Sprengel Stade, KK Cuxhaven-Hadeln | Patrozinium: Georg (Jürgen)1 | KO: Keine Kirchenordnung

Orts- und Kirchengeschichte

Die Reihensiedlung Kehdingbruch ist eines jener Dörfer, die holländische Kolonisten im 12. und 13. Jh. anlegten.2 Kehdingbruch – 1420 als Kedenbrock belegt3 – gehörte zum Erzstift Bremen, dem weltlichen Herrschaftsgebiet des Bremer Erzbischofs, besaß jedoch, wie auch die benachbarten Kirchspiele, bis Anfang des 16. Jh. eine gewisse Autonomie in inneren und äußeren Angelegenheiten (bäuerliche Kommune); Ebf. Christoph von Bremen (amt. 1511–1558) setzte die erzbischöfliche Landesherrschaft schließlich 1516 durch.4 Kehdingbruch unterstand dem Amt Neuhaus an der Oste, dass sich um die 1435 wiedererrichtete Burg Neuhaus herausgebildet hatte. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) blieb das Gebiet der säkularisierten Hochstifte Bremen und Verden unter schwedischer Herrschaft (vereinigte Herzogtümer Bremen-Verden). Im Großen Nordischen Krieg (1700–1721) besetzte Dänemark 1712 die Hzm. Bremen und Verden und 1715 konnte das welfische Kfsm. Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover) die beiden Territorien erwerben (1719 von Schweden gegen weitere Zahlung anerkannt). In französischer Zeit zählte Kehdingbruch im Jahr 1810 kurzzeitig zum Kgr. Westphalen (Departement der Elbe- und Wesermündung, Distrikt Stade, Kanton Neuhaus) und kam dann an das Kaiserreich Frankreich (Département des Bouches de l’Elbe, Arrondissement Stade, Kanton Neuhaus, 1811–1814). Ab 1815 zählte das Dorf, nun im Kgr. Hannover, erneut zum Amt Neuhaus. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel der Ort 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung kam Kehdingbruch 1885 zum Kr. Neuhaus an der Oste, der 1932 weitgehend im neuen Kr. Land Hadeln aufging, der wiederum 1977 zum neuen Lkr. Cuxhaven kam. 1972 wurde Kehdingbruch nach Belum eingemeindet, das seit 1970 zur Samtgemeinde Am Dobrock (Sitz in Cadenberge) zählte und seit 2016 zur Samtgemeinde Land Hadeln (Sitz in Otterndorf). Zur Sozialstruktur der Gemeinde heißt es in den Unterlagen zur Visitation 1967, zwei Bevölkerungsgruppen seien bestimmend, „einmal die bäuerliche und dann die gewerbliche, erstere größtenteils in ortsansässigen Betrieben, letztere zwar am Ort wohnhaft, jedoch auswärts tätig“.5 Im Jahr 1823 lebten in Kehdingbruch rund 380 Menschen (181 in der Dorfschaft Oster-Ende, 189 in der Dorfschaft Wester-Ende), 1858 gut 480, 1939 etwa 330, 1953 fast 590 und 1979 knapp 380.

Kirche, Ansicht von Südwesten

Kirche, Ansicht von Südwesten

Kirchlich zählte Kehdingbruch vermutlich zunächst zum Kirchspiel Geversdorf und war seit dem 14. Jh. Teil des neuen Ksp. Belum. Das Dorf besaß eine Kapelle, die dem hl. Georg gewidmet war und dem Pfarrer von Belum unterstand. Die wohl älteste Glocke der Gemeinde hatte Hermann Klinghe im Jahr 1404 gegossen (1840 eingeschmolzen).6 Einen eigenen Geistlichen besaß das Dorf seit Ende des 15. Jh.: Im Jahr 1492 richteten „Claus Marten und Carsten Heyge, Kirchschwaren der Kapellen […], mit samt den sämtlichen Inwohnern des Dorfes Kedingbrokes“ am Nikolaialtar ihrer Kapelle eine Vikarie ein, die der Bremer Dompropst dem Priester Henrichen Hessen übertrug.7 Lüder Herers, Pastor in Belum, stimmte der Vikarienstiftung zu; das Präsentationsrecht bei Neubesetzung der Vikarie erhielten die „Kirchschwaren des Dorfes Kedingbrokes und ihre Nachkommen, mit Consens, Wissen, und Willen der vornehmsten Hausleute daselbst“.8 Der jeweilige Inhaber der Vikarie war dem Belumer Pfarrer unterstellt und übernahm auch Dienste „in der Hauptkirchen zu Bedelem“.9 Der Vikar hatte seinen Sitz in Kehdingbruch und die Stiftungsurkunde hält fest, dass er „davon sich über ein Mond Tides nicht absentiren oder wegziehen soll ohn sonderlichen Urlaub seiner Pfarrkinder“.10
Einzelheiten zur Einführung der Reformation in Belum und Kehdingbruch sind nicht bekannt. Bis hinein in die zweite Hälfte des 16. Jh. regierte mit Ebf. Christoph von Braunschweig-Lüneburg (amt. 1511–1558) ein Gegner der luth. Lehre das Hochstift Bremen.11 Sein Bruder und Nachfolger Ebf. Georg (amt. 1558–1566) duldete die neue Lehre und der Bremer Ebf. Heinrich III. (amt. 1567–1585) war schließlich Protestant; zur Einführung einer ev. Kirchenordnung im Erzstift Bremen kam es während seiner Amtszeit jedoch nicht.

Die Erhebung St. Jürgens in Kehdingbruch zur Pfarrkirche und die Umwandlung der Vikarie in eine Pfarrstelle fiel in die Amtszeit des Bremer Dompropsts Ludolf von Varendorf (amt. 1557–1571).12 Der erste bekannte luth. Prediger in Kehdingbruch war P. Eberhard Boese (amt. bis 1575), ihm folgte P. Konrad Hersefeldt (amt. 1575–1592). Im Protokoll der Visitation 1581/83 ist vermerkt, dass die Kirche baufällig sei und am Dach repariert werden müsse. Zudem existiere in Kehdingbruch keine Schule: „Pastor lehret die Kinder bisweilen des Winters“.13 Der Küster Gerdt von Bremen habe keine festen Einkünfte, „sondern was ihm die Kirchspielsleute aus gutem Willen geben“. 1588 hatte sich an dieser Situation nichts geändert: „Dar sey auch kein Schule noch Kosterie“.14 Unter den vier bisherigen Kirchenältesten (Juraten), die das Visitationsprotokoll von 1588 nennt, findet sich auch eine Frau: „selige Claus Haken witwe Gretke“.15

Kanzelaltar, Foto: Ernst Witt, Hannover, September 1966

Kanzelaltar, Foto: Ernst Witt, Hannover, September 1966ber 1966

Den hölzernen Kirchturm ließ die Gemeinde vermutlich im 17. Jh. errichten. Über den Bau der bis heute erhaltenen Kirche schrieb GSup. Johann Hinrich Pratje (amt. 1749–1791): „Die westliche Hälfte wurde 1745 gebaut, und kostete 1200 R[eichs]th[ale]r. Die ostliche Hälfte aber wurde 1753 errichtet, und kostete mit der Kanzel, Altar und Beichtstuhl, die gleichfals neu erbauet werden musten, 1600 R[eichs]th[ale]r“.16
Seit 1921 war die Pfarrstelle in Belum vakant und während der folgenden gut drei Jahrzehnte versah jeweils ein Pastor beide Gemeinden, wobei der Pfarrsitz jeweils zwischen Kehdingbruch und Belum wechselte.
Während der NS-Zeit hatten nacheinander P. Gustav Jantzen (amt. 1904–1939)17 und P. Erich Mohrmann (amt. 1945–1951) das Pfarramt Kehdingbruch inne; seit 1939 versah der nach Belum berufene P. coll. Heinrich Wiegel (seit 1942 P.) das Pfarramt, befand sich allerdings seit Herbst 1939 im Kriegsdienst. Nach den Angaben im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ gehörten die drei Pastoren Jantzen, Weigel und Mohrmann kirchenpolitisch zur Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft.18 Zum 1933 neu gewählten KV heißt es, er sei „nach kirchlichen Gesichtspunkten gewählt u[nd] arbeitete kirchlich, bewährte sich“.
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter stieg die Zahl der Gemeindeglieder von etwa 340 im Jahr 1939 auf gut 630 im Jahr 1949 an.19 Nach Kriegsende unterhielten die beiden KG Belum und Kehdingbruch kurzzeitig eine gemeinsame Schwesternstation (bis 1948).20 Nach dem Weggang des Belumer P. Hellmut Meyer (amt. 1952–1954) blieben beide Pfarrstellen vakant und das Pfarramt der KG Osterbruch im KK Land Hadeln übernahm die Versorgung der Gemeinde in Kehdingbruch.21 Sonntagsgottesdienste in der St.-Jürgen-Kirche fanden nun alle zwei Wochen statt, von Ostern bis Erntedank morgens, in der anderen Jahreshälfte nachmittags (1955, 1967).22 Nach der Visitation 1955 schrieb der in Kehdingbruch aufgewachsene Sup. Werner Jantzen (amt. 1954–1976) über die Haltung der Gemeinde: „Kirche muß sein, damit die Kinder getauft und konfirmiert werden, damit die Brautpaare getraut und die Verstorbenen bestattet werden. Aber damit ist dann auch der Sinn der Kirche erfüllt.“23 Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der hannoverschen und der sächsischen Landeskirche unterhielt die KG Kehdinghausen zeitweise Kontakte zur Kirchgemeinde Cämmerswalde im Erzgebirge.24
Anfang der 1970er Jahre zählte die KG Kehdingbruch knapp 400 Gemeindeglieder und entschied sich „1973 sehr bewußt gegen eine Auflösung“.25 Von 1974 bis 1982 war Kehdingbruch pfarramtlich mit Neuhaus (Oste) verbunden, Sitz des Pfarramts war Neuhaus.26 Ab 1982 bestand eine pfarramtliche Verbindung mit Cadenberge, zu der von 2000 bis 2009 auch Geversdorf zählte; Sitz des Pfarramts war Cadenberge.27 Anfang der 1990er Jahre verkaufte die Gemeinde ihr Pfarrhaus und ließ ein kleines Gemeindehaus erbauen.
Seit Januar 2019 ist die KG Kehdingbruch Teil der Gesamtkirchengemeinde Am Dobrock; sie besteht weiter als Ortskirchengemeinde.28 Zusammen mit den Gemeinden Cadenberge, Geversdorf, Oberndorf, Belum, Neuhaus (Oste), Bülkau, Oppeln, Ihlienworth, Steinau, Odisheim, Otterndorf, Osterbruch, Neuenkirchen (Land Hadeln), Wanna und Nordleda gehört Kehdingbruch seit Januar 2023 zum verbundenen Pfarramt Region Mitte im KK Cuxhaven-Hadeln, das insgesamt sieben Pfarrstellen umfasst.

Umfang

Kehdingbruch (Osterende und Westerende) sowie Auestade und Deichschlippe.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat des Bremer Dompropsts.29 – Seit 1651 Präpositur Neuhaus (Neuhausische Präpositur, wechselnde Suptur.-Sitze). Bei Neuordnung der Superintendenturen in den Hzm. Bremen und Verden im Jahr 1827 zur Insp. Neuhaus (1924: KK), Sitz ab 1875 Neuhaus (Oste).30 KK Neuhaus an der Oste nach Vergrößerung zum 1. Oktober 1937 umbenannte in KK An der Oste (Sitz in Cadenberge).31 Zum 1. Januar 1977 fusionierten der KK An der Oste und der KK Land Hadeln zum neuen KK Land Hadeln.32 Seit 1. Januar 2013 KK Cuxhaven-Hadeln.33

Patronat

Dompropst von Bremen.34 Seit Aufhebung des Domstifts Mitte des 17. Jh. der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, vor 1956

Kirche, Grundriss, vor 1956

Sechsachsiger, rechteckiger Saalbau, errichtet 1745 (Westteil) und 1753 (Ostteil).35 Walmdach. Backsteinmauerwerk. Wandflächen in Rechteckfelder mit großen Sprossenfenstern gegliedert, nach Norden korbbogig, nach Süden segmentbogig. Rundbogiges Portal nach Norden, rundbogiger Nebeneingang nach Osten. Im Innern flache Balkendecke, Westempore, geschlossene Priechen links und rechts im Altarraum (links Sakristei). Um 1880 Außenmauerwerk an Süd- und Westseite erneuert (dabei Fensterbögen verändert), Ostwand neu errichtet. 1966/67 Sanierung, u. a. Nordwand und Dach erneuert.

Turm

Freistehender, hölzerner Turm westlich der Kirche, erbaut im 17. Jh. Verschieferter Helm mit vierseitigem, geschwungenem Ansatz und achtseitiger, ausgezogener Spitze, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn. Außenwände leicht nach innen geneigt, vertikal verschalt, rotbraun gestrichen. Im Glockengeschoss drei hochrechteckige Schallfenster nach Norden, je eines nach Süden und Westen. Tür nach Norden. 1954 Instandsetzung.

Kanzelaltar, vor 1956

Kanzelaltar, vor 1956

Ausstattung

Kanzelaltar (1754, Peter Meyer) mit zweistöckiger Pilastergliederung, Sprenggiebel und seitlichem Schnitzwerk; polygonaler Kanzelkorb mit Schalldeckel, vor den Wandungen des Kanzelkorbs Figuren Christi und der vier Evangelisten; am Schalldeckel Medaillon mit Inschrift „Jehova“; Sprenggiebel bekrönt mit Kruzifix; unterhalb des Kanzelkorbs leeres Bildfeld; an den Sockeln der Pilaster Inschriftenmedaillons mit Einsetzungsworten des Abendmahls; kastenförmiger Altar mit seitlichen Schranken (Kniebänke); Inschriften an den Innenseiten der Altarschranken: „Wer von mir iset den hvngert imer nach mir. Siracham 24 v 29“ und „Wer von mir trincket den dvrstet imer nach mir. Siracham 24 v 30“, an den Vorderseiten: „G M 1710“; Inschrift an der Rückseite oberhalb der Kanzeltür: „M[eister] Peter Meyer 1754 den 29. Nov.“; Altar 1967 restauriert; ähnlich gestaltet sind die Altäre in Oppeln und Neuhaus (Oste). – Taufe (1967), Messingbecken auf achtseitiger Sandsteinstele. – Opferstock (17./18. Jh.), Holz mit Eisenbeschlägen. – Außen: Grabstein für Hinrich Aders († 1689) und seine Ehefrau Margarete geb. Ficken (Todesjahr nicht eingemeißelt). – Außen: Grabstein für Mette und Johann Volmer (17./18. Jh., Todesjahre nicht eingemeißelt). – Außen: Grabstein für Clara Metta von Warner († 1785), Witwe von Heinrich Christoph von Goeben.

Kirche, Blick zur Orgel, Fotograf: Winter, 1978

Kirche, Blick zur Orgel, Fotograf: Winter, 1978

Orgel

Bau der vermutlich ersten Orgel in der Kirche 1816/17, ausgeführt von Georg Wilhelm (Stade), 16 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; Brüstungsorgel; Bau des 1818 eingeweihten Instruments finanziert aus einem Legat, dass Elisabeth Christina von Goeben († 1814) der Kirche testamentarisch vermacht hatte (3.000 Reichsthaler, zu Bau und Unterhalt einer Orgel).36 1959/60 Instandsetzung, Firma Alfred Führer (Wilhelmshaven). 2003 Orgelrestaurierung, Bartelt Immer (Norden). Denkmalorgel, weitgehend original erhalten.

Geläut

Zwei LG, I: cis’’ (Bronze, Gj. 1963, Firma Rincker, Sinn); II: a’’ (Bronze, Gj. 1526, Hinrich Kock, Hamburg), Inschrift: „anno d[omi]ni m ccccc xx vi hinrick kock me fecit“, Bild: Reliefdarstellung des hl. Georg. – Früherer Bestand: Eine Glocke (Bronze, Gj. 1404, Hermann Klinghe), umgegossen zu einer neuen LG (Bronze, Gj. 1840, Johann Dietrich Bieber, Hamburg), Inschrift: „Durch freiwillige Beiträge der Gemeinde zu Kehdingbruch gegossen im Jahre MDCCCXL von J. D. Bieber in Hamburg“, Glocke im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1942).

Weitere kirchliche Gebäude

Gemeindehaus (Bj. 1991). – Pfarrhaus (Bj. 1905, um 1991 verkauft).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof bei der Kirche.

Liste der Pastoren (bis 1940)
Läuteglocke II: a’’ (Bronze, Gj. 1526, Hinrich Kock, Hamburg)

Läuteglocke II: a’’ (Bronze, Gj. 1526, Hinrich Kock, Hamburg)

15..–1575 Eberhard Boese. – 1575–1592 Konrad Hersefeldt. – 1593–1597(?) Christian Olbers. – 1634–1659 Statius Bär (Ursinus). – 1659–1680 Johann Hinrich Hahn. – 1680–1706 Johann Heseler. – 1706–1707 Hermann Adami. – 1707–1719 Tobias Trimpf. – 1719–1727 Georg Wagner. – 1727–1733 Hieronymus Lüder Adami. – 1733–1751 Hinrich Mushard. – 1752–1763 Daniel Otto Kunhardt. – 1763–1783 Georg Erich Mittag. – 1783–1801 Johann Hermann Vier. – 1801–1806 Georg Langenbeck. – 1806–1834 Jakob Nikolaus Scharlaken. – 1835– 1857 Johann Heinrich Schmidt. – 1857–1891 Christian Friedrich August Goebel. – 1892–1897 Julius Friedrich August Brüggemann. – 1898–1903 Heinrich Dietrich Christian Friedrich Hockemeyer. – 1904–1939 Gustav Henning Jantzen.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 9–10

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 2 Nr. 801–813 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 661–662 (Spec. Landeskons.); A 9 Nr. 2560Digitalisat, 2561Digitalisat, 2562Digitalisat, 2670Digitalisat, 2671Digitalisat, 2672Digitalisat (Visitationen); D 55b (EphA An der Oste); L 5g Nr. 207, 890, 894 (LSuptur. Stade); S 2 Witt Nr. 03 (Fotosammlung); S 09 rep Nr. 1539 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7809 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1665
Trauungen: ab 1665
Begräbnisse: ab 1665
Kommunikanten: ab 1665 (Zahlenregister: 1769–1782)
Konfirmationen: ab 1720

Literatur & Links

A: Gemeindebuch KK An der Oste, S. 16–17; Badenius, Kirchenvisitation, S. 54–57; Böker, Denkmaltopographie Lkr. Cuxhaven, S. 118–119; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 793; Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 158–162; Meyer, Pastoren II, S. 9–10; Pratje, Abhandlungen II, S. 163–164 (= Extractus Protocolli Visitationis über einige Domprobsteiliche Kirchen von 1581 1582 1583, S. 143–184); Pratje, Abhandlungen IV, S. 315–328 (= Johann Hinrich Pratje: Nachricht von dem Amte und der Probstey Neuhaus Herzogtums Bremen; insonderheit von den Kirchen daselbst und von den Predigern, die seit der Reformation an denselben gestanden, Teil 1 in: Pratje, Abhandlungen IV, S. 217–328, Teil 2 in: Pratje, Abhandlungen V, S. 119–256); Wolters, Kirchenvisitation 1588, S. 82–86.
B: Festschrift zur Wiedereinweihung der Wilhelm-Orgel von 1818, hrsg. vom Kirchenvorstand der Ev.-luth. Kirchengemeinde Kehdingbruch, Otterndorf 2003; Von der Kirche und den Geistlichen zu Kehdingbruch, in: Zwischen Elbe und Weser 5/1932, S. 6–9; Martin Böcker: Zurück zu ursprünglicher Klangfülle, in: Zwischen Elbe und Weser 2/2001, S. 7.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Glocken und Ausstattung; Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche, Kirchhof, Kirchenanlage; Nomine (Norddeutsche Orgelmusikkultur in Niedersachsen und Europa): Orgel.

GND

6122568-X, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kehdingbruch; 4786304-3, Evangelische Kirche Sankt Jürgen (Kehdingbruch)


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 44.
  2. Hofmeister, Besiedlung I, S. 93.
  3. Hodenberg, Stader Copiar, S. 73.
  4. Dannenberg/Schulze, Geschichte II, S. 205 ff.; Hofmeister, Besiedlung II, S. 256 f. Zum angeblichen „Land Bülkau“ vgl. ebd., I, S. 181, Anm. 69.
  5. LkAH, L 5g, Nr. 207 (Visitation 1967).
  6. Kiecker/Lenz/Rüther, KD Land Hadeln, Textband, S. 161.
  7. Pratje, Abhandlungen IV, S. 321 ff. Siehe auch ebd., S. 316.
  8. Pratje, Abhandlungen IV, S. 325.
  9. Pratje, Abhandlungen IV, S. 326.
  10. Pratje, Abhandlungen IV, S. 326
  11. Zu Ebf. Christoph, gleichzeitig Bf. von Verden, vgl. den Beitrag von Matthias Nistal in Dannenberg/Otte, Reformation, S. 39 ff. Zur Reformation in Bremen und Verden insgesamt vgl. die Beiträge in Dannenberg/Otte, Reformation und Wolters, Reformationsjahrhundert, S. 50 ff.
  12. Laut Protokoll der Visitation 1588 hatte P. Konrad Hersefeldt (amt. 1575–1592) angegeben, Kehdingbruch sei „bey seligen Heren Thumbprobstes Varendorffes Zeiten“ von Belum abgetrennt worden, Wolters, Kirchenvisitation 1588, S. 83; Badenius, Kirchenvisitation, S. 55.
  13. Dies und das Folgende: Pratje, Abhandlungen II, S. 163 f.
  14. Wolters, Kirchenvisitation, S. 83; Badenius, Kirchenvisitation, S. 55.
  15. Wolters, Kirchenvisitation, S. 83; Badenius, Kirchenvisitation, S. 55.
  16. Pratje, Abhandlungen II, S. 320.
  17. Von 1935 bis 1937 versah P. Jantzen die vakante Suptur. des KK Neuhaus an der Oste.
  18. Dies und das Folgende: LkAH, S 1 H III, Nr. 811, Bl. 13.
  19. LkAH, S 1 H III, Nr. 811, Bl. 13; LkAH, L 5g, Nr. 207 (Visitation 1949).
  20. LkAH, L 5g, Nr. 207 (Visitation 1949).
  21. LkAH, L 5g, Nr. 207 (Visitation 1955); Gemeindebuch KK An der Oste, S. 16.
  22. LkAH, L 5g, Nr. 207 (Visitationen 1955 und 1967). Die Gottesdienste begannen 8.30 und 14 Uhr.
  23. LkAH, L 5g, Nr. 207 (Visitation 1955).
  24. LkAH, L 5g, Nr. 507 (Visitation 1967). Allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  25. LkAH, L 5g, Nr. 507 (Visitation 1979), siehe auch ebd., Visitation 1973.
  26. KABl. 1974, S. 30 f.; KABl. 1982, S. 95.
  27. KABl. 1982, S. 95; KABl. 2000, S. 207; KABl. 2009, S. 159.
  28. KABl. 2018, S. 128 ff.
  29. Hodenberg, Stader Copiar, S. 73.
  30. LkAH D 55b, Bestandsbeschreibung.
  31. KABl. 1937, S. 165 f.
  32. KABl. 1976, S. 205.
  33. KABl. 2012, S. 301 f.
  34. Hodenberg, Stader Copiar, S. 79.
  35. Pratje, Abhandlungen IV, S. 320.
  36. Festschrift, S. 5.