Sprengel Lüneburg, KK Gifhorn | Patrozinium: Maria1 | KO: Lüneburger KO von 1643

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Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich ist der Ort erstmals um 1196/97 belegt: In einem Güterverzeichnis des Cyriakusstiftes in Braunschweig findet sich die Einträge Ysenebutle und Ysinibutle.2 Die Familie von Campe, seit der ersten Hälfte des 14. Jh. in Isenbüttel nachgewiesen, besaß dort 1485 als Lehen der Hzg. von Braunschweig und Lüneburg den sodelhofe, seven buwehöven, achte kothen, der schaperighe, der smedenn und der molen.3 Das Rittergut der Familie lag nördlich der Kirche. Isenbüttel gehörte zum Papenteich (nachweislich 1489), der bei der welfischen Landesteilung von 1267/69 an das Teilfsm. Braunschweig gefallen war.4 Die Zugehörigkeit des Papenteichs – und damit auch Isenbüttels – wechselte im 14./15. Jh. wiederholt zwischen den welfischen Teilfsm., bevor er 1428 endgültig an Lüneburg kam; das Gebiet bildete hier einen Teil des Amtes Gifhorn. Das welfische Teilfsm. Lüneburg fiel 1705 an das Kfsm. Braunschweig-Lüneburg (Kurhannover). In französischer Zeit gehörte Isenbüttel von 1810 bis 1813 zum Kanton Rötgesbüttel im Distrikt Braunschweig des Departements der Oker im Kgr. Westphalen. Danach war das Dorf wieder Teil des Amtes Gifhorn, nun im Kgr. Hannover. Ab 1852 gehörte Isenbüttel zum kurzlebigen Amt Papenteich zu Gifhorn, das 1859 wieder im Amt Gifhorn aufging. Mit der Annexion Hannovers kam das Dorf 1866 zum Kgr. Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 gehört Isenbüttel zum Lkr. Gifhorn. Der Ort ist seit 1974 Sitz der gleichnamigen Samtgemeinde, zu der außerdem Calberlah, Ribbesbüttel und Wasbüttel gehören. 1949 beschrieb der Ortspfarrer Isenbüttel als eine „[r]ein bäuerliche Gemeinde“.5 Besonders aufgrund der Arbeitsmöglichkeiten im nahe gelegenen Wolfsburg wuchs der Ort in der zweiten Hälfte des 20. Jh. Im Jahr 1821 lebten in Isenbüttel knapp 790 Menschen, 1905 fast 1.000, 1950 etwa 1.960 und 2018 rund 6.500.

Kirche, Ansicht von Südosten, um 1953

Kirche, Ansicht von Südosten, um 1953

Urkundlich lässt sich die Marienkirche in Isenbüttel erstmals 1266 belegen, als der Meiner Archidiakon Burchard einen Streit zwischen dem Isenbütteler Pfarrer Reinfried und seiner Gemeinde schlichtete (dissensio que erat inter Renfridum plebanum in ysenebůtle et ipsius cives).6 P. Reinfried ist auch 1269 als Geistlicher in Isenbüttel nachgewiesen.7 Mit Henrico plebano in ysenebutle (1304, 1316) und Conradus Ember rector parochialis ecclesia Ysenbuttel (1396) sind im 14. Jh. zwei weitere vorref. Pfarrer urkundlich fassbar.8 1289 erhielt das Kloster Isenhagen vom Halberstädter Bf. Volrad den Zehnten von Isenbüttel.9 Hzg. Albrecht von Sachsen, Fs. von Lüneburg, übertrug dem Kloster 1381 das Patronat über die Kirche und inkorporierte sie dem Kloster; 1383 stimmte der Halberstädter Bf. zu.10 Die Verbindung von Kloster Isenhagen und Kirche Isenbüttel endete in der Reformationszeit.
Seit 1527 betrieb Hzg. Ernst I., später der Bekenner genannt, die Einführung der Reformation im Fsm. Lüneburg (Landtag in Scharnebeck). Das in diesem Jahr gedruckte Artikelbuch diente dabei, obwohl die Landstände es abgelehnt hatten, als Leitfaden.11 Im Lüneburger Pfründenregister von 1534 ist der Name des vermutlich ersten ev. Predigers in Isenbüttel überliefert: Pastor Hinricus Campis. Auch der Name des Küsters Berndt Berndes ist vermerkt, ebenso die Zugehörigkeit der Capelle tho Calverla zum Kirchspiel; die Kapelle in Wasbüttel bleibt unerwähnt.12

Kirche, Ansicht von Westen

Kirche, Ansicht von Westen

Im Corpus bonorum gab P. Johann Albert Noeldechen (amt. 1722–1735) an, dass er abgesehen von den Hauptgottesdiensten in Isenbüttel jährlich je drei Gottesdienste in den Kapellen Wasbüttel und Calberlah halte (nach Ostern, Pfingsten und Michaelis): „Vor die Mühewaltung haben der Pastor und Küster nichts als eine Mahlzeit.“13 Ende des 18. Jh. übernahm P. Johann Gottlieb Lindemann (amt. 1793–1829) das Pfarramt in Isenbüttel, der neben seiner Arbeit als Pastor auch mehrere religionswissenschaftliche Schriften veröffentlichte. Rückblickend schrieb P. Lindemann, er sei „wider meinen Willen nach Isenbüttel versetzt, wo ich zugleich das Versprechen erhielt, nicht lange hier zu bleiben, unglücklicherweise bin ich aber nun schon 21 Jahre hier, und sehne mich vergebens nach einem größeren Wirkungskreise“.14 Zu seinen Werken zählen u. a. die „Geschichte der Meinungen älterer und neuerer Völker, im Stande der Roheit und Cultur, von Gott, Religion, und Priesterthum“ (7 Bände, 1784–1795) und „Historischer und philosophischer Überblick über die Religionsbegriffe und Gebräuche kultivierter und roher Völker in der alten und neuen Zeit“ (1820).15
Schon Mitte des 19. Jh. war die Isenbütteler Kirche für die wachsende Gemeinde zu klein. Nach der Visitation 1858 hielt der Sup. der Insp. Gifhorn fest: „In der Gemeinde Isenbüttel ist es besonders ein großer Uebelstand, daß die große Anzahl von Häuslingen wegen Mangels an Raum keinen Platz in der Kirche findet und deshalb am Hören des göttl[ichen] Wortes verhindert wird.“16 Zwar bemühte sich schon P. Friedrich Ernst Rasche (amt. 1831–1870) um einen Neubau, der Grundstein wurde jedoch erst 1872 gelegt.17 Bei seinem Entwurf für das neugotische Kirchengebäude diente Theodor Unger die Hannoveraner Christuskirche von Conrad Wilhelm Hase als Vorbild. Im November 1874 konnte die Gemeinde ihre neue Marienkirche einweihen.
Zum 1. Januar 1909 richtete das Königliche Konsistorium innerhalb der KG Isenbüttel die KapG Calberlah ein.18 Die dortigen Gemeindeglieder wählten einen eigenen Kapellenvorstand, der das Vermögen der KapG verwaltete. In Wasbüttel hingegen blieben die Verhältnisse anscheinend so, wie sie P. Ludwig Friedrich Hermann Walbaum (amt. 1870-1898) anlässlich der Visitation 1895 beschrieben hatte: Der Kirchenvorstand der KG Isenbüttel war „zugleich Kapellenvorstand von Wasbüttel und Calberlah“.19 Einen eigenen Kapellenvorstand wählte die KapG Wasbüttel wohl nie. 1922 wurden Überlegungen angestellt, die KG Ribbesbüttel mit der KG Isenbüttel zu vereinen, verwirklicht wurden die Pläne jedoch nicht.20

Kirche, Blick zum Altar, um 1953

Kirche, Blick zum Altar, um 1953

Während der NS Zeit hatte zunächst P. Ferdinand Gollmart (amt. 1930–1943) das Pfarramt in Isenbüttel inne. Sein Nachfolger P. Rudolf Schneider (amt. 1944–1950), Mitglied der Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft, charakterisierte ihn im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ rückblickend als unpolitischen Pfarrer, der 1933 vom NS-nahen „Bund ev[angelischer] Pastoren im 3. Reich geködert“ worden sei.21 Der Meiner Pastor Rudolf Gurland schrieb um 1939 in seinen Erinnerungen: „P. Gollmart (Isenbüttel) galt bei der Partei als Hitlerpastor, obwohl er nicht Pg und nicht DC wurde“.22 P. Schneider bearbeitete den Fragebogen im Oktober 1946; resümierend hielt er fest, die KG sei zwar vom Kirchenkampf unberührt geblieben, aber die Schwächung, die das kirchliche Leben während der NS-Zeit erfahren habe, sei noch nicht behoben.23 Auch die Kirche war seinerzeit noch nicht wieder instandgesetzt: Im Januar 1945 war ein deutsches Jagdflugzeug mit dem Kirchturm kollidiert und die obersten sechs Meter des Turmhelms waren herabgestürzt (Reparatur 1949).24
Neben den sonntäglichen Gottesdiensten in der Marienkirche Isenbüttel veranstaltete P. Schneider 1949 in den Außenorten Ausbüttel, Calberlah und Wasbüttel Quartalsgottesdienste und 14tägliche Bibelstunden.25 In den 1970er und 1980er Jahren feierte die Gemeinde alle zwei Wochen einen Gottesdienst in der Kapelle Wasbüttel.26 Aufgrund der wachsenden Gemeindegliederzahl hatte das Landeskirchenamt 1964 eine Pfarrvikarstelle in Calberlah errichtet und zum 1. Januar 1968 schied der Ort aus dem Kirchspiel Isenbüttel aus; das Landeskirchenamt erhob die KapG Calberlah zu einer selbständigen KG mit eigener Pfarrstelle.27
Neben der schon lange bestehenden Schwesternstation eröffnete die KG Isenbüttel mit dem St. Marien Kindergarten 1973 eine weitere soziale Einrichtung. Die Schwesternstation ging in der ersten Hälfte der 1980er Jahre in der Diakonie- und Sozialstation Meine auf; die Trägerschaft des Kindergartens liegt mittlerweile bei dem 2016 gegründeten „Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Gifhorn“.28 In der ersten Hälfte der 1990er Jahre intensivierten sich vorübergehend die Kontakte zur sächsischen Partnergemeinde Geyersdorf im Erzgebirge. Im November 1994 errichtete das Landeskirchenamt eine weitere Pfarrstelle in der KG Isenbüttel (halber Dienstumfang).29 Nach 2009 wurde diese Stelle nicht wieder besetzt; stattdessen arbeitet der Pastor der KG Ribbesbüttel und Rötgesbüttel mit in der KG Isenbüttel (Viertelstelle).

Pfarrstellen

I: vorref. – II: 1994–2009 (halbe Stelle).30

Umfang

Die Dörfer Ausbüttel, Isenbüttel und Wasbüttel (zeitweise KapG). Seit 1930 ein Großteil des ehemaligen Gutsbezirks Barnbruch.31 Bis 1926 das Landgut Martinsbüttel (dann KG Meine).32 Bis 1968 Calberlah (seit 1909 KapG, seit 1968 eigenständige KG).33 1977 Gemeindeteile im Nordwesten, die politisch zur Stadt Gifhorn gehören, an Martin-Luther-KG Gifhorn abgegeben.34

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Meine der Diözese Halberstadt.35 – Nach der Reformation zur Insp. Gifhorn (1924: KK Gifhorn).

Patronat

Die Hzg. von Braunschweig und Lüneburg übertrugen das Patronat, das sie nachweislich 1269 besaßen, im Jahr 1381 dem Zisterzienserinnenkloster Isenhagen.36 Nach der Reformation lag das Patronat wieder in der Hand des Landesherrn (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Blick zum Altar

Kirche, Blick zum Altar

Kreuzförmiger, neugotischer Backsteinbau mit dreiseitigem Chorschluss und seitlichen, türmchenartigen Choranbauten, errichtet 1872–74 (Bauleitung: Baurat Theodor Unger, Hannover; als Vorbild diente von Konsistorialbaumeister Conrad Wilhelm Hase entworfene Christuskirche in Hannover). Satteldach, im Osten abgewalmt; Langhauswände mit hohem, geböschten Sockel, darüber je drei Zwerchhäuser mit tiefen Spitzbogennischen mit zweigeschossiger Fenstergliederung, unten flachbogige Fenster, oben zweibahnige Rundbogenfenster mit Kreisfenster darüber; Querhauswände nach Norden und Süden ebenfalls mit geböschtem Sockel, darüber je zwei Zwerchhäuser, ebenfalls mit tiefen Spitzbogennischen mit zweigeschossiger Fenstergliederung, an Südseite Spitzbogenportal; Chorschluss mit Umgang und Freitreppe nach Osten, zweibahnige Rundbogenfenster mit Kreisfenster darüber in Spitzbogennische. Dunkel glasierte Backsteine als Zierelemente. Im Innern Kreuzrippengewölbe im Chor, spitze Holztonne im Schiff; segment- und rundbogige Arkaden zwischen Quer- und Langhaus, im Langhaus als Blendarkaden fortgesetzt; u-förmige Holzempore auf schlanken Eisenstützen. 1961–64 Renovierung. 2005 Fassadensanierung.

Turm

Sechseckiger Westturm, Glockengeschoss und Turmhelm mit Grundriss einer stilisierten, sechsblättrigen Rose; kupfergedeckter Turmhelm mit sechs kleinen Dachgauben, Spitze bekrönt mit Kugel und Wetterhahn; schmale Schallöffnungen mit dreieckigem Sturz; nach Westen Uhrziffernblatt, gekuppeltes Spitzbogenfenster, hohe Spitzbogennische mit dreibahnigem Fenster und Rosette, spitzbogiges Portal mit Treppengiebel und Fialen, an den Ecken der Westwand weit hervortretende Strebepfeiler. Januar 1945 Turmhelm zerstört (Jagdflugzeug kollidierte mit Turm, sechs Meter hohes Stück abgestürzt). 1949/50 Wiederaufbau Turmhelm (Stahlbeton). 1985–87 Kirchturmsanierung (u. a. neue Spitze; die ursprüngliche Turmspitze und das Provisorium aus Stahlbeton stehen an der Nordseite der Kirche).

Vorgängerbau

Im Corpus bonorum von 1734 heißt es, die Kirche sei „75 Fuß lang und 19 breit, viel zu klein vor die Gemeine, sonst in einem guten Stande“. Weiter ist angegeben: „Ein von Steinen aufgeführter und mit einer doppelten Spitze versehener Thurm ist vorhanden“.37 Der Bau bestand aus Bruchsteinen und besaß spitzbogige Portale, Fenster und Schallfenster sowie im Innern eine flache Balkendecke. Der Sakristeianbau an der Nordseite des Rechteckchors diente seit der ersten Hälfte des 18. Jh. als Erbbegräbnis der Familie von Campe.

Ausstattung

Schlichter Blockaltar. – Neugotisches, hölzernes Altarretabel mit durchbrochenem Dreiecksgiebel und Fialen. – Hohe, neugotische Holzkanzel auf zentralem Säulenbündel mit hohem Sockel. – Taufstein (1640), viereckiger Sockel mit abgeschrägten Ecken; Schaft als Säulenbündel; flaches, blattverziertes Becken. – Geschnitzte Engelsfiguren unterhalb der Holztonne. – Ehemalige Ausstattung: Taufengel (17. Jh.), 1930 im Museum in Lüneburg.38

Orgel

1734 keine Orgel vorhanden.39 Orgelneubau 1876, ausgeführt von Heinrich Vieth (Celle), 18 (davon vier Transmissionen) II/P, mechanisch Traktur, Schleifladen. Zinnerne Pfeifen im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. 1952 Reparatur und Änderung der Disposition, ausgeführt von Friedrich Weißenborn (Braunschweig). Neubau des Orgelwerks hinter dem neugotischen Prospekt 1972, ausgeführt von Firma Rudolf Janke (Bovenden), 20 II/P (HW, RP), mechanische Traktur, Schleifladen.

Geläut

Drei LG, I: gʼ, Inschrift: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“; II: bʼ, Inschrift; „Der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu“; III: cʼʼ, Inschrift: „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, gewissen Geist“ (alle Bronze, Gj. 1957, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg), alle Glocken tragen zudem die Inschrift „Anno Domini 1957). – Früherer Bestand: 1734 waren drei Glocken vorhanden.40 Zwei LG, I: fisʼ; II: aisʼ (beide Bronze, Gj. 1874, F. Otto, Bremen-Hemelingen); die beiden Glocken waren zusammen mit einer LG für die kath. KG Dinklar bei Hildesheim die ersten der Glockengießerei Otto.41 LG I 1942 zu Rüstungszwecken abgegeben (im Turm zerschlagen), zusammen mit einer SG (Bronze). Neue SG (1949).42

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1958/59, Vorgängerbau Bj. 1680 oder 1715). – Gemeindehaus (Bj. um 1800, ehemaliges Küsterhaus). – Schwesternhaus (Bj. 1938.)

Friedhof

Kirchlicher Friedhof. FKap. Kommunale Friedhöfe in Ausbüttel und Wasbüttel.

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 6252–6269 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 4182–4193 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 205 (CB); A 9 Nr. 1216–1217 (Visitationen); D 40 (EphA Gifhorn); S 09 rep Nr. 1500 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7036 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Gemeindebuch KK Gifhorn, S. 28–31; Kiecker/Lütgens, KD Kr. Gifhorn, S. 182–190; Meyer, Pastoren II, S. 566–567; Mithoff, Kunstdenkmale IV, S. 102–103; Piper, Orgeln, S. 15 ff.; Rund, Ortsverzeichnis Lkr. Gifhorn, S. 114–117.
B: Heino Fründt: Das älteste Gebäude in Wasbüttel, unsere Kapelle, in: Gifhorner Kreiskalender 2015, S. 81–83; Dierk Siebel: Der Gelehrte auf der Dorfkirchenkanzel. Johann Gottlieb Lindemann (1757–1829), Pastor in Isenbüttel. in: Kreiskalender. Gifhorner Heimatbuch 1992, S. 215–222.

GND

2111418-3, Evangelisch-Lutherische Sankt-Marien-Kirchengemeinde (Isenbüttel)


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien II, S. 18.
  2. Schneidmüller, Kollegiatstifte, S. 306 und 311; zur Datierung ebd. S. 302 f. Rund, Ortsverzeichnis Lkr. Gifhorn, S. 114, weist darauf hin, dass der Ort leicht mit Eisenbüttel bei Rüningen verwechselt werden kann.
  3. Zit. bei Kiecker/Lütgens, KD Kr. Gifhorn, S. 183 (nach: Campe, Regesten, Nr. 868).
  4. Zum Papenteich vgl. knapp: Rund, Ortsverzeichnis Lkr. Gifhorn, S. 172 ff.; zu den welfischen Landesteilung 1267/69 Pischke, Landesteilungen, S. 35 ff. Die Gf. von Wohldenberg besaßen Grafschaftsrechte im Papenteich, die sie 1338 an die Welfenherzöge verkauften und als Lehen zurück erhielten.
  5. LkAH, L 5b, unverz., Spez. Isenbüttel, Visitation 1949.
  6. UB HS Halberstadt II, Nr. 1114; Lüneburger UB V, Isenhagen, Nr. 36.
  7. Lüneburger UB V, Isenhagen, Nr. 38.
  8. Henricus: Lüneburger UB V, Isenhagen, Nr. 75 und 76, UB Braunschweig II, Nr. 785; Conradus: RG Online, RG II 01095, http://rg-online.dhi-roma.it/RG/2/1095, 20.03.2020.
  9. Lüneburger UB V, Isenhagen, Nr. 47 und 48.
  10. Lüneburger UB V, Isenhagen, Nr. 329; vgl. auch ebd., Nr. 335, 337, 348, 380, und Sudendorf, UB VI, Nr. 237 mit Anm. 4; Ahlhaus, Patronat, S. 58; zum Kloster vgl. Dolle, Klosterbuch II, S. 855 ff., siehe auch http://www.landesgeschichte.uni-goettingen.de/kloester/website/artikel.php?id=430, 20.03.2020.
  11. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 484 und 492 ff.
  12. Salfeld, Pfründenregister, S. 98.
  13. LkAH, A 8, Nr. 205, Bl. 3v f.
  14. Zit. bei Siebel, S. 215. Zu Lindemann vgl. zudem den kurzen biographischen Abriss in LkAH, A 6, Nr. 8186.
  15. Digitalisate: „Geschichte der Meinungen …“; „Historischer und philosophischer Überblick…“. Vgl. zudem die Übersicht bei Siebel, S. 222.
  16. LkAH, A 9, Nr. 1216 (Visitation 1858).
  17. Gemeindebuch KK Gifhorn, S. 28.
  18. KABl. 1909, S. 7.
  19. LkAH, A 9, Nr. 1217 (Visitation 1895). Die vier Kirchenvorsteher wurden in drei Abteilungen gewählt: „In der 1sten (Isenbüttel und Ausbüttel) werden zwei, in der 2ten und 3ten (Wasbüttel und Calberlah) wird je ein Kirchenvorsteher gewählt“ (ebd.). Bis 2015 war die KapG Wasbüttel im Grundbuch als Eigentümerin der dortigen Kapelle eingetragen, vgl. Fründt, S. 82 f. Bis 1966 wird Wasbüttel auch in den Gemeindeverzeichnissen der Landeskirche Hannovers als KapG geführt, vgl. Verzeichnis 1946, S. 19; Verzeichnis 1959 S. 54; Verzeichnis 1966, S. 56.
  20. LkAH, D 40 Spec.Ise. 102.
  21. LkAH, S 1 H III, Nr. 515, Bl. 13r. P. Schneider gab an, die Angaben „in der Hauptsache nach Schilderung der Witwe des verst[orbenen]Herrn Pastor Gollmart u[nd] nach Befragung der Kirchenvorsteher“ gemacht zu haben, ebd., Bl. 13v.
  22. Bitter & Gurland, Kirche, S. 150.
  23. LkAH, S 1 H III, Nr. 515, Bl. 13v.
  24. Gemeindebuch KK Gifhorn, S. 29 f.
  25. LkAH, L 5b, unverz., Spez. Isenbüttel, Visitation 1949.
  26. LkAH, L 5h, unverz., Isenbüttel, Visitationen 1981 und 1987.
  27. KABl. 1964, S. 116 f.; KABl. 1968, S. 4.
  28. KABl. 2017, S. 102 ff.
  29. KABl. 1994, S. 170.
  30. KABl. 1994, S. 170.
  31. KABl. 1930, S. 38.
  32. KABl. 1926, S. 171.
  33. KABl. 1909, S. 7; KABl. 1968, S. 4.
  34. KABl. 1977, S. 16.
  35. Strombeck, Archidiakonat-Eintheilung Halberstadt, S. 81.
  36. Lüneburger UB V, Isenhagen, Nr. 38, sowie ebd. 329, 335, 337, 348 und 380.
  37. LkAH, A 8, Nr. 205, Bl. 1r.
  38. Kiecker/Lütgens, KD Kr. Gifhorn, S. 185.
  39. LkAH, A 8, Nr. 205, Bl. 1r.
  40. LkAH, A 8, Nr. 205, Bl. 1r.
  41. Reinhold, Kirchenglocken, S. 53 f.
  42. Gemeindebuch KK Gifhorn, S. 30.