dritter Teil. 1924 zum KK Göttingen III, 1937 zum KK Göttingen-Süd.40 Ab 1. Januar 2001 KK Göttingen.41 Seit 1. Januar 2023 KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Münden.42
Patronat
Das Patronatsrecht über beide Kirchen war anscheinend ursprünglich im Besitz der Familie von Plesse.43 Nachdem die Familie 1571 in männlicher Linie ausgestorben war, fiel das Patronat über die Unterkirche St. Michaelis an den Landesherrn (bis 1871; ein Versuch des hessischen Landgrafen, das Patronat an sich zu bringen, war Ende des 16. Jh. gescheitert44). Das Patronatsrecht über die Oberkirche St. Nikolai war an den Besitz des Nikolaihofs (Haus Nr. 87) gebunden (dingliches Patronat) und lag 1541 bei der Familie von Stockhausen45 und später nacheinander bei den Familien von Weyhe (1570–1700), von Stockhausen (1700), von Bülow (1701–1738) und von Hugo (seit 1738).46 Die Besetzung der gemeinsamen Pfarrstelle beider Gemeinden erfolgte seit 1816 in jedem dritten Fall durch die Patronatsfamilie, in den anderen durch das Konsistorium.47 Nach Entwidmung der Kirche St. Nikolai (1963) erklärte das Landeskirchenamt Hannover das Patronat 1967 für erloschen, schloss sich jedoch später der gegenteiligen Ansicht des Patrons an. Ab 1970 entsandte der Patron wieder einen Patronatsvertreter in den KV, was „in der Gemeinde viel Protest hervorgerufen“ hat.48 Seit der pfarramtlichen Verbindung der KG Ballenhausen (Patronat Familie von Bodenhausen) und der KG Groß Schneen besteht ein Kompatronat. Die Familien von Bodenhausen und von Hugo einigten sich darauf, in jedem dritten Besetzungsfall gemeinsam eine neue Pfarrerin oder einen neuen Pfarrer zu präsentieren.49 Der KV Groß Schneen stimmte der Vereinbarung nicht zu. Das Patronat besteht weiterhin.
Kirchenbau – Unterkirche St. Michaelis
Saalbau mit dreiseitig geschlossenem Chor, auf den mittelalterlichen Grundmauern 1701–05 neu errichtet. Satteldach, über dem Chor abgewalmt (ziegelgedeckt). Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. Rundbogige Fenster an Schiff und Chor, im Westen Rechteckportale nach Norden und Süden, darüber jeweils rundbogiges Sprossenfenster. Portal- und Fenstergewände aus Werkstein. Im Innern holzverschalte Segmentbogentonne, farbig gefasst; hölzerne Westempore. 1623 ausgebrannt. 1701–05 Wiederaufbau. 1973 Renovierung. 1987 Außen- und Innenrenovierung. Weihnachten 2009 Schäden durch Schwelbrand. 2010 Sanierung.
Fenster
Ornamental verzierte Buntglasfenster (19. Jh.). – Früherer Bestand: Figürliches Buntglasfenster (um 1930, Lina von Schauroth), Ritter mit Schwert, Inschrift u. a.: „Eine größere Liebe kann niemand haben, als dass er sein Leben lässt für seine Freunde“ und „Den 3. II. 1915 fiel am Suezkanal Wilhelm v[on] dem Hagen“; 1986/87 Fenster ausgebaut und an die Sammlung des Heimatvereins Groß Schneen übergeben.
Turm
Vierseitiger, mittelalterlicher Westturm, geschwungene Schieferhaube mit vierseitigem Ansatz und achtseitiger, geschlossener Laterne, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne. An der Laterne vier Uhrziffernblätter. Lagerhaftes Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. Im Glockengeschoss an jeder Seite ein doppeltes, rundbogiges Schallfenster aus Werksteinen. Darunter je ein kleines Rechteckfenster nach Norden, Süden und Westen, darunter je ein großes, rundbogiges Sprossenfenster nach Norden und Süden. An der Westseite Höhenmarke der preußischen Landesaufnahme. 1805 Turmhaube errichtet. 2005 Turmsanierung und Ablösung der kommunalen Verpflichtung, den Turm in Bau und Besserung zu halten.
Ausstattung
Kastenförmiger Holzaltar mit neugotischem Retabel, verziert mit Wimperg und Fialen (19. Jh.), im Mittelfeld Kreuzigungsgemälde; 2022–24 hing vor diesem Bild ein modernes Gemälde (2022, Thomas Deisel, Deiderode). – Polygonale Holzkanzel auf einer zentralen Stütze (19. Jh.). – An der Südseite des Altarraums ebenerdige, offene Prieche mit hölzerner Brüstung. – Leicht konisch zulaufender Taufstein (1967), Oberseite mit umlaufender Inschrift: „Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig“. – Gemälde mit Auferstehungsszene (17./18. Jh.), Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen. – Hölzerne Inschriftentafel (1705), „Templum hoc Michaelitanum Archangelo increato Jesu Christo sacrum, olim anno MDCXXIII tempore belli penitus exustum, sub auspiciis potentissimi herois ac domini, Domini Georgii Ludovici, Ducis Brunsv. et Lün. S. Rom. Imp. Electoris iussu reverendissimi eiusd. serenit. electoral consistorii, commissariis Philippo Ludovico Böhmer, General. Superint. profess theol. prim. et prot-ecclesiaste Götting. atque Paulo Henrico Grisebach t.t. praefecto Friedland. et aedili praesente Johanne Martino Erythropel, Pastore utriusque ecclesiae Grossenschneanae, cum piorum liberalitate, tum impensis huius ecclesiae propriis, super rupem denuo totum aedificatum, et die Michaelis MDCCV. solenniter inauguratum est. – – – Longum perduret in aevum! Soli Deo laus, honor et gloria.“ (Übersetzung nach Lücke: Diese Michaelskirche, dem ungeschaffenen Erzengel Jesu Christi geweiht, ehemals im Jahre 1623 zur Kriegszeit gänzlich eingeäschert, wurde unter der Regierung des mächtigsten Helden und Herrn, Herrn Georg Ludwigs, Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg, des heiligen römischen Reiches Kurfürsten, auf Befehl seines hochwürdigen kurfürtslichen Konsistoriums in Gegenwart des beauftragen Philipp Ludwig Böhmer, Generalsuperintendenten, ersten Professors der Theologie und Hauptpredigers in Göttingen, und Paul Heinrich Griesebachs, Amtmanns in Friedland, und des gegenwärtigen Bauherrn Martin Erythropel, Pastors der beiden Kirchen zu Groß Schneen, teils aus freiwilligen Gaben der Gläubigen, teils auf eigene Kosten dieser Kirche über dem Gestein völlig neu aufgebaut und am Michaelistage 1705 feierlich eingeweiht. Möge sie bis in die fernste Zeit dauern! Gott allein sei Lob, Ehre und Preis).50 – Hölzerne Inschriftentafel (18. Jh.), „Dem allerhöchsten zu Ehren hat diese Orgel anhero verordnet, der weyl[and] gewesene Königliche Großbrittannische und Churfürstlige Braunschweig[isch] Lüneb[urgische] Cantzelist zu Hannover Johann Willhelm Schneider, und zu deren Erbau- und Erhaltung, auch zudes Organisten Besoldung vermachet 800 Thaler“.
Orgel
1728/29 Orgelneubau, ausgeführt von Johann Jacob Krebs (Göttingen), 10 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen. 1771 Reparatur, Johann Tobias Hansen (Nörten). 1812–15 Umbau und Erweiterung, ausgeführt von Johann Wilhelm Schmerbach II (Frieda), 14 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, außerdem ein vakantes Register. 1853 Reparatur, Carl Giesecke (Göttingen). 1894/95 Abbau, Reparatur und Wiederaufbau, Carl Heyder (Mühlhausen), 15 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. Zinnerne Prospektpfeifen im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1917). 1921 Reparatur und neue Prospektpfeifen (Zink), P. Furtwängler & Hammer (Hannover). 1924 Reparatur, Wiegand Helfenbein (Gotha), 14 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1956/57 Reparatur und Änderung der Disposition, Paul Ott (Göttingen), 13 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1996/97 Restaurierung, Werner Bosch (Sandershausen), 15 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. Denkmal
Orgel
„Da wesentliche Bestandteile des Klangbildes (6 Register) von Johann Jacob Krebs aus dem Jahre 1729 stammen, sowie zwei Stimmen aus dem 18. Jahrhundert, enthält die Groß Schneener Orgel den ältesten Pfeifenbestand in Südniedersachsen“.51
Geläut
Drei LG, I: g’ (Bronze, Gj. 1669, Johann Malgart); Inschriften: „Soli Deo Gloria. M[agister] Johann Seiffart p[ro] t[empore] Pastor. Iobst Semmelrogen Schvltze V. Vorts. Diese Glocke ist gegossen von Iohan Malgart den 18. Iulii im Jahr nach der heilsamen Gebvrt vnseres Heilandes Iesv Christi 1669 zv Grossen Schneien. Henr. Magivs F. B. L. Lievtenante.“ und „St. Michael“, Glocke im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen und 1947 wieder in Groß Schneen; II: b’ (Bronze, Gj. 1925, Franz Schilling Söhne, Apolda), Inschriften: „Ersatzglocke für die im Weltkriege 1914–18 geopferte Glocke. Gestiftet von der Gemeinde Gr. Schneen 1925“ und „Franz Schilling Söhne Apolda gossen mich“; III: d’’ (Bronze, Gj. 1977, Glockengießerei Karlsruhe), Inschrift u. a.: „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“. – Früherer Bestand: Eine kleine LG (Bronze, Gj. 1727), Inschrift: „Friedrich Conradt Hornhardt Amtmann. Johann Friedrich Bode Pastor. Johann Friedrich Weiß Kirchenvorsteher. Konrad Kuhlmann, Hans Fischer, Christoph Kahlen Gemeindevorsteher in Großenschneen 1727“, Glocke im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1917).
Kirchenbau – Oberkirche St. Nikolai
Schlichter, fünfachsiger Rechteckbau, errichtet 1751–56. Satteldach, nach Osten abgewalmt (ziegelgedeckt). Verputztes Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. An den Längsseiten hohe, segmentbogige Sprossenfenster; in den Mittelachsen jeweils segmentbogiges Portal, darüber Segmentbogenfenster; nach Osten ein Segmentbogenfenster; nach Westen Rundbogenportal, darüber Kreisfenster. Im Innern flache Decke; an der Ostwand links und rechts des Fensters gemalte Rahmen mit Bibelversen: „Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingebornen Sohn gab“ und „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“, darunter Vorhangmalerei. 1768 Innenausbau abgeschlossen. In den 1890er Jahren Instandsetzung und Neugestaltung. 1943 letzter Gottesdienst. 1963 Kirche entwidmet. 1971 Kirche abgebrochen.
Fenster
An der Ostseite ornamentales Buntglasfenster (1894), seit 2017 in der Sammlung des Heimatvereins Groß Schneen.
Turm
Über dem Westgiebel kleiner, vierseitiger Dachreiter, erbaut 1893. Vierseitiges, pyramidenförmiges Steindach, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne (Jahreszahl: 1893). Rundbogige Schallfenster. Vor dem Bau des Dachreiters stand an der Nordwestecke der Kirche ein Glockenhaus.52
Vorgängerbauten
Wohl mittelalterliche Kirche 1650 ausgebrannt. Neubau 1738 wegen Baufälligkeit geschlossen.
Ausstattung
Neugotischer Holzaltar mit seitlichen Schranken (Ende 19. Jh.), Retabel verziert mit Wimpergen und Fialen, bekrönt mit Kruzifix; unterhalb des Kreuzes Reliefs mit Symbolen der Evangelisten; Altar stand ab 1956 in der Kirche in Gelliehausen. – Neugotische Holzkanzel (Ende 19. Jh.), polygonaler Kanzelkorb auf einer zentralen Säule, an den Wandungen Füllungen mit Dreipassbögen; Kanzel stand ab 1956 in der Kirche in Gelliehausen. – Taufständer, später in der Sammlung des Heimatvereins Groß Schneen. – Im Altarraum zwei ebenerdige, geschlossene Holzpriechen (Ende 19. Jh.). – Grabstein für Philipp Konrad von Hugo († 1755).53
Orgel
1795/96 Orgelneubau, ausgeführt von Johann Wilhelm Schmerbach II (Frieda), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; Instrument gestiftet von Kanzleisekretär von Hugo (Patron). 1846 Reparatur, August von Werder (Northeim), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1870 Reparatur Georg Schmerbach (Frieda). 1893 Umbau, ausgeführt von Carl Heyder (Mühlhausen), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. Zinnerne Prospektpfeifen im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1917). Zustand 1926: 11 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, außerdem zwei vakante Register. 1933 Reparatur und Änderung der Disposition, 14 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1967 Orgel abgebaut und in Bischhausen eingelagert, 1969 verändert in der dortigen Kirche wieder aufgebaut.
Geläut
1938 hing eine Stahlglocke im Dachreiter.54
Weitere kirchliche Gebäude
Pfarrhaus (Bj. 1838). – Gemeindehaus (Bj. 1835, 2008 um Anbau erweitert). – Scheunengebäude (Bj. 1739; seit den 1950er Jahren Kindergarten, seit Ende der 1970er Jahre Jugendheim).
Friedhof
1303 ein Grundstück in Sneyn iuxta cimiterium genannt (in Schneen neben dem Friedhof).55 Kirchlicher Friedhof bei der Oberkirche, Gebeine vor Abbruch der Kirche (1971) umgebettet. Kommunaler Friedhof Am Mühlenberg (nordwestlicher Ortsrand von Groß Schneen), angelegt 1806, FKap (Bj. 1965).
Liste der Pastoren (bis 1940)
1517–1546 Curdt Brecht. – 1546 Christoph Lange. – 1541/46–1561 Ludolf Brecht (zunächst nur Oberpfarre). – 1561–1563 Johann Wigand. – 1564–1567 Magister Johann Hundt. – 1568–1577 Konrad Grünewald. – 1577–1582(?) Jakobus Eckhard (Unterpfarre).56 – 1577–1578 Sylvester Bachert (Backert). – 1578–1597 Arnold Siegel (Segel, Seigel; zunächst Mercenarius von Bachert, kaufte ihm die Pfarre für 140 Taler ab).57 – 1582 Johannes Siegel (Unterpfarre)? – 1598–1636 Magister Johann Ulrici (Ulricus). – 1626–1669 Magister Johannes Seifard. – 1670–1699 Nicolaus (Hillebrand?) Hampe. – 1700–1713 Johann Martin Erythropel. – 1714–1731 Johann Friedrich Bode. – 1732–1754 Eberhard Heinrich Hansemann. – 1753 Julius Gustav Alberti. – 1755–1782 Johann Ludwig Schierholtz. – 1782–1797 Heinrich Christoph. – 1798–1841 Karl Ludolf Christoph Dedekind. – 1842–1843 August Wilhelm Hartwig Hintze. – 1844–1866 Konrad Ludwig Philipp Schramm (Bild). – 1867–1868 Johann Julius Ernst August Friedrich Wilhelm Schützer. – 1869–1872 Christian Friedrich Karl Uhlborn. – 1873–1891 Karl Christoph Georg Gehrcke. – 1891–1927 Johann Heinrich Ernst Wilhelm Schützer. – 1927–1932 Lic. Theodor Bruno Georg Wilhelm Hoppe. – 1933–1949 Hermann Ludwig Wilhelm Fricke.
Angaben nach: Meyer, Pastoren I, S. 372–373 und III, S. 22
Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)
A 1 Nr. 10004–10023 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 292 (Spec. Landeskons); A 6 Nr. 3065–3074 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 160
(CB); A 9 Nr. 2055
, 2056
, 2057
, 2058
, 2059
(Visitationen); B 2 G 9 Nr. 1097–1099 (Baupflege und Bauwesen); B 2 G 9 B Nr. 249 (Orgel- und Glockenwesen); B 18 Nr. 98 (Orgelsachverständiger); E 5 Nr. 408 (Konsistorialbaumeister); S 09 rep Nr. 1176 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7818 (Findbuch PfA); S 11a Nr. 8140 (Findbuch EphA).
Kirchenbücher
Taufen: ab 1637 (Lücken: 1699)
Trauungen: ab 1588 (Lücken: 1597–1630, 1699–1712, 1715–1733; unvollständig: 1713, 1714)
Begräbnisse: ab 1637 (Lücken: 1700–1713, 1715–1732)
Kommunikanten: ab 1842
Konfirmationen: ab 1783
Literatur & Links
A: Bielefeld, Orgeln im Umland, S. 107–116; Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 358–363; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 572; Eichenberg, KK Göttingen-Süd, S. 75–78; Franz, Maybaum & Tinney, Räume, S. 156–161; Ide & Maloku, Coworking-Spaces, S. 44–45 und S. 88–89; Lücke, Burgen und Gutshöfe, S. 68–70; Lufen, Denkmaltopographie Altkr. Duderstadt, S. 224–226; Meyer, Pastoren I, S. 372–373; Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 90; Schickhaus, Orte Familiengeschichte, S. 86–88.
B: Festschrift 1000 Jahre Groß Schneen. Dorfleben im Laufe der Zeit 1022–2022. Blick in die Geschichte, Traditionen & Feste, Verbände & Vereine, hrsg. vom Heimatverein Groß Schneen, Groß Schneen [2022], bes. S. 37–40; Festschrift zur Einweihung der restaurierten Krebs-Schmerbach-Orgel in der St.-Michaelis-Kirche zu Groß Schneen, Groß Schneen 1997; Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens. Teil 19: 1801–1850. Göttingen Ost: Ballenhausen, Groß Schneen, Lichtenhagen, Ludolfshausen, Niedernjesa, Reckershausen, Reiffenhausen, Stockhausen, hrsg. von der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen e. V., Norderstedt 2019; Udo Lau: Gross Schneen. Dorfgeschichten-N. 1972–2022. Erlebt und erzählt von einem „Neubürger“, Hamburg 2022; Heinrich Lücke: Groß-Schneen im Wandel der Zeiten, [Clausthal-Zellerfeld] 1938, bes. S. 37–46.
Internet: Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche, Kirchhof, Pfarrhaus, Friedhof; Wikipedia: St. Michaelis (Groß Schneen); 3d-raeume.de: 3-D-Modell der Kirche.
GND
4786286-5, Sankt Michaelis (Groß Schneen).
Website der Kirchengemeinde (18.02.2024)
Fußnoten
- Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 166.
- MGH SS rer Germ 59, S. 36 [Digitalisat]. Vgl. auch geschichtsquellen.de, Art. Vita Meinwerci episcopi Paderbornensis, 28.10.2025. Für weitere Belege und zum Ortsnamen vgl. Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 358. Bei den beiden auf 1022 datierten Urkunden für das Hildesheimer Stift St. Michael, in denen die beiden Dörfer als Sneu bzw. Snen genannt sind, handelt es sich um Fälschungen aus dem 12. Jh. (MGH DD H II 260 [Digitalisat]; UB HS Hildesheim I, Nr. 67; Casemir, Krueger, Ohainski & Peters, 1022).
- 1055: Mainzer UB I, Nr. 296 [Digitalisat]. 1255: UB Reinhausen, Nr. 52.
- Insgesamt: Pischke, Landesteilungen, bes. S. 45 ff., S. 75 ff. und S. 180 ff.
- Vgl. zum Amt Friedland Wolters, Friedland, S. 24 ff.
- LkAH, L 5c, unverz., Groß Schneen, Visitation 1966.
- UB Hilwartshausen, Nr. 49.
- Lücke, S. 37 (ohne Beleg).
- UB Mariengarten, Nr. 64.
- Scherwatzky, Herrschaft, S. 5.
- UB Mariengarten, Nr. 94. Zuordnung und Nennung des Hermannus bei Meyer, Pastoren I, S. 372 (ohne Belege).
- 1363: Sudendorf, UB III, Nr. 204 [Digitalisat]. 1432: UB Weende, Nr. 247; NLA HA Cal. Or. 100 Weende Nr. 199.
- UB Mariengarten, Nr. 285. Vgl. auch UB Weende, Nr. 284.
- UB Göttingen II, Nr. 304 [Digitalisat]; Prietzel, Kalande, S. 564, Nr. 6.
- Lücke, S. 42; Prietzel, Kalande, S. 580 f., Anm. 38. Siehe auch UB Mariengarten, Nr. 399 und Nr. 400, wo „ehrn Marthen […] forige pernere“ in „Groteme Snen der kerken sancti Michaelis“ erwähnt ist.
- Zum Folgenden: Lücke, S. 42 f.
- Zur Reformation in der Herrschaft Plesse vgl. Scherwatzky, Geschichte, S. 36 ff. Siehe auch Wolgast in: Plessen, Maueranker und Stier I, S. 152 ff.
- Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 708 ff.; Butt, S. 47 ff.
- Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.
- Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 147, Anm. 2.
- Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 148.
- Dies und das folgende Zitat: Lücke, S. 38.
- Kayser, Generalvisitation Gesenius, S. 189.
- Lücke, S. 37.
- LKA, G 15/Groß Schneen Bd. I, Bl. 72 ff. Lücke, S. 41.
- Ahlers, Pfarrbuch 1909, S. 323.
- Festschrift 1000 Jahre, S. 37.
- LkAH, L 5c, unverz., Groß Schneen, Visitation 1948.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 414, Bl. 14. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 414, Bl. 14.
- LkAH, S 1 H III, Nr. 414, Bl. 14; LkAH, L 5c, unverz., Groß Schneen, Visitation 1948.
- LkAH, L 5c, unverz., Groß Schneen, Visitation 1948.
- LkAH, L 5c, unverz., Groß Schneen, Visitation 1960; LkAH, B 2 G 9 B, Nr. 249, Bl. 47 f. Vgl. auch ebd., Bl. 17.
- KABl. 1975, S. 5 f.
- KABl. 2001, S. 11; KABl. 2009, S. 11.
- KABl. 2009, S. 266 ff.; KABl. 2015, S. 148 ff.; KABl. 2025, S. 275.
- KABl. 2022, S. 57.
- KABl. 2025, S. 60 ff. Folgende KG gehören zum KGV: Ballenhausen, Deiderode, Elkershausen, Friedland, Groß Schneen, Klein Schneen, Niedergandern-Hottenrode, Niedernjesa-Stockhausen, Reckershausen, Franziskus-KG Reiffenhausen, Atzenhausen, Dramfeld, Mengershausen, Obernjesa, Rosdorf, Settmarshausen und Sieboldshausen-Volkerode.
- Bruns, Archidiakonat Nörten, S. 168.
- KABl. 1924, S. 86; KABl. 1937, S. 135.
- KABl. 2000, S. 150 f.
- KABl. 2022, S. 189 ff.
- Lücke, S. 40: „Die Dotation beider Kirchen war plessischer Besitz“; Scherwatzky, Herrschaft, S. 5.
- Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 147, Anm. 2.
- Lücke, S. 42 f.
- LKA, G 15/Groß Schneen Bd. I, Bl. 1 f.
- LKA, G 15/Groß Schneen Bd. I, Bl. 72 ff. Lücke, S. 41. Vgl. auch Festschrift 1000 Jahre, S. 39 f.
- LKA, G 15/Groß Schneen Bd. I, Bl. 45.
- LKA, G 15/Groß Schneen Bd. I, Bl. 67.
- Lücke, S. 39,
- Zit. bei Bielefeld, Orgeln im Umland, S. 113.
- Lücke, S. 37 f.
- Lücke, S. 38.
- Lücke, S. 37.
- UB Mariengarten, Nr. 86.
- Meyer, Pastoren I, S. 372 f.: P. Eckhard erhielt „1582 von Herzog Erich II. die Erlaubnis, dem Johannes Siegel, S[ohn] d[es] Arn[old] S[iegel], P[farrer] an d[er Oberk[irche] […], die Pfarre zu überlassen“.
- Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 147 mit Anm. 2.