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Venne
Schriftlich ist der Ort erstmals als curtem Veni (Hof Venne) in einer undatierten Urkunde Bf. Bennos II. von Osnabrück (amt. 1068–1088) belegt, die in einer Abschrift des 18. Jh. erhalten ist.Verden, Dom
Angeblich gründete Karl der Große im Jahr 786 das Bistum Verden (loco Fardium vocato super Aleram); die entsprechende Urkunde ist jedoch eine Fälschung des 12. Jh. Urkundlich belegt ist das Bistum erstmals etwa 849, als Kg. Ludwig der Deutsche die Kirche des Bf. Waldgar von Verden in seinen Schutz nahm (Uualdgarius venerabilis episcopus nostram […] ecclesiam episcopii sui […] constructam in loco, qui vocatur Ferdi, super fluvium Halera).Verden, St. Andreas
Das Kirchspiel St. Andreas, dessen Kirche kaum 80 Meter südlich des Verdener Doms steht, umfasst die Ortschaften südlich der Innenstadt und nur einen kleinen Teil der Stadt Verden selbst (Burgberg). Im Visitationsbericht 1934 notiert Sup. Heinrich Garrelts: „Die Andreaskirche heisst im Volksmund ‚die Bauernkirche‘, weil die Gemeinde ganz überwiegend Landgemeinde ist.“Verden, St. Johannis
Nördlich des Verdener Dombezirks, dem Süderende, entwickelte sich mit der sogenannten Norderstadt das zweite Zentrum der heutigen Stadt Verden. Erst in schwedischer Zeit wurden beide Städte vereinigt (1667). Den Kern der 1192 erstmals als Stadt erwähnten Siedlung (in civitate Verdensi) bildeten das Rathaus und die Marktkirche St. Johannis.Verden, St. Nikolai
Im Südosten Verdens entstanden seit den 1960er Jahren die Neubaugebiete Trift und Meldauer Berg. 1977 lebten hier nach Einschätzung des Sup. des KK Verden „vor allem Arbeiter, Angestellte und mittlere Beamte“. Das Gebiet gehörte ursprünglich zur Domgemeinde, die hier schon Mitte der 1960er Jahre den Bau eines Gemeindezentrums plante.Verliehausen
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