Sprengel Ostfriesland-Ems, KK Aurich | Patrozinium: Martin (seit 2003) | KO: Ostfriesische KO von 1716

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich ist der Ort erstmals im Jahr 1408 als Westerende nachgewiesen.1 Westerende gehörte zur ostfriesischen Landesgemeinde Auricherland (1379: terre […] Averice).2 In der zweiten Hälfte des 14. Jh. übernahm die Familie tom Brok die Herrschaft im Auricherland (belegt 1379). 1427 kam das Gebiet an die Familie Ukena und 1431 an die Familie Cirksena, die Ks. Friedrich III. († 1493) im Jahr 1464 zu Reichsgrafen von Ostfriesland erhob (Reichsfürsten seit 1654/62). In der zweiten Hälfte des 15. Jh. bildete sich die Ämterstruktur der Gft. Ostfriesland heraus, Westerende zählte zum Amt Aurich.3 Der Übergang unter preußische Herrschaft im Jahr 1744 ließ die Ämterstruktur in Ostfriesland unverändert. In den ersten beiden Jahrzehnten des 19. Jh. erlebte Ostfriesland mehrere Herrschaftswechsel: Ab 1807 zählte Westerende zum Kgr. Holland, ab 1810 zum Kaiserreich Frankreich (Département Ems-Oriental, Arrondissement Aurich, Kanton Timmel), ab 1813 wieder zum Kgr. Preußen und ab 1815 zum Kgr. Hannover. Mit der Annexion Hannovers 1866 kehrte Ostfriesland erneut zurück unter preußische Herrschaft. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam Westerende zum Kr. Aurich. Im Jahr 1965 bildeten die Gemeinden Westerende-Kirchloog, Westerende-Holzloog, Bangstede und Barstede die Samtgemeinde Westerende; 1972 wurden sie nach Ihlow eingemeindet.
Im Jahr 1823 lebten knapp 330 Menschen in Westerende, 1925 fast 750, 1946 rund 980 und 2021 etwa 2.080.

Kirche, Ansicht von Südwesten, 1962

Kirche, Ansicht von Südwesten, 1962

Die ältesten Zeugnisse der Westerender Kirchengeschichte sind das Kirchengebäude selbst sowie der Taufstein; beide stammen vermutlich aus dem 13. Jh. Namen vorref. Geistlicher sind nicht überliefert.
Einzelheiten zur Reformationszeit in Westerende sind nicht bekannt. Die Reformation breitete sich in Ostfriesland mindestens unter Duldung des Landesherrn Gf. Edzard I. († 1528) aus, aber ohne seine Lenkung.4 So entwickelte sich ein Nebeneinander verschiedener prot. Richtungen. Gf. Enno II. († 1540) versuchte, die ostfriesische Kirche eher luth. zu gestalten, Gfn. Anna († 1575) bemühte sich, ihr eine eher ref. Form zu geben. Die gemeinsame Regierungszeit ihrer Söhne, des ref. Gf. Johann II. († 1591) und des luth. Gf. Edzard II. († 1599), war vom Ringen um jeweils alleinige Herrschaft geprägt und verfestigte das Nebeneinander ref. und luth. Gemeinden. Die Konkordate von 1599, geschlossen zwischen den Landständen und dem Landesherrn, schrieben den Konfessionsstand der einzelnen ostfriesischen Gemeinden genauso fest, wie das Gemeindewahlrecht bei den Pfarrstellenbesetzungen. 1631 erarbeitete GSup. Michael Walther († 1662) eine neue KO für die luth. Gemeinden, deren zweite Auflage von 1716 bis heute gültig ist.5 Ein luth. Prediger ist in Westerende erstmals mit P. Johann Reineri (amt. 1553/54) belegt; er stammte aus Groningen.
Die lückenlos bekannte Reihe der Westerender Geistlichen beginnt mit P. Hermann de Werve (amt. 1607–1624). Neben seinem Pfarramt war P. Werve zudem als Astrologe tätig und gab seit 1618 Kalender heraus, in denen „er den Verlauf der Weltgeschichte, das Schicksal der Menschen sowie das Wetter für jeden Tag des kommenden Jahres“ voraussagte.6 Im Jahr 1624 wurde er als Pastor von Westerende abgesetzt, wegen „Hantierung mit allotriis“, also Beschäftigung mit Nebensachen; gemeint ist wohl eine Vernachlässigung seiner pfarramtlichen und seelsorgerlichen Aufgaben.7 P. Werve lebte später zeitweise in Wien; zusammen mit seiner Frau Emerentiana stiftete er der Gemeinde Westerende im Jahr 1652 das bis heute erhaltene Altarretabel.

Kirche, Ansicht von Nordwesten, Postkarte (Ausschnitt), um 1955

Kirche, Ansicht von Nordwesten, Postkarte (Ausschnitt), um 1955

Die mit 49 Jahren bisher längste Amtszeit unter den Westerender Geistlichen weist P- Johann Wilhelm Julius Meints (amt. 1868–1917) auf. In diese Zeit fielen eine umfangreiche Renovierung und eine Umgestaltung der Kirche (u. a. Bau eines Windfangs, Bau der Apsis, Orgel nach Westen versetzt).
Während der NS-Zeit hatte P. Enno Rickers (amt. 1918–1953) das Pfarramt in Westerende inne. Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ gab er an, dass er kirchenpolitisch zur Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft gehört habe.8 Zum KV schrieb er: „Der 1933 gewählte Kirchenvorstand war überwiegend deutsch-Christl[ich], aber die Betreffenden schwenkten sehr bald ab. Die sämtlichen Kirchenvorsteher haben sich gut bewährt.“9 Nach der Visitation 1936 hatte LSup. Theodor Elster (amt. 1936–1947) notiert: „Die Einwirkungen der DC durch Pastor Meyer [Aurich] und Müller Großefehn sind nicht ohne Spuren geblieben. Allein der Sturm ist vorbei.“10 In seinem Bericht über die Visitation 1947 beschrieb der Auricher Sup. Eilhard Schütt (amt. 1946–1967) die Gemeinde Westerende als „eine Hochburg des Nationalsozialismus“.11
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Gemeindeglieder in Westerende von etwa 1.050 im Jahr 1939 auf rund 1.400 im Jahr 1947 an.12 Im Jahr 1965 zeigte sich der Auricher Sup. angetan von der Entwicklung in Westerende: „Alles ist jetzt erfreulich; die schöne renovierte alte Dorfkirche, die erneuerte alte Orgel und vor allen Dingen ein wirklich luth. Gottesdienst, mit der vollen Liturgie nach Agende I und mit einer guten, gehaltvollen Predigt.“13 Ende der 1970er Jahre richtete die KG Westerende einen Kinderspielkreis ein.14 Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der hannoverschen und der sächsischen Landeskirche unterhielt die Westerende Kontakte zur Kirchgemeinde Grumbach bei Annaberg-Buchholz im Erzgebirge.15
Im Jahr 2003 erhielt die Westerender Kirche den Namen „St. Martin“; die Gemeinde hatte den Namen in einer Abstimmung gewählt. Seit dem 1. Januar 2013 ist die St.-Martins-KG Westerende pfarramtlich mit den benachbarten KG Barstede und Bangstede verbunden; Sitz des Pfarramtes ist in Westerende.

Umfang

Westerende (Holzloog und Kirchloog) und Fahne.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat des Bremer Domscholasters (sedes Aurich).16 – Von 1631 bis 1643 unterstand Westerende dem luth. Coetus in Aurich und ab 1643 unmittelbar dem luth. Konsistorium Aurich. Nach der Insp.-Ordnung von 1766 zur 1. luth. Insp. in Ostfriesland, später mit Sitz in Aurich; ab 1924 KK Aurich.

Patronat

Genossenschaftspatronat der Gemeinde (Interessentenwahlrecht).

Kirchenbau

Rechteckbau mit halbrunder Apsis, ausgerichtet nach Ostnordosten, erbaut etwa in der zweiten Hälfte des 13. Jh. Satteldach, bekrönt mit Schwan; Apsis mit halbem Kegeldach. Backsteinmauerwerk. An den Längsseiten jeweils vier rundbogige Sprossenfenster, unter dem westlichen jeweils ein kleineres Rundbogenfenster; an der Apsis drei rundbogige Sprossenfenster. Rundbogiges Westportal, rundbogiger Eingang nach Süden, nach Norden vermauerter Eingang. Im Innern hölzerne Kassettendecke, Apsiskalotte, Westempore. 1885 Innenraum umgestaltet (u. a. Orgel nach Westen versetzt). Um 1885 Apsis erbaut, um 1900 Windfang vor Westgiebel errichtet.17 1956–60 Sanierung (u. a. Westgiebel erneuert, Windfang abgebrochen, Dach erneuert, Apsisdach in Kupfer erneuert, Innenrenovierung). 1982–84 Renovierung (u. a. Holzdecke freigelegt und rekonstruiert).

Turm, Ansicht von Südosten, 14.11.1964

Turm, Ansicht von Südosten, 14.11.1964

Turm

Südlich der Kirche niedriges Glockenhaus mit Walmdach, nach altem Vorbild neu errichtet 1965. Backsteinmauerwerk, offenes Glockengeschoss. Den mittelalterlichen Vorgängerturm beschrieb P. Oeters 1958 als „altersgebückt, stark nach Süden geneigt […], ein kleiner ‚Turm von Pisa‘“.18

Ausstattung

Schlichter Blockaltar mit seitlichen Holzschranken und dreigeschossigem, hölzernem Renaissanceretabel mit drei Gemälden (1652, Jacob Cröpelin, Esens), im Hauptfeld Gemälde der Fußwaschung, flankiert von jeweils zwei kannelierten Säulen, dazwischen Tugendfiguren (Fides, Spes); im mittleren Feld Gemälde mit Abendmahlsszene, flankiert von zwei Säulen und zwei Evangelistenfiguren (Johannes, Lukas); im oberen Feld Gemälde mit Kreuzigungsszene, flankiert von zwei Säulen und zwei Evangelistenfiguren (Markus, Matthäus); als Bekrönung Sprenggiebel mit Figur des triumphierenden Christus mit Siegesfahne (Figur steht auf Weltkugel mit Schlange), auf den Giebelansätzen zwei Figuren: Tod (Knochenmann mit Sense und Sanduhr) sowie Teufel (mit Forke); unterhalb des Hauptfeldes Stifterinschrift: „Hab viel vorfolgung gelitten, aber starck dar wider gestritt. Met Gdult, recht Glauben, Gwiss rein, hab ich geslag die Feind mein da zu mir gholfen Gotts Hand. All Vngelvc in Glvck vorwand. Bitt wolle mich bestendich lon vnd hernach gebn de ewig Cron. Zur Ehren Gottes vnd Stadt Wehrender Gedegtnis habe beide Eheleut Herman de Werue etz. Astron. vnd Emerentiana de Werveni ein gebohren Grfftin disen Altar gegeben vnd nevs machen lasen An̄o 1652“. – Reich gestaltete, hohe Kanzel mit Schalldeckel (1737, Andreas Schnörwange, Aurich, Geselle in der Cröpelin-Werkstatt Esens)19; gewundene Säulen vor den Ecken des polygonalen Kanzelkorbs; vor den Wandungen Skulpturen (vier Evangelisten, Paulus); Kanzelkorb getragen von Mosesfigur. – Taufe aus Sandstein (13. Jh.), kleines, rundes Becken (vielleicht Weihwasserbecken?), an der Wandung vier Gesichter; moderner, achtseitiger Fuß (1958/59); Taufbecken stand zeitweise als Vogeltränke im Pfarrgarten, seit Renovierung 1956–60 wieder in der Kirche.20 – Hölzerne Skulptur, farbig gefasst (17. Jh.), Schmerzensmann. – Drei Gemälde (um 1650), Öl auf Holz, Anbetung der Hirten, Anbetung der Könige und Beschneidung. – Opferstock (17. Jh.), Holz mit Eisenbeschlägen. – Hölzerne Liedertafel (17. Jh.).

Orgel

Erste Orgel erbaut 1793 von Johann Friedrich Wenthin (Emden), 9 oder 10 Register, angehängtes Pedal, Instrument aufgestellt auf einer Empore vor dem Altar. 1885 Umbau und Änderung der Disposition, ausgeführt von Johann Diepenbrock (Norden), wohl 15 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, Orgel auf Westempore versetzt. 1956 Orgel abgebaut (Kirchensanierung). 1959 Reparatur und Umbau, Alfred Führer (Wilhelmshaven), 15 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1985 Instandsetzung, Alfred Führer (Wilhelmshaven). 2010 Instandsetzung, Ostfriesischer Orgelservice (Wiesmoor). Denkmalorgel.

Turm, Ansicht von Südwesten, 14.11.1964

Turm, Ansicht von Südwesten, 14.11.1964

Geläut

Drei LG, I: fis’ (Bronze, Gj. 1926, Christian Störmer, Erfurt); II: g’ (Bronze, Gj. 1965, Firma Rincker, Sinn); III: a’ (Bronze, Gj. 1965, Firma Rincker, Sinn). – Früherer Bestand: Eine große LG (Bronze, Gj. 1734, Wilhelm Fremy, Engerhafe).21 Eine kleine LG, ⌀ 118 Zentimeter (Bronze, Gj. 1816, Mammeus Fremy, Andreas van Bergen), Inschrift: „Gottesdienst u. Feiertage, Todesfall u. Trauerklage kündigt meine Stimme an. Menschen ruf ich, um zu hören, auszuüben Christi Lehren. Selig ist, wer dies gethan“, außerdem die Namen der Gießer. Eine LG (die große von 1734?) umgegossen zu einer neuen LG (Bronze, Gj. 1844, Claudi Fremy IV, H. van Bergen, Stiekelkamperfehn), wiederum umgegossen zu einer neuen LG, ⌀ 137 Zentimeter (Bronze, Gj. 1887, F. Otto, Hemelingen), Inschrift: „Zu Ehren des Herrn hat die ev.-luth. Gemeinde Westerende diese Glocke i[m] J[ahr] Christi 1887 wieder gießen lassen. Eine feste Burg ist unser Gott“, Glocke im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. Im Zweiten Weltkrieg zwei LG (Bronze) zu Rüstungszwecken abgegeben.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus mit Gemeindesaal (Bj. um 1850, ehemalige Scheune nach 1953 zu Gemeindesaal umgebaut). – Gemeindehaus (Bj. 1990).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof in Westerende-Kirchloog bei der Kirche, Eigentum der Kirchengemeinde, FKap.

Liste der Pastoren (bis 1940)

1553, 1554 Johann Reineri. – 1562 Jacob Bullenhofe. – 15.. Hero Eilers. – 1607 Hermann Volkeri. – 1607–1624 Hermann de Werve. – 1625–1639 Martin Johannes. – 1639–1663 Johann Cramer. – 1663–1673 Jodocus Crudup. – 1673–1695 Friedrich Mathiä. – 1696 Arnold Gossel. – 1697–1699 Poppeus Ammen. – 1699–1705 Pankratius Voigting. – 1707–1739 Diederich Rademacher. – 1740–1748 Gottfried Bette. – 1748–1787 Gerhard Strenge. – 1788–1826 Renetius Tjabo Goudschaal. – 1826–1834 Andreas Wilhelm Thomßen. – 1834–1837 Georg Heinrich Doden. – 1837–1840 Jacob Haykes Fischer. – 1840–1843 Christoph August Gossel. – 1843–1867 Christian Wilhelm Hinrichs. – 1868–1917 Johann Wilhelm Julius Meints. – 1918–1953 Enno Johannes Rickers.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 496–497

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 6 Nr. 8536–8538 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 21Digitalisat, 462Digitalisat(CB); A 12d, Nr. 222Digitalisat, 239 (GSuptur. Aurich); D 80 (EphA Aurich); E 5 Nr. 1125 (Konsistorialbaumeister); L 5i Nr. 4, 254, 603, 779 (LSuptur. Aurich); S 09 rep Nr. 2222 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7713 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1663 (Lücken: 1667–1674, 1676, 1677, 1690)
Trauungen: ab 1663 (Lücken: 1666–1673, 1675, 1676, 1678, 1683)
Begräbnisse: ab 1663 (Lücken: 1667–1672, 1687; unvollständig: 1663–1665)
Kommunikanten: ab 1853
Konfirmationen: ab 1827

Literatur & Links

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1347; Fastenau, Bau- und Kunstdenkmäler III, S. 273–276; Kaufmann, Orgeln Ostfrieslands, S. 244–245; Meinz, Sakralbau Ostfriesland, S. 158; Meyer, Pastoren II, S. 496–497; Otte/Rohde, Ostfriesland II, S. 596–597; Rauchheld, Glockenkunde, S. 49, S. 56 und S. 122; Reershemius, Predigerdenkmal, S. 170–173; Schoolmann, Kirchen, S. 174–179.
B: 1000 Jahre Wohnplatz Westerende und Umgebung. Festschrift aus Anlaß des 15. Dorfgemeinschaftsfestes Westerende, Westerende 1990; Silke Arends: Pastor und Prophet, in: Ostfrieslandmagazin 12/2009, S. 30–35; Ludwig Janssen: 150 Jahre Westerende. 1565-1715, in: Quellen und Forschungen zur ostfriesischen Familien- und Wappenkunde 12 (1963), S. 73–98; Harm Harms: Die Familien der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Westerende (1663–1929) (= Ostfrieslands Ortssippenbücher 16; = Deutsche Ortssippenbücher A 98), Aurich 1983, ³2014; Christoph Oeters: Die Kirche von Westerende-Kirchloog, in: Ostfreesland. Kalender für Jedermann 41 (1958), S. 52–53; Gerd Rokahr: Hermann de Werve, in: BLO II, S. 400–402, online .pdf.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche und Ausstattung; Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland (https://bibliothek.ostfriesischelandschaft.de/hoo/): Ortsartikel Westerende-Kirchloog (.pdf).

GND

1080336079, Ev.-luth. St.-Martins-Kirchengemeinde Westerende

Weitere Bilder

Fußnoten

  1. Ostfriesisches UB I, Nr. 214.
  2. Ostfriesisches UB II, Nr. 1696. Zu den Landesgemeinden: Behre/Lengen, Ostfriesland, S. 115 ff. Zum Auricherland: Moßig, Auricherland, S. 67 ff.
  3. König, Verwaltungsgeschichte Ostfrieslands, S. 158 ff.
  4. Zur Reformation in Ostfriesland vgl. knapp Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 312 ff.; ausführlich: Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 114 ff.
  5. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 321. Die ostfriesischen Landesherren führten die KO von 1631 jedoch nie verbindlich für alle Gemeinden ein.
  6. Rokahr, S. 400 ff. Siehe auch Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd124374344.html, 04.07.2023.
  7. Zit. bei Arends, S. 33.
  8. LkAH, S 1 H III, Bl. 44. Allgemein zum Fragebogen: Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  9. LkAH, S 1 H III, Bl. 44. Allgemein zum Fragebogen: Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  10. LkAH, L 5i, Nr. 4 (Visitation 1936).
  11. LkAH, L 5i, Nr. 4 (Visitation 1947).
  12. LkAH, S 1 H III, Bl. 44; LkAH, L 5i, Nr. 4 (Visitation 1947).
  13. LkAH, L 5i, Nr. 254 (Visitation 1965).
  14. LkAH, L 5i, Nr. 254 (Visitation 1983).
  15. LkAH, L 5i, Nr. 254 (Visitation 1989). Allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  16. Hodenberg, Stader Copiar, S. 53.
  17. Fastenau, Bau- und Kunstdenkmäler III, S. 273, bezeichnet die Bauteile in seiner Grundrissskizze als neu. Mithoff, Kunstdenkmale VII, S. 197, erwähnt keine Apsis.
  18. Oeters, S. 53.
  19. Harms, S. XX.
  20. Datierung variiert, vgl. etwa: Petersen, Taufsteine, S. 74: „2. Hälfte des 13. Jahrhunderts“; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1347: „um 1200“. Vgl. auch LkAH, L 5i, Nr. 4 (Visitation 1936): „Vielleicht ist der seit alters im Pfarrgarten liegende Stein ein Rest des früheren Taufsteins und könnte event[uell] wieder zur Benutzung herangezogen werden.“
  21. Harms, S. XX.