Sprengel Ostfriesland-Ems, KK Emden-Leer | Patrozinium: Georg | KO: Ostfriesische KO von 1716

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Orts- und Kirchengeschichte

Der langgezogene Ort Nortmoor am ehemaligen Heerweg von Leer nach Oldenburg bestand ursprünglich aus den beiden Bauerschaften Ostende und Westende, die ein gemeinsames Kirchspiel bildeten. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich als Nortmohr im Jahr 1433.1 Die Johanniterkommende Hasselt besaß in Westende ein Vorwerk; das Vorwerk Terwisch in Ostende war im Besitz des Prämonstratenserinnenklosters Barthe bei Hesel.2 Im Jahr 1439 lässt sich die Uppingaburg (heutiger Bau von 1780) erstmals Habbe Bawinghesborgh in ostersyden belegen.3 Eine zweite Burg in Nortmoor, die Münkeburg, wurde 1826 abgebrochen. Nortmoor gehörte im Hochmittelalter zur ostfriesischen Landesgemeinde Moormerland. Nachdem der „Freiheitsbund der Sieben Seelande in Ostfriesland“ mit Unterstützung der Hansestadt Hamburger den Häuptling Focko Ukena 1431 gestürzt hatte, etablierten die Hamburger einen eigenen Herrschaftsbereich in Ostfriesland. Dieses Gebiet, zu dem auch Nortmoor gehörte, übergaben die heren borghermeisteren unde radmannen to Hamborgh 1439 den Brüder Edzard und Ulrich Cirksena zur Verwahrung.4 Im Jahr 1464 erhob Ks. Friedrich III. Ulrich I. Cirksena zum Reichsgrafen von Ostfriesland (Reichsfürsten seit 1654/62) und in der Folgezeit bildete sich in der zweiten Hälfte des 15. Jh. die Ämterstruktur der Gft. Ostfriesland heraus.5 Nortmoor gehörte zum Amt Stickhausen. 1744 fiel die Gft. Ostfriesland an das Kgr. Preußen und in französischer Zeit zählte Nortmoor ab 1807 zum Kgr. Holland und 1810–1813 zum Kaiserreich Frankreich (Département Ems-Oriental, Arrondissement Emden, Kanton Stickhausen). Im Jahr 1813 kam Nortmoor wieder zum Kgr. Preußen, 1815 zum Kgr. Hannover und mit der Annexion Hannovers 1866 erneut zu Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 gehört Nortmoor zum Lkr. Leer. 1973 schlossen sich Detern, Filsum und Nortmoor zur Samtgemeinde Jümme zusammen. Bis hinein in die zweite Hälfte des 20. Jh. blieb Nortmoor ein landwirtschaftlich geprägter Ort; der Versuch, um die Quelle im Weggraben einen Kurbetrieb aufzubauen war in den 1770er Jahren gescheitert.6 Im Jahr 1867 erhielt Nortmoor einen Bahnhof (Strecke Leer–Oldenburg; Personenverkehr um 1970 eingestellt, Bahnhof 1984 abgebrochen). Nach der Visitation 1970 fasste der Sup. des KK Leer zusammen: „Aus dem Bauerndorf ist weithin ein Pendlerdorf geworden“.7 Im Jahr 1812 lebten gut 500 Menschen in Nortmoor, 1905 gut 850, 1946 knapp 1.300 und 2004 knapp 1.670.

Kirche, Blick zum Altar und zur Orgel, vor 1963

Kirche, Blick zum Altar und zur Orgel, vor 1963

Die ältesten Zeugnisse der örtlichen Kirchengeschichte sind ein Sarkophagdeckel, der wohl aus dem 12. Jahrhundert stammt, die um 1300 gegossene kleine Glocke und das vermutlich ebenso alte Glockenhaus neben der Kirche. Reste der ersten Steinkirche Nortmoors, vermutlich ebenfalls um 1300 errichtet, konnten 1989 bei Renovierungsarbeiten im heutigen Kirchengebäude freigelegt werden. In einer Urkunde aus dem Jahr 1436 ist erstmals der Name eines Geistlichen aus Nortmoor überliefert: Da ein Ubba Hedden kein Siegel besaß, besiegelte Cyrk to Nortmora, syn cureet (Sirk zu Nortmoor, sein Priester) die Urkunde für ihn.8 Die Inschrift der großen Glocke, gegossen 1509, nennt mit herr toodena wahrscheinlich einen weiteren vorref. Ortspfarrer, allerdings ist die Schrift kaum noch zu entziffern.9
Die Reformation breitete sich in Ostfriesland seit den 1520er Jahren aus. Gf. Edzard I. († 1528) duldete diese Entwicklung, griff jedoch nicht lenkend ein.10 Es entstand ein Nebeneinander verschiedener prot. Richtungen. Versuche Gf. Ennos II. († 1540), die kirchlichen Verhältnisse einheitlich und eher luth. zu gestalten, scheiterten (u. a. 1529 „Bremer KO“ von Johann Timann und Johann Pelt, 1535 „Lüneburger KO“ von Martin Undermarck und Matthäus Ginderich). Ebenso erfolglos blieb letztlich das Bemühen Gfn. Annas († 1575), die ostfriesische Kirche zusammen zu halten und ihr eine eher ref. Form zu geben (u. a. 1542 Johannes a Lasco als Sup. berufen, 1544 Coetus begründet). Während der gemeinsamen und konfliktvollen Regierungszeit von Annas Söhnen, dem ref. Gf. Johann II. († 1591) und dem luth. Gf. Edzard II. († 1599), verfestigte sich das Nebeneinander ref. und luth. Gemeinden in Ostfriesland und die Konkordate von 1599, geschlossen zwischen den Landständen und dem Landesherrn, schrieben den Konfessionsstand der einzelnen ostfriesischen Gemeinden schließlich fest.
Details zur Entwicklung in Nortmoor und zur konfessionellen Ausprägung des kirchlichen Lebens dort sind nicht bekannt. Der Name eines ev. Geistlichen ist erstmals in der Leeraner Coetusordnung überliefert, die der ref. Gf. Johann II. 1583 erließ: Nordtmorensis: Hermannus Gueneranus.11 Nachdem Gf. Johann II. kinderlos gestorben war, fiel sein Herrschaftsgebiet an seinen luth. Bruder Gf. Edzard II. und in der Folgezeit blieben oder wurden die Dörfer im Amt Stickhausen luth.12 Ein Dorflehrer lässt sich in Nortmoor erstmals 1675 nachweisen (Eintrag im Kirchenbuch).13 Während der Amtszeit von P. Friedrich Ortgiesen (amt. 1743–1755) heißt es im Bericht über die Kirchenvisitation im September 1749, dass sich die Kirche „in solchem baufälligem Zustande befand, daß, wenn es gleich mit großen Kosten möglich sëyn möchte, es doch nicht rathsahm sëyn würde, selbige reparieren zu laßen, weil solche Reparation nicht gründlich geschehen, vielmehr aus Flickwerck bestehen, und von keiner langen Dauer sëyn könnte“.14 Der Neubau begann 1751; dabei fanden die auch die Backsteine des Vorgängerbaus Verwendung. Kollektensammlungen in verschiedenen preußischen Provinzen erbrachten etwa die Hälfte der Baukosten.15 Erst in während der Amtszeit von P. Ortgiesens Nachfolger, P. Peter Christian Andreä (amt. 1755–1789), konnte die Gemeinde eine Orgel für ihre neue Kirche erwerben. P. Andreä zählte in den 1770er Jahren zu jenen, die sich für die Etablierung eines Kurbetriebs in Nortmoor einsetzten.16
Während der NS-Zeit war die Pfarrstelle Nortmoor zunächst vakant: P. Friedrich Georg Albrecht Frerichs (amt. 1892–1933) starb am 30. Januar 1933 und die Pastoren von Loga bzw. Holtland übernahmen die Versorgung des Dorfes.17 Bei der Visitation 1937 stellte der Sup. des KK Leer fest, dass die Jahre des Kirchenkampfs in Nortmoor zu deutlicheren Verhältnissen geführt hätten als in anderen Gemeinden: „Einigen bewußt und entschieden ablehnenden Gemeindegliedern stehen doch auf der anderen Seite viele bewußt und treu sich zur Sache Christi und der Kirche bekennende Männer und Frauen gegenüber, während die gleichgültige Mitte sehr zusammengeschrumpft ist.“18 Mit P. Jan Esberts Janssen (amt. 1938–1954) erhielt die KG schließlich wieder einen Pfarrer, der gleichzeitig auch für Logabirum zuständig war. Er wurde jedoch bald nach Kriegsausbruch zur Wehrmacht eingezogen und kehrte erst nach Kriegsende nach Nortmoor zurück. Im 1914 neu errichteten Pfarrhaus waren während des Zweiten Weltkriegs zeitweise Gefangene untergebracht (August 1944: „14 Gefangene mit 2 Wachtmannschaften“).19 Seit der ersten Hälfte der 1940er Jahre unterhielten die KG Nortmoor und Logabirum eine gemeinsame Schwesternstation.
In den Nachkriegsjahren existierte in Nortmoor auch zeitweise eine kath. Flüchtlingsgemeinde, die bis in die zweite Hälfte der 1950er Jahre hinein die ev. Kirche nutzte.20 Aufgrund der geringen Gemeindegliederzahl war die Pfarrstelle seit den 1980er Jahren mit einem Zusatzauftrag kombiniert (Religionsunterricht). Seit 2008 ist die KG Nortmoor pfarramtlich mit der benachbarten KG Logabirum verbunden. Die Pfarrstellen der beiden Gemeinden wurden zu einer zusammengelegt.21 Zur Unterstützung des gemeindlichen Lebens und um zum Unterhalt der kirchlichen Gebäude beizutragen gründete sich 2011 die Kirchenstiftung Nortmoor.

Umfang

Das Dorf Nortmoor mit den Ortsteilen Plaggenburg, Terwisch, Am Deich (teilweise), Lehmgaste, Heide und Brunn.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Friesland (Sedes Leer) der Diözese Münster.22 – 1631 bis 1643 Coetus in Aurich für die Ämter Aurich, Stickhausen, Friedeburg, Pewsum und Leerort. 1643 aufgehoben. 1643 Konsistorium Aurich. 1766 der 5. luth. Insp. in Ostfriesland zugeordnet (später 6. Insp., 1924: KK Leer).23 Seit 1. Januar 2013 KK Emden-Leer.24

Patronat

Genossenschaftspatronat der Gemeinde (Interessentenwahlrecht), aufgehoben 1943.25

Kirchenbau

Rechteckige Saalkirche mit kleinem, westlichem Vorbau, erbaut 1751/52. Satteldach; Backsteinmauerwerk (Material des Vorgängerbaus); große Rundbogenfenster an den Längsseiten; Eingang im Westen, über dem inneren Portal eingemauertes Sandsteinmaßwerk (spätgotisch, vielleicht vom Kloster Barthe); Inschriftensteine in Ost- und Westgiebel („Anno 1751“). Im Innern flache Balkendecke im Schiff, Holzgewölbe mit gemaltem Sternenhimmel über Orgel; Ostempore (Orgel), darunter Sakristei. 1904 westlicher Vorbau errichtet. 1963 Renovierung (u. a. Altar westwärts versetzt). 1977 Dacherneuerung. 1989 Renovierung.

Fenster

Acht Fenster, in den Bogenfeldern farbig gestaltet (1873).

Turm

Mittelalterliches, freistehendes Glockenhaus südwestlich der Kirche, erbaut vermutlich im 13. Jh. (Parallelmauertyp). Satteldach, Backsteinmauerwerk, drei offene, rundbogige Glockenjoche. 1699 Reparatur. 1875 Reparatur. 1989 Sanierung.

Vorgängerbau

Erste Steinkirche wohl um 1300 erbaut, möglicherweise mit kreuzförmigem Grundriss. Wohl im 15. Jh. Lettner zwischen Chor und Schiff errichtet (Sockel bei Kirchenrenovierung 1989 freigelegt). Um 1700 Reparaturen (Backsteine aus Kloster Barthe verwendet).26 Kirche wegen Baufälligkeit 1751 abgerissen.

Ausstattung

Altar mit Stipes aus Klosterformatsteinen (neu aufgemauert 1963) und Mensa aus Sandstein. – Dreiflügeliger Altaraufsatz (etwa 1662), in der Mitte Abendmahlsszene, links Verkündigung, rechts Anbetung der Heiligen Drei Könige; Altaraufsatz war zeitweise an Westwand angebracht.27 – Taufstein (16. Jh.), achteckiges Becken, geschwungener, achteckiger Schaft der in quadratischen Fuß übergeht; hölzerner Aufsatz in Form einer hohen, achtseitigen Pyramide (1660) . – Kanzel mit Schalldeckel (1652, Tönnies Mahler, Leer), an den Wandungen des Kanzelkorbs Reliefs der Evangelisten, vor den Ecken Säulchen; am oberen Rand Initialen, Wappen und Hausmarken von Christian Grünfeld, Pastor (CGP), Eilert von Hoen (EVH), Frau Christine Margarethe von der Decke (FCMVDD), Focke Janssen, Heuermann, ter Wisch (FIHTW), Focke Feddens, HilgenMan (FFHM), Cirk Benen, HilgenMan (CBHM).28 – Reste eines Chorgestühls (um 1500), vielleicht aus Kloster Barthe in Hesel. – Trapezförmiger Grabstein mit Keulenkreuz und Lebensbäumen (um 1200), gelber Sandstein, diente zeitweise als Mensa.29 – Vier Wappentafeln (17./18. Jh.).

Orgel

Neue Orgel 1773–75, erbaut von Hinrich Justus Müller (Wittmund), 8 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen; Instrument aufgestellt auf der Ostempore über dem Altar (Brüstungsorgel); Prospekt mit zwei Trompetenengeln.30 Reparatur und Dispositionsänderungen 1920, ausgeführt von Firma Furtwängler & Hammer (Hannover). Reparatur und Rückbau der Dispositionsänderungen 1951, ausgeführt von Alfred Führer (Wilhelmshaven). Restaurierung der Orgel 1982, ausgeführt von Alfred Führer (Wilhelmshaven), 8 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen; Prospekt sowie fünf Register ganz und eines teilweise original erhalten. Denkmalorgel (seit 1952).

Geläut

Drei LG, I: h°, Marienglocke (Bronze, Gj. 1509, Bartolt Klinghe, Bremen), Inschrift (teilweise kaum leserlich): „anno d[omi]ni m ccccc unde ix maria ik heite dat karsspel to den nort mor heft mi laten gheten“ und „rebertrs weiarde, onniko vockna, herr toodena, memmo habena, iurian adrien bastiaen bertolt klinge mi goetten haet. gott geve siner seilen raet“,31 Bilder: Kreuzigungsgruppe, Maria mit Kind sowie der hl. Georg mit Lanze und Drache; Glocke 1917 trotz zweimaliger Aufforderung nicht zu Rüstungszwecken abgeliefert;32 II: dis’ (Bronze, Gj. 2003, Rincker, Sinn), Inschrift: „Jesus Christus güstern un vandag desülvige un in ewige Tieden“ sowie „Evangelisch-lutherische Sankt Georg Gemeinde Nortmoor 2003“, Bild: Lutherrose; III: fis’ (Bronze, Gj. um 1300), ohne Inschrift, nur bekreuztes A und Gießerzeichen (Wolfsangel).33 LG I und II 2003 restauriert (Firma Lachenmeyer, Nördlingen).

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus mit Konfirmandensaal (Bj. 1915; Vorgängerbauten 1703 und 1792). – Als Anbau am Pfarrhaus: Gemeindehaus Liudgerhaus (Bj. 1984, umgebaut 2016).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof rund um die Kirche, ursprünglich nur auf der Südseite, im 20. Jh. nach Norden erweitert. 1981 erneute Erweiterung nach Norden.

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 6 Nr. 6178–6181 (Pfarrbestellungsakten); A 8/Nortmoor, A 8/Amt Stickhausen (CB); A 9 Nr. 2820 (Visitationen); A 12d Nr. 424 (GSuptur. Aurich); B 18 Nr. 122, 210 (Orgelsachverständiger); D 81 (EphA Leer); L 5i Nr. 74, 345–346 (LSuptur. Aurich); S 11a Nr. 7995 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1001–1002; Fastenau, Bau- und Kunstdenkmäler I, S. 284–289; Kaufmann, Orgeln Ostfrieslands, S. 189; Meyer, Pastoren II, S. 211; Otte/Rohde, Ostfriesland II, S. 474–476; Reershemius, Predigerdenkmal, S. 321–322; Reershemius, Predigerdenkmal Nachtrag, S. 35.
B: 250 Jahre St.-Georg-Kirche Nortmoor. Festschrift zum Kirchbaujubiläum, hrsg von der Ev.-luth. St.-Georg Kirchengemeinde Nortmoor, [Nortmoor 2001]; Albert Alberts: Beiträge zur Geschichte und Volkskunde des Dorfes Nortmoor, [Nortmoor 1948]; Heinrich Erchinger: Nortmoor, in: Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland, 06.11.2019; Friedrich Georg Albrecht Frerichs: Zur ostfriesischen Glockenkunde, in: Jahrbuch der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer zu Emden 14 (1902), S. 332–333; Erhard Schulte: Die Familien der Kirchengemeinde Nortmoor (1671–1900) (= Ostfrieslands Ortssippenbücher 20), Aurich 1986.

GND

6123067-4, Evangelisch-Lutherische St.-Georg-Kirchengemeinde (Nortmoor); 4712659-0, Evangelisch-Lutherische Sankt-Georg Kirchengemeinde Nortmoor


Fußnoten

  1. Ostfriesisches UB II, Nr. 1774.
  2. Erchinger, S. 3.
  3. Ostfriesisches UB I, Nr. 509.
  4. Ostfriesisches UB I, Nr. 509.
  5. König, Verwaltungsgeschichte, S. 158 ff.
  6. Schulte, S. 16.
  7. LkAH, L 5i, Nr. 345 (Visitation 1970).
  8. Ostfriesisches UB I, Nr. 460.
  9. Frerichs, S. 332; Alberts, S. 53; LKA, G 9 B/Nortmoor Bd. I, Bl. 84 f.
  10. Zur Reformation in Ostfriesland vgl. knapp Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 312 ff.; ausführlich: Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 114 ff.
  11. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 445. P. Hermannus Weneranus war 1574 Pfarrer in Weener und 1603 in Strackholt. Zur Leeraner Coetusordnung vgl. ebd., S. 341 f., und Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 224 f.
  12. Nach Smid, Detern, S. 28, kann davon ausgegangen werden, dass das Amt Stickhausen schon im 16. Jh. vermutlich überwiegend luth. geprägt war, da das „Eigenrecht der Gemeinden“ einerseits und der „Mangel an politischer Macht und Durchsetzungsvermögen“ andererseits eine Konfessionsänderung unter Gf. Edzard II. eher unwahrscheinlich macht.
  13. Schulte, S. 19.
  14. LkAH, A 9, Nr. 2820, Bl. 93.
  15. Zum Kirchenbau: 250 Jahre, S. 10 ff.
  16. Schulte, S. 16.
  17. LkAH, L 5i, Nr. 74 (Visitation 1937).
  18. LkAH, L 5i, Nr. 74 (Visitation 1937).
  19. LkAH, B 2 G 9/Nortmoor Bd. I, Bl. 1.
  20. LkAH, L 5i, Nr. 345 (Visitation 1961).
  21. KABl. 2008, S. 41.
  22. Ostfriesisches UB II, Nr. 961 (S. 66), ebd. III, Nr. 743 (S. 206).
  23. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 684.
  24. KABl. 2013, S. 31.
  25. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 604.
  26. 250 Jahre, S. 9.
  27. LkAH, L 5i, Nr. 345 (Visitation 1961).
  28. Schulte, S. 17.
  29. Schulte, S. 8 (mit Abb. auf Titelblatt); Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 72 (Abb.).
  30. Zur Orgel: Kaufmann, Orgeln Ostfrieslands, S. 189; Vogel u. a., Orgellandschaft, S. 61; http://www.nomine.net/nortmoor-st-georg, 06.11.2019.
  31. Nach Frerichs, S. 332. Namen im zweiten Teil heute kaum zu entziffern, vgl. LKA, G 9 B/Nortmoor Bd. I, Bl. 84 f.
  32. 250 Jahre, S. 19.
  33. Rauchheld, Glockenkunde, S. 91, 176.