Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze | Patrozinium: Nikolaus1 | KO: Calenberger KO von 1569

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Orts- und Kirchengeschichte

Lauenstein entstand als Ansiedlung unterhalb der gleichnamigen Burg, die urkundlich erstmals 1247 als castrum Lewenstein belegt ist.2 Laut den Angaben im Homburger Lehnregister, aufgestellt um 1300, besaß Ritter Gottfried von Elze einen Hof in Lauenstein (curiam in Lowensten) als Lehen der Herren von Homburg.3 Mehrfach erscheint der Ort in einem Lehnregister aus der zweiten Hälfte des 14. Jh.4 Im Güterverzeichnis der Herrschaft Homburg ist Lauenstein als Sitz einer Vogtei aufgeführt (advocacia Lowensteyne).5 1430 lässt sich der Ort als oppidum Lauuenstein nachweisen, die erste überlieferte Bestätigung der Fleckenrechte stammt jedoch erst von 1557.6 Die Herren von Homburg errichteten die Burg Lauenstein zur Sicherung des Gebiets, aus dem sie in der ersten Hälfte des 13. Jh. die Gf. von Spiegelberg verdrängt hatten, sie war gleichsam Ersatz für die Burg Spiegelberg. 1247 trugen die Herren von Homburg ihre neue Burg dem Hzg. von Braunschweig und Lüneburg zu Lehen auf. Im Jahr 1409 starben die Homburger in männlicher Linie aus, und die Herrschaft Homburg fiel zurück an den Lehnsherren, Hzg. Bernhard von Braunschweig-Lüneburg. Ab 1432 gehörte die Vogtei Lauenstein zum neuen welfischen Teilfsm. Calenberg, 1433 erwarb der Bf. von Hildesheim das Amt als Pfandbesitz und verpfändete es wiederum selbst weiter (seit 1493 an die Herren von Saldern).7 Nach Ende der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) kam die Landesherrschaft über das Amt Lauenstein wieder an das welfische Teilfsm. Calenberg. Von 1630 bis 1633 gehörte das Gebiet noch einmal kurzzeitig zum Hochstift Hildesheim, dann wieder zum Fsm. Calenberg (Kernlande Hannover). Ein Feuer zerstörte 1730 große Teile Lauensteins, verschonte lediglich „die Kirch, Amthauß und etliche wenige gemein Häuser“.8 Seit 1810 war der Marktflecken Lauenstein Teil des französischen Satellitenkgr. Westphalen (1807–1813) und zählte dort zum Kanton Hemmendorf des Distrikts Rinteln (1810 Distrikt Hameln genannt) im Departement Leine. Ab 1815 gehörte Lauenstein wieder zum gleichnamigen Amt, zunächst im Kgr. Hannover und seit der Annexion von 1866 im Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung kam der Ort 1885 zum neuen Kr. Hameln (1922 Lkr. Hameln-Pyrmont). Seit 1973 ist Lauenstein Ortsteil des Fleckens Salzhemmendorf. Lauenstein war lange Zeit eher landwirtschaftlich geprägt und galt Mitte des 20. Jh. als „Sommerfrischenort“.9 Mit Gründung der Kreibaumschen Möbelfabrik (seit 1959 OKAL Fertighäuser) und einer Weberei wandelte sich Lauenstein zum Industrieort. Mittlerweile ist der Anteil der Berufspendler hoch. Mitte des 18. und Anfang des 19. Jh. lebten in Lauenstein etwa 800 Menschen, um 1900 gut 1.100, 1950 knapp 2.500 und 2016 knapp 1.950. Zum Kirchspiel gehört auch das Dorf Marienau (ursprünglich Ouhagen, OT von Coppenbrügge, 2011 etwa 770 Einwohner), in dem von etwa 1310 bis etwa 1566 ein Karmeliterkloster bestand.10

Kirche, Ansicht von Norden, Foto: Ulrich Ahrensmeier, Hannover, Oktober 1980

Kirche, Ansicht von Norden, Foto: Ulrich Ahrensmeier, Hannover, Oktober 1980

Kirchlich gehörte Lauenstein zunächst zum älteren Spiegelberg. Der erste namentlich bekannte Geistliche des Kirchspiels war der 1238 belegte Alexander plebanus de Speghelberch.11 Weitere Spiegelberger Pfarrer waren Henning Knop (1423), Johann Klagenodt (1430) und Johann Trendelken (1489).12 Es ist unklar, wann die Lauensteiner eine eigene Kapelle bauten. Bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jh. besaß Hartung von Eltze zwei „hove to Louwensteyn, eyne by der kircken“ als Lehen der Herren von Homburg.13 1409 ist ein Kaplan in Lauenstein belegt, der wohl als Geistlicher der Burgkapelle anzusehen ist.14 1430 stifteten Johannes de Monte, plebanus von inferine Borige und Frau Jüttke Lampen und andere einen Altar in der Lauensteiner Kapelle und 1464 stifteten Berthold, Dietrich sowie Hermann Bock von Nordholz einen weiteren Altar.15 Die Vikare der Altäre unterstanden dem Spiegelberger Pfarrer. Vermutlich in der zweiten Hälfte des 15. Jh. ist die Lauensteiner Kapelle erneuert und vergrößert worden. Der Turm des heutigen Kirchengebäudes entstand in dieser Bauphase. In vorref. Zeit existierte in Lauenstein eine Kalandsbruderschaft, eine Antoniusbruderschaft und eine Liebfrauenbruderschaft.16

Kirche, Ansicht von Südwesten, um 1900

Kirche, Ansicht von Südwesten, um 1900

Zur Zeit der Reformation war das calenbergische Amt Lauenstein im Pfandbesitz Burchards von Saldern, der um 1540 zum Luthertum übertrat und die neue Lehre möglicherweise im gesamten Amtsgebiet durchsetzte.17 Offiziell führte Hzgn. Elisabeth von Calenberg-Göttingen 1542 die Reformation im Fsm. Calenberg ein: Sie erließ eine von Antonius Corvinus verfasste Kirchenordnung und beauftragte Corvinus, die Gemeinden des Fsm. zu visitieren.18 Im April 1543 kamen die Visitatoren ins Amt Lauenstein. Sie hätten „im stedtlin Lauwenstein einen gelerten vnd fromen predicanten gefunden“, der jedoch schlecht besoldet sei. Daher übertrugen sie ihm zum einen, mit Zustimmung der Gf. von Spiegelberg, „die spiegelbergische Desolat kirche unter dem Lauwenstein gelegen mit allen zubehorungen“ und zum anderen die Vikarie, die 1464 die Herren Bock von Nordholz gestiftet hatten.19 Der Name des Pfarrers bleibt im Bericht der Visitatoren ungenannt, vielleicht war es P. Albert Hövelmann, der nachweislich 1544 Pfarrer in Lauenstein war.20 Küster und Pfarrer beauftragten die Visitatoren auch mit dem Schuldienst, denn sie hätten „keine schule an dissem orte armutshalben anrichten können“.21 Mit Erreichen der Volljährigkeit übernahm 1545 Erich II. Sohn der Hzgn. Elisabeth, die Regierung. Er trat 1547 zum Katholizismus über, scheiterte jedoch schließlich mit dem Versuch, auch sein Fsm. wieder zu rekatholisieren: Die Calenbergischen Stände setzten 1553/55 die Beibehaltung der Lehre Luthers durch. Nach Erichs Tod fiel Calenberg 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel, Hzg. Julius führte seine 1569 aufgestellte KO auch hier ein und entsandte 1588 wiederum Visitatoren in die calenbergischen Gemeinden.22 Die Protokolle dieser Visitation machen deutlich, dass sich Lauensteins Status noch nicht geändert hatte: „Ist Spiegelbergsch Lehen, mater Spiegelberg, filia Lauenstein.“23 Ende des 16. Jh. berief der Patron Philipp Ernst, Gf. von Gleichen, Spiegelberg und Pyrmont sowie Herr von Tonna P. Gallus Helle (amt. 1595-1624) als Prediger „unserer Pfarrkirche zu Spiegelberg und der Capellen zu Lauenstein als darein gehörende Filia“.24 Zuletzt wird Lauenstein bei der Belehnung von P. Heinrich Gülden (amt. 1665-1687) als Tochtergemeinde der Pfarrkirche Spiegelberg bezeichnet.25

Kirche, Ansicht von Nordwesten, Foto: Ulrich Ahrensmeier, Hannover, Oktober 1980

Kirche, Ansicht von Nordwesten, Foto: Ulrich Ahrensmeier, Hannover, Oktober 1980

Als das Amt Lauenstein während des Dreißigjährigen Krieges für einige Jahre wieder unter stifthildesheimische Herrschaft kam, musste P. Johannes Wallbaum (amt. 1626-1665) den Flecken verlassen. Zur geistlichen Versorgung der Amtsdörfer kamen zwölf Mönche, die auf Burg Lauenstein wohnten. 1633 konnte P. Wallbaum zurückkehren.26 Das älteste Kirchenbuch der Gemeinde Lauenstein beginnt 1665. Im benachbarten Marienau, das 1588 mit P. Andreas Brandes (amt. seit 1584), dem Hauslehrer der Bock von Nordholz auf Gut Voldagsen, zeitweise einen eigenen Geistlichen gehabt hatte, richtete die Gemeinde 1701 in einem ehemaligen Klostergebäude einen Gottesdienstraum ein.27 Während der Amtszeit von P. Gottfried Weniger (amt. 1754-1776) ließen die Lauensteiner ihre Kirche erneuern: Das Kirchenschiff musste neu errichtet werden, der Kirchturm brauchte eine „völlige Reparation“, wie es in der Inschrift heißt, die an die Arbeiten erinnert (in der Turmhalle). Ende August 1756 feierte die Gemeinde den ersten Gottesdienst in der neuen Kirche. Während der Bauzeit hatte sie die alte Spiegelberger Pfarrkirche St. Anna genutzt, die P. Weniger 1768 instand setzen ließ. Der umliegende Friedhof war Begräbnisstätte für Marienau und Damm, einem Vorort von Lauenstein, und seit Mitte des 19. Jh. auch für Lauenstein selbst.
In der Annenkirche befand sich bis in die zweite Hälfte des 18. Jh. ein angeblich wundertätiges Marienbildnis (Pieta).28 Die Kirche war auch in nachref. Zeit ein Wallfahrtsort für kath. Pilger und, wie es in einem Bericht von 1766 heißt: „Es wird selbst bei den gemeinen Leuten der Protestanten aus hiesigen und entfernten Gegenden, wenn Menschen und Vieh erkranken, bei diesem Bilde einiger Aberglauben getrieben“.29 Neben der Kirche befand sich ein Hospital oder Armenhaus für sechs ältere Frauen, die „zwar lutherischer Religion“ waren und denen verboten war, die Kapelle für Pilger zu öffnen. „Allein weil dieselben von Almosen leben und sich gut dabei befinden, wird das Verbot von ihnen wohl nicht völlig beachtet und der Aberglaube unterstützt.“ Über die Besetzung der Hospitalstellen entschied der Lauensteiner Pfarrer. Auf Vorschlag des Konsistoriums ordnete die Regierung 1773 an, „um etwaiger Unordnung und Aberglauben für die Zukunft zu begegnen, das Marienbild in der Capelle auf dem Spiegelberge in aller Stille und Geheimigkeit von da weg und nach Hannover zu bringen und in der Schloßkirche im Gewölbe, wo die Reliquien verwahrt werden, niederzusetzen“. P. Weniger, nicht zuletzt besorgt um sein Ansehen in der Gemeinde und um die Einkünfte des „Armen Kastens“, hatte vergeblich gegen die Entfernung des Marienbildes protestiert.30 Die Wallfahrten endeten und die Hospitalfrauen erhielten als Ausgleich für ihren Einnahmeverlust künftig pro Jahr einen „Malter Rocken“.31

Kirche, Blick zur Orgel, 1936

Kirche, Blick zur Orgel, 1936

Anfang der 1770er Jahre lässt sich erstmals eine jüd. Familie in Lauenstein nachweisen, vermutlich noch im gleichen Jahrzehnt wurde ein Synagogen- und Schulraum eingerichtet. 1843 schlossen sich die mittlerweile zwei Familien (Blank und Spiegelberg) dem Synagogenverband Salzhemmendorf an und gaben die eigene Synagoge auf. Die letzte jüd. Einwohnerin verließ Lauenstein 1918. Auf dem 1938 zerstörten jüd. Friedhof wurden 1956 sechs erhaltene Grabsteine wieder aufgestellt.32
Die Kapelle in Marienau, in der die Gemeinde etwa einmal pro Monat einen Gottesdienst feierte, war seit 1939/40 Eigentum der KG Lauenstein (Trennung Schul- und Kirchenvermögen). Die Lauensteiner Pastoren während der NS-Zeit – P. Ernst-Heinrich Mensching (amt. 1929-1937), P. Konrad Haller (amt. 1938-1941) und P. Dr. Hanfried Krüger (amt 1943-1951) – gehörten laut den Angaben im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ der BK an.33 Im Kirchspiel hatten, wie bei der Visitation 1941 beklagt wurde, „die Ludendorffschen Gedanken“ Fuß fassen können (Tannenbergbund, Bund für Deutsche Gotterkenntnis). Mit insgesamt 138 Kirchenaustritten zwischen 1935 und 1940, also acht bis zehn Prozent der Gemeindeglieder, sei hier ein „Herd der Austrittsbewegung“.34 Noch bis in die späten 1950er Jahre hinein blieb die Ludendorff Bewegung aktiv und sichtbar. Im Visitationsbericht 1950 schrieb P. Krüger: „Die Ludendorffer halten Beerdigungen, gelegentlich auch Namensgebungen, Jugendweihen und Trauungen, nach eigener Ordnung.“35 Nach rückblickender Einschätzung des LSup. war Lauenstein einer der „Hauptvororte“ des Tannenbergbunds gewesen.36
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war die Zahl der Gemeindeglieder aufgrund des Zuzugs Geflüchteter stark gestiegen. Zudem wurde 1947 der ehemalige Gutsbezirk Voldagsen von Hemmendorf nach Lauenstein umgepfarrt.37 Der Lauensteiner Pfarrer lud nun nicht mehr alle vier Wochen, sondern alle zwei Wochen in Marienau zu einem Gottesdienst ein (seit 1999 gehört Marienau zur KG Coppenbrügge). Seit Kriegsende unterhielt die KG auch einen Kindergarten, der 1961 ein eigenes Gebäude erhielt (gestiftet von den OKAL Werken; Kindergarten trägt heute den Namen „Villa Kreibaum“).38 Im Jahr 1945 erhielt Lauenstein eine kath. Pfarrvikarie, da die Zahl der Katholiken auf 575 gestiegen war. Bis zum Bau der kath. Kirche St. Benedikt (1961) nutzte die kath. Gemeinde die Lauensteiner ev. Kirche und mitunter auch die Kapelle in Marienau.39
Im Jahr 1998 gründete sich die Arbeitsgemeinschaft der Ev.-luth. Kirchengemeinden Benstorf, Hemmendorf, Oldendorf, Osterwald, Lauenstein und Salzhemmendorf.40 Aus ihr ging 2004 der „Ev.-luth. Gemeindeverband Saaletal“ hervor, dem sich 2014 auch die KG Wallensen anschloss.41 Inhaltlich, personell und finanziell wollen die KG des Gemeindeverbandes eng zusammenarbeiten, um ihre gemeindlichen Aufgaben besser erfüllen zu können. Lauenstein bildet zusammen mit Hemmendorf und dem Neubaugebiet Stockbreite einen Pfarrbezirk. Die „Ev.-luth. Stiftung Saaletal“, 2003 in Hemmendorf gegründet, unterstützt das kirchliche Leben im Gemeindeverband.

Umfang

Flecken Lauenstein mit Vorort Damm, das Dorf Marienau mit der Kolonie Salzburg und dem ehemaligen Gut Voldagsen (Voldagsen seit 1947, ganz Marienau 1999, umgepfarrt in KG Coppenbrügge)42, die Domäne Eggersen (zum Teil) und die einzelnen Häuser Spiegelberg und Stromeiershof.

Aufsichtsbezirk

Als Tochtergemeinde Spiegelbergs Teil des Archidiakonats Oldendorf der Diözese Hildesheim.43 – Unterstand 1542 bis 1556 dem LSup. des Fsm. Calenberg, 1564 wohl dem Sup. der Ämter Gronau, Poppenburg und Lauenstein.44 1588/89 zur neuen Insp. Gronau, 1636 zur Insp. Münder.45 Von 1760 bis 1769 bestand in Salzhemmendorf eine eigene Suptur. für das Amt Lauenstein (II. Mündersche Insp.).46 1794 zur neuen Insp. Oldendorf, deren Sitz 1913 nach Coppenbrügge verlegt wurde, seitdem Insp. (1924: KK) Coppenbrügge47 (1936-46 von Sup. des KK Springe verwaltet, ab 1950 Sitz in Hemmendorf). KK Coppenbrügge 1974 in KK Elze eingegliedert, 1975 umbenannt in KK Elze-Coppenbrügge.48 Nach dessen Vereinigung mit KK Bockenem-Hoheneggelsen ab 1. Januar 2005 KK Hildesheimer Land.49 Nach dessen Vereinigung mit KK Alfeld seit 1. Januar 2011 KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze.50

Patronat

Die Inhaber der Gft. Spiegelberg (zunächst Gf. von Spiegelberg, ab 1557 Gf. Simon von der Lippe, ab 1583 Gf. von Gleichen-Tonna, ab 1631 Gf. von Nassau-Diez). Mit Verkauf der Gft. Spiegelberg an das Kgr. Hannover kam das Patronat 1819 an den Landesherrn (bis 1871).51

Kirchenbau – St. Nikolai in Lauenstein
Kirche, Grundriss, 1937

Kirche, Grundriss, 1937

Einschiffiger Bau mit dreiseitigem Chorschluss, errichtet 1756 (Oberlandbaumeister Otto von Bonn). Satteldach mit Walm im Osten, verputztes Bruchsteinmauerwerk, hohe, flachbogige Fenster; Eingänge an Nord- und Südseite. Im Innern Holztonne, u-förmige Emporenanlage, im Westen zweistöckig; Gestühl mit zwei Gängen. 1956 renoviert. 1966 Innenrenovierung (u. a. Altar weiter von Ostwand abgerückt). Sanierung und statische Sicherung 1990-91.

Turm

Quadratischer Westturm, wohl spätes 15. Jh. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, Zeltdach, bekrönt mit vierseitiger, klassizistischer Laterne mit achtseitiger Kuppel, darüber Kugel, Kreuz und Wetterhahn. Rundbogige Schallöffnungen, an Südseite gekuppelt. Uhrziffernblätter mit Inschrift „Anno 1916“; spitzbogiges Westportal mit Inschrift im Scheitelstein „Anno d[omi]ni mvxiii“ (Im Jahr des Herrn 1513). Neuer Glockenstuhl 1578 (Inschrift: „Hoc aedificivm est Anno Christi 1578 Aediles fverunt Hans v. Salder Hans Krvdewolf“, Dies ist im Jahr Christi 1578 gebaut). 1916 Turmuhr. Die Pflicht zur Bauerhaltung des Turms lag ursprünglich bei der politischen Gemeinde, die diese Baulastverpflichtung 1990-93 ablöste.52

Kanzelaltar, 1936

Kanzelaltar, 1936

Ausstattung

Sandsteinmensa mit Weihekreuzen auf Stipes aus verputztem Mauerwerk. – Hoher, schmaler Kanzelaltar (1756, Bildhauer Bartels, Hildesheim,), Kanzelkorb flankiert von zwei Pilastern und seitlichem Schnitzwerk; über dem Gebälk Gottesauge, flankiert von zwei Engelsfiguren; links und rechts Scherwände mit Durchgängen. – Sandsteintaufe (um 1600), niedriges, bauchiges Becken auf schlichtem Säulenschaft, am Becken Inschrift des 19. Jh. „Lasset die Kindlein zu mir kommen“; Taufdeckel aus Messing mit Inschrift: „Gestiftet von der Katholischen Kirchengemeinde St. Benedikt zu Lauenstein 1966“.53 – Sandsteinepitaph für Heilewig von dem Werder († 1580), mit Relief der Verstorbenen. – Grabplatte, Kinder des Amtmanns Wilhelm Heinrich Rautenberg und seiner Frau Sophia Carolina: Christiane Marie Sophia († 1758), Henriette Charlotte († 1763), Heinrich Philip († 1764), Sophie Christine († 1764), Louise Catrine Wilhelmine († 1767), Burchard Christian († 1774). – Inschriftentafel im Turm: „Denen nachkommen Zum Andenken in Jahr Christi MDCCLV den 1sten May Wurde unsere alte Kirche alhie zu Lauenstein abgebrochen Zum neuen Gottes Hause d. 16 Julii d. J. Der Grundstein Gelegt den 29. August des MDCCLVIten Jahrs zum ersten mahl Gottesdienst Darin gehalten nach dem der ganze Kirchenbau fast 16 Monate gewähret und also Mit völliger Reparation des Verfallenen kirch Thurms den 30. Octobr. h. A. zu Ende gebracht. In der Zeit Waren hieselbst Herr Christian Eberhard Niemeier Oberamtmann Herr Johann Christian Heider Amtmann Herr Friedrich Moritz Busmann amtschreiber und Herr Gottfried Weniger Prediger Flecken und Kirchvorsteher aber Burgermeister. Franz Ernst Vahlbruch Jürgen Kapelle Adolff Julius Hecker Rathsherr Hans Henrich Garbe.“ – Grabplatte, Conrad Carl Georg Brauns († 1760), eingelassen in Kirchhofmauer. – Grabplatte, Eva Dorothea Brauns geb. Strasser († 1764), eingelassen in Kirchhofmauer. Ehemalige Ausstattung: Altarretabel aus der Klosterkirche Marienau (bis zum Neubau des Schiffs 1756).54

Orgel, nach 1972 bzw. nach 1978

Orgel, nach 1972 bzw. nach 1978

Orgel

Auf der oberen Westempore, Rückpositiv und Pedaltürme in Emporenbrüstung. Erste Orgel 1665 gebaut, wohl 11 I/P.55 1761 umgebaut und erweitert von Johannes Andreas Zuberbier (Rinteln), wohl 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; neuer Prospekt.56 1906 neues Werk hinter altem Prospekt, Firma Faber (Salzhemmendorf), 30 (davon 12 Transmissionen) II/P, pneumatische Traktur; Transmissionsorgel mit Zwillingsmanual. Dispositionsänderung 1938/39. 1956 urteilte der Orgelrevisor, der „Bau einer neuen Orgel [ist] in nicht zu ferner Zeit notwendig“.57 Seit 1966 Orgelpositiv (Leihgabe Firma Paul Ott, Göttingen). 1970 Abbau der alten Orgel. 1972 Neubau hinter dem Prospekt von 1761, Paul Ott (Göttingen), 14 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; außerdem RP mit sieben vakanten Reg. 1978 von Paul Ott (Göttingen) vervollständigt, 21 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. Reparatur und Dispositionsänderungen 2016/17, Martin Wurm (Neustadtgödens), 21 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen.

Geläut

Vier LG, I: fis’, Marienglocke, Inschrift: „ave gracia plena dominus tecum ihs maria m cccc xc iiii do ghod hermen koster e apegeter knecht duse klocken“ (Bronze, Gj. 1494, Harmen Koster, Hildesheim); II: g’, Friedensglocke, Inschrift „Zv der Ehre Gottes ist diese Glocke for die gantze Gemeinde im Lavwenstein g.gossen bey Regierung des itzigen Lan.fvrsten vnd Hern H. Christian Lvdewich Hertzoch zv B. vnd Lvnebvrg bey Zeiten Ehr Iohan Walbohm Pastor, Tonnies Brandes vnd Hinrich Cramer Kirchfater waren. Cordt Evers v. sein ehaus frvwe geben dazv 2 R.Daler“ und „Im Iahr Christi M D XXXX VIII mit Gottes Hvlf bin ich aus dem Fevr geflossen in Hildesheimb hat mich Meister Heinrich Qvenstadt gegossen“ (Bronze, Gj. 1648, Heinrich Quenstedt, Hildesheim); III: a’, Inschrift: „Gloria in excelsis deo et in terra pax hominibus. 1964 in memoriam Heinz Appel 1963“ Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden. 1964 in Erinnerung an Heinz Appel 1963, (Bronze, Gj. 1964, Firma Rincker, Sinn); IV: e’’’, Ratsglocke (Bronze, Gj. um 1280), Zuckerhutform. Eine SG, gis’’, mehrere Bilder: Kreuzigungsgruppe, Kaiser mit Reichsapfel und Zepter, Pieta, Anbetung der hl. drei Könige, bärtiger Heiliger (Bronze, Gj. um 1440).

Kapellenbau – Kapelle Marienau
Kapelle, Ansicht von Südwesten, 1973

Kapelle Marienau, Ansicht von Südwesten, 1973

Rechteckiger Bruchsteinbau mit Eckquaderung, erbaut um 1500. Walmdach mit Zwerchhaus (Glockenstuhl) nach Westen; zwei rundbogige Fenster nach Westen (1964), an den übrigen Seiten Rechteckfenster; spitzbogiges Portal nach Süden. Im Innern flache Bretterdecke. Kapelle seit 1939/40 Eigentum der KG (Trennung Kirchen- und Schulvermögen), 1964 renoviert (u. a. Gruft unter Altarraum entfernt).

Ausstattung

Schlichter Sandsteinaltar (1964). Niedrige Kanzel (1964). – Taufstein, Inschrift: „Gestiftet von Frau Aline Mummy geb. von Kapff Rttg. Voldagsen 8. April 1926“. – Grabplatte, Anna Gräfin von Spiegelberg († 1504), Reliefdarstellung der Verstorbenen; außen neben dem Südportal aufgestellt.

Kapelle Marienau, Blick zur Orgel, nach 1967

Kapelle Marienau, Blick zur Orgel, nach 1967

Orgel

1967 Neubau von Schmidt & Thiemann (Hannover), 4 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen. 1977 erweitert auf 5 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, Schmidt & Mappes (Hannover).

Geläut

Eine LG, e’’, Inschriften u. a.: „Gloria in excelsis deo et in terra pax hominibvs bona volvntatis volvntas. Hinricus Gvlden Pastor zvm Lawnstein Marrinaw“ (Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind) und „Me fecit M Iohan Barward Becker Anno 1672“ (Bronze, Gj. 1672, Johann Barward Becker, Hildesheim).58

Kapellenbau – St. Anna in Spiegelberg
Kapelle, Ansicht von Südosten, 1937

Kapelle St. Anna, Ansicht von Südosten, 1937

Einschiffiger Bruchsteinbau mit Rechteckchor, Langhaus erbaut wohl 1354 (laut Inschrift von 1768), Chorerweiterung 1464 (laut Inschrift). Satteldach, kleine Rechteck- und Spitzbogenfenster, in Ostwand zweibahniges Spitzbogenfenster, darüber Inschrift: „anno d[omi]ni mcccclxiiii completv[m] est hoc opus q[ua]rta fer[ia] post trinitatis. henricus hefelldt posvit primvm lapidem“ (Im Jahr des Herrn 1464 am Mittwoch nach Trinitatis ist dieses Werk vollendet worden. Heinrich Hefeld legte den ersten Stein);59 in Südwand vermauertes Rechteckportal, darüber Inschrift „Diese Kirche die 414 Jahr gestanden ist völlig ausgebessert Anno 1768 im Monat Junij. Zur Zeit als Gottfried Weniger Pastor und Jurgen Capelle Kirchenvorsteher waren. M[ei]st[e]r H. Basse“. Im Innern flache Decke, gedrückter Triumphbogen zwischen Chor und Schiff, Spitzbogige Öffnung zwischen Schiff und Turmhalle. 1543 war die Kirche desolat, Instandsetzung wohl Ende 17. Jh., neuer Fußboden 1710.60 1768 renoviert, 1778 wohl neues Dach. 1954 Gesamtrenovierung (Südeingang geschlossen, Westportal gebrochen, Schiff und Turmhalle verbunden, Ost- und Nordempore entfernt). Weitere Arbeiten 1963/64 und 1973.

Kapelle, Grundriss, 1937

Kapelle St. Anna, Grundriss, 1937

Turm

Leicht querrechteckiger Westturm mit Satteldach, möglicherweise frühmittelalterlich. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, rundbogige Schallöffnungen, rundbogiges Westportal (1954); Inschriftentafel „Renoviert 1954“.

Kapelle, Blick zum Altar, 1973

Kapelle St. Anna, Blick zum Altar, 1973

Ausstattung

Vorref. Sandsteinmensa mit Reliquiengrube auf Stipes aus verputztem Mauerwerk. – Mehrere Gemälde in Turm und Schiff (um 1700): Christus mit Maria und Joseph, Kreuzigung, Mater Dolorosa, Ecce Homo, Marienkrönung. Inschriftenstein: „Anno 1710 hat Iohann Wilhelm von Mansberg Droste der Grafschafft Spiegelberg diese Kirche mit Steinen belegen lassen“. Ehemalige Ausstattung: Barockes Marienbild (Pieta), Holzschnitzerei nach älterem Vorbild, 1773 nach Hannover, 1863 ins Welfenmuseum, 1945 zerstört.

Geläut

Eine LG, dis’’, Inschriften: „Anno 1695 gos mich M. Jobst Heinrich Lampen Hildesheim“ und „Den grossen Gott zv Ehren und niemand zv beschweren dvrch Amptshvlfe und Rath avch gvter Hertzen Tath, ist diese Glokke hier kommen das ihr Gebeht die Frommen zv Gott der retten kann oft Himmel schikken an“, Bild: Kreuzigung (Bronze, Gj. 1695, Jobst Heinrich Lampe, Hildesheim).61

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus mit Gemeindesaal (Bj. um 1750, 1994 umgebaut). – Friedhofswärterhaus (Bj. um 1870), ehemaliges Hospital neben der Kapelle St. Anna, 1976 unbewohnt. – Kindergarten (Bj. 1961, gestiftet von Firma OKAL, 1979 erweitert).

Friedhof

Ehemaliger kirchlicher Friedhof bei der Lauensteiner Kirche. Seit 1840 Beerdigungen auf dem Spiegelberger Friedhof östlich von Lauenstein, St.-Annen-Kirche dient als FKap. – Alter kirchlicher Friedhof in Marienau, war in kommunaler Verwaltung. Anfang der 1960er Jahre neuer kommunaler Friedhof angelegt (Waldfriedhof).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 6932-6953 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 4774-4785 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 1389-1392 (Visitationen); B 18 Nr. 41 (Orgelsachverständiger); D 22a (EphA Coppenbrügge); S 11a Nr. 7624 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Baring, Descriptio Salae, S. 110-192; Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont I, S. 356-377, 393-395 II, Abb. 419-428, 437-440, 452; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 833-834; Meyer, Pastoren II, S. 56-57, Rudorff, Amt Lauenstein, bes. S. 252-288.
B: Ulrich Baum: Lauenstein, Bad Münder 1991; Ulrich Baum: Die Lauensteiner Pastoren. Zur Kirchengeschichte Calenbergs, 1987; Hermann Engfer: Die Wallfahrt zur Spiegelberger Kapelle bei Lauenstein, in: Die Diözese Hildesheim in Vergangenheit und Gegenwart 43 (1975), S. 11-24.

Weitere Bilder

Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 124.
  2. Rehtmeyer, Chronica I, S. 481.
  3. Ohainski, Lehnregister, S. 71 Nr. 1.
  4. Ohainski, Lehnregister, S. 87 Nr. 41, S. 93 Nr. 84, S. 94 Nr. 90, S. 95 Nr. 101.
  5. Ohainski, Lehnregister, S. 25 f.
  6. Baum, Lauenstein, [S. 14] und [S. 22].
  7. Schwabe, Hausbuch Lauenstein, S. 1 f.; Graff, Geschichte Kr. Alfeld, S. 49 und 118 f.
  8. Zit. bei Baum, Lauensteiner Pastoren, S. 101.
  9. LkAH, L 5h, unverz., Lauenstein, Visitation 1941.
  10. Dolle, Klosterbuch II, S. 990 ff.; Engfer, S. 13. Obwohl im Verzeichnis 1946, S. 12, Marienau als KapG geführt wird und auch im KABl. 1947, S. 42 von der „Kapellengemeinde Marienau“ die Rede ist, scheint der Erwerb der Kapelle nicht zur Gründung einer KapG Marienau in der KG Lauenstein geführt zu haben. Zumindest bestand kein eigener Kapellenvorstand, LkAH, B 2 G 9/Lauenstein Bd. I, Bl. 47.
  11. UB HS Hildesheim II, Nr. 516.
  12. Engfer, S. 12.; Baum, Lauensteiner Pastoren, S. 9 f.
  13. Ohainski, Lehnregister, S. 95, Nr. 101.
  14. Baum, Lauensteiner Pastoren, S. 16 f.
  15. Rudorff, Amt Lauenstein, S. 269; Baum, Lauenstein, [S. 14]; Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont I, S. 356; Baum, Lauensteiner Pastoren, S. 21 ff.
  16. Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 218. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 124.
  17. Jarck, Kirchengeschichte Lauenstein, S. 172 f. [S. 18 f.].
  18. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 708 ff.; Butt, Herrschaft, S. 47 ff.
  19. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 358.
  20. Meyer, Pastoren II, S. 56; Baum, Lauensteiner Pastoren, S. 52.
  21. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 359.
  22. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.; Butt, Herrschaft, S. 65 ff.
  23. Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 218.
  24. Vogell, Grafschaft Spiegelberg, S. 133, Nr. 9.
  25. Baum, Lauensteiner Pastoren, S. 13.
  26. Baum, Lauenstein, [S. 31].
  27. Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont I, S. 393. Die Predigttätigkeit von P. Brandes hatten die Bock von Nordholz „mit Vorwissen des Pastors von Lauenstein bewilligt“, Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 223. Den Gottesdienstraum ließ Amtmann Christian Eberhard Niemeyer einrichten, Rudorff, Amt Lauenstein, S. 285.
  28. Ausführlich zur Entwicklung der Wallfahrt: Engfer. Nach Vogell, Grafschaft Spiegelberg, S. 44, kam das „wunderthätige Marienbild“ aus dem Kloster Marienau.
  29. Dies und das Folgende zit. bei Rudorff, Amt Lauenstein, S. 277. Den Bericht hatte der Lauensteiner Amtmann Heinrich Wilhelm Rautenberg verfasst. Vgl. auch Baring, Descriptio Salae, S. 187 f.
  30. Engfer, S. 22.
  31. Beide Zitate: Rudorff, Amt Lauenstein, S. 278.
  32. Gelderblom, Juden, S. 51-77; Obenaus, Handbuch II, S. 1336-1344.
  33. LkAH, S 1 H III Nr. 112, Bl. 10.
  34. LkAH, L 5h, unverz., Lauenstein, Visitation 1941.
  35. LkAH, L 5h, unverz., Lauenstein, Visitation 1950.
  36. LkAH, L 5h, unverz., Lauenstein, Visitation 1964.
  37. KABl. 1947, S. 42.
  38. LkAH, L 5h, unverz., Lauenstein, Visitation 1950.
  39. Baum, Lauensteiner Pastoren, S. 207 ff.
  40. KABl. 1998, S. 174 f.
  41. KABl. 2004, S. 65 f.; KABl. 2014, S. 66 ff. und 68.
  42. KABl. 1947, S. 42; KABl. 1998, S. 211.
  43. Kleinau, Neuer Text, S. 93.
  44. Butt, Herrschaft, S. 50 und 65.
  45. Schlegel, Reformationsgeschichte II, S. 646 und 519.
  46. Puhrsch, KK Elze-Coppenbrügge, S. 62.
  47. KABl. 1913, S. 51.
  48. KABl. 1974, S. 115; KABl. 1975, S. 4.
  49. KABl. 2005, S. 5 ff.
  50. KABl. 2011, S. 70 ff.
  51. Meyer, Pastoren II, S. 56.
  52. LkAH, B 2 G 9/Lauenstein Bd. III, Bl. 121 ff.
  53. Mathies, Taufbecken, S. 136; Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont I, S. 359.
  54. Baring, Descriptio Salae, S. 133.
  55. LKA, G 9 B/Lauenstein Bd. I, Bl. 108d.
  56. LKA, G 9 B/Lauenstein Bd. I, Bl. 37a; Baum, Lauenstein, [S. 35] und [S. 39].
  57. LkAH, L 5h, unverz., Lauenstein, Visitation 1956.
  58. Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont I, S. 395.
  59. Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont I, S. 376; bei Rudorff, Amt Lauenstein, S. 274: fälschlich mcccclxxxi (1481).
  60. Baring, Descriptio Salae, S. 188 f.
  61. Baring, Descriptio Salae, S. 189.