Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Peine | Patrozinium: Laurentius | KO: Calenberger KO von 1569

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Orts- und Kirchengeschichte

Hohenhameln wird erstmal schriftlich erwähnt in der Dotationsurkunde Bf. Bernhards von Hildesheim für das Kloster St. Godehard, das er gegründet hatte. In dieser Urkunde von 1146 wird Landbesitz in Sutherem (iuxta Hamele) aufgezählt, also in Soßmar bei Hohenhameln.1 1226 lässt sich Hohenhameln erstmals als Sitz eines Archidiakonats des Bsm. Hildesheim nachweisen, Archidiakon war seinerzeit Magister Johannes.2 Es ist nicht bekannt, wann das Archidiakonat eingerichtet wurde. Unmittelbar nordwestlich entstand neben dem Dorf Hohenhameln vermutlich um 1300 eine zweite Siedlung mit eigener Gerichtsbarkeit und Marktrecht, die sogenannte Bürgerei, die 1356 schriftlich belegt ist.3 Truppen der Stadt Hildesheim zerstörten Kirche und Ort im Jahre 1485, als die Stadt mit Bf. Berthold II. von Hildesheim in Fehde lag. Hohenhameln gehörte zum Amt Peine des Hochstifts Hildesheim (1523 Kleines Stift) und fiel mit den übrigen Gebieten des Fürstbsm. durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803 an Preußen. Von 1807 bis 1813 war Hohenhameln Hauptort des gleichnamigen Kantons im Distrikt Hildesheim des Departements Oker im Kgr. Westphalen, 1815 gehörte es wieder zum Amt Peine, nun im Kgr. Hannover. Seit 1852 war Hohenhameln Sitz eines gleichnamigen Amtes, das bereits 1859 jedoch wieder in das Amt Peine eingegliedert wurde. Nach der Annexion des Kgr. Hannover durch Preußen entstand 1885 der Lkr. Peine. 1965 bildete sich die Samtgemeinde Hohenhameln, 1974 die Großgemeinde Hohenhameln, zu der neben der Mittelpunktgemeinde Hohenhameln die Ortsteile Bierbergen, Bründeln, Clauen, Equord, Mehrum, Ohlum, Rötzum, Soßmar, Stedum und Harber gehören. Hohenhameln zählte im 17. Jh. zu den größten Dörfern im Kleinen Stift.4 Der Ort blieb auch im 19. Jh. hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt, besaß seit etwa 1860 eine Ziegelei und 1873 gründete sich die Aktien Zuckerfabrik Hohenhameln (bis 1963). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Firma Steinbach (Holzgalanteriewaren, bis 2016) größter Arbeitgeber im Ort.

Kirche, Ansicht von Südosten

Kirche, Ansicht von Südosten

Der erste Geistliche in Hohenhameln ist 1226 mit Conradus plebanus de Honhamelen5 nachgewiesen. Da Hohenhameln zu diesem Zeitpunkt bereits Archidiakonatssitz war, besaß der Ort vermutlich schon länger eine Kirche, möglicherweise bereits im 9. Jh.6 Im 14. Jh. war Heinrich, Propst des Klosters Maria-Magdalena in Hildesheim, Pfarrer in Hohenhameln (1339 und 1360 belegt), wo das Kloster auch begütert war.7 Als weitere vorref. Geistliche lassen sich 1386 Diderkes […]perners to Honhamelen8 und 1425 her bertold van dudingen kerkhere to honhamlen9 nachweisen. Die 1485 zerstörte Kirche ist bald wieder aufgebaut worden, aus dieser Zeit stammt vermutlich der charakteristische Doppelturmhelm. Der Unterbau des Turms gehört wohl noch zum Vorgängerbau.
In Folge der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) musste Bf. Johannes IV. das Amt Peine 1526 an die Stadt Hildesheim verpfänden. Als der Schmalkaldische Bund 1542 den braunschweigischen Hzg. Heinrich den Jüngeren verdrängt hatte und der Rat der Stadt Hildesheim unter dem Schutz des Bundes das prot. Bekenntnis annahm, wurde damit auch Hohenhameln luth. P. Anton Held, zuvor Kaplan an St. Andreas in Hildesheim, war 1543 der erster luth. Pfarrer in Hohenhameln. Ihm folgte vermutlich Magister Jakob Rölken (Rölichius, amt. 1566-1597), Sohn des Pfarrers von Münstedt und Schwiegersohn des ersten Peiner Sup. Eilhard Segebode. In seiner Amtszeit wurde 1589 auch die Schule in Hohenhameln eingerichtet.10 Von 1556 bis 1603 war das Amt Peine im Pfandbesitz des Hzg. Adolf von Schleswig, der 1561 eine Kirchenordnunge in baiden gerichten, Steurwoldt und Peine erließ.11 1603 erhielt der Hildesheimer Bf. das Amt zurück und ging dabei auf die Bedingung ein, den Lutheranern ihre freie Religionsausübung zu lassen. Hohenhameln war also ein luth. Dorf unter einem kath. Landesherrn, allerdings beanspruchten die Hzg. von Braunschweig-Wolfenbüttel im 16. und 17. Jh. die Jurisdiktion in geistlichen Angelegenheiten.12 Trotz seiner anderslautenden Zusage, suchte der Hildesheimer Bf. in den 1620er Jahren das Amt Peine zu rekatholisieren, in Hohenhameln bot sich dazu Gelegenheit, nachdem P. Johannes Leger (amt. seit 1597) 1626 der Pest zum Opfer gefallen war. Der Bf. ließ den kath. Geistlichen Laurentius Wartenberger als Pfarrer in Hohenhameln einführen. Er blieb bis etwa 1630 und ihm folgte Paul Wibenig (Sibenius), ebenfalls Katholik.13 Mit P. Heinrich Wolfleben (amt. 1632/33-1641) kam 1632 wieder ein ev. Geistlicher nach Hohenhameln, er wurde jedoch abermals vertrieben und konnte sich erst 1633 etablieren, als Hzg. Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel die Stadt Peine erobern ließ und damit die Gegenreformation im Amt Peine beendete. Kaiserliche Truppen zwangen P. Wolfleben 1641 erneut zur Flucht und er starb im gleichen Jahr in Hildesheim. Im Gegensatz zu den übrigen Dörfern im Amt Peine, war die Gegenreformation in Hohenhameln erfolgreicher und eine kleine kath. Gemeinde konnte sich auch nach 1633 halten. 1650 richtete sie sich eine Kapelle im Vogteihaus ein, 1711 bekam sie einen Kapellenneubau, 1912/13 einen Kirchenneubau.14

Kanzelaltar, 1778

Kanzelaltar, 1778

Hohenhameln war im 18. Jh. neben (Groß-)Solschen die einträglichste ev. Pfarre im Stift Hildesheim.15 Im Herbst 1776 beschloss die Gemeinde sich wegen Baufälligkeit des alten Kirchenschiffs zu einem Neubau. Am 25. Oktober 1777 wurde der Grundstein gelegt, die Bauleitung hatte Johann Michael Oswald, „Chirurgus und Einwohner“16 von Hohenhameln und am 2. Advent 1778 konnte die Gemeinde den ersten GD in der neuen Kirche feiern.17 Über den Bau existiert ein zeitgenössischer Bericht Oswalds, der seinerzeit in die Kugel eines der Turmhelme gelegt worden war. 1889 baute die KG ein neues Küsterhaus mit Schulräumen und stellte einen dritten Lehrer ein. 1939 wurden die ev. und die kath. Schule in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt. Zudem bestand in Hohenhameln seit 1908 eine Privatschule, die P. Friedrich Wilhelm Großmann (amt. 1907-1932) gegründet hatte und die 1933 „auf die Seite des Deutschglaubens hinübergewechselt“18 ist. Der Visitator sah hier 1936 „das grösste Gefahrenmoment für die Gemeinde Hohenhameln“.19 Die Schule musste 1940 wegen Lehrermangel schließen.20 P. Friedrich Hermann Heinrich Schmidt (amt. 1932-1939) gehörte nicht zur BK, zählte aber zur „Bischofsfront“21, hatte also Bf. August Marahrens unterstützt und nicht den 1934 vom Kirchensenat gewählten DC-Gegenbischof Felix Rahn.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte auch Hohenhameln einen starken Zuzug von Flüchtlingen, 1949 waren unter den Volksschulkindern mehr Flüchtlinge als Einheimische.22 Im Januar 1953 war P. Wilhelm Meyer (amt. 1940-1978) Mitgründer des Vereins „Kinder- und Säuglingsheim der Inneren Mission Hohenhameln e. V.“, mit der Umwandlung der Einrichtung änderte der Verein seinen Namen 1987 in „Alten- und Pflegeheim Hohenhameln e. V.“ und 1997 in „Seniorenzentrum Hohenhameln e. V.“ Seit 1971 betreibt die KG den Kindergarten „Klein Lummerland“. 1967, 2005/06 und 2015 waren aufwändige Sanierungen des Kirchenschiffs nötig, 2010-12 des Kirchturms. Zudem erhielt die Kirche 1988 eine neue Orgel und im gleichen Jahr stiftete ein KG-Mitglied eine dritte Glocke, die seit 1991 im Kirchturm hängt. Im Dezember 2010 gründete sich die Ev.-luth. St. Laurentius Stiftung Hohenhameln, deren Ziel es ist, aktives kirchliches Gemeindeleben zu erhalten und zu fördern – unter dem Motto: „Zukunft gestalten …damit die Kirche im Dorf bleibt“. Das Stiftungskapital konnte besonders in den Jahren 2013 bis 2015 vergrößert werden, als die Landeskirche die in diesem Zeitraum gesammelten Spenden um ein Drittel erhöhte.

Umfang

Die Dörfer Beckum, Hohenhameln, Ohlum und Rötzum.

Aufsichtsbezirk

Sitz eines Archidiakonats der Diözese Hildesheim. – 1561 Insp. Peine, zeitweise ohne Sup. 1652 entstand die kurzlebige Suptur. Dungelbeck,23 später unterstand Hohenhameln dem Geistlichen Ministerium des Amtes Peine, dem jeweils ein P. des Bezirks, der Senior, vorstand24, erst nach Aufhebung des Hochstifts Hildesheim (1803) wurde die Insp. Peine wieder eingerichtet. Mit der Teilung der Insp. Peine 1827 zur Insp. (1924: KK) Groß Solschen, 1965 umbenannt in KK Ölsburg.25 Dieser KK ging zum 1. Januar 1999 im KK Peine auf.26

Patronat

Archidiakon von Hohenhameln in Hildesheim, seit 14. Jh. Gemeinde.27 – Gemeinde (bis etwa Anfang 18. Jh.). 1730 Domküster Hildesheim als Archidiakon.28 1821/23 der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, 1938

Kirche, Grundriss, 1938

Verputzter, einschiffiger, barocker Bruchsteinbau mit fünfseitig geschlossenem Chor, Eckquadern aus Sandstein und Satteldach, vollendet 1778. Flachbogige Fenster, zwei Türen je Längsseite mit runden Fenstern darüber; die beiden östlichen Türen nahe dem Chor sind mit Pilastern und Dreiecksgiebeln betont. Im Innern u-förmige Emporenanlage, flache Decke, über den Längsemporen gewölbt. Vier Deckenfresken von Josef Gregor Winck (1710-1781): Geburt Christi, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt. Letzte bekannte Arbeit Wincks, sie ähnelt den etwas älteren Fresken des gleichen Malers in Mehrum. 1967 Renovierung der Kirche (Dach, Außenwände, Gemälde). 2005-2006 Innensanierung wegen statischer Schäden an den Wänden. 2015 Außen- und Dachsanierung.

Turm

Ouerrechteckiger Westturm aus verputztem Bruchstein mit zwei unten verbundenen achteckigen, kupfergedeckten Pyramidenhelmen, am Südhelm Auslegestuhl für Uhrschlagglocke. Turmunterbau, ein „schildartiger Westriegel“29, wohl drittes Viertel 13. Jh., Turmhelme nach 1485. Im Glockengeschoss gekuppelte, spitzbogige Schallöffnungen mit achteckigen Teilungspfeilern. Ziffernblatt der Turmuhr an Westseite. 1953 Putz entfernt, Schiefer- durch Kupferdeckung ersetzt. 2010-2012 Sanierung: Turm neu verputz, Dachstuhl teilweise, Kupferdeckung gänzlich erneuert, Ziffernblatt der Turmuhr neu.

Vorgängerbauten

Ältere Kirche 1485 zerstört, kurz darauf Wiederaufbau. Kirchenneubau 1663, erweitert 171930, kreuzförmiger Grundriss, Schiff etwas schmaler als heute.31

Ausstattung

Kanzelaltar, dreiachsiger, zweigeschossiger Aufbau mit korinthischen Säulen und Gebälk; bauchiger Kanzelkorb, daneben in Nischen die Evangelisten Lukas und Johannes; darüber im Gebälk außen die Evangelisten Markus und Matthäus, in der Mitte zwei Posaunenengel sowie darüber Gottesauge mit Strahlenkranz (1778, 2007 restauriert, ähnelt dem Kanzelaltar in Mehrum, möglicherweise gleiche Werkstatt). – Mensa auf Holzstipes. – Sechsseitige Sandsteintaufe, auf den steilen Wandungen des ausladenden Beckens Halbfiguren Christi, Johannes des Täufers und der Evangelisten (1621). – Kronleuchter (Messing, Ende 18. Jh.), Kronleuchter (Glas, Johann Friedrich Kocke, 1796). – Gemälde des leidenden Christus (1897) von James Marshall (1838-1902), früher über dem Altartisch; Abendmahlsbild (18. Jh.), früher über dem Altartisch.

Kirche, Blick zur Orgel

Kirche, Blick zur Orgel

Orgel

1641 Spende für Orgel, einige Jahre später Positiv (kleine Orgel) mit drei Stimmen gekauft. 1699-1701 Zahlungen an Orgelbauer, 1718 wiederum, entweder zur Vergrößerung oder zum Neubau einer Orgel. 1777 Abbau der alten Orgel (wohl 10 I/aP) und Erweiterung beziehungsweise Neubau durch Johann Conrad Müller (Hildesheim) für die neue Kirche, 1781 vollendet, 18 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1858/59 Umbau und Erweiterung um ein zweites Manual durch Carl Heyder (Heiligenstadt), 16 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1917 Ausbau der Prospektpfeifen. 1922 Neubau des Orgelwerks durch Faber & Greve (Salzhemmendorf), 24 (davon eine Transmission) II/P, pneumatische Traktur, Membranladen, unter Beibehaltung des Prospekts von 1780/81. 1955/56 Reparatur durch die Hildesheimer Orgelbauwerkstatt/Ernst Palandt. 1988 Neubau des Orgelwerks durch Firma Gustav Steinmann (Vlotho) 25 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen, unter Beibehaltung des Prospekts von 1780/81 (Opus 646 der Firma Gustav Steinmann).

Geläut

Drei LG, I: cis’, Friedensglocke, Inschrift: „Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten“, Bild: St. Laurentius mit Friedenstaube (Gj. 1991, Bronze, Firma Rincker, Sinn), II: e’, Christusglocke, Inschrift: „Ich lade euch zum Wort / Kommt daß ihr höret wol / Alsdann euch ewig dort / Der Himmel werden soll“, Bild: Maria mit Kind und Zepter auf Mondsichel, Kruzifix (Gj. 1716, Bronze, Eckhard Christoph Bekker, Hildesheim, 2011 restauriert), III: fis’, Taufglocke, Inschrift: „Kehret um und glaubt an das Evangelium Mk. 1,15“, Bild: Kreuz, Taube, Wasser (Gj. 1988, Bronze, Firma Rincker, Sinn). – Eine SG e’’ (Zuckerhutform, 12./13. Jh., Bronze, 1987 neue Krone gegossen und eingeschweißt). – Früherer Bestand: 1546 Glocken im ältesten Kirchenbuch erwähnt. 1586 große Glocke geborsten, Umguss 1586 in Hildesheim; 1589 wieder geborsten, Umguss 1591. Große LG (Gj. 1611, Bronze, Braunschweig), 1612 zerbrochen und in Braunschweig umgegossen (Gj. 1612, Bronze, Hans Wilke, Braunschweig). Weitere LG (Gj. 1612, Hildesheim). Große LG 1685 gerissen, 1687/88 Umguss in Hildesheim. Spätere große LG mit Inschrift: „Ich bin ein tönend Erz / Und rühre doch das Herz / dem der mich höret klingen / Und durch die Wolken dringen / Ihr seht mich jetzt erneut / darüber ihr euch freut / Gott wolle mich bewahren / in vielen langen Jahren“, Bild: St. Laurentius (Gj. 1740, Bronze, Christoph August Bekker, Hildesheim), 1917 zu Kriegszwecken abgegeben. Ersetzt mit einer LG Inschrift u. a. „Land, Land höre des Herrn Wort“, Bild: Martin Luther (Gj. 1925, Bronze), 1942 zu Kriegszwecken abgeliefert. Ersetzt mit einer LG d’, Inschrift: „Land, Land, Land, höre des Herrn Wort! Jer. 22,29“ (Gj. 1947, Eisen, Firma Weule, Bockenem), genannt Zuckerglocke, da der britische Gouverneur den Guss genehmigte, nachdem er zwei Zentner Zucker aus der Zuckerfabrik Hohenhameln erhalten hatte, 1991 ersetzt mit heutiger LG I, da schadhaft und zu schwer. Neben der Kirche aufgestellt.32

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1732, zweigeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel). – Gemeindehaus (18. Jh., ehemalige Pfarrscheune, Umbau um 1900, Erweiterungsbau 1999/2000). – Küsterhaus (19. Jh., Ende 1980er verkauft).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof, FKap (Bj. 1949, 1963 erweitert).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 5592-5608 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 3783-3793 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 1093-1097 (Visitationen); D 21 (EphA Ölsburg/Groß Solschen); S 11a Nr. 7962 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Ahrens, KK Ölsburg, S. 7-26 und 68-71; Boetticher, Ortsverzeichnis Lkr. Peine, S. 120-124; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 741 f.; Jürgens u. a., KD Kr. Peine, S. 83 ff.; Mahr, Orgelbauer Müller, S. 395-402; Mathies, Taufbecken, S. 132 und Abb. 177; Meyer, Pastoren I, S. 525; Pape, Palandt, S. 233 f.
B: Bernhard Engelke, Dorf und Markt Hohenhameln, in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 19 (1942), S. 299-313; Karl-Heinz Heineke: Dorf und Markt Hohenhameln. Beiträge zur Geschichte einer niedersächsischen Ortschaft, Peine 1988; Ernst Petscheleit: Orgelweihe in der ev.-luth. St. Laurentius-Kirche zu Hohenhameln am 29. Mai 1988, [Hohenhameln] 1988; Ernst Petscheleit: Festschrift zur Glockenweihe am 2. Adventssonntag, dem 8. Dezember 1991 in der Ev.-luth. St. Laurentius-Kirche zu Hohenhameln, [Hohenhameln] 1991; Friedrich Witte: Hohenhameln. Zur Geschichte einer niedersächsischen Landgemeinde, Hohenhameln 1990.

GND

7860442-4, St. Laurentius, Hohenhameln.


Fußnoten

  1. UB HS Hildesheim I, Nr. 239.
  2. UB HS Hildesheim II, Nr. 193.
  3. Heineke, S. 24 f.
  4. Dürr, Politische Kultur, S. 51.
  5. UB HS Hildesheim II, Nr. 188.
  6. Witte, S. 34 f.
  7. UB HS Hildesheim IV, Nr. 1506 und V, Nr. 870.
  8. Sudendorf, UB IX, Nr. 14 in Anm. zu Nr. 37, S. 54 f.
  9. Sudendorf, UB VIII, Nr. 2 in Anm. zu Nr. 128, S. 121 f.
  10. Petscheleit, Orgelweihe, S. 30.
  11. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,2,1, S. 769 ff.
  12. Bertram, Bistum Hildesheim II, S. 304.
  13. Witte, S. 214 ff.; Heineke, S. 107; Petscheleit, Orgelweihe, S. 32.
  14. Heineke, S. 16; Dürr, Politische Kultur, S. 81. Nach Dürr war Hohenhameln neben der Stadt Peine der einzige Ort im Amt Peine, in dem im 17. Jh. Gemeinden beider Konfessionen in direkter Nachbarschaft existierten (ebd., S. 49).
  15. Evangelischer Kirchenstaat, S. 123.
  16. Zit. bei Witte, S. 237.
  17. Witte, S. 239.
  18. LkAH, A 9 Nr. 1097, Visitation 1936.
  19. LkAH, A 9 Nr. 1097, Visitation 1936.
  20. Witte, S. 282.
  21. LkAH, A 9 Nr. 1097, Visitation 1936.
  22. Heineke, S. 116.
  23. Evangelischer Kirchenstaat, S. 130.
  24. Meyer-Roscher, Streiflichter, S. 123.
  25. KABl. 1965, S. 258.
  26. KABl. 1998, S. 212.
  27. Dürr, Politische Kultur, S. 226.
  28. Dürr, Politische Kultur, S. 228.
  29. Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 742.
  30. Dürr, Politische Kultur, S. 83.
  31. Witte, S. 237 f.
  32. Petscheleit, Festschrift.