Sprengel Stade, KK Cuxhaven-Hadeln | Patrozinium: Nikolaus1 | KO: Keine Kirchenordnung

Orts- und Kirchengeschichte

Urkundlich ist der Ort erstmals im Jahr 1301 als Oppelem belegt.2 Die Reihensiedlung entstand während der Holländerkolonisation des 12./13. Jh. und teilte sich in das Norder- und das Süderteil.3 Oppeln gehörte zum Erzstift Bremen, dem weltlichen Herrschaftsgebiet des Bremer Erzbischofs, besaß jedoch – wie auch die benachbarten Kirchspiele – bis Anfang des 16. Jh. eine gewisse Autonomie in inneren und äußeren Angelegenheiten (bäuerliche Kommune); Ebf. Christoph von Bremen (amt. 1511–1558) setzte die erzbischöfliche Landesherrschaft schließlich 1516 durch.4 Oppeln unterstand dem erzbischöflichen Amt Neuhaus an der Oste, dass sich um die 1435 wiedererrichtete Burg Neuhaus herausgebildet hatte. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) blieb das Gebiet der säkularisierten Hochstifte Bremen und Verden unter schwedischer Herrschaft (vereinigte Herzogtümer Bremen-Verden). Im Großen Nordischen Krieg (1700–1721) besetzte Dänemark 1712 die Hzm. Bremen und Verden und 1715 konnte das welfische Kfsm. Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover) die beiden Territorien erwerben (1719 von Schweden gegen weitere Zahlung anerkannt). In französischer Zeit zählte Oppeln im Jahr 1810 kurzzeitig zum Kgr. Westphalen (Departement der Elbe- und Wesermündung, Distrikt Stade, Kanton Neuhaus) und kam dann an das Kaiserreich Frankreich (Département des Bouches de l’Elbe, Arrondissement Stade, Kanton Neuhaus, 1811–1814). Ab 1815 gehörte das Dorf, nun im Kgr. Hannover, erneut zum Amt Neuhaus. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel der Ort 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung kam Oppeln 1885 zum Kr. Neuhaus an der Oste, der 1932 weitgehend im neuen Kr. Land Hadeln aufging, der wiederum 1977 zum neuen Lkr. Cuxhaven kam. Ab 1965 gehörte Oppeln zur Samtgemeinde Am Dobrock; 1972 wurde der Ort nach Wingst eingemeindet, das seit 2016 zur Samtgemeinde Land Hadeln zählt (Sitz in Otterndorf). Zur Sozialstruktur der KG heißt es in den Unterlagen zur Visitation 1957: „Die Gemeinde besteht zur Hauptsache aus kleinen Landwirten, wenigen Handwerkern und Gewerbetreibenden und Dienstboten.“5 Im Jahr 1808 lebten gut 400 Menschen in Oppeln, 1858 gut 610, 1939 knapp 350, 1953 fast 500 und im Jahr 2000 rund 300.

Kirche, Ansicht von Südosten, um 1950

Kirche, Ansicht von Südosten, um 1950

Die Ecclesia in Oppele (Kirche in Oppeln) lässt sich urkundlich erstmals im Jahr 1384 nachweisen: Laut den Angaben im Stader Copiar zählte sie zu den Kirchen, über die der Bremer Dompropst das Patronat besaß.6 Das älteste Ausstattungsstück der Kirche ist ein Kelch aus der Zeit um 1375.7 Noch älter ist der Taufstein, der Teil des Fundaments des Kirchturms ist: Er stammt möglicherweise aus dem 12. Jh.8 Um 1420 wird die Parochie als Holländerkirchspiel bezeichnet.9 Namen von Geistlichen an der Kirche in Oppeln sind erstmals aus dem 15. Jh. überliefert: Bis 1440 war Johannes Bremer im Besitz der Pfarrpfründe in Oppelle; in diesem Jahr übertrug er sie Eilhard Post und erhielt im Tausch dessen Kanonikat an St. Wilhadi in Bremen.10 Als Mitglied der Antoniusgilde in Bülkau ist 1525 ein weiterer Geistlicher aus Oppeln nachgewiesen: Dominus Valentinus rector in Oppenheym Grete famula (Herr Valentin, Pfarrer in Oppeln und Dienerin Grete).11
Details zur Einführung der Reformation in Oppeln sind nicht bekannt. Bis hinein in die zweite Hälfte des 16. Jh. regierte mit Ebf. Christoph von Braunschweig-Lüneburg (amt. 1511–1558) ein Gegner der luth. Lehre das Hochstift Bremen.12 Sein Bruder und Nachfolger Ebf. Georg (amt. 1558–1566) duldete die neue Lehre und der Bremer Ebf. Heinrich III. (amt. 1567–1585) war schließlich Protestant; zur Einführung einer ev. Kirchenordnung im Erzstift Bremen kam es während seiner Amtszeit jedoch nicht. Vor 1568 hatte Diderich das Pfarramt Oppeln inne; er war möglicherweise der erste luth. Prediger der Gemeinde, wahrscheinlich gefolgt von P. Bernhard Phylitander (Lindemann, amt. um 1568 bis vor 1577).13
Im Protokoll der Visitation 1581/83 ist zu Oppeln notiert: „Pastor heißt Simen Bornemann, ist sehr ungelehrt. Berichtet, daß er vom Doctor Kemnitio zu Braunschweig geordiniret sey: welches nicht wohl zu glauben.“14 Der Küster heiße Johann Schrader, die Kirche sei arm und das Kirchengebäude „sehr baufällig und undicht“. Nach P. Bornemann übernahm P. Hennigus Schroder (amt. um 1584–1604) die Pfarre Oppeln. Bei der Visitation 1588 gab er zu Protokoll, er „sey vom gantzen Karspiel zu irem Pastor vocirt“, der Dompropst habe ihn jedoch noch nicht in sein Amt eingesetzt. Dies wurde wenige Tage nach der Visitation nachgeholt.15 Laut Visitationsprotokoll besaß Oppeln 1588 noch keine Schule.16 Ein Lehrer lässt sich erstmals 1592 Jahre mit Schulmeister Johannes Schomaker nachweisen.17

Kirche, Ansicht von Südwesten, vor 1956

Kirche, Ansicht von Südwesten, vor 1956

In der ersten Hälfte des 18. Jh. ließ die Gemeinde ihr Kirchengebäude neu errichten: Zunächst entstand 1721 ein neuer hölzerner Kirchturm18 und 1730 genehmigte das Konsistorium den Neubau der Kirche selbst.19 Zwei Vermächtnisse aus den Jahren 1695 und 1711 trugen wesentlich zur Finanzierung des Vorhabens bei. Die Bauarbeiten begannen erst im Frühjahr 1734, nicht zuletzt, da 1732 das Pfarrhaus abgebrannt war und neu errichtet werden musste. Am 24. November taufte P. Johann Hinrich Crusius (amt. 1733–1758) laut Kirchenbuch „in der Neuen Kirchen“.20 Im Jahr 1795 erhielt die Kirche eine kleine Orgel, die einige Gemeindeglieder gebraucht in Neuhaus erworben hatten.21
Nachdem P. Christian Georg Biermann (amt. 1913–1926) in die KG Dorste gewechselt war, blieb die Pfarrstelle Oppeln vakant. Das Pfarramt Bülkau übernahm die Versorgung der kleinen Gemeinde, die 1939 etwa 360 Gemeindeglieder zählte. Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ heißt es über den 1933, wenige Monate nach Beginn der NS-Zeit, neu gewählten KV in Oppeln, er sei „durch Parteizugehörigkeit oft gehemmt“ gewesen.22 Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter war die Zahl der Gemeindeglieder 1951 auf 540 angestiegen. Zusammen mit der KG Bülkau unterhielt die Gemeinde seinerzeit eine Schwesternstation (1957 nicht mehr).23
Im Jahr 1967 wandelte das LKA Hannover die Kirchengemeinde Oppeln um in eine Kapellengemeinde, gliederte sie in die KG Bülkau ein und legte die Pfarrstellen beider Gemeinden zu einer zusammen.24 Nach der Visitation 1975 hielt der Sup. des KK An der Oste fest, dass „jede Gemeinde ihr Eigenleben“ betone.25 In den Räumlichkeiten der ehemaligen Schule eröffnete die KapG Oppeln 1975 in eigener Trägerschaft einen ev. Kinderspielkreis.26 1994 wählte die Gemeinde erstmals eine Frau in den KapV.27
Seit Januar 2019 ist die Gemeinde Oppeln Teil der Gesamtkirchengemeinde Am Dobrock; gleichzeitig mit der Gründung der GKG wandelte das LKA Hannover die KapG Oppeln wieder in eine KG um, die den Namen „Ev.-luth. St.-Nicolai-KG Oppeln“ erhielt.28 Sie ist Ortskirchengemeinde innerhalb der GKG Am Dobrock. Zusammen mit den KG Cadenberge, Geversdorf, Oberndorf, Belum, Neuhaus (Oste), Bülkau, Kehdingbruch, Ihlienworth, Steinau, Odisheim, Otterndorf, Osterbruch, Neuenkirchen (Land Hadeln), Wanna und Nordleda gehört die St.-Nicolai-KG Oppeln seit Januar 2023 zum verbundenen Pfarramt Region Mitte im KK Cuxhaven-Hadeln, das insgesamt sieben Pfarrstellen umfasst.

Umfang

Oppeln (Norderteil und Süderteil) und die einzelnen Häuser Oppeler Geest. Bis 1951 auch Bovenmoor (dann umgepfarrt in die KG Bülkau).29

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat des Bremer Dompropsts.30 – Seit 1651 Präpositur Neuhaus (Neuhausische Präpositur, wechselnde Suptur.-Sitze). Bei Neuordnung der Superintendenturen in den Hzm. Bremen und Verden im Jahr 1827 zur Insp. Neuhaus (1924: KK), Sitz seit 1875 in Neuhaus (Oste).31 KK Neuhaus an der Oste nach Vergrößerung zum 1. Oktober 1937 umbenannte in KK An der Oste (Sitz in Cadenberge).32 Zum 1. Januar 1977 fusionierten der KK An der Oste und der KK Land Hadeln zum neuen KK Land Hadeln.33 Seit 1. Januar 2013 KK Cuxhaven-Hadeln.34

Patronat

Der Dompropst von Bremen.35 Seit Aufhebung des Domstifts 1648 der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, vor 1956

Kirche, Grundriss, vor 1956

Fünfachsiger, rechteckiger Saalbau, erbaut 1734. Krüppelwalmdach. Backsteinmauerwerk. Rundbogige Sprossenfenster, in der zweiten Achse von Westen korbbogige Eingänge, darüber Kreisfenster (nördlicher Eingang vermauert); nach Osten vier vermauerte, zweistöckig angeordnete Korbbogenfenster, obere kleiner, zwischen den unteren Inschriftenstein: „Anno 1734. Ist dise Kirch. gebaut“. Im Innern holzverschalte Segmentbogentonne, L-förmige Emporenanlage im Westen und Norden. 1760 Reparatur. 1781 Dach erneuert. 1855 Neuausmalung. 1866 Eisensprossenfenster eingesetzt. 1934 Neuausmalung Innenraum. 1960/61 Dachneudeckung. 1967–69 Renovierung.

Turm

Im Westen freistehender, hölzerner Glockenturm, erbaut 1721.36 Verkupferter Turmhelm mit vierseitigem, geschwungenem Ansatz und achteckiger, hoher Spitze, bekrönt mit Kugel, Wetterfahne (Jahreszahl: „1925“) und Kreuz. Außenwände des Turms leicht nach innen geneigt, mit vertikaler Verschalung. Im Glockengeschoss je ein rechteckiges Schallfenster nach Norden und Süden. 1761 und 1781 Reparaturen. 1855 Turm bei Blitzeinschlag beschädigt. 1916 Turm bei Blitzeinschlag beschädigt. 1925 Wiederherstellung. 1965/66 Renovierung, u. a. neues Kupferdach.

Vorgängerbauten

Kirche 1558 bei Sturm beschädigt oder zerstört, vermutlich Fachwerkbau.37 Kirchengebäude 1581/83 als baufällig beschrieben, vermutlich Fachwerkbau; um 1598 Instandsetzung; 1703 bei Sturm beschädigt.38 Die alte Kirche war etwas kleiner als die 1734 erbaute.39

Kanzelaltar, vor 1956

Kanzelaltar, vor 1956

Ausstattung

Kanzelaltar (um 1734/36/37, Tischler Johann Georg Beckmann, Maler Joachim August Rettig, Bildhauer Johann Wilhelm Ruschel), zweigeschossige Pilastergliederung, Sprenggiebel und seitliches Schnitzwerk; Pilaster mit korinthischen Kapitellen; polygonaler Kanzelkorb, vor den Wandungen Skulpturen Christi und der vier Evangelisten; am Schalldeckel Inschriftenmedaillon „Jehova“, auf dem Schalldeckel Figur des triumphierenden Christus mit Siegesfahne; im Giebel Inschrift „Soli Deo gloria“ (Gott allein die Ehre), Kruzifix als Bekrönung; auf den Sockeln der unteren Pilaster Inschriftenmedaillons mit den Einsetzungsworten des Abendmahls; vor dem Retabel Altarblock mit seitlichen Schranken (Kniebänke, 1660/70, Jürgen Heitmann der Jüngere); 1855 Altar ausgebessert 1968/69 Altar restauriert (Erich Brüggemann, Stöckte), 1987–89 Kniebänke restauriert (Reinhard Meyer-Graft, Osterholz-Scharmbeck); unterhalb der Kanzel befand sich ein Abendmahlsgemälde, neben dem Kanzelkorb war eine Sanduhr angebracht40; ähnlich gestaltet sind die Altäre in Kehdingbruch und Neuhaus (Oste). – Hölzerner Taufständer (1969 erworben), rundes Becken, vier runde Beine. – Opferkasten (vielleicht Ende 17. Jh.), Holz mit Eisenbeschlägen, Inschrift: „Claus Rall“. – Gedenktafel (1999): „Zur Erinnerung an Lehrer Bruno Bechstedt über 50 Jahre Organist in Oppeln und 30 Jahr Vorsitzender des Kapellenvorstandes. Die dankbare Gemeinde“. – Ehemalige Ausstattung: Bronzener Taufkessel (1616), Inschrift: „Anno 1616 Pastore Nicolao Ursino Juratis Joanne Elers et Petro Bartels“ und „Sanguis Jeus Christi filii dei emundat nos ab omni peccato“ (Im Jahre 1616 Pastor Nicolaus Ursinus, Juraten Johann Elers und Peter Bartels. Das Blut Jesu Christi des Sohnes Gottes erlöse uns von aller Schuld), 1842 beim Umguss der kleinen Glocke eingeschmolzen.41 – Taufstein (12. Jh.?), Granit, beim Neubau der Kirche als Grundstein verwendet (Turmfundament).42

Läuteglocke II: a’ (Bronze, Gj. um 1400), vor 1956

Läuteglocke II: a’ (Bronze, Gj. um 1400), vor 1956

Orgel

1795 gebrauchte Orgel mit sechs Registern erworben (100 Reichstaler) und im Osten der Nordempore aufgestellt, 1887 verkauft.43 1886/87 Orgelneubau, ausgeführt von Johann Hinrich Röver & Söhne (Stade), 10 II/P, mechanische und mechanisch-pneumatische Traktur, Röversche Ventilladen; Instrument aufgestellt auf der Westempore. 1984/85 Instandsetzung, Martin Haspelmath (Walsrode).

Geläut

Zwei LG, I: f’ (Bronze, Gj. 1968, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „Ehre sei Gott in der Höhe“; II: a’ (Bronze, Gj. um 1400), keine Inschrift, frühgotische Form, gemalte Inschrift: „AM 1772“ (weiße Ölfarbe). – Früherer Bestand: Eine LG (Bronze), 1841 beim Läuten geborsten, umgegossen zu einer neuen LG (Bronze, Gj. 1842, Johann Ehlert Bieber, Hamburg), Inschriften: „Ehre sei Gott in der Höhe“ und „fecit J. E. Bieber Hamburg Anno 1842“, beim Glockenguss auch Taufkessel (1616) und zwei Altarleuchter (1645) mitverwendet, Glocke im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1942).44

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Wirtschaftsteil Bj. 1855, Wohnteil Bj. 1872; Gebäude 1972 verkauft).45 – Küster- bzw. Schulhaus (Bj. 1957). – Organistenhaus (Bj. 1956).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof rund um die Kirche.

Liste der Pastoren

Vor 1568 Diderich. – Um 1568 bis vor 1577 Bernhard Lindemann (Phylitander). – Vor 1577–1582 Simon Bornemann. – 1582–1604 Henning Schroeder. – 1604–1653 Nikolaus Bär (Ursinus). – 1653–1672 Hermann Wiebling. – 1672–1705 Georg Stolte. – 1706–1720 Hinrich Erasmus Bergstedt. – 1720–1732 Markus Mohr. – 1733–1758 Johann Hinrich Crusius. – 1758–1789 Johann Ernst Büttner. – 1789–1804 Johann Hinrich Ehlers. – 1804–1823 Karl Hinrich Heemsoth. – 1824–1828 Johann Heinrich Pratje. – 1829–1844 Dietrich Friedrich Werbe. – 1844–1857 Karl Ferdinand Cooper. – 1857–1870 Johann Heinrich Koch. – 1870–1874 August Wilhelm Theodor Heinrich Stakermann. – 1875–1880 Claus Friedrich Wilhelm Werbe. – 1881–1884 Gustav Gottfried von Hanffstengel. – 1885–1888 Friedrich Burchard Krusewitz. – 1888–1897 Ludwig Friedrich Ernst Thalheim. – 1898–1903 Karl Friedrich Erich Wecken. – 1903–1912 Karl Johannes Bruno Erich Hartleben. – 1913–1926 Christian Georg Biermann.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 234–235 (mit Korrekturen nach Borchers, S. 67 ff.)

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 2 Nr. 1182–1191 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 6362–6365 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 336Digitalisat (CB); A 9 Nr. 2560Digitalisat, 2561Digitalisat, 2562Digitalisat, 2719Digitalisat, 2720Digitalisat, 2721Digitalisat (Visitationen); D 55b (EphA An der Oste); L 5g Nr. 142, 260, 789, 835 (LSuptur. Stade); S 9 rep Nr. 814 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7875 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1673
Trauungen: ab 1673
Begräbnisse: ab 1673
Kommunikanten: ab 1846 (Zahlenregister: 1719–1845)
Konfirmationen: ab 1791

Literatur & Links

A: Gemeindebuch KK An der Oste, S. 20–21; Badenius, Kirchenvisitation, S. 51–54; Böker, Denkmaltopographie Lkr. Cuxhaven, S. 324–325; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1035; Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 244–247; Meyer, Pastoren II, S. 234–235; Pratje, Abhandlungen II, S. 164 (= Extractus Protocolli Visitationis über einige Domprobsteiliche Kirchen von 1581 1582 1583, S. 143–184); Pratje, Abhandlungen V, S. 153–160 (= Johann Hinrich Pratje: Nachricht von dem Amte und der Probstey Neuhaus Herzogtums Bremen; insonderheit von den Kirchen daselbst und von den Predigern, die seit der Reformation an denselben gestanden, Teil 1 in: Pratje, Abhandlungen IV, S. 217–328, Teil 2 in: Pratje, Abhandlungen V, S. 119–256); Wolters, Kirchenvisitation 1588, S. 79–82.
B: Rainer von Bargen: Die Familien des Kirchspiels Oppeln. Inspektion Neuhaus/Oste. 1672–1900 (= Deutsche Ortssippenbücher. Reihe A, 292), Cuxhaven ²2002; Ingelore Borchers: Oppeln. Ein Marsch-, Moor- und Geestdorf im Elbe-Weser-Dreieck. 700 Jahre Oppeln, 1301–2001, Oppeln 2001, bes. S. 37–74.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche und Ausstattung; Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche, Glockenturm, Pfarrhaus; Nomine (Norddeutsche Orgelmusikkultur in Niedersachsen und Europa): Orgel.


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 50, und ebd. II, S. 8.
  2. Regesten Ebf. Bremen I, Nr. 518.
  3. Hofmeister, Besiedlung I, S. 157; Pratje, Abhandlungen V, S. 153.
  4. Dannenberg/Schulze, Geschichte II, S. 205 ff. (Zitat: S. 217). Zum angeblichen „Land Bülkau“ vgl. Hofmeister, Besiedlung I, S. 181, Anm. 69.
  5. LkAH, L 5g, Nr. 260 (Visitation 1957).
  6. Hodenberg, Stader Copiar, S. 17; Hofmeister, Besiedlung I, S. 157. Pratje vermutet, Oppeln habe kirchlich zuerst zu Bülkau gehört, vgl. Pratje, Abhandlungen V, S. 155 f.
  7. Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 246.
  8. Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 245; Borchers, S. 37.
  9. Hodenberg, Stader Copiar, S. 24.
  10. RG Online, RG V 04082, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/5/4082, 17.04.2023.
  11. Borchers, S. 67.
  12. Zu Ebf. Christoph, gleichzeitig Bf. von Verden, vgl. den Beitrag von Matthias Nistal in Dannenberg/Otte, Reformation, S. 39 ff. Zur Reformation in Bremen und Verden insgesamt vgl. die Beiträge in Dannenberg/Otte, Reformation und Wolters, Reformationsjahrhundert, S. 50 ff.
  13. Borchers, S. 67 ff. Pratje, Abhandlungen V, S. 156, schrieb zu P. Phylitander: „Ich weiß, daß dieser Mann hier Prediger gewesen: denn ich habe seinen Nahmen in einer alten Urkunde angetroffen. Ich kann aber nicht sagen, in welchem Jahre er hirher gekommen, und wie lange er hir im Amte gestanden.“
  14. Pratje, Abhandlungen II, S. 164, gemeint ist der Reformator Martin Chemnitz (1522–1586).
  15. Wolters, Kirchenvisitation 1588, S. 79; Badenius, Kirchenvisitation, S. 52.
  16. Wolters, Kirchenvisitation 1588, S. 81; Badenius, Kirchenvisitation, S. 53.
  17. Borchers, S. 39 f. und S. 117 ff.
  18. Borchers, S. 56 f.
  19. Zum Neubau: Borchers, S. 43 ff.
  20. Zit. bei Borchers, S. 46.
  21. Borchers, S. 53 ff.
  22. LkAH, S 1 H III, Nr. 811, Bl. 20.
  23. LkAH, L 5g, Nr. 260 (Visitationen 1951 und 1957).
  24. KABl. 1967, S. 18.
  25. LkAH, L 5g, Nr. 142 (Visitation 1975).
  26. Borchers, S. 73 f.
  27. Borchers, S. 41.
  28. KABl. 2018, S. 128 ff.
  29. KABl. 1951, S. 13 f.
  30. Hodenberg, Stader Copiar, S. 22 und S. 24.
  31. LkAH D 55b, Bestandsbeschreibung.
  32. KABl. 1937, S. 165 f.
  33. KABl. 1976, S. 205.
  34. KABl. 2012, S. 301 f.
  35. Hodenberg, Stader Copiar, S. 17.
  36. Borchers, S. 56 f. Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 245.
  37. Borchers, S. 38 und S. 41 f.
  38. Pratje, Abhandlungen II, S. 164; Borchers, S. 41 f.
  39. Pratje, Abhandlungen V, S. 160: „Die jetzige Kirche zu Oppeln ist 1734 ganz neu, und etwas räumlicher, als die alte war, erbauet.“
  40. Borchers, S. 49.
  41. Borchers, S. 50. Mithoff, Kunstdenkmale V, S. 78, schieb irrtümlich: „Ein Paar alte Altarleuchter und ein Tauffass von Glockengut sind 1616 beim Umguss der kleinen Glocke mit verbraucht.“
  42. Mithoff, Kunstdenkmale V, S. 78; Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 246; Borchers, S. 37 und S. 49 f.
  43. Borchers, S. 53 ff.
  44. Borchers, S. 59 f.
  45. Borchers, S. 63 f.