KK GÖTTINGEN-MÜNDEN

Der Kirchenkreis Göttingen-Münden besteht seit 2023. Er entstand aus dem Zusammenschluss der Kirchenkreise Göttingen und Münden.

150 Einträge für Kategorie KK GÖTTINGEN-MÜNDEN gefunden.

Uschlag

Schriftlich ist der Ort erstmals als Iuslad erwähnt. Bei der Urkunde, datiert auf 1019 und angeblich ausgestellt von Ks. Heinrich II. († 1024), handelt es sich jedoch um eine Fälschung des späten 11. Jh. Sie geht auf ein nur fragmentarisch erhaltenes Original zurück. Ks. Heinrich II. bestätigte darin, dass er dem reichsunmittelbaren Kloster Kaufungen, gegründet spätestens 1017 von Ksn. Kunigunde († 1033), die Orte Oberkaufungen und Niederkaufungen, Vollmarshausen sowie Uschlag geschenkt hatte.

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Varlosen

Das Dorf ist schriftlich zuerst als Vereldehusen in einer Urkunde erwähnt, die auf das Jahr 1093 datiert ist, bei der es sich jedoch um eine Fälschung aus der zweiten Hälfte des 12. Jh. handelt. Die gefälschte Urkunde diente dazu, den Güterbesitz des Klosters Bursfelde zu sichern. Die erste echte urkundliche Erwähnung findet sich 1271, als das Kloster Bursfelde einen Teil seines Besitzes in Vereldeshusen im Tausch gegen andere Rechte an Hzg. Albrecht I. zu Braunschweig und Lüneburg († 1279) übertrug.

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Varmissen

Urkundlich ist das Straßendorf, heute Stadtteil von Dransfeld, erstmals 1311 als Vermelsen belegt. Varmissen lag im welfischen Teilfsm. Göttingen (ab 1495 Fsm. Calenberg-Göttingen, „Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover) und gehörte zum Gericht Dransfeld (1557), die hohe Gerichtsbarkeit lag beim Amt Münden. In französischer Zeit war Varmissen von 1807 bis 1813/14 Teil des Kantons Jühnde im Distrikt Göttingen des Leinedepartements im Kgr. Westphalen.

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Wiershausen (Hann. Münden)

Schriftlich ist der Ort erstmals im Jahr 990 belegt, als der Kg. und spätere Ks. Otto III. († 1002) bestätigte, domna venerabili Ita habe dem Kloster Hilwartshausen u. a. das Dorf Vuizzereshuson geschenkt. Im 14. Jh. ist der Ort als Wigershusen belegt. Später gehörte Wiershausen zum Amt Münde im welfischen Teilfsm. Göttingen, das ab 1495 Teil des Fsm. Calenberg-Göttingen war („Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover).

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Wiershausen-Lippoldshausen

Die Ev.-luth. KG Wiershausen-Lippoldshausen gründete sich zum 1. Juli 1975 als Zusammenschluss der spätestens seit dem 16. Jh. pfarramtlich verbundenen KG Lippoldshausen und Wiershausen. Im Visitationsbericht aus dem gleichen Jahr merkte der Sup. des KK Münden an, die beiden Gemeinden bildeten zwar rechtlich eine Einheit, müssten jedoch noch „zu größerer Gemeinsamkeit finden“. 1983 lobte er „die große Einsatzbereitschaft der Mitglieder des Kirchenvorstandes und vieler Gemeindeglieder“.

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