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Walle (Aurich)
Schriftlich ist Walle erstmals zum Jahr 1534 in der Cronica der Fresen erwähnt, die Eggerik Beninga (1490–1562) verfasst hat. Gut 3.000 Jahre älter ist der 1927 entdeckte ‚Pflug von Walle‘, der zu den ältesten Pflügen Europas zählt; er befindet sich heute im Landesmuseum Hannover.Walle (Schwülper)
Bis hinein ins 15. Jh. war trug das heutige Walle den Namen Scheverlingenburg; die Befestigung lag am westlichen Ortsrand, Teile des südlichen und des westlichen Walles haben sich erhalten. Nach der Braunschweigischen Reimchronik, entstanden zwischen 1279 und 1292, gehörte die Zeverlingheborch 1090 zum Besitz der Brunonen.Wallenhorst
Schriftlich ist der Ort erstmals als Wallunhorst in einem Bericht über die Überführung der Reliquien des hl. Alexander von Rom ins Kloster Wildeshausen erwähnt (Translatio s. Alexandri). Die Überführung geschah 850/51, der Bericht selbst entstand zwischen 850 und 865.Wallensen
In einer Urkunde Kg. Heinrichs IV. aus dem Jahr 1068 ist der Ort als Walenhuson erstmals erwähnt. Die Gf. von Spiegelberg hatten Besitz in Wallensen, Anfang des 13. Jh. gewannen die Herren von Homburg jedoch die Oberhand und verdrängten die Spiegelberger.Wallenstedt
Die älteste schriftliche Erwähnung des Dorfes findet sich in einer auf 1022 datierten Urkunde, die etwa Anfang des 12. Jh. gefälscht wurde. Die inhaltlich wohl zuverlässige Urkunde, angeblich ausgestellt von Ks. Heinrich II., enthält ein Güterverzeichnis des Hildesheimer Klosters St. Michael, das Besitz in Wallenstide hatte.Wallhöfen
Urkundlich lässt sich Wallhöfen erstmals im Jahr 1234 belegen, als Gerbert Gf. von Stotel dem Kloster Lilienthal ein Haus in Wollenhovede schenkte. Im Jahr 1250 übertrug ein dominus Henricus dem Kloster Osterholz ebenfalls ein Haus in Wallenhovede.Wallinghausen
Urkundlich ist der heutige Stadtteil von Aurich erstmals 1431 als Wallinghusen erwähnt. Ebenso wie Popens (Ersterwähnung: 1408 als Poppenzen) und Egels (Ersterwähnung: 1431 als Egelstum) wurde Wallinghausen 1972 in die Stadt Aurich eingemeindet.Walsrode
Der am Zusammenfluss der beiden kleinen Heideflüsse Böhme und Fulde gelegene Ort ist schriftlich erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 986 erwähnt: Der spätere Ks. Otto III. († 1002) schenkte dem Kloster Rode auf Bitten seiner Tante, der Äbtissin Mathilde von Quedlinburg († 999), und auf Bitten des Gf. Wale das Dorf Zitowe in Anhalt.Wangelnstedt
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