Sprengel Stade, KK Verden | Patrozinium: vielleicht Maria1 | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Die älteste schriftliche Erwähnung des Dorfes findet sich als villa Otishusun in den Miracula Sancti Willehadi, die der Bremer Ebf. Ansgar um 860/65 verfasst hat.2 Er berichtet darin über das Leben und die Wunder des ersten Bremer Ebf. Willehad († 789); an seinem Grab wurde die Tochter des Fridebernus aus Oiste von ihrer Lähmung geheilt. Oiste gehörte im Spätmittelalter zum Amt Hoya der gleichnamigen Grafschaft. Nachdem die Gf. von Hoya 1582 in männlicher Linie ausgestorben waren, kam die Gft. Hoya – und damit auch Oiste – an das welfische Hzm. Braunschweig-Lüneburg (größtenteils an das Fsm. Calenberg). In französischer Zeit gehörte Oiste 1810 kurzzeitig zum Kgr. Westphalen und zählte dann bis 1813 zum Kanton Thedinghausen im Arrondissement Bremen des Departements Wesermündung im Kaiserreich Frankreich. Danach kam der Ort wieder zum Amt Hoya, nun im Kgr. Hannover. Von 1852 bis 1859 gehörte Oiste zum kurzlebigen Amt Martfeld und kam dann zurück zum Amt Hoya. Mit der Annexion des Kgr. Hannover wurde das Dorf 1866 preußisch. Bei Einführung der Kreisverfassung kam Oiste 1885 zum Kr. Hoya und wechselte 1932 zum Lkr. Verden. 1972 wurde der Ort nach Blender eingemeindet, das zur ebenfalls 1972 gegründeten Samtgemeinde Thedinghausen zählt. Zur Sozialstruktur der Gemeinde notierte der Ortspfarrer 1958: „Etwa ein Dutzend grösserer Bauern (Vollmeierhöfe) und etwa zwei Dutzend kleinerer Bauern, dazu einzelne Handwerker und Arbeiter sind vorhanden“.3 Um 1810 lebten knapp 340 Menschen in Oiste, 2016 rund 130.

Kirche, Ansicht von Osten, 1960

Kirche, Ansicht von Osten, 1960

Kirchlich gehörte Oiste vermutlich ursprünglich zum Kirchspiel Wechold.4 Es ist unklar, wann das Dorf eine eigene Pfarrkirche erhielt. Ein – namentlich nicht genannter – Priester und eine Kirche sind erstmals 1396 belegt.5 In einem Verzeichnis der Pfarrkirchen der Diözese Bremen ist um 1420 die ecclesiam in Otze aufgelistet.6 Die älteste Glocke der Gemeinde stammt ebenfalls aus dieser Zeit: Sie wurde 1422 gegossen. Im Jahr 1503 besaß Johann von Staffhorst († 1518) die Pfarre in Oiste; da er nicht zum Priester geweiht war, wird er den eigentlichen Pfarrdienst einem Vikar übertragen haben, den er zu bezahlen hatte.7
In der zweiten Hälfte der 1520er Jahre führte Gf. Jobst II. von Hoya die Reformation in seinem Herrschaftsgebiet ein. Um 1527 holte er den Lutherschüler Adrian Buxschott an seinen Hof, der später Pastor in Hoya und erster Sup. der Gft. wurde sowie um 1533 vermutlich an der ersten Hoyaer KO mitarbeitete (Cristlike ordeninghe, yn der karken unser hersschup gestellt).8 Details über die Entwicklung in Oiste sind nicht bekannt; die Liste der örtlichen Pastoren ist für das 16. Jh. lückenhaft. Als möglicherweise erster ev. Prediger wird ein Appelius genannt, allerdings ohne Beleg.9 In der zweiten Hälfte des 16. Jh. ist Jodocus (Jobst) Ressema aus Dokkum (amt. 1569, 1577, 1592) mehrfach nachgewiesen: Im Jahre 1577 unterzeichnete er als Iodocus de Doccoma Phrisius in Oeste Minister die Konkordienformel.10 Schon 1569 ist Johan Ressema des Pastoris tho Oste sone erwähnt und noch 1592 ist Er Jost zu Oste urkundlich belegt.11 1609 wird der Pfarrer von Oiste als alt bezeichnet; sein Nachfolger wurde P. Henning Kelp (amt. wohl um 1609–1631), mit dem die lückenlos bekannte Reihe der Oister Pastoren beginnt.
Während der Amtszeit von P. Johann Hermann Schulenburg (amt. 1743–1779) brannte 1766 das Pfarrhaus ab.12 Das mittelalterliche Kirchengebäude war schon 1818 baufällig.13 Aus Kostengründen unterblieb eine geplante Reparatur, bei der das schadhafte Steingewölbe durch eine Holztonne hatte ersetzt werden sollen. Schon 1826 musste P. Johann Heinrich Rabbe (amt. 1821–1832) die Gemeinde zum Gottesdienst in den Schulraum einladen. 1828 legte der Hannoveraner Konsistorialbaumeister Friedrich August Ludwig Hellner (1791–1862) einen Neubauentwurf vor; die Bauarbeiten begannen vermutlich 1830 (Anfang August unter Dach und Fach). Die Einweihung des Neubaus feierte die Gemeinde zusammen mit der Einführung von P. Johann Friedrich Hunnemann (amt. 1832–1846).14
Mit P. Konrad Karneades Münkel (amt. 1847–1869) wirkte ein bedeutender Prediger und Erbauungsschriftsteller in Oiste, der als entschiedener Gegner des theologischen Rationalismus zusammen mit Philipp Spitta (1837–1847 Pastor in Wechold) zu den Wegbereitern der Erweckungsbewegung zählte.15 Während seiner Amtszeit kamen sonntags zahlreiche Auswärtige in die kleine Dorfkirche, um die Predigten Münkels zu hören: „So ging von Oiste eine tiefgreifende Erweckung aus.“16 Seit 1850 war Münkel zudem als Publizist tätig, arbeitete mit im „Zeitblatt für die Angelegenheiten der lutherischen Kirche“ (1848–1855), der Zeitschrift der hannoverschen Pfingstkonferenz, und gründete 1856 die Wochenzeitschrift „Neues Zeitblatt für die Angelegenheiten der lutherischen Kirche“ (1856–1887). Er veröffentlichte zwei Predigtsammlungen: Das angenehme Jahr des Herrn. Epistelpredigten über das ganze Kirchenjahr (1855) und Der Tag des Heiles. Evangelienpredigten über das ganze Kirchenjahr nebst Fasten- und Bußtagspredigten (1860).17 Nach dem Pfarrhausbrand von 1869, bei dem auch seine Bibliothek zerstört worden war, verließ Münkel Oiste und ging nach Hannover. Noch 1965 erwähnte der Sup. des KK Verden in seinem Visitationsbericht „die von der Zeit Münkels her nachwirkende gemeindliche Frömmigkeit“, betonte jedoch gleichzeitig, dass in Hinblick auf die „lebendige Tradition“ der Gemeinde eher P. Georg Claus (amt. 1869–1901) und P. Ferdinand Woltmann (amt. 1901–1921) anzuführen seien, deren „gesegnetes Andenken in rühmlicher Erinnerung steht“.18
Während der NS-Zeit versorgte zunächst P. i. R. Jacob Wichern (amt. 1932–1937) die Gemeinde Oiste; er „war weder der NSDAP noch den Deutschen Christen zugehörig; er hat sich aber auch der Bekenntnisgemeinschaft nicht angeschlossen“, wie sein Nachfolger LSup. Ernst Lienhop (amt. 1937–1953) im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb.19 Lienhop stand seit 1936 an der Spitze des neugegründeten Sprengels Verden-Hoya und übernahm 1937 auch das Pfarramt in Oiste, wodurch das kleine Dorf Sitz der neuen Landessuperintendentur wurde.20 Er zählte zu den Mitbegründern der Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft. Bei der Neuwahl des KV 1933 konnten sich auch „zwei jüngere Bauern als Mitglieder der Partei“ durchsetzen, die sich nach Lienhops Einschätzung jedoch „in ihren kirchlichen Pflichten nicht beeinflussen“ ließen. Nach einem Bekenntnisgottesdienst 1934 „trat ein großer Teil der Gemeinde“ der Bekenntnisgemeinschaft bei. Der gemischte Chor und der Posaunenchor der Gemeinde lösten sich während der NS-Zeit auf.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stellten die KG Blender, Intschede und Oiste gemeinsam eine Gemeindeschwester an (Schwesternstation vor 1958 aufgelöst).21 Nachdem LSup. Lienhop die Gemeinde auch über seine Emeritierung hinaus zunächst weiter betreut hatte, übernahm Ostpfarrer P. Roland Stahff (amt. 1956–1959) das Pfarramt in Oiste; die Gemeinde zählte 1958 noch knapp 250 Gemeindeglieder.22 Mit P. Franz Bergner (amt. 1960–1969) erhielt die kleine KG noch einmal einen eigenen Geistlichen (1965: knapp 220 Gemeindeglieder).23 Nach Bergners Emeritierung übernahm der Sup. des KK Verden, P. Walter Schäfer, die Hauptvertretung in Oiste. Anlässlich der Visitation 1970 betonten Gemeinde und KV, dass kein Interesse an der Fusion mit eine Nachbargemeinde bestehe. Auch Überlegungen, „den Kirchendienst durch Geistliche benachbarter Kirchengemeinden wechselweise versehen zu lassen“ stießen auf Ablehnung.24 Die Gemeinde wünschte sich einen eigenen Pastor oder einen Ruheständler.
Dennoch kam es im Januar 1974 zur pfarramtlichen Verbindung der drei Gemeinden Blender, Inschede und Oiste („BIO-Gemeinde“); Sitz des gemeinsamen Pfarramtes ist Blender.25 Bis in die Gegenwart hinein bewahren die drei Gemeinden ihre Selbständigkeit und eine je eigenständige Prägung. Im Jahr 2007 gründeten die KG Blender, Intschede, Lunsen, Oiste, Riede und Thedinghausen die regionale Kirchenstiftung „Aus Liebe zum Ort“ (sechs buchhalterisch getrennte Fonds für die einzelnen KG und ein gemeinsamer Fonds für regionale Aufgaben).

Umfang

Oiste und Neddernhude.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat des Propstes von St. Wilhadi in Bremen der Diözese Bremen.26. – Nach der Ref. Suptur. der Gft. Hoya. In den 1580er Jahren zur Insp. Nienburg. 1747 zur neuen Insp. Hoya (1924: KK). 1934 zum KK Verden27

Patronat

Stift St. Willhadi in Bremen. Seit der Reformation der Landesherr (bis 1871).28

Kirchenbau

Rechteckiger, klassizistischer Backsteinsaalbau, errichtet 1830/31 (Architekt: Friedrich August Ludwig Hellner, Hannover). Satteldach. An den Längsseiten je vier große, rundbogige Sprossenfenster; nach Westen zwei große, rundbogige Sprossenfenster, dazwischen überdachtes, rechteckiges Hauptportal; nach Osten zwei große, rundbogige Sprossenfenster, dazwischen Nebeneingang, darüber rundbogiges Sprossenfenster, im Giebeldreieck Halbkreisfenster. Im Innern flache Kassettendecke; halbkreisförmig geschwungene Ostempore mit Kanzelaltar, Bereich unterhalb der Empore geschlossen (kannellierte Pilaster mit ionischen Kapitellen, Sprossenfenster; Sakristei, Kanzelaufgang, Plätze Kirchenvorstand); Westempore mit Orgel, davor zwei Stützpfeiler für den Dachreiter. 1950 Renovierung. 1998 Renovierung.

Turm

Kleiner, Dachreiter, an der westlichen Giebelseite risalitartig hervortretend; verschieferter Turmhelm mit rechteckigem Ansatz und achteckig ausgezogener Spitze, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne, Auslegestuhl für Uhrschlagglocke nach Osten; im Glockengeschoss nach Norden und Süden halbkreisförmige Schallfenster, nach Westen rundbogiges Sprossenfenster, unterhalb der Dachtraufe Uhrziffernblätter nach Osten und Westen; nach Westen überdachtes Hauptportal, darüber Halbkreisfenster. 1962 Kirchturmreparatur. 2009 Sanierung Kirchturm (dabei die Gauben entfernt, die etwa 1950 „für eine besser Klangabstrahlung der Glocken“ seitlich des Dachreiters aufgesetzt worden waren).29

Vorgängerbau

Laut Bauaufnahme von 1818 besaß die mittelalterliche Kirche in Oiste vier gewölbte Joche, war 77 Fuß lang und 19 Fuß breit; im Westen stand ein hölzerner Turm.30

Ausstattung

Kanzelaltar (um 1830/31), polygoner Kanzelkorb flankiert von kannellierten Pilastern mit ionischen Kapitellen, die schlichtes Gebälk tragen; Altar mit seitlichen Schranken. – Hölzerne Taufe (1830/31), verziert mit Blatt- und Blütenornamenten, vierseitiger Sockel, Vierseitiger Schaft, vierseitiges Becken mit abgeschrägten Ecken. – Außen: Mehrere Grabsteine des 18./19. Jh. an den Außenwänden der Kirche und auf dem Friedhof.

Orgel

Alte Kirche besaß wohl keine Orgel.31 1838 Neubau, ausgeführt von Ernst Wilhelm Meyer (Hannover), 9 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1927 Orgelneubau unter Verwendung des vorhandenen Pfeifenmaterials, ausgeführt von Faber & Dienes (Salzhemmendorf), 12 II/P, pneumatische Traktur. 1946 erweitert auf 13 II/P, pneumatische Traktur. 1969 Neubau des Orgelwerks unter Verwendung des vorhandenen Pfeifenmaterials, ausgeführt von Hans Wolf (Verden), 11 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; ein weiteres Register vakant; später erweitert auf 12 I/P. 2005 Instandsetzung, ausgeführt von Jörg Bente (Suthfeld-Helsinghausen). Prospekt der Meyer-Orgel erhalten.

Geläut

Zwei LG, I: aʼ (Bronze, Gj. 1566, Jost von Weßten), Inschrift: „hosanna ick hethe yosst von wessten anno m ccccc lxvi dom[i]nus procker yochim plocker gebroder tho pumptho“, verziert mit Ranken- und Bogenfries, Patenglocke aus Pumptow (Kr. Pyritz in Pommern; heute PomietÓw), seit 1952 in Oiste32; II: cʼʼ (Bronze, Gj. 1422), Inschrift: „ave maria anno d[omi]ni m cccc xx ii help got ut aller not“. Eine SG, aʼʼ (Bronze, Gj. 1972, wohl F. Otto, Bremen-Hemelingen). – Früherer Bestand: Eine LG (Bronze), im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus, 2010 verkauft.

Friedhof

Kirchlicher Friedhof rund um die Kirche.

Liste der Pastoren (bis 1940)

15..–15.. Appelius. – 1545 (?) Jobst Dannemann. – 1578–1631 Henning Kelp. – 1631–1636 Johann Buchholtz. – 1637–1672 Franciscus Lysmann. – 1672–1683 Johann Thomas Appelius. – 1684–1708 Johann Schmidt. – 1708–1742 Johann Philipp Ehrhard. – 1743–1779 Johann Hermann Schulenburg. – 1780–1798 Johann Christoph Elebeck. – 1798–1806 Christian Wilhelm Raven. – 1806–1820 Heinrich Tobias Reich. – 1821–1832 Johann Heinrich Rabbe. – 1832–1846 Johann Friedrich Ludwig Hunnemann. – 1847–1869 Dr. Karneades Konrad Münkel. – 1869–1901 Georg Friedrich Wilhelm Claus. – 1901–1920 Ferdinand Heinrich Friedrich Woltmann. – 1922–1928 Heinrich Konrad Waldemar Garve. – 1928–1931 Lic. Heinrich Wilhelm Ernst. – 1932–1937 Jacob Wichern. – 1937–1953 Wilhelm Otto Ernst Eduard Lienhop.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 229 (mit Ergänzung)

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 8839–8846 (Pfarroffizialsachen); Nr. A 6 Nr. 6306–6314 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 1755–1758 (Visitationen); D 60 (EphA Nienburg); L 5g Nr. 259, 844–845 (LSuptur. Stade); S 09 Nr. 1848 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7797 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1017; Gade, Hoya und Diepholz II, S. 142–145; Harries, Pastoren, S. 172–182; Meyer, Pastoren II, S. 229; Müller, Kirchenbauten, S. 85–87; Osmers, Kirchen, S. 102–105; Topp, Orgelbau Lkr. Verden III, S. 74–76.
B: Kurt Asendorf: Pastor Münkel zum Gedächtnis, in: Heimatkalender für den Landkreis Verden 1964, S. 106–108; Onno Bertelsmeyer: Die ev.-luth. Kirchengemeinden Blender, Intschede und Oiste, in: Heimatkalender für den Landkreis Verden 1986, S. 69–78; Henns Harries: Die Höfe im Kirchspiel Oiste (= Familienkunde und Geschichte in der Region Mittelweser 2), Verden 2012; Walter Schäfer: Karneades Konrad Münkel und seine fortschrittsgläubige Zeit. Lebensbild des lutherischen Pastors und Publizisten (1809–1888), Verden 1974; Walter Schäfer: Der Prediger K. K. Münkel (Oiste) als Publizist und seine Verdener Druckereien vor 100 Jahren, in: Heimatkalender für den Landkreis Verden 1977, S. 32–46.


Fußnoten

  1. Harries, Pastoren, S. 172 (Marienglocke von 1422, Flurname Frauenwisch).
  2. MGH SS 2, S. 388; Casemir/Ohainski, Niedersächsische Orte, S. 113; vgl. auch Miracula s. Willehadi, https://www.geschichtsquellen.de/werk/493, 19.10.2020. Das Werk ist in einer Abschrift des 11./12. Jh. erhalten.
  3. LkAH, L 5g, Nr. 259 (Visitation 1958).
  4. Gade, Hoya und Diepholz II, S. 142. Nach Harries, Pastoren, S. 172, findet sich ein entsprechender Hinweis noch in den Unterlagen zur Visitation 1688.
  5. Klink, Diplomatarium, S. 123.
  6. Hodenberg, Stader Copiar, S. 55.
  7. Harries, Pastoren, S. 172, bezeichnet Staffhorst als „Pfründensammler“. Vgl. auch Bösche, Holste, S. 17.
  8. Vgl. zur Reformation in der Gft. Hoya zuletzt Bösche, Holste, bes. S. 75 ff., zur KO: S. 115 f. Vgl. zudem Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,2, S. 1122 ff. Zeitgenössische Quellen zur Reformation in der Gft. Hoya fehlen weitgehend; die Kenntnisse stammen überwiegend aus historischen Arbeiten der zweiten Hälfte des 18. Jh., die „urkundlich und archivalisch nicht mehr belegt werden“ können (ebd., S. 1122). Neben Buxschott waren die Reformatoren Johann Tiemann und Nikolaus Krage in der Gft. Hoya aktiv (letzterer besonders in den Ämtern Stolzenau und Steyerberg).
  9. Meyer, Pastoren II, S. 229. Bei Harries, Pastoren, S. 173 ff., bleibt Appelius unerwähnt.
  10. Bösche, Holste, S. 510; sein Name wird mitunter fälschlich als Donomannus oder Dannemann angegeben, vgl. Harries, S. 172.
  11. Harries, Pastoren, S. 172 f.; Harries, S. 171, Anm. 491 und 492; Bösche, Holste, S. 522.
  12. Gade, Hoya und Diepholz II, S. 143.
  13. Zum Folgenden: Müller, Kirchenbauten, S. 85 f.
  14. Berstelmeyer, S. 75.
  15. Vgl. ausführlich zu Münkel: Schäfer, Münkel, zu seiner Zeit in Oiste S. 22 ff.
  16. Bertelsmeyer, S. 76.
  17. Digitalisat Das angenehme Jahr…: http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10463753-1; Digitalisat Der Tag des Heiles…: http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10463752-5.
  18. LkAH, L 5g, Nr. 259 (Visitation 1965).
  19. Dies und die folgenden Zitate: LkAH, S 1 H III Nr. 717, Bl. 16. Allgemein zum Fragebogen: Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  20. Otte, Landessuperintendenten, S. 255. Die LSuptur blieb nach Lienhops Emeritierung 1953 vakant und der Sprengel Verden-Hoya wurde 1957 aufgehoben.
  21. LkAH, L 5g, Nr. 204 (Visitation 1947) und ebd., Nr. 259 (Visitation 1958).
  22. LkAH, L 5g, Nr. 259 (Visitation 1958).
  23. LkAH, L 5g, Nr. 259 (Visitation 1965).
  24. LkAH, L 5g, Nr. 259 (Visitation 1970).
  25. KABl. 1974, S. 31; vgl. auch LkAH, L 5g, Nr. 845.
  26. Hodenberg, Stader Copiar, S. 55; Hodenberg, Diöcese Bremen I, S. 239.
  27. KABl. 1934, S. 159.
  28. Bösche, Holste, S. 67 und 100.
  29. Müller, Kirchenbauten, S. 87.
  30. Müller, Kirchenbauten, S. 85.
  31. Zum Folgenden: Topp, Orgelbau Lkr. Verden III, S. 74 ff. Siehe auch http://www.nomine.net/oiste-kirche, 19.10.2020.
  32. Bertelsmeyer gibt irrtümlich an, die Glocke stamme aus Stolp in Pommern.