Frühere Gemeinde | Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Münden | Patrozinium: Martin1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

Schriftlich ist das Dorf erstmals 1059 als Gunteresu in einer Urkunde des späteren Ks. Heinrich IV. († 1106) belegt.2 Im Jahr 1347 belehnte Hzg. Ernst I. († 1367), seit 1344 Fs. im Teilfsm. Göttingen, die Familie von Adelebsen mit dem gherichte to dem Asche, zu dem auch Ghuntherssen gehörte.3 Territorial zählte Güntersen zum Fsm. Göttingen, das um 1291 bei der Dreiteilung des Teilfsm. Braunschweig-Wolfenbüttel entstanden war.4 Nachdem die Göttinger Linie der Welfen mit Hzg. Otto Cocles († 1463) in männlicher Linie ausgestorben war, wurde das Territorium 1495 bzw. 1512 Teil des Fsm. Calenberg-Göttingen („Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). Die Gerichtsbarkeit lag bei der Familie von Adelebsen (Patrimonialgericht Adelebsen, Hoch- und Niedergerichtsbarkeit).5 In französischer Zeit gehörte der Ort von 1807 bis 1813/14 zum Kgr. Westphalen (Kanton Adelebsen, Distrikt Göttingen, Leine-Departement). Ab 1815 zählte Güntersen, nun im Kgr. Hannover, erneut zum restituierten Patrimonialgericht Adelebsen, das nach Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit 1852 zum neuen Amt Adelebsen wurde. Bereits 1859 ging das Amt Adelebsen im Amt Uslar auf. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Güntersen 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam der Ort zum Lkr. Uslar, der 1932 in den Lkr. Northeim eingegliedert wurde. 1973 wechselte Güntersen in den Lkr. Göttingen (neugebildet 2016) und wurde gleichzeitig nach Adelebsen eingemeindet. Zur Sozialstruktur von Güntersen (sowie Barterode und Eberhausen) schrieb der Ortspfarrer 1964: „Kleine bis mittlere Bauernhöfe, eine wachsende Arbeiterschicht. Die meisten Arbeiter fahren im eigenen Auto zur Arbeit nach Göttingen.“6 Um 1810 lebten knapp 250 Menschen in Güntersen und 2024 fast 550.

Zur vorref. Kirchengeschichte von Güntersen ist kaum etwas bekannt. Kirchlich soll das Dorf ursprünglich zur Parochie Dransfeld gehört haben.7 Das Patrozinium St. Martin deutet auf eine recht frühe Gründung der Kirche hin. Im Jahr 1418 überließ die Familie von Rusteberg der Pfarre in Barterode u. a. zwei Hufen Land. Dafür sollte der Barteröder Pfarrer jeweils an zwei Sonntagen in Güntersen predigen und am dritten frei haben.8 Demnach waren Güntersen und Barterode bereits in vorref. Zeit pfarramtlich verbunden (mater combinata).9
Details zur Reformation in Güntersen und den übrigen Dörfern im Gericht Adelebsen sind nicht überliefert. Im Fsm. Calenberg-Göttingen führte Hzgn. Elisabeth zu Braunschweig-Lüneburg († 1558) die luth. Lehre ein: 1542 setzte sie die von Antonius Corvinus verfasste Kirchenordnung in Kraft und 1542/43 ließ sie die Gemeinden, Stifte und Klöster des Fürstentums visitieren.10 Im Jahr 1545 übernahm ihr nunmehr volljähriger Sohn als Hzg. Erich II. die Regierungsgeschäfte und wechselte 1547 zum kath. Glauben. Die Calenbergischen Stände widersetzten sich jedoch seinen Rekatholisierungsbestrebungen und konnten 1553/55 die Beibehaltung der luth. Lehre in den Kirchspielen des Fürstentums sicherstellen. Nach dem Tod Erichs II. fiel das Fsm. Calenberg-Göttingen 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel und Hzg. Julius († 1589) führte seine 1569 aufgestellte ev. KO auch hier ein.11 1588 ließ er die Gemeinden visitieren.
Als erster luth. Prediger von Barterode und Güntersen gilt P. Andreas Kerßenbach (amt. 1540). Weder im Protokoll der Visitation von 1588 noch im Nachrichtungsbuch von allen Pfarren im Fürstenthumb Braunschweig, angelegt um 1600, ist Güntersen erwähnt.12 Die Protokolle der Visitationen 1588 und 1646 zeigen, dass die Familie von Adelebsen das landesherrliche Kirchenregiment über die drei Pfarren in ihrem Gerichtsbezirk nicht unwidersprochen akzeptierte und bemüht war, die Rechte der Visitatoren einzuschränken (Pfarre Barterode mit Güntersen und Eberhausen, Pfarre Erbsen mit Lödingsen und Wibbecke sowie Pfarre Adelebsen, jeweils auch unter dem Patronat der Familie von Adelebsen).13 1588 sollten die Adelebsenschen Pfarrer beispielsweise gegenüber den Visitatoren keine Angaben zu ihrer Besoldung machen und die Visitatoren sollten die Pfarrer lediglich „auf die Artikel des Glaubens examinieren“.14 1646 gab P. Henning Küsel (amt. 1626–1656) hinsichtlich seiner pfarramtlichen Tätigkeit an, er könne die Katechismuslehre nicht selbst halten „inbetracht er alle Sonntag zweimal in unterschiedlichen Orten als Barterode und Güntherße predigen müssen“. Die Visitatoren wiesen ihn an, den Katechismus wenigstens in einem der Dörfer selbst zu unterrichten; dafür solle er „die Predigt kürzer machen“.15 1652 heißt es im Visitationsprotokoll, „Jugend und Gemeinde“ in Barterode, Güntersen und Ebenhausen hätten die Katechismusprüfung „ziemlich“ bestanden (also recht gut).16
Im Jahr 1734 brach die Gemeinde ihr wohl noch mittelalterliches Kirchengebäude ab. Es handelte sich um einen Massivbau mit Gewölben. Friedrich Bodo und Otto Heinrich von Adelebsen ließen einen Neubau errichten. Zur Finanzierung gaben die umliegenden Gemeinden Erbsen, Adelebsen, Lödingsen, Eberhausen und Wibbecke jeweils einen Kredit.17 Das spätmittelalterliche Flügelretabel erwarb die Gemeinde 1751 in Grone. Anfang des 20. Jh. fand in der Kirche Güntersen weiterhin jeden Sonntag ein Gottesdienst statt (1909).18
Während der NS-Zeit hatten nacheinander P. Curt Hölscher (amt. 1923–1940) und P. Werner Grote (amt. 1942–1962) das verbundene Pfarramt Barterode-Güntersen inne. Nach den Angaben im „Fragebogen zur Geschichte der Landeskirche von 1933 bis Kriegsende“ gehörten beide nicht zur NSDAP und hatten sich kirchenpolitisch beide der Hannoverschen Bekenntnisgemeinschaft angeschlossen.19 Bei der Neuwahl des KV Güntersen im Jahr 1933 bestätigte die Gemeinde einen Kirchenvorsteher im Amt und wählte drei neue hinzu; zwei der letzteren gaben das Amt 1937 bzw. 1939 wieder auf, die beiden anderen hätten sich „voll und ganz bewährt“.20 Zusammenfassend schrieb P. Grote 1947: „Der Kirchenkampf hat in Güntersen reinigend gewirkt. Es kam zu einer klaren Scheidung der wenigen Kirchentreuen, die nun aber bewußt kirchlich waren. Die kirchl[iche] Volkssitte hingegen brach völlig zusammen […] Was heute an kirchl[ichem] Leben in Güntersen geschieht, geschieht weniger aus Tradition, sondern eher aus Überzeugung“.21
Aufgrund des Zuzugs Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Gemeindeglieder in Güntersen von etwa 560 im Jahr 1939 auf etwa 1.000 im Jahr 1946 an.22 Gleichzeitig entstand eine kleine kath. Gemeinde, die ebenfalls die ev. Kirche in Güntersen nutzte (1946, 1952).23 Nach der Visitation 1958 schrieb der Sup. des KK Göttingen-Nord über das Kirchspiel Barterode-Güntersen-Eberhausen: „Bei 3 Predigtstellen und knapp 2.100 Seelen ist die Gemeinde mit 1 Pastor und einer Pfarramtshelferin einer der am besten versorgten Gemeinden des Kirchenkreises.“24 sei. 1971 erbaute die KG Güntersen ein Gemeindehaus.
Zum 1. Januar 1972 wurde die KapG Eberhausen in der KG Güntersen aufgehoben und die KG Güntersen ging gleichzeitig in der KG Barterode auf.25

Umfang

Güntersen und KapG Eberhausen.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Nörten (sedes Dransfeld) der Erzdiözese Mainz.26 – 1588/89 zur Insp. Hardegsen, 1647/48 Insp. Göttingen, 1802 Insp. Göttingen I (mit Sitz an St. Johannis), 1842 Insp. (1924: KK) Dransfeld. Mit Aufhebung des KK Dransfeld zum 1. Januar 1929 in den KK Münden, 1. Oktober 1929 in den KK Göttingen II umgegliedert.27 April 1937 KK Göttingen-Nord.28

Patronat

Familie von Adelebsen (ab 1903 freiherrlich). Nachdem Freiherr Georg von Adelebsen 1957 gestorben war, erklärte das Landeskirchenamt Hannover das Patronat 1966 für erloschen.29

Kirchenbau

Rechteckiger, dreiachsiger Saalbau, ausgerichtet nach Nordosten, errichtet 1734. Satteldach (ziegelgedeckt). Bruchsteinmauerwerk, Eckquaderung, Südwestgiebel mit Schieferbehang. Große, rundbogige Sprossenfenster an den Längsseiten sowie zwei nach Nordosten. Nach Westen Rechteckportal, darüber Inschrift: „Hoc aedis christianae domicilium poni curaverunt generosissimi domini patronorum per nobiliissimum Friedericus Bodo et Otto Henricus des Adelebsen heroici evangelicae doctrinae promototres A[nno] O[rbis] R[edempti] M D C C XXX IIII (etwa: Dieses christliche Haus ließen die großzügigen Herren Patrone, die edlen Friedrich Bodo und Otto Heinrich von Adelebsen, eifrige Förderer der evangelischen Lehre, im Jahre der erlösten Welt 1734 errichten); Fenster- und Portalgewände aus Werkstein. Im Innern flache Decke, Westempore. 1860er Jahre Instandsetzung.30 1927 Neuausmalung. 1930 Trockenlegung Mauerwerk. 1946 Reparatur Kriegsschäden. 1950 Dachreparatur.

Vorgängerbau

Steinbau mit Gewölbe, erbaut in vorref. Zeit.31 Dach aus „grauen Steinen“. 1565 Instandsetzung. 1671 und 1718 war der Kirchturm „etwas gespalten“. 1734 Kirche abgebrochen.

Turm

Über dem Südwestgiebel dachreiterartiger, verschieferter Turm, vierseitig, mit vierseitigem Pyramidenhelm (ziegelgedeckt), bekrönt mit Kugel, Wetterfahne und Kreuz, erbaut angeblich 1793.32 Kleine, segmentbogige Schallfenster, nach Norden und Süden Uhrziffernblätter.

Ausstattung

Blockaltar (verputzter Stipes, Sandsteinplatte als Mensa) mit spätgotischem Flügelretabel (um 1510, „wohl südniedersächsisch mit Salzburger Einflüssen“33), innen farbig gefasste Schnitzereien (vielleicht Bartold Kastrop, Göttingen), außen Gemälde; im Schrein Kreuzigungsszene, flankiert von je zwei übereinander angeordneten Heiligen (Petrus, Nikolaus, Paulus, Cyriakus), in den Flügel je zwei Reliefs mit Passionsszenen (links: Gethsemane und Kreuztragung, rechts Auferstehung und Gefangennahme); auf den Außenseiten der Flügel Gemälde mit Szenen aus der Kindheit Christi (Mariä Verkündigung, Geburt, Anbetung der Könige, Kindermord), in der Predella geschnitzte Abendmahlsszene (wohl 1696) und Inschriften: „1 Cor. x v. 16. Das brod das wir brechen ist das nicht die gemeinschafft des leibes christi?“ und „1 Cor. x v. 16. Der gesegnete Kelch, welchen wir segnen ist der nicht die gemeinschafft des blutes Christi?“; Flügelretabel 1751 aus Grone erworben und mit Kanzel zu einem Kanzelaltar kombiniert34, 1955/57 Kanzel separat aufgestellt und Retabel restauriert (Christian Buhmann).35 – Erhöhte Kanzel (um 1600) mit Schalldeckel (wohl 1696), Holz, farbig gefasst; polygonaler Kanzelkorb auf einer zentralen Stütze, an den Wandungen geschnitzte Figuren (Christus und vier Evangelisten), darüber und darunter geflügelte Engelsköpfe; vor den Ecken gedrehte Säulchen; Kanzel aus Grone erworben und mit Flügelretabel zu Kanzelaltar kombiniert, 1955/57 Kanzel ohne Schalldeckel separat aufgestellt, 2009 Schalldeckel restauriert und wieder angebracht.36 – Sechsseitiger Taufstein, oberer Teil mittelalterlich, farbig gefasst, Blendarkaden; am Beckenrand fragmentarische Inschrift: „Anno d[omi]ni […]viii […] […] borch“; Taufstein zeitweise als Viehtränke genutzt und um 1930/34 wieder in der Kirche aufgestellt, Sockel modern.37 – Geschnitzte Figur des triumphierenden Christus’ mit Siegesfahne, farbig gefasst, ursprünglich Bekrönung des Kanzelaltars. – Zwei geschnitzte Engelsfiguren (1696), ursprünglich Teil des Kanzelaltars. – Ebenerdige, hölzerne Priechen im Altarraum. – Ehemalige Ausstattung: Gemälde mit Himmelfahrtsszene, am Kanzelaltar hinter der Kanzel angebracht, seit 1960/61 als Altarbild in Eberhausen. – Spätgotische, geschnitzte Petrusfigur, 1751 von der KG Grone, St. Petri erworben, seit den 1980er Jahren als Dauerleihgabe wieder dort.38

Orgel

1744 Orgelneubau, Johann Jacob Krebs (Göttingen).39 1879, 1885 Orgelneubau, Carl Heyder (Mühlhausen), 9 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen (Opus 89). 1931 Instandsetzung, Paul Ott (Göttingen). 1957 Orgel abgebaut. 1959/60 weitgehender Neubau und Erweiterung, ausgeführt von Paul Ott (Göttingen), 11 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, vorhandenes Pfeifenmaterial verwendet. 2004 Reparatur, Ingo Kötter (Waake).

Geläut

Zwei LG (beide Bronze, Gj. 1962, Heinrich Kurtz, Stuttgart), I: cis’’, Inschriften: „Jesvs Christvs Koenig vnd Herr“ und „Gventersen 1962“, Bild: St. Martin; II: e’’, Inschriften: „Verleih vns Frieden gnaediglich“ und „Gventersen 1962“, Bild: Kreuz und Wellen. – Früherer Bestand: Zwei LG, I: b’; II: d’’ (beide Eisenhartguss, Gj. 1922, Ulrich & Weule, Apolda/Bockenem).

Friedhof

Kommunaler Friedhof am östlichen Dorfrand (in Trägerschaft des Fleckens Adelebsen), FKap (Bj. 1969/70).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

B 2 G 9 Nr. 1112 (Baupflege und Bauwesen); B 2 G 15 Nr. 11 (Patronate); S 11a Nr. 7420 (Findbuch PfA); S 11a Nr. 8140 (Findbuch EphA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1658
Trauungen: ab 1656
Begräbnisse: ab 1657
Trauungen, Begräbnisse, Kommunikanten, Konfirmanden seit 1749 in den Kirchenbüchern von Barterode.

Literatur & Links

A: Bielefeld, Orgeln im Umland, S. 55–56; Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 173–174; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 576; Gmelin, Tafelmalerei, Kat.-Nr. 204; Lufen, Denkmaltopographie Altkr. Münden, S. 85–86; Mithoff, Kunstdenkmale II, S. 92.

B: 950 Jahre Güntersen. 1059–2009. Ein Dorf erzählt. Eine Dokumentation der Ortsheimatpflege, Güntersen 2009, bes. S. 20–24; Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens. Teil 5: 1801–1850. Göttingen West: Adelebsen, Barterode, Eberhausen, Erbsen, Fehrlingsen, Güntersen, Lödingsen, Ossenfeld, Wibbecke, hrsg. von der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen e. V., Norderstedt 2016; Trauregister aus den Kirchenbüchern Südniedersachsens 1851–1900. Teil 6: Göttingen West: Adelebsen (–1900), Barterode (–1891), Eberhausen (–1891), Güntersen (–1891), Ossenfeld (–1891), Erbsen (–1895), Lödingsen (–1895), Fehrlingsen (–1895), Wibbecke (–1895), hrsg. von der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen e. V., Norderstedt 2025; Rudolf Eckart: Geschichte von Adelebsen nach archivalischen Quellen (= Geschichte Südhannoverscher Burgen und Klöster 5), Leipzig 1895; Christoph Girke (Red.): Gedenkschrift zum 250-jährigen Bestehen der Kirchen in Barterode und Güntersen, Barterode [1984].

Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Altarretabel; Denkmalatlas Niedersachsen: Kirche; Wikipedia: St. Martini (Güntersen).


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien II, S. 71.
  2. MGH DD H IV 48 [Digitalisat]; die Urkunde ist in zwei Abschriften des 13. Jh. überliefert. Für weitere Belege und zum Ortsnamen vgl. Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 173 f.
  3. Sudendorf, UB II, Nr. 208 [Digitalisat].
  4. Insgesamt: Pischke, Landesteilungen, bes. S. 45 ff., S. 75 ff. und S. 180 ff.
  5. Ausführlich: Mundhenke, Adelebsen, S. 33 ff.
  6. LkAH, L 5c, unverz., Barterode Visitation 1964.
  7. 950 Jahre, S. 20.
  8. Eckart, S. 31.
  9. Eckart, S. 31.
  10. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 708 ff.; Butt, S. 47 ff.
  11. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.
  12. Kayser, General-Kirchenvisitation I; LAW, V 231, Nachrichtungsbuch von allen Pfarren im Fürstenthumb Braunschweig…, S. 64.
  13. Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 179 f.; Kayser, Generalvisitation Gesenius, S. 171 ff.
  14. Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 180.
  15. Kayser, Generalvisitation Gesenius, S. 173 ff.
  16. Kayser, Generalvisitation Gesenius, S. 200.
  17. Girke, S. 18.
  18. Ahlers, Pfarrbuch 1909, S. 309.
  19. LkAH, S 1 H III, Nr. 413, Bl. 12. Allgemein zum Fragebogen vgl. Kück, Ausgefüllt, S. 341 ff.
  20. LkAH, S 1 H III, Nr. 413, Bl. 20.
  21. LkAH, S 1 H III, Nr. 413, Bl. 20v. Ursprünglich lautete der Satz „Was heute an kirchl[ichem] Leben in Güntersen geschieht, geschieht nicht aus Tradition, sondern aus Überzeugung“, die relativierenden Formulierungen „weniger“ und „eher“ sind handschriftlich eingefügt. Im Bericht zur Visitation 1946 hatte P. Grote geschrieben: „Starke kirchenfeindliche Strömungen in Gü[ntersen] in den Jahren 1938–44, veranlaßt duch den dortigen ersten Lehrer in Zusammenarbeit mit dem Ortsgruppenleiter der NSDAP. Gegenwirkung durch Sammlung der Kirchentreuen, welche im Ganzen in ihrer kirchlichen Haltung entschiedener wurden.“
  22. LkAH, S 1 H III, Nr. 413, Bl. 20; LkAH, L 5c, unverz., Barterode Visitation 1946.
  23. LkAH, L 5c, unverz., Barterode Visitationen 1946 und 1952.
  24. LkAH, L 5c, unverz., Barterode Visitation 1958.
  25. KABl. 1972, S. 4.
  26. Bruns, Archidiakonat Nörten, S. 169.
  27. KABl. 1929, S. 1; KABl. 1929, S. 70.
  28. KABl. 1937, S. 135.
  29. LkAH, B 2 G 15, Nr. 11. Vgl. auch Mundhenke, Adelebsen, S. 60 f.
  30. Girke, S. 19.
  31. Vgl. dazu Girke, S. 18 (dort auch die folgenden Zitate).
  32. Girke, S. 18.
  33. Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 576.
  34. Girke, S. 19. Abb.: Bildindex der Kunst & Architektur: Aufnahme-Nr. mi03358a12.
  35. DI 66, Lkr. Göttingen, Nr. 136 (Sabine Wehking), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di066g012k0013606, 12.08.2009.
  36. 950 Jahre, S. 24.
  37. Girke, S. 22; 950 Jahre, S. 20. DI 66, Lkr. Göttingen, Nr. 101 (Sabine Wehking), in: www.inschriften.net, urn:nbn:de:0238-di066g012k0010103, 12.08.2009.
  38. 950 Jahre, S. 23.
  39. Girke, S. 15.