Frühere Gemeinde | Sprengel Lüneburg, KK Walsrode | Patrozinium: kein mittelalterliches Patrozinium bekannt1 | KO: Lüneburger KO von 1643

Orts- und Kirchengeschichte

Der an einem Seitenzweig der alten Heerstraße Bremen–Walsrode–Celle gelegene Ort Ostenholz ist urkundlich erstmals als Osterholt in einem Verzeichnis von Schenkungen an das Kloster Corvey erwähnt. Der Eintrag stammt aus dem 9. Jh.2 Ostenholz bildete später zusammen mit seinen Nachbarorten Westenholz, Oberhohe und Ettenbostel sowie einer Reihe von Einzelhöfen das Gericht „Op deme Düre“, das wohl als niederes bäuerliches Gericht angesehen werden kann.3 Verwaltungsmäßig gehörte Ostenholz zum Amt Fallingbostel im welfischen Fsm. Lüneburg. Während des kurzlebigen französischen Satelliten-Kgr. Westphalen gehörte Ostenholz von 1810 bis 1813 zum Kanton Hudemühlen im Distrikt Celle des Departements der Aller.4 Danach war der Ort, nun im Kgr. Hannover, erneut Teil des Amtes Fallingbostel. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Ostenholz 1866 an das Kgr. Preußen. Seit Einführung der Kreisverfassung 1885 zählte der Ort zum Lkr. Fallingbostel, der 1977 im Lkr. Soltau-Fallingbostel aufging (2011: Heidekreis). Große Teile des Kirchspiels Ostenholz lagen im Gebiet des ab 1934/35 geplanten Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne und die Bevölkerung wurde bis August 1938 umgesiedelt (Reichsgesetz über die Landbeschaffung für Zwecke der Wehrmacht, 29. März 1935).5 Ostenholz und die anderen betroffenen Orte gehörten ab 1938 zum „Gutsbezirk Platz Bergen“ (1940: „Heeresgutsbezirk Platz Bergen“).6 Der Heeresgutsbezirk wurde am 1. November 1945 aufgeteilt in die Gutsbezirke Loheide im Lkr. Celle und Osterheide im Lkr. Fallingbostel, zu dem auch Ostenholz gehörte; beide Gutsbezirke unterstanden der Oberfinanzdirektion in Hannover. Seit August 1958 zählt Ostenholz zur Gemarkung Hartem im gemeindefreien Bezirk Osterheide. Im gleichen Jahr übernahm die Bundeswehr den Übungsplatz (NATO-Truppenübungsplatz Bergen).7 Die eigenständige Gemeinde Westenholz wurde 1974 in die Stadt Walsrode eingemeindet. Im Jahr 1770 lebten 235 Menschen in Ostenholz, 1821 rund 320, 1848 etwa 395 und 1933 gut 555.8

Kirche, Ansicht von Südosten, 1949

Kirche, Ansicht von Südosten, 1949

Kirchlich gehörte Ostenholz bis hinein ins 18. Jh. zur Parochie Ostenholz. Eine Kapelle besaß das Dorf möglicherweise schon in vorref. Zeit. Indizien dafür sind die mittlerweile als Uhrschlagglocke genutzte Glocke aus dem Jahr 1510 und die Erwähnung eines „Mettenstuhls“ (Messenstuhl) in der Kapellenrechnung von 1594.9 Der Inhaber der seit 1611 in der Parochie Düshorn vorhandenen zweiten Pfarrstelle (Diakonat) versah vermutlich auch den Kirchendienst in Ostenholz und predigte alle vier Wochen in der Kapelle.
Am 4. Mai 1711 unterzeichnete Kfs. Georg Ludwig († 1727) in Hannover die Gründungsurkunde für das neue Kirchspiel Ostenholz, das die Markgenossenschaft „Up dem Dür“ mit den vier Bauernschaften Ostenholz, Oberhode, Westenholz und Ettenbostel umfasste. Er kam damit den langjährigen Bemühungen und wiederholten Bitten der Bauern der Markgenossenschaft nach, die wegen der weiten Entfernung zur Düshorner Kirche und wegen der Zunahme der Bevölkerung für eine Trennung von Düshorn plädiert hatten.10 P. Christoph Heinrich Küchenthal (amt. 1711–1721), seit 1703 Inhaber der Düshörner Diakonatspfarre, übernahm als erster die Pfarrstelle der neuen Gemeinde.11 Ein Pfarrhaus erwarb die Gemeinde Ostenholz 1712. In die Amtszeit von P. Johann Heinrich Hasselmann (amt. 1721–1731) fiel 1724 der Bau der Fachwerkkirche mit Turm, die die alte Kapelle ersetzte. Knapp 60 Gemeindeglieder spendeten 1726 Geld zur Anschaffung von Kelch und Patene.12 Auch Altar und Taufe tragen Inschriften mit den Namen ihrer Stifterinnen und Stifter.
Für die Kirche in Ostenholz bedeutete die Errichtung des Truppenübungsplatzes und die damit verbundene Umsiedlung den Abbruch einer über 200jährigen Tradition. Die Frau des damaligen Pastors in Ostenholz, P. August Wilhelm Heinrich Schulz (amt. 1935–1938), schreibt in ihren Erinnerungen: „Bisher war er [P. Schulz] in Ostenholz tätig gewesen, einer alten, sehr kirchlichen Gemeinde, die jetzt aufgelöste wurde, weil sie dem Truppenübungsplatz Belsen-Bergen, der zu der Zeit angelegt wurde, weichen mußte. Es herrschte in dieser Gemeinde große Verbitterung gegen den Staat und seine Maßnahmen, da viele Bauern beim Verkauf ihrer Höfe an Siedlungsgesellschaften Übervorteilungen und Demütigungen erfahren hatten. Bei staatlichen Stellen erhielten sie keinerlei Schutz für ihre Umsiedlungsmaßnahmen, so hatten sie mit Mißtrauen und Feindseligkeiten reagiert. Mein Mann begleitete die Gemeindeglieder bis zum Verlassen der angestammten Heimat, hatte dort in guter Weise wirken können, was man mit Dankbarkeit aufgenommen hatte.“13 Am 27. März 1938 hielt P. Schulz den Abschiedsgottesdienst für die Gemeinde Ostenholz und predigte über Hebr 13,12–14: „Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“14 Die Gemeindeglieder erhielten zum Abschied ein Blatt mit einem Bild ihrer Kirche und zwei Bibelversen (Ps 26,8, Hebr 13,14).15

Kirche, Ansicht von Süden, vor 1902, Grafik

Kirche, Ansicht von Süden, vor 1902, Grafik

Fortan wurden das von der Umsiedlung verschonte Westenholz sowie die wenigen verbliebenen Gemeindeglieder in den anderen Ortschaften kirchlich vom Pastor der alten Mutterkirche Düshorn versorgt, „ der alle 14 Tage in der an das Deutsche Reich ebenfalls abgetretenen Ostenholzer Kirche die Gottesdienste hielt, taufte, konfirmierte, traute und die Toten zum Friedhof geleitete.“16 Am 5. März 1940 hatte die KG Ostenholz fast ihren gesamten Grundbesitz samt Kirche, Pfarrhaus, Küsterei (alte Schule) und Friedhofsmauern an das Deutsche Reich verkauft.17 Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges endete zunächst auch der Betrieb des Übungsplatzes und insbesondere viele Geflüchtete und Vertriebene ließen sich mit Erlaubnis der britischen Besatzungsmacht in den entvölkerten Orten und Höfen nieder. Die Zahl der Gemeindeglieder im Kirchspiel Ostenholz stieg auf über 3.000 und 1946 stellte das LKA Hannover die KG Ostenholz in ihren alten Grenzen wieder her.18 Mit P. Alfons Neumann (amt. 1947– 1954) erhielt die Gemeinde wieder einen eigenen Geistlichen. Nach dem Weggang von P. Willy Schiweck (amt. 1954–1964) jedoch blieb die Pfarrstelle erneut vakant: Die verstärkte Nutzung des Übungsplatzes, Aussiedlung und Abwanderung hatten die Gemeinde wieder deutlich schrumpfen lassen. Das Pfarramt Düshorn übernahm erneut die Versorgung der Gemeinde.
Die bei der Visitation 1970 angestellten Überlegungen, die Gemeinden Ostenholz und Eickeloh zusammenzulegen, wurden nicht verwirklicht.19 Ende 1982 kaufte die KG Ostenholz ihre Kirche samt Grundstück von der Bundesrepublik Deutschland zurück; sie hatte sich bereits seit den 1960er Jahren um den Rückkauf bemüht.20 Seit der zweiten Hälfte der 1980er Jahre war das Pfarramt Ostenholz noch einmal für gut ein Jahrzehnt besetzt: P. Bernhard Thomas (amt. 1986–1990) und P. Klaus Wilhelm Garbers (amt. 1992–1997) betreuten die Gemeinde und waren gleichzeitig in der Krankenhausseelsorge in Walsrode tätig. Zu den besonderen Herausforderungen für die Gemeindearbeit zählt die Struktur des Kirchspiels: Ostenholz liegt im Übungsplatzgebiet und ist mehrheitlich von Mitarbeitern des Übungsplatzes bewohnt; Westenholz ist noch überwiegend bäuerlich geprägt und kommunal verteilt sich das Gebiet des Kirchspiels auf den gemeindefreien Bezirk Osterheide (Ostenholz), die Stadt Walsrode (Westenholz) und die Samtgemeinde Schwarmstedt (Westsiedlung im Ostenholzer Moor).21
Zum 1. Juli 1997 hob das LKA Hannover die Pfarrstelle Ostenholz auf und verband die Gemeinde pfarramtlich mit der KG Düshorn.22 Im Jahr 2015 schlossen sich die beiden Gemeinde zusammen und gründeten gemeinsam die neue „Ev.-luth. St.-Johannes-der-Täufer KG Düshorn-Ostenholz“.23
Seit dem Jahr 2000 ist die Kirche Ostenholz eine verlässlich geöffnete Kirche.24

Umfang

Ursprünglich alle Bauernschaften des „Dührs“: Ostenholz, Oberhode, Westenholz und Ettenbostel und die Siedlung Benhorn.25 Die meisten Hofstellen und Orte mit Errichtung des Truppenübungsplatzes ab 1935/36 aufgegeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise Wiederbesiedelung. Mitte der 1950er Jahre umfasste das Gemeindegebiet „Ostenholz, Ettenbostel/Mengsdorf, Oberhode (mit Ostsiedlung und Hoyersmühlen); Hohenbrelingen, Heidkamp, Niederbrelingen, Kehrwieder, Ostenholzer Moor/Gutsverwaltung Petersen, Ostenholzer Moor/Westsiedlung (diese Ortschaften gehören dem ‚Gutsbezirk Osterheide‘ an) und Westenholz“.26 Durch Ausbau des Platzbetriebes seit den 1950er Jahren als NATO-Übungsplatz drastischer Rückgang der Besiedlung. 1959 zählte der gemeindefreie Bezirk Osterheide mit Ostenholz, Ettenbostel, Kehrwieder, Mengdorf, Oberhode und Westsiedlung Ostenholzer Moor zur Gemeinde sowie die eigenständige Kommune Westenholz.27 Nach 2000 umfasst die KG die Ortschaften Ostenholz (Gemeindefreier Bezirk Osterheide), Westenholz (Walsrode) und Ostenholzer Moor (Samtgemeinde Schwarmstedt).28

Aufsichtsbezirk

Mit Gründung der Gemeinde 1711 zur Insp. Walsrode (wechselnde Suptur.-Sitze). Bei Teilung der Insp. 1815 zur Insp. Walsrode (1821–67 Sitz der Suptur. in Düshorn). 1924 KK Walsrode, in dem 1929 der KK Ahlden aufging.29

Patronat

Der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau
Kirche, Grundriss, vor 1902

Kirche, Grundriss, vor 1902

Saalbau mit polygonalem Chorschluss, erbaut 1724.30 Satteldach, über dem Chor abgewalmt. Massiver Sockel, Fachwerk mit Ziegelausfachung, hölzernes Traufgesims; Westseite mit Holzverschalung. Schlichte Rechteckfenster mit oben gerundeter Sprossenfüllung. Je ein Rechteckeingang nach Norden und Süden, über Südeingang hölzerne Inschriftentafel: „Matth. 11, 28. Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken, lernet von mir so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. den 15ten October 1724“, oberhalb der Tafel hölzerne Sonnenuhr mit Inschriften: „Mit euch, o Freunde wird‘ ich mich von Sonn‘ zu Sonnen schwingen. Mit euch dem WeltenSchöpfer Dank und Preis und Ehre singen“ und „Von etlichen wohlthätigen Gliedern der Gemeine zu Ostenholz angeschafft 1731“. Im Innern dreiseitige Emporenanlage, über den Seitenemporen flache Decke, in der Mitte Tonnengewölbe. 2011–13 Renovierung.

Fenster

Zwickel der Sprossenfenster farbig gestaltet.

Turm

Westturm mit vierseitigem Unterbau, achtseitigem Aufbau und achtseitigem Turmhelm, bekrönt mit Kugel, Wetterfahne und Hahn, erbaut 1724. Fachwerk mit Ziegelausfachung, Unterbau mit vertikaler Holzverschalung, Aufbau und Helm verschiefert. An der Südseite unterhalb der Traufe Auslegestuhl für Uhrschlagglocke. Im Glockengeschoss rechteckige Schallfenster nach Norden, Süden und Westen. Nach Süden Uhrziffernblatt. Rechteckeingang nach Süden, darüber Sprossenfenster; Sprossenfenster nach Westen. 1892 neue Turmuhr (F. A. Beyes, Hildesheim).

Vorgängerbau

Kapelle mit hölzernem Glockenturm, belegt 1594 (Kapellenrechnungen 1594), 1620–1714.31

Kirche, Blick zum Altar, 1949

Kirche, Blick zum Altar, 1949

Ausstattung

Schmaler Kanzelaltar mit Schalldeckel (1725), Ädikulaform, polygonaler Kanzelkorb, verziert mit Engelsköpfen, flankiert von zwei marmorierten, korinthischen Säulen, die verkröpftes Gebälk mit Schalldeckel und Segmentgiebel tragen, Baldachin über Kanzeltür, Inschriften: „Christoph Winkelmann und Adelheit Catharine Koning. Anno 1725“ und „Erneuert Hermann v. Rautenkranz Celle, Emma Wünning, Anno 1959.“ – Taufständer und Lesepult (1725), Holz, weiß und Gold gefasst; vierseitiges, leicht geschwungenes Becken; vierseitiger Schaft verziert mit Engelsköpfen und Fruchtgehängen, vierseitiger Fuß; mit Deckel dient die Taufe als Lesepult; Inschrift auf dem Deckel: „Cord Köning, Maria Elisabeth Boeschen. A[nn]o 1725.“ – Kreuzigungsgemälde (1995, Siegfried Steege, Schwarmstedt), Öl auf Leinwand. – Zwei hölzerne Pastorentafeln: „Seit Gründung der Gemeinde Ostenholz haben an dieser Kirche das heilige Predigtamt verwaltet: […]“. – Hölzerne Inschriftentafel: „Nachgesetzte Persohnen haben zur Ehre Gottes 38 Rthlr. 30 mgr. zu einem neuen Kelche und patene zusammen gebracht. Deren Nahmen zu ihrem ohn gesuchten Nachruhm und Erweckung anderer zu dergleichen löblichen Folge hiermit öffentlich angezeichnet sind wie folget […].32

Kirche, Blick zur Orgel

Kirche, Blick zur Orgel

Orgel

Nach dem Bau der Kirche (1724) Orgel angeschafft. 1827 Orgelneubau, Orgelbauer aus Peine.33 1911 Orgelneubau, P. Furtwängler & Hammer (Hannover), 15 II/P, pneumatische Traktur, Taschenladen, Prospekt der Orgel von 1827 wiederverwendet. 1994 Orgelneubau, Dieter Noeske (Rotenburg/Wümme), 8 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, Prospekt von 1827 beibehalten.

Geläut

Zwei LG, I: a’ (Stahl, Gj. 1867, Bochumer Verein), Inschrift: „Angeschafft vom Kirchengelde der Gemeinde Ostenholz im Jahre 1867. C. D. Bensen, Pastor. A. Wienhöfer, Organist. Kirchenvorsteher H. F. Eilers aus Westenholz, F. Castens aus Ettenbostel, Ch. Meyne aus Hohenbrelingen, H. Willers aus Steltzerhof, Ch. Harms aus Ostenholz, L. D. Oltrogge aus Ostenholz“; II: c’’ (Stahl, Gj. 1867, Bochumer Verein). Eine SG: fis’’ (Bronze, Gj. 1510), Inschrift: „Ihesus Maria anno dom[ini] m ccccc x“, Glocke stammt aus der Kapelle in Ostenholz, bis 1867 einzige Glocke.34

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus und Küsterei (alte Schule), 1940 an das Deutsche Reich verkauft. Nach dem Krieg wurden diese Gebäude nicht zurückerworben, sondern Pfarrwohnung und Gemeinderäume vom Fiskus/Bundesvermögensamt angemietet.

Friedhof

Ursprünglich kirchlicher Friedhof bei der Kapelle bzw. bei der Kirche.35 Seit Ende des 19. Jh. kommunaler Friedhof an der Westenholzer Straße.

Liste der Pastoren (bis 1940)

1711–1721 Christoph Heinrich Küchentahl. – 1721–1731 Johann Heinrich Hasselmann. – 1731–1747 Dietrich Julius August Wilhelms. – 1747–1768 August Beyer. – 1768–1775 Johann Gottfried Sonntag. – 1776–1785 Johann Christoph Ritter. – 1785–1805 Georg Anton Friedrich Sattler. – 1806–1822 Johann Ernst Redecker. – 1822–1835 Georg Gotthelf Friedrich Edler. – 1836–1878 Christian Dietrich Bensen. – 1879–1886 Dr. Theodor Ernst Heinrich Hoppe. – 1887–1891 Adolf Hermann Theodor Chappuzeau. – 1892–1934 Richard Conrad Eduard Vater. – 1936–1938 Heinrich August Wilhelm Schulz.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 246

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 8906–8919 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 6427–6435 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 1766Digitalisat, 1767Digitalisat, 1768Digitalisat (Visitationen); D 99 (EphA Walsrode); N 062 (Nachlass P. Theodor E. H. Hoppe); LkAH, N 108 (Nachlass P. Adolf Chappuzeau); S 09 rep Nr. 1872 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7050 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1711
Trauungen: ab 1712
Begräbnisse: ab 1711
Kommunikanten: ab 1785 (Lücken: 1820, 1821, 1866–1875, 1937–1945)
Konfirmationen: ab 1711 (Lücken: 1722–1730)

Literatur & Links

A: Gemeindebuch KK Walsrode, S. 42–45; Kirchenkreis Walsrode, S. 28–29; Aye/Kronenberg, Taufbecken, S. 177–178; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 1069; Hahn, Heidekirchen, S. 87–88; Holscher, Bisthum Minden, S. 270–271; Manecke, Beschreibungen II, S. 373–374; Meyer, Pastoren II, S. 246; Pantel, Denkmaltopographie Lkr. Soltau-Fallingbostel, S. 259–261; Wolff, KD Kr. Burgdorf und Fallingbostel, S. 141–144.
B: Hinrich Baumann: Die Heidmark. Wandel einer Landschaft. Die Geschichte des Truppenübungsplatzes Bergen, Oerbke ²2013; Wilhelm Lüdeke: Up dem Dühr. Das Kirchspiel Ostenholz und seine Vergangenheit, Celle 1936, ND Walsrode 2005; Ilse Schulz: Geborgenheit im Widerstand. Erinnerungen an Gilten von 1938 bis 1952, Hannover 1988; Hans Stuhlmacher: Die Heidmark, Walsrode 1976.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Kirche und Ausstattung.


Fußnoten

  1. Hennecke/Krumwiede, Kirchen- und Altarpatrozinien I, S. 207.
  2. Mönchslisten I, Nr. 173. Vgl. auch Casemir/Ohainski, Niedersächsische Orte, S. 106.
  3. Lüdeke, S. 17 ff.
  4. Hassel, Repertorium, S. 85.
  5. In Ostenholz mit 610 Einwohnern fielen 64 % der Fläche und 92 % der Einwohner (565) in das Übungsplatzgebiet, in Westenholz mit 232 Einwohner nur 7 % der Fläche und 6 % der Einwohner (15), in Oberrhode mit 576 Einwohnern waren es 70 % der Fläche und 89 % der Einwohner (510), in Ettenbostel mit 177 Einwohnern schließlich 56 % der Fläche und 100 % der Einwohner (177), Baumann, S. 116.
  6. Baumann, S. 178 ff.
  7. Siehe dazu Baumann, S. 593.
  8. Angaben nach Stuhlmacher, S. 592.
  9. Lüdke, Kirchspiel, S. 191; Gemeindebuch KK Walsrode, S. 42.
  10. Gemeindebuch KK Walsrode, S. 42; Lüdeke, S. 192.
  11. Meyer, Pastoren I, S. 218, und Meyer, Pastoren II, S. 246; Lüdeke, S. 192 und 194.
  12. Lüdeke, S. 193.
  13. Schulz, S. 10.
  14. Die Predigt ist abgedruckt bei Baumann, S. 131 ff.
  15. Siehe Abbildung bei Baumann, S. 131.
  16. Gemeindebuch KK Walsrode, S. 44.
  17. LkAH, B 2 G 9, Nr. 2417, Bl. 73.
  18. Gemeindebuch KK Walsrode, S. 44.
  19. LkAH, G 3, Nr. 745 (Visitation 1970), Bl. 24 f.
  20. LkAH, B 2 G 9, Nr. 2417, Bl. 73, Bl. 89 und Bl. 238 ff. 1956 hatte die Bundesrepublik die Kirche der KG Ostenholz langfristig zur Nutzung überlassen (jährliche Anerkennungsgebühr von 55 DM), wobei die Gemeinde für Renovierung und Erhalt die Hauptlast zu tragen hatte.
  21. LkAH, G 3, Nr. 745 (Visitation 1984), Bl. 53, oder LkAH, G 3, Nr. 745 (Visitation 2002), Bl. 125.
  22. KABl. 1997, S. 129.
  23. KABl. 2015, S. 24 ff.
  24. Vgl. LkAH, G 3, Nr. 745 (Visitation 2002), Bl. 120.
  25. Gemeindebuch KK Walsrode, S. 42. Zu Benhorn siehe Lüdeke, S. 184 ff.
  26. Gemeindebuch KK Walsrode, S. 45.
  27. Verzeichnis 1959, S. 59.
  28. Vgl. LkAH, G 3, Nr. 745 (Visitation 2002), Bl. 125.
  29. KABl. 1929, S. 1.
  30. Pantel, Denkmaltopographie Lkr. Soltau-Fallingbostel, S. 260; Wolff, KD Kr. Burgdorf und Fallingbostel, S. 142.
  31. Vgl. Lüdeke, S. 191 f.
  32. Lüdeke, S. 193.
  33. Lüdeke, S. 193.
  34. Zum Ganzen siehe Lüdeke, S. 191 ff.; Stuhlmacher, S. 589.
  35. Lüdeke, S. 192.