SPRENGEL STADE

Der Sprengel Stade besteht seit Einführung der Sprengelstruktur 1936.

221 Einträge für Kategorie SPRENGEL STADE gefunden.

Neukloster

Urkundlich ist das heutige Neukloster erstmals 1286 als Bredenbeke erwähnt. Das in diesem Jahr aus Neuenkirchen dorthin verlegte Neue Kloster sollte schließlich den alten Dorfnamen verdrängen, der jedoch mindestens bis Ende des 15. Jh. regelmäßig mitgenannt wurde (1350: Bredenbeke alias dicti Novi Claustri, 1415: des Nyenclosters anders geheten Bredenbeke bii Buxtehude, 1491: Novi Claustri in Bredenbeke.

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Oberndorf

Urkundlich ist der Ort an der Oste erstmals im Jahr 1316 im Stader Stadtbuch als Overndorpe erwähnt. Oberndorf gehörte zum Erzstift Bremen, dem weltlichen Herrschaftsgebiet des Bremer Erzbischofs, besaß jedoch – wie auch die übrigen Kirchspiele in der Ostemarsch – bis Anfang des 16. Jh. eine gewisse Autonomie in inneren und äußeren Angelegenheiten (bäuerliche Kommune); Ebf. Christoph von Bremen (amt. 1511–1558) „bezwang 1512–1516 die Ostemarsch“.

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Oederquart

Schriftlich ist der Ort erstmals 1331 als Oderkort im Stader Stadtbuch erwähnt. Teile des Kirchspiels wurden im 12./13. Jh. während der Hollerkolonisation besiedelt (Döse, Hollerdeich). Das Kirchspiel umfasste die Oster Bauernschaft, die Klinter Bauernschaft und die Bentwischer Bauernschaft (belegt 1638). Oederquart gehörte zum Erzstift Bremen, dem weltlichen Herrschaftsgebiet des Bremer Erzbischofs, und war Teil des Landes Kehdingen.

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Oiste

Die älteste schriftliche Erwähnung des Dorfes findet sich als villa Otishusun in den Miracula Sancti Willehadi, die der Bremer Ebf. Ansgar um 860/65 verfasst hat. Er berichtet darin über das Leben und die Wunder des ersten Bremer Ebf. Willehad († 789); an seinem Grab wurde die Tochter des Fridebernus aus Oiste von ihrer Lähmung geheilt. Oiste gehörte im Spätmittelalter zum Amt Hoya der gleichnamigen Grafschaft.

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