KapG der KG Balge | Sprengel Hannover, KK Nienburg | Patrozinium: Kreuz | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Urkundlich ist der Ort erstmals im Jahr 1139 erwähnt, als Ebf. Adalbero von Bremen und Hamburg (amt. 1123–1148) dem Bremer St. Pauli-Kloster verschiedene Schenkungen bestätigte, u. a. eine Hufe Land in Sveringe.1 Die scheinbar ältere Nennung als Suerumere im Jahr 987 findet sich in einer wohl erst Mitte des 13. Jh. gefälschten Urkunde.2 Um 1250 erscheint ville Sueriggen unter jenen Orten, die zum Unterhalt der Bremer Weserbrücke beitrugen.3 1380 zählte Schweringen zur Vogtei Hoya in der Gft. Hoya, 1530 zum Amt Hoya.4 Allerdings ist im Amtsregister von 1583 vermerkt, dass „das Dorff Schweringen ins Gerichte zu Lohe [Marklohe] Ambts Nienburg gehoredt“ und an diesem Brauch auch festgehalten werde, obwohl die Gerichtsbarkeit eigentlich beim Amt Hoya läge.5 Vermutlich bis Mitte des 18. Jh. war Schweringen Sitz der gleichnamigen Vogtei.6 Mit dem Aussterben der Gf. von Hoya in männlicher Linie war ihre Gft. 1582 an die welfischen Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg gefallen (größtenteils an das Fsm. Calenberg-Göttingen, seit 1692 Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. „Kurhannover“).7 In französischer Zeit war Schweringen 1810 zunächst kurzzeitig Teil des Kgr. Westphalen und dann des Kantons Hoya im Arrondissement Nienburg des Departements Wesermündung im Kaiserreich Frankreich. Danach gehörte Schweringen, nun im Kgr. Hannover, zunächst wieder zum Amt Hoya, ab 1852 zum neu errichteten Amt Martfeld und nach dessen Auflösung 1859 erneut zum Amt Hoya. Mit der Annexion des Kgr. Hannovers fiel der Ort 1866 an das Kgr. Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 zählte Schweringen zum Hoya (1932 Lkr. Grafschaft Hoya) und wechselte 1977 zum Lkr. Nienburg/Weser. Schweringen ist Teil der Samtgemeinde Grafschaft Hoya. Um 1810 lebten knapp 710 Menschen in Schweringen, 1939 gut 670, 1950 etwa 1.120 und 2020 rund 770 (mit Eiße und Holtrup).

Kapelle, Ansicht von Südwesten, um 1960

Kapelle, Ansicht von Südwesten, um 1960

Die ursprüngliche kirchliche Zugehörigkeit Schweringens ist nicht gänzlich klar. Der Ort lag im Grenzbereich zwischen den Bistümern Bremen und Minden.8 Möglicherweise gehörte das Dorf zunächst zum Kirchspiel Lohe, vielleicht schon anfänglich zu Balge.9 Im Jahr 1542 ist es jedoch als „im Carsspell to Bucken belegen“ genannt.10 Auch 1583 ist Schweringen unter den Dörfern des Kirchspiels Bücken aufgezählt, allerdings mit dem Zusatz: „Doch gehoret das dorff Schweringe in die Kirchen zu Balge Ampts Nienburg“.11
Die Schweringer Kapelle geht wohl auf vorref. Zeit zurück, ein Gründungsjahr ist nicht überliefert. Erstmals erwähnt wurde sie angeblich 1574.12 Aufgrund des Flurnamens „Heilig Kreuz Land“ wird das Patrozinium Heiligkreuz vermutet.13 Der kleine, achteckige Fachwerkbau wurde um 1954 abgerissen, nachdem er zuletzt als Lager für Kunstdünger gedient hatte.14 Erhalten hat sich die kleine Glocke aus dem Dachreiter, gegossen im Jahr 1618, die mittlerweile in einem Glockenturm auf dem Friedhof hängt. Ein eigenes Schulhaus besaß Schweringen seit 1661.15
Einmal im Monat predigte der Balger Pastor an einem Wochentag in der Schweringer Kapelle. Lesegottesdienste und Betstunden fanden angeblich seit 1758 statt; der Ort war seinerzeit „wegen der darin noch beständig anhaltenden Viehseuche gesperrt“.16 In der ersten Hälfte des 19. Jh. existierte in Schweringen „eine kleine religiöse Gemeinschaft“, die sich als Brüdergemeine bezeichnete, „ohne jedoch eigentlich zu den Herrrenhutern zu gehören“: Ein Schweringer, der einige Zeit in England gelebt hatte und „mit den Ansichten der dortigen Methodisten [sic, vielleicht Moravians gemeint] bekannt geworden war, hat diese Ansichten hieher verpflanzt und Anhang gefunden“.17 In den Unterlagen zur Visitation 1825 heißt es über jene Gemeindeglieder, die „sich zu den Herrenhutern bekennen“, sie seien „aber die ordentlichsten Menschen und fleißigsten Theilnehmer des öffentlichen Gottesdienstes“.18

Kapelle, Blick zum Altar, um 1975

Kapelle, Blick zum Altar, um 1975

Die 1922 eingeweihte neue Kirche in Schweringen geht auf eine Schenkung des Ehepaars Meyer zurück, das der Gemeinde 1860 seinen Hof überließ. Die Erträge sollten bei der Gründung einer eigenständigen KG Schweringen helfen (Meyer-Seeken-Stiftung). Ende des 19. Jh. kam die Stiftung der Familie Timke hinzu. Nach Plänen von Eduard Wendebourg begann 1914 der Bau des neuromanischen Kirchengebäudes; während des Ersten Weltkriegs ruhten die Arbeiten und erst am 8. Oktober 1922 konnte die Gemeinde die Einweihung ihrer neuen Kirche feiern.19 Schweringen wurde jedoch nicht eigenständig, sondern behielt den Status einer KapG (1957 gut 830 Gemeindeglieder, 1982 knapp 670). Zur Feier ihres 50-jährigen Bestehens erhielt die Kirche 1972 den Namen „Kreuzkirche“.
Aus Mitteln der Meyer-Seeken-Stiftung hatte die KapG Schweringen 1934 schließlich auch zwei neue Glocken anschaffen können, eine große Christus- und eine kleinere Vaterlandsglocke, erstere verziert mit einem Kreuz, letztere mit einem Hakenkreuz.20 Auch die Inschriften waren aufeinander bezogen: Auf der Christusglocke stand u. a.: „Dies Kreuz gibt Gelingen, hilft Feinde bezwingen“, auf der Vaterlandsglocke: „Dies Kreuz gab Gelingen, half Zwietracht bezwingen“. Vorsitzender des Schweringer KapV, der im April 1934 über die Gestaltung der Glocken beriet, war der deutsch-christlich geprägte Balger P. Albert Teipel (amt. 1922–1938). Die Christusglocke wurde 1942 abgegeben und zu Rüstungszwecken eingeschmolzen; die Vaterlandsglocke blieb erhalten. 2018 frästen Unbekannte Hakenkreuz und einen Teil der Inschrift ab. Der KapV entschied sich, die Glocke umzugestalten und umzubenennen: Mit neuer Inschrift – „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ – und unter dem Namen Vergebungsglocke läutet sie seit Pfingsten 2020 wieder. Die gleichzeitig vor dem Kirchturm aufgestellte Skulptur „Hörmal“ nimmt ebenfalls Bezug auf die Glocke (Inschrift: „Vergebung ist ohne Anfang und Ende“).

Umfang

Schweringen.

Kirchenbau

Neoromanischer Bau mit halbrundem Ostabschluss, Grundriss etwa in Form eines griechischen Kreuzes, ausgerichtet ostnordöstlich, Baubeginn 1914, Einweihung 1922 (Architekt: Eduard Wendebourg, Hannover). Westlicher Vorbau in Form eines halben Achtecks, im oberen Teil halbrund; nördlicher Querarm tiefer als südlicher; Anbauten an Ostseite der Querarme, beide Querhausgiebel nach Osten hin tief herabgezogen. Satteldach, nach Osten abgewalmt; Querdächer. Ziegelmauerwerk, verziert mit Ziegelornamenten. Rundbogenfenster, zweistöckig angeordnet; hochliegende Kreisfenster an der Apsis; Nebeneingänge im Nord- und Südosten; Hauptportal nach Westen. Im Innern Tonnengewölbe, Westempore, Nordempore; Raum unter der Nordempore mit Glaswand abgetrennt. 1960/61 Innenrenovierung. 2008 Raum unter der Nordempore als Gemeinderaum abgetrennt.

Fenster

In der Apsis fünf kreisförmige, figürliche Buntglasfenster (1920), Agnus Dei Darstellung sowie die Symbole der Evangelisten; Fenster gestiftet von P. Carl Elias Christian Voss (amt. 1913–1922) und den Kapellenvorstehern D. Meyer und F. Grimmelmann (Agnus Dei), von Familie Kaskens (Matthäus), von W. Kuhlmann (Johannes) sowie von F. Schumann und Kirchenvorsteher H. Böckmann (Lukas). Figürliche Buntglasfenster im Schiff: Christusfenster, Inschrift: „Ich lebe und ihr sollt auch leben. Zum Gedächtnis der fürs Vaterland Gefallenen. Gestiftet von D. Specketer und Frau Maria geb. Böckmann AD 1921“. Lutherfenster, Inschrift u. a.: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir, Amen! Der Glaube ist nichts anderes, denn das rechte, wahre Leben in Gott selbst. 18. April 1521. Gestiftet zum Gedächtnis der 400jährig. Wormsfeier. 18. April 1921“. Zwei Fenster mit Engelsdarstellungen, Inschriften: „Gelobet sei Gott und der Vater unsers Herrn Jesu Christi der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes, der tröste uns in aller unserer Trübsal. 2 Korinth 1. K 3–4“ und „Denn so wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird Gott auch die da Entschlafen sind durch Jesum, mit ihm führen. 1 Thessal. 4 K 14 V. Gestiftet von D. H. Specketer, Elise Specketer, Witwe Dorothea Schrader geb. Meyer, Schweringen A.D. 1921“. Ornamentale Buntglasfenster mit Inschriften im Schiff: „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn. Gestiftet von Fam. H. Henke“, „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Gestiftet von H. Mahler“, „Unsere Zuflucht der alte Gott und unter uns die ewigen Arme. Gestiftet von D. Görtmüller“, „Gestiftet von D. Kuhlmann“ (ohne weitere Inschrift); im Südarm: „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hülfe kommt. Gestiftet von W. Harms“, „Der Herr hat Grosses an uns getan, des sind wir fröhlich. Gestiftet von Familie F. Meyer (Bruns)“, „Dennoch bleib ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand. Gestiftet von Ww. E. Kuhlmann“ sowie „Meine Hülfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Gestiftet von F. Stumpenhausen“.

Turm

An der Nordwestecke Rechteckturm mit schiefergedecktem, rheinischem Helm, leichter Knick im oberen Teil, bekrönt mit Kugel, Kreuz und Wetterhahn. Ziegelmauerwerk. Im Glockengeschoss je ein rundbogiges Schallfenster, Uhrziffernblätter; Schlitzfenster in den übrigen Geschossen, rundbogiger Eingang nach Norden. 1999 Turmsanierung.

Vorgängerbau

Achteckiger Fachwerkbau mit Walmdach und offenem, vierseitigem Dachreiter, erwähnt 1574.21 Wohl 1755 Umbau (u. a. Dachreiter von der Mitte des Dachs nach Westen versetzt). 1830 Dacherneuerung. 1843 Fundamente erneuert. Seit 1922 Kunstdüngerlager der Genossenschaft Schweringen. Kapelle um 1954 abgerissen. LG aus dem Dachreiter heute in Glockenturm auf Friedhof.

Ausstattung

Hölzerner Blockaltar (1960/61 erneuert) mit hohem, hölzernem Kruzifix (1961, Kurt Lettow, Bremen-Oberneuland). – Erhöhte, hölzerne Kanzel (1960/61), polygoner Kanzelkorb, bis 1961 Teil eines Kanzelaltars. – Hölzerne Taufe (um 1960), achtseitiger Schaft, achtseitiges Becken, geschwungener Deckel. – Im Nordarm Triptychon mit Kreuzigungsszene (zweite Hälfte 20. Jh., Gottlieb Pot d’Or, Schweringen).22 – Außen vor dem Kirchturm: quaderförmige Skulptur „Hörmal“ (2020, Hannes Arnold und Klaus-Dieter Eichler, Nürnberg), Inschrift: „Vergebung ist ohne Anfang und Ende“. – Ehemalige Ausstattung: Kanzelaltar aus der alten Kapelle, 1922 in der neuen Kirche aufgestellt, 1961 entfernt; Kanzelkorb wiederverwendet.

Orgel, vor 1961

Orgel, vor 1961

Orgel

1923 Orgel erbaut von Faber & Greve (Salzhemmendorf), 20 (davon 9 Transmissionen) II/P, pneumatische Traktur, Fabersche Transmissionslade.23 1961 Orgelneubau, ausgeführt von Hans Wolf (Verden), 5 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen, 1962 erweitert auf 6 I/P.

Geläut

Drei LG, I: Vergebungsglocke (ursprünglich Vaterlandsglocke)24, eʼ, (Bronze, Gj. 1934, Gebrüder Radler, Hildesheim), Bild: Hakenkreuz, im April 2018 von Unbekannten weggefräst, zusammen mit einem Teil der Inschrift; Inschriften: „Erdenwege gibt’s viele, ich rufe zum ewigen Ziele“, „Aus Not und aus Nacht ist Deutschland erwacht. [Dies Kreuz gab Gelingen, half Zwietracht bezwingen.] Dank sei Dir, Gott!“ und „Beide Glocken sind gestiftet von der Meyer Seeken Stiftung“ (innen); Glocke 2017 stillgelegt, 2020 umgestaltet (Hannes Arnold und Klaus-Dieter Eichler, Nürnberg) und um neue Inschrift ergänzt: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“, Glocke seit Pfingstsonntag 2020 wieder in Benutzung; II: aʼ (Bronze, Gj. 1927, Gebrüder Radler, Hildesheim), Inschrift: „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“ und „Nach Kriegesleid in schwerer Zeit dem Herrn geweiht. Gegossen von Gebr. Radler in Hildesheim 1927“; Bild: Lutherbildnis; Glocke 1956 der KG Blender abgekauft; III: hʼ (Bronze, Gj. 1956, Firma Rincker, Sinn), Inschriften: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Hebr. 13,8“, „Beide kleinen Glocken aʼ und hʼ sind 1956 gestiftet aus Mitteln der Meyer-Seeken-Stiftung, nachdem im 2. Weltkrieg 1939/45 die grösste Glocke cisʼ abgegeben werden musste“ und „Kapellenvorstand: Wendebourg, P[astor], Stumpenhausen, Schmädeke, Böckmann, Plüschke“. – Früherer Bestand: Eine große LG, Christusglocke, cisʼ (Bronze, Gj. 1934, Gebrüder Radler, Hildesheim), Bild: Kreuz; Inschriften: „Wir werden verstummen, Du und ich Gottes Wort und Gnade bleibt ewiglich“, „Aus Schuld und aus Fehle zum Licht ringt die Seele. Dies Kreuz gibt Gelingen, hilft Feinde bezwingen. Lob sei Dir, Gott“ sowie die Namen der Kapellenvorsteher P. Albert Teipel, Fritz Grimmelmann, Dietrich Struss, Dietrich Görtmüller und Fritz Stumpenhausen; Glocke im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1942). Eine kleine Glocke, fisʼʼ (Bronze, Gj. 1618, Hans Bethink, Minden), Inschrift: „M[eister] Hans Bethinck zu Minden hat mir gegassen, in Gottes Namen bin ick geflassen“ und „Dirch Kastne, Dirch Krevet Ollerlvte zv Swerinck anno 1618. Wer Got vertrvwet hat wol gebvwet“; im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1942), nicht eingeschmolzen und seit 1949 wieder in Schweringen (beschädigt); bis 1982 im Kirchturm (SG), dann in einem Glockenträger auf dem Friedhof, 2018/19 repariert und in neuem Glockenturm aufgehängt.

Friedhof

Kirchlicher Friedhof am westlichen Ortsrand, FKap (Bj. 1920, 1968 erweitert) mit Glockenturm (neu erbaut 2018/19, vorher Glockenträger).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 431, 439–442 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 677 (Spec. Landeskons); D 60 (EphA Nienburg); E 5 Nr. 0961 (Konsistorialbaumeister); N 079 Nr. 053 (Nachlass Ferdy Horrmeyer); S 11a Nr. 7695 (Findbuch PfA).

Literatur & Links

A: Dienwiebel, Ortsverzeichnis Hoya/Diepholz II, S. 485–486; Gade, Hoya und Diepholz II, S. Heckmann, Kirchen und Kapellen, S. 48–49; Kratzsch, Glocken Gft. Hoya, S. 94–97; Müller, Orgeldenkmalpflege, S. 180–181.
B: Gemeinde Schweringen (Hg.). Schweringen. Ortsteile Schweringen-Holtrup-Eisse. 850 Jahre. Eine Gemeinde an der Weser, Hoya [1987]; Thorsten Albrecht: Die Schweringer „Vaterlandsglocke“ von 1934. Umgang mit einem schwierigen Erbe, in: Die Denkmalpflege 78 (2/2020), S. 134–140; Rüdiger Kröger: Eine historische Annäherung an die Glocke in Schweringen von 1934, in: Stephan Schaede, Christian Brouwer, Thorsten Albrecht, Johann Hinrich Claussen (Hg.): Kunst und protestantische Kirche während des Nationalsozialismus. Versuch einer kritischen Annäherung (= Loccumer Protokolle 34/2018), Loccum 2019, S. 123–132.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Außenansicht Kapelle, Innenraum Kapelle.

GND

5331202-8, Kapellengemeinde (Schweringen); 1229875999, Kreuzkirche (Schweringen)


Fußnoten

  1. Bremisches UB I, Nr. 30; Regesten Ebf. Bremen I, Nr. 456.
  2. Hoyer UB III, Nr. 5; Schweringen, S. 39.
  3. Bremisches UB I, Nr. 247.
  4. Hoyer UB I, Heft V, S. 33 und ebd., S. 36.
  5. Zit. bei Hodenberg, Diözese Bremen I, S. 136.
  6. Schweringen, S. 611 f.
  7. Detailliert: Gade, Hoya und Diepholz I, S. 114 ff.
  8. Holscher, Bisthum Minden, S. 289; Hodenberg, Diözese Bremen I, S. 136 f.; Schweringen, S. 495 f.
  9. Dienwiebel, Ortsverzeichnis Hoya/Diepholz II, S. 485.
  10. Hoyer UB I, Nr. 1391.
  11. Zit. bei Hodenberg, Diözese Bremen I, S. 136.
  12. Schweringen, S. 501 (ohne Beleg, „in einem Visitationsbericht genannt“); Heckmann, Kirchen und Kapelle, S. 49 (ohne Beleg).
  13. Schweringen, S. 37 mit Anm. 2: „Einige Äcker in Schweringen tragen den Namen ‚Heilig Kreuz Land‘.“ Vgl. auch ebd., S. 501.
  14. Abb. der Kapelle: Gade, Hoya und Diepholz II, S. 212.
  15. Schweringen, S. 510.
  16. Zit. in Schweringen, S. 506.
  17. Gade, Hoya und Diepholz II, S. 212; Schweringen, S. 505.
  18. Zit. in Schweringen, S. 505.
  19. LkAH, L 5a, Nr. 36 (Visitation 1982): „Es gab damals heiße Diskussionen, ob man nicht doch statt der Kirche eine Brücke über die Weser bauen sollte, aber diejenigen haben sich durchgesetzt, die die Kirche für wichtiger hielten.“
  20. Zum Folgenden: Kröger, S. 123 ff.; Albrecht, S. 134 ff.
  21. Schweringen, S. 501 (ohne Beleg, „in einem Visitationsbericht genannt“); Heckmann, Kirchen und Kapelle, S. 49 (ohne Beleg). Abb. bei Gade, Hoya und Diepholz II, S. 212, Lageplan in Schweringen, S. 502. Zum Folgenden edd., S. 503.
  22. Knapp zu Gottlieb Pot d’Or: Schweingen, S. 657 ff., siehe auch den Eintrag in Wikipedia, 04.02.2022.
  23. LKA, G 9 B/Schweringen Bd. I, Bl. 1.
  24. Ausführlich zu dieser Glocke und zu den Schweringer Glocken insgesamt: Kröger, S. 123 ff.; vgl. auch Albrecht, S. 134 ff.