Frühere Gemeinde | KapG der KG Atzenhausen | Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Münden | Patrozinium: kein mittelalterliches Patrozinium bekannt1 | KO: Calenberger KO von 1569
Orts- und Kirchengeschichte
Schriftlich ist das Dorf erstmals 1032 als Molduggauel in einer Urkunde Ks. Konrads II. († 1039) erwähnt.2 Territorial gehörte Mollenfelde zum welfischen Teilfsm. Göttingen, das um 1291 bei der Dreiteilung des Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel entstanden war.3 Nachdem die Göttinger Linie der Welfen mit Hzg. Otto Cocles († 1463) in männlicher Linie ausgestorben war, wurde das Territorium 1495 bzw. 1512 Teil des Fsm. Calenberg-Göttingen („Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). 1370 hatte Hzg. Otto der Quade († 1394), Fs. in Göttingen, der Familie von Stockhausen zusammen mit der Burg Brackenberg und anderen Gütern auch das halbe Dorf Moldingfelde verpfändet (einschließlich der Gerichtsbarkeit).4 Wohl im 15. Jh. erwarben die Lgf. von Hessen diese Rechte in Mollenfelde und schließlich setzte sich die Dorfbevölkerung aus hannoverschen und hessischen Untertanen zusammen (seit 1567 Lgft. Hessen-Kassel).5 In zwei Verträgen (Göttingen 1618 und Münden 1653) regelten beide Seiten die Verhältnisse in Mollenfelde und in weiteren hannoversch-hessischen Dörfern („Kompromissdörfer“ Reckershausen, Niedergandern, Marzhausen). Die hannoverschen Untertanen gehörten zum Amt Brackenberg (1713 vom Amt Friedland mitverwaltet), die hessischen zum Haus Berlepsch. Eine Teilansicht des Dorfes ist aus dem Jahr 1713 überliefert.6 In französischer Zeit zählte Mollenfelde von 1807 bis 1813/14 zum Kgr. Westphalen (Kanton Jühnde, Distrikt Göttingen, Leine-Departement). Seit 1815 gehörte das Dorf erneut teilweise zu Hannover (nun Kgr. Hannover; Amt Brackenberg, 1825 aufgegangen im Amt Friedland), und teilweise zu Hessen-Kassel (nun Kfsm. Hessen). 1832 schließlich kam Mollenfelde gänzlich an das Kgr. Hannover. Das Amt Friedland ging 1859 im Amt Reinhausen auf. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Mollenfelde 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam der Ort zum Lkr. Göttingen (neugebildet 1973 und 2016). 1973 wurde Mollenfelde nach Friedland eingemeindet. Um 1810 lebten rund 110 Menschen in Mollenfelde und 2024 knapp 200.
Das älteste Zeugnis der Kirchengeschichte Mollenfeldes ist der Turm der Kirche. Er steht im Osten und stammt im Kern aus dem Mittelalter. Mollenfelde war „seit alter Zeit kirchlich mit Hermannrode verbunden“, dessen Kirche 1305 unter dem gemeinsamen Patronat der Familien von Plesse und von Ziegenberg stand.7
Einzelheiten zum Reformationsgeschehen im Kirchspiel Hermannrode sind nicht bekannt. Als erster ev. Pfarrer gilt P. Johannes Lepper (amt. 1556–1574), ein ehemaliger Karmelitermönch.8 Patron Dietrich IV. von Plesse († 1571) hatte ihn nach Hermannrode berufen, wie sein Vorgänger wohnte er jedoch im Filialdorf Marzhausen, da in Hermannrode kein Pfarrhaus vorhanden war. Erst 1621 wechselte das Pfarramt zurück nach Hermannrode.9
Die kirchliche Hoheit über Mollenfelde war umstritten zwischen der Lgft. Hessen-Kassel und dem welfischen Teilfsm. Calenberg-Göttingen (1584 bis 1635 verbunden mit Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel). Als Hzg. Julius zu Braunschweig-Lüneburg († 1589) im Jahr 1588 die Gemeinden seines Fürstentums visitieren ließ, weigerte sich P. Valentin Suchenforth (amt. 1578–1622/23) vor der Visitationskommission zu erscheinen. Denn der Lgf. von Hessen-Kassel habe ihm verboten, sich „an die Braunschweigischen zu kehren“.10 Im folgenden Jahr scheiterte ein zweiter Visitationsversuch.11 Im Göttinger Vertrag von 1618 einigten sich beide Seiten u. a. darauf, dass Mollenfelde kirchlich unter Hoheit der Lgf. von Hessen-Kassel stehe, die 1607 zum ref. Bekenntnis gewechselt waren. Gleichzeitig legte der Vertrag jedoch fest, dass es im luth. Mollenfelde keine Änderung am Bekenntnisstand geben dürfe. Hzg. Friedrich Ulrich zu Braunschweig-Lüneburg († 1634) protestierte daher 1622, als der ref. P. Heinrich Schlichting (amt. ab 1622/23), Schwiegersohn von P. Suchenforth, das gemeinsame Pfarramt von Hermannrode, Marzhausen und Mollenfelde übernahm. Im Februar 1624 ließ der welfische Amtmann von Brackenberg die Mollenfelder Kirche abschließen. In den folgenden Monaten gingen die Dorfbewohner zum Gottesdienst entweder ins hannoversche Atzenhausen oder ins hessische Hermannrode. Im Jahr 1648 schrieb der Göttinger Sup. Christophorus Specht (amt. 1646–1656), im halb hessischen Mollenfelde amtiere ein reformierter Pastor und „zu dem gingen die anderen, die sich doch zu unserer Religion bekennten, zum Abendmahl“.12 Sup. Specht stellte zur Diskussion, die hannoverschen und lutherischem Mollenfelder an einen „anderen Pastor, als nach Meensen etwa, zu verweisen“.13 Anscheinend auch ohne diese Umpfarrung blieb die Gemeinde letztlich lutherisch.14
Aus dem Jahr 1744 ist eine Risszeichnung der mittelalterlichen Kirche in Mollenfelde überliefert, zusammen mit einem Plan zum Um- bzw. Neubau.15 Die Zeichnung zeigt einen rechteckigen Saalbau mit Satteldach und Ostturm sowie einem spitzbogigen Portal an der Nordseite. An die Erneuerungsarbeiten erinnert der Inschriftenstein über dem heutigen Hauptportal an der Westseite, der die Jahreszahl 1757 trägt. Nachdem Mollenfelde 1832 gänzlich an das Kgr. Hannover gekommen war, wechselte auch die kirchliche Zugehörigkeit: Mollenfelde kam als Kapellengemeinde zum Kirchspiel Atzenhausen, das seit Mitte des 17. Jh. vom Pfarramt Meensen mitversorgt wurde. Weil „die Wahrnehmung der geistlichen Geschäfte in den vier Ortschaften Meensen, Atzenhausen, Dahlenrode und Mollenfelde und in deren vier Kirchen für eines Mannes Kraft zuviel war“ wurde in Atzenhausen ein neues Pfarrhaus erbaut. Mit P. Philipp Ludwig Christoph Wilhelm Meyer (amt. 1850–1861) erhielt das Kirchspiel Atzenhausen mit nun zwei Kapellengemeinden in Dahlenrode und Mollenfelde wieder einen eigenen Geistlichen.16
Seit Ende des 18. Jh. lässt sich eine jüd. Gemeinde in Mollenfelde nachweisen, deren Anfänge noch unerforscht sind.17 Sie teilte sich einen gemeinsamen Betraum mit der jüd. Gemeinde in Hermannrode. In den 1820er Jahren lebten insgesamt neun jüd. Familien in Mollenfelde. Gegen den Bau einer Synagoge protestierte 1832 die ev.-luth. Gemeinde „wegen zu großer Nähe zur Kirche“.18 Die jüd. Gemeinde begann am Ostrand des Dorfes mit dem Synagogenbau und erhielt 1840 nachträglich eine Baugenehmigung. Seit 1844 bildete Mollenfelde zusammen mit Hedemünden und Klein Schneen eine Synagogengemeinde. Ab 1854 bestand eine jüd. Elementarschule in Mollenfelde. Die Zahl der Gemeindeglieder lag in Mollenfelde 1871 bei 84 (Hedemünden: 8, Klein Schneen: 2). In den folgenden Jahren zogen die meisten nach Göttingen um und seit Anfang der 1880er Jahre fanden in der Synagoge keine Gottesdienste mehr statt. 1907 wurde sie abgebrochen und 1917 verließ die letzte jüd. Familie das Dorf.
In der ev.-luth. Kirche in Mollenfelde fand in der ersten Hälfte des 20. Jh. alle zwei Wochen ein Gottesdienst statt (1909, 1930).19 Nach dem Weggang von P. Walter Mügge (amt. 1921–1932) blieb das Pfarramt Atzenhausen vakant und das Pfarramt Deiderode übernahm die Versorgung des Kirchspiels. Ab 1945 versah umgekehrt das Pfarramt Atzenhausen die Gemeinde Deiderode (und Mariengarten) mit. Die Zahl der Gemeindeglieder in Mollenfelde lag 1955 bei knapp 320. Die fünf Gemeinden Atzenhausen, Dahlenrode, Deiderode, Mariengarten und Mollenfelde, die „scherzhaft im Kirchenkreis als ‚Abruzzen‘ bezeichnet werden“, blieben bis 1976 verbunden.20 Bei der parochialen Neuordnung 1977 wurde die KapG Mollenfelde aufgehoben und in die KG Deiderode umgegliedert. Gleichzeitig richtete das Landeskirchenamt Hannover eine pfarramtliche Verbindung zwischen den drei KG Deiderode, Elkershausen und Klein Schneen ein; Sitz des Pfarramtes war in Klein Schneen.21
Kapellenbau
Kleiner, zweiachsiger Rechteckbau, errichtet 1757.22 Satteldach, nach Westen abgewalmt. Lagerhaftes Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. Segmentbogige Fenster an den Längsseiten, nach Westen Segmentbogenportal mit Inschriftenstein: „17 G[ott] A[llein] D[ie] E[hre] 57“, darüber Ovalfenster, Fenster- und Portalgewände aus Werkstein. Im Innern flache Decke mit Vouten an den Längsseiten, u-förmige Emporenanlage aus Holz, farbig gefasst.
Turm
Vierseitiger, wehrhaft wirkender Ostturm, im Kern mittelalterlich. Schieferhelm mit vierseitigem Ansatz und achteckiger Spitze, bekrönt mit Kugel, Wetterfahne (Jahreszahl: 1717) und Kreuz. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. Nach Osten übereinander ein großes segmentbogiges Sprossenfenster und drei kleine Schlitzfenster. Nach Süden unterhalb der Traufe eine Rechtecköffnung. Wohl um 1757 Ostfenster vergrößert, 1744 besaß der Turm zudem im Erdgeschoss ein Südfenster. 1813 Turm erneuert.
Vorgängerbau
Zustand 1744: Rechteckiger Saalbau mit Satteldach. Spitzbogiger Eingang an der Nordostecke, zwei kleine, hochliegende Fenster an der Nordwestecke; Südseite mit vier unterschiedlichen Fenstern, ein rechteckiges Westfenster.23
Ausstattung
Hölzerne Kanzelaltarwand, farbig gefasst, eingepasst in den Rundbogen zur Turmhalle; polygonaler Kanzelkorb, vor den Ecken gedrehte Säulchen, an den Wandungen Rundbogenfüllungen mit gemalten Kreuzen, darüber Inschriftenfelder: „Es spricht Gott der Herr: ‚Ich bin bei Euch Alle Tage Bis an der Welt Ende‘“; hinter der Kanzel Inschriftenfeld „Ehre sei Gott“, gerahmt von vereinfachten Pilastern und Gebälk; kastenförmiger Altar mit seitlichen Schranken; links und rechts segmentbogige Durchgänge mit Türen, in den Bögen „A“ und „Ω“, darüber Blendnischen. – Quaderförmige Holztaufe mit abgeschrägten Ecken, farbig gefasst. – Altarartiges Denkmal für die in den Weltkriegen getöteten Gemeindeglieder (1956), Holztafel mit Namen als Retabel gestaltet, Inschrift: „Wir ehren unsere Gefallenen und Vermißten 1939–1945 1914–1918. […] Die dankbare Gemeinde Mollenfelde 1956“, Liste mit 50 Namen; an der Vorderseite des Altarblocks drei Gemälde (in der Mitte Gefangener hinter Stacheldraht, links und rechts Kreuze).
Orgel
1857 Orgelneubau, ausgeführt von Carl Heyder (Heiligenstadt, wohl 6 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 33). Um 1880 Orgel erweitert auf 7 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, Orgelbauer unbekannt. 1981 Instandsetzung, Albrecht Frerichs (Göttingen), 7 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. Die Orgel hat keine Prospektpfeifen (stattdessen Gitterwerk).
Geläut
Eine LG, b’ (Bronze, Gj. 1870, Heinrich Gabel, Freienhagen).
Friedhof
Kommunaler Friedhof am westlichen Ortsrand, FKap.
Liste der Pastoren (bis 1622)
(Kirchspiel Hermannrode, Pfarrsitz bis 1621 im Filialdorf Marzhausen)
1556–1574 Johannes Lepper. – 1574–1578 Christian Sachse. – 1578–1622/23 Valentin Suchenforth. – 1622/23–16.. Heinrich Schlichting. – 1638–1649 Heinrich Feige. 1657–1677 Heinrich Stigtenota. – 1678–1695 Johannes Blanke. – 1695–1732 Daniel Wilhelm Gebhardt. – 1732–1734 Johann Valentin Bieber. – 1734–1735 Rollmann Valentin Habicht. – 1735–1738 Georg Heinrich Michaelis. – 1738–1791 Ernst Philipp Orth. – 1791–1840 Johann Reinhard Plitt.
Angaben nach: Hütteroth, Pfarrer III, S. 520, und Herborg, Piepkorn, Schröter & Schröter, S. 45.
Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)
A 1 Nr. 383–386 (Pfarroffizialsachen); B 2 G 9 Nr. 646 (Baupflege und Bauwesen); B 2 G 9 B Nr. 446 (Orgel- und Glockenwesen); E 5 Nr. 747 (Konsistorialbaumeister); S 11a, Nr. 7919 (Findbuch PfA).
Literatur & Links
A: Bielefeld, Orgeln im Umland, S. 121–122; Casemir/Menzel/Ohainski, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 284–285; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 957; Eichenberg, KK Göttingen-Süd, S. 69–74; Franz, Maybaum & Tinney, Räume, S. 102–107; Ide & Maloku, Coworking-Spaces, S. 56–57 und S. 100–101; Kämmerer/Lufen, Denkmaltopographie Altkr. Duderstadt, S. 229–230; Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 129; Obenaus, Handbuch II, S. 1050–1057.
B: Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens 1801–1850. Teil 8. Göttingen West: Atzenhausen, Dahlenrode, Deiderode, Dramfeld, Elkershausen, Friedland, Klein Schneen, Mariengarten, Mollenfelde, Obernjesa, Sieboldshausen, Volkerode, hrsg. von der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen e. V., Norderstedt 2017; Gerhard Herborg, Jan Piepkorn, Fritz Schröter, Hans-Heinrich Schröter: Von Hermeroth bis Hermannrode. Eine kleine Geschichts- und Geschichtensammlung anläßlich des 725-jährigen Bestehens, Neueichenberg, 1992, bes. S. 45–54; Heinrich Lücke: Leinholz, Ellerode, Mollenfelde, Reckershausen, Brackenberg. Beiträge zur Ortsgeschichte, [ohne Ort] 1937, bes. S. 13–27; Heinrich August Reuter: Die neugegründete Pfarre zu Atzenhausen, Inspection Dransfeld, in: Vierteljährliche Nachrichten 1850, S. 162–165.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Teilansicht des Dorfes (1713) ; Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche; Wikipedia: Kirche Mollenfelde; 3d-raeume.de: 3-D-Modell der Kirche.
Fußnoten
- Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 172.
- MGH DD Ko II 177 [Digitalisat]. Die Urkunde ist abschriftlich überliefert und in der Edition ist der Ortsname zu Molggaueldun korrigiert (ebd., Anm. h; kritisch zur Korrektur: Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 285). Für weitere Belege und zum Namen vgl. Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 284 f.
- Insgesamt: Pischke, Landesteilungen, bes. S. 45 ff., S. 75 ff. und S. 180 ff.
- Sudendorf, UB IV, Nr. 54 [Digitalisat].
- Lücke, S. 13 ff.
- Siehe bildindex.de/document/obj20946395.
- Lücke, S. 20. Zu Hermannrode siehe „Hermannrode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon.
- Hütteroth, Pfarrer Bd. I, S. 204 f.
- Siehe „Marzhausen, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon (Stand: 5.2.2025). Die Familie von Plesse hatte die Reformation in ihrer Herrschaft ab 1536 eingeführt, vgl. Scherwatzky, Geschichte, S. 36 ff.
- Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 151. Zu P. Suchenforth vgl. Hütteroth, Pfarrer Bd. II, S. 361 f.
- Zum Folgenden: Lücke, S. 21 ff.
- Kayser, Generalvisitation Gesenius, S. 185. Sup. Specht fährt fort: „und wäre nicht allein dabei dubia conscienscia, sondern auch ein Ärgernis bei den Hessen, daß sie sich freueten, wie die unsrigen zu ihrem offenen Sacramento treten und iher Meinung re ipsa approbierten“ (ebd.). Vgl. auch Lücke, S. 22.
- Kayser, Generalvisitation Gesenius, S. 185.
- Lücke, S. 22: Heinrich Lücke stellte 1937 in seinen „Beiträgen zur Ortsgeschichte“ zusammenfassend fest: „Genug, die hessischen Kirchspiele Hermannrode, Berge und Eichenberg sind infolge des hannoverschen Einflusses lutherisch geblieben. Sie unterstanden Jahrhunderte hindurch dem Göttinger Superintendenten und hatten das Gesangbuch der Hannoverschen Landeskirche, Hermannrode bis 1892, Berge bis auf den heutigen Tag.“ (ebd.).
- NLA HA Kartensammlung Nr. 23 d Mollenfelde 1 pm, (mit Digitalisat) und ebd. Nr. 23 d Mollenfelde 2 pm (mit Digitalisat).
- Reuter, S. 164.
- Zum Folgenden: Obenaus, Handbuch II, S. 1050 ff.
- Obenaus, Handbuch II, S. 1052.
- Ahlers, Pfarrbuch 1909, S. 322; Ahlers, Pfarrbuch 1930, S. 383.
- LkAH, L 5c, unverz., Atzenhausen, Visitation 1975.
- KABl. 1977, S. 109.
- Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 957: irrtümlich 1758.
- NLA HA Kartensammlung Nr. 23 d Mollenfelde 1 pm, (mit Digitalisat).