Frühere Gemeinde | Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Alfeld | Patrozinium: Bonifatius1 | KO: Calenberger KO von 1569

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Orts- und Kirchengeschichte

Der als Hägerdorf planmäßig angelegte Ort ist erstmals 1205 als Holthusen urkundlich erwähnt.2 Lehnsherr des Hägergutes war der Bf. von Hildesheim, der 1240 das Domkapitel mit dem Dorf belehnte, welches den Besitz wiederum verschiedenen Adelsfamilien übertrug.3 Außerdem hatten die Herren von Steinberg und das Hildesheimer Kloster St. Michael Besitz in Langenholzen.4 Das Dorf gehörte zum Amt Winzenburg im Hochstift Hildesheim. Nach Ende der Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) fiel das Amt Winzenburg an das welfische Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel. Mit der Restitution des Großen Stifts kehrte das Amt 1643 unter stifthildesheimische Herrschaft zurück und in Langenholzen übernahm das Domkapitel wieder die grundherrlichen Rechte, einschließlich der niederen Gerichtsbarkeit (bis 1804).5 Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 kam das Gebiet des Hochstifts an das Kgr. Preußen. In den Jahren des französischen Satellitenkgr. Westphalen (1807-1813) zählte Langenholzen zum Kanton Alfeld im Distrikt Hildesheim des Departements Oker. Danach gehörte Langenholzen, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Winzenburg, das in den 1820er Jahren mit dem Amt Bilderlahe vereinigt wurde. Ab 1836 zählte das Dorf zum neuen Amt Alfeld. Nach der preußischen Annexion von 1866 blieb die Ämterstruktur zunächst bestehen. 1885 kam Langenholzen zum neuen Lkr. Alfeld und seit 1974 ist das Dorf ein Ortsteil der Stadt Alfeld. P. Ernst Röbbelen (amt. 1937-1955) beschrieb das ehemals bäuerlich geprägte Langenholzen 1955 als „Vorort von Alfeld […] in dem Beamte, Handwerker und vor allem Industriearbeiter wohnen“.6 Das Dorf zählte um 1810 knapp 270 Einwohner, 1925 gut 600 und 1946 nach dem Zuzug Geflüchteter gut 1.100. Die Bevölkerungszahl stieg wegen reger Bautätigkeit bis 1967 auf 1.325 an und ist seit den 1970er Jahren leicht rückläufig (2017: knapp 1.150).

Kirche, Ansicht von Südwesten, um 1960

Kirche, Ansicht von Südwesten, um 1960

Der Erstbeleg für den Ort Langenholzen ist auch gleichzeitig der früheste Beleg für eine Kirche: 1205 erhob Bf. Hartbert von Hildesheim die neue Kapelle in Sack zur Pfarrkirche und trennte sie von der ecclesie matrici in Holthusen ab (Mutterkirche in Langenholzen).7 Dazu gab Ludolffus eiusdem ecclesie sacerdos (Ludolf, Priester dieser Kirche) seine Zustimmung und erhielt eine Entschädigung.8 Zudem sollte er den Pfarrdienst weiter versehen und erst nach seinem Tod würde Sack einen eigenen Priester bekommen. Weitere Details zur vorref. Geschichte der Kirche in Langenholzen sind kaum überliefert: 1258 soll hier ein Priester namens Heinrich gewirkt haben9, in einem undatierten „sehr alten plattdeutschen Bericht“ erscheint zudem ein Pfarrer Hinrich Crügell.10 Im Jahr 1425 schließlich bat der Priester Henricus Rubrecht aus dem Bistum Minden um die Pfarrstelle in Langenholthusen im Hildesheimischen, nachdem Johannes Budel das Amt aufgegeben hatte.11
Zur Zeit der Reformation gehörte Langenholzen zum Fsm. Braunschweig-Wolfenbüttel und erfuhr eine erste Einführung der Reformation, nachdem der Schmalkaldische Bund 1542 den kath. Hzg. Heinrich den Jüngeren vertrieben hatte. Lgf. Philipp von Hessen und Kfs. Johann Friedrich von Sachsen beriefen eine Statthalterregierung für das besetzte Fsm., die 1542 eine Visitation der Gemeinden und Geistlichen anordnete, 1543 die Christlike kerken-ordening im lande Brunschwig, Wulffenbüttels deles erließ, und 1544 erneut Visitatoren aussandte.12 Die Visitationsprotokolle machen nur kurze Angaben zu Langenholzen: Der Pfarrer hieß 1542 Ehr Sivart Luder und war gleichzeitig auch Pastor in Sack (1542: Sivart Ludike, 1544: Siffridus Ludeken). Die Gemeinde Hörsum war seinerzeit filia in Langenholthusen, also Tochtergemeinde.13 Es ist jedoch unklar, ob Ludike als kath. oder als luth. Geistlicher anzusehen ist.14 1547 konnte der kath. Hzg. Heinrich der Jüngere nach Wolfenbüttel zurückkehren und begann mit der Rekatholisierung seines Fsm. Heinrichs Sohn und Nachfolger Hzg. Julius, der 1568 die Regierung übernahm, führte allerdings erneut die luth. Lehre ein, ordnete wiederum eine Visitation an und erließ 1569 die später sogenannte Calenberger Kirchenordnung.15 In den Visitationsprotokollen von 1568 findet sich der Eintrag: Paulus Borckmann. Pfarrer zu Langen Holtessen. hat ein filial Hörshem. Curirt darzu ein ander pfarr Hohenbuchen. Respondit mediocriter. Celebravit.16 P. Borckmann betreute also neben Langenholzen auch Hörsum und Hohenbüchen, erwies sich in der theologischen Prüfung als mittelmäßig und feierte den Gottesdienst noch nach kath. Ritus.

Kirche, Blick zum Altar, Foto: Ernst Witt, Hannover, Juli 1958

Kirche, Blick zum Altar, Foto: Ernst Witt, Hannover, Juli 1958

P. Esaia Peine (amt. 1602-1656) war ebenfalls nicht allein Pfarrer in Langenholzen, sondern versorgte auch Röllinghausen, etwa von 1632 bis 1652 Sack und überdies Eimsen und Wettensen.17 Während des Dreißigjährigen Krieges floh P. Peine kurzzeitig nach Hildesheim, kehrte aber bald nach Langenholzen zurück.18 Seit der Restitution des Großen Stifts 1643 hatte das ev. Dorf Langenholzen mit dem Bf. von Hildesheim einen kath. Landesherrn und mit dem Hildesheimer Domkellner auch einen kath. Kirchenpatron. 1664 ließ die Gemeinde das Kirchengebäude reparieren, das möglicherweise noch Schäden aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges aufwies. Die Langenholzener Kirche erhielt in der zweiten Hälfte des 17. Jh. zahlreiche Schenkungen.19 Die Pfarrer der Gemeinde waren weiterhin auch für Eimsen und Wettensen zuständig. In einem Bericht über die prot. Dörfer des Hochstifts Hildesheim von 1730 heißt es über Langenholzen: „Die Intraden sind an diesem Orte schlecht, und kan ohne das Filial Hoersum kein Pastor daselbst subsistiren, welches dann auch die Ursache gewesen, warum die Dorffschaften Eimssen, und Wettensen auf inständiges Suchen der Pastoren von denen Herrn Patronis offtmahls ihnen beygeleget worden.“20 Zu dieser Zeit bekam die Langenholzener Kirche eine neue Orgel. P. Kaspar Hermann Löder (amt. 1722-1758) notierte, dass Johann Wilhelm Gloger, „Kunsterfahrener Orgel Bauer aus Nordheim“ 1729 mit den Arbeiten begonnen und das Instrument 1731 vollendet habe.21
Mit P. Christfried Albert Thilo (amt. 1849-1853) wirkte Mitte des 19. Jh. kurze Zeit ein Pfarrer in Langenholzen, der neben seinem Pfarramt auch wissenschaftlich tätig war. Er veröffentlichte philosophiegeschichtliche und religionsphilosophische Werke, seit 1872 war er Oberkonsistorialrat in Hannover.22 In die Amtszeit von P. Rudolf von Ihering (amt. 1890-1909) fiel 1903 die Neugestaltung des Innenraums der Kirche.23 Mit dem Wechsel von P. Christian Heinrich Adolf Grußendorf (amt. 1929-1936) von Sack nach Langenholzen kehrte gleichsam auch die 1205 verselbständigte Gemeinde Sack ins Kirchspiel Langenholzen zurück: Da die Säcker Pfarrstelle unbesetzt blieb, wurde die Gemeinde nun wieder von Langenholzen aus betreut. P. Grußendorf gehörte der NSDAP und der SA an, zudem leitete er die NSV in Langenholzen. Sein Nachfolger P. Ernst Röbbelen (amt. 1937-1955) „beschränkte sich auf seine kirchliche Arbeit“, wie er 1946 angab.24
Die Verbindung der KG Langenholzen, Hörsum und Sack wurde 1952 recht negativ beurteilt: Es sei „für den Geistlichen von L[angenholzen] eine nicht länger zu verantwortende Überbelastung (drei Predigtstätten, drei Kirchenvorstände) entstanden, die nur durch Abtrennung einer Kirchengemeinde beseitigt werden kann.“25 Daher löste das Landeskirchenamt 1952 die pfarramtliche Verbindung zwischen Hörsum und Langenholzen.26 Die Umstrukturierung wirkte sich anscheinend positiv aus, denn das Urteil der Visitatoren – 1941 hieß es noch knapp: „Die Gemeinde ist seit Jahrzehnten immer unkirchlicher geworden“27 – besserte sich seit Ende 1950er Jahre.28
Bei der Visitation 1974 merkte P. Hans-Gerhard Isermeyer (amt. 1973-1983) an: „Bei Strukturänderungen im Kirchenkreis sollte überlegt werden, ob nicht die Gemeinden Langenholzen und Sack zu einer Gemeinde vereint werden könnten.“29 Im folgenden Jahr legte das Landeskirchenamt die beiden Pfarrstellen zu einer zusammen und verband beide Gemeinden unter dem Pfarramt Langenholzen.30 Zu einer Fusion kam es jedoch nicht. Im Jahr 1994 übernahmen die Gemeinden die Trägerschaft des 1982 gegründeten Kinderspielkreises Langenholzen-Sack, der seit 1984 im ehemaligen Pfarrhaus Sack untergebracht war (seit 2002 „Die kleine Rasselbande“).31
1999 kam auch Hörsum wieder zum Kirchspiel hinzu32 und zum 1. Januar 2015 schlossen sich die drei pfarramtlich verbundenen Gemeinden Hörsum, Langenholzen und Sack zusammen und gründeten gemeinsam die neue Ev.-luth. KG Am Sackwald.33

Umfang

Langenholzen.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Alfeld der Diözese Hildesheim.34 – Um 1542/44 zur Insp. Alfeld, 1569 zur Insp. Dietrichholtensen (Wrisbergholzen).35 Ab 1651/52 Spezialinsp. des GSup. Alfeld (Insp. Alfeld, 1924 KK Alfeld). Seit 1. Januar 2011 KK Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Alfeld.36

Patronat

Ursprünglich Bf. von Hildesheim, der Patronat mit dem Hägerlehn verlieh. Seit 1523 Fs. von Braunschweig-Wolfenbüttel, von 1643 bis 1803 Domkellner des Domkapitels Hildesheim als Oberhäger. Danach der Landesherr (bis 1871).37

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, vor 1929

Kirche, Grundriss, vor 1929

Ältester Teil ist der romanische Chor mit halbrunder Apsis, erbaut vermutlich um 1150,38 das etwas breitere Schiff ist jünger, errichtet vermutlich Ende 13. Jh. Satteldach; verputztes Bruchsteinmauerwerk, westlicher Giebel aus Fachwerk; Strebepfeiler an Nord-, West- und Südseite, am nordwestlichen Inschrift „Anno 1745“; Rechteckfenster (18. Jh.), an Apsis drei Rundbogenfenster. Im Innern rippenlose Kreuzgewölbe, runder Triumphbogen zwischen Schiff und Chor, Apsis mit Halbkuppel, L-förmige Empore an Nord- und Westseite.

Fenster

In einem der Apsisfenster runde, farbige Glasscheibe von 1667 mit dem Namen Hinrich Fischer, der Inschrift „Das Blut Jesu Christi des Sohnes gottes macht uns rein von allen Sünden. amen“ und einem Wappen, das bei der Gestaltung des Dorfwappens als Grundlage diente. 1664 Reparatur der Kirche. 1729/31 Westempore eingebaut, Nord- und Südempore ebenfalls 18. Jh., Südempore bald wieder entfernt. Neuausmalung Innenraum 1903 (u. a. Spruchband an Triumphbogen „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ und Rankenornamente in Gewölbe). Renovierung 1957 (Wandmalereien übertüncht). Renovierung 1981-82.

Turm

Im Osten über dem Chor. Satteldach, offener Dachreiter mit Uhrschlagglocken, Gaube mit Uhrziffernblatt nach Norden, Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, Giebeldreiecke aus Fachwerk, im Glockengeschoss rundbogige Schallfenster. Neue Turmuhr 1893 (Firma Weule, Bockenem).

Ausstattung

Romanischer Steinaltar, Mensa mit Reliquiengrube (Mitte 12. Jh.). – Altarretabel mit Kanzel (1721/22, um 1780 zu Kanzelaltar umgestaltet), Kanzelkorb flankiert von gedrehten, girlandenumwundenen Säulen, über dem Giebel Figur des auferstandenen Christus mit Siegesfahne, flankiert von zwei Engeln; über den seitlichen Durchgängen Figuren (links Mose, rechts unklar, vielleicht Prophet39); Altar 1982-83 restauriert. – Außen an Südseite des Turms Grabplatte von Georg Brinkmann, 1610 bis 1626 Pfarrer in Limmer40 und Grabstein der Lucia Maria Wulfes (1746-1812).

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, Juli 1958

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, Juli 1958

Orgel

Erste Orgel 1692 erworben, Positiv von Orgelbauer Andreas Schweimb (Einbeck).41 1729-31 Neubau von Johann Wilhelm Gloger, 8 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen.42 1835 kleinere Reparaturarbeiten, ausgeführt von Heinrich Schaper (Alfeld).43 1870 Neubau unter Verwendung des vorhandenen Pfeifenmaterials, ausgeführt von Ph. Furtwängler & Söhne (Elze), 9 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 103); historischer Prospekt der Glogerorgel erhalten (stumm).44 1954/55 von Emil Hammer Orgelbau (Hannover) instandgesetzt und verändert, 8 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; außerdem ein vakantes Register. 1973 Instandsetzung, ausgeführt von Martin Haspelmath (Walsrode). Prospekt unter Denkmalschutz.

Geläut

Zwei LG, I: a’, Inschrift: „Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten! Den Gefallenen des Krieges 1939/45 zum Gedenken stiftete diese Glocke im Jahre des Heils 1955 August Wegener“, Bild: Kreuz (Bronze, Gj. 1955, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg); II: c’’, Inschrift: „hilf got wes ich begume dat yd guden ende wume. hans borchardes de god mek“, Hilf Gott, dass das, was ich anfange, ein gutes Ende gewinnt. Hans Borcherdes goss mich (Bronze, Gj um 1500, Hans Borcherdes), einzige bekannte Glocke des Gießers Hans Borcherdes.45 Zwei SG, I: f’’; II: b’’ (beide Bronze, Gj. 1892). – Früherer Bestand: Eine Lg (Bronze, Gj. 1605).46 Eine LG (Bronze), 1813 gesprungen und umgegossen zu einer Lg, a’, Inschriften u. a.: „Religioni Sacra“ und „Johann Schulze Pastor Altaristen Wilhelm Bode Heinrich Henne“ (Bronze, Gj. 1815, Christoph August Becker und Heinrich Ludwig Damm, Hildesheim), im Ersten Weltkrieg zu Kriegszwecken abgegeben. Als Ersatz eine LG (Bronze, Gj. 1928, Firma Radler, Hildesheim), 1942 zusammen mit den beiden SG zu Rüstungszwecken abgegeben. Die beiden SG nicht eingeschmolzen und seit 1947 wieder in Langenholzen.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1802, zweigeschossiger Fachwerkbau auf Bruchsteinsockel mit Satteldach). – Küsterhaus (Bj. erste Hälfte 19. Jh., zweigeschossiger Fachwerkbau).

Friedhof

Alter Friedhof rund um die Kirche. Neuer kirchlicher Friedhof 1870/72 östlich außerhalb des Dorfes angelegt. FKap. Verwaltung des Friedhofs 1972 an politische Gemeinde übertragen.

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 6852-6859 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 8 (Spec. Landeskons.); A 6 Nr. 4711-4719 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 1370-1373 (Visitationen); D 43 (EphA Alfeld); S 2 Witt Nr. 4 (Fotosammlung); S 11a Nr. 7571 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 825; Graff, Geschichte Kr. Alfeld, S. -347-357; Kiecker/Graff, KD Kr. Alfeld, S. 229-235; Meyer, Pastoren II, S. 49.
B: Henning Bode (Bearb.): 750 Jahre Langenholzen. 1205-1955 (750-Jahrfeier der Gemeinde Langenholzen), Lamspringe 1955, bes. S. 62-70 (= Ernst Röbbelen: Aus der Geschichte der Kirchengemeinde Langenholzen); Wulf Köhn (Bearb.): Rund um den Hottenstein. 800 Jahre Langenholzen, Alfeld (Leine) [2005], bes. S. 213-248 (= Erich Wennecker: Kirche und Kirchengemeinde Langenholzen im Wandel von über 800 Jahren).


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien II, S. 51. Belegt seit 17. Jh., vgl. Bode, S. 62. 1708 als Kirche der Maria Magdalena bezeichnet, allerdings einziger Beleg für dieses Patrozinium, Bode, S. 62, Köhn, S. 235.
  2. UB HS Hildesheim I, Nr. 605; Kiecker/Graff, KD Kr. Alfeld, S. 229.
  3. Köhn, S. 180 f.
  4. Kiecker/Graff, KD Kr. Alfeld, S. 229; Graff, Geschichte Kr. Alfeld, S. 348 f.
  5. Kiecker/Graff, KD Kr. Alfeld, S. 229.
  6. Bode, S. 70.
  7. UB HS Hildesheim I, Nr. 605; Kiecker/Graff, KD Kr. Alfeld, S. 229.
  8. UB HS Hildesheim I, Nr. 605.
  9. Lüntzel, Ältere Diöcese Hildesheim, S. 241 (ohne Beleg).
  10. Graff, Geschichte Kr. Alfeld, S. 355, ohne genauen Beleg: „Abschrift in St“ (= „Gräflich v. Steinbergsches Archiv im Schloß Brüggen“).
  11. RG Online, RG IV 05018, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/4/5018, 05.06.2018.
  12. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 4 und 22 ff.; Butt, Herrschaft, S. 42 ff.
  13. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 224 f.
  14. Meyer, Pastoren II, S. 332: „wohl noch kath.“.
  15. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 5 und 83 ff.; Butt, Herrschaft, S. 58 ff.
  16. Spanuth, Quellen, S. 275 f.
  17. Im Ende des 16. Jh. angelegten und bis in die erste Hälfte des 17. Jh. geführten Nachrichtungß-Buch von allen Pfarren in Fürstenthumb Braunschweig sind Hörsem, Rollihausen, Eimsen und Wettensen als filiae von Langenholtensen bezeichnet, Reller, S. 226.
  18. Köhn, S. 236.
  19. Köhn, S. 237.
  20. Evangelischer Kirchenstaat, S. 65.
  21. LKA, G 9 B/Langenholzen Bd. I, Bl. 58 (Abschrift).
  22. Köhn, S. 243 f. Werke u. a.: Die Wissenschaftlichkeit der modernen speculativen Theologie in ihren Principien beleuchtet, Leipzig 1851; Ueber die moderne Religionslosigkeit, in: Vierteljährliche Nachrichten 1852, S. 1-15.
  23. Abbildung: Köhn, S. 222.
  24. LkAH, S 1 H III Nr. 311, Bl. 24.
  25. LkAH, B 2 K 1/Alfeld I, Bl. 36 (KKV Alfeld betr. Kirchspielsveränderungen, 10.04.1952).
  26. KABl. 1952, S. 138.
  27. LkAH, L 5h, unverz., Langenholzen, Visitation 1941.
  28. LkAH, L 5h, unverz., Langenholzen, Visitation 1959.
  29. LkAH, L 5h, unverz., Langenholzen, Visitation 1974.
  30. KABl. 1975, S. 4.
  31. Köhn, S. 381 f.
  32. KABl. 1999, S. 79.
  33. KABl. 2015, S. 19-22.
  34. Kleinau, Neuer Text, S. 89.
  35. Reller, Kirchenverfassung, S. 112, 168 f. und 226.
  36. KABl. 2011, S. 70 ff.
  37. Meyer, Pastoren II, S. 49; Evangelischer Kirchenstaat, S. 67.
  38. Datierung aufgrund der Mauertechnik der Apsis, vgl. Köhn, S. 214 f. Bei Erneuerung 1865 angeblich Jahreszahl 1191 gefunden, Graff, Geschichte Kr. Alfeld, S. 354.
  39. Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 825; Köhn, S. 220: vermutlich Maria Magdalena.
  40. DI 88, Landkreis Hildesheim, Nr. 365 (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016k0036505.
  41. Graff, Geschichte Kr. Alfeld, S. 354 f.; Pape, Lexikon I, S. 279.
  42. LKA G 9 B/Langenholzen, Bl. 58 und 61 f.
  43. Pape, Schaper, S. 31, dort als 9 I/P angegeben.
  44. Pape/Schloetmann, Hammer, S. 90; LkAH, B 18 Nr. 41; LKA, G 9 B/Langenholzen, Bl. 11: 1870 „Ein Pedal neu angebaut mit 2 Registern“. Verschiedentlich sind falsche Baudaten der Furtwänglerorgel genannt (1880, 1888).
  45. DI 88, Landkreis Hildesheim, Nr. 129 (Christine Wulf), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di088g016k0012906; nach Köhn, S. 226, gegossen „In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts“.
  46. Bode, S. 70.