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Schwarmstedt
Seit der fränkischen Eroberung des sächsischen Stammesgebietes im 8. Jh. gehörte Schwarmstedt mit seinem Umland zum Loingau. Eine erste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich als Svarmenstide in einer um 1165 ausgestellten Urkunde des Mindener Bf. Werner (amt. 1153–1167).Schweringen
Urkundlich ist der Ort erstmals im Jahr 1139 erwähnt, als Ebf. Adalbero von Bremen und Hamburg (amt. 1123–1148) dem Bremer St. Pauli-Kloster verschiedene Schenkungen bestätigte, u. a. eine Hufe Land in Sveringe.Die scheinbar ältere Nennung als Suerumere im Jahr 987 findet sich in einer wohl erst Mitte des 13. Jh. gefälschten Urkunde.Schweskau
Urkundlich ist das ehemalige Rundlingsdorf im Lemgow erstmals um 1371 als Sweskowe belegt. Der Lemgow lag im Gebiet des Amtes Lüchow (vormals Gft. Lüchow, 1320 an die Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg gekommen), das zum welfischen Teilfsm. Lüneburg gehörte, seit 1591 zur Herrschaft Dannenberg (die 1636 an das Fsm. Wolfenbüttel kam), ab 1671 erneut zum Fsm. Lüneburg und ab 1705 zum Kfsm. Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover).Schwicheldt
Der Ort Schwicheldt wird erstmals in einer Urkunde Bf. Bernhards von Hildesheim für das Kloster Backenrode (später Marienrode) aus dem Jahre 1131 als Shvegelten genannt.Schwiegershausen
Die scheinbar ältesten schriftlichen Erwähnungen Schwiegershausens aus den Jahren 1141 und 1162 finden sich in Urkunden, die im 13. Jh. gefälscht wurden. Ein noch älterer Nachweis aus dem Jahr 1055 bezieht sich nicht auf Schwiegershausen, sondern auf Sudershausen.Schwüblingsen
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes findet sich in einer kaiserlichen Urkunde aus dem Jahr 1053. Kaiser Heinrich III. bestätigte darin, dass er Suitebaldigehusen und andere Dörfer der Hildesheimer Bischofskirche geschenkt habe.Sebexen
Urkundlich lässt sich das Haufendorf erstmals 1139 mit Bruniggus de Sibechteshusen belegen. Das Dorf selbst ist 1145 nachgewiesen: villa, que dicitur Sibethse. Sebexen war Teil der Gft. Westerhof, welche die Bf. von Hildesheim in der ersten Hälfte des 14. Jh. schrittweise erwarben: einen ersten Anteil um 1294/1306 von Hermann, Bertold und Heinrich von Oldershausen, den zweiten 1323 von den Hzg. Ernst, Wilhelm und Johann zu Braunschweig-Grubenhagen.Seckenhausen
Die Besiedelung im Gebiet des späteren Dorfes Seckenhausen setzte vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jh. ein. Die Höfe gehörten zu Brinkum im Amt Syke der Gft. Hoya bzw. des welfischen Fsm. Calenberg (seit 1582). In französischer Zeit zählte Seckenhausen 1810 kurzzeitig zum Kgr. Westphalen und dann 1810 bis 1813 zum Kanton Syke im Arrondissement Bremen des Departements Wesermündung im Kaiserreich Frankreich.Seelze
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