Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Harzer Land | Patrozinium: Alexander (seit 1974, zuvor: Bonifatius)1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

In einer auf 1141 datierten Urkunde, bei der es sich allerdings um eine Fälschung des 13. Jh. handelt, ist Welderickeshusen erwähnt, die Identifikation mit Willershausen ist allerdings nicht zweifelsfrei.2 Als Herkunftsname ist der Ort 1270 und 1281 mit Henricus de Wildereshusen bzw. Wilderekeshusen nachgewiesen, als Ortsname 1294.3 Willershausen war im Besitz der niederadligen Familie von Westerhof, die 1389 in männlicher Linie ausstarb; ihr Hof (Rittergut) Willershausen und ihre Güter kamen zunächst an die Familien von Boventen, von Gladebeck und von Gustedt, in der zweiten Hälfte des 15. Jh. dann komplett an die von Boventen. Ende des 16. Jh. erbte die Familie von Gittelde das Rittergut, Mitte des 17. Jh. kam es an die Familie von Diepenbroick, die es 1837 verkaufte. 1887 wurde das Gut Willershausen aus der Göttingen-Grubenhagener Rittermatrikel gestrichen.4 Das Dorf Willershausen war Teil der Gft. Westerhof, die die Bf. von Hildesheim in der ersten Hälfte des 14. Jh. schrittweise erwarben: um 1294/1306 von Hermann, Bertold und Heinrich von Oldershausen, 1323 von den Hzg. Ernst, Wilhelm und Johann zu Braunschweig-Grubenhagen.5 Nach der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) fiel die Landesherrschaft über die Dörfer des nunmehrigen Amtes Westerhof an das Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel (Quedlinburger Rezess 1523). Zudem nahmen in der zweiten Hälfte des 16. Jh. die Grubenhagener Welfen Einfluss auf das Amt Westerhof, da Hzg. Heinrich der Jüngere die Hälfte des Amtes (nicht nach Orten geteilt) seiner Tochter Clara († 1595) als Mitgift übergeben hatte, als sie 1560 Hzg. Philipp II. von Grubenhagen († 1596) heiratete.6 1649/51 kam das Amt an das Fsm. Calenberg-Göttingen (1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover).7 In französischer Zeit zählte Willershausen von 1807 bis 1813/14 zum Kanton Westerhof im Distrikt Einbeck des Leinedepartements im Kgr. Westphalen. Danach gehörte das Dorf, nun im Kgr. Hannover, zunächst wieder zum Amt Westerhof (auch „Altes Amt“, 1852 als „Amt Echte“ bezeichnet), das 1859 im Amt Osterode aufging. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Willershausen 1866 an das Kgr. Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 zählte der Ort zum Kr. Osterode am Harz (seit 1939 Lkr.), seit 1977 zum Lkr. Northeim. 1974 wurde Willershausen nach Kalefeld eingemeindet. Anfang des 19. Jh. lebte die Bevölkerung von Ackerbau, Viehzucht, Tagelohn, Holzfuhren, Spinnen, Leineweben sowie vom Verkauf von Fichtensamen.8 1960 schrieb der Ortspastor zur Struktur des Kirchspiels: „In Westerhof sind hauptsächlich Landwirte und Waldarbeiter ansässig, Willershausen ist gewerblich orientiert, während in Oldershausen Gutsarbeiter und Landwirte wohnen. Außerdem gibt es in allen drei Dörfern eine große Anzahl Pendler mit Schichtarbeit vor allem in Northeim.“9 Um 1810 lebten gut 330 Menschen in Willershausen, 1900 gut 500, 1947 rund 930 und 2021 etwa 515.

Kirche, Ansicht von Südosten, 1950

Kirche, Ansicht von Südosten, 1950

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens Willershausen steht auch am Anfang der örtlichen Kirchengeschichte: Die Urkunde von 1294 nennt Daniel von Westerhof als Priester und Pfarrer von Willershausen (sacerdos et plebanus), das Dorf besaß also bereits eine Pfarrkirche.10 Eine Kapelle im benachbarten Oldershausen ist zusammen mit ihrem Kaplan Hermann 1299 belegt; sie war im Besitz der gleichnamigen Adelsfamilie, das Dorf Oldershausen war, genauso wie Westerhof, nach Willershausen eingepfarrt.11 Mit Henricus plebanus in Wilderikeshusen ist 1321 ein weiterer Geistlicher belegt.12 Der Übergang der Landesherrschaft über Willershausen und die gesamte Gft. Westerhof an das Hochstift Hildesheim in der ersten Hälfte des 14. Jh. änderte nichts an der kirchlichen Zugehörigkeit; das Dorf zählte weiterhin zum Bm. Mainz. Im Jahr 1348 war Egbert Pfarrer in Willershausen, ein Verwandter von Balduin und Gunzelin von Westerhof.13 Zwischen 1350 und 1380 ist Hildebrand Homberg mehrfach als Pfarrer von Willershausen belegt; darüber hinaus war er 1370 auch Propst des Klosters St. Mariae et Jacobi in Osterode.14 Es erscheint wahrscheinlich, dass Homberg den Pfarrdienst in Willershausen nicht selbst versah, sondern ihn einem Vikar übertragen hatte. Die Urkunde von 1350 liefert weitere Details über die Willershäuser Kirche: Sie war St. Bonifatius geweiht und besaß zwei Nebenaltäre, St. Katharina und Heilig Kreuz. Den Heilig-Kreuz-Altar hatte die Familie von Oldershausen gestiftet; 1362 war Berthold Dusentmark Priester dieses Altars.15 Im Jahr 1358 kündigte Gunzelin von Westerhof zudem einen Marienaltar an, gestiftet von Rickardis von Westerhof und zu errichten nach ihrem Tod.16 Im Jahr 1446 lassen sich erstmals „vorstender der kerken tho Wilereshusen“ urkundlich belegen; sie verwalteten das Vermögen der Kirche.17 Mit Johann Orms (Arndes?) ist ein weiterer vorref. Geistlicher in Willershausen namentlich bekannt; er wirkte hier vermutlich um 1528/30.18
Seit 1523 gehörten Willershausen und das Amt Westerhof zum Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel, in dem mit Hzg. Heinrich dem Jüngeren ein Gegner der Reformation regierte. Nachdem Truppen des Schmalkaldischen Bundes 1542 den kath. Herzog vertrieben hatten, beriefen Lgf. Philipp von Hessen († 1567) und Kfs. Johann Friedrich von Sachsen († 1554) eine Statthalterregierung für das besetzte Fsm., die 1542 eine Visitation der Gemeinden und Geistlichen anordnete, 1543 die Christlike kerken-ordening im lande Brunschwig, Wulffenbüttels deles erließ, und 1544 erneut Visitatoren aussandte.19 Die Visitationsprotokolle nennen jeweils P. Johann Pepper als verus possesor (also Inhaber von Pfarrpfründe und Pfarramt), der als erster luth. Pastor der Gemeinde anzusehen ist.20 1547 konnte der kath. Hzg. Heinrich der Jüngere nach Wolfenbüttel zurückkehren und begann mit der Rekatholisierung seines Fsm. Heinrichs Sohn und Nachfolger Hzg. Julius, der 1568 die Regierung übernahm, führte allerdings erneut die luth. Lehre ein, ordnete wiederum eine Visitation an und erließ 1569 die später sogenannte Calenberger Kirchenordnung.21 Das Protokoll von 1568 vermerkt zum Willershäuser P. Johann Eicken (amt. 1564, 1568), er habe mittelmäßige theologische Kenntnisse und feiere den Gottesdienst nicht nach kath. Ritus (Mediocriter. Non celebravit.).22
Die Reformationsjahrzehnte waren in Willershausen begleitet von einem langen Streit um die Güter der drei Vikarien St. Katharina, Heilig-Kreuz und Liebfrauen.23 Die Familie von Oldershausen hatte die Güter in den 1550er Jahren eingezogen, die Patronatsfamilie von Boventen hingegen betrachtete sie als Teil des Pfarr- und Kirchenguts. Das Hofgericht Wolfenbüttel entschied 1565, dass die Heilig-Kreuz Vikarie dem Pfarrer von Willershausen zustehe, über die Ländereien der beiden anderen Vikarien dürften die von Oldershausen verfügen, müssten die Einnahmen jedoch für fromme Zwecke verwenden.24 Ein zweites Urteil beschränkte 1568 die Rechte des Pfarrers an der Heilig-Kreuz-Vikarie auf das ius conferendi, also das Recht, einem designierten Inhaber der Vikarie selbige zu übergeben.25 Der Streit setzte sich mindestens bis Mitte der 1580er Jahre fort, das Ergebnis ist nicht überliefert. Allerdings erscheinen die Ländereien zweier Vikarien später im Kirchengut. Im Kontext dieser Auseinandersetzungen bemühte sich die Familie von Oldershausen 1584/85 auch darum, das Dorf Oldershausen aus dem Kirchspiel Willershausen auspfarren und ihre Kapelle zur Pfarrkirche erheben zu lassen; die Bemühungen blieben jedoch erfolglos.26 Die lückenlos bekannte Reihe der Willershäuser Pastoren beginnt schließlich mit P. Henning Volkmar (amt. mindestens 1582–1609).27
Von P. Caspar Brinkmann (amt. 1656–1666), der den Ehrentitel poeta laureatus et coronatus trug, haben sich mehrere Gedichte erhalten.28 In der Filialgemeinde Westerhof predigte der Pastor von Willershausen seit der zweiten Hälfte des 17. Jh. an jedem Sonntag. 1709 zerstörte ein Feuer das Pfarrhaus; dabei ging auch ein Teil des Pfarrarchivs verloren. Ein Neubau entstand 1712.29
Eine Beschreibung des mittelalterlichen KGb in Willershausen ist erst aus dem Jahr 1722 überliefert: Die Kirche sei ein altes, mit „dauerhaften Creütz-Gewölpen geschloßenes Gebaü“, das Dach sei baufällig, könne aber nach einer Reparatur „noch lange stehen“. Ein sagenhafter Bauherr ist ebenfalls genannt: Die Kirche sei „im IXten seculo [von] Wittekindi Enkel Fürst Wildrich erbauet in honorem St. Alexandri“.30 Anfang der 1730er Jahre musste der obere Teil des Turms abgebrochen werden. 1747 folgte dann der Abbruch der gesamten Kirche. Schon 1732 hatte die Gemeinde damit begonnen, einen Neubau zu planen; sie orientierte sich an der Kirche in Hohnstedt.31 Am 11. Juli 1747 versammelte sich die Gemeinde zur Grundsteinlegung, am 8. Februar 1750 zur Einweihung der neuen Kirche. Ihr heutiges Aussehen verdankt sie der Neugestaltung und Ausmalung des Innenraums in den 1890er Jahren. Nordwestlich der Kirche wurde in den 1860er Jahren nach Entwürfen des Konsistorialbaumeisters Conrad Wilhelm Hase (1818–1902) der große, vierstöckige Pfarrhausbau errichtet (bezogen 1869).32 Seit 1868 leitete P. Heinrich Wilhelm Dammers (amt. 1865–1887) kommissarisch die neue Insp. Kalefeld, seit 1874 war er Sup. und die Insp. erhielt den Namen Insp. Willershausen.
Im Jahr 1907 gründete sich der „Vaterländischer Frauenverein für das alte Amt Westerhof“, der u. a. eine Gemeindeschwester für die KG Echte und Willershausen anstellte. Die Planungen für eine Schwesternstation reichen zurück bis 1882; der Verein löste sich 1938 auf.33 Während der NS-Zeit hatten nacheinander Sup. Otto Enkelstroth (amt. 1911–1937) und P. Theodor Schanz (amt. 1938–1953) das Willershäuser Pfarramt inne. Sup. Enkelstroth nannte 1933 die „Vernichtung des Bolschewismus in Deutschland“ das „größte Verdienst, das sich der Volkskanzler Adolf Hitler um die Kirche erworben hat“, wies jedoch Eingriffe „des Staates in die Freiheit der Verkündigung und des Bekenntnisses“ zurück.34 Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ gab P. Schanz rückblickend an, er sei Mitglied in der NSDAP gewesen, während er sich kirchenpolitisch weder den DC noch der Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft angeschlossen habe. Dem 1933 neugewählten KV habe nur ein Mitglied der NSDAP angehört, „er arbeitete einwandfrei“.35
Mit dem Zuzug Geflüchteter in der Nachkriegszeit vergrößerte sich zum einen die ev. Gemeinde (1933 rund 1.200 Gemeindeglieder, 1947 gut 1.580), zum anderen kam eine größere Anzahl kath. Familien aus Schlesien, Ostpreußen und Polen hinzu (1954 knapp 190 Gemeindeglieder, 1960 etwa 150). Die ev. Gemeinde stellte die Kirche in Willershausen und die Kapelle in Westerhof für kath. Gottesdienste zur Verfügung.36 Im Jahr 1961 weihte zudem die Neuapostolische Gemeinde einen Kirchensaal ein; neuapostolische Gottesdienste fanden in Willershausen seit 1929 statt, 1949 war die Gemeinde selbständig geworden. 1992 konnte sie ein neues KGb einweihen.37
Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der hannoverschen und der sächsischen Landeskirche bestehen seit 1957 Kontakte zwischen der KG Willershausen und der Kirchgemeinde Ruppertsgrün (östlich von Zwickau).38 Im Jahr 1959 gründete sich der Posaunenchor „St. Bonifatius zu Willershausen“ (existierte bis 1978).39 1973/74 ließ der KV eine neues Kirchensiegel anfertigen und übernahm dabei das Patrozinium St. Alexander, das der Kirche im CB von 1722 bzw. 1729 zugeschrieben wurde.40 Die Renovierungen der Orgeln in der Kirche Willershausen und in der Kapelle Westerhof finanzierte die Gemeinde Ende der 1980er Jahre u. a. durch Herausgabe und Verkauf des Kochbuchs „Von Mund zu Mund“, das seitdem zahlreiche Neuauflagen erfuhr.41
In der Diskussion um Stelleneinsparungen sowie Zusammenlegungen oder Verbindungen von Kirchengemeinden gründete sich 1995 in Willershausen, Westerhof und Oldershausen die Bürgerinitiative „Bleibt die Kirche nicht im Dorf, bleibt das Dorf nicht in der Kirche“. Die Initiative setzte sich für den Erhalt der Pfarrstelle Willershausen ein.42 Nach dem Amtsende von P. Burkhard Schlepper (amt. 1974–2000) fiel die Stelle jedoch weg. In der Pfarrwohnung richtete die KG Gemeinderäume ein. Die pfarramtliche Versorgung übernahm zunächst das Pfarramt Düderode, später das Pfarramt Echte. Seit November 2013 sind die Gemeinden Düderode, Eboldshausen, Echte, Wiershausen und Willershausen unter einem Pfarramt verbunden; Pfarrsitz ist Echte. Die Gemeinden gehören zur Region Altes Amt im KK Osterode. Gemeinsam geben die Gemeinden des Alten Amtes das monatliche Gemeindeblatt „Kirchenbote“ heraus (erstmals 1919 bis 1937, wieder seit 1956).

Umfang

Willershausen, KapG Westerhof und Oldershausen (ohne Gut Oldershausen).

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Nörten (sedes Hohnstedt) der Erzdiözese Mainz.43 – 1569 zur Suptur. Seesen der Generaldiözese Gandersheim.44 Im Zuge des Übergangs an das Fsm. Calenberg 1649/51 zur Insp. Hohnstedt. Ab Dezember 1868 war Willershausen Sitz der neuen Insp. Kalefeld, 1874 umbenannt in Insp. Willershausen (1924: KK). Mit Aufhebung des KK Willershausen am 1. Januar 1951 zum KK Osterode.45 Seit 1. Januar 2013 KK Harzer Land.46 – Zur Insp. Kalefeld bzw. Willershausen zählten die KG des alten Amtes Westerhof: Düderode, Eboldshausen, Echte, Harriehausen, Kalefeld, Sebexen, Wiershausen und Willershausen. Als Sitz war Kalefeld vorgesehen, die Verwaltung der Suptur. geschah jedoch von Anfang an von Willershausen aus (1868–74 kommissarisch) und 1874 wurde der Sitz offiziell nach Willershausen verlegt. Ab 1937 war die Suptur. vakant und der KK Willershausen wurde von Osterode aus verwaltet.47 Zum 1. Januar 1951 ging der KK Willershausen im KK Osterode auf.

Patronat

Das Patronat über die Willershäuser Kirche lag vermutlich bei der Familie von Westerhof.48 Nachdem die Familie in männlicher Linie ausgestorben war, erhielten Heiso von Gladebeck und Hans von Boventen 1389 das Patronat als Lehen des Abts von Fulda. Seit dem 15. Jh. war es alleiniger Besitz der Familie von Boventen, 1586 erbte die Familie von Gittelde das Patronat, Mitte des 17. Jh. die Familie von Diepenbroick. Ab 1776 lag das Patronat beim Landesherrn (bis 1871).49

Kirchenbau

Fünfachsiger Saalbau mit späterem Polygonalchor, erbaut 1750 (Entwurf: Ernst Eberhard Braun, Hannover, Ausführung: Siegfried Sieffert, Einbeck). Satteldach, im Osten abgewalmt, je zwei Schleppgauben nach Norden und Süden. Steinsichtiges Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. Rechteckfenster am Schiff, Rundbogenfenster am Chor. In der Mittelachse rechteckige Nebenportale nach Norden und Süden. Im Innern Westempore; flachgewölbte Decke; segmentbogiger Triumphbogen zwischen Chor und Schiff; offene Holzeinbauten vor der Ostwand (links Küsterraum, rechts Sakristei und Kanzelaufgang). Figürliche und ornamentale Ausmalung der Wand- und Deckenflächen:50 An den Wänden des Schiffs acht großformatige Bilder mit Szenen des AT und NT (Bekehrung des Saulus, Maria und Martha, Kg. David und Nathan, Kindersegnung, Garten Gethsemane, Opferung Isaak, Jesus im Tempel, Taufe des Äthiopiers), darunter umlaufendes Inschriftenband und Tierfries51; oberhalb des Triumphbogens segnender Christus flankiert von den Symbolen der vier Evangelisten, im Bogen links Moses, rechts Melchisedek; an der Westseite Inschrift „Renovatum anno Domini MDCCCXCIII“ (Renoviert im Jahr des Herrn 1893). 1892/93 Umbau und Erweiterung (Architekt: Heinrich Wegener, Hannover, u. a. Fachwerkanbau im Osten entfernt und Chor errichtet). 1895/96 Innenausmalung (Friedrich Koch, Hannover). 1973–75 Innenrenovierung. 1981/82 Außenrenovierung. 2013 Sanierung.

Fenster

Fünf ornamentale und figürliche Buntglasfenster im Chor (1891/92, Firma Henning & Andres, Hannover), 2013 restauriert.

Grablege

Gruft der Familie von Diepenbroick im nördlichen Seitenschiff der Vorgängerkirche.52

Turm

Rechteckiger Westturm, verschieferter Turmhelm mit vierseitigem Ansatz und achtseitiger, geschwungener Haube, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. Im Glockengeschoss je zwei flachbogige Schallfenster an jeder Seite, im Geschoss darunter je ein flachbogiges Sprossenfenster; Uhrziffernblatt nach Westen, rechteckiges Hauptportal nach Westen, darüber Inschriftenstein: „Deo t[riuno] o[ptimo] m[aximo] haec aedes extructa MDCCXLVII Christ[ian] Henr[icus] Schilling Superintendente Joh[annes] Ludolpho Barnstorff Praetore et Erhardo Ernesto Hoch Pastor. V[erbum] D[ei] M[anet] I[n] A[eternum]“ (Dem dreieinigen, höchsten und besten Gott wurde dieses Gebäude erbaut 1747. Christian Heinrich Schilling, Superintendent, Johann Ludolf Barnstorff Amtmann und Erhard Ernst Hoch Pastor. Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit). 1958 Neudeckung Kirchturm.

Vorgängerbau

Die Kirche gliederte sich in der ersten Hälfte des 18. Jh. anscheinend in vier Bauteile: Westturm mit Krüppelwalmdach, Vorhalle, dreischiffiges Hauptschiff mit quer gerichtetem Krüppelwalmdach (gleiche Höhe wie Turm), Rechteckchor.53 Strebepfeiler an den Ostecken. Im Innern Kreuzgewölbe. Älteste Teile (Vorhalle und Hauptschiff) vielleicht im 13. Jh. erbaut oder eine einschiffige Kirche im 13. Jh. um Seitenschiffe erweitert. Jüngere Teile (Turm und Chor) vielleicht zwischen 1350 und 1450 errichtet. Anfang der 1730er Jahre Teilabbruch des Turms. Kirche 1747 abgebrochen.

Ausstattung

Blockaltar mit neugotischem Retabel und seitlichen Schranken (um 1893, Schnitzarbeiten: Th. Massler, Hannover), über dem Mittelfeld Wimperg bekrönt mit Kruzifix, im Mittelfeld Relief mit Abendmahlsszene sowie Relief eines Pelikans, der seine Jungen mit seinem Blut tränkt; in den beiden Seitenfeldern Reliefs mit Ähren und Weintrauben. – Neugotische Holzkanzel (um 1893), an den Wandungen des Kanzelkorbs Gemälde (Petrus, Paulus und Johannes sowie stilisierte Blume). – Sechsseitige, pokalförmige Taufe (um 1893), grauer Sandstein. – Ehemalige Ausstattung: Kanzelaltar (1750, Kanzelkorb 1785). – Grabplatte für Ludolf von Boventen († 1586), zerstört bei Abbruch der Kirche 1747.54

Orgel

1729 kleines Positiv vorhanden, 5 I/–.55 1844 Orgelneubau. 1908 Orgelneubau, ausgeführt von P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 25 II/P, pneumatische Traktur, Taschenladen (Opus 634); romantisches Klangbild.56 1951 Reparatur und Änderung der Disposition „im Sinne der barocken Vorbilder“, ausgeführt von Paul Ott (Göttingen), 25 II/P, pneumatische Traktur, Taschenladen.57 1988 Renovierung, Firma Schmidt & Mappes, Hannover. 2015 Renovierung wegen Schimmelbefall, Firma E. Hammer Orgelbau (Hannover).

Geläut

Drei LG, I: ges’, Dominica (Bronze, Gj. 1993, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden. 1993“; II: as’ (Bronze, Gj. 1959, Wilhelm & Hans Kurtz, Stuttgart), Inschriften: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ und „Willershausen 1959“, Bild: Christus als Richter; III: b’ (Bronze, Gj. 1827, Sebastian Schmidt, Hildesheim), Inschrift: „Gegossen 1827 von Sebastian Schmidt in Hildesheim auf Befehl des königlichen Konsistori zu Hannover. Auf Kosten der Willershäuser Kirchen Kasse. Aus dem Metall der alten Glocken durch Beförderung des zeitigen Predigers Georg Karl August Hüser“. Eine SG, ces’’’ (Bronze, Gj. 1874, J. H. Bartels, Hildesheim). – Früherer Bestand: 1729 zwei LG vorhanden, I: (Bronze), ohne Inschrift; II: (Bronze, Gj. 1704), ohne Inschrift.58 Kleine Glocke um 1820, große Glocke um 1823 geborsten („Durch Trommelschlag wird der Anfang des Gottesdienstes nun Sonntags bekannt gemacht“).59 Umguss der beschädigten Glocken zu zwei neuen LG (beide Bronze, Gj. 1827, Sebastian Schmidt, Hildesheim), große Glocke im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1917), kleine erhalten (heute LG III). Eine neue große LG (Bronze, Gj. 1924, Firma Radler, Hildesheim), im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.60 Eine neue LG, ges’, Jubilate, (Eisenhartguss, Gj. 1949, J. F. Weule, Bockenem), 1993 abgenommen und neben dem Ehrenmal an der Kirche aufgestellt; 2021 der politischen Gemeinde geschenkt.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1864–66, Architekt: Conrad Wilhelm Hase), Pfarrwohnung 2001 zu Gemeinderäumen umgebaut, Pfarrhaus 2020 verkauft an Pfarrhaus-Stiftung Harz, Gemeinderäume im Erdgeschoss zurückgemietet.61

Friedhof

Ursprünglich Friedhof rund um die Kirche, 1878 geschlossen. Neuer kirchlicher Friedhof am Nordwestrand des Dorfes, eröffnet 1878. FKap (Bj. 1972; Vorgängerbau, sogenanntes Rastenhaus, einige Zeit nach 1878 errichtet).62

Liste der Pastoren (bis 1940)

1542, 1544 Johann Pepper (Pipper, Pfeffer). – 1564, 1568 Johann Eicken. – 1582–1609 Henning (Heinrich) Volkmar. – 1610–1626 Ernst Volkmar. – 1626–1633 Andreas Hugius. – 1633–1656 Lorentz Brandes. – 1656–1666 Kaspar Brinkmann. – 1666–1705 Justus Andreas Behrensbach. – 1705– 1728 Heinrich Thomas Behrensbach. – 1728–1760 Erhard Ernst Hoch. – 1761–1778 Bernhard Rudolf Jungblut. – 1779–1807 Immanuel Christoph Sommer. – 1807–1864 Georg Karl August Hüser. – 1855–1858 Franz Karl Georg August Eisfeldt. – 1859–1861 Heinrich Theodor Gustav Garvens. – 1861–1863 August Friedrich Theodor Vahlbruch. – 1863–1865 Ernst Leopold Friedrich Rudolf Schultze. – 1865–1882 Heinrich Wilhelm Dämmers. – 1883–1895 August Friedrich Heinrich Meyer. – 1895–1900 Johann Friedrich Wilhelm Remmers. – 1900–1911 Rudolf Ruprecht. – 1911–1937 Otto Heinrich Friedrich Wilhelm Enkelstrodt. – 1938–1953 Friedrich Theodor Schanz.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 513 (mit Ergänzungen)

Landeskirchliches Archiv Hannover

A 1 Nr. 11722–11754 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 914 (Spec. Landeskons.); A 6 Nr. 8710–8725 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 483 (CB); A 9 Nr. 2452–2458 (Visitationen); D 45c (EphA Hohnstedt-Northeim); D 47 (EphA Osterode); S 09 rep Nr. 2264 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7573 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1709
Trauungen: ab 1709 (Lücken: 1756)
Begräbnisse: ab 1709 (Lücken: 1763–1765, 1774, 1776; unvollständig: 1766–1773, 1775, 1777)
Kommunikanten: ab 1692 (Lücken: 1765–1776, 1939, 1941, 1942; unvollständig: 1938)
Konfirmationen: ab 1827 (Lücken: 1857–1865; Erstkommunikanten: 1693 [Lücken: 1698, 1703, 1710, 1722, 1731, 1733, 1734, 1749, 1760, 1761, 1765–1779])

Literatur & Links

A: Casemir/Menzel/Ohainski, Ortsnamen Lkr. Northeim, S. 412–414; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1375; Kämmerer/Kellmann/Lufen, Denkmaltopographie Lkr. Northeim, S. 636–638; Meyer, Pastoren II, S. 513; Müller, Kalefeld, S. 83–94; Schäfer, Orgelwerke, S. 37.
B: Heiko Jäckel, Rainer Diesner & Walter Hillebrecht (Hg.): Willershausen am Harz. Umrisse einer Dorfgeschichte. Festschrift anläßlich der Feierlichkeiten des Jahres 1994 zur ersten urkundlichen Erwähnung Willershausens vor 700 Jahren, Willershausen 1998; Herbert Lommatzsch: Caspar Brinkmann. Pfarrer, Dichter und poeta laureatus (Clausthal – Osterode – Willershausen), in: HbllHarzRd 18 (1965), S. 20–21; Ulfrid Müller: Die Kirche in Willershausen. Untersuchungen zur Baugeschichte, Sebexen 2007; Fritz Söhlmann: Funde im Pfarrarchiv Willershausen. Kirche St. Alexander in Willershausen und Kapelle St. Ulrich in Westerhof, in: HbllHarzRd 18 (1965), S. 1–10.
Internet: Familienkunde Niedersachsen: Pastorenliste (.pdf).

GND

7676285-3, Sankt Alexander (Willershausen, Kalefeld)


Fußnoten

  1. Söhlmann, S. 4. Seit April 1974 ist das Siegel in Gebrauch, das in der Umschrift „St. Alexander“ nennt. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 170.
  2. Mainzer UB II, Nr. 28. Vgl. zur Identifizierung zuletzt Casemir/Menzel/Ohainski, Ortsnamen Lkr. Northeim, S. 413.
  3. UB Katlenburg, Nr. 32 (1270) und Nr. 60 (1281); Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 127, Nr. 14 (1294), siehe auch ebd., S. 71 f.; NLA HA Cal. Or. 100 Einbeck St. Marien Nr. 3 (01.12.2021).
  4. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 85; Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 232; Müller, S. 8.
  5. 1294/1306: Sudendorf, UB I, Nr. 168–170; UB HS Hildesheim III, Nr. 1367 und 1408; zur Datierung: Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 129, Nr. 21 mit Anm. und ebd., S. 103 f. 1323: UB HS Hildesheim IV, Nr. 718; Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 132, Nr. 36. Zur Gft. Westerhof: Max, Grubenhagen I, S. 41 ff.
  6. Max, Grubenhagen I, S. 387 und S. 390; Kayser, Kirchenvisitationen, S. 202 f., Anm. 389.
  7. Selchow, Magazin I, S. 66 und 93; Jäckel, Diesner & Hillebrecht, Willershausen, S. 451.
  8. Jäckel in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 201 f. und S. 213.
  9. LkAH, L 5c, unverz., Willershausen, Visitation 1960.
  10. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 127, Nr. 14; NLA HA Cal. Or. 100 Einbeck St. Marien Nr. 3 (01.12.2021). Pfarrer Daniel von Westerhof ist erneut 1296 und 1299 nachgewiesen, vgl. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 127, Nr. 16 (1296) und S. 128, Nr. 18 (1299). Insgesamt zu Kirche und Pfarramt Willershausen im Mittelalter: Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 77 ff.
  11. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 128, Nr. 18.
  12. UB HS Hildesheim IV, Nr. 588; Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 132, Nr. 34.
  13. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 136, Nr. 53.
  14. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 136, Nr. 54 (1350), S. 138, Nr. 61 mit Anm. (1360) und S. 139, Nr. 66 (1380). Weitere Belege in UB Osterode, Nr. 138, 141–145, 147, 149–150, 152, 154, 197, 227, 242 und 248.
  15. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 137, Nr. 56 und S. 139, Nr. 63. Zu den Nebenaltären und Vikarien insgesamt: Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 80 ff.; Müller, S. 9 ff.
  16. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 138, Nr. 60. Urkundlich nachweisen lässt sich dieser Altar erst im 16. Jh. Müller, S. 10 f., nennt zudem einen Elisabethaltar, den Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 117, als identisch mit dem Katharinenaltar ansieht. Mit Verweis auf das im Visitationsprotokoll von 1542 erwähnte St. Julianus Holtz (Kayser, Kirchenvisitationen, S. 203) vermutet Müller, S. 11, überdies einen Altar St. Julianus.
  17. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 142 f., Nr. 75; vgl. auch ebd., S. 82.
  18. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 148 f., Nr. 102 mit Anm.
  19. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 4 und 22 ff.; Butt, Herrschaft, S. 42 ff.
  20. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 203.
  21. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 5 und 83 ff.; Butt, Herrschaft, S. 58 ff.
  22. Spanuth, Quellen, S. 278.
  23. Ausführlich: Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 107 ff.
  24. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 150, Nr. 106.
  25. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 151 f., Nr. 112.
  26. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 79.
  27. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 155, Nr.124; bei Meyer, Pastoren II, S. 513, ist als Amtszeit 1596 bis 1609 angegeben.
  28. Lommatzsch, S. 21 f.
  29. Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 248.
  30. Zit. bei Aufgebauer, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 191. Aufgebauer vermutet eine Verwechslung von Willershausen und Wildeshausen, vgl. ebd., S. 190. Siehe auch Müller, S. 5, der das etwa gleichlautende CB von 1729 zitiert.
  31. Müller, S. 17 ff.
  32. Müller, Kalefeld, S. 93 f. Siehe auch http://glass-portal.privat.t-online.de/cwhase/s-z/willershausen_pfarrhaus.htm, 29.04.2022.
  33. Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 284.
  34. Zit. bei Jäckel, in Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 330.
  35. LkAH, S 1 H III, Nr. 420, Bl. 26; allgemein zum Fragebogen: Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  36. LkAH, L 5c, unverz., Willershausen, Visitationen 1947, 1954 und 1960.
  37. Müller, Kalefeld, S. 95 f.
  38. Allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  39. Jäckel, in Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 362.
  40. Aufgebauer, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 190 f.; LkAH, A 8, Nr. 483, Bl. 32.
  41. Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 379. Siehe auch https://www.kirche-altesamt.de/kochbuch-will.html, 03.12.2021.
  42. Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 386.
  43. Kayser, Registrum II, S. 282.
  44. Reller, Kirchenverfassung, S. 221.
  45. KABl. 1951, S. 5.
  46. KABl. 2012, S. 344 f. Vgl. auch 800 Jahre, S. 61.
  47. Vgl. zur Gründung der Insp.: Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 258 f.
  48. Zum Patronat: Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 85.
  49. Vgl. Meyer, Pastoren II, S. 513. Bei Ubbelohde, Repertorium, Abt. 4, S. 9 ist „von Oldershausen“ angegeben.
  50. Müller, S. 26: „Diese Ausmalung, die nahezu unverändert bis heute erhalten ist, gibt dem Innenraum seine unvergleichliche Ausprägung und Schönheit. Sie verleiht der Kirche die Einstufung als überregionales Baudenkmal.“
  51. Ausführlich: Müller, S. 26 ff. Inschrift beginnend an der Nordwand: „Hosianna! Bekehre du mich, so werde ich bekehret [Jer 31,18] Eins ist Not. Maria hat das gute Theil erwählt [Lk 10,42] Gott sei mir gnaedig nach deiner Guete [Ps 51,3] Lasset alles ehrbar und ordentlich zugehen [1 Kor 14,40] Lasset die Kindlein zu mir kommen [Mt 19,14] Nicht mein sondern dein Wille geschehe [Lk 22,42] Lass meinen Gang gewiss sein in deinem Wort [Ps 119,133] Der gerechte wird seinen Glauben leben (Röm 1,17) Ich muss sein in dem das meines Vaters ist [Lk 2,49] Die Wahrheit wird euch frei machen [Joh 8,32] Halleluja! – Gott wir preisen Dich!“
  52. Müller, S. 14 ff.
  53. Ausführlich: Müller, S. 5 ff. Grundriss und Aufriss auch in: Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 75 f.
  54. Lampe/Wulf, Inschriften Northeim, S. 267 f., Nr. 173.
  55. LkAH, A 8, Nr. 483, Bl. 35r, Müller, S. 5.
  56. Pape/Schloetmann, Hammer, S. 120.
  57. Schäfer, Orgelwerke, S. 37.
  58. LkAH, A 8, Nr. 483, Bl. 35v; Müller. S. 5.
  59. Zit. bei Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 222.
  60. Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 316 und S. 358.
  61. Müller, Kalefeld, S. 93 f.; Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 247 ff.; siehe auch https://www.phs-harz.de/, 03.12.2020, und http://glass-portal.privat.t-online.de/cwhase/s-z/willershausen_pfarrhaus.htm, 29.04.2022.
  62. Jäckel, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 260.