Sprengel Hannover, KK Neustadt-Wunstorf | Patrozinium: Gorgonius1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich ist das Dorf erstmals in einer Urkunde Ks. Konrads II. aus dem Jahr 1029 belegt: Konrad bestätigte dem Martinsstift in Minden seine Besitzungen, darunter Land in Dribura und in Stocheim. (Stöckendrebber und Niedernstöcken).2 Niedernstöcken gehörte im Spätmittelalter zum Herrschaftsgebiet der Gf. von Wölpe. Wohl 1301 veräußerte Gf. Otto von Wölpe die Grafschaft an Gf. Otto von Oldenburg-Delmenhorst, der sie 1302 weiter verkaufte an den Welfen Otto II., Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg. Seit 1432 gehörte Niedernstöcken zum welfischen Teilfsm. Calenberg (1495: Fsm. Calenberg-Göttingen, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover), zählte dort zum Amt Neustadt a. Rbge. und war Sitz der Amtsvogtei Stöcken bzw. Niedernstöcken (von etwa 1681 bis 1706 zählte die Vogtei Stöcken zum Fsm. Lüneburg).3 Von 1810 bis 1813/14 war Niedernstöcken Teil des Kantons Neustadt im Distrikt Hannover des Allerdepartements im französischen Satellitenkgr. Westphalen. Danach zählte das Dorf, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Neustadt. Mit der Annexion Hannovers fiel Niedernstöcken 1866 an das Kgr. Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 gehörte das Dorf zum Kr. Neustadt am Rübenberge (1939: Lkr.), der 1974 weitgehend im Lkr. Hannover aufging (2001 mit Stadt Hannover fusioniert zu Region Hannover). 1974 wurde Niedernstöcken nach Neustadt a. Rbge. eingemeindet. Die Orte des Kirchspiels sind ländlich geprägt; der größte Teil der werktätigen Bevölkerung pendelt zur Arbeit nach Hannover.4 Im Jahr 1812 lebten etwa 410 Menschen in Niedernstöcken, 1895 knapp 450, 1950 gut 800 und 2020 rund 470.

Kirche, Ansicht von Nordwesten, 1958 oder 1959, Federzeichnung von Kurt Sindel

Kirche, Ansicht von Nordwesten, 1958 oder 1959, Federzeichnung von Kurt Sindel

Das Kirchspiel Niedernstöcken ist schriftlich erstmals 1295 als parochia Stockem belegt und erneut um 1300 als „dat kerspel to stockym“.5 Im Jahr 1425 bezeichnete sich Johannes Luninghes Inhaber der Pfarrkirche in Stocken in der Diözese Minden.6 Das älteste Ausstattungsstück der Kirche stammt noch aus vorref. Zeit: Die kleine Glocke wurde im Jahr 1505 gegossen.
Die Reformation führte Hzgn. Elisabeth von Calenberg-Göttingen als Vormund ihres minderjährigen Sohnes Erich im Fsm. Calenberg ein: 1542 setzte sie die von Antonius Corvinus verfasste Kirchenordnung in Kraft und 1542/43 ließ sie die Gemeinden des Fürstentums visitieren.7 Im Visitationsprotokoll heißt es über Stockem: „hat itzo kein pastorn, sunder is eynem knaben verliehen, der einen Mercenarium da hat“.8 Die Pfarrpfründe war also in der Hand eines Knabens, der aus diesen Einkünften einen Geistlichen dafür bezahlte, den eigentlichen Pfarrdienst zu versehen. Neben der Kirche in Niedernstöcken gehörten auch die Kapellen in Esperke und Norddrebber zum Kirchspiel. Als erster ev. Prediger gilt P. Konrad Leseberg (amt. bis 1573), gebürtig aus Niedernstöcken; das Jahr seines Amtsantritts ist nicht bekannt.9 Nachdem Elisabeths Sohn 1545 als Erich II. die Regierungsgeschäfte im Fsm. Calenberg übernommen hatte, wechselte er 1547 zum kath. Glauben. Die Calenbergischen Stände widersetzten sich jedoch seinen Rekatholisierungsbestrebungen und konnten 1553/55 die Beibehaltung der luth. Lehre sicherstellen. Nach dem Tod Erichs II. fiel das Fsm. Calenberg 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel und Hzg. Julius führte seine 1569 aufgestellte KO auch hier ein.10 1588 ließ er die Gemeinden visitieren. Das Pfarramt lag in der Hand von P. Heinrich Wegener (amt. 1573–1603); Norddrebber scheint seinerzeit bereits zur KG Gilten gehört zu haben, während nun Klein Grindau als Teil des Kirchspiels Niedernstöcken genannt wird; in der Kapelle in Esperke „predigt er alle Jahr viermal“.11

Kirche, Blick zum Altar, 1948

Kirche, Blick zum Altar, 1948

In der ersten Hälfte des 19. Jh. war das mittelalterliche Kirchengebäude in Niedernstöcken baufällig geworden. Zudem wuchs die Zahl der Gemeindeglieder seit 1750 an und P. Justus Heinrich Otto Volger (amt. 1765–1778) notierte 1777 „die Kirche ist etwas zu klein“ für die Gemeinde.12 Ein erster Neubauentwurf lag schon 1827 vor.13 1840 fertigte Konsistorialbaumeister Friedrich August Ludwig Hellner (1791–1862) einen neuen Entwurf an, den das Konsistorium genehmigte. Nach Abbruch der alten Kirche begannen 1841 die Neubauarbeiten. Zum Gottesdienst versammelte sich die Gemeinde nun in einem Saal der Gastwirtschaft Fiene.14 Am 23. April 1843 feierte die Gemeinde Niedernstöcken die Einweihung ihrer neuen Kirche.
Während der NS-Zeit hatte P. Friedrich Ernst Emil Hartmann (amt. 1927–1944) das Pfarramt Niedernstöcken inne. Kirchenpolitisch gehörte er zur Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft, wie P. Walter Glawatz (amt. 1946–1950) im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ angab.15 Zusammenfassend merkte er an: „Der Kirchenkampf ist in der hiesigen Gemeinde nicht beachtet worden.“ P. Hartmann selbst hatte in den Unterlagen zur Visitation 1938 angegeben, kirchenfeindliche Bestrebungen seien „in den letzten Jahren bei Amtsträgern und Mitgliedern der N.S.D.A.P. aufgekommen; der Ortsgruppenleiter sei aus dem KV ausgetreten. Es habe sich die „Ansicht ausgebildet, daß ein National-Socialist kein Christ sein könne“. Allerdings sei bisher niemand aus der Kirche ausgetreten.16

Kirche, Blick zum Altar, um 1960

Kirche, Blick zum Altar, um 1960

Mit dem Zuzug Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Gemeindeglieder von knapp 970 in den 1930er Jahren auf 1.650 im Jahr 1947 an. Nach Einschätzung des Sup. des KK Neustadt zählte Niedernstöcken seinerzeit „zu den Gemeinden, die noch etwas von Hermannsburg beeinflusst sind“.17 In der Kapelle in Esperke fand seit 1950 monatlich ein Gottesdienst statt (zwei Abendmahlsgottesdienste pro Jahr). In der Nachkriegszeit entstand im Gebiet des Kirchspiels auch eine kath. Gemeinde, die die Räumlichkeiten der ev. Gemeinde nutzte (Kirche Niedernstöcken, Kapelle in Esperke, Konfirmandensaal); das gebiet zählte zur Pfarrgemeinde Mandelsloh, wo 1976 eine neue kath. Kirche geweiht wurde (2009 profaniert).18
Seit 1988 war mit der Pfarrstelle der kleinen ev. Gemeinde Niedernstöcken (etwa 1.100 Gemeindeglieder) die Altenheimseelsorge in Rodewald und Abbensen verbunden.19 Zum 1. September 1997 wandelte das LKA Hannover die Stelle in eine halbe Pfarrstelle um.20 Um die KG beim Erhalt der seit 1999 denkmalgeschützten Orgel zu unterstützen, gründete sich der „Kulturkreis Romantische Orgel Niedernstöcken e. V.“. Nach Abschluss der Restaurierung 2003 organisierte der Verein Konzerte in der Kirche; nach Auflösung des Vereins übernahm der Kulturausschuss der KG diese Aufgaben (2013).
Zum 1. Dezember 2016 gründeten die KG Dudensen, Eilvese, Hagen (Neustadt am Rübenberge), Helstorf, Mandelsloh, Niedernstöcken und Otternhagen gemeinsam den „Ev.-luth. Kirchengemeindeverband Neustadt-Nord“. 2019 trat auch die KG Basse bei.21 Bereits seit 2007 unterstützt die kirchliche Stiftung „Lichter im Norden“ das kirchliche Leben in den acht Gemeinden sowie in der KG Mariensee.

Umfang

Esperke (KapG), Niedernstöcken und Stöckendrebber. Bis vor 1588 auch Norddrebber (KapG, zwischen 1543 und 1588 zum Kirchspiel Gilten).22 Bis in die zweite Hälfte des 19. Jh. auch Klein Grindau (nach 1859 zur KG Schwarmstedt).

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Mandelsloh der Diözese Minden. – Seit 1588 Insp. Neustadt am Rübenberge, während die Vogtei Niedernstöcken zum Fsm. Lüneburg zählte wohl Insp. Celle (1681–1706), dann wieder Insp. Neustadt (1924: KK).23 Seit dem 1. Januar 2001 KK Neustadt-Wunstorf.24

Patronat

Der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Blick zum Altar, 1948

Kirche, Blick zum Altar, 1948

Siebenachsiger, rechteckiger Backsteinbau auf Quadersockel, errichtet 1841–43 (Architekt: Friedrich August Ludwig Hellner, Hannover). Flaches Satteldach mit Walm nach Osten. Steinsichtiges Backsteinmauerwerk, Ecken als zweigeschossige, leicht hervortretende Risalite gestaltet, in beiden Geschossen jeweils rundbogige Sprossenfenster; nach Süden zwischen den Eckrisaliten fünf hohe, rundbogige Sprossenfenster, nach Norden zwei Portale, darüber rundbogige Sprossenfenster, dazwischen drei hohe, rundbogige Sprossenfenster; dreiachsige, zweigeschossig gestaltete Ostfassade, fünf rundbogige Sprossenfenster, in der Mitte Sakristeieingang, im Gesims Inschrift „Deo MDCCCXLII“; Portale jeweils mit Rechtecktür, halbkreisförmigem Sprossenfenster und hohem Gesims. Im Innern umlaufende Emporenanlage, im Osten mit gerundeten Ecken; die bis zur Decke reichenden Emporenstützen (dorische Säulen, im Osten kannelierte Pilaster und kannelierte korinthische Säulen) tragen zentrales Spiegelgewölbe, über den Emporen flache Decken; Sakristei unter der Ostempore. 1921 Neuausmalung. 1963 Innenrenovierung.

Turm

Wohl mittelalterlicher Westturm aus Raseneisenstein, schiefergedeckter Turmhelm mit vierseitigem Ansatz und achteckig ausgezogener Spitze, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn; Gaube mit Uhrschlagglocke und Uhrziffernblatt nach Norden. Im Glockengeschoss je zwei flachbogige Schallfenster nach Norden und Süden; flachbogige Tür nach Norden. 1543 Turmuhr („seiger“) erwähnt.25 1672 Turmuhr repariert. 1685 und 1722 Turmreparaturen. 1748 Neubau des Turmhelms. 1886 neue Turmuhr (Eduard Korfhage & Söhne, Buer). 1986 neue Turmuhr. 2015 Neueindeckung Turmhelm.

Vorgängerbau

Wohl romanisches Schiff etwa in Breite des Turms, gotischer Chor. Satteldach, über dem Chor abgewalmt; Strebepfeiler am Schiff, an der Südseite vorgebautes Brauthaus. Innenraum vermutlich ursprünglich gewölbt (1670: Chor gewölbt, ansonsten Balkendecke, deren Dielen „sehr löchricht und herunterfallen wollen“)26, zweigeschossige Prieche an Nordseite. 1685 Bogendecke. 1841 Kirche abgebrochen.

Ausstattung

Holzverkleideter Altar mit seitlichen Schranken, darüber die in die Brüstung der Ostempore eingesetzte, fünfseitige Kanzel, über dem Altar Abendmahlsbild nach Leonardo da Vinci (1906, Gustav Macke, Hannover), links und rechts des Altars Rechteckdurchgänge, flankiert von kannelierten, korinthischen Pilastern; am Kanzelkorb modernes Gemälde mit Darstellung des hl. Gorgonius. – Reich verzierte, balusterförmige Taufe (nach 1779, wohl Johann Friedrich Blasius Ziesenis, Hannover, vermutlich Kopie der Taufe in Neustadt a. Rbge.), aus einem Holzstamm gearbeitet, drei volutenförmige Füße, geschnitztes Lamm als Bekrönung des Taufedeckels; restauriert 1963.27

Kirche, Blick zur Orgel, 1948

Kirche, Blick zur Orgel, 1948

Orgel

Die alte Kirche besaß keine Orgel. Mit Neubau der Kirche 1843 auch Orgelneubau. 1866 Orgelreparatur. 1912 Neubau des Orgelwerks, ausgeführt von P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 20 (davon eine Transmission) II/P pneumatische Traktur, Taschenladen (Opus 731), Prospekt von 1843 erhalten.28 2002/03 Restaurierung, ausgeführt von Jörg Bente (Suthfeld-Helsinghausen).29 Denkmalorgel (seit 1999).

Geläut

Drei LG, I: cisʼ (Bronze, Gj. 1901, Firma Radler, Hildesheim), Inschrift: „Ehre sei Gott in der Hoehe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“, „Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten und der Erstling geworden unter denen, die da schlafen“ und „Gegossen von J. J. Radler in Hildesheim 1901. K-V: Pastor W. Koock, G. Springel, G. Kolze, H. Heinemann, A. Niemeyer, Lehrer, F. Magerkurt, Küster“, Bilder: Weihnachts- und Osterszene, 2012/13 repariert; II: eʼ (Bronze, Gj. 1701, Johann Grove, Celle), Inschriften: „A[nn]o 1587 gegossen vnd a[nn]o 1701 vmgegossen dvrch Groven“, „Herr Georg Heinrich Gerber Pastor, Iohan Peter Küker Cvstos, Dietrich Stünkel, Hermann Dierking, Clavs Veddeker Kirchenivraten, Hinrich Rothermvnd“ und „Herr Iohan Bernhard Deterding Amtsvoigt, H. Andreas Bvrchard v. Remnitz Gogrefe“, 2012/13 restauriert (Glockenschweißwerk Lachenmeyer, Nördlingen); III: disʼʼ (Bronze, Gj. 1505), Inschrift: „anno d[omi]ni m ccccc v. maria audi nos [nam te filius nichil ?] negans honorat“ (Maria, erhöre uns, denn dein Sohn ehrt dich, indem er dir nichts verwehrt), diente zeitweise als SG, seit 1964 wieder läutbar, 2012/13 restauriert (Glockenschweißwerk Lachenmeyer, Nördlingen). – Eine SG, gisʼʼ (Bronze, Gj. 1964, Firma Bachert, Karlsruhe). – Früherer Bestand: Eine LG (Bronze, Gj. 1587), 1701 umgegossen zu heutiger LG II. Eine LG (Bronze), geborsten (wohl um/vor 1634) und umgegossen zu einer neuen LG (Bronze, Gj. 1656, Sebaldus Roming, Nürnberg), Inschrift etwa: „Sebaldus Roming, Gegossen 1656 die Jahreszahl da ich erschol. Aus der Stadt Nürnberg bürtig“, umgegossen zu heutiger LG I.30 – Eine SG, bʼʼ (Bronze, Gj. 1518), Inschrift: „Ora virgo nos illo pane coeli dignos effici. 1518“ (Bete, Jungfrau, mach uns des himmlischen Brotes würdig; Zeile aus Ave praeclara maris stella), im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, nicht eingeschmolzen, mittlerweile in Helstorf.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1971). – Gemeindehaus (Bj. 1893). – Küsterhaus (Bj. 1750, 1998 verkauft). – Altes Pfarrhaus (Bj. Ende 19. Jh., 1988 verkauft).

Friedhof

Ehemaliger kirchlicher Friedhof bei der Kirche. Neuer kirchlicher Friedhof nördlich des Dorfes, FKap (Bj. 1966); bis etwa 1978 in kommunaler Verwaltung.

Liste der Pastoren (bis 1940)
Kirche, Blick zur Orgel, wohl nach 1963

Kirche, Blick zur Orgel, wohl nach 1963

1542 war die Pfarre einem Knaben verliehen, der sie durch einen mercenarius verwalten ließ. – 15.. Konradus Leseberg. – 1573–1603 Henricus Wegener. – 1604–1627 Hermann Buchholz. – 1628–1666 Joachim Söder (Serderus). – 1667–1668 Magister Paul Dietrich Stisser. – 1668–1695 Georgius Rudow. – 1696–1716 Georg Heinrich Gerber. – 1717–1732 Johann Friedrich Schrader. – 1732–1749 Johann Diederich Voß. – 1749–1765 Friedrich Viktor Heinrich Grotevent. – 1765–1778 Justus Heinrich Otto Volger. – 1778–1794 Johann Erich Bohne. – 1795–1799 Heinrich Gerhard Gottlieb Thorey. – 1801–1823 David Anton Baring. – 1824–1866 Johann Christoph Bäthgen. – 1868–1883 Georg Karl Christian Holscher. – 1886–1898 Heinrich Friedrich Hermann Ringelmann. – 1899–1908 Wilhelm Adolf Ernst Koock. – 1909–1926 Heinrich Albrecht Heuer. – 1927–1944 Friedrich Ernst Emil Hartmann.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 194

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 8479–8500 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 670 (Spec. Landeskons); A 6 Nr. 6035–6048 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 313, 316 (CB); A 9 Nr. 1687–1690 (Visitationen); L 5a Nr. 286, 1312, 1475 (LSuptur. Calenberg-Hoya mit Verden-Hoya und Celle); S 09 rep Nr. 1757 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7781 (Findbuch PfA).

Literatur & Links

A: 400 Jahre KK Neustadt, S. 79–81; Gemeindebuch KK Neustadt a. Rbge., S. 46–49; Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf, S. 24; Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 171, Nr. 217; Krumm, Denkmaltopographie Region Hannover, S. 392–394; Müller, Kirchenbauten, S. 117–118; Meyer, Pastoren II, S. 194; Nöldeke/Karpa, KD Kr. Neustadt I, S. 151–154, II. Abb. 325–330.
B: Hans Ehlich: Niedernstöcken 1033–1983. Dorf an der Leine, Neustadt a. Rbge. 1983, bes. S. 175–222.

Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Alte Kirche, Neue Kirche, Altarwand, Westempore, Taufe, ehemalige Schlagglocke.

GND

5337855-6, Evangelisch-Lutherische St.-Gorgonius-Kirchengemeinde (Niedernstöcken)


Fußnoten

  1. Ein Bruchstück eines alten Kirchenfensters trug die Inschrift „S. Gorgonius Patronis Stockmensis“, Mithoff, Kunstdenkmale I, S. 149.
  2. MGH DD K II 138 (abschriftlich überliefert, vgl. auch ebd. 192); Fesche/Bötticher, Urkunden Neustädter Land I, Nr. 3 (vgl. auch ebd. Nr. 4).
  3. Bühler u. a., Heimatchronik Neustadt, S. 74; NLA HA Cal. Br. 22 Nr. 913, 10.05.2021; Ehlich, S. 197.
  4. LkAH, L 5d, unverz., Niedernstöcken, Visitation 1995.
  5. Cal. UB IV, Marienwerder, Nr. 79; Fesche/Bötticher, Urkunden Neustädter Land I, Nr. 153. Hoyer UB I, Heft IV, S. 43.
  6. RG Online, RG IV 08257, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/8257, 10.05.2021: „par. eccl. in Stocken d. [Minden.] dioc.“.
  7. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 708 ff.; Butt, S. 47 ff.
  8. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 393.
  9. Ehlich, S. 548 f., Nr. 51.
  10. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.
  11. Kayser, General-Kirchenvisitation II, S. 54.
  12. Zit. bei Ehlich, S. 199.
  13. Zum Neubau: Ehlich, S. 185 ff.; Müller, Kirchenbauten, S. 117 f.
  14. Ehlich, S. 436.
  15. LkAH, S 1 H III Nr. 115, Bl. 28. P. Glawatz selbst war Mitglied der NSDAP und der SA gewesen, vgl. LkAH, L 5a, Nr. 286 (Visitation 1947). Allgemein zum Fragebogen: Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  16. Alle Zitate: LkAH, L 5a, Nr. 286 (Visitation 1938).
  17. LkAH, L 5a, Nr. 286 (Visitation 1947).
  18. LkAH, L 5a, Nr. 286 (Visitation 1947); Ehlich, S. 206 f.
  19. LkAH, L 5d, unverz., Niedernstöcken, Visitation 1995.
  20. KABl. 1997, S. 139.
  21. KABl. 2017, S. 13 ff.; KABl. 2019, S. 58.
  22. Ehlich, S. 183.
  23. Ehlich, S. 197 f.
  24. KABl. 2001, S. 140 f.
  25. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 393.
  26. LkAH, A 8 Nr. 313, Bl. 86v.
  27. Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 171, Nr. 217.
  28. Pape/Schloetmann, Hammer, S. 123.
  29. Siehe: https://www.bente-orgelbau.de/ref_nied.htm, 10.05.2021.
  30. Mithoff, Kunstdenkmale I, S. 149; Nöldeke/Karpa, KD Kr. Neustadt I, S. 154; Ehlich, S. 183.