Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Wesermünde, Sprengel Stade
Als Midelhem ist das Straßendorf im Jahr 1219 erstmals urkundlich belegt; es lag in Hatheleria (im Land Hadeln). Das Kirchspiel Midlum umfasste jedoch nicht nur Gebiet auf der Geest, sondern auch in der Marsch, also im Land Wursten; zwischen 1255/56 und 1390 kam das ganze Kirchspiel nach und nach zum Land Wursten (universitas terre wursacie, urkundete 1238 als Landesgemeinde, im späten Mittelalter „faktisch selbständig“).
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Wesermünde, Sprengel Stade
Die älteste schriftliche Erwähnung des Dorfes findet sich vielleicht als Midlistanfadaruurde in den Miracula Sancti Willehadi, die der Bremer Ebf. Ansgar um 860/65 verfasst hat. Er berichtet darin über das Leben und die Wunder des ersten Bremer Ebf. Willehad († 789). Urkundlich ist der Ort erst 1365 als Mitzelworde nachgewiesen.
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Frühere Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Stade, Sprengel Stade
Für das Kolonisationsgebiet an der Lühe war zunächst die Bezeichnung Lu üblich, die urkundlich erstmals im Jahr 1208 belegt ist: Papst Innozenz III. (amt. 1198–1216) bestätigte dem Kloster Harsefeld u. a. den Besitz des Zehnten in Lu, den es von Ebf. Adalbert II. von Bremen-Hamburg (amt. 1123–1148) erhalten hatte. Die Lühe bildete die Grenze zwischen der Diözese Bremen links sowie der Diözese Verden rechts des Flusses und in Lu bestanden demgemäß zwei Kirchspiele.
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Frühere Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Verden, Sprengel Stade
Urkundlich ist der Ortsname erstmals im Jahre 1486 als Morsen vel Lerdorpe (Morsum oder Lerdorpe) belegt. Morsum lag im Herrschaftsgebiet der Bremer Erzbischöfe (Vogtei bzw. Amt Thedinghausen des Erzstifts Bremen), aber auch die seit 1202 urkundlich belegten Gf. von Hoya hatten hier in Moerßen „Leutte wonen“, wie es 1583 im Erbregister des Amtes Hoya heißt.
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Buxtehude, Sprengel Stade
Urkundlich ist der Ort erstmals um 1100 und um 1111/16 als Mulesla belegt. Territorial gehörte Mulsum zum Erzstift Bremen, dem weltlichen Herrschaftsgebiet der Erzbischöfe von Bremen.
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Wesermünde, Sprengel Stade
Schriftlich ist Mulsum erstmals 1304 als Herkunftsname belegt: Henricus de Mulsen zählte zu den Mitunterzeichnern eines Vertrags zwischen dem Land Wursten und der Stadt Bremen.
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Frühere Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Stade, Sprengel Stade
Für das Kolonisationsgebiet an der Lühe war zunächst die Bezeichnung Lu üblich, die urkundlich erstmals im Jahr 1208 belegt ist: Papst Innozenz III. (amt. 1198–1216) bestätigte dem Kloster Harsefeld u. a. den Besitz des Zehnten in Lu, den es von Ebf. Adalbert II. von Bremen-Hamburg (amt. 1123–1148) erhalten hatte. Die Lühe bildete die Grenze zwischen der Diözese Bremen links sowie der Diözese Verden rechts des Flusses und in Lu bestanden dementsprechend zwei Kirchspiele.
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Bestehende Gemeinde, Hadeler KO von 1542, KK Cuxhaven-Hadeln, Sprengel Stade
Neuenkirchen im Hadeler Hochland war bereits vor der Eindeichung besiedelt. Schriftlich ist der Ort erstmals 1347 als Nygenkerken belegt.
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Bestehende Gemeinde, KK Rotenburg, Lüneburger KO von 1643, Sprengel Stade
Urkundlich ist Neuenkirchen erstmals im Jahr 1288 nachgewiesen, als Hzg. Albrecht II. von Sachsen seinem Onkel dem Verdener Bf. Konrad I. die bona, que Vriban vulgariter nuncupantur, in Neyenkerken et Hellewede, übertrug (die ‚Freibann‘ genannten Güter in Neuenkirchen und Hellwege).
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Bestehende Gemeinde, Keine Kirchenordnung, KK Wesermünde, Sprengel Stade
Urkundlich ist der Klosterort im Erzstift Bremen erstmals im Jahr 1334 als Nigenwolde erwähnt. In diesem Jahr hatte der Benediktinerinnenkonvent Altenwalde verlassen und in Neuenwalde mit dem Bau eines neuen Klosters begonnen.
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