Sprengel Ostfriesland-Ems, KK Emden-Leer | Patrozinium: mittelalterliches Patrozinium unbekannt1 | KO: Ostfriesische KO von 1716

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Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich lässt sich das kleine Dorf im Emsigerland erstmals im Jahr 1367 als Urapawenggum nachweisen.2 Pogum war im 14. Jh. Teil der Herrlichkeit Petkum, bevor es in der zweiten Hälfte des 15. Jh. zum Amt Emden der Gft. Ostfriesland kam.3 Nachdem das Grafenhaus Cirksena, das seit 1464 in Ostfriesland regiert hatte, in männlicher Linie ausgestorben war, kam die Gft. 1744 an das Kgr. Preußen. In französischer Zeit zählte Pogum ab 1807 zum Kgr. Holland, ab 1810 zum Kaiserreich Frankreich (Département Ems-Occidental, Arrondissement Winschoten, Kanton Jemgum); 1813 kam Pogum wieder zum Kgr. Preußen, 1815 zum Kgr. Hannover und nach der Annexion Hannovers 1866 erneut zum Kgr. Preußen. Auch die Amtszugehörigkeit wechselte: 1817 kam Pogum zum neuen Amt Jemgum, das 1859 im Amt Weener aufging. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 gehörte Pogum zum Lkr. Weener, der 1932 im Lkr. Leer aufging. 1973 wurde das Dorf nach Jemgum eingemeindet. Nach Einschätzung des Ortsgeistlichen setzte sich die Gemeinde 1953 „vorwiegend aus Arbeitern, Fischern und Bauern“ zusammen; der Verdienst der Fischer und Schiffer sei „ganz gering“.4 1984 heißt es im Visitationsbericht, Pogum erscheine als ein äußerst ruhiger Ort, „dessen Einwohner von der Landwirtschaft, vom Fischfang und Fremdenverkehr leben oder als Arbeiter, Handwerker und Angestellte in Leer, Emden oder Weener ihren Lebensunterhalt verdienen“.5 Im Jahr 1823 lebten knapp 320 Menschen in Pogum, 1905 knapp 290, 1946 etwa 375 und 2015 rund 205.

Kirche, Blick zum Altar und zur Orgel

Kirche, Blick zum Altar und zur Orgel

Der Erstnennung des Dorfes ist auch gleichzeitig der älteste schriftliche Beleg für die Existenz einer Kirche in Pogum: In der Urkunde von 1367 bestätigte Thyalbrandus, Pfarrer in Pogum (dominus Thyalbrandus rector ecclesie in Urapawenggum), seinen Eintritt in das Prämonstratenserkloster in Langen und übertrug dem Kloster gleichzeitig verschiedene Ländereien.6 Zwei Grabplatten oder Sarkophagdeckel in der Kirche von Pogum sind deutlich älter als diese Urkunde. Die u. a. mit Andreaskreuzen verzierten Sandsteinplatten stammen möglicherweise aus dem 11. Jh. und wären damit die ältesten in Ostfriesland.7 Der Glockenturm stammt im Gegensatz zur Kirche noch aus vorref. Zeit und ist vermutlich um 1400 errichtet worden.
Die Reformation breitete sich in Ostfriesland seit den 1520er Jahren aus. Gf. Edzard I. († 1528) duldete diese Entwicklung, griff jedoch nicht lenkend ein.8 Es entstand ein Nebeneinander verschiedener prot. Richtungen. Versuche Gf. Ennos II. († 1540), die kirchlichen Verhältnisse einheitlich und eher luth. zu gestalten, scheiterten (u. a. 1529 „Bremer KO“ von Johann Timann und Johann Pelt, 1535 „Lüneburger KO“ von Martin Undermarck und Matthäus Ginderich). Ebenso erfolglos blieb letztlich das Bemühen Gfn. Annas († 1575), die ostfriesische Kirche zusammen zu halten und ihr eine eher ref. Form zu geben (u. a. 1542 Johannes a Lasco als Sup. berufen, 1544 Coetus begründet). Während der gemeinsamen und konfliktvollen Regierungszeit von Annas Söhnen, dem ref. Gf. Johann II. († 1591) und dem luth. Gf. Edzard II. († 1599), verfestigte sich das Nebeneinander ref. und luth. Gemeinden in Ostfriesland und die Konkordate von 1599, geschlossen zwischen den Landständen und dem Landesherrn, schrieben den Konfessionsstand der einzelnen ostfriesischen Gemeinden schließlich fest. Einzelheiten zur Reformation im Pogum sind nicht bekannt. Das Pfarramt hatte bis zu seinem Tod 1554 der Jurist Gerlich Wirtken inne, der gleichzeitig Propst von Hatzum und Pfarrer in Ditzum war. Er hatte in Paris studiert und war dort zum Lizenziat der Rechte promoviert worden; nach den Angaben im 1590 verfassten Wahrhafftigen Gegenbericht der rechtgläubigen Predicanten in Ostfrießlandt zählte „H[eer] Garlacus Pastor zu Ditzum“ zu den Lutheranern.9 Die drei Dörfer Pogum, Ditzum und Petkum, in denen die Petkumer Häuptlinge (seit 1554 aus der Familie Ripperda) kirchliche Hoheitsrechte besaßen, waren eine luth. Enklave in einer ansonsten vom ref. Emden dominierten Umgebung. Sie bildeten bis zur Mitte des 17. Jh. „so etwas wie eine selbständige kleine lutherische Landeskirche, in der die Herren von Petkum bis 1640 unbestritten den Summepiskopat innehatten“.10 Der Inhaber der ersten Pfarrstelle in Petkum fungierte als Sup.
Anders als in Petkum waren die Ripperda in Pogum jedoch nicht Patronatsherren. Vielmehr besaßen die Pogumer das in Ostfriesland weit verbreitete Recht, ihren Pfarrer selbst zu wählen.11 Danach baten sie jeweils die Häuptlinge von Petkum darum, die Wahl zu bestätigen und den Pfarrer einzuführen. Die Unterschriften auf den erhaltenen Wahlzetteln legen zudem nahe, dass das Wahlrecht nicht auf den kleinen Kreis der Ältesten und Vornehmsten beschränkt war, sondern auch jene ein Mitspracherecht ausübten, die keinen Grund und Boden besaßen. Nachdem P. Eobanus Herwagen (amt. 1619–1623) mit seiner gesamten Familie an der Pest gestorben war, fand nicht zuletzt auch wegen der Wirren des Dreißigjährigen Krieges keine übliche Wahlversammlung statt. Der Herr von Petkum schickte den Friesen P. Johannes Wesselius (amt. 1623–1666) als Pfarrer nach Pogum und P. Wesselius fragte daraufhin jedes einzelne Gemeindeglied, ob Einwände gegen ihn als Pfarrer bestünden.12 Bei der folgenden Pfarrerwahl kam es zu einem Streit, der schließlich dazu führte, dass die Herren von Petkum ihr Recht auf Bestätigung und Einführung der Pogumer Pfarrer an die Gf. von Ostfriesland verloren. Die Gemeinde blieb jedoch weiterhin luth. – obwohl die Bevölkerung mitunter mehrheitlich ref. war.13 Im Jahr 1667 wird Pogum als ein geringes Dorf beschrieben, dessen Einwohner überwiegend Deicharbeiter und Fischer seien. Zudem sei die Pfarrstelle nicht gut ausgestattet, so dass es nicht einfach sei, qualifizierte Pastoren zu gewinnen.14
Im Jahre 1776 verkaufte die Gemeinde ihre mittelalterliche Kirche auf Abbruch und errichtete auf den Fundamenten ein neues Kirchengebäude, das sie am 27. Oktober des gleichen Jahres einweihte. Die knapp 100 Jahre alte Kanzel und die um 1760 erbaute Orgel stellte die Gemeinde in ihrer neuen Kirche wieder auf. Nach Einführung der Kirchenvorstands- und Synodalordnung im Jahr 1864 gehörte Pogum zu jenen ostfriesischen KG, denen zugestanden wurde, dass die Kirchenvorstände bis zur Hälfte mit ref. Gemeindegliedern besetzt werden durften.15 Im Jahr 1925 zählte die KG Pogum insgesamt 275 Gemeindeglieder, von denen 164 ref. und 91 luth. waren.16 Nachdem P. Folkert Hickmann (amt. 1914–1928) die Gemeinde verlassen hatte, um die Pfarrstelle in Holtrop zu übernehmen, blieb das Pfarramt in Pogum vakant. Die Betreuung der Gemeinde übernahm der Holtgaster P. Carl Hafermann (amt. 1909–1956), der die etwa 18 Kilometer lange Strecke zwischen den beiden Dörfern mit dem Fahrrad bewältigen musste.17 Zwischen 1935 und 1941 waren zudem insgesamt neun Kandidaten des Predigtamtes in Pogum tätig und anlässlich der Visitation 1941 merkte der Sup. des KK Leer an, der Gottesdienstbesuch habe sich „durch die z[um] T[eil] sehr tüchtigen, eifrigen und beliebten Kandidaten“ sehr gut entwickelt.18 Nach den Angaben im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ standen sieben der Predigtamtkandidaten der Bekenntnisgemeinschaft nahe, zwei gehörten zu den DC und einer davon auch zur NSDAP.19
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges beauftragte das Landeskirchenamt zunächst den Berliner P. Dietrich Schneidewind (amt. 1945–1946) mit der Versehung der Pfarrstelle Pogum und danach den ebenfalls in Berlin geborenen P. Volkmar Ungnad (amt. 1946–1954). Im Visitationsbericht 1953 heißt es, es sei „ein Wunder“, dass sich nach so langer Vakanz und unzureichender Versorgung „eine so große gottesdienstliche Gemeinde“20 zusammengefunden habe. Seinerzeit trennte noch die Orgelempore den Altarraum vom Kirchenschiff ab, so dass „kein liturgischer Altardienst gehalten“ wird, wie er in luth. Gemeinden eigentlich üblich sei; der Sup. des KK Leer sah darin eine Sitte, die „in Rücksicht auf die reformierten Gemeindeglieder einst so eingeführt ist und die nicht ohne Widerstand und Erschütterung wird abgeändert werden können“.21 Die Renovierung der Kirche gab der Gemeinde 1960/61 die Möglichkeit, in Pogum „erstmals seit der Reformation […] eine lutherische Kirche herzurichten“: Die Orgelempore wurde näher an die Ostwand gerückt und damit die Trennung von Altarraum und Schiff aufgehoben.22 Die Neugestaltung der Kirche fiel in die Amtszeit von P. Menno Smid (amt. 1957–1966), der gleichzeitig auch für die KG Holtgaste zuständig war und später die bis heute grundlegende „Ostfriesische Kirchengeschichte“ veröffentlichte.23
Von 1974 bis 1987 waren die beiden Gemeinden Pogum und Holtgaste pfarramtlich verbunden.24 Allerdings war die Pfarrstelle seit 1975 vakant und Pogum wurde von Leer aus versorgt, Holtgaste von Bingum. Zwar wünschten beide Gemeinden die Beibehaltung der pfarramtlichen Verbindung;25 dennoch kam es 1987 zu einer parochialen Neuordnung: Holtgaste und Bingum wurden pfarramtlich verbunden und der neue Pogumer P. Frank Frühling (amt. 1986–1992) arbeitete gleichzeitig als Religionslehrer an einer berufsbildenden Schule in Leer. Zeitweise unterhielt die KG Pogum eine Partnerschaft mit der sächsischen Kirchgemeinde Morgenröthe-Rautenkranz in der Ephorie Auerbach.
Mit gut 200 Gemeindegliedern im Jahr 1995 ist Pogum die kleinste Kirchengemeinde im Sprengel Ostfriesland (1989 noch gut 240, etwa zwei Fünftel davon ref.). Bei den Visitationen der 1980er und 1990er Jahre betonten die Sup. des KK Leer regelmäßig, wie vielfältig das Gemeindeleben in Pogum sei.26 Seit 2006 unterstützt der Förderverein „Kark an’d Endje van de Welt“ das kirchengemeindliche Leben. Zwei Jahre später gründete sich die „Stiftung zur Förderung der Kirchengemeinde Pogum“, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, die halbe Pfarrstelle der Gemeinde zu erhalten. Seit 2017 sind die drei Rheiderlandgemeinden Bingum, Holtgaste und Pogum pfarramtlich verbunden.

Umfang

Das Dorf Pogum mit der Deichreihensiedlung Dyksterhusen.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Friesland der Diözese Münster (Propstei Hatzum).27 – Zusammen mit Petkum und Ditzum unterstand Pogum zunächst der kirchlichen Jurisdiktion der Herren von PetkumEdel, seit der zweiten Hälfte des 17. Jh. dem Konsistorium Aurich. Seit 1766 Insp. des Amtes Leer (5., später 6. Insp. in Ostfriesland). 1924: KK Leer. Seit 1. Januar 2013 KK Emden-Leer.28

Patronat

Genossenschaftspatronat der Gemeinde (Interessentenwahlrecht).29

Kirchenbau

Schlichter Rechteckbau mit Satteldach, errichtet 1776. Backsteinmauerwerk, Längsseiten durch Lisenen gegliedert; Südseite mit vier großen Rundbogenfenstern; Nordseite ohne Fenster; Portal in westlicher Giebelseite, darüber Inschriftentafel; östliche Giebelseite mit zwei großen Rundbogenfenstern und zwei kleinen im Giebeldreieck. Im Innern flache Balkendecke, Ostempore. 1958 Außensanierung (u. a. Westgiebel weitgehend erneuert). 1960/61 Innenrenovierung (u. a. Empore näher an östliche Giebelwand gerückt. 1970 neues Dach. 1992 Innenrenovierung.

Fenster

Zwei Buntglasfenster in Ostwand.

Turm

Südwestlich der Kirche freistehender Glockenturm mit Satteldach, bekrönt mit Kugel und Schwan, erbaut vielleicht um 1400. Backsteinmauerwerk, rechteckige Schallöffnungen. Sanierung 1966.

Ausstattung

Zierlicher, hölzerner Altartisch (wohl 1776). – Hölzerner Kanzel (1681), vor den Ecken das Kanzelkorbs gedrehte Säulen, an den Kanzelwandungen Reliefs der vier Evangelisten; gestiftet von Hindrick Eben, erworben in Emden.30 – Mittelalterliche Taufe aus Sandstein. – Zwei trapezförmige Grabplatten bzw. Sarkophagdeckel aus rotem Sandstein, verziert mit geometrischem Muster aus Andreaskreuzen, Rauten und langgezogenen Sechsecken (möglicherweise vor 1100, vielleicht älteste Grabplatten Ostfrieslands).31 – Wappentafel und Namentafel der Familie Homfeld (1778, bis 1958 am Kirchenstuhl der Familie).

Orgel

Orgel

Orgel

Neubau 1758/60, ausgeführt von Johann Adma Berner (Jever), 6 I/aP, mechanische Traktur, Schleifladen.32 1776 Orgel in der neu errichteten Kirche auf Ostempore aufgestellt. 1917 Becher der Trompete 8’ zu Rüstungszwecken abgegeben. Reparaturen 1929 (Furtwängler & Hammer, Hannover) und 1946/47 (Karl Puchar, Norden). Restaurierung 1960/61, ausgeführt von Alfred Führer (Wilhelmshaven), 6 I/–, mechanische Traktur, Schleifladen. Restaurierung des Gehäuses und der Prospektpfeifen 1996. Restaurierung und Rekonstruktion des Orgelwerks 1999, ausgeführt von Martin ter Haseborg (Uplengen). Denkmalorgel (seit 1952), Gehäuse und drei Reg. von Berner erhalten, u. a. Principal 4’ im Prospekt.

Geläut

Zwei LG, I: g’ (Bronze, Gj. 1966, Firma Rincker, Sinn); II: a’ (Bronze, Gj. 1898, Franz Schilling, Apolda), Inschrift: „Jesus allein und ist in keinem andern Heil!“ und „Franz Schilling i[n] Firma Carl Friedrich Ulrich goss mich in Apolda i[n] Thür[ingen] Allenstein i[n] Ostpr[eußen] 1898“, Bilder: Blätter, Weintrauben, Kreuz. – Früherer Bestand: Eine LG (Bronze, Gj. um 1250), ohne Inschrift, Ornamentband unterhalb der Haube, 1898 eingeschmolzen.33 Eine LG (Bronze, Gj. 1579, Hans der Borch, Emden), Inschrift: „De Gemente tho Pawen arm vnde rick hebben mi laeten geten tho gelick. Hans der Borch goet mi 1579“, Bild: Cirksena Wappen, eingeschmolzen 1898.34 Aus dem Material der beiden alten Glocken Neuguss zweier LG, I: a’; II: h’ (beide Bronze, Gj. 1898, Franz Schilling, Apolda), LG I erhalten (heutige LG II), LG II 1917 zu Rüstungszwecken abgegeben.35 Eine LG c’’ (Eisenhartguss, Gj. 1949, Firma Weule, Bockenem), 1970 durch heutige LG I ersetzt und vor dem Kirchturm aufgestellt.

Weitere kirchliche Gebäude

Gemeindehaus, schließt sich nördlich an den Turm an (Bj. 1734, ursprünglich Küsterhaus mit Gemeindesaal, saniert und umgebaut 1977). – Pfarrhaus (Bj. 1968, Vorgängerbau Bj. 1799, 1968 abgebrochen).

Friedhof

Kirchlicher Friedhof rund um die Kirche.

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 6 Nr. 6721–6723 (Pfarrbestellungsakten); A 8/Pogum (CB); A 12d Nr. 425, 515, 691, 857 (GSuptur. Aurich); D 81 (EphA Leer); L 5i Nr. 75, 342, 600, 621 (LSuptur. Aurich); S 11a Nr. 7292 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1098; Fastenau, Bau- und Kunstdenkmäler I, S. 120–123; Kaufmann, Orgeln Ostfrieslands, S. 201–202; Meyer, Pastoren II, S. 276–277; Otte/Rohde, Ostfriesland II, S. 500–502; Reershemius, Predigerdenkmal, S. 282–286; Reershemius, Predigerdenkmal Nachtrag, S. 29–30.
B: Pogum, in: Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland, 19.09.2019; Wilhelm Korte: Pfarr-, Schuldienst im alten Pogum, in: Unser Ostfriesland 2/1974, [S. 4]; Menno Smid: Zur Geschichte und Bedeutung des Ostfriesischen Interessenwahlrechts, in: JbGNKG 68 (1970), S. 39–58, bes. S. 49–55; Jürgen Sternsdorff: Die Familien der Kirchengemeinde Pogum. 1717–1874, Marburg 2012, bes. S. 7–23.

GND

1053984510, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Pogum


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 217.
  2. Ostfriesisches UB I, Nr. 105.
  3. Lengen, Emsigerland I, S. 241.
  4. LkAH, L 5i, Nr. 75 (Visitation 1953).
  5. LkAH, L 5i, Nr. 342 (Visitation 1984).
  6. Ostfriesisches UB I, Nr. 105. Zum Kloster Langen vgl. Dolle, Klosterbuch II, S. 908 ff.
  7. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 71 f. (mit Abb.).
  8. Zur Reformation in Ostfriesland vgl. knapp Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 312 ff.; ausführlich: Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 114 ff.
  9. Garrelts, Reformation, S. 111; Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 30.
  10. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 294.
  11. Zum Folgenden ausführlich: Smid, S. 49 ff.
  12. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 310; Smid, S. 51.
  13. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 295.
  14. Smid, S. 52.
  15. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 450; dies galt u. a. auch in Bingum, Holtgaste, Pewsum, Loquard und Woquard.
  16. Sternsdorff, S. 12.
  17. LkAH, L 5i, Nr. 75 (Visitation 1941).
  18. LkAH, L 5i, Nr. 75 (Visitation 1941).
  19. LkAH, S 1 H III Nr. 1015, Bl. 34.
  20. LkAH, L 5i, Nr. 75 (Visitation 1953).
  21. LkAH, L 5i, Nr. 75 (Visitation 1953).
  22. LkAH, B 2 G 9/Pogum Bd. I, Bl. 102.
  23. Menno Smid: Ostfriesische Kirchengeschichte (= Ostfriesland im Schutze des Deiches VI), Pewsum 1974.
  24. KABl. 1974, S. 35; KABl. 1986, S. 161.
  25. LkAH, L 5i, Nr. 342 (Visitation 1984).
  26. LkAH, L 5i, Nr. 342 (Visitation 1989), ebd. Nr. 621 (Visitation 1995).
  27. Ostfriesisches UB II, Nr. 961 (S. 65); ebd., III, Nr. 743.
  28. KABl. 2013, S. 31.
  29. Ausführlich: Smid, S. 49 ff.
  30. Sternsdorff, S. 21 f.; Korte, [S. 4]. Bei Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1098, ist Hindrick Eben als Künstler, nicht als Stifter vermerkt.
  31. Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 71 f. (mit Abb.).
  32. Zum Folgenden: Kaufmann, Orgeln Ostfrieslands, S. 201 f.; http://www.nomine.net/pogum-ev-luth-kirche, 19.09.2019.
  33. Rauchheld, Glockenkunde, S. 172 f.; Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 76 (mit Abb.).
  34. Rauchheld, Glockenkunde, S. 14 f.; Smid, Ostfriesische Kirchengeschichte, S. 76 (mit Abb.).
  35. Rauchheld, Glockenkunde, S. 159. Dort fälschlich Gießer als Gebrüder Ulrich angegeben.