Sprengel Stade, KK Cuxhaven-Hadeln | Patrozinium: Maria1 | KO: Hadeler KO von 1542

Orts- und Kirchengeschichte

Neuenkirchen im Hadeler Hochland war bereits vor der Eindeichung besiedelt.2 Schriftlich ist der Ort erstmals 1347 als Nygenkerken belegt.3 Eine Urkunde aus dem Jahr 1369 nennt die Namen mehrere Einwohner, die im Namen des Kirchspiels Neuenkirchen dem neuen Landesherrn Hzg. Erich IV. von Sachsen-Lauenburg († 1411) gehuldigt hatten.4 Das Dorf gehörte zunächst vermutlich zur Gft. Stade. Wohl im frühen 13. Jh. kam die Landesherrschaft über Neuenkirchen und die übrigen Kirchspiele im Land Hadeln an Hzg. Bernhard III. von Sachsen († 1212), möglicherweise als „Preis im Ausgleich zwischen Welfen und Askaniern“.5 Bei der Teilung des Hzm. Sachsen im Jahr 1296 fiel Hadeln an das Hzm. Sachsen-Lauenburg. Unbeschadet der sachsen-lauenburgischen Landesherrschaft konnte das Land Hadeln eine gewisse Autonomie in inneren und äußeren Angelegenheiten etablieren (Landesgemeinde, 1298: universi Hadelerie, um 1300: Sigillum terre hadelerie).6 Im 15. Jh. waren die Stadt Otterndorf und das Hochland an Hamburg verpfändet (1402/07–1481), das Sietland (Fünf Kirchspiele) an Bremen (1411–1482).7 Die drei Landesteile bestimmten später auch die Struktur der neuzeitlichen Ständeversammlung des Landes Hadeln.8 Als die askanische Linie Sachsen-Lauenburg 1689 mit Hzg. Julius Franz in männlicher Linie ausstarb, kam das Land Hadeln zunächst unter kaiserliche Verwaltung und 1731 an das Kfm. Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover). In französischer Zeit zählte Neuenkirchen im Jahr 1810 kurzzeitig zum Kgr. Westphalen (Departement der Elbe- und Wesermündung, Distrikt Stade, Kanton Neuenkirchen) und dann zum Kaiserreich Frankreich (Département des Bouches de l’Elbe, Arrondissement Stade, Kanton Otterndorf, 1811–1814). Neuenkirchen, seit 1815 Teil des neuen Kgr. Hannover, zählte ab 1819 zur Landschaft Hadeln und war ab 1852 Teil des neuen Amtes Otterndorf. Mit der Annexion des Kgr. vHannover fiel das Dorf 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung kam Neuenkirchen 1885 zum Kr. Hadeln (1932 Kr. Land Hadeln, 1977 Lkr. Cuxhaven). 1929 wurden Scholien, Brüninghemm und Pedingworth nach Neuenkirchen eingemeindet (vorher Osterende-Otterndorf). Ab 1970 gehörte Neuenkirchen zur Samtgemeinde Hadeln, seit 2016 zur Samtgemeinde Land Hadeln. Seit dem frühen 17. Jh. lässt sich die Ziegelproduktion in Neuenkirchen nachweisen, deren wirtschaftliche Bedeutung besonders Anfang des 19. Jh. wuchs; seit 1836 fand im Kirchort Neuenkirchen ein Jahrmarkt statt.9 Zur Sozialstruktur des Kirchspiels schrieb der Ortspastor 1963: „Die Gemeinde besteht zu einem Teil aus Bauern, deren Höfe meist außerhalb des Kirchdorfes inmitten ihrer Ländereien liegen, und zum andern Teil aus Arbeitern, die im wesentlichen im Dorf wohnen und zum größten Teil in Cuxhaven ihrer Arbeit nachgehen.“10 Um 1823 lebten etwa 975 Menschen im Kirchspiel Neuenkirchen, 1858 fast 1.070, 1939 knapp 1.300, 1953 rund 1.865 und 2021 gut 1.300.

Kirche, Ansicht von Südosten, vor 1956

Kirche, Ansicht von Südosten, vor 1956

Die St. Marienkirche in Neuenkirchen gilt als älteste Kirche im Hadeler Hochland; das ‚neu‘ im Ortsnamen könnte sich möglicherweise auf die ältere Kirche in Ihlienworth im Sietland beziehen.11 Neben dem Kirchort Neuenkirchen zählen auch Dörringworth, Hörfelde, Katthusen und Süderende zur Parochie Neuenkirchen. Ein Pfarrer (rector ecclesiae) in Nigenkerken ist erstmals mit Conradus dictus Olde im Jahr 1347 nachgewiesen.12 Das älteste Ausstattungsstück der Kirche, der bronzene Taufkessel, stammt ebenfalls aus der ersten Hälfte des 14. Jh. Aus dem Jahr 1386 ist eine Urkunde überliefert, die Reynerus Salun, rector parrochialis ecclesie in Nyenkerken in terra Hadelerie ausgestellt hat.13 Er ist auch im Jahr 1406 noch als Pfarrer in Neuenkirchen belegt und hatte die Pfründe anscheinend bis 1419 inne, als er Dekan des Bremer Ansgarstifts wurde; Johannes Grone sowie Johannes Oldewagen, beides Kleriker der Diözese Bremen, bemühten sich um seine Nachfolge in Neuenkirchen.14 Bei weiteren Geistlichen des 15. Jh. ist die Zuordnung zum Kirchspiel Neuenkirchen im Land Hadeln nicht mit gleicher Sicherheit möglich.15 Im Jahr 1420 existierte eine Vikarie an der Kirche in Neuenkirchen, deren Patronat Pfarrer und Juraten aus Nordleda besaßen.16

Kirche, Ansicht von Nordosten, um 1948

Kirche, Ansicht von Nordosten, um 1948

Die Reformation setzte im Land Hadeln bereits in den 1520er Jahren ein. Nach einer Chronik des frühen 17. Jh. kam der wandernde Prediger Gerhard 1521 nach Otterndorf und verbreitete die Lehren Luthers.17 Eine erste luth. Kirchenordnung hat das Land Hadeln möglicherweise schon 1526 erhalten, die bis heute gültige Hadeler KO trat um 1542 in Kraft.18 Angeblich ebenfalls 1526 ordnete Hzg. Magnus I. von Sachsen-Lauenburg († 1543) eine Visitation der Kirchspiele im Land Hadeln an; eine weitere folgte 1529.19 Als erster luth. Geistlicher in Neuenkirchen gilt P. Johannes Rodtbart (amt. 1527–1537). Wohl in der zweiten Hälfte der 1530er Jahre kaufte die Gemeinde Neuenkirchen dem Archidiakon von Hadeln und Wursten das Patronatsrecht über ihre Kirche ab.20 Die Kirchenordnung von 1542 sah neben den Pfarrern auch Prädikanten vor; für diese Inhaber der zweiten oder dritten Pfarrstellen in den Hadeler Kirchspielen etablierten sich die Bezeichnungen Archidiakon und Diakon. Sie wurden aus dem Vermögen vorref. Vikarien und Bruderschaften finanziert.21 Die Einführung der Lauenburgischen KO im Land Hadeln wehrten Geistliche und Stände 1585 erfolgreich ab. Auf einer Synode in Otterndorf im Februar 1590 verabschiedeten die Pfarrer einen Consensus doctrinae, mit dem sie u. a. die Konkordienformel von 1577 als Bekenntnisschrift anerkannten.22 Für die jährliche Synode der Geistlichen des Landes Hadeln, die in Otterndorf stattfand, wurde der mittelalterliche Begriff Kaland übernommen.

Kirche, Querschnitt, Blick zum Altar, vor 1956

Kirche, Querschnitt, Blick zum Altar, vor 1956

Im Jahr 1616 ließ die Gemeinde ein Schulgebäude errichten.23 Etwa zwei Jahre später erhielt das Kirchenschiff eine flache Balkendecke, die mit bäuerlichen Wappen und ornamentaler Malerei reich verziert wurde.24 1620 kam eine neue Kanzel hinzu. In der zweiten Hälfte des 17. Jh. stiftete der Hamburger Kaufmann Carsten Busch der Marienkirche Neuenkirchen eine Orgel, die die Gemeinde Michaelis 1662 einweihte. Die Predigt, die Archidiakon P. Heinrich Hinrichsen (amt. 1656–1671, anfangs Diakon) anlässlich der Orgeleinweihung gehalten hatte, erschien später im Druck.25 Die Orgel hatte der Orgelbauer Christoph Donath in Leipzig erbaut und nach Neuenkirchen transportieren lassen.
Im Laufe des 19. Jh. wurden zunächst Diakonat (1827), später auch das Archidiakonat (1888) aufgehoben. Während der NS-Zeit war die Pfarrstelle Neuenkirchen zunächst vakant und wurde von Ihlienworth aus versehen. Mit P. Günter Lahmann (amt. 1939–1942) bekam Neuenkirchen wieder einen eigenen Geistlichen, der jedoch bereits 1940 zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Daraufhin blieb die Gemeinde erneut vakant, bis P. Emil Ahlborn (amt. 1944–1973) die Stelle übernahm. Nach den Angaben im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ gehörte P. Lahmann kirchenpolitisch zur Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft.26 Der Vakanzvertreter P. Hugo Hoyer (amt. 1928–1937) aus Ihlienworth war Mitglied der NSDAP und der DC; LSup. Franz Wiebe (amt. 1936–1948) nannte diese Zeit 1941 eine „unglückliche Ära“.27 Zum 1933 neu gewählten KV von Neuenkirchen heißt es im Fragebogen: „3 alte Mitglieder, die nicht der Partei angehörten, wurden wiedergewählt, neugewählt wurden 3 Pgs, die sich in den Jahren 1937/38 (nach dem Fortgang von P. lic. Hoyer, ihres Parteigenossen) nacheinander zurückzogen.“28
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter stieg die Zahl der Gemeindeglieder von 860 im Jahr 1939 auf rund 1620 im Jahr 1951 an. Neben Neuenkirchen versah P. Ahlborn bis 1949 auch die KG Osterbruch. Seit dem 1. Juli 1974 waren die Gemeinden Neuenkirchen und Osterbruch pfarramtlich verbunden; gleichzeitig legte das LKA Hannover die beiden Pfarrstellen zu einer zusammen, Sitz des Pfarramtes war Neuenkirchen.29 In der ersten Hälfte der 1970er Jahre eröffnete die KG Neuenkirchen in eigener Trägerschaft einen ev. Kinderspielkreis, untergebracht im Gemeindehaus. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der hannoverschen und der sächsischen Landeskirche knüpfte die KG Neuenkirchen Kontakte zur Kirchgemeinde Sellerhausen in Leipzig.30
1997 endete die pfarramtliche Verbindung zwischen Neuenkirchen und Osterbruch und Neuenkirchen teilte sich fortan ein Pfarramt mit Nordleda.31 Im Jahr 2009 endete auch diese Verbindung und das LKA Hannover hob die gemeinsame Pfarrstelle der beiden Gemeinden auf; Neuenkirchen kam als dritte Gemeinde zum verbundenen Pfarramt Otterndorf-Osterbruch hinzu.32 Die Zahl der Gemeindeglieder lag 2016 bei rund 960. Eine weitere Neuordnung folgte zum 1. Januar 2023: Seither zählt die St.-Marien-KG Neuenkirchen zusammen mit den Gemeinden Cadenberge, Geversdorf, Oberndorf, Belum, Neuhaus (Oste), Bülkau, Oppeln, Ihlienworth, Steinau, Odisheim, Otterndorf, Osterbruch, Kehdingbruch, Wanna und Nordleda zum verbundenen Pfarramt Region Mitte im KK Cuxhaven-Hadeln, das insgesamt sieben Pfarrstellen umfasst.

Pfarrstellen

I: vorref. – II: Archidiakonat (St. Catharinen-Lehn), 1888 aufgehoben. – III: Diakonat (Corpus Christi-Lehn), 1827 aufgehoben.

Umfang

Neuenkirchen mit Dörringworth, Hörfelde, Katthusen und Süderende. 1933 jene Gemeindeteile in die KG Ihlienworth umgepfarrt, die 1930 aus der politischen Gemeinde Neuenkirchen in die politische Gemeinde Oster-Ihlienworth eingemeindet worden waren.33

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Hadeln und Wursten der Erzdiözese Bremen.34 – Bereits die erste Hadeler KO von 1526 sah die Wahl von Visitatoren (Superintendenten) vor, die das Aufsichtsamt über die Kirchspiele im Land Hadeln ausübten. Die Superintendenten gehörten dem mindestens seit 1620 bestehenden Konsistorium in Otterndorf an und wurden bis 1924 von den Pastoren des Landes Hadeln gewählt.35 Nach Aufhebung des Konsistoriums Otterndorf im Jahr 1885 Einrichtung der Insp. Land Hadeln (1924: KK), zunächst wechselnde Suptur.-Sitze, seit 1926 in Otterndorf; ab 1926 setzte die Kirchenleitung die Superintendenten ein.36 Zum 1. Januar 1977 fusionierten der KK Land Hadeln und der KK An der Oste zum neuen KK Land Hadeln, Sitz in Cadenberge, ab 2009 in Otterndorf.37 Seit 1. Januar 2013 KK Cuxhaven-Hadeln, Sitz in Otterndorf.38

Patronat

Der Archidiakon von Hadeln-Wursten. Etwa in der zweiten Hälfte der 1530er Jahren erwarb die Gemeinde das Patronatsrecht.39 Nach der Hadeler KO wählten „de gemene edder volmechtige edder lehnherren [Juraten]“ mit Zustimmung der Visitatoren (Superintendenten) den neuen Pastor.40 Gemeindepatronat 1938 aufgehoben.41

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, vor 1956

Kirche, Grundriss, vor 1956

Rechteckige Saalkirche mit eingezogenem Rechteckchor und Anbau an Nordseite des Chors, älteste Teile wohl 14. Jh. Satteldächer, Anbau mit Schleppdach. Backsteinmauerwerk auf Findlingsfundament, geböschter Stützpfeiler an Südseite des Chors. Am Schiff fünf spitzbogige Fenster nach Süden, sechs nach Norden, je ein spitzbogiger Eingang nach Norden und Süden; am Chor zwei Spitzbogenfenster nach Süden, eins nach Norden; rundbogiger Eingang in Spitzbogennische nach Süden. Am Ostgiebel Inschriftenstein: „MTBS BRGT 1606“, an der Nordseite Maueranker mit Jahreszahlen 1664, 1783 und 1901 und Buchstaben „CM PK AM“. Im Innern flache Balkendecke in Schiff und Chor, im Schiff Deckenmalerei (ursprünglich 1618, 1902 neu gemalt) mit Wappen und Stifternamen in ornamentalen Rahmen (Namen in Spiegelschrift); stumpfer Triumphbogen zwischen Chor und Schiff; Westempore, Gemäldezyklus an der Emporenbrüstung. Wohl Anfang des 17. Jh. Rechteckchor erbaut. 1901 neue Backsteinverblendung. 1902 Balkendecke „nach alten Mustern neu gemalt“ (H. J. Herkenhoff, Hannover).42 1964–67 Renovierung, u. a. zwei Stützpfeiler am Chor entfernt, Altarraum umgestaltet.

Turm

Vierseitiger Westturm aus Backsteinmauerwerk, wohl etwas jünger als Schiff. Schiefergedeckter Turmhelm mit vierseitigem Ansatz und achteckiger Spitze, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn, Auslegestuhl für Uhrschlagglocken nach Südwesten. Im Glockengeschoss je zwei flachbogige Schallfenster an jeder Seite, an der Süde darunter Uhrziffernblatt. Zahlreiche Maueranker, nach Westen schmiedeeiserne Jahreszahlen 1831, 1793, 1884 und 1991. Rundbogiges Portal nach Westen, Türblatt mit Inschrift „Anno 1689“, darüber rundbogiges Sprossenfenster, weitere Fenster nach Norden und Süden. Im Untergeschoss des Turms 1689 Arrestzellen eingerichtet.43 1889 Schindeldeckung durch Schieferdeckung ersetzt. 1896 neue Turmuhr. 1990–92 Turmsanierung.

Blockaltar mit Kreuzigungsgruppe, Foto: Ernst Witt, Hannover, September 1966

Blockaltar mit Kreuzigungsgruppe, Foto: Ernst Witt, Hannover, September 1966

Ausstattung

Schlichter Blockaltar. – An der Altarwand geschnitzte Kreuzigungsgruppe (Anfang 16. Jh.), farbig gefasst, Maria, Johannes, Kruzifix; 1986 restauriert (Reinhard Meyer-Graft, Osterholz-Scharmbeck). – Reich verzierte, hölzerne Kanzel mit Schalldeckel (1620), farbig gefasst, Säulchen vor den Ecken des polygonalen Kanzelkorbs, an den Wandungen Gemälde Christi und der vier Evangelisten, darunter jeweils Bibelsprüche; weitere Inschriften: „Trostett, trostett myn volk, sprickt Gott. Redett freundtlick mit Jerusalem vndt predigett er datt ern Ridderschap ein ende hefft. Esa 40. Cap.“, „Huden so gy mynen stemmen horen, so vorstocket Jowe Herte nicht. Psalm 95. Anno 1620“ und „Rope getrost, schone nich, erheve dinen stemmen alse eine Bastimme unde vorkundige mynem volcke ere avertredinge, esa an 58 capittel“; Stützsäule unterhalb des Kanzelkorbs, daran Inschrift „CW 1603“; auf dem Schalldeckel geschnitzte Figuren: Christus im Strahlenkranz, zwei Beter, mehrere Engel. – Bronzener Taufkessel (erste Hälfte 14. Jh.), drei Figuren in langen Gewändern tragen Becken, Wandung des Kessels verziert mit 18 Reliefs: u. a. Kreuzigungsszene, Apostel Petrus, gekrönte und thronende Maria mit Kind, Christus, Evangelist Matthäus; moderner Deckel (zweite Hälfte 20. Jh.), Reliefs zur Schöpfungsgeschichte. – Gemäldezyklus an der Brüstung der Westempore (1685?, Steffen Krochmann, Hamburg), Christus Salvator, Petrus, Paulus, Jakob der Ältere, Jakob der Jüngere, Andreas, Bartholomäus, Philippus, Johannes, Thomas, Simon, Matthäus; Inschrift: „Steffen Krochman von Hamburg hat dises staviret“. – Zweiteilige Inschriftentafel (17. Jh.): „Anno 1657 dem Drey-Eynige Allmächtigen Gott zu lob Preyß und Ehren und zum Zierath der Kirchen hat Herr Carsten Büsch der Elter aus Hamburg diese Orgell anhero verehret“ und „Anno 1685 haben deß Sehl. Herren Carsten Busch des Eltren Herren Söhne als Carsten Busch Heinrich Busch und Peter Busch die beforderung gethan, daß diese Orgell ist vermahlet worden.“ – Zwei Inschriftentafeln (17. und 19. Jh.): „Wie in Anno 1685 diese Orgel ist angelegt worden sind Provisoren gewesen H[er] Hinricus Hoffmann P[astor]…“ und „Anno 1835 u 36 ist diese Orgel von dem Orgelbauer Hern G Wilhelm aus Stade gründlich repariret worden. Zur Zeit waren H. M. Timm Pastor …“. – Gemälde (17. Jh.), Öl auf Holz, St. Hieronymus. – Gemälde (1847, Stephan Krauss, Bensheim), Öl auf Leinwand, Kreuzabnahme (Kopie nach Peter Paul Rubens), diente bis zur Renovierung 1964–67 als Altarbild.44 – Architektonisch gestaltetes und farbig gefasstes Epitaph (1632), im Mittelfeld Relief einer Kreuzigungsszene, im Hintergrund Stadtansicht, unter dem Kreuz sechs kniende männliche Figuren und drei weibliche; zwei Karyatiden und zwei Säulen Tragen Gebälk; im oberen Feld Relief mit Auferstehungsszene; Inschriftenfelder leer. – Reich gestaltetes Epitaph, farbig gefasst (1664/65, wohl Jürgen Heitmann), im Mittelfeld Kreuzigungsrelief, flankiert von zwei Evangelistenfiguren zwischen gedrehten Säulen, auf dem Gebälk zwei kleinere Evangelistenfiguren, als Bekrönung Figur des triumphierenden Christus mit Siegesfahne, Inschrift: „Aō 664 haben S. Peter Marttens gewesene Schulte alhie seine 5 Söhne Claus, Marx, Johan, Wölcke. u. Peter die Marttens u. 2. Schwieger-Söhne: Rolff Cordes u. S. Wilcken Wolderich ihren S. Eltern dies Epitaphium zur gedächtnis setzen u. Aō 685 Staviren laßen“. – Gemaltes Epitaph (1686), Öl auf Holz, Darstellung des Jüngsten Gerichts, Inschriften: „Alle die in Gräbern sind werden Christi Stimme hören und herfür gehen. Joh 5.“, „Kommet her ihr Gesegneten“, „Gehet hin ihr vor Fluchten“ und „Gott zu Ehren und der Krichen [sic] Ziraht, Andreas Ötzen dieses vorehret hat, Anno 1686“. – Gemälde (17. Jh.), Öl auf Leinwand, Bildnis P. Nikolaus Freytag (amt. 1634–16.., Archidiakon). – Gemälde (18. Jh.), Öl auf Leinwand, Bildnis P. Heinrich Hoffmann (amt. 1683–1720). – Gemälde (19. Jh.), Öl auf Leinwand, Bildnis P. Wolderich Mathias Timm (amt. 1828–1837). – Kastengestühl mit unterschiedlich verzierten Türen (Ende 16./17./18. Jh.). – Opferstock (Anfang 17. Jh.), Holz mit Eisenbeschlägen. – Außen: Grabstein für Christoffer Pape († 1691). – Außen: Denkmal für die Toten des Zweiten Weltkrieges (um 1952), gearbeitet aus einem älteren Grabstein, Inschrift: „Den Opfern des Krieges 1939–1945. Wanderer gedenke an dieser Stätte der Toten die in diesen Jahren der Not und des Leides im Lande und in der Welt ihr Leben gegeben haben. Unvergessen ruht ihr in unseren Herzen. Die Einwohner der Gemeinde Neuenkirchen“.45 – Außen: Denkmal für Hinrich Wilhelm Kopf, Inschriftentafel: „Hinrich Wilhelm Kopf geb. am 6. Mai 1893 zu Neuenkirchen, Landrat des Kreises Hadeln, Regierungspräsident in Hannover, Nieders[ächsischer] Ministerpräsident. Gest. am 21. Dezember 1961“.

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, 1966

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, 1966

Orgel

Orgelneubau 1660/61, ausgeführt von Christoph Donath (Leipzig), Instrument 1662 in Neuenkirchen aufgestellt, II/P. 1695 Instandsetzung, Johann Werner Klapmeyer (Glückstadt). 1738 Reparatur, Dietrich Christoph Gloger (Stade). 1835/36 Umbau und Erweiterung, Georg Wilhelmy (Stade), auch neuer Prospekt, 18 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1968/69 Instandsetzung, Paul Ott (Göttingen). 1972/73 Restaurierung, Rudolf von Beckerath (Hamburg). 2012 Restaurierung, Rowan West. Denkmalorgel.

Geläut

Zwei LG, I: dis’ (Bronze, Gj. 1741, Johann Andreas Bieber, Hamburg), Inschriften: „Jacob Wolderich, Schulth[eiß]. Just. Hinr. Centavrus, Lavrentz Kopp, Landsch[öffen]. Johann Krüdener. Johann Centavrus, Hinrich Mack, Hinrich Allerich, Hinrich Fick Jvr[aten]. Clavs Düetsch, Johann Witcke, Lev[iten]“, „Me fecit Me[ister] Johann Andreas Bieber, Hamburg. Anno 1741“ und „Christi. Lodov. Wedemeyer, Past[or], Mavritivs Wehrenberg Arch[i] D[iaconus], Thoph. Just Lange, Diac[onus], Johann Söhl. Cant[or], Dieterich Hincke, Org[anista]. Ich lasse meinen lauten Klang im Kirchspiel Neuenkirchen hören. Erweck dich auch zum Lobgesang und las dir diesen Denckspruch lehren. Gedenck an Gott und an sein Wort und fahre stets im Guten fort. Anno Christi MDCCXLI haec campana in honorem dei parata. Psalmo C.L. Laudate Dominum in sono tubae in psalterio in chordis et organo“ (Im Jahr Christi 1741 wurde diese Glocke zur Ehre Gottes angeschafft. Psalm 150: Lobet den Herrn mit dem Klang der Posaunen, mit Psalter, mit Saiten und Pfeifen!), Bild: Relief des thronenden Christus mit Inschrift „Salvator mundi“, Glocke im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen; II: fis’’ (Bronze, Gj. 1475, Hermann Klinghe, Bremen), Inschrift: „maria hete ik hermen klinghe ghot mick anno dni m cccc lxxv“. Zwei SG, I: fis’’ (Bronze, Gj. um 1300), frühgotische Form, ohne Inschrift; II: d’’’ (Bronze, Gj. um 1900). – Früherer Bestand: Eine mittlere LG, ⌀ 118 Zentimeter (Bronze, Gj. 1670, J. H. Benningk, Hamburg), im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1917).46

Weitere kirchliche Gebäude

Gemeindehaus, Jugendheim (Bj. 1962). – Pfarrhaus (Bj. 1959/60), vor 2016 verkauft.

Friedhof

Ehemaliger kirchlicher Friedhof bei der Kirche. Kirchlicher Friedhof etwa einhundert Meter nordöstlich der Kirche, FKap (Bj. 1991/92).

Liste der Pastoren (bis 1940)
Läuteglocke II: fis’’ (Bronze, Gj. 1475, Hermann Klinghe, Bremen), Grafik, vor 1956

Läuteglocke II: fis’’ (Bronze, Gj. 1475, Hermann Klinghe, Bremen), Grafik, vor 1956

Erste Pfarrstelle: 1527–1537 Johannes Rodtbart. – 1581 Jürgen Konhold. – Um 1577–1590 Elhard (Elers) Hoerzenius. – 1…–1604 Marti Dethlef. – 1605–1630(?) Johannes Weccius. – 1631–1656 Magister Hinrich Hinrichsen (Henrici). – 1656–1687 Justus Centaurus. – 1681–1683 Christoph Brummerstedt. – 1683–1720 Heinrich (Henricus) Hofmann. – 1720–1721 Wolderich Schmiter. – 1721–1724 Peter Friedrich Theodor Ahrendt. – 1724–1750 Christian Ludwig Wedemeyer. – 1751–1764 Theophil Justus Lange. – 1764–1772 Johann Nikolaus Heinold. – 1772–1773 Hieronymus Johann Burmester. – 1773–1783 Johann Nikolaus Tönnies. – 1783–1829 (?) Hermann Sebastian Hackmann. – 1828–1837 Wolderich Matthias Timm. – 1837–1888 Gottlieb Ludwig Heinrich Brach. – 1888–1889 Marcus Hinrich Schütt. – 1889–1906 Lic. Rudolf Karl Ludwig Steinmetz. – 1906–1931 Heinrich Wilhelm Karl Lühmann. – 1939–1942 Karl Paul Oskar Günter Lahmann.
Zweite Pfarrstelle (Archidiakonat, 1888 aufgehoben): 1590–1597 Heinrich Stammich. – 1634–16.. Nikolaus Freytag. – 1667–1671 Heinrich Hinrichsen (Henricus). – 1671–1681 Christoph Brummerstedt. – 1681–1690 Martinus Schulze. – 1691–1708 Magister Johann Simon Kruse. – 1708–1720 Wolderich Schmiter. – 1720–1721 Peter Friedrich Theodor Ahrendt. – 1721–1724 Christoph Ludwig Wedemeyer. – 1725–1749 Mauritius Merenberg. – 1749–1751 Theophil Justus Lange. – 1751–1764 Johann Nikolaus Heinold. – 1764–1772 Hieronymus Johann Burmester. – 1772–1773 Johann Nikolaus Tönnies. – 1773–1783 Hermann Sebastian Hackmann. – 1784–1827 Johann Jakob Steinmetz. – 1828–1837 Hermann Friedrich Crop. – 1838–1888 Marcus Hinrich Schütt.
Dritte Pfarrstelle (Diakonat, 1827 aufgehoben): 15..–1560(?) Matthias Rodtbart. – 1581 Johannes Wichmann. – 1594–1636 Albert Wagner. – 1639–1656 Justus Centaurus. – 1656–1667 Hinrich Hinrichsen (Henrici). – 1667–1675(?) Filipp Jacobi. – 1675–1681 Martinus Schulze. – 1681–1687 Petrus Bilkau. – 1688–1691 Magister Johann Simon Kruse. – 1691–1693 Michael Christian Philippi. – 1693–1716 Magister Hector Mithobius (Mithoff). – 1716–1720 Peter Friedrich Theodor Ahrendt. – 1720–1721 Christian Ludwig Wedemeyer. – 1722–1723 Johann Nikolaus Kruse. – 1723–1725 Mauritius Merenberg. – 1725–1728 Tobias Hinrich Schubart. – 1728– 1729 Johann Philipp thor Borg. – 1729–1740 Johann Donatus Goede. – 1741–1749 Theophil Justus Lange. – 1750–1751 Johann Nicolaus Heinold. – 1751–1764 Hieronymus Johann Burmester. – 1764–1772 Peter Hintze. – 1772 Johann Nikolaus Tönnies. – 1773 Hermann Sebastian Hackmann. – 1774–1781 Johann Heinrich Kaevus. – 1781–1784 Johann Jakob Steinmetz. – 1785–1827 Wolderich Matthias Timm.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 180–182

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 6 Nr. 5924–5928 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 2704Digitalisat (Visitationen); B 18 Nr. 105, 208 (Orgelsachverständiger); D 55a (EphA Land Hadeln); L 5g Nr. 238–239, 837 (LSuptur. Stade); S 2 Witt Nr. 04, 16 (Fotosammlung); S 09 rep Nr. 1775 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7865 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1682 (Lücken: 1728–1756)
Trauungen: ab 1685
Begräbnisse: ab 1685 (Lücken: 728–1756; unvollständig: 1766–1771)
Kommunikanten: ab 1685 (Lücken: 1728–1756, 1853–1875)
Konfirmationen: ab 1846

Literatur & Links

A: Gemeindebuch KK Land Hadeln, S. 24; Böker, Denkmaltopographie Lkr. Cuxhaven, S. 250–252; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 969–970; Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 198–206; Meyer, Pastoren II, S. 180–182; Weiberg, Niederkirchenwesen, S. 123–124.
B: Hermann Rodegerdts: Die Flurnamen des Hadler Kirchspiels Neuenkirchen, bearb. von Ludwig Badenius (= Flurnamenkundliche Reihe des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern 1), Bremerhaven 2002.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche und Ausstattung; Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche; Nomine (Norddeutsche Orgelmusikkultur in Niedersachsen und Europa): Orgel.

GND

1213818079, Evangelische Marienkirche (Neuenkirchen (Cuxhaven))

Weitere Bilder

Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 47.
  2. Böker, Denkmaltopographie Lkr. Cuxhaven, S. 250 f.; Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 198.
  3. UB Neuenwalde, Nr. 67 (Anm.). Die sichere Zuordnung urkundlicher Nennungen ist aufgrund des häufiger vorkommenden Ortsnamens schwierig.
  4. Rüther, Hadeler Chronik, Nr. 206.
  5. Hucker, Land Hadeln, S. 155. Insgesamt zur Geschichte des Landes Hadeln bis zur Frühen Neuzeit vgl. Dannenberg/Schulze, Geschichte II, S. 321 ff.
  6. Rüther, Chronik Hadeln, Nr. 48; Dannenberg/Schulze, Geschichte II, S. 205 ff. und S. 324.
  7. Rüther, Hadler Chronik, Nr. 296, Nr. 305 und Nr. 312. Bei Dannenberg/Schulze, Geschichte II, S. 323, ist Otterndorf irrtümlich zu den Fünf Kirchspielen gezählt und zudem das Sietland irrtümlich von den Fünf Kirchspielen unterschieden.
  8. Rüther, Hadler Chronik, S. 37: „Es gab drei Stände, so genannt seit 1616. Der erste Stand umfaßte alle Vertreter der 7 Kirchspiele des Hochlandes, der zweite Stand die der 5 Kirchspiele des Sietlandes und den dritten Stand bildet die Stadtvertretung Otterndorfs.“ Vgl. auch Bünz, Kirche vor Ort, S. 116.
  9. Böker, Denkmaltopographie Lkr. Cuxhaven, S. 251.
  10. LkAH, L 5g, Nr. 238 (Visitation 1963).
  11. Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 198. Weiberg, Niederkirchenwesen, S. 124, weist darauf hin, dass die Grenzen des Kirchspiels der Einstufung als älteste Kirche des Gebiets widersprechen, „denn die Ortschaften Brünninghemm und Pedingworth liegen sehr nahe an Neuenkirchen, gehören aber zur Parochie Otterndorf“. Vgl. ebenso Lenz, Gründungsgeschichte, S. 32.
  12. UB Neuenwalde, Nr. 67 (Anm.).
  13. Bremisches UB IV, Nr. 58; Rüthr, Hadler Chronik, Nr. 252.
  14. RG Online, RG II 09394, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/2/9394, 25.04.2023; RG Online, RG IV 08628, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/8628, 25.04.2023.
  15. Bünz, Kirche vor Ort, S. 137 f., nennt weitere Kleriker, die „einigermaßen sicher der Pfarrei in Hadeln zuzuordnen sind“ (Anm. 235). Die bei Rüther, Hadler Chronik, Nr. 341 und Nr. 461, der Parochie Neuenkirchen Land Hadeln zugeordneten Kleriker nennt Bünz nicht. Vgl. auch Weiberg, Niederkirchenwesen, S. 71 und S. 124.
  16. Hodenberg, Stader Copiar, S. 54.
  17. Rüther, Hadler Chronik, Nr. 579b. Zur Reformation im Land Hadeln vgl. Behne, Bauern, S. 65 ff.; Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 5, S. 260 ff. Mit Schwerpunkt auf der Entwicklung in Otterndorf vgl. Otte, Kirche und Konsistorium, S. 163 ff.
  18. Nach Otte, Kirche und Konsistorium, S. 164, mit Anm. 5 und 6, ist über den Inhalt der KO von 1526 nichts bekannt, sicher „ist nur, dass sie erlassen wurde“, da sie in einem Mandat Hzg. Magnus I. vom 01.12.1526 erwähnt sei. Behne, Bauern, S. 79, bezeichnet die Existenz einer KO von 1526 hingegen als „völlig unwahrscheinlich“. Die Hadeler KO von 1542 nennt als Jahr ihrer Abfassung ebenfalls 1526, erwähnt jedoch Bücher, die erst 1535 erschienen sind, und stimmt stellenweise wörtlich mit der schleswig-holsteinischen KO von 1542 überein, vgl. Otte, Kirche und Konsistorium, S. 167. Zusammenfassend charakterisiert Otte die Hadeler KO von 1542 folgendermaßen: „Zielpunkt für alle Regelungen war die Einzelgemeinde, nicht eine große Kirchenorganisation, die landesherrlich gesteuert wurde […] es war eine ‚Gemeindekirche‘, kaum eine ‚Landeskirche‘, für die hier Vorschriften erlassen wurden“ (ebd., S. 169).
  19. Nach Ende der militärischen Auseinandersetzungen mit Ebf. Christoph von Bremen (amt. 1511–1558) ging es bei der Visitation 1526 „zunächst wohl um die Feststellung der Schäden an den Kirchen“, Otte, Kirche und Konsistorium, S. 164. Vgl. auch Behne, Bauern, S. 80.
  20. Behne, Bauern, S. 88.
  21. Otte, Kirche und Konsistorium, S. 168.
  22. Otte, Kirche und Konsistorium, S. 170: „Damit war die Hadelner Kirche eindeutig lutherisch geworden.“
  23. Rodegerdts, S. 11.
  24. Ellwardt, Kirchenausstattung, S. 166 ff.
  25. Mithobius, Psalmodia, S. 395 ff.
  26. LkAH, S 1 H III, Nr. 816, Bl. 16. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  27. LkAH, S 1 H III, Nr. 816, Bl. 7; Zitat: LkAH, L 5g, Nr. 238 (Visitation 1941).
  28. LkAH, S 1 H III, Nr. 816, Bl. 16.
  29. KABl. 1974, S. 207.
  30. LkAH, L 5g, unverz., Neuenkirchen, Visitation 1993. Allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  31. KABl. 1997, S. 139.
  32. KABl. 2009, S. 158 f.
  33. KABl. 1933, S. 108.
  34. Hodenberg, Stader Copiar, S. 54.
  35. Weitere Mitglieder des Konsistoriums waren der Gräfe (vom Landesherrn entsandt) und drei Konsistorialassistenten (von den Ständen entsandt), vgl. Otte, Kirche und Konsistorium, S. 174.
  36. LkAH D 55a, Bestandsbeschreibung.
  37. KABl. 1976, S. 205; KABl. 2009, S. 158 f.
  38. KABl. 2012, S. 301 f.
  39. Behne, Bauern, S. 88.
  40. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 5, S. 473; Otte, Kirche und Konsistorium, S. 175.
  41. KABl. 1939, S. 115.
  42. Ellwardt, Kirchenausstattungen, S. 168 f.; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 970; Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 200 f.
  43. Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 970.
  44. Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 201; Gemeindebuch KK Land Hadeln, S. 24.
  45. LkAH, B 2 G 9 B, Nr. 463, Bl. 9 und Bl. 26.
  46. Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 205; Gemeindebuch KK Land Hadeln, S. 24.