Frühere Gemeinde | Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Münden | Patrozinium: Laurentius1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich ist Jesa wohl erstmals in einer um 1100 gefälschten und auf 1081 datierten Urkunde als Gesu belegt.2 Die Nennungen in zwei auf 1022 datierten Urkunden sind nur scheinbar älter, denn es handelt sich um Fälschungen des 12. Jh.3 Seit der zweiten Hälfte des 13. Jh. ist die Unterscheidung in Niedern- und Obernjesa nachweisebar: Um 1269 Minori Jese und 1278 Superioris ville Gese.4 Territorial gehörte das Dorf zum welfischen Teilfsm. Göttingen.5 Nachdem die Göttinger Linie der Welfen mit Hzg. Otto Cocles († 1463) in männlicher Linie ausgestorben war, wurde das Territorium 1495 bzw. 1512 Teil des Fsm. Calenberg-Göttingen („Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). Niedernjesa zählte zum Amt Friedland.6 In französischer Zeit gehörte Niedernjesa von 1807 bis 1813/14 zum Kgr. Westphalen (Kanton Grone, Distrikt Göttingen, Leine-Departement). Ab 1815 zählte der Ort, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Friedland, das 1859 im Amt Reinhausen aufging. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Niedernjesa 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam der Ort zum Lkr. Göttingen (neugebildet 1973 und 2016). 1973 wurde Niedernjesa nach Friedland eingemeindet. Zur Struktur der Gemeinde schrieb der Ortspastor 1958: „Ndj entwickelt sich mehr und mehr zu einem Vorort von Göttingen“.7 Um 1810 lebten knapp 450 Menschen in Niedernjesa, 1905 gut 520 und 2024 etwa 1.060.

In den Jahren 1245, 1266 und 1269 ist ein Heinricus plebanus in Gese urkundlich belegt.8 Es ist allerdings unklar, ob er zur 1278 belegten Kirche in Obernjesa gehört oder nach Niedernjesa. Ein namentlich ungenannter pherner to Nedderen Yese ist 1420 nachweisbar.9 Der Ostturm der Kirche stammt noch aus mittelalterlicher Zeit. Als Lehen der welfischen Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg besaß die Familie von Mengershausen seit 1492 das Patronatsrecht über die Kirche St. Laurentii in Niedernjesa.10
Im Fsm. Göttingen führte Hzgn. Elisabeth zu Braunschweig-Lüneburg († 1558) die luth. Lehre ein: 1542 setzte sie die von Antonius Corvinus verfasste Kirchenordnung in Kraft und 1542/43 ließ sie die Gemeinden, Stifte und Klöster des Fürstentums visitieren.11 Im Jahr 1545 übernahm ihr nunmehr volljähriger Sohn als Hzg. Erich II. die Regierungsgeschäfte und wechselte 1547 zum kath. Glauben. Die Calenbergischen Stände widersetzten sich jedoch seinen Rekatholisierungsbestrebungen und konnten 1553/55 die Beibehaltung der luth. Lehre in den Kirchspielen des Fürstentums sicherstellen. Nach dem Tod Erichs II. fiel das Fsm. Calenberg-Göttingen 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel und Hzg. Julius († 1589) führte seine 1569 aufgestellte ev. KO auch hier ein.12 1588 ließ er die Gemeinden visitieren.
Im Protokoll über die Visitation des Klosters Reinhausen im Jahr 1542 ist Niedernjesa erwähnt. Mit P. Matthias Beuermann (amt. 1542–1562) hatte das Dorf bereits einen luth. Prediger. Da im Nachbardorf Stockhausen der „ungeschickte und untüchtige“ Mönch Curdt das Pfarramt versah ordneten die Visitatoren an, dass P. Beuermann zusätzlich die Gemeinde Stockhausen betreuen sollte.13 Seither teilten sich Stockhausen und Niedernjesa ein gemeinsames Pfarramt. P. Hermann Beuermann (amt. 1562–1590), Nachfolger seines Vaters, versah mit Ballenhausen überdies ein drittes Pfarramt. Das dortige Pfarrlehn war im Besitz des P. Jobst Benen, Pfarrer im hessischen Witzenhausen. Er beschäftigte P. Beuermann als mercenarius und überließ ihm dafür die Hälfte der Pfarreinkünfte. Im Visitationsprotokoll von 1588 ist vermerkt, P. Beuermann „predigt Sonntags an allen drei Orten, in der Woche Freitags zu Niedernjesa“.14 Zudem heißt es, für die Übernahme des Pfarramtes Niedernjesa hätte sein Vater seinerzeit 33 Taler an die Patronatsfamilie von Mengershausen zahlen müssen. Die Mitversorgung Ballenhausens war nicht von Dauer und im Nachrichtungsbuch von allen Pfarren im Fürstenthumb Braunschweig ist lediglich Stockhausen als filia (Tochtergemeinde) von Niedernjesa verzeichnet.15
In der ersten Hälfte des 17. Jh. war der Turm der Kirche baufällig, 1636/37 sind Reparaturen an Kirchen- und Turmdach belegt (ebenso 1650 und 1661).16 Im Protokoll der Visitation 1652 ist zudem festgehalten, dass die Gemeinde ein neues Pfarrhaus errichten und das alte zu einer Schule umbauen wolle.17 Im Inventarium von 1707 heißt es, das Kirchengebäude leide unter dem Wind: Da „es so hoch auf dem Berge lieget und der Thurm nicht, wie es allgemein pfleget, an der Westen, sondern an der Osten stehet, so stoßet sich der Wind vor dem Thurm und bricht in das Kirchendach ein“.18 Der Visitationsbericht von 1771 beschreibt die Kirche als „Abgängig und keiner Ausbesserung mehr fähig“.19 Zudem sei die Kirche zu klein für die Gemeinde. 1810 stürzte des Kirchendach teilweise ein und musste repariert werden, da die Gemeinde von „unten den blauen Himmel sehen konnte“.20 Nach Plänen des Landbaumeisters Otto Praël (1793–1862) begann schließlich 1854 der Neubau des Kirchenschiffs. Eine erste Kollekte für den Kirchenbau hatte die Gemeinde bereits 1803 gesammelt. Am 4. November 1855 weihte die Gemeinde zusammen mit P. Ludwig Henniges (amt. 1841–1872) ihre neue Kirche ein. 1858 schließlich wurde auch die Freitreppenanlage am Osthang des Kirchbergs erbaut.
Während der NS-Zeit hatte P. Eduard Henniges (amt. 1931–1949) das Pfarramt Niedernjesa inne. Auch sein Vater und sein Großvater waren hier Pastor gewesen. Im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ schrieb P. Henniges, er habe sich 1933 kirchenpolitisch den DC angeschlossen, sei nach einem halben Jahr jedoch wieder ausgetreten.21 Zu den 1933 neu gewählten KV in Niedernjesa und Stockhausen bemerkte er knapp, sie seien „sehr stark nationalsozialistisch eingestellt“ gewesen. „Sie haben sich am Anfang kirchlich ausgezeichnet bewährt. Später versagten sie völlig.“22
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Gemeindeglieder in Niedernjesa von 560 im Jahr 1939 auf fast 860 im Jahr 1946 an.23 P. Paul Gäbler (amt. 1950–1971) veranstaltete im Frühjahr 1952 eine kirchliche Aufbauwoche in Niedernjesa, an der täglich zunächst rund 300 und schließlich etwa 600 Gemeindeglieder aus Niedernjesa und aus benachbarten Kirchengemeinden teilnahmen (Motto: „Wie wirst Du mit dem Leben fertig?“, gestaltet von einem Team aus einem Theologen und elf Laien).24 Infolge der Veranstaltung gründete sich ein Jungmädchenkreis in der Gemeinde. Die theologische Grundrichtung der Aufbauwoche beurteilte der Sup. des KK Göttingen-Süd kritisch: „Zweifellos wird es auch in Niedernjesa noch einer erheblichen Vertiefung des von der Aufbauwoche angesprochenen Kreises bedürfen, wenn er auf dem Grunde lutherischen Christseins stehen und nicht in der Welt rein ethischer bzw. moralischer Kategorien stecken bleiben soll.“25 Im Januar 1953 organisierte das gleiche Team eine weitere Volksmissionswoche („Praktische Wege zu einem frohen Leben“).26 P. Gäbler war Mitglied der Landessynode und Lehrbeauftragter an der Universität Göttingen (Missionswissenschaft).
Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der hannoverschen und der sächsischen Landeskirche knüpften die KG Niedernjesa und Stockhausen 1972 Kontakte zur Kirchgemeinde Leubsdorf östlich von Karl-Marx-Stadt (Chemnitz).27 Zum 1. Januar 1975 schlossen sich St.-Laurentii-KG Niedernjesa und die St. Bonifatii-KG Stockhausen zusammen und gründeten gemeinsam die neue „Ev.-luth. KG Niedernjesa-Stockhausen“.28

Umfang

Niedernjesa und Klostergut Reinshof.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Nörten (sedes Sieboldshausen) der Erzdiözese Mainz.29 – 1588 zur Insp. Dransfeld, seit Verlegung des Superintendentursitzes 1636/37 Insp. Göttingen (Sitz an St. Johannis in Göttingen), bei deren Teilung 1796/97 zur neuen Insp. Göttingen Erster Teil, 1802 zur neuen Insp. Göttingen Dritter Teil. 1924 zum KK Göttingen III, 1937 zum KK Göttingen-Süd.30

Patronat

1492 bestätigte Hzg. Wilhelm II. der Jüngere zu Braunschweig-Lüneburg († 1503) die Belehnung von Hans und Helmbrecht von Mengershausen mit einem Sattelhof, Land und dem Kirchlehen in Niedernjesa.31 Auf Bitte des KV verzichtete Dr. Johannes von Mengershausen 1960 auf das Patronatsrecht und das Landeskirchenamt Hannover hob das Patronat auf.32

Kirchenbau

Dreiachsiger Rechteckbau, errichtet 1854/55 (Architekt: Landbaumeister Otto Praël, Göttingen). Flaches Satteldach (ziegelgedeckt), nach Westen abgewalmt. Verputztes Mauerwerk, an den Ecken Putzlisenen mit Quaderritzung. An den Längsseiten rundbogige Sprossenfenster. Nach Westen halbkreisförmige Freitreppe, Rechteckportal mit Halbkreisfenster und Sandsteinrahmung, flankiert von zwei rundbogigen Sprossenfenstern, darüber Uhrziffernblatt. Im Innern flache Decke; hölzerne Emporenanlage an Nord-, Süd- und Westseite; Ostwand im unteren Teil mit zwei rundbogigen Durchgängen, im oberen Teil mit eingesetzter Kanzel sowie Gliederung aus Lisenen und Rundbogenfries. 1931 Renovierung. 1970 Renovierungsarbeiten (außen). 1985/86 Renovierung.33

Turm

Vierseitiger Ostturm aus mittelalterlicher Zeit. Schieferhelm mit vierseitigem Ansatz, achtseitiger geschlossener Laterne und achtseitiger, geschwungener Haube, bekrönt mit Kugel, Wetterfahne und Kreuz. An der Laterne zwei Uhrziffernblätter nach Norden und Süden. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung. Im Glockengeschoss je ein segmentbogiges Schallfenster nach Westen und Osten, je ein vierseitiges nach Norden und Süden. Mehrere Schlitzfenster, im Erdgeschoss Segmentbogenfenster nach Norden und Rechteckportal nach Osten. 1707 Turmuhr vorhanden. 1954 Dachreparatur.

Vorgängerbau

Saalbau, niedriger als heutiges Kgb. und etwa breiter als der Ostturm.34 1636/37, 1650 und 1661 Reparaturen belegt, u. a. an Kirchen- und Turmdach. 1680 und 1717 Dachreparaturen. 1771 Kirche als „Abgängig und keiner Ausbesserung mehr fähig“ beschrieben.35 1810 Instandsetzungsarbeiten an Kirche und Turm (nach Teileinsturz des Kirchendachs).

Ausstattung

Kastenförmiger Holzaltar mit seitlichen Schranken, farbig gefasst (19. Jh.). – Polygonale Holzkanzel, farbig gefasst, oberhalb des Altars eingesetzt in die Ostwand (19. Jh.). – Vierseitige Taufe aus Holz, Schaft in der Mitte verjüngt. – Opferstock (1654), Holz mit Eisenbeschlägen. – Bronzene Gedenktafel (1988), Inschrift: „Zum Gedenken an die Pfarrer Ludwig Henniges 1841–1872 Eduard Henniges 1872–1902 Eduard Henniges 1931–1949 die in drei Generationen der Gemeinde Niedernjesa/Stockhausen bis zu ihrem Tode gedient haben. Lukas 2,29–30“.

Orgel

1709 Orgelreparatur.36 1854/55 Orgelneubau, ausgeführt von Carl Heyder (Heiligenstadt), 13 II/P, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 26); Instrument um 1922 abgebaut. 1922 gebrauchte Orgel aus Falkenhagen bei Spandau erworben, erbaut 1874 von Friedrich Hermann Lütkemüller (Wittstock), 10 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen; unter Verwendung von Teilen der Heyder-Orgel, umgebaut und in Niedernjesa aufgestellt von P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen sowie zwei Register pneumatische Traktur und Taschenlade. 1962 Instandsetzung und Änderung der Disposition, Paul Ott (Göttingen), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen sowie zwei Register mit und pneumatische Traktur und Taschenlade. 1987 Restaurierung, Albrecht Frerichs (Göttingen), 12 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen sowie zwei Register mit und pneumatische Traktur und Taschenlade. Denkmalorgel.37

Geläut

Drei LG, I, a’ (Gussstahl, Gj. 1878, Bochumer Verein), Inschrift: „Kommet denn es ist alles bereit“ und „Kirche zu Niedernjesa 1878. Kirchenvorstand Henniges Pastor Fette Deppe Zimmermann Hartmann Gemeindevorstand Schmidt Fette Harriehausen sen.“; c’’ (Gussstahl, Gj. 1883, Bochumer Verein), Inschrift: „Gottes Wort und Luthers Lehr vergehen nun und nimmermehr Zur Feier des 4 hundertsten Geburstages der Geburt Dr. Martin Luther 10. November 1883 Gestiftet von der Gemeinde Niedernjesa“ und „Henniges Pastor H. Oelfenbüttel Lehrer H. Deppe A Zimmermann H. Hartmann Kirchenvorsteher Gemeindevorsteher H. Deppe Bauermeister C. Asche L. Zimmermann Beigeordnete“; III: e’’ (Gussstahl, Gj. 1878, Bochumer Verein), Inschriften: „Ehre sei Gott in der Höhe“ und „Kirche zu Niedernjesa 1878 Oelfenbüttel Lehrer“. – Früherer Bestand: Um 1633/35 eine neue Glocke angeschafft.38 1707 zwei Glocken (Bronze) vorhanden, „fast in gleicher Größe, die eine dicker als die andere“.39 1856 eine neue Glocke angeschafft (Bronze, Gj. 1856, Carl Isermann, Ebergötzen). 1878 eine geborstene Bronzeglocke verkauft. 1879 eine Bronzeglocke verkauft an die KG Klein Schneen. 1881 eine Bronzeglocke verkauft an Carl Isermann, Ebergötzen. 1906 eine Glocke verkauft.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1649, zweistöckiger Fachwerkbau mit Walmdach; 2012 verkauft).

Friedhof

Ehemaliger kirchlicher Friedhof, genutzt bis 1873 (später Pfarrgarten). Kommunaler Friedhof im Norden des Dorfes, angelegt 1873, bis 1973 von der KG Niedernjesa verwaltet, FKap.40

Liste der Pastoren

1542–1562 Matthias Beuermann. – 1562–1590 Hermann Beuermann. – 1591–1626 Joachim Sötefleisch. – 1627–1678 Philipp Curtius. – 1678–1689 Johann Adam Bode. – 1689–1732 Johann Ernst. – 1732–1734 Kaspar Clemens Schaar. – 1734–1755 Heinrich Lorenz Zwinck(g)mann. – 1755–1810 Ludolf Heinrich Mengershausen. – 1802–1809 Andreas Christoph Geißel. – 1810–1820 Friedrich Wilhelm Hesse. – 1820–1839 Heinrich Karl von Mengershausen. – 1841–1872 Dietrich Christian Wilhelm Ludwig Henniges. – 1873–1902 August Philipp Daniel Eduard Henniges. – 1902–1922 Karl Wilhelm Theodor Heinemeyer. – 1922–1929 Georg Waldemar Richard Hoffmann. – 1931–1949 Wilhelm Adolf Hermann Eduard Henniges. – 1950–1971 Dr. Paul Gäbler. – 1972–1977 Reinhard Kanter.

Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 193–194

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 8466–8478 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 6026–6034 (Pfarrbestallungsakten); A 8 Nr. 315Digitalisat (CB); A 9 Nr. 1685Digitalisat, 1686Digitalisat (Visitationen); B 2 G 9 Nr. 2221–2222 (Baupflege und Bauwesen); B 2 G 9 B Nr. 469 (Orgel- und Glockenwesen); B 2 G 15 Nr. 24 (Patronat); E 5 Nr. 785 (Konsistorialbaumeister); S 09 rep Nr. 1756 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7155 (Findbuch PfA); S 11a Nr. 8140 (Findbuch EphA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1664
Trauungen: ab 1689 (Lücken: 1807, 1809)
Begräbnisse: ab 1689 (unvollständig: 1809)
Kommunikanten: ab 1812
Konfirmationen: ab 1805 (Lücken: 1807, 1810–1816, 1827–1841)

Literatur & Links

A: Bielefeld, Orgeln im Umland, S. 124–129; Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 225–229; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 981; Eichenberg, KK Göttingen-Süd, S. 59–60; Franz, Maybaum & Tinney, Räume, S. 92–101; Ide & Maloku, Coworking-Spaces, S. 60–61 und S. 104–105; Lufen, Denkmaltopographie Altkr. Duderstadt, S. 236–237; Meyer, Pastoren II, S. 193–194; Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 148–149.

B: Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens. Teil 19: 1801–1850. Göttingen Ost: Ballenhausen, Groß Schneen, Lichtenhagen, Ludolfshausen, Niedernjesa, Reckershausen, Reiffenhausen, Stockhausen, hrsg. von der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen e. V., Norderstedt 2019; Ingrid Balles & Hans Ristau (Red.): „Unser Dorf“. Niedernjesa gestern und heute, Niedernjesa 1992, bes. S. 121–212.

Internet: Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche, Pfarrhaus, Kirchenanlage.


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 161.
  2. Mainzer UB, Nr. 358 [Digitalisat].
  3. MGH DD H II 260 [Digitalisat]; UB HS Hildesheim I, Nr. 67; Casemir, Krueger, Ohainski & Peters, 1022. Für weitere Belege und zum Ortsnamen vgl. Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 225 ff.
  4. UB Reinhausen, Nr. 70; UB Weende, Nr. 36.
  5. Insgesamt: Pischke, Landesteilungen, bes. S. 45 ff., S. 75 ff. und S. 180 ff.
  6. Vgl. zum Amt Friedland Wolters, Friedland, S. 24 ff.
  7. LkAH, L 5c, unverz., Niedernjesa, Visitation 1958.
  8. 1245: UB Göttingen I, Nr. 3 [Digitalisat]. 1266: UB Mariengarten, Nr. 16. 1269: UB Göttingen I, Nr. 16 [Digitalisat] (Zitat).
  9. UB Weende, Nr. 211.
  10. Balles & Ristau, S. 136; LkAH, B 2 G 15 Nr. 24, Bl. 1 f.; NLA HA Cal. Or. 6 Nr. 528.
  11. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 708 ff.; Butt, S. 47 ff.
  12. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.
  13. Kayser, Kirchenvisitationen, S. 298.
  14. Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 150.
  15. LAW, V 231, Nachrichtungsbuch von allen Pfarren im Fürstenthumb Braunschweig…, S. 57.
  16. Balles & Ristau, S. 138 f.
  17. Kayser, Generalvisitation Gesenius, S. 189.
  18. Zit. bei Balles & Ristau, S. 140.
  19. Zit. bei Balles & Ristau, S. 141.
  20. Zit. bei Balles & Ristau, S. 142.
  21. LkAH, S 1 H III, Nr. 414, Bl. 21. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  22. LkAH, S 1 H III, Nr. 414, Bl. 21.
  23. LkAH, L 5c, unverz., Niedernjesa, Visitation 1946.
  24. Balles & Ristau, S. 147 f.; LkAH, L 5c, unverz., Niedernjesa, Visitation 1952. In einem Beitrag für die „Botschaft“ schrieb P. Gäbler, die Woche sei „von einer Mannschaft durchgeführt und getragen“ worden. „Die Leitung lag mehr oder weniger in der Hand von Pastor Ludwig Heinemeyer aus Hannover, einem Sohn Niedernjesas, und dem Geschäftsführer des Arbeitskreises für Volksmission, Arthur Richter, ebenfalls aus Hannover. Der Mannschaft gehörten weiter etwa 10 Personen an, und zwar Männer und Frauen verschiedener Berufskreise und Altersstufen.“
  25. LkAH, L 5c, unverz., Niedernjesa, Visitation 1952.
  26. LkAH, L 5c, unverz., Niedernjesa, Visitation 1958.
  27. Balles & Ristau, S. 155 f. Allgemein: Cordes, Gemeindepartnerschaften, S. 38 ff.
  28. KABl. 1974, S. 276.
  29. Bruns, Archidiakonat Nörten, S. 168.
  30. KABl. 1924, S. 86; KABl. 1937, S. 135.
  31. Balles & Ristau, S. 136; LkAH, B 2 G 15 Nr. 24, Bl. 1 f.; NLA HA Cal. Or. 6 Nr. 528.
  32. LkAH, B 2 G 15 Nr. 24, Bl. 14 ff.
  33. Balles & Ristau, S. 157 ff.
  34. Balles & Ristau, S. 139.
  35. Zit. Balles & Ristau, S. 141.
  36. Balles & Ristau, S. 189.
  37. Balles & Ristau, S. 192 f.
  38. Zum Folgenden: Balles & Ristau, S. 183 f.
  39. Zit. bei Balles & Ristau, S. 140.
  40. Balles & Ristau, S. 147.