Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Harzer Land | Patrozinium: Liebfrauen und Nikolaus (Kalefeld), Jacobus der Ältere (Weißenwasser)1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich ist der Ort in einer Urkunde des ostfränkischen Kg. und späteren Ks. Arnolf († 899) aus dem Jahr 889 überliefert: Kg. Arnolf übertrug dem Gf. Adalger Land in den Dörfern Wolfenni [Wulften] und Halafeld im pago Hlisgo (Gau Lisgau); die Urkunde ist in einer Abschrift des 15. Jh. überliefert.2 Weißenwasser ist 1145 als Withenwatere nachgewiesen.3 Die beiden Dörfer gehörten wohl zur Gft. Westerhof, welche die Bf. von Hildesheim in der ersten Hälfte des 14. Jh. schrittweise erwarben: einen ersten Anteil um 1294/1306 von Hermann, Bertold und Heinrich von Oldershausen, den zweiten 1323 von den Hzg. Ernst, Wilhelm und Johann zu Braunschweig-Grubenhagen.4 Weißenwasser ist vermutlich um 1400 wüst gefallen.5 Nach der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) fiel die Landesherrschaft über die Dörfer des nunmehrigen Amtes Westerhof an das Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel (Quedlinburger Rezess 1523). Zudem nahmen in der zweiten Hälfte des 16. Jh. die Grubenhagener Welfen Einfluss auf das Amt Westerhof, da Hzg. Heinrich der Jüngere die Hälfte des Amtes (nicht nach Orten geteilt) seiner Tochter Clara († 1595) als Mitgift übergeben hatte, als sie 1560 Hzg. Philipp II. von Grubenhagen († 1596) heiratete.6 1649/51 kam das Amt Westerhof an das Fsm. Calenberg-Göttingen (1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover).7 In französischer Zeit zählte Calefeld von 1807 bis 1813/14 zum Kanton Westerhof im Distrikt Einbeck des Leinedepartements im Kgr. Westphalen. Danach gehörte das Dorf, nun im Kgr. Hannover, zunächst wieder zum Amt Westerhof (auch „Altes Amt“ genannt, 1852 als „Amt Echte“ bezeichnet), das 1859 im Amt Osterode aufging. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Kalefeld 1866 an das Kgr. Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 zählte der Ort zum Kr. Osterode am Harz (seit 1939 Lkr.), seit 1977 zum Lkr. Northeim. 1974 wurden die meisten Ortschaften des Alten Amtes Westerhof nach Kalefeld eingemeindet (Dögerode, Düderode, Eboldshausen, Echte, Oldenrode, Oldershausen, Sebexen, Westerhof, Wiershausen und Willershausen; Harriehausen nicht). Ende der 1950er Jahre lebte die Bevölkerung des Kirchspiels Kalefeld überwiegend von „der Landwirtschaft, der Weberei und dem Eisenerzbergbau“ (Eisenerzgrube Echte, eröffnet 1938, geschlossen 1962).8 1977 heißt es: „Industrie am Ort (Weberei und Hähnchenschlachterei), Pendler nach auswärts, Landwirtschaft im Haupt- oder Nebenbetrieb bestimmen das Leben“.9 Um 1810 lebten gut 650 Menschen in Kalefeld, 1895 etwa 970, 1957 knapp 1.750 und 2021 fast 1.400.

Kirche, Ansicht von Nordosten, 1950

Kirche, Ansicht von Nordosten, 1950

Kirchlich gehörte Kalefeld ursprünglich zum Kirchspiel Weißenwasser. Die dortige Kirche ist urkundlich 1145 belegt, als der Mainzer Ebf. Heinrich (amt. 1142–1153) das Dorf Withenwatere besuchte, um die nach einem Brand neu errichtete Kirche wieder zu weihen (ecclesiam propter incendium noviter reparatam consecraremus).10 Die Wände des Schiffs der heutigen Weißenwasserkirche stammen wohl teilweise noch von diesem Neubau. Ebf. Heinrich nutzte den Besuch im nördlichsten Zipfel seines Bistums auch dazu, die Kapelle im benachbarten Sebexen zur Pfarrkirche zu erheben und das Dorf vom Kirchspiel Weißenwasser abzutrennen; das Kirchspiel umfasste weiterhin die Dörfer Kalefeld, Dögerode und Hagehusen (später wüst).11 1299 ist mit Pfarrer Widekind von Weißenwasser ein erster Geistlicher der Kirche namentlich nachgewiesen.12 Im gleichen Jahr übertrugen Gottschalk der Ältere und Gottschalk der Jüngere von Plesse das Patronat über die Kirche in Wittenwatere dem Kloster Höckelheim (1303 inkorporiert).13 In der zweiten Hälfte des 14. Jh. lässt sich der Pleban Engelhardus wiederholt als Pfarrer der Weißenwasserkirche belegen (1350, 1372, 1378) und auch das Patrozinium St. Jacobi ist genannt (1378); Engelhard war zudem gleichzeitig Kaplan des Altars St. Bartholomäus in der Stiftskirche Gandersheim (1372).14 Das Dorf Weißenwasser fiel vermutlich im frühen 15. Jh. wüst, die Kirche blieb jedoch erhalten und behielt auch ihren Status als Pfarrkirche des Kirchspiels.15 In einer Urkunde von 1465 ist in der Zeugenliste her Cord Boden als prester und pernher (Pfarrer) to Wittenwatherer genannt; erneut ist er 1474 belegt.16 Im Jahr 1497 war Johann Broeckmann Pfarrer in Weißenwasser.17 Als erster Beleg für eine Kapelle in Kalefeld gilt die Erwähnung des Ortes im Registrum Subsidii ex Praeposituris Northen et Eimbeck aus dem Jahr 1519.18 Auch die St. Georgs-Kapelle in Dögerode bestand schon in vorref. Zeit.
Kalefeld, Weißenwasser und die übrigen Dörfer des Amtes Westerhof gehörten seit 1523 zum Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel. Mit Hzg. Heinrich dem Jüngeren regierte hier ein Gegner der Reformation. Nachdem Truppen des Schmalkaldischen Bundes 1542 den kath. Herzog vertrieben hatten, beriefen Lgf. Philipp von Hessen († 1567) und Kfs. Johann Friedrich von Sachsen († 1554) eine Statthalterregierung für das besetzte Fsm., die 1542 eine Visitation der Gemeinden und Geistlichen anordnete, 1543 die Christlike kerken-ordening im lande Brunschwig, Wulffenbüttels deles erließ, und 1544 erneut Visitatoren aussandte.19 In den Visitationsprotokollen ist bei Kallfelde Andres Boden als Pfarrer genannt, möglicherweise der erste luth. Prediger der Gemeinde; 1544 ist zudem vermerkt: „Die leute müssen zum Weissen Wasser zur kirchen gehen“.20 1547 konnte der kath. Hzg. Heinrich der Jüngere nach Wolfenbüttel zurückkehren und begann mit der Rekatholisierung seines Fsm. Mit Johann Pepper (amt. 1562), Hermen Hardeken (amt. 1563–1567) und Johann Eickh (amt. 1567) predigten wieder kath. Priester in der Weißenwasserkirche.21 Heinrichs Sohn und Nachfolger Hzg. Julius, der 1568 die Regierung übernahm, führte allerdings erneut die luth. Lehre ein, ordnete wiederum eine Visitation an und erließ 1569 die später sogenannte Calenberger Kirchenordnung.22 Die Grubenhager Ansprüche verkomplizierten die Lage im Amt Westerhof.23 Mit Einverständnis der Familie von Plesse setzte Philipp II. von Grubenhagen 1567/68 den luth. Prediger Michel Mohr (amt. 1567/68–1591) als Pastor „zu Weißenwasser oder Kalvelde“ ein; das Patronat über die Kirche war seinerzeit umstritten zwischen „dem Hern von Plesse und dem closter Hecklem“. Das Urteil der Visitatoren über P. Mohr fiel 1568 positiv aus: Er habe auf ihre theologischen Fragen gut geantwortet (Bene respondit) und er singe keine Messen (non missificavit).24
In Weißenwasser existierten zu dieser Zeit nur noch die Kirche, die Pfarre und eine Ölmühle. Nachdem die Pfarre während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) abgebrannt war, zog. P. Justus Hase (amt. 1626–1629) wohl im Jahr 1627 um nach Kalefeld. P. Hase war 1628 auch gleichzeitig Pastor in Sebexen, das seit spätestens 1641 pfarramtlich mit Weißenwasser (bzw. Kalefeld) verbunden war (mater combinata). Die Kapelle in Kalefeld, vermutlich ein Fachwerkbau, brannte 1644 ab, wurde wieder aufgebaut und brannte 1673 erneut ab. Der Anfang der 1680er Jahre errichtete Neubau fiel „wegen menge der zugewachsenen Eingepfarrten“ größer aus.25

Kirche, Ansicht von Nordwesten, um 1950

Kirche, Ansicht von Nordwesten, um 1950

Das Corpus bonorum von 1729 bestätigt erneut das Verhältnis der beiden Gotteshäuser: „Die Kirche zum Weißen Waßer ist die rechte Mater, zu Calefeld nur eine Capelle.“26 die Dögeroder Kapelle sei „lange her verfallen und nur die Rudera davon zu sehen“. Die Kapelle Kalefeld befand sich nach den Angaben des CB 1729 in einem guten Zustand. Allerdings heißt es in einem während der Amtszeit von P. Johann Georg Schwachheim (amt. 1732–1738) aufgestellten Verzeichnis dann, sie sei, abgesehen vom Turm, „in gar schlechten Stande, auch vor die gemeine viel zu klein“.27 Zum sonntäglichen Gottesdienst versammelte sich die Gemeinde seinerzeit in der Kalefelder Kapelle, Beerdigungsgottesdienste fanden in der Weißenwasserkirche statt, da dort auch der Friedhof der Gemeinde lag. Seit einem Hagelunwetter im August 1741 feierte die Gemeinde jährlich einen Hagelgottesdienst.28
Das 1815 neu errichtete Pfarrhaus in Kalefeld brannte 1862 ab. Nach der Visitation der Gemeinde im Jahr 1868 beschloss der KV den Neubau der Kirche; die Visitatoren hatten das vorhandene KGb als zu klein und unwürdig ausgestattet beschrieben.29 Der neugotische Neubau entstand nach Plänen des Hannoveraner Konsistorialbaumeisters Conrad Wilhelm Hase (1818–1902), der Grundstein wurde 1870 gelegt. Während der Bauzeit, die sich wegen des deutsch-französischen Krieges verlängerte, versammelte sich die Gemeinde zum sonntäglichen Gottesdienst in der alten Weißenwasserkirche. Am 10. November 1872 feierte sie zusammen mit P. Heinrich Christian August Giesecke (amt. 1857–74) die Einweihung ihrer neuen Kirche.
Während der NS-Zeit war die Pfarrstelle Kalefeld zunächst vakant; sie wurde von P. Richard August Louis Lübbers (amt. 1912–1932) vertretungsweise weiter versehen. Ihm folgte, zunächst ab 1935 als P. coll., P. Otto Herrmann (amt. 1937–1953, 1942–1948 in Kriegsdienst bzw. gefangenschaft), der kirchenpolitisch der Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft angehörte, wie es im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ heißt.30 Dem 1933 neugewählten KV gehörten keine Mitglieder der NSDAP an, er habe sich „gut bewährt“. nachdem P. Herrmann 1942 zum Kriegsdienst eingezogen worden war, übernahm seine Frau Ingrid Herrmann einen Großteil der Gemeindearbeit – „Lesegottesdienste, Frauenarbeit, Jungmädchenarbeit, Bibelarbeit, Kindergottesdienst, Kindersingstunde, Besuchstätigkeit und Fürsorge in der Gemeinde“.31 Die kirchliche Gemeindeschwesternstation war während der Vakanz zusammen mit ihrem Träger, dem kirchlichen Frauenverein, eingegangen; eine Neugründung sei im Moment kaum möglich, schrieb P. Herrmann 1936, zumal „fast alle in Frage kommenden Frauen in die NS-Frauenschaft eingetreten sind“.32 Mit der Eröffnung der Eisenerzgrube Echte im Jahr 1938 und der Ansiedlung überwiegend westdeutscher Bergmannsfamilien entstand im Kirchspiel Kalefeld wieder eine kath. Gemeinde; zum Gottesdienst versammelte sie sich in der Weißenwasserkirche.33
Mit dem Zuzug Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs wuchs die kath. Gemeinde weiter (1945 etwa 250, 1951 knapp 360) und die ev. Gemeinde stellte die Kalefelder Kirche für kath. Gottesdienste zur Verfügung. Gleichzeitig war auch die Zahl der ev. Gemeindeglieder in Dögerode und Kalefeld gestiegen, von gut 1.110 im Jahr 1936 auf rund 1.860 im Jahr 1951.34 Zwischen 1954 und 1956 baute die Gemeinde die Pfarrscheune um und richtete hier einen Gemeindesaal und einen Kindergarten ein (eröffnet Herbst 1956, Neubau 1976); die „Kindergarten- und Jugendkreisarbeit“ sei ein „für die Zukunft wichtiger neuer Ansatz“ schrieb der Sup. des KK Osterode in seinem Bericht über die Visitation 1957.35 P. Siegfried Preuß (amt. 1954–1962) regte anlässlich der gleichen Visitation an, der Gemeinde wieder den historischen Namen Weißenwasser zu geben, da die Bezeichnung KG Kalefeld nur „infolge einer über 100 Jahre alten Gewohnheit“ üblich sei.36 Seit Februar 1958 trägt die Gemeinde den Namen „Kalefeld-Weißenwasser“.37 Zwei Monate später endete die seit dem 17. Jh. bestehende pfarramtliche Verbindung mit der KG Sebexen.38
Im Prozess der Regionalisierung der pfarramtlichen Versorgung erlebte die Gemeinde seit Ende des 20. Jh. mehrere Umstrukturierungen: Von 1998 bis 2007 war sie pfarramtlich mit der KG Eboldshausen verbunden.39 2009 hob das LKA Hannover die KapG Dögerode auf, Rechtsnachfolgerin ist die Gemeinde Kalefeld-Weißenwasser.40 Seit November 2013 schließlich sind die Gemeinden Sebexen und Kalefeld-Weißenwasser wieder unter einem Pfarramt verbunden; Pfarrsitz ist Kalefeld. Die beiden Gemeinden gehören zur Region Altes Amt im KK Osterode. Gemeinsam geben die Gemeinden des Alten Amtes das monatliche Gemeindeblatt „Kirchenbote“ heraus (erstmals 1919 bis 1937, wieder seit 1956). Seit 1998 finden in der Weißenwasserkirche jährlich mehrere Regionalgottesdienste für die Gemeinden des Alten Amtes statt.
Die Trägerschaft des ev. Kindergartens „Birkenkäfer“ ging 2014 von der KG Kalefeld-Weißenwasser auf den neu gegründeten Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Harzer Land über.41

Umfang

Kalefeld sowie Dögerode (bis 2009 KapG)42 und die Kirche in Weißenwasser.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Nörten (sedes Hohnstedt) der Erzdiözese Mainz.43 – 1569 zur Suptur. Seesen der Generaldiözese Gandersheim.44 Im Zuge des Übergangs des Amtes Westerhof an das Fsm. Calenberg 1649/51 zur Insp. Hohnstedt. 1868 Insp. Kalefeld (Sitz in Willershausen), 1874 umbenannt in Insp. Willershausen (1924: KK). Mit Aufhebung des KK Willershausen am 1. Januar 1951 zum KK Osterode.45 Seit 1. Januar 2013 KK Harzer Land.46

Patronat

1299 überließen Gottschalk d. Ä. und Gottschalk d. J. von Plesse das Patronat über die Kirche in Wittenwatere dem Kloster Höckelheim, 1303 inkorporierte Ebf. Gerhard II. von Mainz die Kirche dem Kloster.47 1307/15 nach Streit zwischen Kloster und Herren von Plesse Übertragung des Patronats an das Kloster bestätigt.48 Später war das Patronat zwischen dem Kloster Höckelheim und der Familie von Plesse umstritten, zudem erhob auch das Stift Gandersheim Ansprüche.49 1542 sind sowohl das Kloster Höckelheim als auch die Familie von Plesse als Patrone genannt50, 1568 heißt es: „Jus patronatus controversum est zwischen dem Hern von Plesse und dem closter Hecklem“, den derzeitigen Pfarrer habe Hzg. Philipp II. von Grubenhagen († 1596) eingesetzt, „cum consensu Domini a Plesse“.51 Nachdem die Familie von Plesse 1571 in männlicher Linie ausgestorben war, lag das Patronat beim Landesherrn (bis 1871).

Kirchenbau – Liebfrauenkirche Kalefeld
Kirche, Ansicht von Westen, 1950

Kirche, Ansicht von Westen, 1950

Neugotischer, vierjochiger Bau mit drei Schiffen, dreiseitigem Chorschluss und Anbauten an Nord- und Südseite des Chors, errichtet 1870–72 (Architekt: Conrad Wilhelm Hase, Hannover).52 Satteldach, im Osten abgewalmt und bekrönt mit Kugel und Kreuz; Anbauten mit Pultdächern. Reich gegliedertes Ziegelmauerwerk, Ziegel teilweise farbig glasiert. Gestufte Strebepfeiler an Schiff und Chor, dazwischen zweigeschossige Fenstergliederung: oben breite, dreibahnige Spitzbogenfenster mit einfachem Backsteinmaßwerk, unten kleines, gekuppeltes Spitzbogenfenster (Biforium; nicht am Chor). Im Innern Kreuzrippengewölbe in Mittelschiff und Chor; auskragende Emporen mit Holzbrüstungen im Westen (Turmhalle) und in den schmalen Seitenschiffen; spitzbogige Arkaden zwischen Mittelschiff und Seitenschiffen sowie zwischen Mittelschiff und Turmhalle. Ausmalung: im Chorgewölbe Sternenhimmel, vier Engel mit Musikinstrumenten, sechs Engel mit Arma Christi sowie Palmwedel und Schweißtuch, über dem Chorbogen thronender Christus; im Chor zwei Wandgemälde mit Petrus und Paulus (links) sowie Luther und Melanchthon (rechts). 1877 Reparaturen. 1904 statische Sicherung (Zuganker). 1904/05 Ausmalung des Chors (Karl Wentzel, Hannover). Ab 1999 schrittweise Sanierung des Mauerwerks.

Fenster

Ornamentale Buntglasfenster im Chor, Symbole in den oberen Kreisfenstern (Kelch und Oblate, Pelikan, Krone).

Turm

Querrechteckiger, westwerkartiger Turm mit Doppelhelm und drei vorgelagerten Treppentürmchen. Ziegelmauerwerk, gemauerte Turmhelme mit Zinkblech gedeckt. Glockengeschoss bildet ein langgezogenes Achteck, insgesamt acht spitzbogige Schallfenster. Westfassade mit zwei hohen Spitzbogenfenstern, darunter breite Spitzbogennischen mit je zwei Spitzbogenfenstern, die äußeren vermauert; Eingänge nach Norden und Süden. Turmhalle zum Schiff geöffnet. 1882 Turmhelme mit Zinkblech gedeckt (Witterungsschutz). 1982 neue Turmuhr. 1999 bekrönende Kreuzblumen abgenommen.

Vorgängerbauten

Fachwerkbau, 1595 erwähnt, 1644 abgebrannt. Neubau mit Holzturm, erbaut 1656, 1673 abgebrannt. Vergrößerter Neubau 1681, 65 Fuß lang, 30 Fuß breit.53 Um 1732/38 Schlaguhr vorhanden („sehr schlecht“).54 1845 erneuert, 1847 Turm erneuert. Kirche 1870 abgebrochen; keine Abbildungen bekannt.55

Ausstattung

Gemauerter Blockaltar, dahinter gemauertes, neugotisches Retabel (Formziegel) mit Wimperg und Fialen (um 1872), im Mittelfeld Kruzifix, unterhalb der Kreuzarme vier Relieffiguren (links: Abel und Isaak, rechts: Aaron und Melchisedek). – Hohe Holzkanzel mit Schalldeckel (um 1872), an den Wandungen des Kanzelkorbs Gemälde der Evangelisten, an der geschwungenen Brüstung des Kanzelaufgangs stilisierte Blumen; Kanzelkorb ruht auf einer sechsseitigen Stütze. – Achtseitige, neugotische Taufe (um 1872), Steinguss, an Becken und Schaft Blendarkaden mit Dreipassbögen. – Alte Turmuhr (um 1872).

Orgel

Orgel der alten Kirche, Orgelbauer und Bauzeit unbekannt, 10 I/aP (Zustand 1850), 1850 Reparatur und Änderung der Disposition, Conrad Euler (Wahmbeck); Instrument 1872 an Gutskapelle Oldershausen verkauft (KG Echte). 1872 Orgelneubau für die neue Kirche, ausgeführt von P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 19 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen, romantisches Klangbild (Opus 116); neugotischer Prospekt.56 1952 Reparatur und Änderung der Disposition, Friedrich Weißenborn (Braunschweig), 14 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen, neobarockes Klangbild; fünf weitere Register vakant, vorgesehen für zweiten Bauabschnitt. 1974 Instandsetzung und Ergänzung der Disposition, Albrecht Frerichs (Göttingen), 17 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen, zwei weitere Register vakant. 1981 ein Register ergänzt, Albrecht Frerichs (Göttingen), 18 II/P. 2005 Instandsetzung, Werner Bosch (Kassel), 19 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen.

Geläut

Drei LG, I: g’ (Bronze, Gj. 1956, Firma Otto, Bremen-Hemelingen), Inschriften: „Lasset die Kinder zu mir kommen“ und „Hans-Jochen Ude 2.11.1937–24.4.1948“; II: a’ (Bronze, Gj. 1891, Firma Radler, Hildesheim), Inschrift: „Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich hier bin“; III: h’ (Bronze, Gj. 1956, Firma Otto, Bremen-Hemelingen), Inschriften: „Friedensglocke 1956“ und „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden“. Eine SG, as’’ (Bronze, Gj. 1872). – Früherer Bestand: Eine Glocke (Gj. 1686). Zweite Glocke (Gj. 1717). Für die neue Kirche neues Geläut aus drei Glocken angeschafft, die beiden größeren im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, die kleinere 1925 an die Weißenwasserkirche abgegeben.57 1925 neues Geläut aus drei Glocken angeschafft, große LG, d’ (Bronze, Gj. 1925), Inschrift: Namen der 50 im Ersten Weltkrieg getöteten Gemeindeglieder; diese und die mittlere LG (Bronze) im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben.

Kirchenbau – Weißenwasserkirche
Kirche, Blick zum Altar, Foto: Ernst Witt, Hannover, Mai 1956

Kirche, Blick zum Altar, Foto: Ernst Witt, Hannover, Mai 1956

Schlichter, einschiffiger Rechteckbau mit Rechteckchor, älteste Teile (Schiff) wohl 12. Jh. Satteldach. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung im Osten. Am Chor an jeder Seite ein kleines Dreipassfenster; am Schiff kleine Rundbogenfenster, nach Süden ein gekuppeltes Rechteckfenster; vermauertes Nordportal, nach Süden rundbogiges Renaissanceportal mit ädikulaartiger Bekrönung, Bauinschrift „1612“ sowie Tafel mit verwitterter Inschrift und Chronogramm: „Haec nova de solido surgunt laquearia saxo, ad liquidas fontis candidioris aquas, Ernestus fidei cum dogma salubre sonaret, nomina Joannis qui sibi iuncta gerit, da pater omnipotens, stabit dum machina mundi praesentI VIgeant DogMata V.C.“ (Diese neue Decke erhebt sich auf festem Gestein, an den fließenden Wassern der weißen Quelle, erbaut als Ernst hier die heilsame Lehre des Glaubens predigte, der zugleich den Namen Johannes führt. Gib, allmächtigster Vater, dass, solange der Weltbau steht, deine Lehren, so wie jetzt, stets erklingen mit Macht).58 Im Innern flache Balkendecke im Schiff, Kreuzgratgewölbe im Chor; korbbogiger Triumphbogen zwischen Chor und Schiff; großer Rundbogen zur Turmhalle, Westempore (Turmhalle); in Ostwand Sakramentsnische und Piscina. Wohl zwischen 1350 und 1400 Rechteckchor errichtet (vorher halbrunde Apsis). 1587 rechteckiges Südfenster eingesetzt. 1612 Südportal angelegt. Um 1620 Neugestaltung Innenraum. 1705 neuer Dachstuhl (dendrodatiert). 1954/55 Renovierung (u. a. Nordempore abgebrochen). 1995 Renovierung.

Fenster

Im Ostfenster rotes Kreuz.

Turm

Querrechteckiger Westturm mit schiefergedecktem Walmdach und achtseitigem Dachreiter, Helm bekrönt mit Kugel und Wetterfahne, Turm erbaut Ende des 15. Jh. (Hölzer im Dachstuhl auf 1490 dendrodatiert) über dem ursprünglichen Westteil des Schiffs. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. Im Glockengeschoss an jeder Seite zwei rundbogige Schallfenster. Um 1597 Neugestaltung Turmdach (dendrodatiert).

Vorgängerbau

Vor 1145 abgebrannt. Die Kirche nahm vermutlich die Grundfläche des heutigen Schiffs ein, wo 1955 ein gleichmäßige Brandschicht nachgewiesen wurde, nicht jedoch im Bereich des Chors oder des Turms.59

Kirche, Blick zur Westempore, Foto: Ernst Witt, Hannover, Mai 1956

Kirche, Blick zur Westempore, Foto: Ernst Witt, Hannover, Mai 1956

Ausstattung

Schlichter, vorref. Blockaltar. – Leicht erhöhte Holzkanzel (um 1620). – Romanischer Taufstein mit Halbkugelbecken und rundem Fuß. – Epitaph für P. Joachim Oppermann († 1621), Inschriften: „Ego vivo et vos v[iv]etis“ (Ich lebe und ihr werdet leben), „Anno 1621 Ist der Ehrwirdiger achtpar vndt wolgelarter Herr Magister Jochimmvs Opperman hildesiensis pastor Alhie do ehr 33 Jahre alt worden 4. Jaher Im Ehestande gelebtt vndt Fvnfftehalb Jaher Trewlich geprediget am Heiligen Osterabendt wahr der 31. Martii Gottseliglich Im Herrn Entschlaffen Gott verleihe Ihm eine Frolige avfferstevng vmb Christi willen“, „2. Timoth. 4. Ich habe einen gvten Kampff gekemffet. Ich Habe den lavff volendet Ich habe glavbe[n] gehalten. Hinfort Ist mier Beigelegt die Krone der gerechtigkeit welche mier der Herrn an Jennem Tage der gerechte richter geben wirtt“ und „Hodie michi cras tibi“ (Heute [geschieht es] mir, morgen dir).60 – Grabplatten für P. Gerhard Schaper († 1691) und seine Frau Agnes Elisabeth Flor.

Orgel

Harmonium.

Geläut

Eine LG, e’’ (Bronze, Gj. 1957, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg). Eine LG, e’’ (Gussstahl, Gj. 1889, Bochumer Verein), Geschenk der Marktkirchengemeinde Hameln (um 1954/55), etwa 1965–1995 außer Betrieb. – Früherer Bestand: Um 1609/12 Glocken vorhanden.61 Glocken im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. 1925 kleine LG aus der Kalefelder Kirche übernommen (Bronze, Gj. 1870er Jahre), im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben

Friedhof

Kirchlicher Friedhof bei der Weißenwasserkirche nordöstlich des Ortes, 1853 vergrößert.

Liste der Pastoren (bis 1940)

1542 Andres Boden. – 1562 Johann Pepper (kath.). – 1563–1567 Hermen Hardeken (kath.). – 1567 Johann Eickh.62 – 1567/68–1591 Michel Mohr. – 1591 Johannes Wolf. – 1592–1597 Konrad Gebhard. – 1598–1619 Ernst Johansen. – 1620–1621 Magister Joachim Oppermann. – 1621–1626 Magister Joachim Wasleben. – 1626–1629 Justus Hase (Leporinus). – 16..– 1633 Diedrich König. – 1634–1640 Heinrich Julius Justus Heincke (Hennecke). – 1641–1691 Gerhard Schaffer. – 1691–1704 Sigismund Schaffer. – 1704–1738 Johann Petrus Hartung. – 1719–1732 Johann Friedrich Hartung. – 1732–1738 Johann Georg Schwachheim. – 1738–1762 Johann Konrad Tacken. – 1762–1764 Johann Bernhard Luhn. – 1765–1807 Liborius Wilhelm Domeyer. – 1807–1823 Johann Christoph Beyer. – 1824–1856 Anton Martin Friedrich Klingsoehr. – 1850–1856 Heinrich Georg August Schrader. – 1857–1874 Heinrich Christian August Gieseke. – 1874–1900 Heinrich Ludwig Albrecht. – 1902–1912 Karl August Ludwig Goedeke. – 1912–1932 Richard August Louis Lübbers. – 1937–1953 Albert Karl Otto Herrmann.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 3–4

Landeskirchliches Archiv Hannover

A 1 Nr. 6409–6433 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 4322–4331 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 212 (CB); A 9 Nr. 1255–1259 (Visitationen); B 18 Nr. 80 (Orgelsachverständiger); D 47 (EphA Osterode); S 09 rep Nr. 1546 (Presseausschnittsammlung); S 2 Witt Nr. 03 (Fotosammlung); S 11a Nr. 7612 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1704 (Lücken: 1727–1730)
Trauungen: ab 1707
Begräbnisse: ab 1732
Konfirmationen: ab 1873
Kommunikanten: ab 1753

Literatur & Links

A: Gemeindebuch KK Osterode, S. 21–28; Casemir/Menzel/Ohainski, Ortsnamen Lkr. Northeim, S. 223–224 und 401–402; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 790; Kämmerer/Kellmann/Lufen, Denkmaltopographie Lkr. Northeim, S. 614–617; Kühlhorn, Wüstungen, S. 485–490; Meyer, Pastoren II, S. 3–4; Müller, Kalefeld, S. 39–46 und 61–68; Schäfer, Orgelwerke, S. 18–19.
B: Siegfried Preuß (Bearb.): Gemeinde- und Singebuch der Kirchengemeinde Kalefeld-Weissenwasser mit Dögerode, 1958.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Weißenwasserkirche.

GND

1213915031, Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Kalefeld; 1213915856, Weißenwasserkirche (Kalefeld)


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 158 und S. 169.
  2. MGH DD Arn 55. Vgl. auch Casemir/Menzel/Ohainski, Ortsnamen Lkr. Northeim, S. 223 f.
  3. Mainzer UB II, Nr. 78. Vgl. auch Casemir/Menzel/Ohainski, Ortsnamen Lkr. Northeim, S. 401 f.
  4. 1294/1306: Sudendorf, UB I, Nr. 168–170; UB HS Hildesheim III, Nr. 1367 und 1408; zur Datierung: Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, Willershausen, S. 129, Nr. 21 mit Anm. und ebd., S. 103 f. 1323: UB HS Hildesheim IV, Nr. 718; Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, Willershausen, S. 132, Nr. 36. Zur Gft. Westerhof: Max, Grubenhagen I, S. 41 ff.
  5. Kühlhorn, Wüstungen, S. 490.
  6. Max, Grubenhagen I, S. 387 und S. 390; Kayser, Kirchenvisitationen, S. 202 f., Anm. 389.
  7. Selchow, Magazin I, S. 66 und 93; Jäckel, Diesner & Hillebrecht, Willershausen, S. 451.
  8. Gemeindebuch KK Osterode, S. 21.
  9. LkAH, L 5c, unverz., Kalefeld-Weißenwasser, Visitation 1977.
  10. Mainzer UB II, Nr. 78. In der Gründungsurkunde des Stifts St. Peter in Nörten aus dem Jahr 1055 ist Weißenwasser nicht erwähnt, Mainzer UB I, Nr. 296.
  11. Kühlhorn, Wüstungen, S. 99 ff.
  12. Müller, in: Jäckel, Diesner & Hillebrecht, S. 128, Nr. 18. Bei Preuß, S. 20, ist der Name irrtümlich mit „Daniel“ angegeben (die Urkunde nennt Pfarrer Daniel von Willershausen und Pfarrer Widekind.
  13. UB Plesse, Nr. 364 und 366. NLA HA Cal. Or. 81g Nr. 236, 14.12.2021. Zum Kloster vgl. knapp Dolle, Klosterbuch II, S. 814 ff.
  14. 1350: NLA WO 6 Urk Nr. 158; 1372: NLA WO 6 Urk Nr. 209, NLA HA Dep. 31 A Nr. 26/2; 1378: NLA HA Dep. 31 A Nr. 31/2, 14.12.2021.
  15. Müller, Kalefeld, S. 61 und S. 67.
  16. UB Katlenburg, Nr. 358; Kühlhorn, Wüstungen, S. 487.
  17. Kühlhorn, Wüstungen, S. 487.
  18. Kayser, Registrum II, S. 282. Zum Registrum selbst vgl. ebd. I, S. 275 ff.
  19. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 4 und 22 ff.; Butt, Herrschaft, S. 42 ff.
  20. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 203 mit Anm. 391.
  21. Preuß, S. 22.
  22. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 5 und 83 ff.; Butt, Herrschaft, S. 58 ff.
  23. Max, Grubenhagen I, S. 390; Kayser, Kirchenvisitationen, S. 202 f., Anm. 389.
  24. Spanuth, Quellen, S. 279
  25. Kirchenrechnung 1681, zit. bei Preuß, S. 25.
  26. Dies und das folgende Zitat: LkAH, A 8, Nr. 212, Bl. 1.
  27. LkAH, A 8, Nr. 212, Bl. 41.
  28. Preuß, S. 25.
  29. Preuß. S. 28.
  30. Dies und das folgende Zitat: LkAH, S 1 H III, Nr. 420, Bl. 25. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  31. LkAH, S 1 H III, Nr. 420, Bl. 25v.
  32. LkAH, L 5c, unverz., Kalefeld, Visitation 1936.
  33. Preuß, S. 32.
  34. LkAH, L 5c, unverz., Kalefeld, Visitationen 1936 und 1951.
  35. LkAH, L 5c, unverz., Kalefeld, Visitation 1957.
  36. LkAH, L 5c, unverz., Kalefeld, Visitation 1957: „Es ist zu fragen, ob der historische Rang der alten Taufkirche am Weißenwasser es nicht erheischt, die jetzt aus Gewohnheit ‚Kalefeld‘ genannte Kirchengemeinde wieder ‚Weißenwasser‘ zu nennen und damit zugleich die besondere Geschichte der Kirchengemeinde stetig deren Gliedern in Erinnerung zu rufen.“
  37. KABl. 1958, S. 23.
  38. KABl. 1958, S. 96.
  39. KABl. 1998, S. 158; KABl. 2007, S. 50.
  40. KABl. 2009, S. 69.
  41. KABl. 2014, S. 103 ff.
  42. KABl. 2009, S. 69.
  43. Kayser, Registrum II, S. 282.
  44. Reller, Kirchenverfassung, S. 221.
  45. KABl. 1951, S. 5.
  46. KABl. 2012, S. 344 f. Vgl. auch 800 Jahre, S. 61.
  47. UB Plesse, Nr. 364 und 366; NLA HA Cal. Or. 81g Nr. 236, 14.12.2021.
  48. Kühlhorn, Wüstungen, S. 486.
  49. NLA HA Cal. Br. 1 in Nr. 1185/1 fol. 276v, 14.12.2021.
  50. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 203.
  51. Spanuth, Quellen, S. 279.
  52. Siehe http://glass-portal.privat.t-online.de/cwhase/g-l/kalefeld_kirche.htm, 29.04.2022.
  53. LkAH, A 8 Nr. 212, Bl. 19 und 41.
  54. LkAH, A 8, Nr. 212, Bl. 41v.
  55. Preuß, S. 27. Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 19: „Die Kirche des hl. Nicolaus und unserer lieben Frauen daselbst ist ohne architektonische Bedeutung“.
  56. Pape/Schloetmann, Hammer, S. 92.
  57. Preuß, S. 28 f. und 31 f.
  58. Lampe/Wulf, Inschriften Northeim, S. 330 f., Nr. 234. Die nur noch teilweise lesbare Inschrift ist in einer Abschrift überliefert (um 1900).
  59. Kühlhorn, Wüstungen, S. 489 f.
  60. Lampe/Wulf, Inschriften Northeim, S. 351 f., Nr. 254.
  61. Preuß, S. 23.
  62. Preuß, S. 22.