Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Hameln-Pyrmont | Patrozinium: Maria1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

Der historische Ortskern Hämelschenburgs liegt südlich der seit dem frühen 14. Jh. belegten Burganlage und entstand „vermutlich durch die Umsiedlung der Bewohner des Dorfes Hermersen vor die Burg“.2 Die Gf. von Everstein besaßen opidum Hemerschenborch als Lehen des Bf. von Minden, wie aus einem Lehnregister der ersten Hälfte des 14. Jh. hervorgeht.3 1408 kam die Burg zusammen mit den übrigen eversteinischen Gütern in den Besitz der welfischen Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg (Fsm. Calenberg, 1495: Fsm. Calenberg-Göttingen, „Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). Seit 1437 war Hämelschenburg als braunschweig-lüneburgisches Lehen im Besitz der Familie von Klencke, die bis heute Eigentümerin des Schlosses ist (1487 zerstört, ab 1493 Wiederaufbau, 1544 abgebrannt, ab 1588 Neubau als Wasserschloss; ein Hauptwerk der Weserrenaissance).4 Auch die Gerichtsbarkeit über Hämelschenburg lag bei der Familie von Klencke (geschlossenes Patrimonialgericht). Eine Abbildung von Schloss, Ort und Kirche ist aus der Mitte des 17. Jh. überliefert (Merian-Stich).5 In französischer Zeit zählte Hämelschenburg von 1810 bis 1813/14 zum Kanton Aerzen im Distrikt Rinteln des Leinedepartements im Kgr. Westphalen. Danach gehört das Dorf, nun im Kgr. Hannover, zum restituierten Patrimonialgericht Hämelschenburg, das Ende Oktober 1850 in das Amt Hameln eingegliedert wurde (1854–59 beim kurzzeitig wieder hergestellten Amt Aerzen). Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Hämelschenburg 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung kam der Ort 1885 zum Kr. Hameln, der 1922 im Lkr. Hameln-Pyrmont aufging. Seit 1973 gehört Hämelschenburg zur neugegründeten Gemeinde Emmerthal. Zur Sozialstruktur des Kirchspiels schrieb der Ortspastor 1959: „Zwei kleine Rittergüter, 48 kleine und mittlere Bauernhöfe, zumeist bergiges Land von nicht hohem Ertrag […] Etwa 2/3 der Bevölkerung ist Arbeiterbevölkerung.“ Um 1820 lebten knapp 1.200 Menschen in den fünf Kirchspieldörfern Amelgatzen, Deitlevsen, Gellersen, Hämelschenburg und Welsede, 1940 zählte das Kirchspiel 1.150 Gemeindeglieder, 1947 rund 2.220 und 2017 780.

Kirche, Außenansicht

Kirche, Außenansicht

Kirchlich gehörten Hämelschenburg und die übrigen Kirchspieldörfer ursprünglich zur Parochie Ohsen. Eine Burgkapelle ist 1405 belegt. In diesem Jahr stifteten mehrere Burgmannen und Geistliche, unter ihnen der Ohsener Pfarrer Wesselus Sterneberg, „zum Lobe Gottes, der Jungfrau Maria, St. Mauritii, der 10.000 Ritter und aller Heiligen, und zur Förderung des Gottesdienstes einen ewigen Altar in der Kapelle des Schlosses Hermenschenborg im Kirchspiel Ohsen“.6 Bf. Otto IV. von Minden (amt. 1403–1406) bestätigte die Altarstiftung. Auch Gf. Hermann VII. von Everstein († 1413) leistete einen Beitrag zur Ausstattung der Stelle, damit „ein Priester daselbst wohnen und zu ewigen Zeiten bleiben möge“.7 1420 bestätigte Bf. Wilbrand von Minden (amt. 1406–1436) eine Stiftung (wohl Zustiftung) der Knappen Hermann von Stockem und Bernd Kanne und gewährte das Patronatsrecht; die Priesterpfründe erhielt Hermann Leveke.8 Die Kapelle erhielt allerdings keine Pfarrrechte; Hämelschenburg gehörte weiterhin zum Kirchspiel Ohsen und die Marienkapelle hatte den Status einer Privatkapelle. Nach einer Zerstörung vor 1450 ließ Wilcken Klencke wie Kapelle neu errichten, da Hämelschenburg „so ferne und weit von der parkercken to osen“ gelegen sei.9 Bf. Albrecht von Minden (amt. 1436–1473) bestätigte Klencke das Patronatsrecht über die Kapelle. Auch Welsede besaß bereits in vorref. Zeit eine Kapelle.10

Kapelle Welsede, Blick zum Altar, 1936

Kapelle Welsede, Blick zum Altar, 1936

Als das Kirchspiel Ohsen um 1542/43 zur luth. Lehre wechselte, änderte sich an dieser Konstellation zunächst nichts. Die Vikarie an der Kapelle Hämelschenburg hatte vor und nach der Reformation ein Peter inne, „so zu der Zeit im Pabstumb Bruder Peter genannt worden“.11 Im Jahre 1544 brannte die gesamte Schlossanlage Hämelschenburg vermutlich einschließlich der Kapelle ab. Die 1563 auf den Grundmauern ihrer Vorgängerin errichtete Kapelle ist einer der frühesten protestantischen Kirchenbauten in Norddeutschland; Bauherr war Ludolf Klenke.12
Den Status einer eigenständigen Parochie erlangte Hämelschenburg schließlich Anfang des 17. Jh. Im Jahre 1602 beklagte sich Petrus Detmari (amt. 1600–1624), Pastor des Kirchspiels Ohsen, bei „Ehrn Heinrich Klenke, Hausprediger zu Hamelschenburgk“ über Eingriffen in seine Parochialrechte.13 Der langjährige P. Heinrich Klenke (amt. 1567–1613), ordiniert von Martin Chemnitz, hatte anscheinend seine Kompetenzen überschritten und Amtshandlungen (Actus ministeriales) vorgenommen, für die P. Detmari zuständig war. Die fälligen Gebühren hatten die Gemeindeglieder aus Hämelschenburg, Gellersen und Amelgatzen dementsprechend an P. Klenke und nicht an P. Detmari gezahlt. Die Besoldungsurkunde für P. Klenkes Nachfolger P. Christoph Siltmann (amt. 1613–1615) verdeutlicht, dass Hämelschenburg mittlerweile von Ohsen abgetrennt worden war: Die Untertanen – also die Bevölkerung Hämelschenburgs – sollten „dasjenige was sie von alters her wegen der Begräbniße den Pastoren und Küster zu Ohsen gegeben gleicher gestalt denen Pastoren und Küster alhie“ geben.14
Kurz vor ihrem Tod bestimmte Anna von Holle († 1630), Witwe des Georg Klencke († 1609), dass der Pastor von Hämelschenburg jedes Jahr an ihrem Todestag „15,- Mark an Witwen ehemaliger Gutsarbeiter in einer Gedenkfeier in der Kirche“ verteilen sollte. Dieser sogenannte Hollentag wird bis heute gefeiert.15

Schloss mit Kirche (unten links), Erdgeschoss, Grundriss, aufgenommen von E. Wolf, vor 1871

Schloss mit Kirche (unten links), Erdgeschoss, Grundriss, aufgenommen von E. Wolf, vor 1871

Kurz nach der Mitte des 17. Jh. vergrößerte sich die Gemeinde Hämelschenburg: Auf Bitten von Lippold Klencke verfügte Hzg. Georg Wilhelm zu Braunschweig Lüneburg († 1705) am 6. August 1652, dass die vier Dörfer Amelgatzen, Welsede, Deitlevsen und Gellersen von Ohsen abgetrennt und der Pfarre in Hämelschenburg zugelegt werden sollten, denn diese sei „von gar geringen Intraden, daß ein eigener Prediger sein Auskommen dabei nicht haben“ könne.16 Gleichzeitig übergab Lippold Klencke die bisherige Schlosskapelle der nun vergrößerten Kirchspielgemeinde als Pfarrkirche. Während der Amtszeit von P. Henrikus Duncker (amt. 1658–1705) ließ die Gemeinde 1659 einen Glockenturm erbauen; die älteste erhaltene Glocke, gegossen 1657, nennt noch den Namen seines Vorgängers P. Theodor Schmidt (amt. 1653–1658). Im Jahr 1661 sind erstmals Namen von Schulmeistern in Hämelschenburg überliefert: Johann Bürenheid (bis 1661) und Anthonius Reusse (amt. 1661–1664).17 Im gleichen Jahr erwarb die Gemeinde eine kleine Orgel (Regal).
Auf dem Rittergut Welsede ließ Johann Melchior von Oeynhausen († 1675), der das Gut 1661 erworben hatte, ab 1669 das „als Ruine vorgefundene Kapellengebäude“ neu errichten.18 Das Konsistorium Hannover erlaubte 1670 private Amtshandlungen und Betstunden in der Kapelle und erneuerte diese Erlaubnis 1707 mit der Erläuterung, dass in der Kapelle „eine kleine Predigt könnte gehalten werden, wie oft der Besitzer des nämlichen Guts privatim communicieren [Abendmahl feiern] würde“.19 Im ersten Jahrzehnt des 20. Jh. fanden in der Gutskapelle Welsede „nur 2 mal im Jahr Abendmahlsfeier und außerdem Sylvestergottesdienste einschließlich Heiligem Abendmahl“ statt.20 Die Bevölkerung des Dorfes Deitlevsen besuchte Anfang des 20. Jh. eher die Gottesdienste im nähergelegenen Lüntorf, wie P. Friedrich Julius August Karl Morgenstern (amt. 1890–1933) schrieb.21 In P. Morgensterns Amtszeit fiel 1895 die Gründung des Posaunenchors (1951 neu gegründet).22
Während der NS-Zeit hatte P. Adolf Kleine (amt. 1933–1972) das Pfarramt in Hämelschenburg inne; kirchenpolitisch gehörte er zur Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft.23 Neujahr 1943 hatte er zusammen mit Patron und KV „nach langjähriger Vorbereitung in der Kinderlehre“ eine neue Liturgie in der Gemeinde eingeführt, da die bisherige „in ihrem Torso fast unverständlich und durch das übliche unehrerbietige Sitzenbleiben der Gemeinde derselben innerlich ganz ferngerückt und fast nichtsbedeutend war“.24 Auf eine Genehmigung der neuen Liturgie durch den KKV verzichtete die Gemeinde, da dem Gremium Deutsche Christen Thüringer Richtung angehörten, „deren Gottesfeiern-Gestaltung und übrige geistliche Haltung vom Kirchenvorstand und Gemeinde als widerchristlich erkannt und daher abgelehnt war“. Nach 1947 genehmigte das LKA die Ordnung und 1953 merkte der Hamelner Sup. Albert Pellens (amt. 1935–1961) an, es sei auffallend „wie sich die Gemeinde bei dieser Liturgie betätigte und wie frisch und lebendig sie sang.“25 Die „hauseigene Liturgie“ (1980) war noch Ende des 20. Jh. in Gebrauch.26

Kirche, Blick zum Altar, 1936

Kirche, Blick zum Altar, 1936

In der Nachkriegszeit war die Zahl der Gemeindeglieder aufgrund des Zuzugs Geflüchteter von knapp 1.150 im Jahr 1940 auf rund 2.220 im Jahr 1947 angewachsen.27 Neben den Gottesdiensten in der Kirche Hämelschenburg fand „in Anknüpfung an früheres Herkommen“ an jedem ersten Sonntag im Monat ein Gottesdienst in der Gutskapelle Welsede statt (ebenso Weihnachten, Silvester, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten).28 An den hohen Festen hielt P. Kleine seit 1933 auch Gottesdienste in der Schule in Gellersen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war auch eine kleine kath. Gemeinde entstanden (1947: 290 Gemeindeglieder), die einmal im Monat die ev. Kirche in Hämelschenburg nutzte und alle zwei Wochen die Kapelle in Welsede.
In der ersten Hälfte der 1970er Jahre gründete das Pfarramt mit aktiver Unterstützung des KV in den einzelnen Kirchspieldörfern Kreise „für die ältere Generation und für Jugendliche“, so dass über den sonntäglichen Gottesdienst hinaus „bald ein lebendiges Gemeindeleben“ entstand.29 1983 errichtete die Gemeinde im Pfarrgarten eine Blockhütte für die Jugendarbeit, 1995 wurde das alte Küster- und Schulhaus zum Gemeindehaus umgebaut. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der hannoverschen und der sächsischen Landeskirche baute die KG Hämelschenburg seit 1980 eine Gemeindepartnerschaft mit der Kirchgemeinde Langenbernsdorf (nordwestlich von Zwickau) auf.30 1985 war der kleine Ort Deitlevsen zur KG Lüntorf gewechselt.31
Zum 1. August 1999 wandelte das LKA Hannover die Pfarrstelle Hämelschenburg in eine halbe Stelle um.32 Ein Jahrzehnt später stand die Aufhebung der Stelle zur Diskussion. Um die Eigenständigkeit der KG zu sichern, übernahm der daraufhin gegründete Pfarrverein Hämelschenburg e. V. teilweise die Finanzierung der Pfarrstelle (50 Prozent der halben Stelle, bis 2021).33 Zum 1. Januar 2022 gründete sich das Verbundene Pfarramt Emmer-Wesertal, zu dem alle Gemeinden der Region 5 des KK Hameln-Pyrmont gehören: Afferde, Börry, Esperde, Frenke, Grohnde, Hajen, Hämelschenburg, Hastenbeck-Voremberg, Lüntorf, Ohsen und Tündern.34 Die Gemeinden wollen inhaltlich und personell zusammenarbeiten; der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus 14 Delegierten der Gemeinden und drei Pastor*innen, leitet den Pfarrverbund. Hämelschenburg bildet zusammen mit Tündern einen Pfarrbezirk. Der Pfarrverein unterstützt u. a. die Jugendarbeit in Hämelschenburg.
Die St. Marienkirche Hämelschenburg liegt am 2005 eröffneten Pilgerweg Loccum–Volkenroda.35

Umfang

Hämelschenburg sowie Amelgatzen, Gellersen, Giebel und Welsede. Bis 1985 auch Deitlevsen (dann zur KG Lüntorf).36

Aufsichtsbezirk

Mit Gründung der Pfarrgemeinde Hämelschenburg 1615 zur Insp. Münder. 1634 zur neuen Insp. Aerzen, deren Sitz 1664 nach Oberbörry verlegt wurde (Insp. Börry).37 1797 zur neuen Insp. Groß Berkel (Sitz der Suptur. in Groß Berkel), seit 1924 KK Groß Berkel, 1934 aufgegangen im neuen KK Groß-Berkel-Hameln, 1938 umbenannt in KK Hameln-Pyrmont.38

Patronat

Familie von Klencke, nachweislich seit 1450.39 Bis 1746 zählte die Unterhaltung des Kirchengebäudes zu den Patronatspflichten. Seit 1944 wird das Patronat als persönliches Patronat (Familienpatronat) angesehen.40

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, 1936

Kirche, Grundriss, 1936

Verputzter Bruchsteinbau mit dreiseitigem Chorschluss (gerundete Ecken), ausgerichtet nach Nordnordosten, erbaut 1563 auf den Grundmauern der Vorgängerkapelle.41 Satteldach, über dem Chor abgewalmt, mit Sandsteinplatten gedeckt, eine Schleppgaube nach Osten, zwei nach Westen. Stützpfeiler im Osten und Nordosten. Am Chor zwei unterschiedlich große, flachbogige Sprossenfenster nach Norden und Nordosten, nach Nordwesten Rechteckportal mit darüberliegendem Rundbogenfenster; Ostseite mit drei unterschiedlich großen, flachbogigen Sprossenfenstern; Westseite mit vier Rundbogenfenstern und einem Flachbogenfenster über dem Rechteckportal; im Sturz des Portals Inschrift: „Anno d[omi]ni 1563. Ludolf Klenke“ sowie „I. JS“; Südseite mit zwei flachbogigen Schallfenstern im Giebel, zwei quadratischen Sprossenfenstern und einem Rechteckportal, Inschrift im Sturz: „A[nno] D[omini] 2013“. Im Innern kassettierte Balkendecke mit Unterzug in der Mittelachse; Westempore (Patronatsprieche), Nordempore mit Orgel, Südempore. 1780 Instandsetzung der Kirche (u. a. Dach erneuert, Fenster vergrößert).42 Nach 1823 Rundbogennische in Ostwand angelegt. 1913 Renovierung der Kirche (Baurat W. Raßow, Hameln; u. a. Dach erneuert, Neuausmalung, Südempore erneuert, Nordempore vergrößert, Altar umgestaltet).43 1948 Stütze des Unterzugs vor dem Altar entfernt und Sprengwerk eingebaut. 1952 Renovierung. 1985 Dachneudeckung. 1987 Neuausmalung. 2005/07 Renovierungen. 2013 Neuer Eingang an Südseite angelegt. 2019 Außensanierung.

Grablege

Gruft der Familie von Klencke unterhalb des Altarraums.

Turm

Achtseitiger Dachreiter mit geschlossener Laterne und geschwungener Haube, bekrönt mit Kugel und Kreuz, neu erbaut 1913 (Baurat W. Raßow, Hameln). Acht rundbogige Schallfenster mit horizontalen Lamellen. Um 1650 Dachreiter vorhanden, später entfernt. 1659 freistehender Glockenturm erbaut.44 1755 und 1773 als baufällig einsturzgefährdet beschrieben.45 1780 abgebrochen. 1780 Neubau eines Glockenturms vor der Südseite der Kirche. 1839 abgebrochen und Glockenstuhl im Dachwerk eingebaut.

Vorgängerbau

1405 erwähnt, wohl vor 1450 zerstört und 1450 neu errichtet, vermutlich 1487 zusammen mit Schloss zerstört, Wiederaufbau 1493, vermutlich 1544 abgebrannt.46

Epitaph für Georg Klencke († 1609) und seine Frau Anna von Holle († 1630), 1936

Epitaph für Georg Klencke († 1609) und seine Frau Anna von Holle († 1630), 1936

Ausstattung

Altar aus verschiedenen Teilen 1913 zusammengesetzt: gemauerter, verputzter Stipes mit mittelalterlicher Mensa (wohl 1409, Sandstein, mit Weihekreuzen); als Retabel geschnitztes Holzrelief (um 1480, vielleicht Umfeld des Hildesheimer Epiphanias-Meisters) mit Darstellung eines Paradiesgärtleins: Maria mit Kind umgeben von sechs weiblichen Heiligen (u. a. Agnes mit Lamm und Barbara mit Turm), links und rechts je eine Tugendfigur (um 1619): Justitia (Gerechtigkeit) und Spes (Hoffnung), ursprünglich am Epitaph Ludwig von Klenckes und Anna von Holles; als Predella unterhalb des Holzreliefs Abendmahlsbild (1913, Öldruck nach Leonardo da Vinci); Holzrelief ursprünglich farbig gefasst (Farbreste sichtbar); Marienfigur in protestantischer Zeit neu positioniert (überragte ursprünglich die anderen Figuren).47 – Hölzerner Kanzel mit Schalldeckel (1585), polygonaler Kanzelkorb, vor den Ecken kannelierte, geknickte Pilaster, am Kanzelkorb Wappen Georg Klenckes, Inschriften u. a.: „Anno 1585“, „1610“ (Kanzeltür), „Gloria in excelsis Deo“ (Ehre sei Gott in der Höhe), „Gottes Wordt hören und bewaren“, „Verbum domini manet in aeternum“ (Des Herren Wort bleibt in Ewigkeit) und „Von des heren gnad und gütigheidt will ich reden und singen bis in ewig“; 1913 Kanzel erneuert. – Kelchförmiger Taufstein (wohl 16. Jh.), achtseitiges Becken und runder Schaft; farbig gefasster Holzdeckel (1610), reich verziert mit Hermen, Karyatidhermen und Engelsköpfen. – Inschriftentafel (1586), lateinisches Glaubensbekenntnis des protestantischen Lübecker Bischofs Eberhard von Holle. – Patronatsprieche mit Gitterfenstern (1586/88), an der Brüstung zwölf kolorierte Kupferstiche mit Passionsszenen (Maler Christoph Schwartz, München; Kupferstecher Elias van den Bosche; Verleger Peter Querradt, Köln), darunter Bibelzitate. – Kirchenstuhl der Gutsherren von Welsede (1682), unterhalb der Patronatsprieche, an der Brüstung Wappen von Melchior von Oeynhausen und Wappen von seiner Frau Else Dorothea von Münchhausen. – Renaissanceepitaph (1619) für Georg Klencke († 1609) und seine Frau Anna von Holle († 1630), reich gestaltet, im Zentrum älteres Tafelbild mit Kreuzigungsszene (um 1530/40, Cranach-Schule), davor kniende Figuren der beiden Verstorbenen und ihrer 14 Kinder (eine Figur vor 1900 verloren), als Bekrönung drei Tugendfiguren Temperantia (Mäßigkeit), Caritas (Liebe) und Religio (Glaube); 1893–96 Restaurierung; 1952 Restaurierung; 1965 Stifterfiguren restauriert; 2013 Restaurierung. – Grabplatte Georg Klencke († 1609), Relief des Verstorbenen in Rüstung. – Gemälde „Jesus in Gethsemane“ (1818/19, Hofmaler Melchior Gommar Tielemann, Hannover), diente von 1818 bis 1912 als Altarbild. – Kruzifix (um 1823, Eisen), Inschrift u. a.: „Dem Andenken des Koen[iglich] Gr[oss]brit[anisch-] Hannov[erschen] Oberst Leopold Klenke, geb[oren] am 21ten Febr[uar] 1764, gest[orben] am 27ten Aug[ust] 1823. Aus treuer Liebe geweihet von seiner trauernden Gattin Dorothee geb[orene] v[on] Berswort“. – Zwei Inschriftentafeln mit Pastorenliste. – Ehemalige Ausstattung: Opferstock (1563), seit 1952 im Pfarrhaus.48 – Grabplatte Anna von Holle († 1629), jetzt auf dem Privatfriedhof der Familie von Klencke.49 – Fahne zur Erinnerung an den Pariser Frieden (3. März 1814), jetzt im Schlossmuseum.50

Kirche, Blick zum Altar, vor 1913

Kirche, Blick zum Altar, vor 1913

Orgel

1661 für 14 Taler Regal angeschafft (Kleinorgel).51 1672 „Orgel oder Positif für 106 Taler“ erworben.52 1755 Instrument in schlechtem Stande, seit vielen Jahren unspielbar.53 1766 Orgelreparatur, ausgeführt von Johannes Andreas Zuberbier (Celle). 1849 Orgelreparatur. Zustand bei Abbau 1913: 8 I/–. 1913 Orgelneubau im Zuge der Kirchenrenovierung, ausgeführt von Faber & Greve (Salzhemmendorf), 12 (davon 5 oder 6 Transmissionen) II/P, pneumatische Traktur, Fabersche Transmissionslade; Orgel aufgestellt auf der Empore oberhalb des Altars. 1948 Reparatur und Änderung der Disposition, Orgelbauer Niemeyer. 1970 Neubau des Orgelwerks, ausgeführt von Emil Hammer (Arnum), 9 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 1607), Orgel aufgestellt auf der Empore oberhalb des Altars.54 2013 Reparatur, Änderung der Disposition und Erweiterung, ausgeführt von Firma Gebrüder Hillebrand (Altwarmbüchen), 10 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. Prospekt von 1913 erhalten (entworfen von Baurat W. Raßow, Hameln).

Geläut

Zwei LG, I: c’’ (Bronze, Gj. 1657, Christoff Klemenß), Inschrift: „Ps[alm] CL: Alles was Odem hat lobe den Herrn. Anno 1657 me fieri fecerunt … Parochiales ecclesiae Hamelscheb[urgensis]“ (Im Jahr 1657 haben mich die Gemeindeglieder der Hämelschenburger Kirche gießen lassen) und „Ernst Scheper Altar[ist]. M[agister] Th[eodor]. Schmeidt P[astor] Ham[elscheburg]. Henrich Ohms“; II: es’’ (Bronze, Gj. 1965, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „Nun jauchzet dem Herrn alle Welt“ und „Gestiftet zum 400-jährigen Bestehen der Kirche vom letzten deutschen Reichsanwalt Prof. Dr. Schneidewin unter Beteiligung der ganzen Gemeinde 1964“.55 – Früherer Bestand: Eine Glocke (Bronze), 1657 beim Guss der jetzigen LG I eingeschmolzen.56

Kapellenbau – Gutskapelle Welsede
Kapelle Welsede, Grundriss, 1937

Kapelle Welsede, Grundriss, 1937

Eigentum der Familie von Stietencron. Verputzter Rechteckbau mit zweistufigem Anbau im Westen (Glockenstube), östlicher Teil auf den Ruinen des Vorgängerbaus wiederaufgebaut 1669. Satteldach, im Westen bekrönt mit Kreuz; Pultdächer als Übergang zwischen oberem und unteren Teil des westlichen Anbaus. Bruchsteinmauerwerk, oberer Teil des Westanbaus Fachwerk. Je zwei rundbogige Fenster an den Längsseiten, Rechteckportal nach Norden; am Anbau Rechteckfenster. Im Innern flache, bemalte Holzdecke (barockisierendes Rankenwerk, Christusmonogramm, biblische Szenen); Westempore, in Nordostecke Prieche mit Orgel; in der Südostecke Sakristeiverschlag; Fensternischen mit Rankenmalerei. Um 1696 Fachwerkanbau errichtet. Erste Hälfte 19. Jh. Fenster erneuert. 1924 Ausmalung (R. Droste, Rinteln; R, Knieriem, Bad Pyrmont). 1961 Instandsetzung („Durch Eigeninitiative der Kirchengemeinde wurde 1961 Fußboden, Dach und Seitenwände der Kapelle wiederhergestellt. Jedes konfirmierte Kirchenmitglied zahlte 20,– DM, so daß ein Gesamtbetrag von 4000,– DM aufgebracht werden konnte. Die Landeskirche hatte sich mit einem weiteren Zuschuss von 4000,– DM an dieser Renovierung beteiligt.“57

Grablege

An der Südseite der Kapelle Familiengruft der Gutsbesitzer, angelegt 1734, genutzt bis zu Beginn des 20. Jh.58

Turm

Kein Turm. Über den Grundmauern des ehemaligen Turms der Vorgängerkapelle erhebt sich der westliche Fachwerkanbau.

Kapelle Welsede, Altar und Orgel, um 1960

Kapelle Welsede, Altar und Orgel, um 1960

Ausstattung

Hölzerner Kastenaltar mit Holzretabel (um 1650), zwei gewundene, umkränzte Säulen tragen Rundbogen mit Sprenggiebel, als Bekrönung Sonne mit Inschrift „Jeovah“; seitliches Schnitzwerk; im Hauptfeld Gemälde mit Abendmahlsdarstellung (um 1650, Öl auf Leinwand, nach Peter Paul Rubens); Predella mit geschnitzten Ornamenten. – Hölzerne Kanzel mit Schalldeckel (um 1650), vor den Ecken des Kanzelkorbs gewundene Säulen, an den Wandungen Tafelbilder der vier Evangelisten. – An der Brüstung der Westempore zwischen gewundenen Säulen neun achteckige Tafelbilder (um 1650): Einschließung des Teufels (Offb 20), Befreiung des Petrus (Apg 12), Gang nach Emmaus (Lk 24,13–35), Auferstehung (Mt 28), Apokalyptische Frau (Offb 12,1), Verklärung Jesu (Lk 9,28–36), Petrus auf dem Meer (Mt 14,22–33), Taufe des Kämmerers (Apg 8,26–40), das himmlische Jerusalem (Offb 21,10–21). – Mehrere Tafelbilder mit biblischen Szenen (17./18. Jh.), an Orgelprieche und Sakristeiverschlag.59 – Außen: Grabplatte für Johann Melchior von Oeynhausen († 1675); Grabplatte für Carl Eberhard Gustav von Oeynhausen († 1744); Grabplatte für Johann Friedrich von Stietencron († 1836). – Ehemalige Ausstattung: Große, halbkreisförmige Taufe, ursprünglich in Nordwand eingemauert, später im Park aufgestellt.60

Kapelle Welsede, Orgel, 1974

Kapelle Welsede, Orgel, 1974

Orgel

Instrument erbaut 1735 von Johann Conrad Müller (Hildesheim), 8 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen. 1993 restauriert von Martin Haspelmath (Walsrode). 2004 Sanierung Windlade, Gebrüder Hillebrand (Altwarmbüchen). Orgel ist weitgehend original erhalten.61

Geläut

Zwei LG, I: cis’’; II: dis’’ (beide Bronze, Gj. 1970, Firma Rincker, Sinn). Eine SG (1974 ungenutzt). – Früherer Bestand: Eine kleine LG (Bronze): „Im ersten Weltkrieg hat der Besitzer [der Kapelle] in vaterländischer Begeisterung die Glocke abgegeben, ohne dazu genötigt zu sein“ (1917), nach Ende des Krieges nicht ersetzt.62 Eine LG (Bronze, Gj. 1871, Johann Jakob Radler, Hildesheim), ursprünglich in Salzgitter, seit 1955 in Welsede, bekam neue Inschrift: „Welsede 1955. Im Gedenken an unsere Gefallenen der Gemeinde gestiftet von Heinrich Kipp, Friedrich Scheffler und Frau“, Bild: Martin Luther. 1970 bei Anschaffung der kleineren Glocke (LG II) umgegossen zu jetziger LG I („um ihren Klang zu verbessern“).63

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1851, seit etwa 2002 vermietet). – Gemeindehaus (Bj. 1834, ursprünglich Küster- und Schulhaus, umgebaut 1995). – Nießbrauchrecht am Glockenturm in der Ortsmitte Amelgatzens (Bj. 1968), eine LG, c’’ (Bronze, Gj. 1965, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „In Jubel und Klage begleit ich eure Tage und rufe nah und fern: Gedenkt an Gott, den Herrn. Aus Spenden der Gemeindeglieder gegossen.“64

Friedhof

Kirchlicher Friedhof am Westrand des historischen Ortskerns von Hämelschenburg. Kommunaler Friedhof in Gellersen, angelegt 1926. Kommunaler Friedhof in Amelgatzen, im Südosten des Ortes, angelegt 1928, FKap (Bj. 1973).65 Kommunaler Friedhof zwischen Ober- und Unterdeitlevsen, angelegt 1894/97, mit Glockenturm.66 Kommunaler Friedhof und Gutsfriedhof in Welsede, östlich des Dorfes am Waldrand, angelegt 1915.67

Liste der Pastoren (bis 1940)
Altar und Orgel, 1974

Hämelschenburg, Altar und Orgel, 1974

15..–15.. Peter … – Um 1535 Antonius … (Hochmeister?). – 15..–15.. Konrad … – 15..–15.. Matthias … – 15..–15.. Arnold … – 15..–1562 Burchard Rodewald. – 15..–15.. Henricus … – 1567–1613 Henrikus Klenke. – 1613–1615 Christoph Siltmann. – 1615–1629 Johann Knorr. – 1632–1637 Friedrich Lobkenius. – 1637–1649 Jakob Niehus. – 1652–1653 Albert Jordan. – 1653–1658 Theodor Schmidt. – 1658–1705 Henrikus Duncker. – 1705–1733 Johann Christian Meyer aus Celle. – 1733–1762 Anton Adolf Hillefeld. – 1762–1796 Anton Reinhold Küster. – 1797–1821 Ludwig Karl Christian Albers. – 1821–1835 Karl Wilhelm Wachsmuth. – 1835–1851 Friedrich Hermann Gottfried August Dauert. – 1851–1861 Bodo Johann Friedrich Sievers. – 1861–1870 Karl Wilhelm Ludwig Suffert. – 1870–1882 Johann Dietrich Friedrich Lauenstein. – 1882–1889 Arnold Bernhard Friedrich Hans Julius Wilhelm Jacobshagen. – 1890–1932 Friedrich Julius August Karl Morgenstern. – 1933–1972 Adolf Kleine.
Angaben nach: Meyer, Pastoren I, S. 382–383

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 4250–4257 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 3160–3167 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 876Digitalisat, 877Digitalisat, 878Digitalisat, 879Digitalisat (Visitationen); D 9 (EphA Hameln-Pyrmont); L 5a Nr. 132–134, 1251, 1673, 1787–1788 (LSuptur. Calenberg-Hoya mit Verden-Hoya und Celle); S 09 rep Nr. 526, 1173 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7985 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher
Oberer Teil des Altaraufsatzes, „Paradiesgärtlein“, 1935

Hämelschenburg, oberer Teil des Altaraufsatzes, „Paradiesgärtlein“, 1935

Taufen: ab 1652 (Lücken: Juli 1703–Nov. 1705, Feb. 1740–Ostern 1743, Mai 1745–April 1750, Okt. 1753–Mai 1758)
Trauungen: ab 1653 (Lücken: Mai 1701–Nov. 1705; unvollständig: 1740–1761)
Begräbnisse: ab 1652 (Lücken: Mai 1701–Dez. 1705, Jan. 1738–1761)
Kommunikanten: ab 1748 (Lücken: 1773–1850, 1853, 1854, 1856–1860)
Konfirmationen: ab 1794

Literatur & Links

A: Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont, S. 209–232 (Hämelschenburg) und S. 505–511 (Welsede); Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 578–581 (Hämelschenburg) und S. 1340 (Welsede); Hölscher, Leben, S. 66–81 (Hämelschenburg) und S. 157–164 (Welsede); Kayser, Inspektion Groß-Berkel, S. 62–74; Köhler & Gelderblom, Dorfkirchen, S. 114–120 (Hämelschenburg) und S. 143–147 (Welsede); Meyer, Pastoren I, S. 382–383.
B: Thorsten Albrecht: Die Hämelschenburg. Ein Beispiel adliger Schloßbaukunst des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts im Weserraum (= Materialien zur Kunst- und Kulturgeschichte in Nord- und Westdeutschland 13), Marburg 1995, bes. S. 37–61; Adolf Kleine: Die Kirche in Hämelschenburg 1563–1963, Hameln 1963; Adolf Kleine: Die Kapelle in Welsede, Hämelschenburg [1986]; Thomas Mayer: Die evangelisch-lutherische Marienkirche in Hämelschenburg (= DKV-Kunstführer 605/4), München, Berlin [2004]; Thomas Küntzel: Ehemalige Burgflecken. Siedlungen im Schatten der Burg, in: Burgen und Schlösser: Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege 44 (2003), S. 143–156; Burkhart von Reden: Nachrichten und Urkunden zur Geschichte der Pfarrei und der Kirchengemeinde Hämelschenburg, seit 1652 gesammelt von den dortigen Predigern, aus den Archiven der Pfarrei und des Schlosses abgeschrieben und kommentiert, 2001 [in: LkAH, S 9 rep. Nr. 526].
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche.

GND

4818556-5, Marienkirche Hämelschenburg

Weitere Bilder



Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 180.
  2. Küntzel, S. 146.
  3. Kemkes/Wolf, Lehnregister, S. 11 (A8); Sudendorf, UB I, Nr. 184.
  4. Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 578 ff.; Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont, S. 210 ff.
  5. Digitalisat.
  6. Reden, [S. 27].
  7. Reden, [S. 28].
  8. Reden, [S. 28].
  9. Zit. bei Albrecht, S. 53.
  10. Kleine, Welsede.
  11. Kayser, Inspektion Groß-Berkel, S. 65.
  12. Ausführlich zur Kapelle und ihrer Baugeschichte: Albrecht, S. 37 ff. Die im Türsturz genannte Jahreszahl 1563 ist dendrochronologisch bestätigt (Fälljahr der Bäume für das Holz des Dachstuhls 1562), vgl. ebd., S. 53.
  13. Zit. bei Reden, [S. 17].
  14. Reden, [S. 33].
  15. Reden, [S. 32].
  16. Reden, [S. 29].
  17. Reden, [S. 3].
  18. Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont, S. 506; Kleine, Welsede, S. 2 f.
  19. Zit. in: LKA, G 15/Hämelschenburg Bd. I, Bl. 19.
  20. Reden, [S. 18]; Kayser, Inspektion Groß-Berkel, S. 65.
  21. Reden, [S. 18]; Kayser, Inspektion Groß-Berkel, S. 65.
  22. Hölscher, Leben, S. 67.
  23. LkAH, L 5a, Nr. 136 (Visitation 1938, Beantwortung der Visitationsfragen betreffend die Verwaltung des Aufsichtsamtes): Nach Einschätzung des Hamelner Sup. Albert Pellens (amt. 1935–1961) war für P. Kleine „der kirchenpolitische Kampf Lebensinhalt“. Zudem setze er sich „mit erheblichem persönlichen Mut für seine kirchenpolitische Auffassung ein“.
  24. Dies und das folgende Zitat: LkAH, L 5a, Nr. 132 (Visitation 1947, Visitationsfragen II). Siehe auch Hölscher, Leben, S. 67.
  25. LkAH, L 5a, Nr. 132 (Visitation 1953). In den Antworten auf die Visitationsfragen schrieb P. Kleine, die Liturgie sei „in eingehenden Verhandlungen mit Herrn Oberlandeskirchenrat Dr. Mahrenholz gutgeheissen, wenngleich sie rechtlich der Zustimmung durch die Synode bedürfen würde. Sie entspricht fast ganz dem Entwurf der neuen Agende, hat sich auch für die Ostvertriebenen bewährt“.
  26. LkAH, L 5a, Nr. 133 (Visitation 1980), Nr. 134 (Visitationen 1987, 1993, 1999).
  27. LkAH, L 5a, Nr. 132 (Visitationen 1940 und 1947).
  28. LkAH, L 5a, Nr. 132 (Visitation 1947). Siehe auch LKA, G 15/Hämelschenburg Bd. I, Bl. 23.
  29. LkAH, L 5a, Nr. 133 (Visitation 1974).
  30. LkAH, L 5a, Nr. 133 (Visitation 1980); allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  31. KABl. 1985, S. 2.
  32. KABl. 1999, S. 198.
  33. Hölscher, Leben, S. 68.
  34. Siehe: https://region5.kirche-hameln-pyrmont.de/, 28.06.2022.
  35. Siehe: https://www.loccum-volkenroda.de, 06.05.2022.
  36. KABl. 1985, S. 2.
  37. Schlegel, Kirchenrecht II, S. 214.
  38. KABl. 1934, S. 158; KABl. 1938, S. 93.
  39. Albrecht, S. 53.
  40. LKA, G 15/Hämelschenburg Bd. I, Bl. 2.
  41. Zur Kapelle und ihrer Ausstattung: Albrecht, S. 38 ff.
  42. Zur Baugeschichte vgl. Albrecht, S. 53 ff.
  43. Reden, [S. 22 f].
  44. Reden, [S. 3].
  45. Reden, [S. 9] und [S. 21].
  46. Albrecht, S. 53.
  47. Mayer, S. 6.
  48. Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont, S. 216.
  49. Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont, S. 218.
  50. Reden, [S. 25].
  51. Reden, [S. 3].
  52. Zur Orgelgeschichte: LKA, G 9 B/Hämelschenburg Bd. I, Bl. 14 f.
  53. Reden, [S. 9].
  54. Pape/Schloetmann, Hammer, S. 180.
  55. Laut Abnahmegutachten des Glockensachverständigen nennt die Inschrift „Prof. Dr. Schneidewind“, gemeint ist allerdings vermutlich Karl Schneidewin, LKA G 9 B/Hämelschenburg Bd. I, Bl. 90b.
  56. Albrecht, S. 52.
  57. LKA, G 15/Hämelschenburg Bd. I, Bl. 24.
  58. Hölscher, Leben, S. 164.
  59. Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont, S. 508 f.
  60. Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont, S. 508.
  61. Pape, Haspelmath, S. 232.
  62. LKA, G 9 B/Hämelschenburg Bd. I, Bl. 2.
  63. Hölscher, Leben, S. 160.
  64. LKA, G 9 B/Hämelschenburg Bd. I, Bl. 116; Hölscher, Leben, S. 166.
  65. Hölscher, Leben, S. 167.
  66. Reden, [S. 18]; Hölscher, Leben, S. 171.
  67. Hölscher, Leben, S. 164.