Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze | Patrozinium: Maria1 | KO: Calenberger KO von 1569

Karte wird geladen, bitte warten...
Orts- und Kirchengeschichte

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde Ks. Heinrichs II., in der er 1022 den Besitz und die Privilegien des Hildesheimer Klosters St. Michaelis bestätigte: In Nitilon besaß das Kloster Land, eine Mühle und wohl bereits auch den Zehnten.2 In einer bischöflichen Urkunde von 1166 erscheint Udo de Nitheloche als Zeuge; er ist der erste nachweisbare Angehörige der örtlichen Adelsfamilie.3 Landbesitz und Rechte in Nettlingen konzentrierten sich jedoch bei den Herren von Saldern: Konrad, Abt des Klosters St. Michael (amt. 1102-1124), belehnte sie mit dem Zehnten,4 um 1325 hatten sie Lehnsbesitz in Nettlingen vom hertoghen van Luneborch, von den greven van Woldenberghe („alle, dat se dar hebben in dorpe unde in velde“) und van dem domproveste.5 Die Vogteirechte und die Gerichtsbarkeit über das Dorf gaben die Herren von Saldern, anscheinend auf Druck des Hildesheimer Domkapitels, 1368 auf.6 Im 16. Jh. gelangte die Familie von Saldern auch in den Besitz der Güter der Herren von Nettlingen und um 1570 ließen sie das Nettlinger Schloss errichten. 1582 gestand ihnen der Hildesheimer Bf. die niedere Gerichtsbarkeit zu.7 Bereits Anfang des 17. Jh. verpfändeten sie ihr Nettlinger Gut, das von 1611 bis 1722 im Besitz der Herren von Wobersnow war. Zu den späteren Besitzern zählten die Herren von Bennigsen, Ende des 18. Jh., nach einem langen Gerichtsprozess, wieder die Herren von Saldern und von 1802 bis 1902 die Familie von Wrede.8 Nettlingen gehörte zum Amt Steuerwald des Hochstifts Hildesheim (1523: Kleines Stift) und war Sitz der gleichnamigen Vogtei. Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 fiel das Gebiet des Hochstifts an das Kgr. Preußen. In den Jahren des französischen Satellitenkgr. Westphalen (1807-1813) war Nettlingen Hauptort des gleichnamigen Kantons im Distrikt Hildesheim des Departements Oker. 1815 kam der Ort, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Steuerwald, 1823 dann zum Amt Steinbrück, das 1859 im Amt Marienburg aufging.9 Nach der preußischen Annexion von 1866 blieb die Ämterstruktur zunächst bestehen; ab 1885 gehörte Nettlingen zum neuen Lkr. Marienburg (1946 Lkr. Hildesheim-Marienburg, 1977 Lkr. Hildesheim). 1974 wurde der Ort nach Söhlde eingemeindet. Nettlingen lag an einer alten Handelsstraße von Minden nach Halberstadt, die später auch als Poststraße diente (bis 1818).10 Von 1523 bis 1643 war Nettlingen Grenzort zwischen dem Hochstift Hildesheim und dem welfischen Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel. Das Dorf war bis in die zweite Hälfte des 20. Jh. hinein landwirtschaftlich geprägt, wobei die einzelnen Höfe eher klein waren, da der größte Teil des Landes zum Gut Nettlingen gehörte. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich Nettlingen zu einem Wohn- und Pendlerort.11 Der Ort hatte um 1810 gut 900 Einwohner, 1939 knapp 1.000. Mit dem Zuzug Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Bevölkerungszahl und lag 1956 bei knapp 1.600, im Jahr 2017 bei gut 1.350.
Nettlingen war seit dem 11. oder 12. Jh. Sitz eines Archidiakonats der Diözese Hildesheim, 1260 ist ein Th[eodericus?] dei gratia Archidiaconus in Netelingen urkundlich nachweisbar.12 Das Archidiakonat umfasste im 15. Jh. die Orte Nettlingen, Berel, Bettrum, Dingelbe, Eldagsen, Feldbergen, Garmissen, Himstedt, Hoheneggelsen, Ottbergen, Schellerten und Wöhle. Seit dem 14. Jh. hatte regelmäßig einer der Hildesheimer Domherren das Amt des Archidiakons inne.13 Im Jahr 1371 war Conradus Bok Archidiakon, 1401 erbat Ludwig de Hardenberghe seine Bestätigung für dieses Amt, nachdem der vorherige Archidiakon Johannes de Zankenstede gestorben war.14 Vor dem 10. März 1458 starb der Nettlinger Archidiakon Burkhard de Hardenberch und der Lizentiat des Kirchenrechts lic. decr. Theodericus de Calvis bemühte sich um seinen Nachfolge.15
Anfang des 19. Jh. konnte Nettlingen gleichsam an diese Archidiakonatstradition anknüpfen: 1812 machte Kg. Jérôme Napoleon von Westphalen Nettlingen zum Sitz einer Insp., zu der die Orte Bettrum, Feldbergen, Garmissen, Groß Himstedt, Heinde, Hoheneggelsen, Kemme, Lechstedt, Nettlingen, Rautenberg, Schellerten, Söhlde und Wendhausen zählten. 1924 wurde der Sitz der Insp. nach Schellerten verlegt, 1950/52 nach Hoheneggelsen.16
Es ist nicht bekannt, wann in Nettlingen eine erste Kirche errichtet wurde. Unter den Kirchen, die 1022 im Besitzverzeichnis des Hildesheimer Michaelisklosters angeführt werden, ist Nettlingen nicht erwähnt. Da Nettlingen jedoch Archidiakonatssitz war, ist von einer frühen Kirchengründung auszugehen. Auch Mauerreste in der Südwand der Kirche deuten darauf hin, dass Nettlingen schon im frühen 11. Jh. eine Steinkirche besaß.17 Das Kirchspiel umfasst ursprüngliche vermutlich jene Dörfer, die später als eigenständige Gemeinden zum Archidiakonat Nettlingen gehörten.18 Namen von Ortsgeistlichen sind erst spät überliefert: 1355 war Ludolfus de Boltessem plebanus in Nethelinge, der sein Amt etwa 1371 aufgab und in Hildesheim eine Hausstelle mit Wohnung erwarb (aream […] cum habitacione).19 Sein Nachfolger war dominus Henricus de Evensen (1371), der sich von 1374 bis 1399 auch als Kanoniker des Hildesheimer Stifts Heiligkreuz nachweisen lässt.20 Er verfasste 1396 sein Testament und bestimmte, dass sein Besitz an Hinrike, Hanse, Tilen, parvulis meis et Alheide matri eorum fallen solle (an Heinrich, Hans und Tile, meine Kleinen, und an Adelheid, ihre Mutter).21 1427 bat der Kleriker Arnoldus Groteherte um die Pfarrstelle in Nettlingen, nachdem sie dem Priester Johannes Suten aberkannt worden war.22 Vermutlich im 13. oder 14. Jh. entstand in Nettlingen ein Kaland, eine Bruderschaft zunächst der Geistlichen des Archidiakonats, dem sich später auch Laien anschlossen.23 Die Bruderschaft löste sich Ende des 16. Jh. auf.24 Erhalten hat sich ein Memorienbuch des Kalands von 1521 mit Nachträgen von 1549; darin finden sich zwei weitere Namen: 1521 wirkte dominus plebanus Hartungus Vorkoll25 in Nettlingen und 1549 war Her Johan, perner tho Nettelingen.26
Dieser Johannes Meyer, bereits 1542 als Ortspfarrer nachweisbar, war nicht nur der Pfarrer im hildesheimischen Nettlingen (Amt Steuerwald), sondern gleichzeitig auch im braunschweigischen Nordassel, knapp drei Kilometer südöstlich gelegen (Amt Lichtenberg, Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel).27 Die Reformation verlief unterschiedlich in den beiden Territorien und die Grenzlage machte Nettlingens Situation kompliziert.28 Während im Braunschweigischen Lgf. Philipp von Hessen und Kfs. Johann Friedrich von Sachsen mit den Truppen des Schmalkaldischen Bundes 1542 den kath. Hzg. Heinrich den Jüngeren vertrieben hatten und eine Statthalterregierung einsetzten, die den neuen Glauben einführen sollte (1543 Christlike kerken-ordening im lande Brunschwig, Wulffenbüttels deles29), blieb das hildesheimische Kleine Stift vorerst kath. Erst einige Jahre nachdem Hzg. Heinrich der Jüngere wieder zurückgekehrt war und versuchte, sein Fsm. zu rekatholisieren (seit 1547), führte Hzg. Adolf von Schleswig-Holstein als Pfandinhaber des Amtes Steuerwald (seit 1556) dort die Reformation ein und erließ 1561 eine Kirchenordnunge in baiden gerichten, Steurwoldt und Peine.30 Der Nettlinger P. Johannes Meier gab 1551 vor einer Kommission, die der kath. Hzg. Heinrich der Jüngere eingesetzt hatte, zu Protokoll, er hätte 1511 die Priesterweihe in Hildesheim empfangen, sei unverheiratet und habe „keine deutsche meß gelesen, aber bei der Heßen zeiten drei jar das sacrament sub utraque specie gereicht“ (Abendmahl in beiderlei Gestalt), nun halte er sich wieder ganz nach „der alten religion“.31 In den 1550er Jahren scheint sich jedoch die luth. Lehre in Nettlingen etabliert zu haben, wie Quellen aus dem 17. Jh. vermuten lassen.32 Als erster sicher ev. Prediger ist P. Gerdt Becker (amt. 1563-1568) belegt.33 Während der Hildesheimer Bf. 1564 das Amt Steuerwald einlösen konnte und sich bemühte, in den Amtsdörfern wieder die kath. Lehre durchzusetzen, übernahm 1568 in Braunschweig-Wolfenbüttel Hzg. Julius die Regierung, reformierte das Fsm. erneut und erließ 1569 die später sogenannte Calenberger Kirchenordnung.34 Nicht zuletzt da Nordassel und Nettlingen sich mit P. Johannes Wittekop (amt. 1568-1605) wiederum einen Pfarrer teilten, gelang es dem Hildesheimer Bf. nicht, Nettlingen zu rekatholisieren.35 Auf P. Johannes Wittekop folgte sein Sohn Konrad (amt. 1605-1628, 1632), den die kath. Visitationskommission, die Bf. Ernst von Hildesheim 1608 eingesetzt hatte, aufforderte, Nettlingen binnen eines Monats zu verlassen. P. Konrad Wittekop sagte seinerzeit: „Obwohl er die katholische Religion lehren wolle, so müsse er, da er 2 Gemeinden habe, von denen eine, in der kein Katholik wohne, auf Braunschweiger Gebiet liege, sich notwendigerweise an die Braunschweiger Gewohnheiten halten, zumal fast alle in der Gemeinde Leibeigene des Braunschweiger Fürsten sind.“36 Die Hildesheimer Regierung unterließ es, den Beschluss der Kommission durchzusetzen. In P. Wittekops Amtszeit erhielt die Kirche 1615 eine neue Ausmalung und erst während des Dreißigjährigen Krieges verließ der Geistliche das Dorf.37 Im weiteren Verlauf des Krieges wurde Nettlingen noch einmal für einige Jahre kath.: Im Vertrag über die Restitution des Großen Stifts von 1643 war festgelegt, dass die luth. Geistlichen, die sich auf Pfarrstellen in Dörfern des Kleinen Stifts hatten halten können, ihr Amt aufgaben.38 Der seinerzeitige Nettlinger Geistliche P. Johann Rhese (amt. 1638-1644) musste das Dorf nach einigem Protest schließlich verlassen und mit P. Johann Neermann (amt. 1643-1649) folgte ihm ein kath. Geistlicher. P. Neermann wiederum musste sein Amt in Nettlingen aufgeben, nachdem 1648 im Westfälischen Frieden 1624 als Normaljahr hinsichtlich der Konfessionszugehörigkeit festgelegt worden war. Da Nettlingen 1624 einen luth. Geistlichen gehabt hatte, bekam es nun mit P. Paulus Celle (amt. 1649-1658) wieder einen Lutheraner, obwohl das Patronat über die Kirche (Hildesheimer Domherr) und auch die Landesherrschaft (Hildesheimer Bf.) in kath. Händen lagen. Zusammen mit Schellerten, Kemme und Groß Escherde zählte Nettlingen zu den wenigen luth. Dörfern im Amt Steuerwald.39 Die kath. Familien des Dorfes nutzten für ihre Gottesdienste die Kapelle im Nettlinger Schloss, das seit etwa 1613 im Besitz der bald darauf zum Katholizismus übergetretenen Herren von Wobersnow war.40
In der langen Amtszeit von Vater und Sohn Loges – P. Heinrich Loges (amt. 1665-1709) und P. Caspar Conrad Loges (amt. 1709-1755) – erhielt die Nettlinger Kirche 1685 zunächst ein neues Altarbild und 1712 dann den bis heute erhaltenen Barockaltar.41 Fünf Jahre später ließ die Gemeinde eine weitere Glocke gießen und um 1750 eine Orgel bauen.
P. Jakob Friedrich Reimmann (amt. 1772-1781) kaufte die Pfarrstelle in Nettlingen für 500 Taler von seinem Vorgänger P. Johann Diedrich Cramer (amt. 1755-1772), bei dem er zuvor Hilfspfarrer gewesen war.42 P. Johann Heinrich Georg Balcke (amt. 1789-1817) war seit 1812 der erste Sup. der neuen Insp. Nettlingen. Im Jahr 1829 schrieb Sup. Friedrich Christoph Firnhaber (amt. 1827-1844) über Nettlingen, dass der Ort „über 100 dürftige Familien zählt, von denen mehrere mich täglich um Almosen ansprechen“.43 Sup. Johann Heinrich Wilhelm Arnemann (amt. 1852-1856) führte die Christvespergottesdienste in Nettlingen ein.44 Die Kirche besaß 1861 noch zwei Nebenaltäre, die am Ostende des Kirchenschiffs links und rechts des Bogens zum Chor standen. Zu einem der Altäre gehörte das Nettlinger Kruzifix (seit 1930 im Besitz des Landesmuseums Hannover).45 Im Jahr 1907 ließ die Gemeinde die Kirche renovieren und die dabei entdeckten mittelalterlichen Wandmalereien restaurieren und neu fassen. Sup. Karl Dietrich Eduard Busse (amt. 1894-1924) war der letzte Sup. der seinen Sitz in Nettlingen hatte. Sein Nachfolger, P. Friedrich Spanuth (amt. 1925-1937) veröffentlichte neben seiner Tätigkeit als Pfarrer zahlreiche Schriften zur niedersächsischen Kirchen- und Landesgeschichte. Kirchenpolitisch stand er 1933 auf Seiten des Landesbischofs Marahrens. Er und seine Amtskollegen im KK Schellerten unterzeichneten im August 1933 eine Erklärung, dass sie „um unseres an die H[eilige] Schrift gebundenen Gewissens willen den ‚deutschen Christen‘ nicht folgen können“.46 Er zählte zu den Obmännern der Landeskirchlichen Sammlung beziehungsweise der BK. Der „Organist und erste Lehrer“ der Gemeinde hingegen übernahm die Leitung der NSDAP-Ortsgruppe und trat 1939 aus der Kirche aus.47 „Dadurch wurde das Gemeindeleben schwer erschüttert“, wie der Sup. rückblickend urteilte.48
Nach der Visitation 1947 notierte der Sup.: „Die Hälfte der K[irchen] V[orsteher] gehört der SPD an, was besonders erfreulich ist, da ihr kirchliches Interesse rege und echt ist“.49 Mitte der 1940er Jahre richtete die KG einen ev. Kindergarten ein, der sich bis Mitte der 1950er Jahre „zum besten und größten des Kirchenkreises“ entwickelt hatte.50 Die spätere Kindertagesstätte „Pusteblume“ nutzte zunächst die ehemalige Pfarrscheune (1951 ausgebaut), in den 1970er Jahren kam das ehemalige Feuerwehrgerätehaus hinzu und 1995/96 ein Erweiterungsbau. Zusammen mit den KG Bettrum und Klein Himstedt hatte die KG Nettlingen 1947 auch eine Schwesternstation gegründet, die 1979 auf die Diakonie-Sozialstation Schellerten-Söhlde überging (seit 2010: Diakoniestation Hildesheimer Land gem. GmbH).51
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg nicht nur die Zahl der Protestanten in den überwiegend kath. Dörfern Dinglebe und Wöhle, für die der Nettlinger Pfarrer zuständig war. Gleichzeitig wuchs auch die Zahl der Katholiken in Nettlingen. Im Jahr 1955 weihte die kath. Gemeinde am westlichen Dorfrand ihre Kirche „Maria vom heiligen Rosenkranz“ ein. Bei der Visitation 1954 hatt der Sup. Nettlingen als „alte ev. Bastion an der kath. Front des Stiftes Hildesheim“ charakterisiert, die gestärkt werden müsse.52
Am 11. März 1970 brannte die Nettlinger ev. Marienkirche völlig aus. Turm- und Kirchendach stürzten ein; Orgel, Emporen und Kanzel verbrannten mit fast der gesamten übrigen Ausstattung. Das Feuer zerstörte auch die Schlagglocke und die drei Läuteglocken sowie große Teile der mittelalterlichen Ausmalung der Kirche.53 Nach dem Wiederaufbau konnte die Gemeinde ihre Kirche im Frühjahr 1973 wieder einweihen. In der Zwischenzeit hatte sie die kath. Kirch nutzen können, das Verhältnis zwischen den beiden Konfessionen sei in Nettlingen dadurch „enger und vertrauensvoller“ geworden.54 Die mittelalterlichen Malereien an der Südwand des Kirchenschiffs konnten wieder hergestellt werden, später kehrte auch der restaurierte Barockaltar zurück. Die Kirche erhielt neue Glocken (1970) und eine neue Orgel (1979/83). Im Jahr 2007 wurde die Ausmalung des Chors wieder hergestellt, 2010 kam ein neuer Wandfries an der Nordwand des Kirchenschiffs hinzu.
Zum 1. September 2004 gründeten die Gemeinden Bettrum, Feldbergen, Himstedt, Nettlingen, Hoheneggelsen und Söhlde den Gemeindeverband Söhlde. Innerhalb des Gemeindeverbandes wollen die Gemeinden bei verschiedenen Aufgaben wie Kinder- und Jugendarbeit, Gemeindearbeit, Seelsorge, Öffentlichkeitsarbeit und Pfarrstellenbesetzung kooperieren und sie gemeinsam erfüllen.55 Für Nettlingen ist das Pfarramt Söhlde zuständig. 2016 übernahm der Gemeindeverband auch die Trägerschaft für die Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Nettlingen.56

Umfang

Das Dorf Nettlingen mit Helmersen. Bis April 2001 auch die ev. Einwohner von Dingelbe und Wöhle, dann umgepfarrt in die KG Garmissen.57

Aufsichtsbezirk

Sitz eines Archidiakonats der Diözese Hildesheim. – Seit etwa 1651 Insp. der Ämter Ruthe, Steinbrück und Steuerwald (ohne festen Superintendentursitz).58 Seit 1812 Sitz einer neu errichteten Insp., deren Sitz 1924 nach Schellerten verlegt wurde, seitdem KK Schellerten; 1952 Sitz nach Hoheneggelsen verlegt, seitdem KK Hoheneggelsen.59 Dieser zum 1. April 1976 in den KK Bockenem eingegliedert, zum 1. Januar 1978 umbenannt in KK Bockenem-Hoheneggelsen.60 Zum 1. Januar 2005 mit dem KK Elze-Coppenbrügge zum KK Hildesheimer Land vereinigt.61 Nach Fusion mit KK Alfeld seit 1. Januar 2011 KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze.62

Patronat

Der Archidiakon von Nettlingen. Nach zeitweiliger Aufhebung des Domkapitels (1810) der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau

Ursprünglich romanischer Saalbau mit leicht eingezogenem, gotischem Chor aus einem etwa quadratischen Joch mit fünfseitigem Schluss sowie Sakristeianbau im Süden und Leichenhaus im Norden, Chor und Anbauten vielleicht erste Hälfte 14. Jh., Langhaus älter. Bruchsteinmauerwerk, rundbogige Fenster, Strebepfeiler an Chor. Im Innern Triumphbogen zwischen Chor und Schiff, im Schiff flache Balkendecke, im Chor Kreuzrippengewölbe, an einer Gewölberippe Inschrift MCCCXXVIII (1328);63 Sakramentsnische in Nordostwand des Chores; Westempore. 1615 Neuausmalung. Erneuerung der Kirche 1680er Jahre. 1845 Nordwand nahe dem Turm bei Blitzeinschlag beschädigt und erneuert. 1907 Renovierung und Wiederherstellung bzw. Neufassung der mittelalterlichen Ausmalung (Adolf Quensen). 1960 Trockenlegung der Wände zum Schutz der Wandmalereien.64 1970 Kirche ausgebrannt (Ausstattung bis auf Altar zerstört, Wand- und Deckenmalerei nur an Südwand und im Chor wiederherstellbar), bis 1973 wiederaufgebaut. 2007 Malereien in Apsis- und Chorgewölbe in Form von 1907 wieder angebracht. Ausmalung: An Südseite Wandfries mit Szenen des NT (vermutlich 13. Jh.), an Nordseite Wandfries mit Szenen des AT (2010, Sibylle Springer, Bremen, gefördert von der Hanns-Lilje-Stiftung), in Chorgewölbe Krönung Marias und musizierende Engel65, am Nordpfeiler des Chorbogens gemaltes Epitaph für die Familie Rosenbusch66 (beides 2007 rekonstruiert).

Turm

Rechteckiger Westturm, im Kern romanisch, gotisch erneuert. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, verkupferter Turmhelm mit rechteckigem Ansatz und achteckig ausgezogener Spitze, Uhrgauben. Spitzbogige, gekuppelte Schallöffnungen, Turmhalle mit Tonnengewölbe und Spitzbogen zum Schiff. Nach Brand 1970 wiederhergestellt.

Vorgängerbau

In Südwand des Kirchenschiffs Mauerreste mit aufrechter Steinsetzung, Technik nur bis Anfang 11. Jh. angewandt.67

Ausstattung

Barocker Altar (1712/13, Jobst Heinrich Lessen, Goslar), zweistöckiger, architektonischer Aufbau, gegliedert mit gedrehten, girlandenumwundenen Säulen, verziert mit Engelsfiguren und Schnitzereien; in Predella Abendmahlsdarstellung; im Mittelfeld Bronzerelief mit Kreuzigungsszene, rechts und links über offenen Durchgängen Schnitzfiguren der Evangelisten Matthäus und Markus (Türen 1869 entfernt und während des Zweiten Weltkriegs in Hannover beim Restaurator verbrannt); im oberen Bildfeld Bronzerelief der Grablegung Christi, rechts und links Figuren der Evangelisten Johannes und Lukas; im gesprengten Giebel Figur des auferstandenen Christus. Altar bei Brand 1970 schwer beschädigt, später restauriert. – Stehender Taufengel (1941, Bildhauer Friedrich Buhmann), bei Brand 1970 gerettet.68 – Altarbild (Kreuzigungsszene) sowie einige Schnitzfiguren des früheren Altars (1685, unbekannter Meister, Marburg). – Frühere Ausstattung: Kanzel (1681, unbekannter Meister, Marburg), 1970 bei Brand zerstört. – Nettlinger Kruzifix (um 1100), seit 1930 im Landesmuseum Hannover, ältestes Exponat der Landesgalerie.69

Orgel

Um 1750 Neubau, Orgelbauer unbekannt: wahrscheinlich nicht Johann Conrad Müller (Hildesheim), stilistische Details deuten auf Orgelbauerfamilie Gloger.70 Zustand 1845: 18 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen.71 Bei Blitzeinschlag 1845 beschädigt, 1846 Reparatur und Umdisponierung durch Heinrich Schaper (Hildesheim), 17 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1929 Umbau und Erweiterung um ein zweites Manual, vorgenommen von Lothar Wetzel (Hannover), 22 II/P (HW, OW), mechanische Traktur und Schleiflade in Pedal und HW, pneumatische Traktur und Taschenlade in OW. 1962 restaurierte Emil Hammer (Hemmingen) das Instrument und entfernte das zweite Manual, außerdem Tieferstimmung, 13 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. Zweiter Bauabschnitt 1969, Emil Hammer (Arnum) erweiterte Orgel auf 18 I/P mechanische Traktur, Schleifladen. Stand unter Denkmalschutz, bei Brand am 11. März 1970 zerstört. 1979 Neubau der Gebrüder Hillebrand (Altwarmbüchen), 9 II/P (HW, OW), mechanische Traktur, Schleifladen; im zweiten Bauabschnitt 1983 vervollständigt auf 13 II/P (HW, OW), mechanische Traktur, Schleifladen. 2007 Umbau der Orgel, um Wartung des Instruments zu vereinfachen, ausgeführt von Orgelbauwerkstatt Christoph Grefe (Groß Ilsede).

Geläut

Drei LG, I: fʼ; II: asʼ; III: bʼ, Inschrift bei allen: „Gegossen 1970 für die St. Marien Kirche in Nettlingen nach dem Brand der Kirche am 11. März 1970“ (alle Bronze, Gj. 1970, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg).72 Nach Urteil des Glockensachverständigen P. Wilhelm Drömann ist das Geläut „eins der schönsten im Hildesheimer Lande.“73 – Früherer Bestand: Eine LG, Stephanusglocke (Bronze), Stiftung der Herren von Wobersnow; ersetzt 1812 mit einer LG (Bronze, Gj. 1734), vorher im Kloster Escherde; 1848 geborsten und zusammen mit einer LG (Bronze), die bislang auf dem Kirchendach über dem Chor gehangen hatte, umgegossen zu einer LG, Inschrift: „Zur Ehre Gottes tön ich hier, Gott unser Schutz hier für und für“ (Bronze, Gj. 1848, Friedrich Dreyer, Linden/Hannover); 1917 zu Kriegszwecken abgegeben. Als Ersatz eine LG f’, Inschrift: „O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort“ und „An Stelle der 1917 beschlagnahmten Glocke zum Andenken an die im Weltkriege gefallenen Gemeindeglieder, gestiftet von der Gemeinde Nettlingen-Helmersen“, Bild: Segnender Christus (Bronze, Gj. 1924, Firma Radler, Hildesheim); 1942 zu Kriegszwecken abgegeben.74 Ab 1947 besaß die Kirche wieder drei LG, I: fʼ, Inschrift (an Tafel am Glockenstuhl): „Nimm zu dir die Toten, verleihe uns Frieden, bleibe nahe uns, Gott! Als Heldengedächtnisglocke im Notjahr 1947 gegossen für die evang. luth. Kirche zu Nettlingen“ (Stahl, Gj. 1947, Firma Ulrich & Weule, Bockenem), Glockenguss gelang erst beim zweiten Versuch; II: asʼ, Inschrift: „GOT DORHC DIN CRVCE VRONE MITTEM HYMELRIKE“ (Gott, heilige [oder schmücke] [uns] durch dein Kreuz mit dem Himmelreich) (Bronze, Gj. um 1250/1300), nicht für Nettlingen gegossen, sondern mehrfaches Kriegsbeutestück, seit erste Hälfte 17. Jh. in Nettlingen75; III: aʼ Inschrift u. a.: „In honoreM DeI aC VsVs CaVsa“ (Bronze, Gj. 1717, Johann Dietrich Lampen, Hildesheim), 1942 zu Kriegszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen und 1947 zurück in Nettlingen.76 Wegen der „verunglückten Tonhöhe der kleinsten Glocke“ war ein „Geläut aller 3 Glocken unmöglich“.77 Alle drei LG bei Brand 1970 zerstört.78 – Eine SG, Inschrift: „O Rex glorie Christe veni cum pace“ (O König der Ehre, Christus, komm mit Frieden) (Bronze, Gj. 1302), bei Brand 1970 zerstört.79

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. um 1700, zweigeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel). – Kindergarten (Bj. um 1750, ehemalige Pfarrscheune, 1951 umgebaut). – Kindergarten 2 (Bj. um 1900, ehemaliges Feuerwehrgerätehaus). – Erweiterungsbau Kindergarten (Bj. 1995/96). – Gemeindehaus (Bj. 1954).

Friedhof

Alter kirchlicher Friedhof rund um die Kirche. Neuer kirchlicher Friedhof seit 1967 in Benutzung, FKap (Bj. 1974).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 8299-8315 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 5886-5910 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 1663-1670 (Visitationen); D 28 (EphA Hoheneggelsen); S 11a Nr. 7160 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 263, Nr. 60; Blume, Beiträge, S. 40-44; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 966; Mahr, Orgelbauer Müller, S. 433-441; Meyer, Pastoren II, S. 176-177; Pape, Schaper, S. 372-376; Reden-Dohna, Rittersitze, S. 302-305; Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 144-150.
B: 950 Jahre Nettlingen, hrsg. vom Rat der Gemeinde, [Nettlingen 1972]; Ernst Hüpsel und Friedrich Spanuth: Beiträge zur Heimatgeschichte von Nettlingen, 17 Hefte (Heimatmappe Nettlingen), [Nettlingen 1961-1972]; Hans Meyer-Roscher: Der Altar in St. Marien zu Nettlingen, in: Unser Hildesheimer Land 3 (1979), S. 242-243; Friedrich Spanuth: Die Freiherren von Bennigsen als Landdrosten von Gronau und Herren des adligen Gutes Nettlingen, in: Unser Hildesheimer Land 5 (1987), S. 120-122; Friedrich Spanuth: Das Memorienregister des Nettlinger Kalands von 1521, in: Jahrbuch der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte 49 (1951), S. 56-68.

GND

1075766788, Ev.-luth. Gemeindeverband Söhlde; 1075767237, Ev.-luth. Gemeindeverband Söhlde. Pfarrbezirk Söhlde


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 127.
  2. UB HS Hildesheim I, Nr. 68; MGH DD H II 479. Der Zehnte ist in einem ebenfalls auf 1022 datierten Besitzverzeichnis genannt, das allerdings erst im 12. Jh. niedergeschrieben wurde, inhaltlich jedoch zuverlässig erscheint, UB HS Hildesheim I, Nr. 67: in Nitelogon decima.
  3. UB HS Hildesheim I, Nr. 337.
  4. Grotefend, Saldern I, Nr. 1.
  5. Grotefend, Saldern I, Nr. 316; Reden-Dohna, Rittersitze, S. 302; Hüpsel & Spanuth 8; Hüpsel & Spanuth 9, S. 5.
  6. Grotefend, Saldern II, Nr. 679 und 683; Blume, Beiträge, S. 43; Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 145.
  7. Bertram, Bistum Hildesheim II, S. 306.
  8. Reden-Dohna, Rittersitze, S. 304; Spanuth, Freiherren, S. 121 f.; Blume, Beiträge, S. 44 mit einigen Fehlern.
  9. Meyer-Roscher, 400 Jahre, S. 147 f.
  10. Blume, Beiträge, S. 41.
  11. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1960.
  12. Cal. UB III, Loccum, Nr. 213a.
  13. Kleinau, Neuer Text, S. 90; Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 145; Blume, Beiträge, S. 42.
  14. RG Online, RG II 05404, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/2/5404, 17.05.2018.
  15. RG Online, RG VII 02672, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/7/2672, 17.05.2018.
  16. LkAH, L 5h, unverz., Hoheneggelsen, Visitation 1967 (Durch Dekret des Königs Jerome. 155 Jahre Kirchenkreis Nettlingen-Schellerten-Hoheneggelsen, von Sup. Hans Meyer-Roscher).
  17. Hüpsel & Spanuth 1, S. 1.
  18. Hüpsel & Spanuth 1, S. 3.
  19. UB HS Hildesheim V, Nr. 599; ebd. VI, Nr. 50.
  20. UB HS Hildesheim VI, Nr. 19; UB Stadt Hildesheim II, Nr. 377, 886 und 1088 und 1373; UB Stadt Hildesheim II, Nr. 892
  21. UB Stadt Hildesheim II, Nr. 862.
  22. RG Online, RG IV 00638, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/638, 17.05.2018.
  23. Spanuth, Memorienregister, S. 57.
  24. Spanuth, Memorienregister, S. 60.
  25. Spanuth, Memorienregister, S. 63.
  26. Spanuth, Memorienregister, S. 66.
  27. Meyer, Kirchenvisitationen, S. 140.
  28. Bertram, Bistum Hildesheim II, S. 422 ff.; Plath, Konfessionskampf, S. 314 f.
  29. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 4 und 22 ff.; Butt, Herrschaft, S. 42 ff.
  30. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,2,1, S. 769 ff.
  31. Spanuth, Quellen, S. 261.
  32. Hüpsel & Spanuth 1, S. 6: 1609: Nettlingen sei seit über 50 Jahre ev., 1649: Nettlingen sei seit über 100 Jahren luth.
  33. Bertram, Bistum Hildesheim II, S. 422 ff.; Hüpsel & Spanuth 1, S. 6.
  34. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.; Butt, Herrschaft, S. 58 ff.
  35. Spanuth, Quellen, S. 286.
  36. Engfer, Visitation, S. 127.
  37. Hüpsel & Spanuth 1, S. 7 f.
  38. Plath, Konfessionskampf, S. 314 f.
  39. Plath, Konfessionskamp, S. 349.
  40. Reden-Dohna, Rittersitze, S. 304.
  41. Hüpsel & Spanuth 2, [S. 19].
  42. Meyer, Pastoren II, S. 177; Hüpsel & Spanuth 1, S. 12.
  43. Zit. Hüpsel & Spanuth 1, S. 14.
  44. Hüpsel & Spanuth 1, S. 15.
  45. Hüpsel & Spanuth 2, [S. 5].
  46. LkAH, S 1 H III Nr. 318a, Bl. 30.
  47. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1941.
  48. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1954.
  49. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1947.
  50. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1947 und Visitation 1954.
  51. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1954.
  52. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1954.
  53. Hüpsel & Spanuth 17, S. 57 ff. (mit Abbildungen).
  54. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1973.
  55. KABl. 2004, S. 158; KABl. 2015, S. 142 ff.
  56. KABl. 2016, S. 72.
  57. KABl. 2001, S. 64.
  58. Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 123.
  59. Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 124 f.; KABl. 1952, S. 153.
  60. KABl. 1977, S. 36 und 145.
  61. KABl. 2005, S. 5 ff.
  62. KABl. 2011, S. 70 ff.
  63. DI 88, Landkreis Hildesheim, A1, Nr. 2 (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016a1000205.
  64. Hüpsel & Spanuth 2, [S. 1 ff.].
  65. DI 88, Landkreis Hildesheim, Nr. 76† (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016k0007603; Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, Fig. 67 und 68.
  66. DI 88, Landkreis Hildesheim, Nr. 366† (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016k0036602.
  67. Hüpsel & Spanuth 1, S. 1.
  68. Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 263, Nr. 60.
  69. http://kulturerbe.niedersachsen.de/viewer/piresolver?id=record_kuniweb_675859, 18.05.2018.
  70. Mahr, Orgelbauer Müller, S. 442 f.; Hüpsel & Spanuth 17, S. 54.
  71. Mahr, Orgelbauer Müller, S. 433.
  72. Hüpsel & Spanuth 17, S. 65 f.
  73. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1973.
  74. Hüpsel & Spanuth 2, [S. 10 ff].
  75. DI 88, Landkreis Hildesheim, Nr. 8† (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016k0000805; Hüpsel & Spanuth 2, [S. 10].
  76. Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 149; Hüpsel & Spanuth 2, [S. 10].
  77. LkAH, L 5h, unverz., Nettlingen, Visitation 1954, Einschätzung des Glockensachverständigen.
  78. Hüpsel & Spanuth 17, S. 65 f.; Drömann, Glocken Lkr. Hildesheim, S. 43.
  79. DI 88, Landkreis Hildesheim, Nr. 6† (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016k0000601; Hüpsel & Spanuth 2, [S. 10].