Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Wesermünde, Sprengel Stade
Urkundlich ist Spieka erstmals 1319 als communitas civium in Spic belegt (Gemeinschaft der Einwohner in Spieka). Der Ort gehörte, wie sich 1365 belegen lässt, zum Land Wursten (universitas terre wursacie, urkundete 1238 als Landesgemeinde, im späten Mittelalter „faktisch selbständig“).
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Bestehende Gemeinde, KK Harlingerland, Ostfriesische KO von 1716, Sprengel Ostfriesland-Ems
Urkundlich ist die Insel erstmals 1398 als Spickeroch belegt. Zusammen mit anderen ostfriesischen eylanden zählte sie seinerzeit zum Herrschaftsbereich der Häuptlingsfamilie tom Brok. Im Jahr 1448 war die Insel nachweislich besiedelt: Häuptling Ulrich Cirksena erwähnte in einer Urkunde aus diesem Jahr „myne[] undersaten uppe Spikeroch“.
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Bestehende Gemeinde, Calenberger KO von 1569, KK Laatzen-Springe, Sprengel Hannover
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entstand in Springe nördlich der Bahnlinie Hannover–Altenbecken ein neues Wohngebiet am Ebersberg. Die St.-Andreas-KG Springe erwarb hier 1964 an der Ecke Kurzer Ging/Johann-Heinrich-Schröder-Straße ein Grundstück, um ein Gemeindezentrum für den neuen Stadtteil zu erbauen.
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Bestehende Gemeinde, Calenberger KO von 1569, KK Laatzen-Springe, Sprengel Hannover
Urkundlich ist die spätere Stadt erstmals als Helereisprig in der Grenzbeschreibung des Bistums Hildesheim erwähnt, die vor 1007 entstand und in einer Abschrift des frühen 15. Jh. überliefert ist.
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Bestehende Gemeinde, KK Hittfeld, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Lüneburg
Schriftlich ist der Ort erstmals in einer gefälschten und auf das Jahr 1105 datierten Urkunde belegt, in der Ebf. Ruthard von Mainz (amt. 1088–1109) angeblich den Grundbesitz des neu gegründeten Klosters Katlenburg bestätigte: Das Kloster besaß u. a. Land in Sproccincla (zwei Hufen).
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Stade, Sprengel Stade
Durch den Zustrom von Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Stadt Stade von 19.600 Einwohnern im Jahr 1939 auf über 30.000 im Jahr 1958. Die bestehenden kirchlichen Strukturen mit zwei historischen Innenstadtkirchen – St. Wilhadi (alte Bischofskirche) und Ss. Cosmae et Damiani (Bürgerkirche neben dem Rathaus) – waren damit überfordert. 1951 kam P. Curt Georgi (amt. 1951–1967) an die Wilhadikirche und übernahm den Pfarrbezirk südlich der Bahnlinie Hamburg–Cuxhaven.
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Stade, Sprengel Stade
Die Dörfer und Einzelhöfe um Stade gehörten ursprünglich zum Kirchspiel der St. Wilhadikirche. Als das Landeskirchenamt Hannover 1947 die erst 1934 gegründete „Vereinigte Kirchengemeinde St. Wilhadi und St. Cosmae-Nicolai“ in Stade wieder aufhob, kam es zu einem Neuzuschnitt der Gemeindegebiete: Haddorf, Hahle, Weißenmoor und Wiepenkathen zählten seither zur KG St. Cosmae-Nicolai. 1948 erhielt die Gemeinde eine dritte Pfarrstelle.
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Stade, Sprengel Stade
Schriftlich ist Stade erstmals im Chronicon sive Gesta Saxonum genannt, das Bf. Thietmar von Merseburg (amt. 1009–1018) in den Jahren 1012 bis 1018 verfasste: Thietmar berichtet von einem normannischen Angriff auf Stethu im Jahr 994. Stade war etwa im 8. Jh. als Hafenmarktsiedlung entstanden, wohl im 11. Jh. kam eine erzbischöfliche Siedlung hinzu. Ein archäologisch nachgewiesener Ringwall auf dem Spiegelberg lässt sich auf die Zeit um 1000 datieren.
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Bestehende Gemeinde, Glocken Wiki, Keine Kirchenordnung, KK Stade, Sprengel Stade
Südlich der Hafenmarktsiedlung Stade ließ der Bremer Erzbischof wohl im 11. Jh. auf eigenem Grund eine weitere Siedlung anlegen, der Ks. Konrad II. († 1039) im Jahr 1038 Marktrecht verlieh, einschließlich Münz- und Zollrecht (in loco Stadun nominato in predio ecclesiastico mercatum ex integro construendi, bannum et theloneum nec non etiam monetam). Im Jahr 1063 wurde Ebf. Adalbert I. (amt. 1043–1072) Lehnsherr der Stader Grafen, die ihre Gft. nun als erzbischöfliches Lehen besaßen.
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Bestehende Gemeinde, KK Nienburg, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Hannover
Urkundlich ist die Streusiedlung Staffhorst erstmals im Jahr 1069 erwähnt: Gisla, Kanonissin im Stift Bassum, übertrug Ebf. Adalbert von Hamburg-Bremen (amt. 1043–1072) drei Hufen in loco qui dicitur Staphorst (im Ort, der Staphorst genannt wird).
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