Frühere Gemeinde, KK Harzer Land, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Von den beiden 1849/51 zu einer Gemeinde zusammengeschlossenen Orten im Sösetal ist zuerst Kamschlacken schriftlich belegt, allerdings mit einem anderen Namen: Im ältesten Güterverzeichnis des Domstifts Goslar aus dem letzten Viertel des 12. Jh. ist der silva que dicitur Herescamp erwähnt (der Wald, der Herescamp genannt wird).
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Bestehende Gemeinde, KK Harzer Land, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Der Ortsname lässt sich erstmals 1487 als Flurname belegen: sanct Andrews berges. Die Bergleute wanderten zunächst aus Mansfeld zu, seit der zweiten Hälfte der 1520er Jahre eher aus dem westlichen Erzgebirge. In den beiden ersten Bergfreiheiten, die die Grafen von Hohnstein 1521 und 1527 erließen, ist Sankt Andreasberg nicht erwähnt; die Siedlung entstand wohl seit 1528.
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Bestehende Gemeinde, KK Harzer Land, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Die scheinbar älteste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde, die angeblich der ostfränkische Kg. Otto I. (amt. 936–973, ab 962 Ks.) im Jahr 952 ausgestellt hat. Allerdings handelt es sich dabei um eine Fälschung aus dem 13. Jh. Die echte Ersterwähnung stammt aus dem Jahr 1131, als Kg. Lothar III. (amt. 1125–1137, seit 1133 Ks.) dem Erzstift Magdeburg das Kloster Alsleben überließ und dafür das castrum quoddam Scartuelt erhielt.
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Calenberger KO von 1569, Frühere Gemeinde, Kapellengemeinde, KK Harzer Land, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Schriftlich ist der Schulenberg erstmals 1517 als Schulenbarch belegt. Das Gebiet gehörte zum welfischen Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel. Der Ort Schulenberg mit seinen drei Teilen Ober-, Mittel- und Unterschulenberg entstand im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Bergbaus in der Region in den 1530er Jahren.
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Bestehende Gemeinde, KK Harzer Land, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Die scheinbar ältesten schriftlichen Erwähnungen Schwiegershausens aus den Jahren 1141 und 1162 finden sich in Urkunden, die im 13. Jh. gefälscht wurden. Ein noch älterer Nachweis aus dem Jahr 1055 bezieht sich nicht auf Schwiegershausen, sondern auf Sudershausen.
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Bestehende Gemeinde, KK Harzer Land, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Urkundlich lässt sich das Haufendorf erstmals 1139 mit Bruniggus de Sibechteshusen belegen. Das Dorf selbst ist 1145 nachgewiesen: villa, que dicitur Sibethse. Sebexen war Teil der Gft. Westerhof, welche die Bf. von Hildesheim in der ersten Hälfte des 14. Jh. schrittweise erwarben: einen ersten Anteil um 1294/1306 von Hermann, Bertold und Heinrich von Oldershausen, den zweiten 1323 von den Hzg. Ernst, Wilhelm und Johann zu Braunschweig-Grubenhagen.
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Bestehende Gemeinde, KK Harzer Land, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Schriftlich ist der Name Sieber zuerst 1287 als Flussname belegt: inter […] duas aquas, videlicet Oderam et Sevenam (zwischen zwei Gewässern, nämlich Oder und Sieber). Die gleichnamige Siedlung, belegt um 1583, entstand, als hier Ende des 16. Jh. eine Eisenhütte angelegt wurde. Sieber gehörte zum welfischen Fsm. Grubenhagen.
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Bestehende Gemeinde, KK Harzer Land, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Steina ist schriftlich zunächst als Flussname belegt: 1268 nennt eine Urkunde den Wald zwischen den Flüssen Wida und Stena (silvas inter aquas Wida et Stena). Eine weitere Urkunde stellte Gf. Werner von Lauterberg 1289 auf einem Berg nahe Steina aus (in monte iuxta Steina), wobei vermutlich ebenfalls der Bach gemeint ist.
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Frühere Gemeinde, Kapellengemeinde, KK Harzer Land, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Schriftlich ist das Haufendorf, heute Ortsteil von Osterode, erstmals in einer auf 1105 datierten Urkunde als Utheriche genannt. Zwar handelt es sich dabei um eine Fälschung aus der Mitte des 12. Jh., allerdings lag ihr vermutlich ein Original zugrunde. Das Dorf gehörte möglicherweise den Gf. von Katlenburg, deren Besitz nach 1106, als die Grafenfamilie in männlicher Linie ausgestorben war, an die Welfen kam.
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Bestehende Gemeinde, Calenberger KO von 1569, Kapellengemeinde, KK Harzer Land, Sprengel Hildesheim-Göttingen
Schriftlich ist der Ort erstmals mit Conradus de Westerhove im Jahr 1190 belegt. Die gleichnamige Burg ist zuerst 1294 als castrum Westerhove nachgewiesen., später besaß die Familie von Oldershausen einen Anteil an Burg und Grafschaft, ebenso wie die Grubenhagener Linie der welfischen Hzg. zu Braunschweig und Lüneburg.
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