Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Harzer Land | Patrozinium: Maria Magdalena1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

In seiner in den 1570er und 1580er Jahren verfassten Harzer Bergchronik schrieb Hardanus Hake, dass 1529 „auff Wildeman noch niemandt gewonet“.2 Zum Jahr 1534 notierte er: „Andreas Müller Steiger auffm Wildemann. Veit Paur, sonsten Scheußlich genant, Erster richter auffm Wildemann.“3 Die Siedlung Wildemann entstand, als Hzg. Heinrich II. zu Braunschweig-Wolfenbüttel (amt. 1514–1568) die Wiederaufnahme des Bergbaus im Oberharz veranlasste; die Bergleute und ihre Familien kamen überwiegend aus dem sächsischen Erzgebirge.4 Wohl schon um 1534 verlieh Hzg. Heinrich II. Wildemann Stadtrechte (erster Richter belegt). Bis 1549 hatte hier das Wolfenbütteler Bergamt seinen Sitz (dann nach Zellerfeld verlegt). Wildemann war die kleinste der sieben freien Bergstädte im Oberharz. Eine erste Ortsansicht ist aus dem Jahr 1606 überliefert (Zacharias Koch, Daniel Lindemeier), eine weitere von etwa 1654 (Matthäus Merian).5 Von 1635 bis 1788/89 gehörte die Stadt Wildemann zum Kommunionharz, der unter der gemeinsamen Verwaltung der welfischen Herzöge stand.6 Nach der weitgehenden Auflösung des Kommunionharzes 1789 kam Wildemann zum Kfm. Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover). In französischer Zeit war Wildemann von 1807 bis 1813/14 Teil des Kantons Zellerfeld im Distrikt Osterode des Harzdepartements im Kgr. Westphalen. Seit 1815 gehörte die Stadt zum Kgr. Hannover und war seit 1823 Teil der Berghauptmannschaft Clausthal, einem „bergwirtschaftlichen Sonderverwaltungsgebiet“ außerhalb der Struktur der Landdrosteien.7 Im Jahr 1842 kam Wildemann zum Amt Zellerfeld. Seit der Annexion des Kgr. Hannover 1866 zählte Wildemann zum Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam die Stadt zum Kr. Zellerfeld, 1972 zum Lkr. Goslar. Ebenfalls ab 1972 gehörte Wildemann zur Samtgemeinde Oberharz und 2015 wurde der Ort in die neu gebildete Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld eingemeindet. Ab 1876 besaß Wildemann einen Bahnhof (Strecke Langelsheim–Clausthal-Zellerfeld, ab 1914 bis Altenau, 1976 stillgelegt). Anfang des 20. Jh. endete der Bergbau in Wildemann (Grube Ernst August um 1898/99 stillgelegt); die kleine Bergstadt entwickelte sich zum Kurort (1876 erste Kurgäste, 1967 staatlich anerkannter Kneipp-Kurort).8 Zur Sozialstruktur der Gemeinde schrieb der Ortspastor 1950: „Der größte Teil der Gemeinde besteht aus Berg-, Stein- und Waldarbeitern. Dazu kommen einige Geschäftsleute, ein kleiner Kreis gebildeter Menschen und einige Pensionshausbesitzer.“9 Um 1810 lebten knapp 1.000 Menschen in Wildemann, um 1900 rund 1.425, 2018 etwa 790.

Alte Kirche, Außenansicht, vor 1914

Alte Kirche, Außenansicht, vor 1914

Kirchlich versorgte anfangs der Pastor aus Grund, später der Pastor aus Zellerfeld die neue Bergstadt Wildemann. P. Hardanus Hake (amt. 1572–1611) schrieb in seiner Bergchronik, in diesen Anfangsjahren hätten die Pastoren „in einer Schencke Gottes Wort gepredigt“. Weiter berichtet er: „Wenns gut Wetter gewesen ist, so hat das Volck gestanden auf dem Marckte, vnd der Pfarher im Schenckhause auffm boden zum Fenster herauß geprediget, wenns aber Vnwetter geweßen, ist das Volck in die Stube gegangen, vnd weill da die Bursche beyeinander gewest, haben sie viel leichtfertigkeit vnter dem Sermon getrieben. Denn etliche hinder dem Kachelofen geseßen, gevierbletelt, auch etliche zuweilen brantewein gesoffen“.10 Der Bau der ersten Kirche in Wildemann begann im Sommer 1542 nach Mariä Heimsuchung (2. Juli). Im folgenden Jahr konnte der Zellerfelder Pastor „her Johan Gnaphäus am Tage Maria Magdelene, welcher gefallen ist auf einen Mittwochen, die erste predigt“ in der neuen Kirche halten.11 1546 ist mit Berthold Tunkel erstmals ein Lehrer in Wildemann belegt.12 Im Jahre 1548 baten die wohl überwiegend luth. Bergleute Wildemanns ihren kath. Landesherrn Hzg. Heinrich II. zu Braunschweig-Wolfenbüttel darum, eine eigene Pfarrstelle für die junge Bergstadt einzurichten. Hzg. Heinrich II. willigte ein, er habe „auch rundtauß erkleret, sie möchten annehmen, wen sie wollten, hetten sie an einem nicht genug, sollten sie zwene annehmen“.13 Der erste Pfarrer der Stadt Wildemann war der ev. P. Peter Kern (amt. 1548–1555).
Während der Amtszeit von P. David Bitterböse (amt. 1559–1571) starb Hzg. Heinrich II. im Jahr 1568; sein Sohn und Nachfolger Hzg. Julius führte die luth. Lehre, die sein Vater allein in den Harzer Bergstädten geduldet hatte, im gesamten Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel ein und ließ die Gemeinden visitieren. In den Unterlagen zur Visitation 1568 heißt es über P. Bitterböse, er habe auf die theologischen Fragen der Visitatoren gut geantwortet (bene respondit de omnibus partibus doctrinae christianae).14 Bei der Visitation 1571 hingegen ist der „Pfarrherr aufm Wildemann etlicher Ursachen halber ziemlich hart mit den Kirchen Räthen zusammen gewachsen und scharffe wordt mit einander gewechselt“.15 U. a. teilte er die Ansichten des Theologen Mathias Flacius, die Erbsünde gehöre zum Wesen des Menschen (peccatum est substantia). P. Bitterböse wurde schließlich abgesetzt, war eine Zeit lang in Wildemann, Liebenburg und Wolfenbüttel inhaftiert und erhielt nach Ende seiner Haft keine neue Pfarrstelle im Fsm. Wolfenbüttel.

Alte Kirche, Blick zum Altar, vor 1914

Alte Kirche, Blick zum Altar, vor 1914

Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) fand 1650/51 eine Sammlung für den Neubau der Kirche in Wildemann statt.16 1656 konnte die Gemeinde ihr neues Gotteshaus einweihen. In die Amtszeit von P. Stephan Tuckermann (amt. 1630–1675) fiel 1661 auch der Hexenprozess gegen die Wildemanner Bergmannsfrau Anna Müller; nach Verhören und Folterungen starb sie vor ihrer Verurteilung. P. Tuckermann nahm an mehreren Verhören teil, den Vorsitz hatte Hzg. August II. zu Braunschweig-Wolfenbüttel selbst inne, allerdings von Wolfenbüttel aus.17
Während der gut 150 Jahre von 1635 bis 1788/89, in denen Wildemann zum Kommunionharz gehörte, wechselte auch auf kirchlicher Ebene jährlich die Zuständigkeit: In den geraden Jahren war das Konsistorium in Hannover für die Gemeinden zuständig, in den ungeraden das Konsistorium in Wolfenbüttel. Dieser regelmäßige Wechsel machte sich besonders in der ersten Hälfte des 18. Jh. bemerkbar, als im Oberharz pietistische Strömungen aufkamen: Das Hannoveraner Konsistorium verfolgte eine strengere Linie als das Wolfenbütteler.18 Mit P. Johann Kaspar Selle (amt. 1693–1709) hatte um die Wende zum 18. Jh. ein Pastor die Pfarrstelle in Wildemann inne, der selbst als Student den pietistischen Theologen Philipp Jacob Spener (1635–1705) kennengelernt hatte. In Wildemann traf er „mancherlei Verbesserungen im Gottesdienst und führte die Christmesse ein“.19 Seine Nachfolger, u. a. P. Johann Georg Hieronymus (amt. 1714–1735) und P. Georg Christian Rentsch (amt. 1735–1738) zeigten weniger Verständnis für die „religiös Erweckten mit ihren besonderen Bedürfnissen“. So fand sich um die Brüder Frisch auch in Wildemann ein radikalpietistischer Kreis mit separatistischen Tendenzen zusammen; während der ungeraden – also Wolfenbütteler – Jahre, war es den Brüdern u. a. möglich „auf der Grube in den Betstunden öffentliche Ansprachen zu halten“. Sie kritisierten u. a. Tauf- und Beichtgebühren, aber auch, dass P. Hieronymus seinen Kindern Tanzunterricht geben ließ und dass P. Rentsch „sich mit einer Perruque schmückte“. Schließlich verlor der pietistische Kreis an Momentum – einer der Brüder Frisch war inhaftiert – und 1740 schrieb P. Ludwig Erich Meyer (amt. 1738–1751) an das Hannoveraner Konsistorium, dass in Wildemann „noch ein Überbleibsel von zehn bis zwölf Manns- und Frauenspersonen von einer ehedem allhier eingerissenen, weit stärkeren und gefährlicheren Separatistenpartey vorhanden“ sei.20 Diese Zurückdrängung des Pietismus im Harz resultierte letztlich in einer „bis in die Gegenwart dauernden kirchlichen Zurückhaltung“, wie Krumwiede 1995 resümierte.21

Neue Kirche, Kanzelaltar

Neue Kirche, Kanzelaltar

Der Turm der Wildemanner Kirche wird 1805 als einsturzgefährdet beschrieben und auch am Kirchenschiff waren im Laufe des 19. Jh. mehrfach Reparaturen und Erneuerungsarbeiten nötig. 1912 folgte der Einbau einer Heizung, kurz vor Weihnachten 1913 erhielt die Kirche elektrisches Licht. In der Nacht zum 1. März 1914 brannte das Gotteshaus bis auf die hohen Sockelwände ab, die Ursache blieb unklar.22 Kaum drei Wochen später genehmigte das Hannoveraner Konsistorium der KG Wildemann zur Mitfinanzierung des Wiederaufbaus eine Beckenkollekte im Konsistorialbezirk Hannover.23 Die Arbeiten begannen im April und am 15. August 1915 konnte die Gemeinde ihre auf den alten Grundmauern neu errichtete Kirche einweihen. Allein das Geläut fehlte: Nach Beginn des Ersten Weltkriegs stand der Glockengießerei Radler (Hildesheim) keine Bronze zum Guss der bestellten Glocken zur Verfügung und auch die aus dem niedergebrannten Turm geborgene Bronze der im Feuer zerstörten alten Glocken musste zu Rüstungszwecken abgegeben werden.

In die Amtszeit von P. Karl Friedrich Johannes Kirchberg (amt. 1918–1925) fiel 1919 die Gründung eines Jungfrauenvereins sowie eines Jünglingsvereins und 1920 fand sich ein Kirchenchor zusammen.24 Die Ev. Frauenhilfe, erstmals erwähnt 1925, richtete vermutlich sein Nachfolger P. Friedrich Karl Emil Willerbach (amt. 1925–1930) ein.25 Anfang der 1930er Jahre geriet die KG in finanzielle Schwierigkeiten und da der „für die Pfarrbesoldung erforderliche Pflichtanteil der Gemeinde“ nicht mehr aufgebracht werden konnte, musste P. Paul Ernst Emil Liebeneier (amt. 1931–1933) die Gemeinde recht schnell wieder verlassen.26 Bei seinem Abschied sprach man ihm Dank aus, u. a. für seine „Hilfsbereitschaft für die NSDAP mit Rat und Tat“.27 Sein Nachfolger, P. Heinz Werner Oltmann Kosmund (amt. ab 1933, seit 1940 im Kriegsdienst, 1945 vermisst), übernahm die Stelle zunächst als Hilfsgeistlicher, nach Konsolidierung der Finanzen dann ab 1934 als Pfarrer. P. Oltmann gehörte der NSDAP an (belegt 1938) und stand kirchenpolitisch aufseiten der DC.28 Seine Predigt zum Bergdankfest 1934 stellte er beispielsweise unter das Motto „Glaube an Gott und Vertrauen zum Führer“.29 Nach Einschätzung des Hildesheimer LSup. Rudolf Detering (amt. 1936–1961) allerdings habe er die „Parolen der DCer keineswegs ohne Weiteres mitgemacht“.30 Am Pfarrkonvent im KKV Clausthal-Zellerfeld nahmen er und P. Theodor Scheer (amt. 1933–1947) aus Lerbach seit Herbst 1934 nicht mehr teil, der „Konvent hatte wegen besonderer Vorkommnisse die Gemeinschaft mit ihm“ gelöst.31 Eine normale Visitation der Gemeinde fand während der NS-Zeit nicht statt. Der Hildesheimer LSup. Rudolf Detering (amt. 1936–1961) nutzte im Sommer 1943 seine in Wildemann „zugebrachte Kurpredigerzeit als Visitationsmöglichkeit“.32 In Wildemann fanden „Gottesfeiern und Versammlungen z. T. mit D. C. Führern (Engelke, Hahn, Hossenfelder)“ statt; zu den Gottesfeiern der DC-Ortsgemeinde im Café Felbinger kamen 1937 mehrfach auch Deutsche Christen aus Clausthal-Zellerfeld.33 Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb der Ostgeistliche P. Karl-Albert Harbort (amt. 1945–1947), der die Pfarrstelle Wildemann vertretungsweise versah, über das Gemeindeleben: „Kirchliche Gruppen und Vereinsarbeit hat völlig aufgehört. Jugendarbeit schon vor 1933 eingeschlafen., Frauenarbeit 1940 eingestellt. Schwesternstation ist von der politischen Gemeinde übernommen worden.“34

Neue Kirche, Blick zum Altar, 1969

Neue Kirche, Blick zum Altar, 1969

In der Nachkriegszeit wuchs die Zahl der Gemeindeglieder von 1.400 im Jahr 1943 auf rund 2.220 im Jahr 1950. Seit den 1950er Jahren bestand in Wildemann ein ev. Müttergenesungsheim. Zum Stand des kirchlichen Lebens schrieb der Sup. des KK Clausthal-Zellerfeld nach der Visitation 1950, es sei, „als wenn nach einer langen Zeit der Dürre auf ein ausgetrocknetes Land einmal wieder Regen fällt und es beginnt, das erste Grün zu wachsen“.35 Ähnlich heißt es nach der Visitation 1973: „Insgesamt ist zum kirchlichen Leben in Wildemann zu sagen, daß es wie eine alte Grubenlampe glimmt und der Ortspastor – dem Bergmann gleich – unter großer Mühe (hier nicht der Natur) aber der Kreatur beizukommen versucht.“36 Im Jahr 1994 startete die „Gläserne Kirche“, eine Veranstaltungsreihe zu „gegenwartsbezogenen und auch brisanten Themen“.37
Von 1996 bis 2004 war die Maria-Magdalena-KG Wildemann pfarramtlich mit der St.-Salvatoris-KG Zellerfeld verbunden, ab 2004 mit der St.-Antonius-KG Bad Grund (bereits seit 2002 von Bad Grund aus versehen).38 Im Jahr 2015 richteten die KG Altenau, Bad Grund, Wildemann, Hahnenklee, Clausthal, Buntenbock, Zellerfeld, Lautenthal und Sankt Andreasberg gemeinsam das verbundene Pfarramt Oberharz ein. Die einzelnen Pastor*innen des Teampfarramts nehmen neben der Seelsorge in ihrem jeweiligen Gemeindebezirk Schwerpunktaufgaben in der gesamten Region wahr (Konfirmandenarbeit, Erwachsenenbildung, Seniorenarbeit, Diakonie, Tourismus, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit).

Umfang

Wildemann.

Aufsichtsbezirk

1542/43 zur Insp. Gandersheim, 1568 zur neuen Insp. Ahlshausen.39 1651 zur neuen Insp. Zellerfeld (seit 1903 von Clausthal aus versehen). 1949 KK Clausthal-Zellerfeld, seit 1. Januar 2013 KK Harzer Land.40

Patronat

Der Landesherr (bis 1871). Obwohl nicht Patron, hatte die Stadt Wildemann bis in die 1950er Jahre hinein das Recht, einen Kirchenvorsteher zu bestimmen.41

Kirchenbau
Neue Kirche, Außenansicht, um 1980

Neue Kirche, Außenansicht, um 1980, Postkarte

Saalbau mit dreiseitigem Chorschluss, ausgerichtet nach Nordosten, erbaut 1914/15, „getreue Nachbildung“ des abgebrannten Vorgängerbaus (Architekt Alfred Sasse).42 Satteldach, abgewalmt nach Nordosten. Hoher Sockel aus Bruchsteinmauerwerk, darüber Fachwerk; im Sockelbereich Rechteck- und Kreisfenster; im Fachwerkteil Rechteckfenster. Portale nach Südosten und Nordwesten, jeweils mit zwei Säulen und verzierten Giebeln, am Sturz jeweils Reliefstein mit Vogelnest. Im Innern dreiseitige Emporenanlage, Emporenstützen tragen zentrale Holztonne mit Kassettengliederung (ornamental ausgemalt), flache Decke über den Seitenemporen; umlaufender Bilderfries unterhalb des Gewölbeansatzes (wohl 1915; Könige und Propheten des AT, Evangelisten, Apostel, Reformatoren); mit schräggestellten, kassettierten Holzwänden abgetrennte Sakristei hinter dem Altar (florale Ornamente in den Kassetten). 1995 Tonnengewölbe und Bilderfries restauriert.

Fenster

Neben dem Altar zwei rechteckige Buntglasfenster, oben zwei stilisierte Engel, darunter ornamentale Verzierungen, Inschriften: „Gestiftet von Adele Beimes geb. Haller“ und „Gestiftet vom Erbauer Architekt Alfred Sasse“. Neben dem Altar zwei figürliche Kreisfenster, links mit Agnus Dei, Inschrift: „Gest[iftet] v[on] Hauptlehrer Friedrich Blechschmidt und Sohn 1915“; rechts mit Taube des Heiligen Geistes, Inschrift: „Gestiftet von R. Ude und Frau, geb. Häbelmann A[nno] D[omini] 1915“.

Turm

Vierseitiger Südwestturm, im Vergleich zum abgebrannten Vorgängerturm „veredelt, höher als der alte“.43 Oberhalb des Glockengeschosses achtseitiger, verkupferter Aufsatz mit geschwungener Haube und offener Laterne, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne, vier Uhrziffernblätter am Aufsatz. Unterbau aus Bruchstein- und Werksteinmauerwerk, darüber Fachwerk mit vertikaler Holzverschalung. Im Glockengeschoss querrechteckige Schallfenster mit Mittelstütze. An Südostseite Wappenstein.

Vorgängerbauten

Erste Kirche erbaut 1542/43. 1626 zerstört. Neubau errichtet 1651–56, hoher Bruchsteinsockel, darüber holzverschaltes Fachwerk, schindelgedecktes Dach. 1682 Turmuhr aus Hausmannsturm in Kirchturm versetzt.44 1819–28 Instandsetzungsarbeiten an Kirche und Turm.45 1840 Fundamente des Ostgiebels erneuert. 1854 neue Kirchturmuhr (J. F. Weule, Bockenem). 1863 Turmreparatur. 1867 Neuausmalung Innenraum. Kirche in der Nacht zum 1. März 1914 ausgebrannt.46

Ausstattung

Reich verzierter Kanzelaltar (1915, Korleis, Buxtehude; Nachbildung des brandzerstörten Altars), Kanzelkorb flankiert von zwei größeren korinthischen Säulen, auf denen Figuren der Apostel Petrus und Paulus stehen, sowie von zwei kleineren korinthischen Säulen, auf denen Figuren der Evangelisten Markus und Lukas stehen, Figuren der Evangelisten Johannes und Matthäus auf seitlichen Podesten; am Kanzelkorb Kruzifix sowie zwei Figuren (Maria und Johannes), auf dem Schalldeckel Figur des auferstandenen Christus; dahinter kleiner Auszug mit Hermen und Obelisken, im halbrunden Giebel gemaltes Gottesauge; in der Predella Abendmahlsgemälde. – Holztaufe (1915, Albert Kopp, Wildemann), achtseitiger Fuß, achtseitiger Schaft, um den sich eine Schlange windet, achtseitiges Becken verziert mit Engelsköpfen; gestiftet von Tischlermeister Albert Kopp und seiner Ehefrau. – Holzfigur Moses (17. Jh.). – Unterhalb der Orgelempore geschnitzte Bergleute als Konsolenfiguren. – Paramente (wohl 1915), weiß und grün. – Eingelassen in Außenwand: Grabplatte für Benigna Bretschneider († 1660).

Neue Kirche, Orgel

Neue Kirche, Orgel

Orgel

Erste Orgel 1565 angeschafft: „Da nun das vorige Jahr die aufm Zellerfeldt in Ihre Kirchen ein Klein wergk laßen anrichten, da [haben] die bey vnß aufm Wildeman auch darzu gethan, ein wergk setzen und machen laßen, Vnd auf den Tag Ascensionis Domini erstmals geschlagen worden“.47 1672–74 Reparaturen belegt. 1697 grundlegende Instandsetzung, ausgeführt von Carl Friedrich Jungk (Wildemann), 24 II/P (HW, RP).48 Orgel um 1822/23 abgebaut. 1826 Orgelneubau unter Mitverwendung des vorhandenen Materials; Orgel bei Kirchenbrand 1914 zerstört. Orgelneubau 1914/15, ausgeführt von Emil Hammer (Hannover), 17 II/P, pneumatische Traktur, Taschenladen (Opus 816); Orgelprospekt ohne Pfeifen, stattdessen Holzgitterwand, auf dem Orgelprospekt sechs Figuren musizierender Engel; Orgel war ursprünglich gedacht für eine Kirche in oder bei Rom, konnte aber wegen des Ersten Weltkriegs nicht dorthin transportiert werden und kam nach Wildemann.49 1957 Instandsetzung und Änderung der Disposition, ausgeführt von Emil Hammer (Hannover), 17 II/P. Nach 1975 Dispositionsänderungen u. a. im Pedal, 16 II/P.

Geläut

Drei LG, I: d’ (Bronze, Gj. 2015, Petit & Gebrüder Edelbrock, Gescher), Inschrift: „Er kann erretten alle, die zu ihm treten. Kyrie eleison“, „2015“ sowie Stiftername; Bild: Christus mit Siegesfahne; II: f’ (Bronze, Gj. 2015, Petit & Gebrüder Edelbrock, Gescher), Inschrift: „Nun bitten wir den Heiligen Geist
um den rechten Glauben allermeist“ und „2015. Gespendet von Bürgern aus Wildemann“, Bild: Taube in Strahlenkranz; III: a’ (Bronze, Gj. 1964, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg), Inschrift: „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Zwei SG (Eisen, Gj. 1915 oder 1919, Ulrich & Weule, Apolda & Bockenem). – Früherer Bestand: 1680 mindestens zwei Lg vorhanden (große Glocke erwähnt), sowie eine Berg- und eine Schlagglocke.50 Bergglocke wohl nach Zellerfelder Stadtbrand von 1672 an Zellerfeld abgegeben. Neu- bzw. Umguss von Bergglocke und Sg (beide Bronze, Gj. 1682, Melchior Körber), Sg mit Inschrift: „Hans Schramm“. Bergglocke gerissen und umgegossen zu einer neuen Bergglocke (Bronze, Gj. 1736, Johann Peter Greben, Braunschweig). Große Glocke gesprungen, umgegossen zu einer neuen Lg (Bronze, Gj. 1752, Johann Peter Greben, Braunschweig); 1756 erneut gerissen, umgegossen zu einer neuen Lg (Bronze, Gj. 1761, Meister Jentsch, Braunschweig); 1812 wiederum gesprungen, ersetzt durch „eine von sieben in Goslar zur Versteigerung lagernde Glocken“.51 Bergglocke umgegossen zu einer neuen Bergglocke (Bronze, Gj. 1836, Johann Peter Grethe, Braunschweig). Große Lg gerissen und umgegossen zu einer großen Lutherglocke, gut 800 Kilogramm schwer (Bronze, Gj. 1883, Firma Radler, Hildesheim), Bild: Martin Luther; gleichzeitig kleine Feuerglocke umgegossen (Bronze, Gj. 1883, Firma Radler, Hildesheim), Bild: Wilder Mann. Neue, dritte Lg angeschafft (Bronze, Gj. 1885, Firma Radler, Hildesheim), Bild: Schlägel und Eisen). 1885 oder 1895 Umguss einer kleinen Glocke.52 Alle Glocken beim Brand der Kirche am 1. März 1914 zerstört. Drei neue Glocken bei Firma Radler (Hildesheim) bestellt, nicht geliefert, da Bronze zu Rüstungszwecken beschlagnahmt; Reste der geschmolzenen Glocken 1916 zu Rüstungszwecken abgegeben.53 Von 1914 bis 1920 kleine Leihglocke genutzt, aufgehängt in provisorischem Holzglockenstuhl. Drei Lg, geliefert im Februar 1920, I: e’; II: g’; III: a’ (alle Eisen, Gj. 1919, Ulrich & Weule, Apolda & Bockenem); Lg I gesprungen, Ersatzguss einer neuen Lg I, e’ (Eisen, Gj. 1921, Ulrich & Weule, Apolda & Bockenem). Lg II 1927 geborsten und von Firma Ulrich & Weule kostenlos durch andere Lg ersetzt, g’ (Eisen, Gj. wohl 1915, J. F. Weule, Bockenem). Lg III 1964 durch Bronzeglocke ersetzt, Lg I und II 2015 durch Bronzeglocken ersetzt.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1965/66), 2013 verkauft. – Gemeindehaus (Bj. um 1850, altes Pfarrhaus).

Friedhof

Ursprünglich kirchlicher Friedhof rund um die Kirche, 1753 erweitert. Neuer kirchlicher Friedhof am westlichen Ortsrand, erste Beerdigung 1898. FKap (Bj. 1909).

Liste der Pastoren (bis 1940)
Neue Kirche, Außenansicht, um 1955, Postkarte (Lederbogen-Verlag, Goslar)

Neue Kirche, Außenansicht, um 1955, Postkarte (Lederbogen-Verlag, Goslar)

1548–1555 Peter Kern. – 1556–1558 Konradus. – 1558–1559 Philipp Schäffer (Schaefer). – 1559–1571 David Bitterböse (Butterbüchse). – 1571–1572 Johann Schaber. – 1572–1611 Magister Hardanus Hake. – 1611–1629 Jakob Kahle (Calenius). – 1630–1675 Stephan Tuckermann. – 1677–1693 Melchior Peter Tuckermann. – 1693–1709 Johann Kaspar Selle. – 1710–1714 Georg Heinrich Fröhling. – 1714–1735 Johann Georg Hieronymus. – 1735–1738 Georg Christian Rentsch. – 1738–1751 Ludwig Erich Meyer. – 1752–1754 Joachim Ernst Kayser. – 1754–1758 Franz Joseph Flatz. – 1759–1765 Johann Christian Kutscher. – 1765–1775 Christoph Heinrich Röder. – 1775–1793 Johann August Rieke (Rikken). – 1794–1804 Heinrich Friedrich Christian Deecke. – 1804–1808 Johann Georg Daniel Richter. – 1808–1817 Johann Georg Wilhelm Nöller. – 1817–1826 Karl Friedrich Wilhelm Bussenius. – 1826–1838 Christian Wilhelm Ferdinand Block. – 1838–1846 Johann Heinrich Friedrich Ludwig Dieckhoff. – 1847–1875 Georg August Ludwig Jacobi. – 1875–1884 Friedrich Adolf August Lamprecht. – 1886–1903 Friedrich Wilhelm Lodemann. – 1904–1910 Adolf Wilhelm Karl Wentz. – 1911–1917 Dr. phil. Karl Julius Albert Beimes. – 1918–1925 Karl Friedrich Johannes Kirchberg. – 1925–1930 Friedrich Karl Emil Willerbach. – 1931–1933 Paul Ernst Emil Liebeneiner. – 1933–1944/45 Heinz Werner Oltmann Kosmund (vermisst).
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 510–511 und III, S. 47

Landeskirchliches Archiv Hannover

A 1 Nr. 11699 (Pfarroffizialsachen); A 4 Nr. 220–234 (Pfarroffizialsachen Berghauptmannschaft Clausthal); A 5 Nr. 969 (Spec. Landeskons.); A 6 Nr. 8674–8683 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 2439–2442 (Visitationen); D 108 (EphA Clausthal-Zellerfeld); S 09 rep Nr. 2272 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7042 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1655
Trauungen: ab 1655
Begräbnisse: ab 1655
Kommunikanten: ab 1876 (Lücken: 1921–1943)
Konfirmationen: ab 1829 (Lücken: 1860–1875)

Literatur & Links

A: Casemir/Ohainski, Ortsnamen Lkr. Goslar, S. 208–209; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1368–1369; Meyer, Pastoren II, S. 510–511; Morich, Glockeninschriften, S. 36; Morich, Kirchen, S. 36.
B: Albert Beimes: Festpredigt gehalten bei der Einweihungsfeier der Maria-Magdalenen-Kirche in Wildemann am Sonntag, den 15. August 1915, Clausthal 1915 [auch in: Vollbrecht & Henheik, S. 35–41]; Herbert Dennert: Kleine Chronik der Oberharzer Bergstädte und ihres Erzbergbaus (Vierte erweiterte Auflage der Chronik der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld von H. Morich), Clausthal-Zellerfeld 1974, bes. S. 138–139; Hans G. Dirks: Chronik der Bergstadt Wildemann, 2 Bde., Clausthal-Zellerfeld, 1996–1997; Hans G. Dirks: 450 Jahre Maria-Magdalenen-Kirche zu Wildemann. 1543–1993, Clausthal Zellerfeld 1993; Hartmut Freimann: Der Wildemanner Hexenprozeß von 1661 gegen Anna Müller [Wildemann 1987]; Karl Henkel (Hg.): Die Einwohner der Bergstädte Zellerfeld und Wildemann im Jahre 1571, Bonn 1990; Sieglinde Vollbrecht & Michael Henheik: 100 Jahre Maria-Magdalenen-Kirche zu Wildemann. Funde und Schätze eines Jahrhunderts. Entdeckt in Kirchenarchiv, Zeitungsarchiven und anderen Quellen, Backnang 2015.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Ortsansicht mit Kirche, Altar, Altargerät; Familienkunde Niedersachsen: Pastorenliste (.pdf).

GND

5277234-2, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde (Wildemann); 1124186484, Maria-Magdalenen-Kirche (Wildemann)


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 170.
  2. Hake, Bergchronik, S. 38.
  3. Hake, Bergchronik, S. 42.
  4. Dennert, Chronik, S. 8, zu Wildemann ebd., S. 138 f.
  5. Reproduktion des Stichs Koch/Lindemeier bei Dennert, Chronik, Tafel I (nach S. 176) und bei Dirks, Chronik II, nach S. 204. Digitalisat des Merian-Stiches: http://digital.slub-dresden.de/id404350887/263.
  6. Vgl. Römer, Kommunionharz, S. 27 ff. (mit weiterer Literatur); Kleinau, Ortsverzeichnis Land Braunschweig I, S. 130 f.; Kaufhold, Bergwerksstaat, S. 271 ff.
  7. Gundermann/Hubatsch, Hannover, S. 357.
  8. Dirks, Chronik I, S. 205 ff. und S. 217 und ebd. II, S. 38 ff. (kurzzeitige Wiederaufnahme des Bergbaus endet 1924) und S. 45 ff.
  9. LkAH, L 5h, unverz., Wildemann, Visitation 1950.
  10. Hake, Bergchronik, S. 50.
  11. Hake, Bergchronik, S. 51.
  12. Hake, Bergchronik, S. 54. Hake nennt Tunkel bereits 1538 als Lehrer in Zellerfeld, ebd., S. 44.
  13. Hake, Bergchronik, S. 56.
  14. Spanuth, Quellen, S. 275.
  15. Hake, Bergchronik, S. 89.
  16. Dirks, 450 Jahre, S. 21. Eine verschiedentlich genannte Zerstörung der Wildemanner Kirche durch Truppen Tillys im Jahr 1626 lässt sich nach Dirks nicht belegen, vgl. ebd., 15 f.
  17. Dirks, Chronik I, S. 95; Dirks, 450 Jahre, S. 30. Ausführlich (mit Abschriften der Prozessakten): Freimann.
  18. Ruprecht, Pietismus, S. 86. Vgl. zum Pietismus im Fsm. Wolfenbüttel die Beiträge in: Merzbacher & Miersemann, Wirkungen, bes. Manfred Jabukowski-Tiessen: Der Pietismus in den welfischen Ländern, S. 377–394, Gabriele Canstein: Wirkungen des Pietismus unter Harzer Bergleuten (S. 395–410) und Hans Otte: Nur ‚irrende Gemüter‘? Die Wahrnehmung des Pietismus bei den Theologen des Oberharzes (S. 411–436). Vgl. zudem Ruprecht, Pietismus, S. 25 ff.
  19. Ruprecht, Pietismus, S. 94. Insgesamt zur Entwicklung in Wildemann vgl. ebd., S. 94 ff. (dort auch die folgenden Zitate).
  20. Zit. bei Dirks, 450 Jahre, S. 24.
  21. Krumwiede, Kirchengeschichte I, S. 239; vgl. zudem ebd., S. 226 f.
  22. Dirks, 450 Jahre, S. 48; Vollbrecht & Henheik, S. 15 f.
  23. KABl. 1914, S. 15.
  24. Dirks, 450 Jahre, S. 57; Vollbrecht & Henheik, S. 20.
  25. Dirks, 450 Jahre, S. 60.
  26. Dirks, Chronik II, S. 107.
  27. Dirks, Chronik II, S. 107.
  28. Dirks, Chronik II, S. 111; LkAH, S 1 H III, Nr. 313, Bl. 43 und Bl. 50.
  29. Dirks, Chronik II, S. 108.
  30. LkAH, L 5h, unverz., Wildemann, Visitation 1943.
  31. LkAH, L 5h, unverz., Wildemann, Visitation 1943.
  32. LkAH, L 5h, unverz., Wildemann, Visitation 1943. In seinem Bericht notierte er auch: „Im Arbeitszimmer des Pastors [Kosmund] hängen in einer Ecke 3 Bilder: vom Führer, vom „Reichsbischof“ (ich glaube mit persönlicher Dedikation) und vom letzten Kaiser im Haus Doorn (mit eigenhändiger Unterschrift).“
  33. LkAH, S 1 H III, Nr. 313, Bl. 50; Dirks, Chronik II, S. 111.
  34. LkAH, S 1 H III, Nr. 313; allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  35. LkAH, L 5h, unverz., Wildemann, Visitation 1950.
  36. LkAH, L 5h, unverz., Wildemann, Visitation 1973.
  37. Vollbrecht & Henheik, S. 21.
  38. KABl. 1996, S. 316 f.; KABl. 2004, S. 70 f. Vollbrecht & Henheik, S. 55 f.
  39. Reller, Kirchenverfassung, S. 111 f. und S. 166.
  40. KABl. 1949, S. 30; KABl. 2012, S. 344 f.
  41. LkAH, L 5h, unverz., Wildemann, Visitationen 1943 und 1957.
  42. Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1369.
  43. Zit. bei Dirks, 450 Jahre, S. 49.
  44. Dirks, 450 Jahre, S. 31.
  45. Dirks, 450 Jahre, S. 33.
  46. Abb. in: Dirks, 450 Jahre, S. 22, S. 32, S. 36 und S. 46.
  47. Hake, Bergchronik, S. 76.
  48. Dirks, 450 Jahre, S. 30 f.
  49. Pape/Schloetmann, Hammer, S. 128; LKA, G 9 B/Wildemann, Bl. 14 („für die evang. Kirche in Rom“) und ebd., Bl. 52 („für eine katholische Wallfahrtskirche in der Nähe von Rom“).
  50. Zum Folgenden: Dirks, 450 Jahre, S. 31 und S. 39 f., S. 41 f.; Vollbrecht & Henheik, S. 47.
  51. Dirks, 450 Jahre, S. 32.
  52. Dirks, Chronik I, S. 174 (1885); Dirks, 450 Jahre, S. 42 (1895).
  53. Vollbrecht & Henheik, S. 23.