Sprengel Hannover, KK Burgdorf | Patrozinium: Ulrich | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Der Ort wird erstmals schriftlich in einer Urkunde erwähnt, die Graf Adelbertus de villa Heymbere1 1117 ausstellte. Die Grafenfamilie, die sich bald von Wernigerode nannte, besaß Land in Haimar und hatte dort möglicherweise auch ihren Stammsitz. Sie starb 1429 in männlicher Linie aus. Haimar gehörte im 13. Jh. zur Großen Grafschaft (später das Große Freie), die als Lehen der Bf. von Hildesheim im Besitz der Grafen von Roden war, welche sie Mitte des 13. Jh. an die Welfen verkauften. In der Folgezeit kam es wiederholt zu Konflikten zwischen den Hildesheimer Bf. und den welfischen Hzg. Letztere erkannten schließlich die bischöfliche Lehnshoheit an, es war ihnen jedoch auch gelungen, ihre eigene Position zu stärken. 1512 fiel das Große Freie an das welfische Teilfsm. Lüneburg. Mit dem Ende der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) schwand der hildesheimische Einfluss völlig und die Welfenhzg. konnten ihre Landesherrschaft über die Dörfer des Großen Freien langfristig festigen. Haimar wuchs in diesen Jahren, da sich die Bewohner des Ortes Gilgen, zu Beginn der Stiftsfehde 1519 zerstört, hier ansiedelten. Seit 1667 wird das Große Freie als Amtsvogtei Ilten des Fsm. Lüneburg bezeichnet.2 Von 1810 bis 1813 war der Ort Teil des Kantons Ilten im Distrikt Hannover des Departements Aller im Kgr. Westphalen. Danach gehörte Haimar wieder zur Amtsvogtei (1852: Amt) Ilten, nun im Kgr. Hannover. 1859 ging das Amt Ilten im Amt Burgdorf auf und mit der Annexion Hannovers 1866 wurde Haimar preußisch. Der Ort kam 1885 zum neuen Lkr. Burgdorf und wurde 1974 in die Gemeinde (1997: Stadt) Sehnde, Lkr. (2001: Region) Hannover eingemeindet. Das Haufendorf Haimar blieb lange agrarisch geprägt, noch 1966 heißt es im Visitationsbericht, die KG setze sich „in der Hauptsache aus Bauern zusammen“, es gebe jedoch auch „eine große Anzahl von sogenannten ‚Pendlern‘, die in der näheren Umgebung und in Hannover arbeiten.“3 Der Ort zählte 1789 gut 400 Einwohner, 1848 gut 480 und 1923 gut 450. Aufgrund der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Bevölkerungszahl 1950 knapp unter 1.0004, 2016 bei 775.

Die Urkunde mit der Ersterwähnung des Dorfes gibt auch Auskunft über die kirchlichen Verhältnisse in der Gegend. Graf Adalbert veranlasste eine Neuordnung: Das Dorf Evern trennte sich von der Mutterkirche in Lühnde und wurde selbständig. Zum neuen Ksp. gehörte neben Dolgen und Gilgen auch Haimar. Der Pfarrsitz wanderte anscheinend bereits im 12. Jh. von Evern nach Haimar. Der erste namentlich bekannte Geistliche erscheint ebenfalls in der Urkunde von 1117: Priester Eberhard in der Kirche zu Evern. Im Jahre 1204 wird Willehelmus presbyter de Heinbere5 genannt, 1256 und 1257 der Priester dominus Hermannus de Heimbere6 und 1325 Conradus plebanus in Heymbere.7 Haimar war schon im Mittelalter eine reiche Pfarrpfründe, die zu den einträglichsten im Großen Freien zählte.8 Die älteste Glocke, die bis 1973 im Turm hing, hat der Hildesheimer Glockengießer Harmen Koster 1508 gegossen. Ernst der Bekenner, seit 1521 Fs. von Lüneburg, betrieb seit 1527 die Einführung der Reformation in seinem Fsm. (Landtag in Scharnebeck). Das in diesem Jahr gedruckte Artikelbuch diente dabei, obwohl die Landstände es abgelehnt hatten, als Leitfaden.9 Die Pfarren des Fsm. ließ Ernst bis 1543 planmäßig visitieren, 1564 erschien die erste KO für das Fsm. Lüneburg.10 Im Großen Freien setzte sich der neue Glaube etwa in den 1530er Jahren durch. Das Lüneburgische Pfründenregister von 1534 vermerkt zu Haimar: Pastor verus Hinricus Eynem Itzunth pravesth tho Derneborch, Capellan Her Johan Kun allene, custos Johannes Szunder, 1 Capelle tho Dolven.11 Während der Propst des Klosters Derneburg also Inhaber der Pfarrstelle war, überließ er den eigentlichen Pfarrdienst vor Ort dem Kaplan Kun. Das Register bezeichnet ihn als „mercenarius et indignus“ – Mietling und unwürdig.12 1543 war P. Hinricus Timmermann in Haimar tätig, auch er als mercenarius.13
P. Konrad Steuerwald (amt. 1630-1679) legte 1668/69 eine Pfarrchronik an. Auch sein gleichnamiger Vater war bereits Pfarrer in Haimar gewesen (amt. 1592-1630) und sein Schwiegersohn P. Johann Zwicker (amt. 1679-1696) folgte ihm nach; letzterer legte zu Beginn seiner Amtszeit die Kirchenbücher an. P. Steuerwald ließ die Kirche, an der schon sein Vater angefangen hatte „zu bauen und zu beßern“14, instand setzen: 1653 bekam sie neue Fenster, 1660 malte Johann Behrens aus Peine den Innenraum neu aus (u. a. eine Darstellung der zwölf Apostel), 1661 fertigte Curd Ossenkopf aus Hildesheim einen neuen Altar an (der alte kam später teilweise in die Kapelle in Evern, teilweise in die Kapelle in Dolgen)15 und im gleichen Jahr erhielt die Kirche einen weißen Außenanstrich. In den Protokollen der Generalvisitation von 1668 ist dementsprechend vermerkt: „Die Kirche ist zimblich renoviret.“16 P. Steuerwald stellte 1668 auch ein Inventar der Kirche auf und führte dort u. a. drei feine, gut klingende Glocken und ein Uhrwerk an. Er notierte zudem, dass die Kirche in vorref. Zeit dem heiligen Ulrich geweiht war (sub Papatu dedicirt in memoriam Sancti Udalrici).17 Bereits 1730 sah die Gemeinde ihre Kirche als zu klein an und setzte sich für einen Neubau ein. Der Abriss begann 1784, auch das Inventar wurde zum Teil entsorgt: vom ehemaligen Altar ist lediglich die Predella mit einer Abendmahlsdarstellung erhalten. Nach langer Bauzeit feierte die Gemeinde 1788 den ersten GD in der neuen Kirche, bereits ein Jahr später war eine Dachreparatur nötig.18 Der schlichte Innenraum der Kirche mit Kanzelaltar, zentralem Lesepult vor dem Altarraum und zentraler Taufe vor dem Altar stellt das Wort und die Gnade Gottes in den Mittelpunkt. Die Pfarrer der Gemeinde vom späten 18. bis zum späten 19. Jh.P. Johann Heinrich Christian Eulhard (amt. 1789-1837) und P. Georg Friedrich Feise (amt. 1838-1880) – standen dem theologischen Rationalismus nahe; P. Georg Gottfried Louis Trumpff (amt. 1889-1930) eher der Erweckungstheologie.19 Das Knien während des Abendmahls schaffte die KG 1885 ab,20 in der zweiten Hälfte der 1860er Jahre hatte sie ein neues Pfarrhaus bauen lassen, entworfen von Konsistorialbaumeister Conrad Wilhelm Hase (1818-1902).
Zu Beginn der NS-Zeit wirkte P. Fritz Garbe (amt. 1931-1935) in Haimar, anfangs ein ausgesprochener Anhänger der DC, wie seine zeitgenössischen Einträge in die Pfarrchronik verdeutlichen: Über einen Vortrag, den er 1934 in der Gemeinde hielt, schrieb er: „An der Entwicklung des kirchlichen Lebens seit 200 Jahren zeigte ich, dass der gegenwärtige, durch die D.C. geschaffene Zustand, die bestmögliche Lösung ist.“ Den KV hatte die KG 1933 „neu gewählt mit Vertretern der NS Partei. Durch die D.C. vollzog sich die Verbindung mit dem Nationalsozialismus.“ Und zum ersten Jahrestag der Machtergreifung notierte P. Garbe: „Unter grosser Beteiligung der Gemeinde wurde am 30. Januar ein Abendgottesdienst aus Dank für die Übernahme der Macht durch den Nationalsozialismus gefeiert.“21 Die Bemühungen um die Eingliederung der Landeskirche Hannovers in die Reichskirche und der Versuch, Bf. August Marahrens abzusetzen, ließen P. Garbe von den DC abrücken.22 Er verließ die KG und in seinem Bescheid zur Visitation 1938 attestierte LSup. Wilfried Wolters einen „ganz deutlich im Gange befindlichen Zerfall des kirchlichen Lebens.“23 Nach Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm ein Ostgeistlicher das Pfarramt in Haimar und er sah einen wichtigen Grund für diesen Niedergang darin, „dass sowohl Pastor Garbe wie Pastor Dr. Kokemüller eine starke Gegenerschaft [sic] in den Gemeinden und insbesondere im Kirchenvorstand fanden, sodass es nicht zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit kommen konnte.“24
Im Jahr 1964 feierte die KG die Eröffnung des neuen Gemeindehauses, „Haus der Begegnung“ genannt, das anstelle der alten Pfarrscheune errichtet worden war, nachdem sich deren Umbau als zu teuer erwiesen hatte. Es erhielt den sicher auch lokalpatriotisch gefärbten Spitznamen Klein-Loccum.25 Seit 1982 hat die KG keinen eigenen P. mehr, sondern ist pfarramtlich mit der KG Rethmar verbunden, Sitz des gemeinsamen Pfarramtes ist in Rethmar.26 Zum 1. Juni 2000 lösten sich die beiden KapG Dolgen und Evern auf und wurden in die KG Haimar eingegliedert.27 Eine weitere Einsparung erfuhren die beiden verbundenen KG 2005 mit der Umwandlung der Pfarrstelle in eine Dreiviertelstelle.28 2007/08 gründete sich daraufhin der Förderverein „Pastor vor Ort e. V.“, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die gemeindliche Arbeit in den beiden KG zu unterstützen und zu sichern. Er übernahm zeitweise das 2005 eingesparte Viertel der Pfarrstelle und finanziert seit 2016 eine Viertelstelle für eine Diakonin. 2011 verkaufte die Gemeinde das „Haus der Begegnung“ und nutzte den Erlös, um Gemeinderäume in der Kirche einzurichten. 2017 beteiligte sich die KG an einem Kunstprojekt des KK Burgdorf zum Reformationsjubiläum und stellte vor der Kirche in Haimar einen der 15 überdimensionalen Luthernägel des Burgdorfer Künstlers Hilko Schomerus auf. Der Nagel trägt die Aufschrift „Ohne Luther gäbe es keine Schlagermusik und keine Weihnachtslieder“.

Umfang

Die Dörfer Dolgen (bis 2000 KapG), Evern (bis 2000 KapG) und Haimar.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Hohenhameln der Diözese Hildesheim.29 – 1543 visitierte Martin Ondermark, GSup. des Fsm. Lüneburg die Gemeinde. 1575 Insp. (1924 KK) Burgdorf.

Patronat

Die Grafen von (Haimar-)Wernigerode, 1429 ausgestorben. Die Grafen von Wernigerode-Stolberg belehnten 1540 die Herren von Rutenberg auf Haus Rethmar, diese starben 1647 in männlicher Linie aus. Es folgten die weiteren Besitzer des Hauses Rethmar: ab 1647 Familie von Eltz, ab 1727 Familie von Hardenberg, ab 1768 die Familie von dem Bussche. Weitere Besitzwechsel folgten: 1850 Familie Ernst, 1873 Familie von Uslar, 1885 Familie von Schulenburg-Wolfsburg, 1907 Familie Sohnemann, 1918 die Brüder Sonnenberg30 und 1938 Familie Voigtländer. Das Patronat wurde 1984 auf Antrag des KV aufgelöst.31

Kirchenbau

Erhöht im Zentrum des Dorfes, spätbarocke Saalkirche mit östlich abgewalmtem Satteldach, erbaut 1785-88; Sandsteinsockel, verputzte Außenwände mit Eckquaderung; an den Langseiten flachbogige Fenster, in der Mitte je eine flachbogige Tür. Im Innern Spiegelgewölbe mit zentraler Rosette; u-förmige Holzempore, Gemeinderäume unter der Orgelempore im Westen. Sanierung 1952; Innenrenovierung 1955; Außensanierung 1971; Innensanierung 1973 (neues Gestühl, nachträglich eingebaute Ostempore im Altarraum abgebaut), Umbau des Innenraums 2012 (Gemeinderäume).

Turm

Westturm über quadratischem Grundriss mit Westportal, flachbogigen Fenstern und Schallöffnungen sowie Kreisfenstern; Pyramidendach mit vier Uhrgauben und Auslegestuhl für Uhrschlagglocke nach Norden; hoch oben an der Nordseite des Turms Relief eines Männerkopfes (angeblich P. Julius Friedrich August Harding, amt. 1784-1788); Turmuhr (1876, Firma Beyes, Hildesheim).

Vorgängerbau

Romanischer Bau, möglicherweise 12. Jh., mit hohem Westturm und langgestrecktem Chor, Vorhallen an den Längsseiten des Schiffes Ende 16. Jh. ergänzt; Chor im Innern gewölbt, Schiff mit flacher Decke und Priechen an West- und Nordseite, insgesamt 400 Sitzplätze; Neugestaltung zweite Hälfte 17. Jh. (u. a. Altar, Ausmalung). 1784 abgebrochen.32

Ausstattung

Kanzelaltar, architektonischer Aufbau mit zwei Säulen und seitlichen Türwangen, im Giebel über dem Schalldeckel aufgeschlagenes Buch (um 1788, vermutlich aus der Werkstatt Heinrich Ochsenkopfs, Hildesheim). – Lesepult zentral vor dem Altar mit seitlichen Schranken. – Zierliche, geschnitzte Rokokotaufe zentral zwischen Lesepult und Altar. – Predella des Altars aus der Vorgängerkirche, geschnitzte Abendmahlsdarstellung (1661, Curd Ochsenkopf, Hildesheim). – Osianderbibel (1652). – Skulptur eines überdimensionalen Nagels mit der Aufschrift „Ohne Luther gäbe es keine Schlagermusik und keine Weihnachtslieder“, aufgestellt vor Kirche, Teil eines Kunstprojektes im KK Burgdorf anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums (Stahl, 2017, Hilko Schomerus, Burgdorf).

Kirche, Blick zur Orgel

Kirche, Blick zur Orgel

Orgel

1722 kleine Orgel, Geschenk von Friedrich Johann Wilhelm Bartels, Organist der Garnisonkirche in Hameln, gebürtig in Dolgen, 8 Reg., Orgelbauer aus Herford.33 Neue Orgel anlässlich des Kirchenneubaus, um 1788.34 1805 Neu- oder Umbau der Orgel durch Orgelbauer Hüsemann (Braunschweig), laut Gutachten Furtwänglers (1886) 17 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen.35 1886 Neubau von P. Furtwängler & Hammer (Hannover) unter Beibehaltung des neuklassizistischen Prospekts und unter Verwendung einiger Pfeifen des alten Instruments, 15 II/P, mechanische Traktur, Kegelladen (Opus 227). Prospektpfeifen 1917 abgegeben, 1925 ersetzt. ‚Klangverbesserung‘ Mitte der 1950er Jahre. 2007 stillgelegt (elektronische Orgel gekauft). Denkmalsorgel.

Geläut

Zwei LG, I: e’, verziert mit Bildnissen des Paulus und der vier Evangelisten (Bronze, Gj. 1621, Dietrich Menten, Hildesheim), etwa 1809 angeschafft, vorher möglicherweise in Wendhausen (Schellerten)36; II: g’ (Bronze, Gj. 1973, Glockengießerei Heidelberg; Geschenk der KG Oesselse). Eine SG fis’’ (Bronze, Gj. vermutlich 1876). – Früherer Bestand: Eine LG f’ (Marienglocke) verziert mit Marienbildnis, einem Bischofsbild und dem Rutenbergschen Wappen, Inschrift: „Anno dm mcccccviii dar bi ghoedt Harmen Kostor my vocor maria“ (Bronze, Gj. 1508, Harmen Koster, Hildesheim), 1973 an KG Oesselse abgegeben, da ihr Klang nicht mit LG I harmonierte, dafür LG II als Geschenk erhalten.37 1598 und 1599 zwei neue Glocken aus zwei älteren gegossen, 1653 Neuguss nötig.38 1734 drei LG vorhanden, 1773 eine LG geborsten, 1789 aus zwei kleinen eine größere gegossen, diese 1809 aus unbekannten Gründen abgenommen und heutige LG II als Ersatz erworben.

Kapellen in Dolgen und Evern.

Weitere kirchliche Gebäude

Ehemaliges Pfarrhaus (Bj. etwa 1866, zweigeschossiger Ziegelbau mit Satteldach und gotisierend verziertem Schaugiebel, Architekt: Conrad Wilhelm Hase; heute Wohnhaus). – Ehemaliges Gemeindehaus (Bj. 1964, zweigeschossiger Bau mit flachem Satteldach und breiter, westlicher Fensterfront im Obergeschoss, 2011 verkauft).

Friedhof

Zwölf historische Grabmale (erste Hälfte 19. Jh.) auf altem Friedhof rund um die Kirche, Pfarrer bis 1762 in Kirche begraben.39 Neuer Friedhof 1859 angelegt, seit 1973 kaum mehr genutzt, zeitweise stillgelegt, seit 2008 wieder Urnenbeisetzungen, parkähnlicher Charakter, FKap (Bj. 1881, abgerissen 1970er). Kommunale Friedhöfe in Dolgen, Evern und Haimar (seit 1973, FKap)40.

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 4168-4195 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 3190-3195 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 885-887 (Visitationen); D 52 (EphA Burgdorf); D 62 (PfA Haimar, 1559-2007); S 6 Nr. 239 (Predigten P. Theodor von Boetticher, 1945); S 11a Nr. 7018 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 124 f., Nr. 131; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 584; Krumm, Denkmaltopographie Region Hannover, S. 426 f.; Meyer, Pastoren I, S. 386 f.; Meyer/Rose, Große Freie; Ohainski/Udolph, Ortsnamen Hannover, S. 180 f.; Pape/Schloetmann, Hammer, S. 98; Werner, Register Amtsvogtei Ilten; Wolff, KD Kr. Burgdorf und Fallingbostel, S. 39-42.
B: Karl Backhaus: Generalkirchenvisitation im Großen Freien Anno 1668, in: Unser Kreis. Heimatblätter für den Kreis Burgdorf 16 (1964), Nr. 19-25 (bes. 22: Heymer); Fritz Garbe: Die Heimatkirche. Aus der Geschichte der Kirchengemeinde Haimar, Burgdorf 1963; Fritz Garbe: Die Marienglocke zu Haimar, in: Unser Kreis. Heimatblätter für den Kreis Burgdorf 7 (1955), Nr. 26; Dieter Rose-Borsum und Günter Winkelmann: Haimar. Aus der Vergangenheit zur Gegenwart. Ein Dorf erzählt, [Hannover 2001?]; Volkmar Ungnad: 850 Jahre Kirchengemeinde Haimar 1117-1967, o. O. 1967; Klaus-R. Rose, Die Kirche als Hüterin von Sitte und Ordnung. Untersucht am Beispiel der Ortschaft Haimar, in: Unser Kreis. Heimatblätter für den Kreis Burgdorf 21 (1969), Nr. 24; Rüdiger von Wackerbarth: Haus Rethmar. Ein Landsitz in Niedersachsen. 1264-2014. Geschichten von einst – Bilder von jetzt, Lehrte 2014.

GND

1031185623, Ev.-Luth. Kirchengemeinde Haimar.


Fußnoten

  1. UB HS Hildesheim I, Nr. 174.
  2. Werner, Register Amtsvogtei Ilten, S. 1.
  3. LkAH, L 5d, unverz., Haimar, Visitation 1966.
  4. Rose-Borsum/Winkelmann, S. 74.
  5. UB HS Hildesheim I, Nr. 591.
  6. UB HS Hildesheim II, Nr. 1006 (1256) und 1032 (1257).
  7. Wolff, KD Kr. Burgdorf und Fallingbostel, S. 39 (ohne Beleg); Rose-Borsum/Winkelmann, S. 66.
  8. Rose-Borsum/Winkelmann, S. 68 ff.
  9. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 484 und 492 ff.
  10. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 533 ff.
  11. Salfeld, Pfründenregister, S. 102.
  12. Zit. bei Garbe, S. 20.
  13. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 485.
  14. Zit. bei Garbe, S. 25.
  15. Garbe, S. 15, 100 und 105.
  16. Zit. bei Backhaus.
  17. Zit. bei Wolff, KD Kr. Burgdorf und Fallingbostel, S. 40.
  18. Garbe, S. 82 ff.
  19. Garbe, S. 87 und 91.
  20. Garbe, S. 88.
  21. Alles zit. in: LkAH, S 1 H III, Nr. 511, Bl. 33.
  22. Garbe, S. 94.
  23. LkAH, L 5d, unverz., Haimar, Visitation 1938.
  24. LkAH, S 1 H III, Nr. 511, Bl. 34.
  25. Ungnad, S. 11; LkAH, L 5d, unverz., Haimar, Visitation 1966.
  26. KABl. 1982, S. 154.
  27. KABl. 2000, S. 112.
  28. KABl. 2006, S. 108.
  29. Boetticher, Ortsverzeichnis Lkr. Peine, S. 124.
  30. Garbe, S. 109.
  31. LkAH, L 5d, unverz., Haimar, Visitation 1985.
  32. Garbe, S. 15 und 25 ff.
  33. Garbe, S. 29 f.
  34. Garbe, S. 85.
  35. LkAH, B 18 Nr. 37.
  36. Garbe, S. 86.
  37. Drömann, Glocken Lkr. Hildesheim, S. 59.
  38. Garbe, S. 25.
  39. Garbe, S. 112.
  40. Rose-Borsum/Winkelmann, S. 139.