Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze | Patrozinium: Thomas | KO: Calenberger KO von 1569

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Orts- und Kirchengeschichte

Die erste sichere Erwähnung des Dorfes Wendhausen findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1206, in der Bf. Hartbert von Hildesheim eine Güterübertragung in Winethusen bestätigt.1 Bei älteren Quellenbelegen kann nicht immer klar entschieden werden, welches Wendhausen gemeint ist.2 Seit dem späten 12. Jh. waren Höfe und Land zum größten Teil im Besitz der Hzg. von Braunschweig-Lüneburg. Im Jahr 1268 übertrug Hzg. Johann I. seine Besitzungen in Wendhausen dem Zisterzienserkloster Marienrode, das sich zum größten Landbesitzer entwickelte und einen Klosterhof (Grangie) anlegte.3 Aus dem Jahr 1314 ist eine Urkunde überliefert, die u. a. einen fratre Conrado rectori curie in wenthusen bezeugt.4 Später wurde der größte Teil klösterlichen Ländereien wieder an Bauern vergeben, den kleineren Teil hatte Bf. Bertold 1481 der Familie von Saldern zum Erbmannlehen gegeben.5 Das Dorf bestand nun aus vier Ackerhöfen und neun Kleinstellen.6 Zum Salderschen Lehen gehörte eine kleine Niederungsburg mit Wohnturm, Wassergraben und Zugbrücke.7 Sie mag aus dem alten Klosterhof hervorgegangen sein und war 1562 Teil des Sattelhofs „Saukopfsweide“, einem dienst- und abgabenfreien Besitz der Hildesheimer Familie Sprenger.8 Als im Laufe des 16. Jh. sowohl das Kloster Marienrode als auch der ehemalige Hildesheimer Bürgermeister Harmen Sprenger in finanzielle Not gerieten, fand sich 1559 als Pfandkäufer für Wendhausen der Hildesheimer Philipp von Bortfeld.9 Innerhalb von nur sechs Jahren ließ er unter Einbeziehung des alten Sattelhofs die Gutsanlage errichten, die in ihren Fundamenten bis heute besteht.10 Zur Beschaffung der notwendigen Ackerflächen wurden alle großen Bauernhöfe eingezogen, so dass letztlich für die nächsten 350 Jahre nur noch Kleinstellen übrig blieben.11 Das Gut wechselte in der Folgezeit häufig den Besitzer und gehört seit 1884 den Nachkommen der Familie Vibrans.12 Wendhausen war seit dem 14. Jh. Teil des Amtes Steuerwald im Hochstift Hildesheim (1523: Kleines Stift). Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 fiel das Hildesheimer Gebiet an Preußen. In der Zeit des französischen Satellitenkgr. Westphalen (1807-1813) zählte Wendhausen zum Kanton Ottbergen im Distrikt Hildesheim des Departements Oker. Ab 1815 gehörte das Dorf, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Steuerwald (1823 Amt Steuerwald-Marienburg, 1844 aufgegangen in Amt Hildesheim, 1852 geteilt und wieder Amt Marienburg). Nach der Annexion von 1866 wieder preußisch kam Wendhausen 1885 zum neuen Lkr. Marienburg (1946 Lkr. Hildesheim-Marienburg, 1977 Lkr. Hildesheim). 1974 wurde der Ort nach Schellerten eingemeindet. Wendhausen liegt an der alten Herr- und Handelsstraße von Hildesheim nach Goslar (heute B6), der Siedlungsbau seit den 1950er Jahren leitete die Entwicklung vom ländlichen Gutsdorf hin zur Pendlersiedlung ein.13 Das Dorf hatte um 1810 gut 320 Einwohner und 1939 knapp 280. Die Bevölkerungszahl stieg nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf fast 600 im Jahr 1950, sank bis 1961 auf gut 470 ab und lag 2009 bei knapp 550. Zum Kirchspiel zählen auch die kath. geprägten Dörfer Ottbergen, Achtum und Uppen.

Kirche, Ansicht von Nordwesten, vor 1957

Kirche, Ansicht von Nordwesten, vor 1957

Kirchlich gehörte Wendhausen ursprünglich zum benachbarten Dinklar. 1297 bestätigte Bf. Siegfried von Hildesheim, dass die Zisterzienser des Klosters Marienrode in Wenthusen ein Kapelle errichtet hätten (Capellam fundassent) und dass der Pfarrer von Dinklar eine Entschädigung erhalten habe.14 Auch das Recht der Seelsorge ging 1310 auf das Kloster über, die Verwaltung der Sakramente oblag weiterhin dem Dinklarer Pfarrer.15 Im Jahr 1308 ist mit dem Notar Johannes, plebanus in Wenthusen möglicherweise erstmals ein Geistlicher des Dorfes nachweisbar.16 Zehn Jahre später gewährte der Hildesheimer Bf. all jenen einen Ablass, die die capellam wenthusen u. a. an Weihnachten, Ostern Himmelfahrt, Pfingsten oder Allerheiligen besuchten.17
Die Reformation hielt in Wendhausen vermutlich in den 1550er Jahren Einzug: das Amt Steuerwald war seit 1556 an den prot. Hzg. Adolf von Schleswig-Holstein verpfändet und Wendhausen selbst war im Besitz der bereits luth. Familie von Bortfeld. Im Jahr 1561 erließ Hzg. Adolf eine Kirchenordnunge in baiden gerichten, Steurwoldt und Peine.18 Wendhausen hatte 1572 noch einen eigenen Pastor,19 später war das Dorf pfarramtlich mit Dinklar verbunden.20 1564 hatte der Hildesheimer Bf. Burchard von Oberg das Amt Steuerwald wieder eingelöst, und seine Rekatholisierungsversuche blieben nicht folgenlos: Die Mutter Heinrich von Bortfelds schrieb 1597 an die Hildesheimer Räte: „Mein Sohnn undt ich auch nuhnmehr, weil ihr die Religion zue Dinckler, dahin wir mitt alle unseren Gesinde den Kirchgangk gehabt vorendert, (…) uff Wendthausen lenger zu pleiben keine große Lust haben“.21 Denn der luth. Prediger Hans Felli (amt. 1587-1596) hatte sein Amt in Dinklar aufgegeben müssen, und an seine Stelle war der kath. Priester Johann Röver getreten. Die Familie von Bortfeld setzte durch, dass Wendhausen trotz kath. Landesherrschaft wieder einen ev. Pastor erhielt. Sie versuchte zudem, die Pfarrangehörigen von Dinklar und Ottbergen „der katholischen Religion abspenstig zu machen und zum luth. Prediger in Wendhausen herüberzuziehen.“22 Andererseits kam P. Röver vor dem Dreißigjährigen Krieg regelmäßig nach Wendhausen, um dort die kath. Messe zu lesen.23 Um den ev. Glauben in Wendhausen zu sichern, übertrug der Bortfeldsche Schwiegersohn Arnd von Wobersnow 1620 dem Dorfprediger die Zinsen eines Kredits an die Stadt Goslar, knüpfte dies aber an die Bedingung, dass „er daselbst lutterisch pleiben“ muss.24 Seit 1643 führte der Pfarrer in Dinklar ein Kirchenbuch für die kath. Einwohner Wendhausens und im Jahr 1658 war die Hälfte der Hausbesitzer in Wendhausen noch kath.25 Dies änderte sich erst nachhaltig in der zweiten Hälfte des 17. Jh. unter der Ägide der Witwe Wiesenhaver und ihrer Erben.26 Einen eigenen Pastor hatte die Gemeinde seinerzeit nicht, bis ins 18. Jh. waren nun die Pfarrer aus Lechstedt oder Heersum für Wendhausen zuständig.27
Mit P. Ludolf Elias Doerrien (amt. 1723-1752) bekam Wendhausen schließlich wieder einen eigenen Dorfgeistlichen.28 In einer Beschreibung der ev. Dörfer des Hochstifts Hildesheim heißt es 1730 über Wendhausen: „Die revenuen sind zwar specifice nicht bekand, doch ist die Pfarre noch so dotiret, daß endlich ein Pastor davon leben kann.“29 Bereits Ende des 17. Jh. hatte die Gemeinde die alte Dorfkirche um den östlichen Teil erweitert und die Patronin Ilse Leve Buller und ihr Bruder Johann Justus Oppermann30 schenkten der Kirche den Kanzelaltar und vermutlich auch den Taufengel. Als weitere Patronatsstiftungen kamen 1726 eine Glocke und 1744 die Orgel hinzu.31 In der zweiten Hälfte des 18. Jh. wollte der Patron Christian Strube auf die Wiederbesetzung der Pfarrstelle verzichten und die Gemeinde vom Pfarramt Heinde aus versorgen lassen. In den folgenden juristischen Auseinandersetzungen mit dem Patron konnte sich die Gemeinde jedoch durchsetzen und erhielt nach fünfjähriger Vakanz mit P. Johannes Konrad Sievers (amt. 1778-1832) wieder einen eigenen Geistlichen.32 Im Jahr 1786 heirateten Philippine von Willich und der spätere Agrarreformer und -wissenschaftler Albrecht Daniel Thaer in der Wendhäuser Kirche (Gedenktafel an der nördlichen Außenwand).

Kanzelaltar, vor 1957

Kanzelaltar, vor 1957

Auf die lange Amtszeit von P. Gerhard Neumann (amt. 1888-1934) folgte zunächst eine Vakanz, bis der Ostpastor Herbert Monden (amt. 1946-1977) die Gemeinde übernahm. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wuchs die ev. Bevölkerung in den bislang überwiegend kath. Dörfern Achtum, Uppen und Ottbergen. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Katholiken im luth. geprägten Wendhausen, so dass es sich Ende der 1960er Jahre nicht mehr als „lutherischer Vorposten im katholischen Gebiet“, sondern als gemischt konfessionelle Ortschaft beschreiben ließ.33 In Wendhausen feierte die kath. Gemeinde regelmäßig Gottesdienste in der ev. Kirche und umgekehrt nutzte die ev. Gemeinde seit den 1950er Jahren auch die kath. Kirche in Achtum und die Klosterkirche in Ottbergen.34 Bereits 1969 hatte der Kirchenkreis in Achtum ein Grundstück erworben, um ein Gemeindezentrum zu errichten, die Pläne wurden jedoch nicht verwirklicht. Nach 1977 blieb die Pfarrstelle Wendhausen zunächst vakant, dann übernahm 1980 ein Ruhestandspfarrer aus der DDR das Amt und 1986, nach einer erneuten Vakanz, ein Diakon. Einsparungen führten 1996 zu einer Reduzierung der Pfarrstelle auf drei Viertel und 1999 auf die Hälfte des vollen Dienstumfangs. Seit September 1999 waren zudem die Gemeinden Wendhausen und Rautenberg pfarramtlich verbunden.35 Eine weitere Umstrukturierung erfuhr das Gebiet zum 1. Januar 2004, als sich die Gemeinden Garmissen, Kemme, Oedelum, Rautenberg, Schellerten und Wendhausen zum Gemeindeverband Region Schellerten) zusammen schlossen. Die Verbandsgemeinden wollen ihre gemeindlichen Aufgaben in enger inhaltlicher, personeller und finanzieller Zusammenarbeit erfüllen, bleiben darüber hinaus jedoch eigenständige Kirchengemeinden. Wendhausen bildete zunächst zusammen mit Rautenberg einen von drei Pfarrbezirken der Region Schellerten).36 Seit 2011 hat der Gemeindeverband noch zwei Pfarrbezirke: zum einen Wendhausen, Kemme und Schellerten sowie zum anderen Garmissen, Oedelum und Rautenberg.37

Umfang

Wendhausen, Ottbergen, Achtum und Uppen.

Aufsichtsbezirk

Als ehemalige Filialgemeinde von Dinklar vermutlich Archidiakonat Hildesheim der Diözese Hildesheim. – Seit 1651 Insp. der Ämter Ruthe, Steinbrück und Steuerwald (ohne festen Sitz des Sup.).38 1812 zur neu begründeten Insp. Nettlingen, Sitz der Suptur. 1924 nach Schellerten verlegt, dementsprechend KK Schellerten. 1950/52 Verlegung der Suptur nach Hoheneggelsen und Umbenennung in KK Hoheneggelsen.39 Dieser zum 1. April 1976 in den KK Bockenem eingegliedert, zum 1. Januar 1978 umbenannt in KK Bockenem–Hoheneggelsen.40 Zum 1. Januar 2005 mit dem KK Elze-Coppenbrügge zum KK Hildesheimer Land vereinigt.41 Nach Fusion mit KK Alfeld seit 1. Januar 2011 KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze.42

Patronat

Seit 1297 das Kloster Marienrode. Seit 1559 die Besitzer des adligen Hofes, später als adliges Haus und seit dem 19. Jh. als Rittergut bezeichnet (dingliches Patronat):43 Zunächst vermutlich die Familie von Bortfeld, seit dem 17. Jh. häufige Besitzwechsel, u. a. 1612 Arend von Wobersnow (im Kaufbrief erstmals das jure patronatum explizit erwähnt)44, 1665 Ilse Storre, Witwe des Hildesheimer Bgm. Joachim Wiesenhaver, 1679-1787 Erbengemeinschaft aus Kindern und Enkeln und deren Nachkommen (u. a. Familie Oppermann, Familie von der Weye, ab 1746 Wilhelm Adolph von Stopler, 1750-1762 Johann Friedrich Hoffmeister45, 1768-1787 Familie Strube). 1787-1793 Johann Heinrich Brauns.46 Seit 1793 Heinrich Möllhof (kath.), 1809 erbte seine Haushälterin Christina Eckart (kath., geb. Westermann, verh. Schambach) das Gut.47 Seit 1824 Hans Hilmar von dem Bussche, 1842 Familie Dangers, 1884 Gustav Vibrans. Von 194748 bis 1982 Konpatronat der Familien (Hupe-)Vibrans und Trenckmann, dann Hupe-Vibrans allein (Patronat ruht).49

Kirchenbau

Zweiteiliger, verputzter Bruchsteinbau mit dreiseitigem Chorschluss. Der schmalere, niedrigere Westteil gotisch, der breitere, höhere Ostteil Ende 17. Jh. erbaut. Satteldach (Holz des westlichen Dachstuhls 1419/20 geschlagen)50, über dem Chor abgewalmt, rundbogige Fenster, zwei flachbogige Türen nach Norden, darüber Rundfenster. Im Innern flache Decke mit Stuckverzierung, u-förmige Empore. Außeninstandsetzung 1959, 1965 renoviert. Sanierung 2005.

Turm

Verschieferter, viereckiger Dachreiter im Westen, erbaut 1840. Viereckige Schallfenster, Helm mit rechteckigem Ansatz und achteckig ausgezogener Spitze, Auslegestuhl für Uhrschlagglocke nach Osten, Kugel und Wetterhahn als Bekrönung

Ausstattung

Gotische Sandsteinmensa. – Kanzelaltar (1697, vermutlich Andreas Bartels, Hildesheim), Kanzel zwischen zwei gedrehten Säulen, seitliches Schnitzwerk, dreiseitiger Kanzelkorb mit Säulchen, daneben zwei Figuren (Ruth, die Ährenleserin und Maria mit Kind), Taube an Unterseite des Schalldeckels, Kreissegmentgiebel bekrönt mit Kruzifix. –Hölzerner Taufengel (um 1700, vermutlich Andreas Bartels, Hildesheim) mit Taufschale in ausgestreckten Armen, 1896 nicht mehr in Gebrauch.51 – Taufstein aus alten Grabsteinen (1951 geweiht).52 – Patronatsgestühl an Nordseite des Chorraums. – Kapitell einer Säule mit Blattverzierungen (wohl 13. Jh.), bei Renovierungsarbeiten in der Kirche gefunden und in einer Nische der Südwand aufgestellt. – Viertelstundenkanzeluhr (1786), mittlerweile im Heimatmuseum Wendhausen.

Orgel

Orgel

Orgel

Kirche erhielt 1744 eine Orgel. 1931 Neubau von Lothar Wetzel (Hannover), 8 II/P (davon eine Transmission), pneumatische Traktur, Taschenladen; barocker Prospekt erhalten.53 1981 empfahl Orgelrevisor Neubau.54 Instrument 1993 restauriert.

Geläut

Zwei LG, I: h’; II: d’’ (beide Bronze, Gj. 1962, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg). Eine SG e’’’, Inschrift u. a.: „Gelobet sei der Godt Israhel von nvn an bis in Ewickeit“ und „Diderich Mente me fecit 1633“ (Bronze, Gj. 1633, Dietrich Mente, Hildesheim), letzte bekannte Glocke Mentes.55 – Früherer Bestand: Möglicherweise eine LG (Bronze, Gj. 1621, Dietrich Mente, Hildesheim), die sich seit 1809 in Haimar befindet. Eine große LG (Bronze, Gj. 1726), 1861 umgegossen, vermutlich im Ersten Weltkrieg zu Kriegszwecken abgegeben. Eine große LG (Bronze, Gj. 1923, Firma Radler, Hildesheim), nach Urteil des Glockenrevisors gehörte sie „nicht zu den Meisterglocken der Glockengiesserkunst“, Material wohl 1962 bei Neuguss verwendet.56 Eine kleine LG (Klanggussglocke, Eisen, Gj. 1947, J. F. Weule, Bockenem), 1962 abgenommen und vor der Westseite der Kirche aufgestellt.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. um 173057, mehrfach umgebaut und erweitert, Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel), vor 2012 verkauft. – Gemeindehaus (Bj. 2012, Vorgängerbau um 1900 errichtet, 2011 abgerissen).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof am Nordwestrand des historischen Ortskerns. FKap. (Bj. 1965).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 11466-11475 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 8494-8500A 9 Nr. 2398-2402 (Visitationen); D 28 (EphA Hoheneggelsen); S 11a Nr. 7298 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 278, Nr. 91; Blume, Beiträge, S. 49-53; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1341; Dylong, Chronik Schellerten, bes. S. 207-209; Klapprott u. a., Unbekanntes entdecken, bes. S. 48-49; Meyer, Pastoren II, S. 488; Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 146-148; Siebern/Kayser, KD Kr. Marienburg, S. 191-192.

Vielen Dank an Ortsheimatpfleger Thomas Trenckmann, der wesentlich zu diesem Artikel beigetragen hat.


Fußnoten

  1. UB HS Hildesheim I, Nr. 615.
  2. Blume, Beiträge, S. 50.
  3. Cal. UB IV, Marienrode, Nr. 41, 42, 45, 52-54, 65; Blume, Beiträge, S. 50; Dolle, Klosterbuch II, S. 1010. Über den Umfang des Hofes finden sich keine Angaben, für eine Auflösung des Dorfes gibt es keinen Beleg.
  4. Cal. UB IV, Marienrode, Nr. 193.
  5. NLA HA, Hild. Br. 5, Nr. 42; Grotefend, Saldern II, Nr. 1764.
  6. NLA HA, Hann. 77b Nr. 3064.
  7. NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 7108 (Copialbuch, Bl. 214 f.).
  8. Archiv Alme, Urk. 14 (Regest).
  9. NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 7108 (Copialbuch, Bl. 196 ff.).
  10. NLA HA, Hild. Br., Nr. 1, Nr. 7108 (Copialbuch, Bl. 214 f.).
  11. NLA HA, Cal. Br. 7, Nr. 1124 (Bl. 149); NLA HA, Hann. 77 b, Nr. 4070-4072. Vgl. auch Thomas Trenckmann: Geschichte der Bauern in Wendhausen (unveröff. MS, 2018).
  12. Blume, Beiträge, S. 51 f.; Reden-Dohna, Rittersitze, S. 296 ff.
  13. LkAH, L 5h, unverz., Wendhausen, Visitation 1969.
  14. Cal. UB IV, Marienrode, Nr. 104; UB HS Hildesheim III, Nr. 1159.
  15. Cal. UB IV, Marienrode, Nr. 177; Ahlhaus, Patronat, S. 53; Bertram, Bistum Hildesheim I, S. 302 f.
  16. UB HS Hildesheim III, Nr. 1648. Es lässt sich allerdings nicht mit Sicherheit sagen, um welches Wendhausen es sich handelt.
  17. Cal. UB IV, Marienrode, Nr. 219.
  18. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,2,1, S. 769 ff.
  19. NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 7604, Bl. 139. Ein Name ist nicht genannt.
  20. NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 7105, Bl. 117; 118 und 124.
  21. NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 7106, Bl. 125 (Brief der Witwe von Bortfeld an die Hildesheimer Räte).
  22. Bertram, Bistum Hildesheim II S. 419.
  23. NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 11938.
  24. PfA Wendhausen, U.R., Nr. 1. Der Kredit hatte eine Höhe von 2.000 Talern und war mit fünf Prozent verzinst.
  25. Meyer, Pastoren II, S. 488; NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 07118; http://data.matricula-online.eu/de/deutschland/hildesheim/dinklar-st-stephanus/.
  26. PfA Wendhausen, K.B.I., Nr. 1.
  27. NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 7118, Bl. 408; Meyer, Pastoren II, S. 488; Evangelischer Kirchenstaat, S. 136.
  28. Meyer, Pastoren II, S. 488; Siebern/Kayser KD Kr. Marienburg, S. 191.
  29. Evangelischer Kirchenstaat, S. 136.
  30. PfA Wendhausen, K.B.I., Nr. 1, Bl. 2.
  31. Siebern/Kayser KD Kr. Marienburg, S. 191 f.
  32. LkAH, L 5h, unverz., Wendhausen, Visitation 1961 (Die St. Thomaskirche zu Wendhausen).
  33. LkAH, L 5h, unverz., Wendhausen, Visitation 1955 und Visitation 1969.
  34. LkAH, L 5h, unverz., Wendhausen, Visitation 1961 und Visitation 1981.
  35. KABl. 1996, S. 76; KABl. 1999, S. 199.
  36. KABl. 2004, S. 149 ff.
  37. KABl. 2014, S. 23 ff.
  38. Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 123.
  39. Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 124 f.; KABl. 1952, S. 153.
  40. KABl. 1977, S. 36 und 145.
  41. KABl. 2005, S. 5 ff.
  42. KABl. 2011, S. 70 ff.
  43. Zur komplizierten Besitzgeschichte des Gutes vgl. u. a. Reden-Dohna, Rittersitze, S. 295 ff.
  44. NLA HA, Hann. 27 Hildesheim, Nr. 2035, Q 10. Wobersnows Witwe, Lucia von Bortfeld, heiratete nach 1621 Johann Jobst von Quernheim (bei Meyer, Pastoren II, S. 488, unter den Patronatsinhabern genannt).
  45. NLA HA, Hann. 27 Hildesheim, Nr. 2035, Q77.
  46. PfA Wendhausen, K.B.I., Nr. 2, Bl. 114.
  47. Gutsarchiv Trenckmann, MS des 19. Jh.
  48. Gutsarchiv Trenckmann, Erbteilungsvertrag von 1933.
  49. Reden-Dohna, Rittersitze, S. 301.
  50. Klapprott u. a., Unbekanntes entdecken, S. 48.
  51. Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 278, Nr. 91.
  52. Klapprott u. a., Unbekanntes entdecken, S. 49.
  53. LkAH, B 2 G 9 B/Hoheneggelsen Bd. I, Bl. 261.
  54. LkAH, L 5h, unverz., Wendhausen, Visitation 1981.
  55. DI 88, Landkreis Hildesheim, Nr. 374 (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016k0037404.
  56. LkAH, L 5h, unverz., Wendhausen, Visitation 1955.
  57. NLA HA, Hild. Br. 1, Nr. 7105, Bl. 129: 1735 „des H[errn]. Pastors neue Scheuren und Haus“.