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Stade, St. Cosmae und St. Nicolai
Schriftlich ist Stade erstmals im Chronicon sive Gesta Saxonum genannt, das Bf. Thietmar von Merseburg (amt. 1009–1018) in den Jahren 1012 bis 1018 verfasste: Thietmar berichtet von einem normannischen Angriff auf Stethu im Jahr 994. Stade war etwa im 8. Jh. als Hafenmarktsiedlung entstanden, wohl im 11. Jh. kam eine erzbischöfliche Siedlung hinzu. Ein archäologisch nachgewiesener Ringwall auf dem Spiegelberg lässt sich auf die Zeit um 1000 datieren.Stade, St. Wilhadi
Südlich der Hafenmarktsiedlung Stade ließ der Bremer Erzbischof wohl im 11. Jh. auf eigenem Grund eine weitere Siedlung anlegen, der Ks. Konrad II. († 1039) im Jahr 1038 Marktrecht verlieh, einschließlich Münz- und Zollrecht (in loco Stadun nominato in predio ecclesiastico mercatum ex integro construendi, bannum et theloneum nec non etiam monetam). Im Jahr 1063 wurde Ebf. Adalbert I. (amt. 1043–1072) Lehnsherr der Stader Grafen, die ihre Gft. nun als erzbischöfliches Lehen besaßen.Stade, St. Wilhadi und St. Cosmae-Nicolai
Die „Vereinigten Kirchengemeinde St. Wilhadi und St. Cosmae-Nicolai“ gründete sich zum 1. April 1934 als Zusammenschluss der beiden Stader Gemeinden St. Wilhadi und St. Cosmae-Nicolai. Das Pfarramt der Großgemeinde umfasste vier Stellen, darunter die Suptur. des KK Stade und seit 1936 die LSuptur. des Sprengels Stade. Der 1934 gebildete KV der Vereinigten KG war deutschchristlich dominiert. Sup. Paul Friedrich Crusius (amt. 1933–1959), Mitglied der DC (wohl bis 1935) und seit 1935 der NSDAP, gründete im Juli 1934 eine Ortsgruppe der DC in Stade (anscheinend ohne Erfolg).Stade, Strafanstalt
Die Strafanstalt Stade besaß in der zweiten Hälfte des 19. Jh. kurzzeitig einen eigenen Geistlichen: Im Januar 1857 übernahm der bisherige interimistische Garnisonprediger P. Conrad Bernhard Vogelsang (amt. 1857–1868) das Gefängnispfarramt. Seit 1862 führte die Strafanstalt anscheinend eigene Kirchenbücher. Nach P. Vogelsangs Weggang versah P. coll. Barthold Heinrich Umland (amt. 1869/70–1872) das Pfarramt an der Strafanstalt; er war gleichzeitig Lehrer am Stader Gymnasium.Stadt Elbingerode (Harz)
Das Gebiet um Elbingerode gehörte ursprünglich zum Bereich des königlichen Jagdhofs Bodfeld, den Ks. Heinrich II. 1008 samt Zubehör dem Stift Gandersheim schenkte. Elbingerode selbst bestand als Ortschaft zu diesem Zeitpunkt noch nicht.Stadtoldendorf
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Staffhorst
Urkundlich ist die Streusiedlung Staffhorst erstmals im Jahr 1069 erwähnt: Gisla, Kanonissin im Stift Bassum, übertrug Ebf. Adalbert von Hamburg-Bremen (amt. 1043–1072) drei Hufen in loco qui dicitur Staphorst (im Ort, der Staphorst genannt wird).Stapel
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