Sprengel Ostfriesland-Ems, KK Emden-Leer | Patrozinium: Maria (1994)1 | KO: Ostfriesische KO von 1716

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Orts- und Kirchengeschichte

Die älteste gesicherte Nennung des Dorfes Die älteste gesicherte Nennung des Dorfes findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1433 als Holtlande.2 Möglicherweise trug der Ort jedoch ursprünglich einen anderen Namen und ist mit dem bereits im 10. Jh. im Urbar der Abtei Werden genannten Mundingasi bzw. Muningasi zu identifizieren.3 Schon im Mittelalter bildete Holtland mit dem benachbarten Brinkum (Ersterwähnung 1388 als Brincham) ein gemeinsames Kirchspiel.4 Beide Dörfer gehörten im Hochmittelalter zur ostfriesischen Landesgemeinde Moormerland. Nachdem der „Freiheitsbund der Sieben Seelande in Ostfriesland“ mit Unterstützung der Hansestadt Hamburger den Häuptling Focko Ukena 1431 gestürzt hatte, etablierten die Hamburger einen eigenen Herrschaftsbereich in Ostfriesland. Dieses Gebiet, zu dem auch Holtland gehörte, übergaben die heren borghermeisteren unde radmannen to Hamborgh 1439 den Brüder Edzard und Ulrich Cirksena zur Verwahrung.5 Im Jahr 1464 erhob Ks. Friedrich III. Ulrich I. Cirksena zum Reichsgrafen von Ostfriesland (Reichsfürsten seit 1654/62) und in der Folgezeit bildete sich in der zweiten Hälfte des 15. Jh. die Ämterstruktur der Gft. Ostfriesland heraus.6 Holtland gehörte zum Amt Stickhausen; Anfang des 17. Jh. lässt sich ein Adelssitz in Holtland belegen.7 1744 fiel die Gft. Ostfriesland an das Kgr. Preußen und in französischer Zeit zählte Holtland ab 1807 zum Kgr. Holland und 1810 bis 1813 zum Kaiserreich Frankreich (Département Ems-Oriental, Arrondissement Emden, Kanton Stickhausen). Im Jahr 1813 kam Holtland wieder zum Kgr. Preußen, 1815 zum Kgr. Hannover und mit der Annexion Hannovers 1866 erneut zu Preußen. Ab 1852 zählte das Dorf zum kurzlebigen Amt Remels, das bereits 1859 wieder im Amt Stickhausen aufging. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 gehört Holtland zum Lkr. Leer. 1973 gründete der Ort gemeinsam mit Brinkum, Firrel, Hesel, Neukamperfehn und Schwerinsdorf die Samtgemeinde Hesel. Holtland ist bis heute landwirtschaftlich geprägt; zwischen 1900 und 1969 besaß der Ort einen Bahnhof (Kleinbahn „Jan Klein“, Strecke Wittmund–Aurich–Leer, schrittweise stillgelegt 1953–69). Im Jahr 1812 lebten in Holtland knapp 490 Menschen, 1905 gut 700, 1946 gut 1.430 und 2018 gut 2.240. Brinkums Bevölkerungszahl lag 1821 bei gut 160, 1905 bei knapp 300, 1946 bei etwa 570 und 2018 bei gut 780.

Kirche, Blick zum Altar und zur Orgel, vor 1962

Kirche, Blick zum Altar und zur Orgel, vor 1962

Ältestes Zeugnis der örtlichen Kirchengeschichte Holtlands ist der Taufstein Bentheimer Typs, der vermutlich aus dem späten 12. Jh. stammt. Die Kirche selbst ist etwa in der zweiten Hälfte des 13. Jh. errichtet worden. Vermutlich in der zweiten Hälfte des 15. Jh. ließ die Gemeinde die Apsis abbrechen und den bis heute erhaltenen Chor errichten. Ursprünglich waren Kirche und Friedhof von einem Graben umgeben.8 Namen vorref. Geistlicher Holtlands sind nicht überliefert.
Die Reformation breitete sich in Ostfriesland seit den 1520er Jahren aus. Gf. Edzard I. († 1528) duldete diese Entwicklung, griff jedoch nicht lenkend ein.9 Es entstand ein Nebeneinander verschiedener prot. Richtungen. Versuche Gf. Ennos II. († 1540), die kirchlichen Verhältnisse einheitlich und eher luth. zu gestalten, scheiterten (u. a. 1529 „Bremer KO“ von Johann Timann und Johann Pelt, 1535 „Lüneburger KO“ von Martin Undermarck und Matthäus Ginderich). Ebenso erfolglos blieb letztlich das Bemühen Gfn. Annas († 1575), die ostfriesische Kirche zusammen zu halten und ihr eine eher ref. Form zu geben (u. a. 1542 Johannes a Lasco als Sup. berufen, 1544 Coetus begründet). Während der gemeinsamen und konfliktvollen Regierungszeit von Annas Söhnen, dem ref. Gf. Johann II. († 1591) und dem luth. Gf. Edzard II. († 1599), verfestigte sich das Nebeneinander ref. und luth. Gemeinden in Ostfriesland und die Konkordate von 1599, geschlossen zwischen den Landständen und dem Landesherrn, schrieben den Konfessionsstand der einzelnen ostfriesischen Gemeinden schließlich fest.
Details zum Reformationsgeschehen in Holtland sind nicht bekannt. Mit P. Hermannus Molbergius (amt. 1583, 1586) ist erstmals ein ev. Geistlicher in Holtland belegt; er ist in der Leeraner Coetusordnung aufgeführt, die der ref. Gf. Johann II. 1583 erließ; als er 1591 kinderlos starb, fiel sein Herrschaftsgebiet an seinen luth. Bruder Gf. Edzard II. In der Folgezeit wurden oder blieben die Dörfer des Amtes Stickhausen luth.10 Ein Schulmeister lässt sich in Holtland zuerst 1598 nachweisen.11 Die Einträge im Kirchenbuch reichen zurück bis 1626 und die KG besitzt ein Exemplar der von GSup. Michael Walther erarbeiteten ostfriesischen KO von 1631 (die zweite Auflage von 1716 ist bis heute gültig).12 Der Ende des 17. Jh. gewählte P. Johann Brechlau (amt. 1698–1714) musste das Pfarramt in Holtland vorzeitig aufgeben: Er wurde wegen seines inakzeptablen Lebenswandels entlassen (Trunkenheit, Ehebruch, ungenügende Amtsführung).13

Kirche, Ansicht von Süden, Teilansicht, um 1955, Grafik

Kirche, Ansicht von Süden, Teilansicht, um 1955, Grafik

Während die Nachbargemeinde Nortmoor Mitte des 18. Jh. sein mittelalterliches Kirchengebäude abbrach und eine neue Kirche errichtet hatte, entschied sich Holtland 1787 für eine umfassende Renovierung (u. a. Neufundamentierung). Mit der Gründung der Moorkolonien Meerhausen, Nücke und Siebestock vergrößerte sich seinerzeit das Kirchspiel. Neben der luth. Gemeinde fand sich im 19./20. Jh. besonders in Siebestock und Nücke eine freikirchliche Baptistengemeinde zusammen.14
P. Sjurd Klaassen Janssen (amt. 1885–1923) gründete 1912 einen Posaunenchor in Holtland.15 Während der NS-Zeit hatte P. Richard Siefken (amt. 1932–1954, 1940–1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft) das Pfarramt der Gemeinde inne; er war Vertrauensmann der Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft und nach seiner Amtszeit in Holtland LSup. des Sprengels Ostfriesland (1954–1966). Der 1933 neu gewählte Kirchenvorstand setzte sich bei sechs Mitgliedern zur Hälfte aus Angehörigen der NSDAP zusammen. Die Auswirkungen von Kirchenkampf und Krieg auf das Leben der Gemeinde fasste P. Rudolf Hill in seinen Antworten zum „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ denkbar knapp zusammen: „Kirchenkampf: günstig; Krieg: ungünstig“.16 Nach der Visitation 1937 äußerte sich der Sup. des KK Leer ausführlicher über das Leben im Kirchspiel, das „abseits vom Wege“ liege und daher „wenig berührt vom Lärm des Tages“ sei. Er zog ein insgesamt positives Fazit: „Wirtshausleben und Vergnügungen sind nur sehr selten; Gebet und Arbeit bildet den Lebensinhalt des größten Teils der Gemeinde. Man hält weithin zäh fest an der guten alten kirchlichen Sitte der Väter und erzieht auch die Jugend in diesen Schranken. Kirche und kirchliches Leben stehen noch im Mittelpunkt des öffentlichen und persönlichen Lebens“.17 Die positiven Einschätzungen ziehen sich auch durch die Visitationsberichte der zweiten Hälfte des 20. Jh.; 1986 heißt es etwa, die Gemeinde sei „von guter Kirchlichkeit geprägt“.18
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm die KG Holtland zusammen mit der Nachbar-KG Hesel die Trägerschaft der ehemaligen NSV-Schwesternstation.19 Im Jahr 1971 eröffnete sie einen ev. Kindergarten, der zunächst für einige Jahre provisorisch in der alten Pastorei untergebracht war, bevor die politische Gemeinde einen Neubau errichtete. Seit 2016 befindet sich die „Ev.-luth. Kindertagesstätte Holtland“ in Trägerschaft des Ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes Emden-Leer-Rhauderfehn.20 In der Jugendarbeit der Gemeinde spielt seit den 1970er Jahren der CVJM eine tragende Rolle. Zur Unterstützung des kirchengemeindlichen Lebens gründete sich 2011 die Kirchenstiftung Holtland.

Umfang

Die Dörfer Brinkum und Holtland; die in der zweiten Hälfte des 18. Jh. gegründeten Moorkolonien Holtlander Nücke, Meerhausen und Siebestock.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Friesland (Sedes Leer) der Diözese Münster.21 – 1631 bis 1643 Coetus in Aurich für die Ämter Aurich, Stickhausen, Friedeburg, Pewsum und Leerort. 1643 aufgehoben. 1643 Konsistorium Aurich. 1766 der 5. luth. Insp. in Ostfriesland zugeordnet (später 6. Insp., 1924: KK Leer).22 Seit 1. Januar 2013 KK Emden-Leer.23

Patronat

Gemeinschaftspatronat der Gemeinde (Interessentenwahlrecht).

Kirchenbau
Orgel, vor 1962

Orgel, vor 1962

Einschiffiger Backsteinbau, erbaut in der zweiten Hälfte des 13. Jh., mit polygonalem Chor (15. Jh).24 Satteldach, über dem Chor abgewalmt; Westgiebel bekrönt mit Kugel und Schwan; Backsteinmauerwerk; Strebepfeiler am Chor; große, rundbogige Fenster an Chor und Südseite des Schiffs; zwei kleine Rundbogenfenster und vermauertes Hagioskop25 in Nordwand; im Westen Portal mit Windfang, an Nordseite des Chors Nebeneingang; vermauerte Türen in Nord- und Südwand; Rüstlöcher an Chor und Schiff. Im Innern flache Bretterdecke mit Vouten an den Längsseiten; Westempore, u-förmige Ostempore (mit Orgel). Vor 1500 Apsis durch Choranbau ersetzt. 1787 Reparatur (Neufundamentierung der Wände, vermutlich Fenster in Südwand vergrößert, Kreuzgewölbe im Chor durch Holzdecke ersetzt). 1961/62 Innenrenovierung und Neugestaltung Altarraum (Seitenarme der Ostempore verkürzt, Kanzel weiter zum Chor versetzt, Altar weiter zum Schiff versetzt).26 2011 Innenrenovierung.

Turm

Freistehendes Glockenhaus nordwestlich der Kirche, erbaut in der zweiten Hälfte des 13. Jh. (Parallelmauertyp). Satteldach; Backsteinmauerwerk; drei offene, rundbogige Glockenjoche; je drei rundbogige Schallöffnungen in den Giebelseiten.

Ausstattung

Schlichter Blockaltar, holzverkleidet. – Altarbild mit Abendmahlsszene (18. Jh.), dient seit 1962 als Altarbild, vorher in der Kirche in Collinghorst.27 – Kanzel mit Schalldeckel (1710), an den Wandungen des Kanzelkorbs florale Ornamente, vor den Ecken des Kanzelkorbs gedrehte Säulen, am Schalldeckel Inschrift: „Johann Gerrels Wübcke Brunsen Eheleute geben diese Canzel alhie zur Ehre Gottes und Kirchen Zir 1710“. – Bentheimer Taufstein (Ende 12. Jh.), rundes Becken, verziert mit flachen Blendbögen, getragen von vier Löwen. – Vier Skulpturen von Liudger, Willehad, Luther und Melanchthon (zweite Hälfte 19. Jh., Holz), zeitweise Teil des Altars.28 – Ehemalige Ausstattung: Dreiflügeliger Altaraufsatz, die Gemälde zeigten das Abendmahl (Mitte), die Kreuzigung (rechts), das Jüngste Gericht (links) sowie Maria mit Kind (oben); 1813 abgenommen (Einbau der Orgel) und an Nordwand angebracht; verschollen. – Altaraufsatz mit drei Gemälden: „Geburt Christi“ (links), „Segnender Christus“ (Mitte) und „Gebet in Gethsemane“ (rechts), bei Neubau der Orgel 1813 angebracht, 1962 entfernt.

Orgel, 1978

Orgel, 1978

Orgel

Brüstungsorgel an der Ostempore über dem Altar, erbaut 1810–1813 von Johann Gottfried Rohlfs (Esens), 14 II/aP, mechanische Traktur, Schleifladen.29 1842, 1853 und 1912 Reparaturen. 1952 Dispositionsänderungen, ausgeführt von Firma Alfred Führer (Wilhelmshaven). 1981/82 Restaurierung und Rücknahme der Dispositionsänderungen, ausgeführt von Firma Alfred Führer (Wilhelmshaven). Denkmalorgel (seit 1952).

Geläut

Drei LG, I: es’ (Bronze. Gj. 1676, Michael Abraham Sievert, Görlitz), Patenglocke aus Schönberg in Schlesien (heute Sulików); II: ges’ (Bronze, Gj. 1951, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden“, Umguss aus einer gesprungenen, älteren Glocke; III: as’ (Bronze, Gj. 1981, Firma Rincker, Sinn), Inschrift: „Jer 22,29. O Land, Land, höre des Herrn Wort!“. – Früherer Bestand: 1671 zwei LG vorhanden.30 Eine Lg (Bronze, Gj. 1816, Andreas H. van Bergen, Mammeus Fremy, Stiekelkamperfehn), Inschrift: „Vivos voco, mortuos plango. Renovatum anno MDCCCXVI. G. R. Brawe Pastor, E. Tilemann Schullehrer, Johann Janssen Focken, Kirchenvorsteher in Holtland. Andreas H. van Bergen et M. Fremy me fecerunt. Hinrich B. Meyer Sylrichter, Renke Janssen Meyer“ (Die lebenden rufe ich, die Toten beklage ich. Erneuert im Jahr 1816…). Eine LG (Bronze, Gj. 1855, M. Fremy und H. van Bergen, Stiekelkamperfehn), Umguss aus einer älteren LG, im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben (1917), nach Ende des Krieges neue LG als Ersatz angeschafft. Eine LG (Bronze, Gj. 1875, A. von Bergen, Loga), Umguß aus einer älteren Glocke.31 Um 1900 soll eine kleine LG abhanden gekommen sein.32

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1965). – Gemeindehaus (Bj. 2010). – Alte Pastorei (Bj. wohl um 1780, ab 1971 als Kindergarten genutzt, 1976/77 zu Gemeindehaus umgebaut; vor Gemeindehausneubau abgerissen).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof bei der Kirche.

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 5 Nr. 569 (Spec. Landeskons.); A 6 Nr. 3897–3900 (Pfarrbestellungsakten); A 8/Holtland, A 8/Amt Stickhausen (CB); A 9 Nr. 2820 (Visitationen); A 12d Nr. 422 (GSuptur. Aurich); B 18 Nr. 181, 310 (Orgelsachverständiger); D 81 (EphA Leer); L 5i Nr. 72, 372–373 (LSuptur. Aurich); S 11a Nr. 8033 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 751–752; Fastenau, Bau- und Kunstdenkmäler I, S. 308–311; Kaufmann, Orgeln Ostfrieslands S. 141–142; Meinz, Sakralbau Ostfriesland, S. 134; Nöldecke, Schätze, S. 146–147; Otte/Rohde, Ostfriesland II, S. 378–380; Vogel u. a., Orgellandschaft, S. 92–93.
B: Wilhelm Korte: Kirchenbuch als Geschichtsquelle. Ein Visitationsbericht aus dem alten Holtland vom Jahre 1671, in: Unser Ostfriesland (Beilage zur Ostfriesen-Zeitung) 14/1964, [S. 2–3]; Paul Weßels: Brinkum, in: Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland, 07.11.2019; Paul Weßels: Holtland, in: Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland, 07.11.2019; Paul Weßels: Holtland, „das wohlgebaute grosse Kirchdorf…“. Beiträge zur Geschichte eines Kirchspiels im Landkreis Leer (= Chronik der Gemeinde Holtland), Oldenburg 1995.

GND

1081980281, Ev.-Luth. Marien-Kirchengemeinde Holtland; 2094966-2, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde (Holtland)


Fußnoten

  1. Weßels, Holtland (HOO), S. 3.
  2. Ostfriesisches UB II, Nr. 1774.
  3. Ostfriesisches UB II, Anhang A, I, 1–4, 6, 14; Casemir/Ohainski, Niedersächsische Orte, S. 80. Zur möglichen Identifikation von Holtland mit Mundingasi und grundlegend zur Geschichte des Kirchdorfs vgl. Weßels, Holtland Kirchdorf, S. 19 ff.
  4. Weßels, Brinkum, S. 1.
  5. Ostfriesisches UB I, Nr. 509.
  6. König, Verwaltungsgeschichte, S. 158 ff.
  7. Weßels, Holtland Kirchdorf, S. 38.
  8. Weßels, Holtland Kirchdorf, S. 23.
  9. Zur Reformation in Ostfriesland vgl. knapp Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 312 ff.; ausführlich: Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 114 ff.
  10. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 341 f. und 445. Nach Smid, Detern, S. 28, kann davon ausgegangen werden, dass das Amt Stickhausen schon im 16. Jh. überwiegend luth. geprägt war, da das „Eigenrecht der Gemeinden“ einerseits und der „Mangel an politischer Macht und Durchsetzungsvermögen“ andererseits eine Konfessionsänderung unter Gf. Edzard II. eher unwahrscheinlich macht.
  11. Weßels, Holtland Kirchdorf, S. 52.
  12. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 319 und 321. Die ostfriesischen Landesherren führten die KO von 1631 jedoch nie verbindlich für alle luth. Gemeinden ein.
  13. Ausführlich: Weßels, Holtland Kirchdorf, S. 45 ff.
  14. Weßels, Holtland (HOO), S. 3.
  15. Weßels. Holtland Kirchdorf, S. 278. Zu P. Janssen vgl. ebd., S. 217.
  16. LkAH, S 1 H III Nr. 1015, Bl. 15. P. Hill aus Hesel vertrat P. Siefken während dessen Abwesenheit.
  17. LkAH, L 5i, Nr. 72 (Visitation 1937).
  18. LkAH, L 5i, Nr. 372 (Visitation 1986).
  19. LkAH, L 5i, Nr. 72 (Visitation 1949).
  20. KABl. 2016, S. 26 ff.
  21. Ostfriesisches UB II, Nr. 961 (S. 66, als Monesum?, vgl. Weßels, Holtland Kirchdorf, S. 21), Ostfriesisches UB III, Nr. 743 (S. 206).
  22. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 684.
  23. KABl. 2013, S. 31.
  24. Zur Baugeschichte: Weßels, Holtland Kirchdorf, S. 22 ff., S. 87.
  25. Nöldecke, Schätze, S. 146.
  26. LkAH, B 2 G 9/Holtland Bd. I, Bl. 57 f.
  27. LkAH, B 2 G 9/Holtland Bd. I, Bl. 74.
  28. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 20; LkAH, S 9, Nr. 1428.
  29. Zur Orgel: Vogel u. a., Orgellandschaft, S. 92 f.; http://www.nomine.net/holtland-marienkirche, 08.11.2019.
  30. Schulte, S. 19.
  31. Rauchheld, Glockenkunde, S. 49, 58, 60.
  32. Schulte, S. 20.