Frühere Gemeinde | Sprengel Hannover, KK Hameln-Pyrmont | Patrozinium: Paulus (1986)1 | KO: Waldecker KO von 1731

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich ist der Ort vermutlich erstmals im jüngeren Verzeichnis der Schenkungen (Traditionen) an das Kloster Corvey genannt, das auf 986/88 datiert wird: Thiadulf übertrug dem Kloster für seine Schwester Aellan ein Tagewerk in loco qui dicitur Nathireshusun (in dem Ort, der Nathireshusun genannt wird) sowie 50 Morgen und ein Eigengut.2 Im 13. Jh. gehörte Neersen zum Machtbereich der Gf. von Everstein, später kam das Dorf an die welfischen Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg.3 Nach einer Wüstungsperiode im 14. Jh. begann Ende des 15. Jh. die Wiederbesiedlung Neersens, das seit Mitte des 15. Jh. im Lehnsbesitz der Gf. von Pyrmont war.4 1558 erhielt Gf. Hermann Simon zur Lippe († 1576), verheiratet mit Gfn. Ursula von Spiegelberg († 1583), Erbin der Gft. Pyrmont, das Dorf als welfisches Lehen.5 Nachdem 1583 die Gf. von Gleichen die Herrschaft in der Gft. Pyrmont übernommen hatten, stritten Lippe und Pyrmont um den Besitz von Neersen. Das Dorf kam schließlich 1598 endgültig zur Gft. Pyrmont (Vergleichsvertrag vom 31. März 1598); zusammen mit Baarsen, Eichenborn sowie Großenberg und Kleinenberg bildete das Kirchdorf die sogenannte obere Grafschaft.6 Mit dem Übergang der Gft. Pyrmont an die Gf. von Waldeck im Jahr 1625 setzten jahrzehntelange Auseinandersetzungen mit dem Bistum Paderborn um den Besitz Pyrmonts ein. Sie endeten mit der Bestätigung des Status quo im Pyrmontischen Hauptvergleich von 1668/69, geschlossen zwischen Bf. Ferdinand II. von Paderborn (amt. 1661–1683) und Georg Friedrich († 1692), Gf. von Waldeck-Eisenberg und Pyrmont (Vorvertrag 1666 nach der Lügder Konferenz; Amt Lügde an Bistum Paderborn, Rest der Gft. an Gf. von Waldeck). Die Gft. Pyrmont (1807: Fsm.) blieb eigenständig und wurde erst 1849 mit Waldeck zum Fsm. Waldeck-Pyrmont vereinigt. Seit Januar 1868 verwaltete das Kgr. Preußen das kleine Fürstentum (Akzessionsvertrag von 1867). Der 1850 eingerichtete Kr. Pyrmont, zu dem Neersen zählte, war deckungsgleich mit der ehemaligen Gft. und war seit Ende des Ersten Weltkriegs Teil des Freistaats Waldeck. 1921/22 kam der Kr. Pyrmont nach einem Volksentscheid an Preußen und ging im neuen Lkr. Hameln-Pyrmont auf (Provinz Hannover). Neersen wurde 1973 in die Stadt Bad Pyrmont eingemeindet. Zur Sozialstruktur des Kirchspiels schrieb der Ortspastor 1956: „Die Gemeinde besteht aus Bauern und Arbeitern, die ausserhalb arbeiten.“7 1876 lebten gut 360 Menschen in Neersen, 1925 etwa 320, 1946 mehr als 500 und 1991 knapp 340.

Kirche, Ansicht von Nordwesten, vor 1970

Kirche, Ansicht von Nordwesten, vor 1970

Kirchlich gehörte Neersen ursprünglich vielleicht zum Kirchspiel Brevörde oder zum Kirchspiel Bergen bei Ottenstein.8 Eine eigene Pfarre erhielt das Dorf wohl im 13. Jh.: 1263 ist mit dem Priester (sacerdos) Dominus Thidericus de Nedersen erstmals ein örtlicher Geistlicher urkundlich belegt.9 1276 ist die Pfarrei Neersen schriftlich nachgewiesen (parochia Nedersen, kerspel v[an] Neder[sen]), sie umfasste wohl auch die übrigen Bergdörfer Baarsen, Eichenborn, Großenberg und Kleinenberg.10 Ende des 15. und Anfang des 16. Jh. versorgten möglicherweise die Pfarrer von Oesdorf die Pfarre des wiederbesiedelten Dorfes.11 Als die Gemeinde 1536 ein neues Kirchenschiff erbaute, hatte vermutlich Pfr. Ciliax Lutgerding († 1539) das Pfarramt inne. Er hinterließ bei seinem Tod zwei uneheliche Kinder.12 1540 übertrugen die Vormünder des noch minderjährigen Gf. Philipp von Spiegelberg († 1557) die Neersener Pfarre an Johannes Kusack.13
Die luth. Lehre etablierte sich in Neersen vermutlich nachdem Gf. Philipp von Spiegelberg 1552 den ev. Geistlichen P. Dietrich von Collum (amt. 1552–1597) zu seinem Hofprediger und zum Pfarrer von Oesdorf berufen hatte. Als P. Dietrich nach Pyrmont kam, war „die pestilentz sehr swer in allen dorfferen dusser gravescafft“.14 Zudem habe er „anerst […] mennigerleÿ anfechtinghe van den papisten und calvinisten“ erfahren. Der erste nachweislich ev. Geistliche in Neersen war P. Heinrich Nebelsiek (amt. vor 1555–1576). Als Pastor von Neersen heiratete er 1555 Katharina Seyler, die Tochter des Pyrmonter Amtmanns.15 1558 übernahm Gf. Hermann Simon zur Lippe († 1576) die Herrschaft in der Gft. Pyrmont und ein Jahr später wurde die überarbeitete Lippische KO von 1538 eingeführt.16 Sie wurde 1571 durch eine neue KO ersetzt.17
In die Amtszeit von P. Hermann Sundermann (amt. 1576 bis nach 1593) fiel die Erneuerung des Kirchturms, an die der Wappenstein mit dem Pyrmonter Ankerkreuz und der Jahreszahl 1579 erinnert, eingelassen in die Südwand des Turms. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wechselten Herrschaft und Konfession in der Gft. Pyrmont mehrfach. Im Jahr 1625 hatten die Gf. von Waldeck die Herrschaft übernommen (Sukzessionsvertrag mit Gf. Hans Ludwig von Gleichen, † 1631), allerdings zog der Paderborner Bischof 1629 die Grafschaft als erledigtes Lehen ein und nahm sie in Besitz.18 Der Bischof ließ die kath. Lehre wieder einführen, der luth. P. Johannes Behem (amt. 1606/07–1629, 1633–1636) und der kath. Geistliche Stephan Jakobi (amt. 1629–1633), gleichzeitig Pfr. in Eilbrinxen, erhielt das Pfarramt. Nachdem 1633 schwedische Truppen das Schloss Pyrmont eingenommen hatten, konnte P. Behem in sein Pfarramt zurückkehren. 1634 ist eine Schule in Neersen belegt.19 Wegen des Vorrückens kaiserlicher Truppen musste er 1636 jedoch erneut fliehen und der kath. Lügder Pfr. Johannes Nußbaum († 1668) übernahm die kirchliche Versorgung sowohl von Oesdorf als auch von Neersen. 1644 schrieb er, in der Gft. Pyrmont gebe es zwei Kirchen, eine in Oesdorf und eine in Neersen. Letztere sei wegen des Krieges „ganz verwüstet, ohne Tür, Fenster und Dach“.20 Die Kirche in Neersen habe keine Einkünfte und das Dorf kaum noch Einwohner. Er halte nur einige Festgottesdienst in der verwüsteten Kirche, an den übrigen Sonntagen sei die Gemeinde gehalten, die Kirche in Lügde zu besuchen: „Einige von ihnen aber laufen in ihrer Dreistigkeit zum Dorfe Vahlbruch im Braunschweigischen, wo der [luth.] Prädikant sich durch die Kunst des Schimpfens und Lästerns auszeichnet.“21 Die militärischen Erfolge der schwedischen Truppen veränderten die Situation erneut; 1646 nahmen sie Pyrmont kampflos ein. Der ehemalige Neersener P. Johann Behem (amt. 1646 bis vor 1657) übernahm nun die Pfarre in Oesdorf und betreute Neersen mit, übertrug die dortigen Amtshandlungen jedoch dem Pastor des calenbergischen Kirchspiels Vahlbruch.22 Mit P. Franz Ramm (amt. 1652–1680) erhielt Neersen wieder einen eigenen Geistlichen und 1669 schließlich konnte „die gantz verfallene Kirche zu Neersen“ repariert und vergrößert werden.23 P. Johannes Ramm (amt. 1680–1727) wurde Nachfolger seines Vaters.

Kirche, Blick zum Altar, 1936

Kirche, Blick zum Altar, 1936

In der ersten Hälfte des 19. Jh. war Neersen zeitweise Sitz der Suptur des Convents Pyrmont: Der langjährige P. Heinrich Philipp Christian Albracht (amt. 1798–1851) war seit 1833 Superintendent. P. Carl Köhler (amt. 1870–1876) schrieb in seinen Lebenserinnerungen, er habe das Neersener Pfarrland „selbst für den geringsten Pachtpreis“ nicht neu vergeben können.24 Die geringen Einkünfte der Pfarrstelle hätten ihn gezwungen, das Land selbst zu bewirtschaften, und die Pfarrfamilie stand schnell „unter dem Druck einer wenig ergiebigen Landwirthschaft“.25 P. Köhler wechselte daher 1876 die Stelle. Auch seine Nachfolger blieben in der Regel nicht lange in Neersen: Zwischen 1876 und 1918 hatten insgesamt zehn Pastoren die Pfarrstelle inne, weil „die Einsamkeit wohl als eine grosse Last empfunden wurde“, wie der Hamelner Sup. Albert Pellens (amt. 1935–1961) im Bericht zur Visitation 1940 vermutete.26
Um 1907 richtete die Gemeinde eine Schwesternstation ein, die mit einer Diakonisse aus dem Sophienheim in Arolsen besetzt war.27 In die lange Amtszeit von P. Karl Cordes (amt. 1918/20–1952) fiel 1934 die Auflösung der Ev. Kirche in Waldeck und der Wechsel der drei Kirchspiele der ehemaligen Gft. Pyrmont in die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.28 Zum Charakter des Kirchspiels merkte Sup. Pellens 1940 an: „Jedes Dorf lebt sein eigenes Leben […]. Unkomplizierte schlichte Frömmigkeit ist dort zu Hause“.29 Das Kirchspiel zählte seinerzeit gut 1.100 Gemeindeglieder; nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg diese Zahl aufgrund des Zuzugs Geflüchteter deutlich an und lag 1950 bei rund 1.800.30 Gleichzeitig war auch die Zahl der kath. Christ*innen im Kirchspiel angewachsen. 1950 fanden daher alle zwei Wochen kath. Gottesdienste in der ev. Kirche in Neersen statt (und in der Schule Großenberg).31

Kanzel, nach 1958

Kanzel, nach 1958

In Trägerschaft eines Elternvereins gründete sich 1971 der Kinderspielkreis Neersen-Baarsen-Eichenborn. Er entwickelte sich in den folgenden Jahren zu „einer Art halbkirchlichen Einrichtung“ (Neersener Pastor gleichzeitig Vorsitzender des Vorstands).32 Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der hannoverschen und der sächsischen Landeskirche knüpfte die KG Neersen Kontakte zur Kirchgemeinde Beiersdorf (südlich von Werdau).33 Christian Schaper, der ab 1914 insgesamt 70 Jahre das Küsteramt in Neersen versehen hatte, erhielt für sein langjähriges Wirken 1984 das Bundesverdienstkreuz.34 Bis in die erste Hälfte der 1980er Jahre folgte die sonntägliche Liturgie in Neersen der Waldecker Tradition; 1989 war eine Mischform in Gebrauch, die „Teile aus der alten Waldecker Liturgie übernommen hat, andererseits auch Teile aus der Lutherischen Agende I“.35 Anlässlich der 450-Jahrfeier des Kirchengebäudes erhielt die Kirche 1986 den Namen Paulus-Kirche. Der KV hatte sich mit Blick auf die benachbarte St. Petri-Kirche in Oesdorf für diesen Namen entschieden.36 Ein historisches Patrozinium ist urkundlich nicht überliefert.37
Zur gemeinsamen Erfüllung diakonischer Aufgaben gründeten die KG Neersen und die drei Bad Pyrmonter ev. KG 1995 den Ev.-luth. Kirchengemeindeverband Bad Pyrmont.38 Im Jahr 2002 richtete die Paulusgemeinde Neersen die Stiftung Pauluskirche ein. 2012 trat die Gemeinde dem 2010 gegründeten Verband der ev.-luth. Kindertagesstätten im KK Hameln-Pyrmont bei, der die Trägerschaft des Kinderspielkreises bzw. Kindergartens Bergzwerge übernahm.39 Seit 2013 ist der Verband zudem Träger des 2009 eröffneten Kindergartens Zauberberg in Kleinenberg (1974 als Kinderspielkreis gegründet).
Zum 1. Juli 2016 schlossen sich die Paulus-KG Neersen, die Stadt-KG Bad Pyrmont, die St.-Johannes-KG Bad Pyrmont-Holzhausen und die St.-Petri-KG Bad Pyrmont-Oesdorf zusammen und gründeten gemeinsam die Ev.-luth. KG Bad Pyrmont.40

Umfang

Neersen sowie Baarsen, Eichenborn, Großenberg und Kleinenberg

Aufsichtsbezirk

Wohl Archidiakonat Ohsen der Diözese Minden. Um 1530/40 anscheinend Archidiakonat Steinheim der Diözese Paderborn.41 – Nach der Reformation bildeten die beiden Kirchspiele der Gft. Pyrmont einen eigenen Aufsichtsbezirk, Sitz des Sup. oder Kircheninspektors war bis Ende des 19. Jh. in der Regel Oesdorf, von 1833 bis 1851 war Neersen Sitz der Suptur. des Convents Pyrmont, von etwa 1855 bis 1879 unterstand der 1853 eingerichtet KK Pyrmont42 der Suptur in Twiste. Von 1894 bis 1898 war das Amt des Sup. (1921: Kirchenrat) mit der 1877 neu errichteten Pfarre Pyrmont verbunden, 1898 bis 1908 erneut mit Oesdorf, 1908 bis 1933 mit Bad Pyrmont und seitdem wieder mit Oesdorf. Zum 31. Juli 1934 wechselte der KK Pyrmont mit den KG Neersen, Pyrmont-Oesdorf und Bad Pyrmont von der aufgelösten Ev. Landeskirche in Waldeck zur Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, die drei Gemeinden kamen zum KK Groß-Berkel-Hameln.43 Zum 1. Oktober 1934 wurden die Gemeinden des KK Groß-Berkel-Hameln zu einem Aufsichtsbezirk zusammengefasst und der Sitz der Superintendentur nach Hameln verlegt.44 Seit 1938 trägt der KK den Namen KK Hameln-Pyrmont.45

Patronat

Seit Mitte des 15. Jh. die jeweiligen (Lehns-)Besitzer der Gft. Pyrmont: Gf. von Pyrmont, 1525 Gf. von Spiegelberg, 1558 Gf. von Lippe, 1583 Gf. von Gleichen und 1625 Gf. Von Waldeck (bis 1918).46

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, 1937

Kirche, Grundriss, 1937

Schlichter Rechteckbau mit Satteldach, ausgerichtet nach Ostnordosten, erbaut 1536. Verputztes Bruchsteinmauerwerk, Ostgiebel mit vertikaler Holzverschalung. Nach Norden vier rundbogige Sprossenfenster, nach Süden drei sowie ein kleines Flachbogenfenster an der Südwestecke. Spitzbogige Portale nach Norden und Süden, über dem südlichen Wappenstein der Gf. von Spiegelberg und Inschrift „1536“. Unterhalb des östlichen Giebeldreiecks zwei kleine Rechteckfenster, dazwischen Inschriftenstein „1669“. Im Innern flache Balkendecke, u-förmige Westempore, u-förmige Ostempore (an Südseite verbunden, an Nordseite Lücke für Kanzel). 1644 Kirche verfallen. 1669 Instandsetzung der Kirche und Verlängerung nach Osten. Um 1707 Westempore (alter Haken) erbaut (wohl Tischler Johann Ernst Mansen, Neersen), gleichzeitig Altar, Kanzel, Taufe und Kirchenbänke neu angefertigt.47 1745/46 Ostempore (neue Prieche) errichtet (Tischler Johann Ernst Mansen, Neersen), über Eingang an Ostseite der Kirche von außen zugänglich. 1799 Renovierung. Wohl im 19. Jh. rundbogige Fenster gebrochen. 1933 Decke erneuert (Holzummantelung) und Grabsteine vom Innenraum an die Außenmauern versetzt. 1958/59 Renovierung und Umgestaltung Innenraum (u. a. Priecheneingang an Ostseite entfernt, Sakristeiverschlag unter Altarraumempore entfernt und durch Taufkapelle ersetzt, letzte Grabsteine aus dem Innenraum nach außen versetzt, Altar in Mittelachse versetzt, Mittelgang angelegt). 1971 Dachneudeckung (vorher Sollingplatten).

Fenster

In der Ostwand Buntglasfenster (1986, Siegfried Steege, Schwarmstedt), Sturmstillung (Mt 8,23–27), Schiff mit Inschrift „1536 1986“, angefertigt anlässlich des 400jährigen Kirchenjubiläums. In der Ostwand Buntglasfenster (1999, Herstellung: Glaswerkstatt F. Schneemelcher, Quedlinburg), Bekehrung des Saulus (Apg 9,3–29). In der Südwand des Turms Buntglasfenster (zweite Hälfte 20. Jh.), Tauffenster.

Turm

Westturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, erbaut um 1500. Verkupferter Turmhelm mit vierseitigem Ansatz und achteckig ausgezogener Spitze, bekrönt mit Kugel und Wetterfahne (Jahreszahl 1919). Im Glockengeschoss je ein Spitzbogenfenster mit Kleeblattbogen nach Norden und Süden, sowie zwei nach Westen; darunter Uhrziffernblätter nach Norden und Süden. Flachbogiges Portal nach Westen, nach Süden vermauertes Rundbogenportal, darüber Wappenstein mit Pyrmonter Ankerkreuz und Inschrift „1579“. In der Turmhalle Wandmosaik (1958, Siegfried Steege, Schwarmstedt), zur Erinnerung an die Getöteten des Ersten und Zweiten Weltkriegs. 1579 Instandsetzung des Turms. 1805 Westwand des Turms erneuert (nach Einsturz). 1818 Turmhelm abgenommen. 1822 neuer Turmhelm (gut 13 Meter niedriger).48 1877 Turmreparatur. 1910 neue Turmuhr (J. F. Weule, Bockenem). 1917–19 Westwand des Turms erneuert (nach Einsturz). 1958/59 Turmhalle zu Eingangshalle umgestaltet. 1970 Kupferdeckung des Turmhelms (vorher Schieferdeckung). 2000 Turmuhr restauriert.

Vorgängerbau

An der Ostseite des Turms Dachansatz der Vorgängerkirche erkennbar, etwa 50 Zentimeter niedriger als heutiges Dach.

Turmhalle, Wandmosaik zur Erinnerung an die Getöteten des Ersten und Zweiten Weltkriegs, nach 1958

Turmhalle, Wandmosaik zur Erinnerung an die Getöteten des Ersten und Zweiten Weltkriegs, nach 1958

Ausstattung

Schlichter Blockaltar aus gemauertem Stipes und Sandsteinmensa (1958); zweigeschossiges Holzretabel (wohl 1707, vermutlich Tischler Johann Ernst Mansen, Neersen), im unteren und oberen Feld jeweils vier Säulchen, die Gebälk tragen, dazwischen marmorierte Füllungen, bekrönt mit Engelsköpfen; als Bekrönung trapezförmiger Giebel mit Engelskopf; seitliches Schnitzwerk; Retabel 1958 restauriert und im unteren Feld zwei Zwischensäulen eingefügt (ursprüngliches Altarbild war nicht mehr vorhanden); die 1958 eingefügte Mensa diente zuvor als obere Podestplatte der 1958 abgebrochenen Treppe an der Ostseite der Kirche.49 – Hohe Holzkanzel mit Schalldeckel, Stützsäule und Aufgang (1707, vermutlich Tischler Johann Ernst Mansen, Neersen), sechsseitiger Kanzelkorb, Wandungen mit Blendbögen, Stifterinneninschrift: „Anna Catharina Ramm 1707“; Kanzel 1958 restauriert. – Taufständer (wohl 1707, vermutlich Tischler Johann Ernst Mansen, Neersen), Halter für Taufschale mit Balusterbrüstung, gedrehter Schaft, kreuzförmiger Fuß. – Lesepult (wohl 1707, vermutlich Tischler Johann Ernst Mansen, Neersen). – Außen: Mehrere Grabsteine des 17. bis 19. Jh., u. a. für Anna Hein (17. Jh.); für Johann Walbaum († 1688), für Hans Hermann († 1745) und Margaretha († 1733) Strohmeyer; für Friedrich Nebelsiek (1767–1825); für Friedrich Nebelsiek (1806–1824). – Grabstein für P. Franz Ramm (amt. 1652–1680), Inschrift u. a. „Franciscum Ramm pastorem huius ecclesiae, * 1617 Juni, † [1682] 10. Jan.“ – Grabstein für Catharina Magdalena Ramm (1701–1720), Inschrift: „Catharina Magdalena Ramm, * 1701 16 July, † 1720 26 Aug. Tochter des Pastoren Johann Ramm und der Magdalena Catharina Ludowig“. – Grabstein für Franziskus Ludowikus Ramm (1693–1714). – Grabstein für P. Johannes Ramm (amt. 1680–1727), Inschrift: „Hier schläft ein Hirte, nachdem er 47 Jahre vor seine Schafe gewacht. Nahmens Ehr Johanes Rham gewesener Prediger des Kirchspiels Nehrsen. Er ist A[nn]o 1650 am 21 September zu Mengeringhausen zum sterblichen Leben gebohren und a[nn]o 1728 den 19. Nov[ember] zu Nehrsen zum unsterblichen Leben gestorben. Fr[au] Magt[alene] Catar[ina] geb[orene] Ludewig beweinet ihn als seine Witibe welche mit ihm in 45jahrger Ehe den Stamm mit 8 Asten vermehret wovon die Halbscheid zeitl[ich] verdorret, die Halbscheid zeitlich grünet. Sterblicher damit du ewig grünest so früchte Gott und halte seine Gebote. Leichentext Act 20 Vers 32–33“. – Grabstein für P. Joachim Christian Schultze (amt. 1727–1748), Inschrift: „Hier ruhet wohl… erhrwürdigen und hochgelaerten Hern Joachim Christian Schultzen treu gewesnen evangelischer Prediger zu Neersn so 1680 d[en] 25. Aug[ust] zu Neuen Haldesleben im Herzogthum Magdeburg gebohr u[nd] nach dem er mit seiner liebe Ehefrau Dorothea Sabina Voigtlaenders 7 Kind 4 Soehne 3 Toechter er zeuget im 28t[en] Jahr seines Predigtamtes im 24 Jahr seines Ehstands u[nd] im 68 Jahr seines Alters am 3t[en] Febr[uar] 1748 seelig verstorben“. – Ehemalige Ausstattung: Romanischer Taufstein, oberer Teil nach 1707 als Grenzstein verwendet.50 – Im Gemeindezentrum: Ölbild des alten Pfarrhauses (um 1870, Carl Köhler), Geschenk des Urenkels (2017).51

Kirche, Blick zum Altar, nach 1959

Kirche, Blick zum Altar, nach 1959

Orgel

1861 erste Orgel angeschafft, I, erbaut von Jakob Vogt (Korbach), laut Kostenvoranschlag 9 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 37); Zustand 1956: 10 I/P.52 1961 Orgelneubau, ausgeführt von Hermann Hillebrand (Altwarmbüchen), 6 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1994 Reparatur, ein Register erneuert. 2006 Orgelneubau, ausgeführt von Elmar Krawinkel (Trendelburg), 13 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen, darüber hinaus zwei vakante Register (Fernflöte 8’, Spitzflöte 4’). Instrument 2007 vervollständigt zu 15 II/P.

Geläut

Drei LG, I: Friedensglocke, fis’ (Bronze, Gj. 1964, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „Land, Land, Land, höre des Herrn Wort!“; II: gis’ (Bronze, Gj. 1833, Heinrich Albrecht Bock, Einbeck), Inschriften: „Soli Deo Gloria“ (Allein Gott die Ehre), „Ich rufe euch mit meinem Klang, kommt bringt eurem Schöpfer Dank!“ und „Gegossen durch H. A. Bock in Einbeck. Die Bergischen Pirmonterschen Gemeinden haben mich gießen lassen 1833, da Herr Albracht Prediger war“; III: Lutherglocke, h’ (Bronze, Gj. 1964, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „Ein feste Burg ist unser Gott“, Bild: Martin Luther.53 – Früherer Bestand: 1531 eine Glocke vorhanden.54 1670 eine Glocke vorhanden.55 Eine Glocke (Bronze, Gj. 1738), im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. Eine LG (Bronze, Gj. 1792, Caspar Greve, Brilon), Inschrift: „Caspar Greve goß mich im Jahr 1792, da Herr J. F. Nettmann Pastor. Mein Klingen bedeutet Gottes Ehr, wenn ich ruf, komm zur Predigt her“, 1833 geborsten und umgegossen zu heutiger LG II. Eine LG (Eisenhartguss, Gj. 1921, Ulrich & Weule, Apolda und Bockenem), Inschrift: „Uns ist bange, aber wir verzagen nicht“. 2. Kor 4,8. Kirchengemeinde Neersen. Weihn[achten] 1921“, 1964 abgenommen und vor der Kirche aufgestellt.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1962; Vorgängerbau Bj. 1800). – Gemeindesaal (Bj. 1963).

Friedhof

Ursprünglich kirchlicher Friedhof rund um die Kirche. 1726/27 neuer Friedhof am nördlichen Ortsrand von Neersen angelegt, 1940 noch kirchlich, 1956 Eigentum der politischen Gemeinde, FKap (Bj. 1969).56 Kommunale Friedhöfe in Baarsen (FKap), Eichenborn (FKap), Großenberg (FKap) und Kleinenberg (FKap).

Liste der Pastoren (bis 1940)

Mindestens 1555 bis vielleicht 1576 Heinrich Nebelsiek. – 1576 bis nach 1593 Hermann Sundermann. – 1606/7–1637 Johann Behem (Boheim). – 1629–1633 Stephan Jakobi (kath.) – 1650–1680 Franziskus Rham (Ramm). – 1680–1727 Johannes Ramm. – 1720–1748 Joachim Christian Schultze. – 1748–1794 Johann Friedrich Nettmann. – 1793–1798 Karl Georg Heinrich Koch. – 1798–1851 Heinrich Philipp Christian Albracht. – 1851–1855 Friedrich Roesener. – 1856–1869 Georg Friedrich Karl Ludwig Rissen. – 1870–1876 Carl Köhler. – 1876 Carl König. – 1878–1879 Carl Heinrich Bendtfeld. – 1881–1884 Hermann Julius Eduard Ernst Matthias. – 1885–1886 Wilhelm Hansen (Pfarrverwalter). – 1887–1894 Gustav Striepecke (bis 1890 Pfarrverwalter). – 1894–1897 Otto Kleinschmidt. – 1898–1906 Wilhelm Hetschold. – 1907–1909 Friedrich Justus Holzapfel. – 1909–1912 Ernst Johannes Hermann Bublitz. – 1913–1915 Wilhelm August Gustav Wißmann. – 1915–1917 Eugen Herzog. – 1918–1952 Karl Heinrich Wilhelm Kurt Cordes (bis 1920 Versehungsauftrag).
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 166–167 (mit Ergänzungen nach Engel, Geschichte, S. 118 f. und Willeke, S. 337)

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

D 9 (EphA Hameln-Pyrmont); L 5a Nr. 275–277, 1318–1319, 1550, 1821–1822 (LSuptur. Calenberg-Hoya mit Verden-Hoya und Celle); S 09 Nr. 1710 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 8110 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher
Kirche, Blick zum Altar, nach 1959

Kirche, Blick zum Altar, nach 1959

Taufen: ab 1727
Trauungen: ab 1727 (Lücken: 1787)
Begräbnisse: ab 1727
Kommunikanten: ab 1808 (Lücken: 1847–1869, 1877–1892)
Konfirmationen: ab 1727

Baarsen

Taufen: 1869–1940
Begräbnisse: 1867–1940
Konfirmationen: 1903–1940

Ältere und jüngere Eintragungen sowie Trauungen und Kommunikanten in den Kirchenbüchern des Pfarrortes Neersen.

Eichenborn

Taufen: 1869–1940
Begräbnisse: 1867–1940
Konfirmationen: 1903–1940

Ältere und jüngere Eintragungen sowie Trauungen und Kommunikanten in den Kirchenbüchern des Pfarrortes Neersen.

Taufständer, nach 1959

Taufständer, nach 1959

Großenberg

Taufen: 1869–1940
Begräbnisse: 1867–1940
Konfirmationen: 1903–1940

Vorher und nachher sowie Trauungen und Kommunikanten in den Kirchenbüchern des Pfarrortes Neersen.

Kleinenberg

Taufen: 1869–1940
Begräbnisse: 1867–1940
Konfirmationen: 1903–1940

Ältere und spätere Eintragungen sowie Trauungen und Kommunikanten in den Kirchenbüchern des Pfarrortes Neersen.

Literatur

A: Bühring, KD Lkr. Hameln-Pyrmont, S. 403–408; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 963; Holscher, Bisthum Minden, S. 112; Meyer, Pastoren II, S. 166–167.
B: Heinrich Jonas & Wolfgang Warnecke (Bearb.): Die Dörfer auf dem Berge (= Salbuch der Grafschaft Pyrmont 3; = Schriftenreihe der Pyrmonter Bergdörfer 4), Bad Pyrmont 1996; Berthold Ostermann: Pastor Carl Philipp Ernst Friedrich Köhler. Eine kleine Spurensuche. Auszüge aus der Ostermann’schen Familienchronik für die Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Pyrmont Seelsorgebezirk Neersen, 2017; Klaus Raudies (Red): Chronik in Wort und Bild. Das Kirchenjubiläum vom 18.8.–24.8.1986. Dokumentation einer Festwoche, 1986; Wolfgang Warnecke: Der kleine Kirchenführer. Ev.-luth. Paulus-Kirche Neersen, Neustadt a. d. Aisch 2011; Wolfgang Warnecke & Joachim Wittchen (Red.): Festschrift zur Orgeleinweihung. Paulus-Kirche Neersen 17. September 2006, Bad Pyrmont 2006; Manfred Willeke: Die Geschichte der Pyrmonter Bergdörfer Baarsen, Eichenborn, Großenberg, Kleinenberg und Neersen, Bad Pyrmont 2008.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche, Wappenstein; Denkmalatlas Niedersachsen.

GND

2112631-8, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde (Neersen, Pyrmont); 7860443-6, Pauluskirche (Neersen, Pyrmont)


Fußnoten

  1. Willeke, S. 335; Warnecke, S. 7.
  2. Mönchslisten I, Nr. 423; Mönchslisten II, S. 270. Casemir/Ohainski, Niedersächsische Orte, S. 59.
  3. Willeke, S. 22 ff. Nach Willeke, S. 25, erscheint Neersen nach der Mitte des 14. Jh. nicht mehr in Eversteiner Besitzverzeichnissen. 1408 erbten die Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg den Besitz der Gf. von Everstein.
  4. Zur Wiederbesiedlung der Pyrmonter Bergdörfer vgl. Willeke, S. 30 ff.
  5. Willeke, Regesten II, Nr. 431 und ebd. IV, Nr. 431 (Ergänzungen). Vgl. auch Willeke, S. 30 ff.
  6. Engel, Geschichte, S. 114 und S. 159.
  7. LkAH, L 5a, Nr. 275 (Visitation 1956).
  8. Völker, S. 22 f. (Brevörde); Willeke, S. 23 (Bergen).
  9. Spilcker, Everstein, Urkundenbuch, Nr. 134 (CXXXIV).
  10. Willeke, S. 23 f.
  11. Willeke, S. 321.
  12. Engel, Geschichte, S. 118; Willeke, S. 322.
  13. Engel, Geschichte, S. 119; Willeke, S. 323 (dort: Kusark).
  14. HStAM, 133c Pyrmont 1, WS 2974, Bl. 5v.
  15. Engel, Geschichte, S. 119.
  16. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 21, S. 291 und S. 306 ff.
  17. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 21, S. 293 f. und S. 373 ff.; Völker, Geschichte, S. 221 ff.
  18. Völker, Geschichte, S. 239 ff.
  19. Willeke, S. 342 f.
  20. Zit. bei Völker, Geschichte, S. 302.
  21. Zit. bei Völker, Geschichte, S. 303.
  22. Zit. bei Völker, Geschichte, S. 312.
  23. Zit. bei Willeke, S. 325.
  24. Ostermann, S. 23.
  25. Ostermann, S. 25.
  26. LkAH, L 5a, Nr. 275 (Visitation 1940).
  27. LkAH, L 5a, Nr. 275 (Visitation 1940). Die Schwesternstation war besetzt bis etwa 1960, vgl. ebd., Nr. 276 (Visitation 1971).
  28. Vgl. dazu: Hans Brautlecht: Geschichte der St. Petri Kirchengemeinde in Oesdorf/Bad Pyrmont, [1989], S. 238 ff.
  29. LkAH, L 5a, Nr. 275 (Visitation 1940).
  30. LkAH, L 5a, Nr. 275 (Visitationen 1940 und 1950).
  31. LkAH, L 5a, Nr. 275 (Visitation 1950).
  32. LkAH, L 5a, Nr. 276 (Visitation 1977).
  33. Raudies, [S. 6]. Allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  34. LkAH, L 5a, Nr. 276 (Visitation 1983).
  35. LkAH, L 5a, Nr. 277 (Visitation 1989).
  36. Willeke, S. 335.
  37. Willeke, S. 335.
  38. KABl. 1995, S. 202 ff.; KABl. 2006, S. 33 ff.
  39. KABl. 2012, S. 268; KABl. 2010, S. 116 ff.
  40. KABl. 2016, S. 79 ff.
  41. Minden: Holscher, Bisthum Minden, S. 112; Völker, S. 22. Paderborn: Willeke, Regesten II, Nr. 650. Willeke, S. 23, geht davon aus, das Neersen stets zum Bistum Paderborn gezählt hat, da der Filialort Honroth (wüst) als Dorf der Gft. Schwalenberg zur Diözese Paderborn gehörte. Völker, S. 22, geht von einer Zugehörigkeit zu Minden aus, da der Zehnte des Filialortes Honroth dem Mindener Bischof zustand. In den Mindener und Paderborner Bistumskatalogen ist Neersen nicht erwähnt.
  42. Fürstlich-Waldeckisches Regierungsblatt 1853, S. 113 [Digitalisat].
  43. KABl. 1934, S. 132 f.
  44. KABl. 1934, S. 158.
  45. KABl. 1934, S. 158; KABl. 1938, S. 93.
  46. Völker, Geschichte, S. 46.
  47. Willeke, S. 325 f.
  48. Willeke, S. 328.
  49. Warnecke, S. 9.
  50. Willeke, S. 322.
  51. Ostermann, S. 30 f.
  52. Warnecke & Wittchen, S. 14; LKA, G 9 B/Neersen, Bl. 15 f.
  53. Zum Kauf einer neuen Glocke (Bronze, Gj. 1953, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg) für den Glockenturm in Eichenborn steuerte das LKA Hannover 1953 die Hälfte der Kosten bei (vorher besaß die Gemeinde eine eiserne Schiffsglocke), vgl. LKA, G 9 B/Neersen Bd. I, Bl. 7 und Bl. 13.
  54. Willeke, S. 322.
  55. Willeke, S. 325.
  56. LkAH, L 5a, Nr. 275 (Visitationen 1940 und 1956).