Bestehende Gemeinde, KK Aurich, Ostfriesische KO von 1716, Sprengel Ostfriesland-Ems
Urkundlich ist der Ort erstmals 1420 als Myddelszen belegt. Die beiden Middelser Ortsteile Westerloog und Osterloog gehörten vermutlich zur ostfriesischen Landesgemeinde Harlingerland (1237: terram Herlingie), vielleicht zum Auricherland (1379: terre […] Averice).
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Wesermünde, Sprengel Stade
Als Midelhem ist das Straßendorf im Jahr 1219 erstmals urkundlich belegt; es lag in Hatheleria (im Land Hadeln). Das Kirchspiel Midlum umfasste jedoch nicht nur Gebiet auf der Geest, sondern auch in der Marsch, also im Land Wursten; zwischen 1255/56 und 1390 kam das ganze Kirchspiel nach und nach zum Land Wursten (universitas terre wursacie, urkundete 1238 als Landesgemeinde, im späten Mittelalter „faktisch selbständig“).
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Wesermünde, Sprengel Stade
Die älteste schriftliche Erwähnung des Dorfes findet sich vielleicht als Midlistanfadaruurde in den Miracula Sancti Willehadi, die der Bremer Ebf. Ansgar um 860/65 verfasst hat. Er berichtet darin über das Leben und die Wunder des ersten Bremer Ebf. Willehad († 789). Urkundlich ist der Ort erst 1365 als Mitzelworde nachgewiesen.
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Bestehende Gemeinde, KK Aurich, Ostfriesische KO von 1716, Sprengel Ostfriesland-Ems
Die Besiedlung Großefehns begann 1633. Die neue Moorkolonie hieß zunächst Timmeler Fehn; in der zweiten Hälfte des 19. Jh. lassen sich die drei Namen Mittegroßefehn, Ostgroßefehn und Westgroßefehn belegen.
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Bestehende Gemeinde, KK Hittfeld, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Lüneburg
Urkundlich ist mosedeborch erstmals im Jahr 1242 belegt. Die Lage der im Ortsnamen genannten Burg ist nicht bekannt; eine jüngere Burganlage entstand im frühen 14. Jh. (1322: castrum mosedeburg).
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Bestehende Gemeinde, KK Aurich, Ostfriesische KO von 1716, Sprengel Ostfriesland-Ems
Im Jahr 1767 erhielten die ersten Siedler Land im Moor nordwestlich von Aurich. Der neue Ort hieß zunächst „Kolonie am Schwarzen Weg“, seit Anfang der 1770er Jahre dann Mohrdorff.
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Bestehende Gemeinde, KK Gifhorn, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Lüneburg
Schriftlich lässt sich der Ort am Zusammenfluss von Aller und Oker erstmals als Mutha in zwei Urkunden nachweisen, die auf 1022 datiert sind und die angeblich von Bf. Bernward von Hildesheim bzw. von Ks. Heinrich II. ausgestellt worden sind.
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Buxtehude, Sprengel Stade
Urkundlich ist der Ort erstmals um 1100 und um 1111/16 als Mulesla belegt. Territorial gehörte Mulsum zum Erzstift Bremen, dem weltlichen Herrschaftsgebiet der Erzbischöfe von Bremen.
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Wesermünde, Sprengel Stade
Schriftlich ist Mulsum erstmals 1304 als Herkunftsname belegt: Henricus de Mulsen zählte zu den Mitunterzeichnern eines Vertrags zwischen dem Land Wursten und der Stadt Bremen.
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Bestehende Gemeinde, Bestehendes Patronat, Calenberger KO von 1569, KK Stolzenau-Loccum, Sprengel Hannover
Schriftlich ist der Ort erstmals 1183 in einer päpstlichen Urkunde genannt: Lucius III. nahm das Kloster Loccum in seinen Schutz und bestätigte verschiedene Besitzungen des Klosters, u. a. auch den Ort Hage. Münchehagen zählte zum Gerichtsbezirk des Klosters Loccum (seit 1530 kaiserliches, freies Stift).
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