Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze | Patrozinium: Lukas | KO: Calenberger KO von 1569

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Orts- und Kirchengeschichte

Das Dorf Garmissen, heute Ortsteil der Gemeinde Schellerten, ist urkundlich erstmals im Jahr 1053 nachweisbar, als Ks. Heinrich III. dem Hildesheimer Bf. Azelin Land in villis Germaredessun 1 übergab. Die Familie von Garmissen, die bis 1813 das örtliche Rittergut besaß, lässt sich seit der ersten Hälfte des 13. Jh. urkundlich belegen, u. a. mit Johannes de Germerdissen2 um 1218/20 und mit den Brüdern Thegenhard und Johann von Germardissen 3 1230. Auch das Kloster Loccum zählte zu den Landbesitzern in Garmissen, der Zehnt war im Besitz des Reichsstifts Gandersheim. Garmissen zählte zunächst zum Amt Peine des Hochstifts Hildesheim (Go Eggelsen) und kam in der zweiten Hälfte des 15. Jh. zum neuen Amt Steinbrück.4 Nach Ende der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) fiel Garmissen mit dem gesamten Amt Steinbrück an das welfische Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel und wurde 1643 mit der Restitution des Großen Stifts wieder hildesheimisch. Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses kam das Gebiet des Hochstifts 1803 an Preußen. In der Zeit des Kgr. Westphalen (1807-1813) gehörte Garmissen zum Kanton Otbergen im DistriktHildesheimdes Departements Oker. Danach kam das Dorf, nun im Kgr. Hannover, wieder an das Amt Steinbrück, das 1859 im Amt Marienburg aufging. Mit der Annexion des Kgr. Hannover wurde Garmissen 1866 wieder preußisch und gehörte seit 1885 zum neuen Lkr. Marienburg (1946 Lkr. Hildesheim-Marienburg, 1977 Lkr. Hildesheim). 1974 schloss sich Garmissen mit elf weiteren Ortschaften zur Einheitsgemeinde Schellerten zusammen. Zum Kirchspiel gehören auch die Dörfer Garbolzum, als Svitbaldigehusun 1053 ersterwähnt,5 und seit 1703 auch das unmittelbar benachbarte Ahstedt, Ersterwähnung 1234 als Asenstede.6 Während Garbolzum ebenfalls zum Amt Steinbrück gehörte, zählte Ahstedt ursprünglich zur Go Borsum und später zum hildesheimischen Amt Steuerwald, das nach Ende der Stiftsfehde Teil des Hochstifts blieb. Das Kirchspiel ist ländlich geprägt, das Dorf Garbolzum besaß von 1888 bis 1975 einen Bahnhof. 1970 heißt es im Visitationsbericht, abseits der Hauptverkehrsstraßen hätten die drei Orte „dörfliches Leben besonders bewahrt“.7 1810 hatten Garmissen, Ahstedt und Garbolzum zusammen knapp 1.000 Einwohner, 1909 gut 1.000 und 1995 etwa 1.500.

Kirche, Ansicht von Südosten, vor 1957

Kirche, Ansicht von Südosten, vor 1957

Erst in der zweiten Hälfte des 14. Jh. ist mit Bertram kerchere to Ghermersen 8 ein Ortsgeistlicher namentlich fassbar. Der Altar der Kirche sei 1489 geweiht worden.9 Nachdem die Truppen des Schmalkaldischen Bundes Hzg. Heinrich den Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel 1542 vertrieben hatten, setzten Lgf. Philipp von Hessen und Kfs. Johann Friedrich von Sachsen eine Statthalterregierung ein, die in dem besetzten Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel die Reformation einführte. Johannes Bugenhagen, Martin Görlitz und Antonius Corvinus visitierten im gleichen Jahr die Gemeinden des Fsm., um die einzelnen Pfarrer zu begutachten; 1543 erschien die Christlike kerken-ordening im lande Brunschwig, Wulffenbüttels deles, die Corvinus und Görlitz verfasst hatten; 1544 fand eine weitere Generalvisitation statt.10 In Garmissen wirkte 1542 P. Heinrich Tiede (amt. 1542-1566), ein ehemaliger Dominikanermönch aus dem Kloster St. Pauli in Hildesheim. Nach Rückkehr des kath. Hzg. Heinrich des Jüngeren 1547 und dessen Versuchen, das Fsm. zu rekatholisieren, musste P. Tiede das Dorf vermutlich für einige Zeit verlassen. Heinrichs Sohn und Nachfolger Hzg. Julius, der 1568 die Regierung übernahm, führte im gleichen Jahr erneut die luth. Lehre im Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel ein, ließ die Gemeinden wiederum visitieren und erließ 1569 die später sogenannte Calenberger Kirchenordnung.11 P. Heinrich Günther (amt. 1566-vielleicht 1577) versorgte auch das hildesheimische Ahstedt, überzeugte die Visitatoren von 1568 bei der theologischen Prüfung nicht („Hat schlecht ding respondiert“), feierte die Messe auf katholische Weise und war verheiratet.12 In den Visitationsprotokollen von 1542 ist vermerkt, dass die Gemeinde das Patronat über die Kirche hatte, ihren Geistlichen also selbst wählen durfte („ist ein pawer lehn darselbst der Menner“13). 1568 heißt es hingegen, die Pfarre gehe „von den junckhern zu Garmessen und von den mennen im dorf zu lehen“.14 Nach langwierigen Streitigkeiten einigten sich die Gemeinde und die Familie von Garmissen 1665 darauf, die Patronatsrechte abwechselnd wahrzunehmen.15 Mit der Restitution des Großen Stifts bekam das ev. Dorf Garmissen mit dem Hildesheimer Bf. 1643 einen kath. Landesherrn.
Eine Orgel erhielt die Kirche in Garmissen 1653, ein Jahr später findet sich unter den Ausgaben der Gemeinde auch ein Posten für den Organisten („das positiv zu schlagen“).16 Etwa 1703 schloss sich die Gemeinde Ahstedt, in deren Kapelle bislang der Borsumer Pfarrer katholische Messen gefeiert hatte, dem luth. Kirchspiel Garmissen an.17 Die Neugestaltung und Erweiterung der Garmisser Kirche steht im Zusammenhang mit dieser Vergrößerung des Kirchspiels. In einer Beschreibung der luth. Dörfer im Hochstift Hildesheim heißt es 1730 zu Garmissen (Garmssen): das Beste an der Pfarre sei „die gute Veranstaltung zum Unterhalt der hinterbliebenen Prediger-Witwen“.18 Ahstedt (Achstedt) wird als Tochtergemeinde (filial) von Garmissen bezeichnet. Bei der Wahl P. Karl Friedrich Stolles (amt. 1747-1788) kam es zu Streitigkeiten im Kirchspiel, da die Ahstedter ebenfalls an der Wahl teilnehmen wollten, die Garmisser sie aber erfolgreich daran hinderten (die Gemeindeglieder aus Ahstedt erhielten das Stimmrecht erst in den 1960er Jahren).19 P. Stolles war seit 1772 auch Sup. der Ämter Steuerwald, Steinbrück und Ruthe. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn P. Georg Philipp Stolle (amt. 1788-1834) die Pfarre in Garmissen. Er ließ 1797 die Kirche instand setzen. Sowohl Schiff als auch Turm seien „äusserst baufällig“ gewesen, schrieb P. Stolle in einem Bericht, den er in der Turmkugel deponierte. Weiter berichtet P. Stolle, er habe „aus Mangel werkverständig und geschickter Arbeitsleute die geringsten Kleinigkeiten selbst […] angeben und vorzeichnen“ und „manches Mahl so gar mit machen müssen.“20 Die Kapelle in Ahstedt wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. aufgehoben und zu einer Schule umgebaut.21

Kirche, Blick zum Altar, vor 1957

Kirche, Blick zum Altar, vor 1957

Im Jahr 1901 gründete sich in Garmissen der Gustav-Adolf-Frauenverein, der auch während der NS-Zeit weiter bestand. Die beiden Garmisser Pastoren P. Otto Schrader (amt. 1920-1934) und P. Johannes Ley (amt. 1935-1951) standen kirchenpolitisch auf Seiten der BK. Ein Teil der Gemeinde stimmte bei der Pfarrerwahl gegen P. Ley, „hauptsächlich aus NS-Gründen“, wie der Visitator 1948 rückblickend festhielt; daraus entwickelte sich jedoch keine aktive Opposition gegen P. Ley.22 Bei der KV-Wahl 1933 gingen zwei der vier Sitze an DC-Kandidaten, die ihre Mandate jedoch 1938 niederlegten.23 1941 beschrieb der Visitator das Kirchspiel als „‚konservativ‘ ausgerichtete Bauerngemeinde“24, im Visitationsbericht von 1964 heißt es rückblickend: „In Garmissen und Garbolzum war der Nationalsozialismus stark verwurzelt.“25
Nach Kriegsende übernahm die Kirchengemeinde zum 1. Juli 1945 die Trägerschaft des NSV-Kindergartens. Seit 1948 war er im Pfarrhaus untergebracht26, 1958 erhielt er einen Neubau und seit 2001 trägt er wie die Kirchengemeinde den Namen St. Lukas. 1947 beschäftigte die Kirchengemeinde auch eine Gemeindeschwester, 1964 war diese Stelle jedoch unbesetzt, da zwei diakonische Einrichtungen die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde sprengten.27 Später übernahm die Arbeitsgemeinschaft Diakonie-Sozialstation Schellerten-Söhlde die Garmisser Schwesternstation. Mit dem Zuzug von Geflüchteten stieg seit 1945 die Zahl der Katholiken im Kirchspiel Garmissen; die ev. Gemeinde stellte die Lukaskirche seit 1946 alle zwei Wochen für kath. Messen zur Verfügung („mit Orgel aber ohne Glocken“).28 1962 ließ die Gemeinde ein neues Pfarrhaus bauen und 1963 ein Gemeindehaus.
Stelleneinsparungen führten 1991 zur pfarramtlichen Verbindung der Gemeinden Garmissen, Feldbergen und Oedelum, Sitz des Pfarramtes wurde Garmissen. Zum 1. Juni 1999 schied die Kirchengemeinde Feldbergen wieder aus dem Pfarrverbund aus.29 Seit 1. Januar 2004 ist die Gemeinde Garmissen Mitglied des Kirchengemeindeverbandes Region Schellerten, zu dem auch die Gemeinden Kemme, Oedelum, Rautenberg, Schellerten und Wendhausen zählen. Die Gemeinden vereinbarten eine enge inhaltliche, personelle und finanzielle Zusammenarbeit bei der Erfüllung ihrer gemeindlichen Aufgaben.30 Zunächst bildeten Garmissen und Oedelum einen von drei Pfarrbezirken des Kirchengemeindeverbandes; mit der Reduzierung auf zwei Pfarrbezirke kam 2008 noch die Gemeinde Rautenberg mit der Kapellengemeinde Borsum hinzu.

Umfang

Die Dörfer Garmissen und Garbolzum, außerdem Ahstedt (seit 1703), sowie das überwiegend kath. Adlum (etwa seit Anfang der 1940er Jahre).31 Seit 2001 auch die Orte Dingelbe und Wöhle (vorher Nettlingen).32

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Nettlingen der Diözese Hildesheim. – Nach der Reformation um 1544 der Superintendentur Bockenem unterstellt, 1569 zur neu errichteten Insp. Niederfreden. Seit etwa 1651 Insp. der Ämter Ruthe, Steinbrück und Steuerwald (ohne festen Superintendentursitz).33 1812 zur neu errichteten Insp. Nettlingen, deren Sitz 1924 nach Schellerten verlegt, seitdem KK Schellerten; 1952 Sitz nach Hoheneggelsen verlegt, seitdem KK Hoheneggelsen.34 Dieser zum 1. April 1976 in den KK Bockenem eingegliedert, zum 1. Januar 1978 umbenannt in KK BockenemHoheneggelsen.35 Zum 1. Januar 2005 mit dem KK Elze-Coppenbrügge zum KK Hildesheimer Land vereinigt.36 Nach Fusion mit KK Alfeld seit 1. Januar 2011 KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze.37

Patronat

Ursprünglich die Gemeinde, ab 1665 Gemeinde abwechselnd mit Inhaber des Ritterguts (bis 1813 Familie von Garmissen, ab 1814 Familie Schlüter). Gutspatronat 1984 erloschen (wegen Verkauf des Gutes Garmissen).38

Kirchenbau

Rechteckiger Saalbau, ursprünglich errichtet im 15. Jh. (vor 1489), 1703 nach Süden verbreitert und umgestaltet. Bruchsteinmauerwerk, Satteldach mit Dachgauben, hohe Rechteckfenster, über nördlicher Tür Doppelwappen von Garmissen/von Dassel, 1703. Im Innern Tonnengewölbe, u-förmige Holzempore, an der Ostwand vergitterte Sakramentsnische. 1797 Reparatur der Kirche. 1953/54 Innenrenovierung. Grundlegende Sanierung 2006-08.

Turm

Querrechteckiger Westturm, im Norden in einer Flucht mit Schiff, im Süden umbaut, errichtet (vermutlich) im 15. Jh. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, an Längsseiten je zwei spitzbogige, gekuppelte Schallöffnungen, an Querseiten je eine rundbogige, gekuppelte Schallöffnung; Turmhelm mit rechteckigem Ansatz zu achteckiger Spitze ausgezogen, Auslegestuhl für Uhrschlagglocke nach Norden, Uhrziffernblatt nach Osten und Westen.

Ausstattung

Barocker Kanzelaltar (1704, Andreas Bartels, Hildesheim, Stiftung des Patrons Johann Georg von Garmissen), Kanzel zwischen zwei gedrehten Säulen, links davon Moses, rechts Johannes der Täufer; der vorgezogene Schalldeckel von zwei Engeln mit Palme und Krone gestützt; an den Kanzelwandungen Christus sowie Markus und Lukas, als Bekrönung Christus mit Siegesfahne, unterhalb der Kanzel Abendmahlsgemälde, an Rückwand der Kanzel Ölbild mit Kreuzigungsszene.39 Altar 1995/96 restauriert. – Sandsteintaufe mit Taufschale von 1936.

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, August 1955

Garmissen, Orgel, August 1955

Orgel

Erste Orgel 1653, Orgelbauer unbekannt, möglicherweise 7 I, Springlade.40 1693/94 reparierte Heidenreich Esaias Kappen (Hildesheim) die Orgel. 1740 Neubau unter Verwendung des vorhandenen Pfeifenmaterials durch Johann Georg Müller (Hildesheim), 10 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen. 1798/99 Erweiterung um ein eigenständiges Pedal durch Gottlieb Henke (Garmissen), 16 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1840 Instandsetzung und Änderung der Disposition durch Ernst Lindrum (Goslar). Dispositionsänderung zwischen 1799 und 1858. 1872 Erweiterung um ein zweites Manual (Hinterwerk) durch Heinrich Schaper (Peine), 20 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1895 Umbau zu romantischem Klangbild, ausgeführt von August Schaper (Hildesheim), 18 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1905 weiterer Umbau durch August Schaper. 1954/55 Umbau durch die Hildesheimer Orgelbauwerkstatt, Rekonstruktion des Zustands von 1740, Pedal mit Disposition von 1799, Hinterwerk von 1872 unverändert erhalten, 20 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1997/98 Instandsetzung und Restaurierung des Gehäuses durch Gebrüder Hillebrand (Altwarmbüchen), 20 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen; 2010 restauriert – Denkmalorgel.41

Geläut

Drei LG, I: f’, Inschrift u. a.: „An einer Glocken kann man sporen / die ding so einem prediger gehoren / Gott loben und fuhren ein rechte Lahr / das Volk versammeln und die Schaar / zur Kirchen und zu aller Zucht / Bringt gut Exempel gute Frucht“42 (Bronze, Gj. 1650, Henni Lampe, Hildesheim), restauriert 2009/2010; II: g’ (Bronze, Gj. 1921, Johann Jacob Radler, Hildesheim); III: b’ (Bronze, Gj. 1967, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg). Eine SG, (Bronze), zu Kriegszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen und seit 1947 wieder in der Kirche, stillgelegt.43

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1962, Vorgängerbau Fachwerkhaus, Bj. 1692, 1962 abgerissen). – Gemeindehaus (Bj. 1963). – Küsterhaus (Bj. 1596). – Kindergarten (Bj. 1958, Nebengebäude 1963, Erweiterung 1982).

Friedhof

Am südöstlichen Dorfrand, Eigentum der KG, 1954 erweitert. FKap (Bj. 1970).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 3523-3539 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 651 (Spec. Landeskonsistorium); A 6 Nr. 2581-2588 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 752-755 (Visitationen); D 28 (EphA Hoheneggelsen); S 11a Nr. 7417 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 486; Klapprott u. a., Unbekanntes entdecken, bes. S. 34-35; Mahr, Orgelbauer Müller, S. 213-222; Meyer, Pastoren I, S. 303; Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 130-131; Pape, Palandt, S. 223-230; Pape, Schaper, S. 108-113 und 409-414; Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 49-51.
B: Wilhelm Kaune: Das Geschlecht derer von Garmissen, in: Hildesheimer Heimat-Kalender 200 (1969), S. 86-89. Wilhelm Kaune: Eine Pfarrwahl mit Hindernissen, in: Unser Hildesheimer Land 4 (1982), S. 165-166; Johannes Krüger: Monographie der Barock-Orgel zu Garmissen, Ms. 1955; Hans Meyer-Roscher: Eine Pfarrwahl im Jahre 1593, in: Niedersachsen. Zeitschrift für Heimat und Kultur 66 (1966), S. 207-218.

GND

2110838-9, Evangelisch-Lutherische Sankt-Lukas-Kirchengemeinde (Garmissen).


Fußnoten

  1. UB HS Hildesheim I, Nr. 91.
  2. Przybilla, Edelherren von Meinersen, S. 586, Nr. 104. In den Annales Corbeiae Saxonicae antiqui subinde continuati wird bereits für das Jahr 1042 ein Heyno de Garmsen genannt (Leibniz, Scriptores II, S. 304), allerdings handelt es sich bei den Annales um eine neuzeitliche Fälschung.
  3. UB HS Hildesheim II, Nr. 287.
  4. Blume, Beiträge, S. 54 f. Bei der ursprünglichen Übertragung der Go Eggelsen an die Burg Steinbrück (1425) sind die Dörfer Garmissen und Oedelum ausgenommen, Sudendorf, UB IX, Nr. 54,4 und 5.
  5. UB HS Hildesheim I, Nr. 91 und ebd., S. 806.
  6. UB HS Hildesheim II, Nr. 402.
  7. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1970.
  8. UB HS Hildesheim VI, Nr. 678.
  9. Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 50. Mithoff, Kunstdenkmale III, S. 37: „Eine Pergament-Handschrift berichtet u. a. über die Einweihung des Hauptaltars, sowie der Nebenaltäre i. J. 1489.“
  10. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 4 und 22 ff.; Butt, Herrschaft, S. 42 ff.
  11. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 5 und 83 ff.
  12. Spanuth, Quellen, S. 285.
  13. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 142.
  14. Spanuth, Quellen, S. 285.
  15. Kaune, Pfarrwahl, S. 165.
  16. Zit. in LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1989.
  17. Kaune, Pfarrwahl, S. 165.
  18. Evangelischer Kirchenstaat, S. 119 f.
  19. Kaune, Pfarrwahl, S. 166; LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1964.
  20. Abschrift in LkAH, S 9/Garmissen.
  21. NLA HA Hann. 83 II Nr. 7006, http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2943928.
  22. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1948.
  23. LkAH, S 1 H III Nr. 318, Bl. 7.
  24. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1941.
  25. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1964.
  26. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1948.
  27. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1964.
  28. LkAH, S 1 H III Nr. 318, Bl. 8; LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1948.
  29. KABl. 1991, S. 64 f.; KABl. 1999, S. 90.
  30. KABl. 2004, S. 149 ff., KABl. 2014, S. 23 ff.
  31. LkAH, L 5h, unverz., Rautenberg, Visitation 1944: die „drei evangelischen Familien in Adlum“ halten sich nach Garmissen. Visitation 1951: „Adlum zählt zu Garmissen.“
  32. KABl. 2001, S. 64.
  33. Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 123.
  34. Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 124 f.; KABl. 1952, S. 153.
  35. KABl. 1977, S. 36 und 145.
  36. KABl. 2005, S. 5 ff.
  37. KABl. 2011, S. 70 ff.
  38. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1989.
  39. Meyer-Roscher, Kanzelaltäre, S. 31 f.
  40. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1989, darin: „Zur Geschichte der Denkmalorgel zu Garmissen“.
  41. KABl. 1952, S. 160; LkAH, B 1 A, Nr. 4587 (Verzeichnis der Denkmalsorgeln der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Stand 01.10.1958).
  42. Drömann, Glocken Lkr. Hildesheim, S. 70.
  43. LkAH, L 5h, unverz., Garmissen, Visitation 1995.