KK HARZER LAND

Der Kirchenkreis Harzer Land besteht seit 2013. Er entstand aus dem Zusammenschluss der Kirchenkreise Osterrode, Clausthal und Herzberg.

66 Einträge für Kategorie KK HARZER LAND gefunden.

Sankt Andreasberg

Der Ortsname lässt sich erstmals 1487 als Flurname belegen: sanct Andrews berges. Die Bergleute wanderten zunächst aus Mansfeld zu, seit der zweiten Hälfte der 1520er Jahre eher aus dem westlichen Erzgebirge. In den beiden ersten Bergfreiheiten, die die Grafen von Hohnstein 1521 und 1527 erließen, ist Sankt Andreasberg nicht erwähnt; die Siedlung entstand wohl seit 1528.

Weiterlesen...

Scharzfeld

Die scheinbar älteste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde, die angeblich der ostfränkische Kg. Otto I. (amt. 936–973, ab 962 Ks.) im Jahr 952 ausgestellt hat. Allerdings handelt es sich dabei um eine Fälschung aus dem 13. Jh. Die echte Ersterwähnung stammt aus dem Jahr 1131, als Kg. Lothar III. (amt. 1125–1137, seit 1133 Ks.) dem Erzstift Magdeburg das Kloster Alsleben überließ und dafür das castrum quoddam Scartuelt erhielt.

Weiterlesen...

Sebexen

Urkundlich lässt sich das Haufendorf erstmals 1139 mit Bruniggus de Sibechteshusen belegen. Das Dorf selbst ist 1145 nachgewiesen: villa, que dicitur Sibethse. Sebexen war Teil der Gft. Westerhof, welche die Bf. von Hildesheim in der ersten Hälfte des 14. Jh. schrittweise erwarben: einen ersten Anteil um 1294/1306 von Hermann, Bertold und Heinrich von Oldershausen, den zweiten 1323 von den Hzg. Ernst, Wilhelm und Johann zu Braunschweig-Grubenhagen.

Weiterlesen...

Uehrde

Schriftlich ist das Haufendorf, heute Ortsteil von Osterode, erstmals in einer auf 1105 datierten Urkunde als Utheriche genannt. Zwar handelt es sich dabei um eine Fälschung aus der Mitte des 12. Jh., allerdings lag ihr vermutlich ein Original zugrunde. Das Dorf gehörte möglicherweise den Gf. von Katlenburg, deren Besitz nach 1106, als die Grafenfamilie in männlicher Linie ausgestorben war, an die Welfen kam.

Weiterlesen...