BESTEHENDE GEMEINDE

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Krummendeich

Die Deichreihensiedlung ist urkundlich erstmals im Jahr 1331 als villa Crummendik sita in terra Kedingie genannt. Krummendeich gehörte zum Erzstift Bremen, dem weltlichen Herrschaftsgebiet des Bremer Erzbischofs, und war Teil des Landes Kehdingen. Die Landesgemeinde, 1274 als universitas nachgewiesen, konnte sich trotz wiederholter militärischer Niederlagen gegen den Erzbischof seine „Autonomie innerhalb des Erzstifts“ auch nach der Mitte des 14. Jh. bewahren; sie wurde erst im frühen 16. Jh. entscheidend beschränkt.

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Küsten

Urkundlich ist der Rundling 1377 als kusten nachgewiesen. Das Dorf lag im Gebiet der Gft. Lüchow, die 1320 an die Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg gekommen war. Aus ihr ging das Amt Lüchow hervor, das zum welfischen Teilfsm. Lüneburg gehörte, seit 1591 zur Herrschaft Dannenberg (die ab 1636 zum Fsm. Wolfenbüttel gehörte), ab 1671 erneut zum Fsm. Lüneburg und ab 1705 zum Kfsm. Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover).

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Landwehrhagen

Die wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 12. Jh. angelegte Rodungssiedlung ist erstmals um 1311/18 als Lantgrevenhagen urkundlich belegt; im 16. Jh. veränderte sich der Ortsname zu Landwehrhagen. Seit Mitte des 13. Jh. gehörten Landwehrhagen und das Gebiet um Münden zum Machtbereich der Welfen. Das Straßendorf zählte zum Gericht Sichelnstein im Fsm. Göttingen (1495 Fsm. Calenberg-Göttingen, „Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover).

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