Sprengel Osnabrück, KK Bramsche | Patrozinium: Maria1 | KO: Keine Kirchenordnung

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Orts- und Kirchengeschichte

Im Tafelgutregister des Bf. Engelbert von Osnabrück, das um 1240 entstand, ist das Dorf als Uflene2 erstmals schriftlich erwähnt. Ueffeln gehörte im Hochstift Osnabrück, dessen Ämterstruktur sich im 14. Jh. herausbildete, zunächst zum Amt Fürstenau, seit etwa 1370 zum Amt Vörden und spätestens 1490 wieder zum Amt Fürstenau. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges regierten abwechselnd ein kath. Bf. und ein luth. Bf. das Hochstift. Letzterer stammte jeweils aus dem Haus Braunschweig-Lüneburg.3 Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurde das Hochstift als Fsm. Osnabrück Teil des Kfsm. Braunschweig-Lüneburg (Hannover). Im französischen Satellitenkgr. Westphalen gehörte Ueffeln seit 1807 zum Kanton Merzen im Distrikt Osnabrück des Departements Weser und war 1809 selbst Hauptort des Kantons Ueffeln.4 Von 1811 bis 1813 war das Dorf Teil des Kantons Fürstenau im Arrondissement Lingen des Departements Obere Ems im Kaiserreich Frankreich. Ab 1815 zählte Ueffeln, nun im Kgr. Hannover, wieder zum Amt Fürstenau. Nach der preußischen Annexion von 1866 blieb die Ämterstruktur zunächst bestehen. Bei Einführung der Kreisverfassung kam Ueffeln 1885 zum Kr. Bersenbrück, der 1972 im Lkr. Osnabrück aufging. Im gleichen Jahr wurde Ueffeln in die Stadt Bramsche eingemeindet. Ueffeln war zunächst landwirtschaftlich geprägt, Ende des 18. Jh. kam der Steinabbau als Erwerbsquelle hinzu (Gehen-Quarzit) und in der zweiten Hälfte des 20. Jh. entwickelten sich die Dörfer des Kirchspiels zu Pendlersiedlungen. Im Jahr 1821 lebten etwa 370 Menschen in Ueffeln, 1915 rund 380, 1939 knapp 500 und 1961 etwa 670. 2012 lag die Einwohnerzahl von Ueffeln und Balkum bei 1.200.

Kirche, Ansicht von Südosten

Kirche, Ansicht von Südosten

Kirchlich gehörten Ueffeln und Balkum zunächst zum Kirchspiel Bramsche. Über die Gründung der eigenen Kirchengemeinde hat sich eine ausführliche Urkunde erhalten.5 Im Jahre 1292 suchten Bewohner Ueffelns, Balkums und andere, die jenseits des Gehnwaldes lebten (parochiani de Veffeln, Balcketheim et alii trans nemus commorantes), Bf. Konrad II. von Osnabrück auf und schilderten ihm, welche Gefahren an Leib und Seele sie wegen der Entfernung zur Kirche in Bramsche zu ertragen hätten (pericula tam animarum quam corporum, que propter distantiam ecclesie in Bramezche tolerarent). Sie baten den Bf. um eine eigene Kirche. Konrad erteilte ihnen daraufhin die Erlaubnis, in Ueffeln eine Kirche zum Lobe Gottes und zur Ehre seiner heiligen Gottesmutter Maria zu errichten (edificandam ecclesiam in Uflen ad laudem Dei et ad honorem sancte Marie genitricis ejus). Das Patronatsrecht über die neue Kirche übergab der Bf. an das Stift St. Silvester in Bramsche; das Stiftskapitel solle die Seelsorge selbst übernehmen oder eine geeignete Person damit beauftragen (vel per se vel per aliam personam ydoneam provideat in divinis). Vermutlich noch im 13. Jh. errichtete die Gemeinde die bis heute erhaltene Kirche.
Ohne Mitwirkung des Domkapitels beauftragte der Osnabrücker Bf. Franz von Waldeck 1543 den Lübecker Sup. Hermann Bonnus damit, in Bistum und Hochstift Osnabrück die Reformation einzuführen. Auf Grundlage der KO der Stadt Osnabrück erarbeitete Bonnus die Kerckenordnung vor de landkercken des stifts Osenbrugge und bereiste einige Gemeinden, um die KO zu verbreiten und luth. Pfarrer einzusetzen.6 Einzelheiten zur Reformation im Kirchspiel Ueffeln sind nicht bekannt. 1548 ist mit Lambert Hillebrand erstmals ein Geistlicher des Dorfes namentlich bekannt. Im gleichen Jahr zwang das Domkapitel den Bf., die Reformation zurückzunehmen, allerdings gelang keine vollständige Rekatholisierung. Die kirchlichen Verhältnisse im Hochstift blieben ungeklärt und es entwickelte sich ein „wunderbares Gemisch von lutherischen Sacramentsform und Gesang neben Processionen und andern katholischen Gebräuchen“, wie Bernhard Harling, Chronist der Ueffelner Kirche, 1892 formulierte.7 Den Ueffelner Pfarrer Samuel Bünte (amt. 1597-1642) stufte Albert Lucenius bei der Visitation 1624/25 als kath. ein (catholicus et catholice ordinatus), allerdings war er verheiratet, hatte acht Kinder (concubinarius 8 prolibus)8 und teilte das Abendmahl regelmäßig in beiderlei Gestalt aus.9 Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde 1650 in der Capitulatio perpetua Osnabrugensis festgelegt, welche Gemeinde des Hochstifts luth. und welche kath. war und bleiben sollte; ausschlaggebend war die konfessionelle Zugehörigkeit im ‚Normaljahr‘ 1624. Ueffeln fiel den Lutheranern zu, da mehrere Zeugen bestätigten, P. Bünte habe 1624 im Wesentlichen ev. Gottesdienste gehalten.10 Die benachbarten Kirchspiele wurden der kath. Seite zugeschlagen. Die Reihe der sicher ev. Pastoren in Ueffeln beginnt 1647 mit P. Heinrich Stute (amt. 1647-1672), nachdem die Schweden P. Johann Christian Klinkhammer (amt. 1643-1647) gezwungen hatten, das Pfarramt aufzugeben und an den Lutheraner Stute zu übergeben.11 Das Messbuch und andere „den Katholiken gehörende Sachen“ wurden 1651 aus Ueffeln abgeholt, zwei Nebenaltäre erst 1724 abgebaut.12 Eine Schule lässt sich in Ueffeln seit 1702 nachweisen, den Unterricht übernahm der jeweilige Küster.13

Kirche, Blick zum Altar, vor 1960

Kirche, Blick zum Altar, vor 1960

Im Jahr 1728 übernahm P. Theodor Kampf (amt. 1728-1741) das Pfarramt in Ueffeln, der zuvor am Iburger Hof des luth. Bf. von Osnabrück Ernst August II. gewirkt hatte.14 P. Kampf war ein pietistischer Prediger, der zu Mystizismus und Schwärmerei neigte. Einige Gemeindeglieder seines eigenen Kirchspiels und auch der umliegenden hielten ihn für prophetisch begabt. Er sagte für die 1740er Jahre voraus, dass „eine große Verfolgung über die protestantische Kirche von den Türken und dem Papstthum“ hereinbrechen würde.15 Als französische Truppen 1741 im Umfeld der Kaiserwahl u. a. in Osnabrück einmarschierten, sah er den Beginn der Verfolgung gekommen und floh zusammen mit 60 bis 70 Menschen aus den Kirchspielen Ankum und Berge nach Schweden. Die Geflüchteten seien „in dieser Gegend in bestem Stande umb die reichsten gewesen“ und hätten „aus verzehrenden oder sonstigen Lutherischen besondern Eyffer“ und „aus Haß und Neidt wider der catholischen Religion“ das Land verlassen, wie es in der Akten des Klosters Bersenbrück heißt.16 1743 ließ sich P. Kampf mit seinen Anhängern in Cüstrin (heute Kostrzyn nad Odrą) nieder. Hier veröffentlichte er mehrere Schriften zu einzelnen Kapiteln der Offenbarung des Johannes.
P. Ernst August Gildehaus (amt. 1764-1789) ließ in der zweiten Hälfte des 18. Jh. die Ausstattung der Kirche erneuern: Sie erhielt 1765 eine Kanzel und 1767 einen neuen Altar. 1785 errichtete die Gemeinde auch ein neues Pfarrhaus. Da die Pfarrstelle in Ueffeln hinsichtlich des Einkommens die „schlechteste im ganzen osnabrückischen Lande“ war, erhielt P. Gildehaus (ebenso wie bereits P. Kampf) eine jährliche Zulage vom Osnabrücker Bf.17
Während der NS-Zeit betreute zunächst P. Gustav Friedrich Matthey (amt. 1922-1939) die Gemeinde. Nach seiner Emeritierung blieb die Pfarrstelle vakant und P. Eilhard Aden, Inhaber der zweiten Bramscher Pfarrstelle, übernahm den Pfarrdienst. Beide gehörten der BK an.18 Bei der Visitation 1939 urteilte der Sup., dass in Ueffeln „die Kirchlichkeit lebendiger ist als in anderen Gemeinden des Kirchenkreises“. Er führte dies nicht zuletzt auf die Diasporasituation der Gemeinde zurück.19 Nach Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm der Ostgeistliche P. Heinrich Galleiske (amt. 1945-1949) den Pfarrdienst. Anfang der 1950er Jahre richtete die KG eine Gemeindeschwesternstation ein, die aus finanziellen Gründen in den 1960er Jahren unbesetzt blieb. Mittlerweile ist die KG auch Trägerin der Ev. Kindertagesstätte St. Marien Ueffeln.

Umfang

Das Dorf Ueffeln und die Bauerschaft Balkum. Seit 1871 die ev. Einwohner der umliegenden kath. Kirchspiele Alfhausen, Merzen und Neuenkirchen.20 Die ev. Einwohner des Kirchspiels Alfhausen 1958 umgepfarrt in KG Bersenbrück.

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat des Propstes zu Bramsche.21 – Vor der Einführung der Inspektionseinteilung im Fsm. Osnabrück unterstand Ueffeln der Aufsicht des Amts Fürstenau. Im Zuge der Neuorganisation der kirchlichen Aufsichtsbezirke 1821 kam es zur 3. Insp., Sitz der Suptur. seit 1852 in Bramsche. 1924 KK Bramsche.

Patronat

Seit Gründung der Kirche um 1292 das Stift St. Silvester, das 1489 von Bramsche nach Quakenbrück umzog. Seit Auflösung des Stifts 1650 der Landesherr (bis 1871).22

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, vor 1915

Kirche, Grundriss, vor 1915

Weiß verputzter, einschiffiger Saalbau mit geradem Chorschluss, errichtet zweite Hälfte 13. Jh. Satteldach; schmale Spitzbogenfenster; Strebepfeiler an Längsseiten und Ecken; spitzbogiges Südportal mit Verzierungen (Bestien, Rosetten, menschliche Figuren), seit etwa 1864 vermauert; vermauerte Nordtür; hohe Spitzbogennische mit Rechtecktür in Ostwand. Im Innern Kreuzgratgewölbe, im Chor Kreuzrippengewölbe; mittig hervortretende Westempore; Reste mittelalterlicher Fresken (im Gewölbe Christus als Weltenrichter, an Nordwand Kreuztragung), 1903/04 restauriert von Friedrich Kruse (Osnabrück), dabei stark übermalt („Totalüberformung“); weitere Restaurierungen 1960 (Übermalungen teilweise abgenommen oder verändert, Sterne im Gewölbe freigelegt) und 1997 (Übermalungen teilweise abgenommen oder verändert).23 Außensanierungen 1960, 1990/91 und 2013.

Turm

Quadratischer Westturm, schiefergedeckter Turmhelm mit quadratischem Ansatz und achteckig ausgezogener Spitze, bekrönt mit Kugel und Kreuz. Drei gekuppelte, rundbogige Schallöffnungen mit Teilungssäulchen (nicht nach Osten); spitzbogiges Westportal. Uhrziffernblätter nach Süden und Norden. Turmhalle mit Kreuzgratgewölbe. Turmhelm 1732 neu errichtet; nach Blitzeinschlag 1819 wiederum neu errichtet.24 Turmuhr 1733 angeschafft (Franz Adam Schütte, Bramsche). Neue Turmuhr 1832 (Uhrmacher Hölscher, Bramsche), neue Turmuhren 1893 und 1964 (Firma Korfhage, Buer).

Kirche, Blick zum Altar, Foto: Ernst Witt, Hannover, 1961

Kirche, Blick zum Altar, Foto: Ernst Witt, Hannover, 1961

Ausstattung

Rokoko-Altar (1767, Joseph Geitner, Iburg), zweistöckiger Aufbau, Hauptfeld mit Kreuzigungsbild (1892, Geschenk von P. Friedrich Wilhelm Vosbein zum 600. Geburtstag der Kirchengemeinde), flankiert von korinthischen Säulen und zwei Figuren (links Kg. David, rechts vielleicht Stifter25, vielleicht Zöllner26); oberhalb des Gebälks jüngerer Aufsatz (1903): Christus mit Siegesfahne, flankiert von zwei Engeln, unterhalb Taube des Heiligen Geistes, oberhalb Gottesauge im Strahlenkranz; in Predella Einsetzungsworte des Abendmahls. – Taufstein, Bentheimer Typ, (13. Jh.), zeitweise im Pfarrgarten, seit 1921 wieder in der Kirche. – Kanzel (1765), an den Kanzelwandungen Darstellung der Evangelisten, auf dem Schalldeckel Figur des Mose mit Gesetzestafeln. – Sakramentsnische im Chorraum (1981 freigelegt und restauriert). – Grabstein P. Ernst August Gildehaus (amt. 1764-1789), aufgestellt außen am Kirchturm.

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, 1961

Kirche, Blick zur Orgel, Foto: Ernst Witt, Hannover, 1961

Orgel

Um 1700 Orgel von Kloster Bersenbrück erworben, 1724 unspielbar.27 1727 Neubau von Johann Adam Berner (Osnabrück), wohl 11 I/–. 1743 und 1765 instandgesetzt von Heinrich Wilhelm Eckmann (Quakenbrück).28 1802 oberhalb des Altars auf Ostempore aufgestellt. Teilneubau 1853. Neubau 1920, ausgeführt von Firma Rohlfing (Osnabrück), 10 II/P, röhrenpneumatische Spieltraktur, Kegelladen, historischer Prospekt erhalten, Instrument hatte 1933 „bereits stark gelitten“, 1936 repariert und auf Westempore versetzt; laut Gutachten des Orgelrevisors 1939 jedoch ein mangelhaftes Werk, das durch einen Neubau zu ersetzen sei; 1963 erneut Neubau empfohlen.29 Seit 1970er Jahren unspielbar. Neubau des Orgelwerks 1983, ausgeführt von Alfred Führer (Wilhelmshaven), 10 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, zwei der Reg. zunächst vakant; historischer Prospekt erhalten, altes Pfeifenmaterial teilweise wieder verwendet. Instandsetzung 2005, Firma Mense Ruiter (Ten Post)

Geläut

Drei LG, I: fʼ, Inschrift: „Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.“ (Bronze, Gj. 1957, Firma Rincker, Sinn); II: gʼ, Inschrift: „O Land, Land, Land, höre des Herren Wort“ (Bronze, Gj. 1957, Firma Rincker, Sinn); III: bʼ (Bronze, Gj. 1926, Firma Radler, Hildesheim). – Früherer Bestand:30 Eine LG, Inschrift: „anno domini MCCCCXLVII jhesu cristi gratia – maria sanctorum virtus angelorum – Johannes trele me fudit“ (Bronze, Gj. 1447, Johannes Trele), 1843 geborsten, umgegossen zu einer LG, Inschrift: „Fusam denuo anno MDCCCXLIII pastore Voss, custode E. H. Determann, provisoribus J. D. Sudendorf et J. H. Behling“ (Bronze, Gj. 1843, J. Baptist Dubois, Münster). Erneut umgegossen zu einer LG (Bronze, Gj. 1892), 1917 zu Rüstungszwecken abgegeben.31 Eine kleine LG (Bronze, Gj. etwa 1694), umgegossen zu einer LG, Inschrift wohl: „a VnDer aVf hIer rVfet gott DVrCH eIn ertz. thVt Dessen WILLen. a Vf er WIrD kVrtz DVrCh eIn ertz sCHreCkLICh eVch aLs bär anbrVLLen“ (Bronze, Gj. 1738, Meister Frick, Menslage), Inschrift von P. Theodor Kampf; umgegossen zu einer LG, Inschrift: „Rincker v. Osnabrück goss mich 1814“ (Bronze, Gj. 1814, W. A. Rincker, Osnabrück), im Zweiten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben. Zwei neue LG, (beide Bronze, Gj. 1926, Firma Radler, Hildesheim), größere 1941 zu Rüstungszwecken abgegeben.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (Bj. 1950). – Gemeindesaal (1952 in Teilen des alten Pfarrhauses eingerichtet, Erweiterungsbau 1993).

Friedhof

Ursprünglich kirchlicher Friedhof rund um die Kirche. Neuer kirchlicher Friedhof im Norden Ueffelns, FKap (Bj. 1969).

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 3 Nr. 418-426 (Pfarroffizialsachen); A 5 Nr. 95 (Spec. Landeskons.); A 6 Nr. 8150-8158 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 2815 (Visitationen); A 12e Nr. 62 (GSuptur. Hannover); D 106 (EphA Bramsche); L 5f Nr. 149, 471 (LSuptur. Osnabrück); S 2 Witt Nr. 6, 14 (Fotosammlung); S 11a Nr. 7138 (Findbuch PfA).

Literatur

A: Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1278; Dühne, Osnabrück, S. 102-105; Gemeindebuch KK Bramsche, S. 28-31; Meyer, Pastoren II; S. 437-438; Mittelstädt/Mosebach, Kirchen & Kirchenburgen, S. 60- 65; Nöldeke, KD Kr. Wittlage und Bersenbrück, S. 188-191; Weichsler, Hdb. Sprengel Osnabrück, S. 67-68; Wrede, Ortsverzeichnis Fürstbistum Osnabrück II, S. 239-240.
B: 700 Jahre Kirchspiel Ueffeln-Balkum. St.-Marien-Kirche zu Ueffeln 1292-1992, hrsg. vom Arbeitskreis Gemeindechronik Ueffeln-Balkum, Ankum 1992; Werner Dobelmann: Der Prophet von Ueffeln, in: Osnabrücker Land 1982. Heimat-Jahrbuch, S. 82-84; J. Bernhard Harling: Geschichte der Kirche und Reformation zu Ueffeln, Heeke 1892 [ND in 700 Jahre, S. 9-47]; Otto zu Hoene: Flucht nach Schweden. Eilermann Suttrup und der Pastor zu Ueffeln verlassen 1741 aus Glaubensgründen ihre Heimat, in: Osnabrücker Land 1977. Heimat-Jahrbuch, S. 23-26.

Weitere Bilder

Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 235.
  2. Möser, Werke VIII, Nr. CCCXXIII (S. 378).
  3. Feldkamp, Bedeutung, S. 79 ff.
  4. Die Zeiten oder Archiv für die neueste Staatengeschichte 14 (1808), S. 41 (Kanton Märtzen); Hassel, Abriß, S. 232 (Kanton Uffeln).
  5. Osnabrücker UB IV, Nr. 347.
  6. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 7,1, S. 215 f. und 222 ff.
  7. Harling (700 Jahre, S. 38).
  8. Bär, Protokoll Albert Lucenius, S. 281. Zur Visitation des Albert Lucenius vgl. Steinwascher, Wildwuchs, S. 215 ff.
  9. Harling (700 Jahre, S. 21 f.).
  10. Wöbking, Konfessionsstand, S. 95; Harling (700 Jahre, S. 42 ff.).
  11. Harling (700 Jahre, S. 22).
  12. Harling (700 Jahre, S. 18 und 16).
  13. Harling (700 Jahre, S. 31 ff.).
  14. Zum Folgenden: Harling (700 Jahre, S. 23 ff.); Hoene, S. 23 ff.; Dobelmann, S. 82 ff.; zu Kampf vgl. auch kurz: Krause, „Kampf, Theodor“ in: Allgemeine Deutsche Biographie 15 (1882), S. 59-60 [Online-Version], https://www.deutsche-biographie.de/pnd137712162.html#adbcontent und Rotermund, Das gelehrte Hannover II, S. 499 f.
  15. Harling (700 Jahre, S. 24).
  16. Zit. bei Hoene, S. 24.
  17. Harling (700 Jahre, S. 27).
  18. LkAH, S 1 H III Nr. 911, Bl. 34.
  19. LkAH, L 5f, Nr. 149 (Visitation 1939).
  20. 700 Jahre, S. 50.
  21. Kretzschmar, Türkenzehnte, S. 259 und 264.
  22. Harling (700 Jahre, S. 46).
  23. Lindermeier, Restaurierungsgeschichte, Textband, S. 149, 257 (Abb. 4) und 314 f. sowie Bildband, S. 45 ff. Lindemeier urteilt: „Die gravierenden Eingriffe haben nicht nur zu stilistischen, sondern auch zu farblichen und ikonographischen Veränderungen geführt, so dass eine stilistische und zeitliche Einordnung der mittelalterlichen Malerei auf Grundlage ihres heutigen Erscheinungsbildes nicht möglich ist.“ (Bildband, S. 57).
  24. Harling (700 Jahre, S. 14).
  25. Nöldeke, KD Kr. Wittlage und Bersenbrück, S. 190.
  26. 700, Jahre, S. 64, Gleichnis von Pharisäer und Zöllner, Lk 18,9-14.
  27. Harling (700 Jahre, S. 15).
  28. Dobelmann, Orgelbauer, S. 91.
  29. Harling (700 Jahre, S. 16); 700 Jahre, S. 67; LkAH, L 5f, Nr. 471 (Visitation 1933); LkAH, L 5f, Nr. 149 (Visitation 1939, 1945 und 1963).
  30. Harling (700 Jahre, S. 14 f.); 700 Jahre, S. 59 f.
  31. 700 Jahre, S. 88: „1917: Im August wurde unsere große Glocke mit großer Mühe vom Turme entfernt um Kriegsdienste zu leisten.“