Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Harzer Land | Patrozinium: Zum Heiligen Geist | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Die Bergstadt Clausthal verdankt ihre Entstehung der Ansiedlung von Bergleuten aus dem Erzgebirge auf dem Oberharz im 16. Jh. Seit 1531 unterstand sie der Landeshoheit der Fürsten von Grubenhagen. 1544 ließ Hzg. Philipp die erste Grube anlegen. Unter Hzg. Ernst erhielt Clausthal zehn Jahre später die Bergfreiheit. Dem Bergbau verdankt die Stadt ihren raschen Aufschwung. Mit der Gründung des Oberbergamts und der Bergakademie (1775) wurde sie endgültig zum Zentrum des Oberharzer Reviers, wenn auch der Bergbau im Stadtgebiet selbst bis 1930 zum Erliegen kam.
Die Gemeinde war von Beginn an luth. 1548 wurde mit Wilhelm Böttcher der erste P. eingeführt. Bereits Ende des 16. Jh. wurde eine zweite Pfarrstelle geschaffen und wohl als erstem dem Diakon und Rektor der Schule Veit A. Demut (amt. 1599-1622) übertragen. Seit der Einrichtung der dritten Pfarrstelle (1710) wurde die zweite Pfarrstelle als Archidiakonat bezeichnet. Die dritte Pfarrstelle wurde 1803 zunächst aufgehoben, um die eingesparten Mittel für die Errichtung einer neuen Lehrerstelle am Lyzeum zu verwenden. 1831 wurde sie wiederhergestellt. Der Stelleninhaber (Subdiakon) war 1763 bis 1803 und ab 1831 für die Betreuung der KapG Buntenbock zuständig, ab 1803 außerdem Leiter und erster Lehrer der höheren Mädchenschule.
Um 1700 war Clausthal Zentrum einer von Johann Arndts „Wahrem Christentum“ inspirierten mystisch-spiritualistischen Bewegung. Im März 1703 wurden sechs führende Clausthaler Separatisten aus der Stadt ausgewiesen. Unter Vermittlung des damaligen Zellerfelder Sup. Calvör kam es 1704 zunächst zu einer Einigung innerhalb der Marktkirchengemeinde. Nach neuen Unruhen, die die Ausweisung von zwei weiteren Anführern zur Folge hatten, wurde durch landesherrliches Edikt vom 15. Mai 1711 der regelmäßige Besuch der kirchlichen GD angeordnet. Privatversammlungen wurden verboten. Die restriktive Politik führte zu einer vermehrten Abwanderung aus Glaubensgründen.1 Pietistische Strömungen sind aber weiterhin nachweisbar. Ende der 1720er Jahre war Clausthal ein Zentrum des Herrnhutertums. 1729 baten die Clausthaler Pietisten Nikolaus Ludwig Gf. von Zinzendorf um seinen Besuch. Bis etwa 1736 gab es einen Austausch zwischen einzelnen Bergleuten und Herrnhut.2
Bekannte Geistliche an der Marktkirche waren neben dem Universalgelehrten P. Caspar Calvör (amt. 1710-1725, auch GSup.), der sich einen Namen als Sprachforscher und Historiker machte und der KG Zellerfeld eine bedeutende Bibliothek hinterließ (jetzt in der Bibliothek der TU Clausthal) u. a. P. Christoph Heinrich Chappuzeau (amt. 1759-1762, auch GSup.), später Abt zu Loccum; P. Johann Christoph Friederici (amt. 1770-1775, auch GSup.), Gründer der Bergakademie, später Hauptpastor an St. Petri in Hamburg; P. Johannes Gregor Grotefend (amt. 1824-1837), zuvor Archidiakon in Clausthal, Dozent für Mathematik und Physik an der Bergakademie, Erneuerer des Schulwesens in Clausthal; P. Rudolf Steinmetz (amt. 1849-1854, auch GSup.), Gründer des hannoverschen Gotteskastens sowie P. Friedrich Wilhelm Rothert (amt. 1889-1902), Schriftsteller, Herausgeber des „Oberharzer Schichtsegens“, Gründer des kirchlichen Gesangvereins zu Clausthal und des Niedersächsischen Kirchenchorverbandes. Gleichfalls als Autor traten die zweiten Prediger Johann Friedrich Suchlandt (amt. 1661-1686, Geistreicher Bergprediger, bestehend aus allegorischen geistlicher Betrachtungen des ganzen hochlöblichen Bergwerks, Hartzingerode 1706) und Joachim Josua Steding (amt. 1731-1737, Gottgeheiligte Bergrede von der Aufnahme des Bergwerkes, Goslar 1735) hervor. Inhaber der dritten Pfarrstelle war 1772-1776 Wilhelm Wolfgang Breithaupt, nachher P. an St. Martini in Braunschweig, Verfasser zahlreicher theologischer (Streit-)Schriften und als Liederdichter Mitarbeiter des neuen Braunschweiger Gesangbuchs.3
1895 nahm die KG eine Diakonisse in ihren Dienst. Für die diakonische Arbeit wurde unter Sup. Rothert in der Graupenstraße ein Gemeindehaus errichtet und als „Milde Stiftung“ geführt. 1927 kaufte die KG das ehemalige Hotel Glückauf am Marktplatz und ließ es zum Gemeindehaus umbauen. Im alten Gemeindehaus wurde nach der Übernahme durch die Bergakademie das Institut für Markscheidekunde eingerichtet. 1939 verkaufte die Gemeinde auch das Haus Glückauf und bezog neue Gemeinderäume im Erdgeschoss des zweiten Pfarrhauses (1957 in das Hinterhaus verlegt). Sitz der Suptur. war bis in die 1970er Jahre das Pfarrhaus I, dann das Pfarrhaus II (beide an der Marktkirche, Bj. 1810). 1964/65 errichtete die KG im Mönchsthalweg ein Gemeindehaus und 1972/73 einen KiGa; 1994 ein Gemeindehaus in der Schulstraße 2A.

Pfarrstellen

I: 1548. – II: 1597 (ab 1710 Archidiakonat) – III: 1681 (ab 1710 Diakonat), 1803 aufgehoben. Neuerrichtung 1831.

Umfang

Die Stadt Clausthal, mit dem Dorf Buntenbock (KapG), den Blankschmieden im Clausthaler Tal und an der Innerste, den Mühlen bei Clausthal am Flambach, beim Frankenscharrn, Neuemühle und am Pixhay, der Silberhütte zum Frankenscharrn, den Rechenhäusern zum Bauersberge, Dorotheer-, Eleonorer-, Englische Treuer-, Georgsstollen-Lichtloch, an der oberen Innerste, an der unteren Innerste, Lorenzer, Ludwiger-, obere und untere Polstertaler-, Rosenhöfer- und Sperberhayer Dammhaus, den Wirtshäusern Neueschmiede und Ziegelhütte sowie dem Einzelhaus am Galgenberg. Zum 1. Februar 1953 erfolgte eine Neufestsetzung der Grenze zur KG Zellerfeld entlang der Innerstetalbahn und des unteren und oberen Eschenbacher Teichs.4

Aufsichtsbezirk

Die Inhaber der ersten Pfarrstelle waren von 1648-1658, 1708-1725 sowie 1735-1878 zugleich GSup./Sup. von Grubenhagen und auf dem Harz, deren Sitz sich sonst in Osterode befand. 1680 wurden Clausthal und die Bergstädte von der GSuptur. (Osterode) getrennt und zu einem selbständigen geistlichen Gericht unter dem früheren hannoverschen Hofprediger M. Theodor Jordan (amt. 1680-1692) zusammengefasst5 (nach dessen Tod wieder aufgelöst und in die Generaldiözese Grubenhagen und auf dem Harz eingegliedert).6 1708 wurde Grubenhagen in drei Insp.-Bezirke aufgeteilt. Clausthal wurde Sitz einer Spezial-Insp. für den größten Teil des Amts Herzberg, die Stadt Osterode und die Bergstädte Altenau, St.-Andreasberg und Elbingerode. Nach dem Tod des letzten GSup. Wilhelm Christian Friedrich Fraatz († 1878) wurde die Generaldiözese mit der von Göttingen vereinigt. Clausthal blieb jedoch Sitz einer Suptur. für (1905) Altenau, Clausthal, Elbingerode, Lerbach und St. Andreasberg. Am 1. Januar 1972 wurde die KG Lerbach aus dem KK Clausthal in den KK Osterode umgegliedert.7 Am 1. Januar 2013 wurde der KK Clausthal mit den KK Herzberg und Osterode zum KK Harzer Land vereinigt und damit die Suptur. in Clausthal aufgehoben. Sitz der Suptur. des vereinigten KK ist Osterode.

Patronat

Für die erste Pfarrstelle Magistrat und Bergamt, ab 1608 der Landesherr (bis 1871). – Für die zweite Pfarrstelle ab 1739 das Bergamt (wohl bis 1925). – Für die dritte Pfarrstelle ab 1710 der Rat, später das Bergamt, dann (Ober-)Bergamt und Regierung gemeinsam bis 1925.

Kirchenbau

Das älteste KGb wurde um 1570/73 wohl an der Stelle der früheren alten Bergschule errichtet. Als es wegen der wachsenden Bevölkerung nicht mehr genügte, ließ die Gemeinde 1610/11 mit finanzieller Unterstützung der Knappschaft auf dem heutigen Standort am Marktplatz eine bleibedachte Holzkirche errichten, deren Decke auf Veranlassung des Oberbergmeisters Georg Illing 1632 durch den Kunstmaler Daniel Lindemeyer (Goslar) auf 55 Feldern mit Szenen aus dem NT ausgemalt wurde. Am 20. September 1634 wurde die Kirche bei einem Brand zerstört. GD fanden zunächst provisorisch in der FKap statt, die 1635 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde (sogenannte Gottesackerkirche, 1744 wegen Baufälligkeit abgebrochen und durch einen weiteren Neubau mitten auf dem Alten Friedhof ersetzt; bestand bis 1844 als zweite Kirche in Clausthal, brannte am 15. September 1844 ebenfalls nieder und wurde nicht mehr erneuert). Bereits 1636/37 ließ die Bergbehörde auf eigene Kosten den Glockenturm wieder errichten. Ab Herbst 1639 wurde die Marktkirche wieder aufgebaut und Pfingsten 1642 eingeweiht. Dreischiffige, barocke Holzkirche (1636/42), als Folge des rasanten Bevölkerungsanstiegs 1689/90 nach Osten erweitert. Als Baumaterial diente Fichtenholz aus der Gegend von Altenau.8 Mit ihren mehr als 2.200 Plätzen gilt sie heute als größte Holzkirche Europas. Je zwei risalitartige Treppenhäuser mit Zugang zu den Emporen an den Langseiten, ein weiteres Treppenhaus an der Nordseite zur Erschließung der Orgelempore. Eindeckung in Blei (bis 1734 und wieder seit 1979/82). Geschlossen wird der Saal von einer flachen, kassettierten Holztonne (halbkreisförmige Segmenttonne über dem Altarraum). Dreiseitige, zweigeschossige Emporenanlage. Im westlichen Bereich wurde 1974 eine Winterkirche eingebaut. Umfassende Renovierungsarbeiten 1734-36, 1843-45, 1983/84 (innen) und 2001-13. 2005 wurde die Kirche als Kulturdenkmal von nationalem Rang anerkannt.

Turm

Gedrungener Westturm auf quadratischem Grundriss. Achteckige offene Laterne mit welscher Haube; dahinter ein gleichförmiger Dachreiter (1734-36).

Turmuhr

J. F. Weule (1907). 2007 durch eine funkgesteuerte Uhr der Firma HEW in Herford ersetzt.

Ausstattung

Zweigeschossiger, holzgeschnitzter Altaraufsatz des Frühbarock von Andreas Gröber (Osterode), 1641 gestiftet durch den fürstlich braunschweig-lüneburgischen Oberbergmeister Georg Illing. Im Zentrum eine Kreuzigungsgruppe, darüber die Auferstehung, in der Predella das heilige Abendmahl. Figuren der vier Evangelisten und vier großen Propheten (Hesekiel, Jesaja, Daniel, Jeremia) sowie Moses und Johannes des Täufers. – Kanzel von 1642, ebenfalls von A. Gröber; Kanzelkorb mit Christus, den vier Evangelisten und Johannes dem Täufer; Kanzelträger: Moses mit den Gesetzestafeln. Auf dem Schalldeckel Christus mit der Siegesfahne, Petrus, Paulus und weitere Apostel und Heilige. – Sechseckige Marmortaufe der Spätrenaissance mit figurenbekröntem hölzernem Deckel (wohl von A. Gröber, um 1642, ab 1975 restauriert).9 1887 wurde die alte Taufe durch einen Taufstein aus hellem Sandstein ersetzt und auf dem Kirchenboden eingelagert. 1934 Stiftung eines neuen Unterbaus aus Holz durch den Rektor Heinrich Morich, der mit dem alten Deckel versehen wurde. 1983/84 wurde die Renaissance-Taufe restauriert und wieder in der Kirche aufgestellt. – Schwebender Engel unter der Decke des Kirchenschiffs, nach Dehio vielleicht 1687 von Ernst Dietrich Bartels, nach Aye/Kronenberg eher um 1643 von Andreas Gröber.10 – Zahlreiche Grabplatten, u. a. Oberbergmeister Georg Illing († 1644), Richter Jobst Tolle († 1652), Oberbergmeister Caspar Illing († 1659), Oberbergmeister Erhard Drechsler († 1669), Sup. Johann Friedrich Mecke († 1694); im Chor barocke Epitaphe des Zehntners August Matthias Berward († 1698) und seiner Frau Sophie Catherina, geb. Illing († 1695).

Orgel

Nach dem Chronisten Honemann soll schon für die erste Kirche um 1573 eine Orgel beschafft worden sein.11 Für die zweite Kirche ist gleichfalls ein Organist belegt. Die erste Orgel der heutigen Kirche mit 26 Reg. in OW, BW, RP und Pedal wurde 1642 durch Andreas Weiß (Meiningen) erbaut. 1662/63 Reparatur und Verbesserung der Disposition durch den Orgelbauer Friedrich Besser (Braunschweig). Eine weitere Veränderung der Disposition nahm 1691 Martin Vater (Hannover), der die Orgel zugleich von der Turmseite auf eine Empore hinter dem Altar (oberhalb der jetzigen Orgelempore) verlegte; 32 III/P (OW, RP, OP), mechanische Traktur, Schleifladen. 1758/59 erbaute Johann Georg Eggert (Nordhausen) das Instrument völlig neu, jetzt auf dem sogenannten Schülerchor hinter dem Altar; 49 III/P (HW, OW, BW), mechanische Traktur, Schleifladen; geschnitzter Prospekt mit Karyatiden und singenden und musizierenden Engeln von Johann Albrecht Unger (Nordhausen), wobei sechs Engelsfiguren von der alten Orgel von Andreas Weiß übernommen wurden. 1714 und 1716 Instandsetzung durch den Schnitger-Schüler Johann Matthäus Naumann (Hildesheim). 1773/75 Überarbeitung der Disposition durch Johann Andreas Zuberbier (Celle), 47 III/P; auch später wurden weitere Veränderungen vorgenommen. 1888 Neubau mit romantischer Disposition und Kegellade durch Franz Eggert (Paderborn) unter Nutzung des historischen Gehäuses von 1758, 40 III/P, mechanische Traktur, pneumatische Registratur, Kegelladen.12 1915 Einbau eines elektrischen Gebläses. Ausbau der Prospektpfeifen (1931 ersetzt). Unter dem Einfluss der Orgelbewegung wurde die Orgel nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben und 1957/60 durch Hermann Hillebrand (Hannover) neu erbaut; 39 III/P (HW, SW, BW), mechanische Traktur, Schleifladen. Das Pfeifenmaterial von 1888 wurde wieder verwendet. Weiterer Neubau 1975 durch Paul Ott (Göttingen) 41 III/P (HW, BW, SchwW), mechanische Traktur, Schleifladen. Der Prospekt von Unger ist erhalten. – In der Gottesackerkirche befand sich vor 1744 ein Positiv mit vier Stimmen, das nach dem Neubau in die neue Kirche übernommen wurde. 1776/81 Neubau durch Johann Andreas Zuberbier (Celle), 22 II/P (HW, BW).

Geläut

Drei LG, I: c’ (Bronze, Gj. 1792, Johann Heinrich Wicke, Braunschweig); II: e’ (Bronze, Gj. 1693, Nikolaus Greve, Hannover); III: f’/fis’ (Bronze, Gj. 1923, Firma Radler, Hildesheim). – Zwei SG, I: g’ (Bronze, Gj. 1660, Ludolf Siegfried, Hannover); II: a’ (Bronze, Gj. 1639, Caspar Weber, Einbeck) – Früherer Bestand: Eine erste LG erhielt die Kirche nach dem Neubau von 1611. Später verfügte sie über drei Bronzeglocken, deren größte 1636 in Einbeck aus den Resten des Vorgängergeläuts gegossen wurde (1671 und 1792 umgegossen). Die mittlere wurde 1693 neu gegossen. Beide wurden im Zweiten Weltkrieg abgeliefert, aber unbeschädigt zurückgegeben (jetzt LG I und II). Die heutige dritte Glocke wurde 1921 durch den Markscheider Gehrke und seine Frau zum Gedächtnis für ihren 1916 gefallenen Sohn gestiftet und 1923 wegen zu tiefen Schlagtons noch einmal umgegossen. – Eine weitere Glocke (Anfahrglocke) war 1511 gegossen und 1634 in St. Andreasberg gekauft worden. Sie kam wohl zunächst in die Gottesackerkirche, später in die Marktkirche, wurde im 19. Jh. mehrfach umgegossen und bereits 1917 zur Rüstungszwecken abgeliefert. In der Laterne des Glockenturms hing eine weitere Anläuteglocke von 1860, die die Bergleute morgens zur Anfahrt rief (1917 abgegeben).
Im Gemeindezentrum Mönchsthalweg: Zwei LG, I: a’’; II: f’’ (beide Bronze, Gj. 1965, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg).

Friedhof

In kirchlicher Trägerschaft. Früher zwischen Erzstraße und Graupenstraße, jetzt östlich davon an der Schulstraße. FKap (Bj. um 1900).

Landeskirchliches Archiv Hannover

A 1 Nr. 1800-1849 (Pfarroffizialsachen); A 4 Nr. 70-155 (Berghauptmannschaft Clausthal); A 5 Nr. 161 u. 167 (Spec. Landeskons.); A 6 Nr. 1488-1535 (Pfarrbestallungsakten); A 8 (CB); A 9 Nr. 392-394 (Visitationen); B 18 Nr. 275, 295, 302 u. 395 (Orgelsachverständiger).

Literatur

A: Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 239, Nr. 12; Schreiber, Inspektion Clausthal, S. 1-24
B: Johannes Bornemann: Die Marktkirche zu Clausthal im Oberharz, Clausthal 1912; Christian Falland und Fritz Reinboth: Marktkirche zum Heiligen Geist in Clausthal. 100 Jahre Turmuhrenwerk, [Clausthal 2008]; Werner Hildebrandt: 350 Jahre „Marktkirche zum heiligen Geist“ in Clausthal, in: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender 1993, S. 20-25; Heinrich Lücke: Die Kirche „Zum heiligen Geist“ in Clausthal-Zellerfeld, in: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender 1952, S. 21-29; Heinrich Lücke: Die Gedenktafeln für das Ehepaar Berward in der Marktkirche zu Clausthal, in: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender 1962, S. 41-42; Lothar Meyer: Der Altar des Meisters Duder in der Clausthaler Marktkirche, [Clausthal-Zellerfeld 1973]; Heinrich Morich und Herbert Dennert: Kleine Chronik der Oberharzer Bergstädte und ihres Erzbergbaus, Clausthal-Zellerfeld 1974, 4. Aufl.; Johannes Schäfer: Der Orgelbau in der Gottesackerkirche zu Clausthal, in: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender 1964, S. 30 f.; Johannes Schäfer: Orgelchronik der Bergstadt Clausthal-Zellerfeld, in: Acta Organologica 9 (1975), S. 9-112.


Fußnoten

  1. Schmidt, Pietismus, S. 167.
  2. Wotschke, Pietistisches I, S. 155.
  3. ADB 3, S. 292; Rotermund, Das gelehrte Hannover I, S. 260 f.
  4. KABl. 1953, S. 20.
  5. Schlegel, Kirchenrecht II, S. 216.
  6. Steinmetz, GSup. Grubenhagen, S. 110.
  7. KABl. 1972, S. 4.
  8. Bornemann, S. 9.
  9. Mathies, Taufbecken, S. 118 f.
  10. Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 239, Nr. 12.
  11. Schäfer, Orgelchronik, S. 10.
  12. LkAH, B 2 G 9/Clausthal I (Gutachten von Orgelrevisor Drömann, 07.10.1943).