Frühere Gemeinde | Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Alfeld | Patrozinium: Maria | KO: Calenberger KO von 1569

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Orts- und Kirchengeschichte

Die neue St.-Marien-Kirchengemeinde Woltershausen gründete sich zum 1. Juli 1974, als sich die KG Harbarnsen und die alte KG Woltershausen zusammenschlossen. Gleichzeitig löste sich die KapG Irmenseul auf.1 Das Patronat der Familie von Cramm über die Kirche in Harbarnsen blieb zunächst bestehen: Als „vorbildlich funktionierendes Patronat“ sollte es „unbedingt erhalten“2 werden, formulierten Sup. und LSup. 1981. Es wurde 1994 aufgehoben.
Den 1950 gegründeten Kindergarten gab die Gemeinde 1976 wieder auf, da die Kinderzahl rückläufig war.3 Angesichts sinkender Gemeindegliederzahlen beschloss der Kreiskirchentag in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre die Aufhebung der Pfarrstelle Woltershausen. Nach anfänglichem Widerspruch stimmte der KV dem Beschluss zu und seit 1999 waren die Gemeinden Breinum, Evensen, Sehlem und Woltershausen pfarramtlich verbunden.4 Diese pfarramtliche Verbindung bestand auch nach der Fusion der drei erstgenannten Gemeinden zur „Ev.-luth. Trinitatis-Kirchengemeinde in Sehlem“ weiter (2007).5 Sie wurde 2011 aufgehoben und von einem neuen Pfarrverbund abgelöst, zu dem Adenstedt-Wrisbergholzen, Almstedt, Graste-Netze, Möllensen, Neuhof, Petze, Sibbesse und Woltershausen zählen (insgesamt fünf Pfarrstellen).6

Umfang

Harbarnsen, Irmenseul, Hornsen und Woltershausen.

Aufsichtsbezirk

Mit Gründung der KG zum KK Alfeld, seit 2011 KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Alfeld.7

Patronat

Das Patronat der Familie von Cramm über Harbarnsen (dingliches Patronat Gut Harbarnsen) bestand bis 1994.

Kirchenbau

St. Maria in Woltershausen. – St. Michael in Harbarnsen. – Kapelle in Irmenseul. – Kapelle in Hornsen.


Fußnoten

  1. KABl. 1974, S. 204 f.
  2. LkAH, L 5h, unverz., Woltershausen, Visitation 1981.
  3. LkAH, L 5h, unverz., Woltershausen, Visitation 1981.
  4. KABl. 1999, S. 216 f.
  5. KABl. 2007, S. 178 f.
  6. KABl. 2011, S. 64.
  7. KABl. 2011, S. 70 ff.