Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Harzer Land | Patrozinium: Maria1 | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Aus dem westlich von Osterode gelegenen Mariendorf ging die sogenannte Marienvorstadt hervor. Der Name Mariendorf blieb bis ins 17. Jh. gebräuchlich.2 Die dortige Marienkirche wurde schon 1233/41 als in Osterrot bezeichnet und später häufig mit dem Zusatz extra muros oppidi Osterode versehen (außerhalb der Mauern der Stadt Osterode).3 Zur Stadtgeschichte vgl. den Artikel Osterode, St. Aegidien. Zur Sozialstruktur der Mariengemeinde schrieb der Sup. des KK Osterode 1954, sie setze sich „hauptsächlich aus Kleinbürgern und Arbeitern zusammen“.4

Kirche, Ansicht von Südosten

Kirche, Ansicht von Südosten

Die Marienkirche ist erstmals um 1233/41 fassbar, als ein Albertus Kaplan an beate virginis in Osterrot war.5 Als Pfarrkirche ist St. Marien im Jahr 1258 belegt.6 Der genannte Albertus scheint mehrere Jahrzehnte an der Marienkirche gewesen zu sein: In einer undatierten Urkunde, ausgestellt zwischen 1231 und 1254, tritt ein Albertus sacerdos hospitalis sancte Marie in Osterrodh auf (Priester am Hospital St. Marien in Osterode), 1258 ein Alpertus plebanus sancte Marie in Hosterrod und im Jahr 1270 ein Albertus divina misericordia Parochianus Sanctae Mariae provisor Hospitalis ibidem (dank göttlicher Barmherzigkeit Pfarrer an St. Marien und Vorsteher des Hospitals ebenda).7 Das Hospital ist erneut belegt im Jahr 1415 als „dat hospital by sinte Marien“ und wird später anscheinend als Heiliggeisthospital bezeichnet.8 Die Urkunde von 1270 nennt zudem Gerhardus Pistor nostrarum Kalendarum devotus confrater (unseres Kalands ergebener Mitbruder); dies ist vermutlich als frühester Beleg für die Laienbruderschaft anzusehen, die in späteren Quellen als Kaland an St. Marien in der Vorstadt erscheint.9
Von 1275 bis 1309 ist Heidenricus mehrfach als plebanus sancte Marie in Osterod belegt, überwiegend als Urkundenzeuge. Eine Urkunde aus dem Jahr 1300 betrifft jedoch Heidenreichs Familie: Die Brüder Berckefeldt belehnten die vier Kinder des Pfarrers und ihre Mutter Lucia mit verschiedenen Gütern in Dorste (filiis ac pueris domini Heidenrici plebani sancte Marie virginis extra muros Osterrodh videlicet Ludolfo, Ioh[anni], Conrado, Heidenrico ac Lucie matri ipsorum).10 Von 1313 bis 1321 finden sich mehrere Nachweise für Wedekindus plebanus sancte Marie apud Osterroth.11 1324 war Gerbertus plebanus sancte Marie extra muros Osterrod.12 Im Jahr 1328 gewährte Papst Johannes XXII. (amt. 1316–1334) „denjennigen, so diese Kirche besuchen würden“ einen Ablass.13 Bis 1337 besaß das Kloster Katlenburg das Patronat über St. Marien, dann übertrug es diese Rechte im Tausch gegen das Patronat über die Kirche in Berka an den Ebf. von Mainz.14 Im Jahr 1357 war Johannes, Propst des Klosters St. Mariae et Jacobi in Osterode, gleichzeitig Pfarrer an St. Marien („her Jan pernere to User vrouwen eyn vormunde des stichtes sente Jacobes to Osterrode“).15 1404 war Henricus Eddingerod plebanus sancte Marie prope Osterode.16 Zwei Jahrzehnte war der Mainzer Kleriker Hardegenus iunior de Marsfeldia im Besitz der Pfarrkirche; er war gleichzeitig Kanoniker in Northeim und bemühte sich 1424 um eine weitere Pfarrpfründe. Den eigentlichen Pfarrdienst an der Marienkirche versah seinerzeit wohl ein Vikar.17 Im Jahr 1428 ist „Gerhard Schulenberch perner to sante Marie in deme Nigen dorpe vor Osterode“ nachgewiesen; er stiftete seinerzeit eine Messe am Altar St. Katharina, einem Nebenaltar in der Marienkirche.18 Um 1430 soll die Kirche nach einem Brand erneuert worden sein, wie der Osteroder Chronist Heinrich Wendt im 17. Jh. berichtet („wie ein altes BawRegister außweiset“).19 In der zweiten Hälfte des 15. Jh. war die Pfarrpfründe an der Marienkirche umstritten: 1469 bemühte sich Wilkinus Rino um die Stelle, die seit dem Tod des Theoderici Gevsen vakant sei, die jedoch seit Jahren Bertoldus Suyppe widerrechtlich in Besitz habe.20 Als möglicherweise letzter vorref. Geistlicher der Marienkirche ist wohl der bei Wendt genannte Konrad Oelman (amt. bis 1544) anzusehen.21 Oelmann stand in Diensten Hzg. Philipps I. (amt. 1494–1551), 1512 als Sekretär, 1526 als Rat und von 1527 bis 1530 als Kanzler; sicherlich hatte auch er die pfarramtlichen Tätigkeiten in der Mariengemeinde einem Vikar übertragen.22
Details über die Durchsetzung der luth. Lehre im Pfarrsprengel der Marienkirche sind nicht bekannt. Der Grubenhagener Fs. und Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg Philipp I. (amt. 1486/94–1551) war bereits 1526 dem ev. Torgauer Bund beigetreten.23 Erst mit der Säkularisierung der Klöster in den 1530er Jahren allerdings lassen sich konkrete Schritte zur Einführung der Reformation im Fsm. Grubenhagen erkennen. Eine erste KO erließ Philipp I. schließlich 1538. Die 1544 verabschiedete Neufassung orientierte sich an der Wolfenbütteler KO von 1543. Ihre Einführung war begleitet von der ersten Generalvisitation der Gemeinden des Fürstentums, mit der Hzg. Philipp I. die beiden Pastoren Andreas Domeyer (amt. 1537–1557) von der Aegidienkirche Osterode und Ernst Burmester (amt. 1543–1554) aus Einbeck betraut hatte. Der 1544 belegte „Diderike Eynem itzunder parheren der kercken Unser leven frauwen buthen vor unser Stadt“ gilt als erster luth. Geistlicher in der Marienvorstadt. Er war seit 1528 Vikar an zwei Altären in der St. Jacobikirche gewesen und spätestens 1542 evangelisch geworden, da er in diesem Jahr als verheiratet belegt ist.24 P. Dietrich von Einem verließ die Gemeinde 1554 und ging nach Schwiegershausen, wohl nicht zuletzt, da die Kirche baufällig war und „er befürchtet, daß Sie jhm auffs Leib fallen möchte“.25 Die Pfarrstelle blieb vakant (bzw. P. von Einem versah sie weiter) und die Kirche stürzte um 1558 tatsächlich teilweise ein.26 Der Altar und weitere Ausstattungsstücke kamen in die St. Aegidien- und Marktkirche, die 1547 schon zwei Glocken aus der Marienkirche erhalten hatte. Die Pastoren der Aegidienkirche, waren fortan auch für die Mariengemeinde zuständig, zu der neben der Marienvorstadt überdies Lasfelde und „die Hüttenleute“ zählten.27 Für gut ein Jahrhundert blieben die beiden Osteroder Gemeinden St. Aegidien und St. Marien verbunden.28
Die Kirchengüter St. Mariens, in erster Linie den Wedemenhof, hatte P. von Einem um 1558 dem Berghauptmann Sigismund Quast in Clausthal „zu Meierrecht überlassen“.29 Erst 1606, nachdem die Güter mehrfach vererbt und verkauft worden waren, bemühte sich die Stadt Osterode um Rückgabe. Hzg. Julius Heinrich (amt. 1589–1613) stimmte dem Ansinnen zu, allerdings entspann sich daraufhin ein langwieriger Rechtsstreit mit der Familie von Berckfeldt, den derzeitigen Besitzern der Güter, der erst 1659 in einem Vergleich endete. Um im Besitz des Hofes zu bleiben, zahlten die Berckefeldts 2.000 Reichstaler; diese Zahlung bildete den größten Teil des Kapitalstocks, aus dessen Zinsen fortan der Pastor der St. Marienkirche bezahlt werden sollte. Die Stadt Osterode hatte sich schon 1653 mit Hzg. Christian Ludwig (amt. 1648–1665) darauf geeinigt, das Patronat über St. Marien zu übernehmen. Nach Abschluss der Vergleichsverhandlungen ließ die Stadt 1659 „nicht allein die Kirch repariren, sondern ein woll aptirtes Pfarrhauß auff einem wollgelegenen Platze allernägst der Kirche sambt Angebawden auffbawen vnd den GottesDienst für die Einwohner der Vortsadt Mariae wieder anrichten“.30 Der Marienaltar von 1513/15, seit 1558 in der St. Aegidienkirche, wurde wieder an seinen ursprünglichen Platz gebracht, wo er noch heute steht.31

Flügelaltar, nach 1950

Flügelaltar, nach 1950

Die neu errichtete Pfarrstelle der wiederbegründeten Mariengemeinde übernahm P. Andreas Hagemann (amt. 1660–1663). Neben den pfarramtlichen Pflichten in der Marienvorstadt – Lasfelde und die Hütten blieben bei St. Aegidien – sollte er „dem Pastori Jacobino seine AmbtesGeschäffte erleichtern“, indem er beim Abendmahl in der Schlosskirche half und einige der dortigen Nachmittagsgottesdienste übernahm.32 Zunächst gehörte auch der Marienprediger dem geistlichen Konsistorium der Stadt Osterode an – P. Johann Wilhelm Tolle (amt. 1708–1734) beispielsweise starb 1734 als senior ministerii. Im 19. Jh. jedoch genossen die Pastoren von St. Marien keine Vorrechte mehr und waren den übrigen Landgeistlichen gleichgestellt.33 Ausgehend von der Stadt Osterode gab es 1776, 1847 und 1901 wiederholt Versuche, die Mariengemeinde wieder mit der St. Aegidiengemeinde zu vereinen, die jedoch am Einspruch der Mariengemeinde bzw. der kirchlichen Behörden scheiterten.34
Im Januar 1855 bildete sich erstmals ein KV in der St. Mariengemeinde.35 P. Georg Otto Hennecke (amt. 1864–1903), übernahm neben seinem Pfarramt 1867 auch die Leitung der 1832 gegründeten Höheren Töchterschule.36 Die kirchliche Parochialschule der Mariengemeinde war 1851/52 zusammen mit den Schulen an St. Aegidien und St. Jacobi in der neuen Bürgermädchen- bzw. der Bürgerknabenschule aufgegangen.37
Während der NS-Zeit hatte P. Hans Friedrich Christian Schünemann (amt. 1904–1945) das Pfarramt an St. Marien inne. Seit Beginn des Zweiten Weltkriegs lag die pfarramtliche Versorgung der Osteroder Stadtgemeinden weitgehend allein in seiner Hand. Kirchenpolitisch stand P. Schünemann aufseiten der DC. In seinen Antworten auf die Visitationsfragen schrieb er 1935, man müsse von der Kirche erwarten, dass „sie aufhört, ein Hort der Reaktion zu sein und sich so zum nationalsozialistischen Staate einstellt, daß das nur zu berechtigte Mißtrauen des neuen Deutschlands gegen sie verschwindet“.38 Sup. Heinrich Hermann Wilhelm Friedrich Dahlmann (amt. 1919–1940) merkte 1938 an, P. Schünemann habe sich „als D.C.-Mann Thüringer Richtung“ von den übrigen Pastoren der KK Osterode und Willershausen isoliert.39 Nach Einschätzung von Sup. Curt Holscher (amt. 1940–1950) rückte P. Schünemann seit 1941 „langsam vom Nationalsozialismus“ ab.40 Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“, den P. Schünemann um 1946 ausfüllte, bleibt seine DC-Mitgliedschaft unerwähnt. Zum 1933 neu gewählten KV gibt er an: „Von 6 Kirchenvorstehern waren 4 Nationalsozialisten“.41 Etwa 30 Glieder der Mariengemeinde traten zwischen 1937 und 1939 aus der Kirche aus.42 Die kirchliche Situation in Osterode insgesamt schätzte LSup. Wilhelm Stumpenhausen (amt. 1936–1948, Sprengel Göttingen-Grubenhagen) nach der Visitation der St.-Jacobi Gemeinde 1939 als kritisch ein: „ein kirchlicher Tiefstand“ sei deutlich sichtbar. „Das liegt einerseits an Jahrzehnte langer Unkirchlichkeit Osterodes. Das liegt andererseits an sehr starken antikirchlichen Einflüssen der Gegenwart. Das liegt aber auch mit daran, dass alle vier Geistliche in gleich hohem Alter standen und stehen. Nach dem Ausscheiden von Pastor Ungewitter [St. Aegidien] ist einer der drei übrigen 74 Jahre alt und die beiden andern je 70 Jahr.“43
In der Nachkriegszeit stieg die Zahl der Gemeindeglieder in der Marienvorstadt stark an: 1935 hatte sie bei 1.500 gelegen, 1948 bei 2.400.44 In der Folgezeit entwickelten sich die Zahlen rückläufig und auch nach der Umpfarrung des Westzipfels der Jacobigemeinde nach St. Marien im Jahr 1962 – als „Ablösung des alten Kaplansdienstes des St. Marienpfarramtes an der St. Jacobi-Schloßkirche“, wie Sup. Rudolf Herrfahrdt (amt. 1950–1965) formuliert hatte – lag sie 1966 bei 2.100 und 1972 bei 1.350.45 Von 1977 bis 1997 war die St. Mariengemeinde pfarramtlich mit der St. Aegidiengemeinde verbunden, seitdem mit der St. Jacobigemeinde}.46 Eine weitere Neustrukturierung folgte 2008: Zum 1. Januar gründete sich das verbundene Pfarramt Osterode Stadt, dem die KG Lasfelde, Lerbach, Riefensbeek-Kamschlacken (2012 fusioniert mit St. Aegidien) sowie St. Aegidien, St. Jacobi, St. Marien, Kreuz und Zum guten Hirten angehören. Das neue Pfarramt hatte anfangs sechs Pfarrstellen.47
Neben dem Weihnachtssingen, das P. Schünemann 1909 einführte, zählt ein Krippenspiel zu den Traditionen der St. Mariengemeinde, das seit den 1950er Jahren alle Jahre wieder „in den Altenheimen und in der Kirche aufgeführt“ wird.48 Das Gemeindehaus bei St. Marien beherbergt seit Ende der 1990er Jahre auch das Osteroder Jugendhaus.49 Im Jahr 2010 gründete sich der „Förderverein Sankt Marien e. V.“, der sich unter dem Motto „Erhalten – Nutzen – Beleben“ das Ziel gesetzt hat, den Bauunterhalt der Marienkirche zu unterstützen und zu einem aktiven Gemeindeleben beizutragen.

Umfang

Die ehemalige Marienvorstadt (westliche Teile Osterodes südlich der Söse) und Feldbrunnen. Grenze 1962 neu festgelegt, dabei der westliche Zipfel der St. Jacobigemeinde umgepfarrt nach St. Marien und ein kleiner Teil der St. Mariengemeinde umgepfarrt nach St. Aegidien.50 Bis 1554 auch Lasfelde und die Hüttenleute (dann zu St. Aegidien).

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Nörten (sedes Berka) der Erzdiözese Mainz.51 – Nach der Reformation Suptur. bzw. GSuptur. des Fsm. Grubenhagen bzw. Geistliches Ministerium der Stadt Osterode. Seit spätestens 1826 ist der Pastor der Mariengemeinde mit unter den Geistlichen der Insp. Osterode aufgelistet (1924: KK).52 Seit 1. Januar 2013 KK Harzer Land.53

Patronat

Vor 1337 das Kloster Katlenburg. Seit 1337 Ebf. von Mainz.54 Seit den 1540er Jahren die Herzöge zu Braunschweig-Grubenhagen.55 seit 1653/59 der Magistrat der Stadt Osterode.56 Zu den Patronatspflichten zählten Zuschüsse zum Gehalt des Pastors und des Küsters sowie die Bauunterhaltung der Kirche (Eigentum der KG) sowie der beiden Häuser für Pfarrer und Küster (Eigentum der Stadt). Zu den Rechten des Patrons zählten die Besetzung der Pfarr-, Küster- und Organistenstelle sowie ein Sitz im KV. Seit Anfang der 1960er Jahre liefen auf Initiative der Stadt Verhandlungen über die Ablösung des Patronats, die im Januar 1972 in einem Ablösungsvertrag mündeten. Die Stadt übertrug der KG das Eigentum an Pfarr- und Küsterhaus sowie am alten Friedhof und zahlte eine Ablösesumme von 150.000 DM. Das Patronat ist damit erloschen.57

Kirchenbau
Kirche, Ansicht von Südosten

Kirche, Ansicht von Südosten

Rechteckiger Saalbau mit eingezogenem und dreiseitig geschlossenem Chor mit Fachwerkaufbau (darin Glockenstuhl), mehrfach erneuert (1430, 1659, 1901/02). Satteldächer, im Westen und über dem Chorschluss abgewalmt. Bruchsteinmauerwerk; segmentbogige Sprossenfenster an Chor und Schiff; schmale Rundbogenfenster am Chor. Segmentbogiges Hauptportal nach Süden; Eingang an Nordseite. An der Westseite Vorbau mit Treppe zu Empore. Im Innern u-förmige Empore, flache Holzdecke in Chor und Schiff, Tonnengewölbe über der Orgel. 1430 Wiederaufbau nach Brand. 1437 Reparaturen. 1554 teilweise eingefallen. 1659/60 Wiederaufbau. 1899/1900 fast vollständige Erneuerung der Außenmauern.58 1957 Innenrenovierung. 1965 Dacherneuerung.

Fenster

Buntglasfenster als Denkmal für Opfer des Krieges (1961, Johannes Ignaz Kohler, München), Inschrift: „Der Tod ist verschlungen in den Sieg“.

Turm

Über dem Chor achtseitiger, verschieferter Dachreiter mit bleigedecktem, achtseitigem Helm, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne, Auslegestuhl für Betglocke nach Osten. 1819 Bleideckung (Spende Johann Friedrich Schachtrupp). 1965 Dachreiter erneuert.

Flügelaltar, 1950

Flügelaltar, 1950

Ausstattung

Schlichter, holzverkleideter Blockaltar mit seitlichen Schranken und spätmittelalterlichem Flügelretabel (1513–15, Werkstatt Bartold Kastrop, Göttingen), im Mittelschrein große Schnitzfigur Maria mit Kind, links und rechts vier kleinere Schnitzfiguren (Katharina, Barbara, Anna Selbdritt, Maria Magdalena), in den beiden Seitenflügeln in zwei Reihen je sechs geschnitzte Apostelfiguren; an den Außenseiten der Flügel vier Ölgemälde (um 1515, Heinrich Heisen, nach Albrecht Dürer), Mariä Verkündigung, Mariä Heimsuchung, Geburt Christi, Anbetung der Könige; in der Predella Abendmahlsbild (um 1659, Kopie des Predellabildes in St. Jacobi, über dem Schrein Kruzifix; Altar befand sich von 1558 bis 1659 in der Aegidienkirche, wohl im 18. Jh. wurde anstelle der Marien- und Heiligenfiguren Kanzelkorb eingefügt, 1950 wieder herausgenommen; Schnitzfiguren Barbara und Katharina nicht original.59 – Leicht erhöhte, hölzerne Kanzel (1608), an den Wandungen des polygonen Kanzelkorbs Gemälde Christi und der Evangelisten Markus und Lukas; ein weiteres Wandungsfeld mit Gemälde des Evangelisten Johannes separat erhalten; Kanzel gestiftet von Kurt Mummenthey; Kanzelkorb wohl im 18. Jh. in Altar eingebaut, seit 1950 wieder separat aufgestellt.60 – Sechseitiger, hölzerner Taufständer (19. Jh.). – Drei Ölgemälde (um 1659), Mariä Verkündigung, Beschneidung Christi (zeitweise im Heimatmuseum61) und Grablegung Christi. – Hölzerner Opferstock mit Eisenbeschlägen (1660). – Grabplatte für Jobst von Berckefeldt († 1622).62 – Grabplatte für Anna von Oldershausen geb. Klencke († 1633).63 – Grabplatte für Anna Sabina von Berckefeldt († 1639).64

Orgel

Orgel

Orgel

1678 Orgel aufgestellt.65 1724 wurde „in [der] Kirche zu St. Marien eine neue Orgel angebaut“, Orgelbauer unbekannt, möglicherweise Wiederverwendung eines älteren Instruments, wohl 7 I/aP.66 Vor 1856 erweitert um ein Pedal, 11 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1885 Reparatur und Änderung der Disposition, Gebrüder Rohlfing (Osnabrück), wohl 9 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1945/46 Orgelreparatur (Auftrag 1942), ausgeführt von Franz Dutkowski (Braunschweig), 8 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, ein weiteres Register vakant (Pfeifen 1946 bei Transport verloren gegangen). 1953 und 1963 in zwei Bauabschnitten Instandsetzung und Änderung der Disposition, ausgeführt von Paul Ott (Göttingen), zunächst 8 I/P, dann 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 2008/09 Restaurierung, ausgeführt von Firma Gebrüder Hillebrand (Altwarmbüchen), 7 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, ein weiteres Register zunächst vakant; 2011 Orgel vervollständigt auf 8 I/P. Vier Register weitgehend im Originalzustand, Prospektpfeifen mit Bemalung des späten 17. oder frühen 18. Jh. Denkmalorgel.

Geläut

Im Fachwerkaufbau über dem Chor. Zwei LG, I: f’ (Bronze, Gj. 1732, Danzig), Inschrift: „Dvrchs Fever bin ich geflossen, mit Gottes Hvlf in Dantzig gegossen. In svmmi nominis gloriam ecclesiaque Tevto Ilaviensis commodvm fvsa et hac campana cvm avitam praefectvram Tevta Ilaviensis territorii gereret feliciter illvstrissimvs S. R. I. comes dn.vs dn.vs Gvilelmvs Albertvs de Finckenstein patronvs ecclesiae mvnificentissimvs A. C. pastoris mvnere vis a. rev. Jannes Lincknervs fideliter fvngeretvr. Gedani A[nno] O[rbis] R[edempti] MD CC XXX II d. 12. Jvni: Kommt last vns anbethen vnd knien vnd niederfallen fvr den Herren der vns gemacht hat, denn er ist vnser Gott vnd wir das Volck seiner Weide vnd Schaafe seiner Heerde. Psalm XCV 6. 7“, Patenglocke aus Iława (früher: Deutsch Eylau, Westpreußen), seit 1952 in der Marienkirche; II: as’ (Bronze, Gj. 1699, Christian Ludwig Meyer, Hannover), Inschrift (Übersetzung): „Steh still, aufrichtiger Freund, und staune: Du siehst und hörst hier einen nie zuvor gesehenen, nie zuvor gehörten, sondern völlig neuen Rufer zum Gottesdienst. Ob auch der Neid mit den Zähnen knirschte, hat ihn Mildtätigkeit beschafft am 24. November 1699, dank der hohen und besonderen Gönnerschaft des Rats und Intendanten Schultze und des Assessors am Hofgericht und Bürgermeisters von Osterode Ernst Hattorf unter dem Pastor Heinrich Gerhardt Rancken“ und „Christian Ludwig Meyer goss mich zu Hannover“, Bild: Maria mit Kind. Eine SG, g’’ (Bronze, Gj. 13. Jh.), frühgotische Form, keine Inschrift, einzelne Brakteatenabdrücke; außer Betrieb. – Früherer Bestand: 1547 drei Bronzeglocken vorhanden, zwei an die Aegidienkirche abgegeben.67 Eine große LG (Bronze) gesprungen und umgegossen zu einer neuen großen LG (Bronze, Gj. 1699), im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1973). – Küster- und Gemeindehaus (Bj. um 1660, ehemaliges Pfarrhaus), 1972 aus städtischem Besitz an KG (Patronatsablösung). – Küsterhaus (Bj. um 1660), 1972 aus städtischem Besitz an KG (Patronatsablösung), im gleichen Jahr verkauft.

Friedhof

Marienkirchhof rund um die Kirche, genutzt bis 1868.68 Von 1942 bis 1972 in städtischem Besitz. Heute Kirchgarten.

Liste der Pastoren (bis 1940)

1544–1554 Dietrich von Einem. – 1660–1663 Andreas Hagemann. – 1663–1668 Justus Christoph Uden(ius). – 1668–1691 Magister Justus Heinrich Hattorf. – 1692–1697 Johann Peter Schachtrupp. – 1698–1705 Heinrich Gerhard Ranke. – 1705–1708 Johann Georg Leiser(us, Lyser). – 1708–1734 Johann Wilhelm Tolle. – 1735–1739 Johann Konrad Börries (Borries). – 1739–1761 Johann Justus Borheck. – 1761–1772 Georg Ludwig Jani. – 1772–1776 Johann Friedrich Zschorn. – 1777–1799 Karl Söllig. – 1799–1804 Johann Peter Friedrich Anton Wichen. – 1805–1820 Johann Christian Zimmermann. – 1820–1863 Christian Ludwig Friedrich Heinrich Seidel. – 1864–1903 Georg Otto Hennecke. – 1904–1945 Hans Friedrich Christian Christoph Schünemann.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 253–254; vgl. zudem Müller, Kirchen und Klöster, S. 206 ff.

Landeskirchliches Archiv Hannover

A 1 Nr. 8920–8963 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 539, 725, 727, 729, 731 (Spec. Landeskons.); A 9 Nr. 1786Digitalisat, 1787Digitalisat, 1788Digitalisat (Visitationen); D 47 (EphA Osterode); S 11a Nr. 7296a (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1666 (Lücken: 1763,1764)
Trauungen: ab 1660
Begräbnisse: ab 1660
Kommunikanten: ab 1707
Konfirmationen: ab 1779

Literatur & Links

A: Gemeindebuch KK Osterode, S. 38–40; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1076; Kayser, Inspektion Osterode, S. 43–49; Meyer, Pastoren II, S. 253–254; Schäfer, Orgelwerke, S. 29.
B: Der Knopf von St. Marien. Eine Dokumentation der Zeitzeugnisse von 1745, 1820, 1839, 1911, 1965 und 2018, Osterode 2018; Die Barockorgel der Sankt Marienkirche in Osterode am Harz, Osterode 2009; Uta Herrmann (Red.): 750 Jahre Pfarrkirche Sankt Marien. 1258–2008. Eine Festschrift, Osterode am Harz 2008; Jörg Leuschner (Hg.): Osterode. Welfensitz und Bürgerstadt im Wandel der Jahrhunderte, Hildesheim, Zürich, New York 1993; Johannes Schäfer: Osteroder Orgelchronik. Geschichte der Orgelwerke in Osterode am Harz (= Osteroder kirchengeschichtliche Nachrichten 2), Osterode 1961, S. 38–39; Walter Struve: Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus in einer industriellen Kleinstadt. Osterode am Harz 1918–1948, Augsburg 1992, bes. S. 301–313; Heinrich Wendt: Geschichte des Welfenfürstentums Grubenhagen, des Amtes und der Stadt Osterode, bearbeitet von Jörg Leuschner. Mit Einleitung, Texterläuterungen und Übersetzungen, Hildesheim, Zürich, New York 1988.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche und Altar.

GND

1054102279, Kirchengemeinde St. Marien Osterode


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 165.
  2. Müller, Kirchen und Klöster, S. 15.
  3. Max, Grubenhagen II, Urkundenbuch, Nr. 8. Extra muros etwa UB Osterode, Nr. 96 (1302), RG Online, RG IV 03931, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/3931, 16.11.2021 (1424).
  4. LkAH, L 5c, unverz., St. Marien, Visitation 1954.
  5. Max, Grubenhagen II, Urkundenbuch, Nr. 8. Zur Datierung: Müller, Kirchen und Klöster, S. 15 mit Anm. 45 bzw. S. 35 mit Anm. 133. Vgl. auch Pischke, in: Leuschner, S. 124 f.
  6. UB Katlenburg, Nr. 9, Müller, Kirchen und Klöster, S. 35.
  7. UB Osterode, Nr. 4. UB Katlenburg, Nr. 9. Max, Grubenhagen II, Urkundenbuch, Nr. 22. Vgl. auch UB Katlenburg, Nr. 31 (1270, Albertus plebanus in Osterod) und Nr. 35 (vor 20.04.1271, Albertus de hospitali).
  8. UB Osterode, Nr. 167; Müller, Kirchen und Klöster, S. 36 f. Vgl. zudem knapp: Herrmann, S. 18 ff.
  9. Müller, Kirchen und Klöster, S. 36.
  10. UB Katlenburg, Nr. 52 (Zitat), 66, 69, 83 (Zitat), 86, 88–91, 99, 101, 103–104 und 108. In einer Urkunde von 1325 ist die Mutter der vier Brüder als „Lucia dicta de sancta Maria“ erwähnt; an gleicher Stelle ist mit Albernus ein weiterer Sohn genannt, vgl. UB Katlenburg, Nr. 170. Johann war später Pfarrer in Woltersdorf, vgl. UB Katlenburg, Nr. 174. Siehe auch UB Osterode, Nr. 96.
  11. UB Katlenburg, Nr. 135, 143, 146, 151 und 158. Siehe auch Max, Grubenhagen II, Urkundenbuch, Nr. 51.
  12. UB Katlenburg, Nr. 166–167.
  13. Wendt, S. 249. Eine andere Variante der Wendtschen Chronik nennt den „ErtzBischoff Zu ZweyBruck, Bartolomaeus“ als Aussteller der Ablassurkunde.
  14. UB Katlenburg, Nr. 201, 203 und 205–206; Max, Grubenhagen I, S. 196 mit Anm. 13 und II, S. 146.
  15. UB Osterode, Nr. 137.
  16. Max, Grubenhagen II, Urkundenbuch, Nr. 84.
  17. RG Online, RG IV 03931, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/3931, 16.11.2021: „Hardegenus iun. de Marsfeldia cler. Magunt. de conf. par. eccl. in Arposen Magunt. dioc. vac. p. o. Hermanni Vischer, n. o. par. eccl. b. Marie e. m. op. Osterade d. dioc., can. et preb. eccl. s. Petri Northun. d. dioc.“.
  18. UB Osterode, Nr. 171.
  19. Wendt, S. 250.
  20. RG Online, RG IX 06127, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/9/6127, 16.11.2021. Siehe auch RG Online, RG IX 06194, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/9/6194, 16.11.2021.
  21. Wendt, S. 251.
  22. Kayser, Inspektion Osterode, S. 43. NLA HA Dep. 31 A Nr. 119 (1526, Rat Conrad Oileman).
  23. Zur Reformation im Fsm. Grubenhagen vgl. knapp: Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,2, S. 1023 ff.; Text der ersten KO ebd., S. 1028 ff. Siehe auch Butt, Herrschaft, S. 52 ff.
  24. UB Osterode, Nr. 296; Kayser, Inspektion Osterode, S. 45. Müller, Kirchen und Klöster, S. 84 f., führt von Einem auch als ersten ev. Pastor an der Jacobikirche, Amtszeit 1534 bis 1544.
  25. Wendt, S. 251.
  26. Max, Grubenhagen II, S. 199; Müller, Kirchen und Klöster, S. 57 f.; Leuschner, S. 225. Wendt, S. 252, gibt irrtümlich 1554 an.
  27. Zit. bei Müller, Kirchen und Klöster, S. 47.
  28. Leuschner, S. 224.
  29. Müller, Kirchen und Klöster, S. 58; Kayser, Inspektion Osterode, S. 43 f.; Wendt, S. 251 ff.; Max, Grubenhagen II, S. 224 f.; Leuschner, S. 232 ff.; Herrmann, S. 21 f.
  30. Wendt, S. 260.
  31. Wendt, S. 226. Nach Müller, Kirchen und Klöster, S. 60, wurde angeblich auch die Glocke wieder zurückgegeben.
  32. Wendt, S. 259; Müller, Kirchen und Klöster, S. 60.
  33. Müller, Kirchen und Klöster, S. 62 f. und S. 208.
  34. Müller, Kirchen und Klöster, S. 61; Leuschner, S. 408 f.
  35. Kayser, Inspektion Osterode, S. 5.
  36. Müller, Kirchen und Klöster, S. 211; zur Schule: Leuschner, S. 415 ff.
  37. Leuschner, S. 420 f.
  38. LkAH, A 9, Nr. 1788 (Visitation 1935). Siehe auch Leuschner/Hillegeist, in: Leuschner, S. 504; Struve, S. 302 f.
  39. LkAH, L 5c, unverz., Osterode, St. Jacobi, Visitation 1939 (Verwaltung des Aufsichtsamtes).
  40. LkAH, S 1 H III Nr. 420, Bl. 17.
  41. LkAH, S 1 H III, Nr. 420, Bl. 20. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. S. 341 ff.
  42. Struve, S. 310.
  43. LkAH, L 5c, unverz., Osterode, St. Jacobi, Visitation 1939. Vgl. auch LkAH, A 9, Nr. 1776 (Visitation 1934): „Es ist kein weicher, aufnahmewilliger Boden, auf dem das Ackerwerk des Reiches Gottes hier zu treiben ist“.
  44. LkAH, A 9, Nr. 1788 (Visitation 1935); LkAH, L 5c, unverz., St. Marien, Visitation 1948.
  45. KABl. 1962, S. 106; LkAH, L 5c, unverz., St. Marien, Visitation 1960 (Zitat); LkAH, L 5c, unverz., St. Marien, Visitation 1966 und Visitation 1972.
  46. KABl. 1977, S. 144; KABl. 1991, S. 99 (Erneuerung der pfarramtlichen Verbindung, wohl anlässlich der Neubesetzung der Pfarrstelle St. Aegidien II/St. Marien); KABl. 1997, S. 203.
  47. KABl. 2007, S. 222.
  48. Herrmann, S. 45 und S. 48. Zum Weihnachtssingen vgl. ebd., S. 31 ff.
  49. Herrmann, S. 49.
  50. KABl. 1962, S. 106.
  51. Kayser, Registrum II, S. 273.
  52. Hannoverscher Staatskalender 1826, S. 298. Im Jahr 1821 ist er dort noch nicht genannt, vgl. Hannoverscher Staatskalender 1821, S. 321.
  53. KABl. 2012, S. 344 f.
  54. UB Katlenburg, Nr. 201, 203 und 205–206. Max, Grubenhagen I, S. 196 mit Anm. 13 und II, S. 146. Müller, Kirchen und Klöster, S. 46. Das Kloster Katlenburg erhielt dafür das Patronat über die Kirche in Berka.
  55. Müller, Kirchen und Klöster, S. 46 f.
  56. Müller, Kirchen und Klöster, S. 59 f.
  57. Insgesamt: LKA, G 15/Osterode, St. Marien.
  58. Abb.: Leuschner, S. 409.
  59. Wendt, S. 256 f. (Vertrag über Anfertigung des Retabels; statt Barbara war hier Margareta vereinbart); Lampe, Inschriften Osterode, S. 94 ff., Nr. 39, und S. 231 f., Nr. 143; Leuschner, S. 233; Herrmann, S. 24 f.
  60. Lampe, Inschriften Osterode, S. 231 f., Nr. 143; Müller, Kirchen und Klöster, S. 81.
  61. Müller, Kirchen und Klöster, S. 81.
  62. Lampe, Inschriften Osterode, S. 258 ff., Nr. 168.
  63. Lampe, Inschriften Osterode, S. 272 f., Nr. 179.
  64. Lampe, Inschriften Osterode, S. 278 f., Nr. 187.
  65. Zur Orgelgeschichte: Barockorgel, S. 12 ff.; LKA G 9 B/Osterode, St. Marien Bd. I und II.
  66. Zit. in: Barockorgel, S. 9.
  67. Leuschner, S. 224; Lampe, Inschriften Osterode, S. 68 f., Nr. 11 † und 12 †.
  68. Grobis, „Alte Burg“ & Johannisfriedhof, S. 123.