Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Alfeld | Patrozinium: Urban (seit 1974)1 | KO: Calenberger KO von 1569

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Orts- und Kirchengeschichte

Das Dorf, heute Ortsteil der Gemeinde Holle, ist als Haederichesem bzw. als Hathericheshem in zwei im 12. Jh. gefälschten und auf das Jahr 1022 datierten Urkunden erwähnt, mit denen angeblich Bf. Bernward von Hildesheim bzw. Ks. Heinrich II. die Besitzungen des Hildesheimer Michaelisklosters bestätigten.2 In einer Urkunde von 1213, einer Besitzbestätigung Bf. Hartberts für das von Holle nach Derneburg verlegte Augustiner-Chorfrauenstift, ist das Dorf als Hederickessem erwähnt; 1240 übertrug Bf. Konrad II. dem Kloster auch den Zehnten von Heersum (decima in Heddherkissen).3 Das Kloster Derneburg, seit 1443 mit Zisterzienserinnen besetzt, wurde zum wesentlichen Grundbesitzer in Heersum.4 Das Dorf zählte zum hildesheimischen Amt Wohldenberg, das aus dem Gebiet der Grafen von Wohldenberg (vormals Wöltingerode) hervorgegangen war (seit 1275 im Besitz der Hildesheimer Bf.).5 Nach Ende der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) fiel das Amt Wohldenberg mit Heersum an das welfische Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel und wurde 1643 mit der Restitution des Großen Stifts wieder hildesheimisch. Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses kam das Gebiet des Hochstifts 1803 an Preußen. In der Zeit des französischen Satellitenkgr. Westphalen (1807-1813) gehörte Heersum zum Kanton Nettlingen im Distrikt Hildesheim des Departements Oker. Danach kam das Dorf, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Wohldenberg, das 1852/59 im Amt Bockenem aufging. Nach der Annexion Hannovers 1866 wieder preußisch, gehörte Heersum seit 1885 zum Kr. Marienburg (1946 Lkr. Hildesheim-Marienburg, 1977 Lkr. Hildesheim). 1974 wurde der Ort nach Holle eingemeindet. Mehrere Neubaugebiete vergrößerten das Dorf in der zweiten Hälfte des 20. Jh. Im Jahre 1810 hatte Heersum knapp 450 Einwohner, 1940 etwa 400, 1948 etwa 700 und 2017 rund 730.

Kirche, Ansicht von Norden, 1958

Kirche, Ansicht von Norden, 1958

Im Totenbuch des Klosters Derneburg sind mit Thidericus und Burchardus zwei Ortsgeistliche Heersums erwähnt.6 Das Kloster hatte das Patronat über die Kirche in Heersum. Darüber hinaus erscheint ein Iohannes viceplebanus als Zeuge in einer Urkunde von 1293.7 Der Heersumer Kirchturm geht vermutlich auf das 14. Jh. zurück, 1385 ist die Kirche urkundlich belegt.8
Eine erste Einführung der luth. Lehre erlebte Heersum, nachdem die Truppen des Schmalkaldischen Bundes Hzg. Heinrich den Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel 1542 vertrieben hatten. Lgf. Philipp von Hessen und Kfs. Johann Friedrich von Sachsen setzten eine Statthalterregierung ein, die in dem besetzten Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel die Reformation durchsetzen wollte. Johannes Bugenhagen, Martin Görlitz und Antonius Corvinus visitierten im gleichen Jahr die Gemeinden des Fsm., um die einzelnen Pfarrer zu begutachten; 1543 erschien die Christlike kerken-ordening im lande Brunschwig, Wulffenbüttels deles, die Corvinus und Görlitz verfasst hatten; 1544 fand eine weitere Generalvisitation statt.9 Erster luth. Prediger in Heersum war P. Jost Elerdes (amt. 1542, 1544). Weiter ist dem Visitationsbericht zu entnehmen, dass das Pfarrhaus verfallen war und die Äbtissin von Derneburg zu ersuchen sei, die Pfarre wieder instandzusetzen (Der Pfarrhoff ist vmbgefallen, Pitt bey der Dna zu Derneburg zu vorschaffen, solch pfar wider vffzurichten.).10 Das Kloster selbst gehörte seit Ende der Stiftsfehde zum welfischen Teilfsm. Calenberg, wo Elisabeth von Calenberg-Göttingen die Reformation ebenfalls 1543 eingeführt hatte.11 1547 konnte der kath. Hzg. Heinrich der Jüngere nach Wolfenbüttel zurückkehren und suchte sein Fsm. zu rekatholisieren. Heinrichs Sohn und Nachfolger Hzg. Julius, der 1568 die Regierung übernahm, führte im gleichen Jahr erneut die luth. Lehre im Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel ein, ließ die Gemeinden wiederum visitieren und erließ 1569 die später sogenannte Calenberger Kirchenordnung.12 Der Heersumer Geistliche, P. Henricus Badendick (amt. 1568) hob sich von seinen Nachbarkollegen ab: Im Protokoll über die Prüfung der Pfarrer im Gebiet um Bockenem am 10. November 1568 heißt es zu ihm Bene respondit. Inter omnes in hoc examine optimus repertus (Gut geantwortet. Unter allen in diesem Examen als bester befunden).13 Der 1586 gestorbene P. Johann Stracke aus Grasdorf (Holle) war zuletzt auch für Heersum zuständig. P. Ebelingus Scharnhorst (amt. nach 1586-1620) ließ 1594 das Kirchturmdach erneuern (Urkunde im Turmknauf) und auch die ältesten Einträge im Kirchenbuch aus dem Jahr 1598 stammen von seiner Hand. Sein Nachfolger P. Georg Arendes (amt. 1620-1638) war auch für Sottrum (Holle) zuständig.14
In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges war die Heersumer Pfarre 1638 kurzzeitig wieder kath., der luth. P. Johann Mummenthey (amt. 1638) hatte das Dorf zuvor verlassen.15 Seit 1643 hatte das luth. Heersum mit dem Hildesheimer Bf. einen kath. Landesherrn; die Reihe der Dorflehrer lässt sich bis 1653 zurückverfolgen.16 Im 17. und Anfang des 18. Jh. waren die Ortspfarrer selten für Heersum allein zuständig: P. Johann Sander (amt. 1639-1643) predigte auch in Sottrum (Holle), P. Ludolf Topp (amt. 1644-1652) in Sottrum (Holle) und in Hackenstedt, wo er auch lebte, P. Arnold Litius (amt. 1668-1674) versorgte zudem zeitweise Wendhausen, P. Lukas Schaper (amt. 1674-1692), P. Johannes Lamberti (amt. 1692-1718) und P. Heinrich Melchior Doerrien (amt. 1718-1722) ebenfalls.17 Eine Beschreibung der luth. Dörfer des Hochstifts Hildesheim aus dem Jahr 1730 liefert die Erklärung: „Die Pfarre ist an Einkünfften sehr schlecht, dahero sie öffters mit Wendhausen combiniret worden.“18

Kanzelaltar, um 1961

Kanzelaltar, um 1961

In den folgenden Jahrzehnten waren die Verhältnisse anscheinend besser: 1731 ließ die Gemeinde das Kirchenschiff erneuern, schaffte 1739 einen Kanzelaltar an, ließ einige Jahre später die Kirchendecke ausmalen und errichtete in der zweiten Hälfte des 18. Jh. ein neues Pfarrhaus und eine neue Pfarrscheune. Mitte des 19. Jh. verkleinerte sich die Gemeinde, als 1851 insgesamt elf Familien nach Amerika auswanderten.19 Nach einigen Vakanzjahren Ende des 19. Jh. blieb die Heersumer Pfarrstelle nach 1935 wiederum unbesetzt. Nach der Visitation 1948 resümierte der LSup.: „Heersum ist steiniger Boden. Das kirchliche Leben ist weithin erstarrt.“20 Mit Eva Schewenz, „Berufsarbeiterin für Frauenarbeit im Sprengel Hildesheim“21, hatte der Wiederaufbau des Gemeindelebens 1946 begonnen. Sie hielt Konfirmandenunterricht und Kindergottesdienst, war für die Seelsorge im Dorf zuständing und feierte zweimal im Monat den Gottesdienst. Schewenz leitete zudem das 1951 eröffnete Sprengelheim, eine kirchliche Tagungsstätte in der ehemaligen Pfarrscheune Heersums (später um Teile des Pfarrhauses erweitert). Formal oblag die Vakanzvertretung dem Pfarrer aus dem benachbarten Holle, der einmal im Monat für einen Gottesdienst nach Heersum kam und auch den Vorsitz im Kirchenvorstand hatte. Der Visitationsbericht von 1954 attestiert noch eine „starke Opposition gegen die gegenwärtige Versorgung des Pfarramtes“, die besonders von „innerlich kirchenfremden Menschen“ käme; der LSup zeigte sich allerdings bereits sehr erfreut über den hohen Anteil junger Gottesdienstbesucher („Aber Jugend!“).22 Im Jahr 1956 legte die Autodidaktin Schewenz eine theologische Prüfung ab und war seitdem als Pfarrvikarin tätig; wenige Monate vor ihrer Pensionierung 1964 wurde sie auch Pastorin.23 Bereits bei der Visitation 1960 stellte der Sup. fest: „das Fragen nach einem Pastor“ sei „sehr stark zur Ruhe gekommen“.24 Für Trauungen und Abendmahl war weiterhin der Pfarrer aus Holle zuständig. Nach ihrer Pensionierung versah Pn. Schewenz die Heersumer Pfarrstelle vertretungsweise weiter.
Von 1950 bis 1968 unterhielt die Kirchengemeinde auch eine Gemeindeschwesternstation. Seit 1969 versorgte der Pfarrer aus Grasdorf (Holle) die Gemeinde mit, die vom Landeskirchenamt zum 1. Januar 1973 geplante Vereinigung der Gemeinden Grasdorf (Holle) und Heersum kam jedoch nicht zustande. Stattdessen sind beide seit dem 1. Januar 1975 pfarramtlich verbunden, Sitz des Pfarramts wurde Grasdorf.25 Zum 1. Oktober 1999 wuchs der Pfarrverbund und die Gemeinden Hackenstedt-Sottrum, Holle und Sillium kamen hinzu.26 Zum 1. Januar 2004 gründeten die verbundenen Kirchengemeinden den „Ev.-luth. Gemeindeverband Holle“ mit Sitz in Grasdorf.27 Sie vereinbarten damit eine enge inhaltliche, personelle und finanzielle Zusammenarbeit, um ihre gemeindlichen Aufgaben dauerhaft erfüllen zu können. Im Gemeindeverband bestehen zwei Pfarrstellen, eine dritte ist dauervakant.
Gleichzeitig schloss Ende 2003 das Sprengelheim in Heersum, da im ehemaligen Michaeliskloster in Hildesheim ein neues Tagungshaus eingerichtet worden war. 2004 bezog eine Wohngruppe der St. Ansgar Kinder- und Jugendhilfe der Caritas das ehemalige Sprengelheim.

Umfang

Das Dorf Heersum mit den ehemaligen Vorwerken Astenbeck und Ernst.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Holle der Diözese Hildesheim. – Um 1544 Insp. Bockenem. 1570 zur neuen Insp. Baddeckenstedt. Seit etwa 1650 Insp. der Ämter Wohldenberg und Bilderlahe (ohne festen Superintendentursitz).28 1807 Insp. Bockenem, Sitz der Suptur bis 1817 in Nette, dann Sehlde. 1834 zur neuen Insp. (1924: KK) Sehlde; mit Aufhebung des KK Sehlde am 1. April 1943 in den KK Bockenem eingegliedert.29 Zum 1. April 1976 fusionierte dieser mit KK Hoheneggelsen, zum 1. Januar 1978 umbenannt in KK BockenemHoheneggelsen.30 1. Januar 2005 KK Hildesheimer Land.31 Seit 1. Januar 2011 KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Alfeld.32

Patronat

Zunächst vermutlich die Grafen von Wohldenberg,33 seit dem 13. Jh. das Kloster Derneburg(1542: „ist Derneborgisch lehn“34 bis zu seiner Aufhebung (1803). Dann der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau

Schlichte Saalkirche mit dreiseitigem Chorschluss, erbaut 1731 (Bauinschrift). Verputztes Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, große rundbogige Fenster, südliche Tür mit Dreiecksgiebel und ovalem Fenster darüber, sowie mit Inschrift „Haec aedes sacra in domini honorem et ecclesiae emolumentum extructa est temp. past. Georgis Hermanni Feuerbaum anno MDCCXXXI“ (Dies heilige Haus ist zur Ehre Gottes und zum Nutzen der Kirche gebaut zur Zeit des Pastors Georg Hermann Feuerbaum im Jahr 1731). Im Innern flache Bretterdecke mit Voute (Deckenausmalung Mitte 18. Jh.: Himmel mit Sonne, Mond und Sternen, mittig thronender Gottvater umgeben von lobpreisenden Engeln), L-förmige Empore an West- und Nordwand. 1853 Decke übertüncht, Totenkronen entfernt, 1947 renoviert, 1962 Deckengemälde restauriert.35

Turm

Westturm aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, erbaut um 1350. Rundbogige, flachbogige und rechteckige Schallöffnungen. Verschieferter Turmhelm mit rechteckigem Ansatz und hoher, achteckig ausgezogener Spitze, Auslegestuhl für Uhrschlagglocke nach Süden, Gaube nach Osten. Gewölbte Turmhalle mit rundbogigem Durchgang zum Kirchenschiff. Turmhelm 1594 erneuert. 1594 erstmals Turmuhr erwähnt, 1701 neue Uhr, 1838 instandgesetzt, 1871 neue Turmuhr (F. A. Beyes, Hildesheim).36 1883 neues Turmdach (Wetterfahne mit Jahreszahl 1883), 1991/92 Reparatur Turmdach, neue Turmbekrönung (Kugel, Kreuz, Wetterhahn).

Kanzelaltar, 1998

Heersum, Kirche, 1998

Ausstattung

Kanzelaltar (1739, Werkstatt Johann Heinrich Fahrenholz, Bockenem), reich geschmückte Rückwand, Kanzel ruht auf Engelskopf und wird flankiert von zwei gedrehten Säulen sowie von zwei geschnitzten Figuren (Moses und Johannes der Täufer), im gesprengten Giebel Christus mit Siegesfahne, seitlich des Altars zwei Durchgänge sowie zwei Kreuze (mit Schlange bzw. mit Christus), Inschrift an Kanzelkorb: „LASS REIN WIE IETZT LAS VNZERTRENT HERR BEI VNS WORT VND SACRAMENT“, die hervorgehobenen Buchstaben ergeben, als römische Ziffern gelesen und addiert, die Jahreszahl 1739. 1962 restauriert, Altarschranken entfernt.37 1997/98 restauriert. – Taufengel (1721, wahrscheinlich Ernst Dietrich Bartels, Hildesheim), bemaltes Holz, Taufschale und Flügel fehlen, gestiftet von H. Engelken und I. M. Welgen, 1997 restauriert.38 – Kronleuchter (1700, Messing). – Sonnenuhr außen neben der südlichen Eingangstür. – Grabstein von Ilsabey Gebhardi († 1708), Ehefrau des P. Johannes Limberti (amt. 1692-1718).

Kirche, Blick zur Orgel (Orgel ohne seitliches Schleierwerk)

Kirche, Blick zur Orgel

Orgel

Orgel vor 1800 vorhanden (Hersteller unbekannt), Gehäuse und Pfeifenmaterial bei Neubau 1860 durch Heinrich Schaper (Hildesheim) wiederverwendet, 14 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. Prospektpfeifen im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, 1922 ersetzt. 1973 renoviert von Schmidt & Thiemann (Hannover). 1979 Abbau und Neubau durch Schmidt & Thiemann (Hannover), Gehäuse wiederverwendet.39

Geläut

Zwei LG, I: fisʼ, Inschrift: „Petronilla vocor sonitu quoq[ue] suscito pigros Heinricus de borch me fecit Anno d[omi]ni M CCCCC xxi“, Ich heiße Petronilla. Durch meinen Klang wecke ich auch die Trägen. Heinrich de Borch hat mich gemacht im Jahr des Herrn 1521 (Bronze, Gj. 1521, Heinricus de Borch)40; II: aʼ, Inschrift u. a.: „Lobet ihn mit hellen Cymbeln, Lobet ihn mit wohlklingenden Cymbeln“ und „Omnia fiant in honorem Dei“, Alles geschehe zur Ehre Gottes, Bild: Kruzifix (Bronze, Gj. 1701, Christoph Becker, Hildesheim).41 Eine SG, hʼʼ (Eisen).42 – Früherer Bestand: Das Verzeichnis „Was von Anno [15]42 biß wider Anno 47 von Sachsen und Hessen an Klocken ist genohmen worden“ nennt eine Glocke aus Heersum.43

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1776, zweigeschossiger Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach, Anbauten 1953/59, Teil des Sprengelheims, bis 2003). – Sprengelheim (Bj. um 1750, ehemalige Pfarrscheune, bis 2003). – Küsterhaus (Bj. 1878).

Friedhof

Ursprünglich rund um die Kirche. Nördlich der Kirche neuer kirchlicher Friedhof, FKap (Bj. 1962, finanziert von politischer Gemeinde).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 5008-5010 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 807 (Spec. Landeskons); A 6 Nr. 3441-3448 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 990-994 (Visitationen); B 18 Nr. 37 (Orgelsachverständiger); D 44 (EphA Bockenem); S 11a Nr. 7120 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 249, Nr. 30; Blume, Beiträge, S. 117-118; Meyer, Pastoren I, S. 477-478; Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 74-75.
B: Heersum. 970 Jahre. 1022-1992. Die Geschichte einer Ortschaft und ihrer Einwohner. Festschrift zum 970 jährigen Jubiläum der ersten Nennung des Dorfes Heersum in einer Urkunde der Michaeliskirche zu Hildesheim, hrsg. vom Ortsrat Heersum, Harsum 1992; Fritz Garbe: Die Burg des Herrn Christus in Heersum. Aus der Geschichte des Kirchengemeinde und des Sprengelheims, Hildesheim [1962/64]

GND

7612950-0, Evangelisch-Lutherische Sankt-Urbani-Kirchengemeinde Heersum.


Fußnoten

  1. LkAH, B 2 G 1/Grasdorf Bd. I, Bl. 72: 1651 Einnahme aus dem „Urbani-bleeck“ als Hinweis auf mögliches Patrozinium, Glockenname Petronilla von 1521 vielleicht Hinweis auf ein anderes.
  2. UB HS Hildesheim I, Nr. 67 und 69.
  3. UB HS Hildesheim I, Nr. 660; ebd., II, Nr. 570.
  4. Blume, Beiträge, S. 117; Heersum, S. 23 ff.
  5. Petke, Grafen von Wöltingerode-Wohldenberg, S. 468 ff.
  6. Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 74.
  7. UB HS Hildesheim III, Nr. 979a.
  8. UB HS Hildesheim VI, Nr. 680.
  9. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 4 und 22 ff.; Butt, Herrschaft, S. 42 ff.
  10. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 192.
  11. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 381 ff.
  12. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 5 und 83 ff.
  13. Spanuth, Quellen, S. 283.
  14. Nachrichtungs-Buch von allen Pfarren im Fürstenthumb Braunschweig, S. 24.
  15. Garbe, S. 21 f.
  16. Garbe, S. 52 ff.
  17. Meyer, Pastoren I, S. 478 und ebd. II, S. 488; Garbe, S. 40 ff.
  18. Evangelischer Kirchenstaat, S. 96.
  19. Garbe, S. 94.
  20. LkAH, L 5h, unverz., Heersum, Visitation 1948.
  21. LkAH, L 5h, unverz., Heersum, Visitation 1948.
  22. Alle Zitate: LkAH, L 5h, unverz., Heersum, Visitation 1954.
  23. LkAH, B 7 Nr. 3901; Heersum, S. 33.
  24. LkAH, L 5h, unverz., Heersum, Visitation 1960.
  25. KABl. 1975, S. 4.
  26. KABl. 1999, S. 216.
  27. KABl. 2004, S. 153 ff.
  28. Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 123.
  29. KABl. 1943, S. 23.
  30. KABl. 1977, S. 36 und 145.
  31. KABl. 2005, S. 5 ff.
  32. KABl. 2011, S. 70 ff.
  33. Garbe, S. 11.
  34. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 192.
  35. Garbe, S. 85 ff.
  36. Garbe, S. 28, 30 und 85.
  37. Meyer-Roscher, Kanzelaltäre, S. 34 f., Garbe, S. 86 f.
  38. Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 249, Nr. 30.
  39. Pape, Schaper S. 119 ff.
  40. Drömann, Glocken Lkr. Hildesheim, S. 56 ff.; DI 88, Landkreis Hildesheim, Nr. 110 (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016k0011000.
  41. Garbe, S. 28 ff.
  42. LkAH, L 5h, unverz., Grasdorf, Visitation 1984.
  43. Zit. in Heersum, S. 83.