Sprengel Stade, KK Verden | Patrozinium: Andreas1 | KO: Keine Kirchenordnung

Orts- und Kirchengeschichte

Das Kirchspiel St. Andreas, dessen Kirche kaum 80 Meter südlich des Verdener Doms steht, umfasst die Ortschaften südlich der Innenstadt und nur einen kleinen Teil der Stadt Verden selbst (Burgberg). Im Visitationsbericht 1934 notiert Sup. Heinrich Garrelts: „Die Andreaskirche heisst im Volksmund ‚die Bauernkirche‘, weil die Gemeinde ganz überwiegend Landgemeinde ist.“2 1966 schrieb der Ortspastor zur sozialen Struktur der Gemeinde, es gebe „reine Bauerndörfer“ und Dörfer in denen „Landwirte, Landarbeiter, ländliche Industriearbeiter, Kaufleute, Handwerker sowie Bahn- und Postbeamte“ lebten; auch der Stadtbezirk sei in sozialer Hinsicht vielgestaltig, „zumal seitdem viele wohlhabende Leute aus den Kreisen der Kaufleute, der Bankbeamten und Akademiker […] im Gebiet des Burgbergs ihre Villen gebaut haben“.3 Die KG lässt sich wahlweise als Dorfgemeinde mit einer Stadtkirche oder als Stadtgemeinde mit dörflicher Struktur beschreiben.

Kirche, Ansicht von Südosten, Teilansicht

Kirchturm von Südosten

Urkundlich lässt sich St. Andreas erstmals 1220 belegen, als der Verdener Bf. Iso von Wölpe (amt. 1205–1231) hier ein Stift für zwölf Kanoniker einrichtetet: in ecclesia sancti Andree in Verda XII canonicos instituimus. Die Kirche selbst existierte bereits, denn in der Urkunde ist auch von ihrer früheren Dotation die Rede (priorem eiusdem ecclesie dotem).4 Möglicherweise enstand sie als Interimsdom, übernahm das ältere Andreaspatrozinium des Doms und diente nach 1028 als bischöfliche Palastkapelle.5 Archäologisch konnte dieser Vorgängerbau 1969 nachgewiesen und auf das frühe 11. Jh. datiert werden: ein zunächst turmloser Saalbau mit Rechteckchor. Der Anbau des Turms im frühen 12. Jh. mit der zum Schiff geöffneten Empore deutet auf die Funktion als bischöfliche Kapelle hin: Im Emporenraum lässt sich an der Nordseite eine Türöffnung nachweisen, die möglicherweise die Kirche mit dem Bischofspalast verband.6
Bf. Iso ließ das Kirchengebäude neu errichten, vergrößern und begründete 1220 das Kanonikerstift. Die Ausstattung des Andreasstifts mit dem Zehnten aus einigen umliegenden Dörfern lässt vermuten, dass die Stiftskirche gleichzeitig als Pfarrkirche diente. Laut einer Chronik aus der ersten Hälfte des 18. Jh. hatte sie diese Rolle bereits vor der Gründung des Stifts inne; möglicherweise verlegte Bf. Iso jedoch den Sitz des schon bestehenden Kirchspiels Annaberg bzw. Westen an die neue Andreaskirche.7 Außerdem verband er 1221 das Amt des Propstes an St. Andreas mit dem Amt des Archidiakons von Hollenstedt und übertrug dem Stift die Pfarrkirchen Estebrügge, Zesterfleth (Borstel), Jork und Mittelnkirchen (alle im Alten Land).8
Wenige Jahre nach Gründung des Stifts ist 1226 eine Stiftsschule belegt (opus scolarum).9 Auch die älteste Glocke der stammt aus dem 13. Jh. (Glöckner urkundlich erstmals 1374 belegt).10 Während als gesichert gelten darf, dass St. Andreas gleichzeitig als Stifts- und als Pfarrkirche fungierte, haben sich keine Quellen zu vorref. Predigern erhalten.11 In einer Urkunde aus dem Jahr 1412, deren Inhalt in einem späteren Copialbuch überliefert ist, sind erstmals die „Jurati zu S. Andreas“ erwähnt, in etwa vergleichbar mit heutigen Kirchenvorstehern.12 Im 14. Jh. sind verschiedene Altar- und Vikarienstiftungen in der Andreaskirche belegt: 1323 Altar für die Apostel Simon und Judas13, 1324 Vikarie Beate Marie Virginis (heilige Jungfrau Maria)14, 1329 Barbaraaltar15, 1374 Bartholomäus- oder Marienaltar (1405 der Stiftsschule zugelegt)16 und 1378 Altar für die Jungfrau Maria und Johannes den Evangelisten.17

Kirche, Ansicht von Südosten, Postkarte, vor 1969

Kirche, Ansicht von Südosten, Postkarte, vor 1969

Die Reformation setzte sich in Stadt und Hochstift Verden erst spät und nur allmählich durch.18 Der Verdener (und Bremer) Bf. Christoph von Braunschweig-Lüneburg (amt. 1502–1558) bekämpfte die luth. Lehre.19 Bf. Christophs Bruder und Nachfolger in beiden Bistümern, Bf. Georg (amt. 1558–1566), duldete den neuen Glauben, hatte einen ev. Kanzler, berief vermutlich auch einen ev. Hofprediger und bestimmte im Jahr 1564 zusammen mit dem Verdener Domkapitel den Protestanten Eberhard von Holle zu seinem Nachfolger. Seinerzeit gehörten das Abendmahl in beiderlei Gestalt und die Priesterehe „im Stifte Verden schon zu rechtem Gebrauche“, wie das Domkapitel formulierte; gleichzeitig verlangte es von Holle jedoch eine päpstliche Bestätigung.20 In Zusammenarbeit mit dem Domkapitel förderte und festigte Bf. Eberhard von Holle (amt. 1566/67–1586) die luth. Lehre. Der erste ev. Domprediger David Hubernius (amt. 1567/68–1598) erhielt 1569 ein Kanonikat an St. Andreas.21 Als erster luth. Pfarrer an der Andreaskirche gilt P. Franz Bredekow (amt. etwa 1571–1600), der ab 1565 an der Universität Wittenberg studiert hatte und dort zum Magister promoviert worden war.22
Während des Dreißigjährigen Kriegs diente das Andreasstift zeitweise als Jesuitenniederlassung und P. Statius Clefman jun. (amt. 1629–1644) musste zusammen mit den übrigen ev. Predigern Verden verlassen.23 Als schwedische Truppen die Stadt einnahmen, mussten 1630/31 wiederum die Jesuiten fliehen. In der Amtszeit von P. Theodor Twachtmann (amt. 1644–1651) wurde unter schwedische Herrschaft das Andreasstift schließlich 1649 aufgelöst; die Kirche dient seither allein als Pfarrkirche. P. Werner Erich Oporinus (amt. 1654–168) legte bei seinem Amtsantritt erstmals Kirchenbücher an, in denen die Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen verzeichnet sind (später auch Konfirmationen).24
In der zweiten Hälfte des 18. Jh. und in der ersten des 19. Jh. betreuten drei Pastoren die Andreasgemeinde, die theologisch vom Rationalismus geprägt waren: P. Meinhard Conrad Lüning (amt. 1775–1784), P. Johann Horn (amt. 1785–1805) und P. Johann Heinrich Pratje (amt. 1815–1844).25 P. Lüning und P. Horn waren neben ihrem Pfarramt auch publizistisch tätig; ersterer veröffentlichte u. a. Beiträge zu landwirtschaftlichen und medizinischen Themen, letzterer verfasste u. a. pädagogische und historische Schriften.26
Während der NS-Zeit hatten nacheinander P. Karl von Bremen (amt. 1913–1937) und P. Wilhelm Meiners (amt. 1938–1959) das Pfarramt an der Andreaskirche inne. Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb P. Meiners rückblickend, sein Vorgänger habe kirchenpolitisch zur Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft gehört.27 Er selbst sei Anfang Mai 1933 in die NSDAP eingetreten, habe jedoch seit den „Nürnberger Gesetzen in Opposition zur Partei“ gestanden; 1938 sei er der Bekenntnisgemeinschaft beigetreten. Von den fünf 1933 gewählten Mitgliedern des KV gehörte einer der NSDAP an. Im Jahr 1940 beantragte die kleine Ortsgemeinde der DC die Nutzung entweder des Doms oder der Andreaskirche für ihre Gottesfeiern. „Da der Dom nicht in Betracht kommen konnte, hat der Kirchenvorstand der Andreaskirche ihr Gotteshaus – mit schweren Bedenken – zur Verfügung gestellt“, schrieb Sup. Heinrich Garrelts 1940.28

Kirche, Blick zum Altar, nach 1956 bzw. nach 1969, vor 1985 bzw. vor 1974

Kirche, Blick zum Altar, um 1974

Bis hinein in die erste Hälfte des 20. Jh. galt die Andreasgemeinde als „die kirchlichste Gemeinde des Kirchenkreises“ Verden.29 Zur Abendmahlspraxis notierte der Sup. nach der Visitation 1942, meistens feiere die Gemeinde das Abendmahl am „Vormittag eines Alltages“; darüber hinaus habe er angeregt, „an einem oder 2 Sonntagen nachmittags im Herbst und im Frühjahr Abendmahlsfeiern anzusetzen“.30 Vor allem der arbeitenden und heimatvertriebenen Bevölkerung wegen“ führte die Gemeinde Anfang der 1950er Jahre regelmäßige Abendmahlsfeiern an jedem dritten Sonntag ein, ohne deswegen die Wochenabendmahlsfeiern abzuschaffen.31
In der Nachkriegszeit war die Zahl der Gemeindeglieder stark gestiegen: Zu den rund 3.560 Einheimischen waren 1948 gut 2.570 Geflüchtete hinzugekommen.32 Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre ließ die Gemeinde nicht nur die Kriegsschäden an der Kirche beheben (u. a. Fenster bei Sprengung der Allerbrücken zerstört), sondern darüber hinaus weitere Arbeiten durchführen: Die oberen Emporen in Kirche wurden entfernt (1947/48), eine Turmuhr angebracht (1947) und die Orgel umgebaut (1949–51). Nachdem die sonntäglichen Züge auf der Bahnstrecke Verden–Walsrode 1959 weggefallen waren, richtete die Gemeinde einen Kirchenbus für die Gottesdienstbesucher aus den Dörfern ein, der im Winter alle zwei Wochen und an allen Feiertagen eingesetzt wurde (Erntedankfest bis Pfingsten).33 Anlässlich der Visitation 1960 attestierte der Sup. der Andreasgemeinde „ein recht ausgeprägtes Parochialbewusstsein“; die Gemeinde sei bestrebt, alle Gemeindeglieder „bei der alten Pfarrkirche zu erhalten“ und der KV wehre sich trotz der gut. 5.700 Gemeindeglieder dagegen „neue Predigtstellen oder die Einsetzung eines zweiten Pfarrers zu beantragen“.34
Veränderungen brachten die 1970er Jahre: Die Dörfer östlich der Aller – Armsen, Hohenaverbergen und Luttum – verließen die Andreasgemeinde und wechselten zur KG Wittlohe. In der verkleinerten Gemeinde begann Pn. Heide Wehmeyer (amt. 1975–1999) mit dem Aufbau verschiedener Gemeindekreis. Hatte der Sup. 1966 noch festgestellt, dass es an St. Andreas kaum eine eigene Gemeinarbeit gäbe – in der Stadt waren Dom- und Johannisgemeinde aktiv und für Arbeit in den Dörfern „die über die Bibelstunden hinausgeht, reicht die Kraft nicht aus“35 – war das Bild 1978 im Wandel begriffen und der Sup. machte eine gewisse Belebung der Gemeinde aus.36 In den 1980er Jahren baute die Andreasgemeinde eine Partnerschaft mit der Kirchengemeinde Dundee in Südafrika auf. Seit 2002 trägt die Andreaskirche das Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“.
Gemeinsam gründeten die vier Verdener ev. KG im Jahr 2003 die „Ev. Kirchenstiftung Verden“, die sich zum Ziel gesetzt hat, die kirchliche Arbeit der vier Gemeinden zu unterstützen. Zudem gründete die Andreasgemeinde 2016 die „Stiftung St. Andreas Gemeinde“, deren Ziel es ist, die eigenständige Zukunft der KG zu sichern.

Umfang

Der südliche Teil der Stadt Verden (Burgberg); die Orte Ahnebergen, Döhlbergen, Eitze, Hönisch, Hinter Hönisch, Rieda, Stedebergen und Wahnebergen. Bis in die erste Hälfte des 19. Jh. hinein auch Barnstedt, dann zur KG Westen.37 Bis Mitte des 19. Jh. auch Neddenaverbergen und Lehringen.38 1900 zwei Bauernhöfe in die KG Kirchlinteln umgepfarrt.39 Bis 1973 auch Armsen, Hohenaverbergen und Luttum, dann umgepfarrt in die KG Wittlohe.40

Aufsichtsbezirk

1573 GSuptur. für das Hochstift Verden.41 Mitte des 17. Jh. Geistliches Ministerium der Stadt Verden unter Vorsitz des Sup. (erster Domprediger). Seit 1827 Insp. Verden (1924: KK).

Patronat

Der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Blick in den Chorraum, vor 1956

Kirche, Blick in den Chorraum, vor 1956

Einschiffiger, romanischer Backsteinbau, errichtet im frühen 13. Jh. (Chor wohl etwas früher als Schiff).42 Chorjoch mit halbrunder Apsis, zweijochiges Schiff auf den Fundamenten des Vorgängerbaus, Sakristeianbau an Nordseite des Chors (Rest des Konventsgebäudes). Satteldach, halbes Kegeldach über der Apsis (Schiefer); Backsteinmauerwerk, Chor mit Sandsteinsockel; rundbogige Fenster in Schiff und Apsis; spätgotische, gekuppelte Dreipassfenster am Chor; ältere, rundbogige Fenster im Mauerwerk erkennbar; Strebepfeiler am Schiff; an der Apsis gemauerte Halbsäulen und Traufgesims mit Würfel- und Zahnfries; Piscina an Sakristei; Eingänge nach Norden und Süden. Im Innern Kreuzgratgewölbe im Schiff, rippenloses Gewölbe mit gerundeten Graten im Chor, Apsiskalotte; Turmwand aus Raseneisenstein, zwei Rundbogenöffnungen mit mächtigem Pfeiler dazwischen, darüber drei Rundarkaden.43 Romanisches Deckengemälde in der Apsiskalotte (13. Jh., 1910 Reste freigelegt, ergänzt und überformt, Reinhold Ebeling, Hannover), Christus als Weltenherrscher, Maria, Johannes der Täufer, Evangelistensymbole44; dekorative Malerei an Wänden und Gewölben (13. Jh., 1969 freigelegt und ergänzt, H. Weikert, Bremen-Aumund). Der Chorbereich ist Eigentum des Verdener Domstrukturfonds (Klosterkammer Hannover), der damit für die Unterhaltung dieses Gebäudeteils zuständig ist.45 1689 Konventsgebäude an Nordseite der Kirche abgebrochen. 1717 Fachwerkaufbau auf Apsis. In den 1860er Jahre Umbauten (zweistöckige, umlaufende Holzemporen eingebaut; neue Eingänge an Nord- und Südseite angelegt und mit schmalen Vorräumen und Treppen zu Emporen versehen; Orgelempore nach Westen verlegt; Fenster verändert). 1947/48 obere Emporen entfernt.46 1956 Neugestaltung Innenraum (Ostempore und Kanzelaltar entfernt). 1969/70 Sanierung (u. a. Emporen entfernt, neue Westempore, Fachwerkaufbau des Chors entfernt; Neuausmalung Innenraum). 1976 Westempore entfernt. 1976 Obere Arkaden der Westwand mit Gittern gesichert. 1988 Dachsanierung.

Grablege

Bf. Iso von Wölpe im Chor vor dem Altar begraben. Weitere Gräber und Grabgewölbe im Chorraum.

Kirche, Ansicht von Süden, Teilansicht, um 1900

Kirche, Teilansicht von Süden, um 1900

Turm

Westturm, unterer Teil Anfang des 12. Jh. als „Emporenturm“ erbaut.47 Kupfergedeckter, vierseitiger Pyramidenhelm, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn. Mauerwerk aus Raseneisen- und Sandstein, darüber zwei spätgotische Geschosse aus Backsteinmauerwerk; gemauerter Stützpfeiler an Südwestecke; Uhrziffernblatt nach Westen und Osten. Nach Norden, Osten und Süden in den Backsteingeschossen oben flachbogige Nische mit gekuppelter, spitzbogiger Schallöffnung, darunter flachbogige Nische mit drei gestaffelten, spitzbogigen Schallöffnungen; im oberen Sandsteingeschoss Triforien nach Norden und Süden (ehemalige Glockenstube), darunter Rundbogenfries. Im Innern die zwei unteren Geschosse mit zwei bzw. drei Arkaden zum Schiff geöffnet. 1737 statische Sicherung des Turms. 1914 Fundament saniert, Nordwestecke neu aufgemauert. 1947 Turmuhr („el[ektrisches] Uhrwerk und zwei Ziffernkränze“).48 1984 Turmhelm erneuert.

Vorgängerbau

Nachgewiesen bei Ausgrabungen 1969: Rechteckiger Sandsteinbau mit eingezogenem Rechteckchor, zunächst ohne Turm, errichtet um 1000. Schiff 16,8 Meter lang und 7,8 breit; Chor 11 Meter lang und 5,7 breit; Wandhöhe etwa 6,75 Meter, Firsthöhe etwa 10,7 Meter.

Kirche, Blick in den Chorraum, vor 1956

Kirche, Blick in den Chorraum, vor 1956

Ausstattung

Schlichter Blockaltar. – Achteckige Taufe vasenförmigem Schaft und flachem Becken (1649), Kalkstein aus Öland, Stifterinschrift: „Iohan Pfeil Anno 1649“. – Niedrige, neoromanische Kanzel (um 1865), Sandstein, als Lesepult gefertigt für Stiftskirche Bücken, seit 1985 als Dauerleihgabe in der Andreaskirche. – Messinggrabplatte des Bauherrn und Verdener Bf. Iso von Wölpe († 1231), ziselierte, lebensgroße Darstellung des Verstorbenen im Bischofsornat mit Stab und Mitra, in den Händen hält Iso die Andreaskirche und die Verdener Stadtbefestigung; Inschrift: „Anno incarnationis domini MCCXXXI nonas augusti feliciter obiit Yso Wilpe natus Verdensis N. XXXI. Annis XXVI ille prefuit episcopus Jesu Christi. St. Andree conventum instituit. Verdam primus munivit. Advocatia civitatis et super bona fratrum liberavit. Patrimonium Westene quingentis marcis et amplius emptum sancte Marie obtulit“ (Im Jahr der Menschwerdung des Herrn 1231 am 5. August ist selig heimgegangen Iso, ein gebürtiger Wölpe, als 31. Verdener Bischof. 26 Jahre stand er an der Spitze als ein Bischof Jesu Christi. Er setzte den Konvent zu St. Andreas ein. Verden hat er als erster befestigt. Von der Vogtei über die Stadt und die Güter der Brüder machte er frei. Das Westener Erbe, für mehr als 500 mark erworben, vermachte er [der Kirche] St. Marien).49 Bis 1822 im Fußboden des Chorraums, jetzt eingelassen in die Nordwand der Apsis. – Epitaph für Cath. Joh. Buscher († 1733), Ehefrau des P. Bolkenius Buscher (amt. 1732–1749). – Skulptur des hl. Andreas (18. Jh.). – Ehemaliges Altarbild (1868, Charlotte Scharf, Verden), Jesus segnet die Kinder (Mk 10,13–16). – Kruzifix (1969, Hans Lentner, Spiegelau), 1979 Geschenk des KV und der Pn. Wehmeyer an die KG. – Chorgestühl mit reich dekorierter Brüstung, zusammengesetzt aus verschiedenen Teilen (17. Jh.), Hermen, Karyatiden, Rundbögen, Knorpelwerk. – Ehemalige Ausstattung: Kanzelaltar, Anfang des 19. Jh. aus älteren Teilen (17./18. Jh.) zusammengesetzt; 1956 entfernt.

Orgel, nach 1951, vor 1969

Orgel, nach 1951, vor 1969

Orgel

1736 erwarb die Andreasgemeinde ein Orgelpositiv von P. Hermann Justus Spanutius aus Wolterdingen, 5 I/–, Tremulant und Vogelgeschrei.50 1737 Orgelneubau unter Verwendung des Positivs, ausgeführt von Christian Hinrich Solter (Verden), 8 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen; Instrument im Altarraum aufgestellt. Um 1781/83 Reparatur und Änderung der Disposition, Harm Ölkers (Verden-Walle). 1806 Reparatur, ausgeführt von Johann Wolfgang Witzmann (Bremen). 1866 Orgelneubau, ausgeführt von Johann Hinrich Röver (Stade), 17 II/P (HW, HintW), mechanische Traktur, Schleifladen; aufgestellt im Westen der Kirche.51 1939 Dispositionsänderungen. 1949–51 Orgelneubau unter Verwendung des vorhandenen Pfeifenmaterials, ausgeführt von Paul Ott (Göttingen), 26 II/P (HW, RP), mechanische Traktur, Schleifladen, offener Prospekt, zwei Posaunenengel als Verzierung; Instrument abgebaut 1969. Orgelneubau 1974, ausgeführt von Firma Gebrüder Hillebrand (Altwarmbüchen), 12 II/P (OW, BW), mechanische Traktur, Schleifladen (zwei weitere Reg. vakant), später ergänzt zu 13 II/P; Orgel aufgestellt an der Nordwand des Altarraums.52 1993/94 Orgelprospekt mit geschnitztem Schleierwerk versehen (Ralf Marz, Uetze/Hänigsen).

Geläut

Zwei LG, I: eʼ (Bronze, Gj. 1958, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „Er macht lebendig die Toten und rufet dem, das nicht ist, dass es sei. Röm 4,17“; II: gisʼ (Bronze, Gj. 13. Jh.), geritzte Inschrift: „Gaudia do mestis denvncio tempora festis“ (Freude gebe ich den Traurigen, die Zeiten verkünde ich für die Feste). Anschaffung einer dritten LG, fis’ (Bronze) 2019 beschlossen. – Früherer Bestand: Eine LG (Bronze), geborsten und zusammen mit zwei kleineren Glocken (Bronze) umgegossen zu einer neuen, größeren LG, dis’ (Bronze, Gj. 1742, Glockengießer Lorenz Oehmann und Johann Dietrich Ziegner, Lüneburg), Inschriften: „Soli Deo Gloria. Unter der glorreichen Regierung Georg II ist diese Glocke umgegossen und vergrössert durch freywilligen Beytrag der Gemeine, des Herrn Landraths, der Johannistischen Brüderschaft, der Cantorin Adelheit Marien Korten Witwe, Halt Meiern und Ludewig Johann Hinrich Oestmann anno 1742. Da hier waren Superintendens Johann Christoph Wahrendorf, Pastor Blockenius Büscher, Juraten Ahrendt Meyer, Wilcken Müller, Hinrich Müller. Gott lasse diese Glock nie Feuers Not entdecken, doch viel zum Gottes Dienst, zur Ewigkeit erwecken!“ und „Anchor durchs Feuer bin ich geflossen M Lorenz Oehmann und Iohann Diederich Ziegner in Lüneburg hat mich gegossen Anno MDCCXLII“, im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. um 1800). – Gemeindehaus (Bj. um 1800, ehemaliges Küsterhaus, umgebaut 1995).

Friedhof

Die Andreasgemeinde hat die Schirmherrschaft über die Friedhöfe in Ahnebergen und Wahnebergen. Kirchlicher Domfriedhof in Verden; die kirchlichen Friedhöfe in Verden werden seit 2007 vom „Beratungszentrum für Dom-, St. Johannis- und Waldfriedhof“ verwaltet und befinden sich seit 2016 in Trägerschaft des „Kirchengemeindeverbandes Kirchliche Friedhöfe Verden“. – Kommunaler Friedhof in Eitze (Stadt Verden), FKap. Kommunaler Friedhof in Stedebergen (Gemeinde Dörverden), FKap. – Bis 1973 auch die um 1925 angelegten kirchlichen Friedhöfe in Armsen (später kommunal) und Luttum (seit 1971 kommunal), beide Ortschaften dann umgepfarrt in die KG Wittlohe.

Liste der Pastoren (bis 1940)
Orgel, nach 1976, vor 1993

Orgel, nach 1976, vor 1993

etwa 1571–1600 Magister Franz Bredekow.53 – 1600/01–1602 Johannes Dammann.54 – 1603/05–1629 Theodor Gronhagen. – 1629–1644 Statius Clefmann jun. – 1644–1651 Theodor Twachtmann. – 1651–1653 Antonius Herstell. – 1654–1683 Werner Erich Oporinus. – 1683–1685 Magister Diedrich Tonnemacher. – 1686–1732 Magister Jakobus Hackmann. – 1732–1749 Bolkenius Büscher. – 1750–1774 Andreas Holtermann. – 1775–1784 Meinhard Konrad Lüning. – 1785–1805 Johann Horn. – 1806–1815 Heinrich Christoph Wyneken. – 1816–1844 Johann Heinrich Pratje. – 1845–1862 Georg Christian Krome. – 1863–1885 Johann Friedrich Christian Pratje. – 1885–1897 Adam Bodo Ludwig Karl Wolff. – 1897–1905 Theodor Hermann Wilhelm Gerken. – 1906–1912 Hermann Reinhard Schädla. – 1913–1937 Karl Wilhelm Theodor von Bremen. – 1938–1959 Friedrich Wilhelm Heinrich Kurt Meiners.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 457 (mit Korrekturen)

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 6 Nr. 8266–8269 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 440 (CB); A 12g Nr. 18 (GSuptur. Stade); Kons. Stade, A 2 Nr. 1539, 1542, 1544–1545, 1559/03, 1559/06–09, 1559/11, 1560/03, 1560/33–34, 1560/41, 1560/48, 1623/04 (Akten des Konsistoriums in Stade); Kons. Stade A 6 Nr. 7193, 8266, 8268 (Akten des Konsistoriums in Stade); Kons. Stade A 8 Ver (Akten des Konsistoriums in Stade); Kons. Stade A 9 Nr. 2570–2574, 2766–2767 (Akten des Konsistoriums in Stade); L 5g Nr. 315–316, 865 LSuptur. Stade); N 146 Nr 4, 16 (Nachlass Alfred Hoppe); S 9 Nr. 2205 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7731 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1304–1305; Meyer, Pastoren II, S. 456–457; Osmers, Kirchen, S. 116–121; Siebern/Wallmann/Meyer, KD Kr. Verden, Rotenburg, Zeven, S. 68–80; Topp, Orgelbau Lkr. Verden IV, S. 307–311.
B: Urkundenbuch des Stiftes St. Andreas zu Verden. Bd. I 1220–1558, bearbeitet von Walter Jarecki, Vorarbeiten von Matthias Nistal (= Verdener Urkundenbuch, 2. Abteilung; = Schriftenreihe des Landschaftsverbandes der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden 48; = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen 285), Göttingen 2016; Urs Boeck: Innenräume des frühen Backsteinbaus im mittleren Niedersachsen: Verden, Osterholz, Barnstorf, in: Niedersächsische Denkmalpflege 6 (1965–1969 [1970]), S. 139–144, bes. S. 141; Urs Boeck & Karl Heinz Marschalleck: Neue Ergebnisse zur mittelalterlichen Archäologie Verdens, in: Niedersächsische Denkmalpflege 6 (1965–1969 [1970]), S. 65–74; Enno Heyken: Christus als Weltenrichter in Darstellungen in und an den alten Kirchen Verdens, in: Heimatkalender für den Landkreis Verden 1986, S. 256–266; Walter Jarecki: Die St. Andreaskirche zu Verden (Aller), [Verden, um 2000] [Faltblatt]; Walter Jarecki: Ein unbekanntes Verdener Vikarienverzeichnis, in: Rotenburger Schriften 91 (2011), S. 133–160; Matthias Nistahl: Die Anfänge des Andreasstifts zu Verden, in: Stader Jahrbuch 77 (1987), S. 29–49; Karl Nerger: Geschichte der Stadt Verden bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts, Verden (Aller) 1992; Walter Schäfer: Kleine Verdener Stiftsgeschichte, Verden 1970; Heide Wehmeyer: Die ev.-luth. Kirchengemeinde St. Andreas, in: Heimatkalender für den Landkreis Verden 1986, S. 213–226.

GND

4601788-4, Sankt Andreas (Verden, Aller)


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 268; ebd. II., S. 136.
  2. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1934).
  3. LkAH, L 5g, Nr. 316 (Visitation 1966).
  4. UB Verden I, Nr. 249; Vogtherr, Verden, S. 293. Zum Folgenden und zur Gründungsgeschichte des Andreasstifts vgl. Nistahl, S. 29 ff.; Schäfer, S. 29 ff.; Dolle, Klosterbuch III, S. 1452 ff., siehe auch http://www.landesgeschichte.uni-goettingen.de/kloester/website/artikel.php?id=754, 24.08.2020.
  5. Boeck & Marschalleck, S. 69: „Der Abbruch von Amelungs hölzerner Kathedrale setzt eine Interimskirche voraus, in die die Reliquien verbracht und der Altar möglicherweise dem Apostel Andreas geweiht wurde. 1028 wurden die Reliquien in den Neubau zurückgeführt, der aber nun die hl. Cecilie zur Patronin erhielt, während der dem Apostel geweihte Altar, so meine Vermutung, in der Interimskirche zurückblieb.“
  6. Boeck & Marschalleck, S. 69 f.
  7. Nistahl, S. 39; Schäfer, S. 29 ff.; Jarecki, Andreaskirche [S. 1]. Bf. Iso hatte die Herrschaft Westen erworben, wie auch auf seiner Grabplatte vermerkt ist.
  8. UB Verden I, Nr. 254. Vgl. auch Nistahl, S. 46 ff., der resümiert etwas anachronistisch: „So ist die Gründung des Andreasstifts 1220 durch Bischof Iso als ein bescheidener Versuch zu sehen, die jahrzehntelange Stagnation in der Entwicklung zum Territorialstaat aufzuheben.“
  9. UB Verden I, Nr. 283.
  10. UB Verden II, Nr. 977.
  11. Schäfer, S. 63. Dolle, Klosterbuch III, S. 1455: „Die Kirche fungierte zugleich als Pfarrkirche.“
  12. Zit. bei Schäfer, S. 100.
  13. UB Verden II, Nr. 210. Insgesamt zum Folgenden: Schäfer, S. 61 f.
  14. UB Verden II, Nr. 217.
  15. UB Verden II, Nr. 310.
  16. Schäfer, S. 62; UB Verden II, Nr. 979; ebd. III, Nr. 516.
  17. UB Verden II, Nr. 1044.
  18. Vgl. zum Folgenden: Jarecki, Reformation, S. 81 ff., sowie die Beiträge von Hans Otte, Matthias Nistal und Thomas Vogtherr in Dannenberg/Otte, Reformation.
  19. Zu Bf. Christoph vgl. den Beitrag von Matthias Nistal in Dannenberg/Otte, Reformation, S. 39 ff. Vgl. auch Nerger, S. 63 f.
  20. Zit. bei Jarecki, Reformation, S. 94. Zu Holle vgl. den Beitrag von Thomas Vogtherr in Dannenberg/Otte, Reformation, S. 53 ff. Die päpstliche Bestätigung konnte Holle nicht beibringen.
  21. Schäfer, S. 77.
  22. Schäfer, S. 79; siehe zudem: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d838000060cf?offset=76, 24.08.2020. Bei den u. a. bei Meyer, Pastoren II, S. 457, genannten Arnd Behr, Wilken Klencke und Ernst von Hopkorff handelt es sich nach Schäfer, S. 77, nicht um die Pastoren, sondern um die Pröpste an der Andreaskirche.
  23. Dolle, Klosterbuch III, S. 1464 f.
  24. Schäfer, S. 84 f.
  25. Vgl. dazu Schäfer, S. 97, der von einer „Zeit der geistlichen Dürre“ spricht.
  26. U. a. Christliche und vernünftige Gebete, zum Gebrauch für Eltern und Schulmeister, die die frühe Bildung des Herzens der Jugend zu einem vernünftigen Gottesdienst zu befördern suchen, Göttingen 1785, und: Ausführliche Reformationsgeschichte, zum Gebrauch für Eltern, Katecheten und Schulmeister, nebst einem Anhange von den symbolischen Büchern der christlichen vier Hauptreligionen und den Unterscheidungslehren, der Lutheraner, Reformirten, Griechen und Katholiken, Bremen 1785, vgl. Rotermund, Das gelehrte Hannover II, S. 408 f.
  27. Zum Folgenden: LkAH, S 1 H III Nr. 717, Bl. 34b. Allgemein zum Fragebogen: Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  28. LkAH, L 5g, Nr. 323 (Visitation 1940); vgl. auch LkAH, S 1 H III Nr. 717, Bl. 34b. Schon ab Dezember 1940 verzichtete die DC-Gemeinde wieder auf die Nutzung von St. Andreas und versammelte sich stattdessen in einem Gasthaus.
  29. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1948).
  30. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1942).
  31. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1954); vgl. auch ebd., Nr. 316 (Visitationen 1966, 1972 und 1978).
  32. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1948).
  33. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1960).
  34. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1960).
  35. LkAH, L 5g, Nr. 316 (Visitation 1966); vgl. auch ebd. Visitation 1972.
  36. LkAH, L 5g, Nr. 316 (Visitation 1978).
  37. Schäfer, S. 29; LkAH, Kons. Stade, A 2 Nr. 1559/02.
  38. Wehmeyer, S. 224.
  39. KABl. 1899, S. 65.
  40. KABl. 1973, S. 9.
  41. Jarecki, Reformation, S. 100.
  42. Boeck & Marschalleck, S. 66: „In zwei zeitlich kaum unterschiedenen Bauabschnitten errichtet“; vgl. insgesamt (auch zum Vorgängerbau) ebd., S. 65 ff.
  43. Jarecki, Andreaskirche [S. 4]: „Die ursprüngliche Funktion dieser prächtigen Anlage ist unklar. Sie erinnert an die romanischen Westwerke anderer Kirchen, die im ersten Geschoß eine Kapelle enthalten (Minden, Corvey).“
  44. Boeck, S. 141: „Diese Neuschöpfung ist in Leimfarbentechnik ausgeführt und bezeichnet: ‚Chorbem[a]l[un]g nach vorg[e]f[un]d[ene]n Resten wiederh[er]g[e]st[ellt] v[on] Kirchmal[e]r Reinh[old] Ebeling z[u] Hannover i[m] J[ahr] 1910‘. Darunter waren, 1969 festgestellt, sehr stark fragmentierte Reste einer die gesamte Apsis erfassenden Ausmalung vorhanden.“ (Anm. 9). Vgl. auch Heyken, S. 256 ff.
  45. 1972 wurde über die Ablösung dieser Baulast verhandelt, es konnte jedoch keine Einigung erzielt werden, nicht zuletzt, da der KV einer Überführung der Grabplatte des Bf. Iso von Wölpe in den Dom nicht zustimmte, vgl. u. a. LkAH, B 2 G 9/St. Andreas Verden Bd. I, Bl. 293 ff.
  46. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1948).
  47. Boeck & Marschalleck, S. 66 ff.
  48. LkAH, L 5g, Nr. 315 (Visitation 1948).
  49. UB Verden I, Nr. 321; Übersetzung nach Schäfer, S. 121; Abb. bei Nerger, S. 35.
  50. Zum Folgenden: Topp, Orgelbau Lkr. Verden, S. 307 ff.
  51. Skiebe, Röver, S. 52.
  52. LKA, G 9 B/St. Andreas Verden Bd. II, Bl. 3 f.
  53. Liste korrigiert nach Schäfer, S. 79 ff. Bei den u. a. bei Meyer, Pastoren II, S. 457, genannten Arnd Behr, Wilken Klencke und Ernst von Hopkorff handelt es sich nach Schäfer, S. 77, nicht um die Pastoren sondern um die Pröpste an der Andreaskirche.
  54. Schäfer, S. 81.