Sprengel Hildesheim-Göttingen, KK Göttingen-Münden, Amtsbereich Münden | Patrozinium: Petrus und Paulus (1974)1 | KO: Calenberger KO von 1569

Orts- und Kirchengeschichte

Urkundlich ist der Ort erstmals 1297 als Personenname belegt: In einem Gildebrief der Stadt Witzenhausen ist der Tuchverkäufer Hermannus de Lutzelberge genannt.2 Das Dorf zählte zum Gericht Sichelnstein im welfischen Fsm. Göttingen (1495 Fsm. Calenberg-Göttingen, „Kernlande Hannover“, 1692: Kfsm. Braunschweig-Lüneburg bzw. Kurhannover). Das Gericht war seit 1500 an die Lgft. Hessen verpfändet und wurde seit der Wiedereinlösung um 1535 vom Amt Münden mitverwaltet (sogenanntes Oberamt).3 Während des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) fanden bei Lutterberg zwei Schlachten statt (1758, 1762). In französischer Zeit war Lutterberg von 1807 bis 1813/14 Teil des Kantons Münden im Distrikt Cassel des Fuldadepartements im Kgr. Westphalen. Danach gehörte das Dorf, nun im Kgr. Hannover, wiederum zum Amt Münden. Mit der Annexion des Kgr. Hannover fiel Lutterberg 1866 an das Kgr. Preußen. Bei Einführung der Kreisverfassung 1885 kam es zum Lkr. Münden, der 1973 im Lkr. Göttingen aufging. Im gleichen Jahr trat Lutterberg der neugegründeten Gemeinde Staufenberg bei. Vor dem Zeitalter der Eisenbahn war Lutterberg ein „verkehrsreicher Ort“ und viele „Einwohner des Dorfes waren selbst Frachtfuhrleute“.4 Ende des 19. Jh. lebten die Bewohner Lutterbergs ausschließlich vom Ackerbau. Ende der 1950er Jahre hatte der Ort sich zu einem Bauern- und Arbeiterdorf gewandelt und ein großer Teil der werktätigen Bevölkerung pendelte nach Kassel oder Münden zur Arbeit.5 Um 1810 lebten knapp 490 Menschen in Lutterberg, 1950 rund 1.000, 1962 etwa 830 und 2002 fast 880.

Kirche, Ansicht von Südwesten, um 1953

Kirche, Ansicht von Südwesten, um 1953

Das älteste Zeugnis der örtlichen Kirchengeschichte ist die Kirche selbst, deren Chor etwa im 14. Jh. errichtet wurde. Die in der zweiten Hälfte des 20. Jh. an den Chorwänden entdeckten Fresken stammen aus dem 15. und 16. Jh. Sie zeigen u. a. die Apostel Petrus und Paulus. Der Name eines Pfarrers ist erstmals aus dem Jahr 1426 überliefert: Conradus Sure plebanus in Luczelnberge tenet concubinam (Pleban in Lutterberg, hat eine Gefährtin).6 Die Angabe findet sich in den Rechnungsbüchern des erzbischöflichen Kommissars Konrad Schaufuß unter den Einnahmen aus Strafzahlungen (han ich offgenomen in correctionibus).
Als Vormund ihres minderjährigen Sohnes Erich führte Hzgn. Elisabeth die luth. Lehre im Fsm. Calenberg-Göttingen ein: 1542 setzte sie die von Antonius Corvinus verfasste Kirchenordnung in Kraft und 1542/43 ließ sie die Gemeinden des Fürstentums visitieren.7 Im Jahr 1545 übernahm der nunmehr volljährige Hzg. Erich II. die Regierungsgeschäfte und wechselte 1547 zum kath. Glauben. Die Calenbergischen Stände widersetzten sich jedoch seinen Rekatholisierungsbestrebungen und konnten 1553/55 die Beibehaltung der luth. Lehre in den Kirchspielen des Fürstentums sicherstellen. Nach dem Tod Erichs II. fiel das Fsm. Calenberg-Göttingen 1584 an Braunschweig-Wolfenbüttel und Hzg. Julius führte seine 1569 aufgestellte ev. KO auch hier ein.8 1588 ließ er die Gemeinden visitieren. Über die Entwicklung in Lutterberg während der Reformationszeit ist wenig bekannt. 1556 soll der Pfarrer Sedich nach 40jähriger Dienstzeit amtsentsetzt worden sein.9 Im Protokoll der Visitation 1588 heißt es über den Lutterberger P. Johann Winter (amt, 1588, 1600), er sei alt und lese „seine Predigt aus dem Buche ab, aus Veit Dietrichs Postille“.10
Von 1642 bis 1738 war der jeweilige Pastor von Lutterberg auch für die Versorgung der Gemeinden Speele und Wahnhausen zuständig. P. Andreas Holtzmann (amt. 1637–1678) klagte 1646, er „müsse sein Amt mit Seufzen tun“, denn der Kirchen- und Schulbesuch sei schlecht und nach dem Gottesdienst bliebe die Gemeinde auf dem Kirchhof stehen, wo „von weltlichen Dingen geredet und gezankt werde“. Zudem müsse er selbst Ackerbau betreiben: Ein Pastor habe hier „mehr nicht, als was er selber mit großer Mühe und Unkosten vom Lande erziehen muß“.11 Auch knapp drei Jahrzehnte später war P. Holtzmann weiterhin unzufrieden mit dem Schulbesuch. Bei der Visitation 1675 gab er an, dass aus allen drei Dörfern Lutterberg, Speele und Wahnhausen die Eltern ihre Kinder kaum zur Schule schickten – meistens nur im Alter von 8 und 9 Jahren (anstatt von 6 bis 12) und zudem allein im Winter.12 Der Lehrer Martin Ludewig beklagte, es seien „etliche Leute die ihre Kinder im halben Jahr nicht haben zur Schule geschicket“.13
Überdies gab P. Holtzmann 1675 zu Protokoll, dass ein „gefährlicher und besorglicher Riß an dem Glockenturm“ sichtbar sei und warnte, ohne Reparatur „könnte einmal die Glocke samt der Uhr mit herniederfallen“.14 Die Inschrift über dem Südportal berichtet, dass der baufällige Turm die Kirche im Herbst 1694 beschädigt habe und die Gemeinde 1697 die erneuerte und vergrößerte Kirche einweihen konnte. An den Siebenjährigen Krieg (1756–1763) erinnert das Epitaph für Friedrich Christian Gottlob Graf von Zinzendorf, der 1762 in der zweiten Schlacht von Lutterberg auf sächsisch-französischer Seite gefallen war und in der Kirche begraben liegt.
Nach dem Weggang von P. Julius Hermann Theodor Schramm (amt. 1925–1927) blieb die Lutterberger Pfarrstelle vakant. Die Versorgung der knapp 600 Gemeindeglieder übernahm zunächst das Pfarramt Landwehrhagen, ab 1929 Gimte und ab 1938 erneut Landwehrhagen. Um die Instandsetzung der Kirche finanzieren zu können, verkaufte die Gemeinde Anfang der 1930er Jahre das Pfarrhaus.
Bei der Neuwahl des KV nach Machtübernahme der NSDAP bestätigte die Gemeinde im Jahr 1933 keinen der bisherigen Kirchenvorsteher im Amt; zwei der neugewählten legten ihr Amt später nieder („Alternative zwischen kirchlichem und politischen Amt“).15 Nach der Visitation 1937 attestierte der Mündener Sup. Johann Klaus Heinrich Köncke (amt. 1926–1950) einen Rückgang des kirchlichen Lebens – bedingt dadurch, dass in den Gemeinden des Obergerichts „die Strömungen der Zeit […] einen unheilvollen Einfluss ausüben“ und auch durch das Fehlen eines Pastors im Ort.16

Kirche, Blick zum Altar, um 1953

Kirche, Blick zum Altar, um 1953

Mit dem Zuzug Geflüchteter nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg die Zahl der Gemeindeglieder auf etwa 1.000 an (1949). Gleichzeitig entstand auch eine kleine kath. Gemeinde und noch 1959 fanden in der Lutterberger Kirche regelmäßig kath. Gottesdienste statt.17 Die Verwaltung des Pfarramtes hatte 1946 Vikarin Lina Ippsen (amt. 1946–1974) übernommen, die zugleich als Kreisvikarin für weibliche Jugend- und Frauenarbeit in den übrigen Gemeinden des Obergerichts zuständig war (u. a. Escherode, Landwehrhagen, Speele, Uschlag). Die Hauptvertretung der Gemeinde und der Vorsitz im KV lagen jedoch weiterhin beim Pastor von Landwehrhagen. In den Unterlagen zur Visitation 1954 heißt es, Vikarin Ippsen halte „den Gottesdienst am 1. Sonntag des Monats sowie an den besonderen Tagen […]. Sie übernimmt öfters Taufen, Trauungen und Beerdigungen, hält den Kindergottesdienst und den Konfirmandenunterricht und leitet neuerdings auch die Männerabende“.18 Die Gemeinde bat darum, ihr auch den Vorsitz im KV zu übertragen, die Kirchenverwaltung willigte jedoch nicht ein. 1962 war „die Vikarin praktisch zur ‚Pastorin‘ von Lutterberg geworden“, wie der Mündener Sup. formulierte.19 1964 erhielt sie den Status einer Pastorin und übernahm schließlich 1970 die Pfarrstelle Lutterberg. Im gleichen Jahr hob die Gemeinde die Geschlechtertrennung beim Abendmahl auf.20
Nachdem während der Renovierung der Kirche 1971 mittelalterliche Fresken entdeckt wurden, die u. a. die Apostel Petrus und Paulus zeigen, nahm die Gemeinde zum 1. April 1974 den Namen „Ev.-luth. St. Peter und St. Paul-KG Lutterberg“ an.21 Nach der Pensionierung von Pn. Ippsen 1974 blieb die Pfarrstelle erneut vakant und wurde vom Pfarramt der Stadtkirchengemeinde Münden versorgt. Ab 1979 teilte sich die KG Lutterberg eine gemeinsame Pfarrstelle mit der benachbarten KG Speele; Pfarrsitz war Speele. Im Jahr 1993 konnte die Gemeinde ein neues Gemeindehaus in Lutterberg einweihen, dessen Notwendigkeit schon während der Visitation 1976 hervorgehoben worden war.22
Die gemeinsame Pfarrstelle Speele-Lutterberg wandelte das LKA Hannover 1998 in eine halbe Stelle um.23 Ab 2007 war die Pfarrstelle dauervakant und zum 31. Dezember 2012 endete die Verbindung mit der KG Speele. Seit dem 1. Januar 2013 ist Lutterberg pfarramtlich mit Benterode und Uschlag verbunden, die sich bereits seit der ersten Hälfte des 20. Jh. ein Pfarramt teilten.

Umfang

Lutterberg

Aufsichtsbezirk

Archidiakonat Fritzlar (sedes Ditmold) der Erzdiözese Mainz.24 – 1588 GSuptur. Fsm. Göttingen bzw. Spezialsuperintendentur über Stadt und Gericht Münden.25 Seit Teilung der Insp. Münden 1742 gehörte Lutterberg zur Insp. Münden Erster Theil bzw. Hedemünden Erster Theil (Sitz der Suptur. 1742–1772, 1789–1820 und 1859–1911 in Hedemünden, 1772–1789, 1820–1859 und ab 1911 in Münden). Ab 1924 KK Münden. Seit 1. Januar 2023 KK Göttingen-Münden (Amtsbereich Münden).26

Patronat

Der Landesherr (bis 1871).

Kirchenbau

Rechteckbau, errichtet 1694–97, mit eingezogenem Polygonalchor, erbaut im 14. Jh. Satteldach. Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung; Stützpfeiler an Südseite; Westgiebel Fachwerk mit Bruchsteinausfachung. An den Längsseiten, an der Westseite und am Chor gekuppelte Spitzbogenfenster (Biforien).27 Rundbogiges Portal nach Süden, darüber Inschriftenstein: „Haec aedes S[acra] Dominic[a] 18 p[ost] Trin[itatis] 1694 turri ruinosa diruta. Tempore d[omi]ni Sup[er]int[endens] Mund[ensis] M[agister] Iohann Fried[rich] Weckenesen et Past[or] Ioach[im] Breithaupt est restaurata et ampliata anno 1697“ (Dieses Gebäude ist am 18. Sonntag nach Trinitatis [7. Oktober] 1694 vom baufälligen Turm zerstört worden. Zur Zeit des Mündener Superintendenten Johann Friedrich Weckenesen und des Pastors Joachim Breithaupt wurde es im Jahr 1697 erneuert und vergrößert); rundbogiges Portal nach Westen, darüber Inschriftenstein: „Gehet zu seinen Thoren ein mit Dancken. Psalm C V IV“. Im Innern flache Balkendecke im Schiff, Kreuzrippengewölbe im Chor; rundbogiger Durchgang zwischen Schiff und Chor; Westempore. Im Chor Ausmalungsreste (15. und 16. Jh., 1971/72 freigelegt, 1972/73 restauriert), u. a. Opferung Isaaks, Auferstehungsszene, Anna selbdritt, Abendmahl, Petrus mit Schlüssel, Paulus mit Schwert, Weihekreuze, Sterne und Rankenmalerei).28 1694–97 Reparatur oder Neubau des Kirchenschiffs. 1904 statische Sicherung der Kirche (u. a. Stützpfeiler an Südseite errichtet). 1970–73 Renovierung (u. a. flache Decke unterhalb des Tonnengewölbes eingezogen, Chorausmalung freigelegt und restauriert).

Turm

Achteckiger Chorturm, geschwungene, verschieferte Haube mit geschlossener Laterne, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn. Die beiden unteren Geschosse aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung, obere Geschosse aus Fachwerk mit Schieferbehang. Im Glockengeschoss vier rechteckige Schallfenster, Uhrziffernblätter. 1675 Turmuhr vorhanden. 1873 Turmerneuerung.

Ausstattung

Altar aus Eichenholz (1965). – Erhöhte Holzkanzel mit polygonalem Kanzelkorb, Kanzelkorb bis 1934 oberhalb des Altars angebracht. – Steintaufe mit rundem Becken; vierseitiger Schaft mit abgeschrägten Ecken und quadratische Grundplatte (beides modern). – Hölzerner Opferstock. – Gefallenentafeln Erster und Zweiter Weltkrieg. – Epitaph (1770) für Friedrich Christian Gottlob von Zinzendorf († 1762), lateinische Inschrift, Übersetzung: „Bleib’ stehen, Wandersmann, und bitte um die gütige Fürsprache für die sterbliche Hülle des Friedrich Christian Gottlob, Grafen und Herren von Zinzendorf und Pottendorf, welcher in seinem 25. Lebensjahre als Oberleutnant der kurfürstlich sächsischen Garde in dem Treffen nahe bei Lutterberg am 23. Juli 1762 ruhmreich fiel. Ihm ein ewiges Freundschaftsdenkmal zu setzen, haben Sorge getragen die Brüder des Verblichenen, Friedrich August, Graf und Herr von Zinzendorf und Pottendorf, außerordentlicher Gesandter des Kurfürsten von Sachsen am schwedischen Hofe, und Karl Christian, Graf und Herr von Zinzendorf und Pottendorf, Kaiserlicher Kammerherr“.29

Orgel

Orgel

Orgel

1798 Orgelneubau, ausgeführt von Stephan Heeren (Gottsbüren), 14 I/P. Zinnerne Prospektpfeifen im Ersten Weltkrieg zu Rüstungszwecken abgegeben, wohl um 1922 durch Zinkpfeifen ersetzt. Um 1934 Instandsetzung. Zustand 1944: wohl 9 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen.30 1948 Reparatur und Änderung der Disposition, ausgeführt von Werner Bosch (Kassel). Zustand 1953: 12 I/P, darüber hinaus ein vakantes Register. 1957 Restaurierung, ausgeführt von Werner Bosch (Kassel), 13 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen. 1972/73 in zwei Bauabschnitten Überholung und Wiederaufbau der Orgel nach Renovierung der Kirche, ausgeführt von Werner Bosch (Kassel), 13 I/P, mechanische Traktur, Schleifladen, darüber hinaus ein vakantes Register. Denkmalorgel (seit 1955).31

Geläut

Zwei LG, I: g’ (Bronze, Gj. 1694, Gottfried Dornmann, Königsberg in Preußen), Inschrift: „Alles was Otem hat lobe den Herren Allelvia. H. Christof bay Amptsch Melchior zv Zeiten des hochedel gebohrnen H. H. Sgmvnt Albrech von Follers S[einer] C[hur-]F[ürstlichen] D[urchlaucht] z[u] B[randenburg] hochbestallten Havptman zv Prevschmarck v[nd] Libmühl Erbh[err] z[u] Menschen, H[err] Michael Klvge Pastor, Kirchenvaeter Peter Wagner, Jacob Geisler, Frantz Torpitz. Gos mich Gottfried Dornmann in Königsberg 1694“, Patenglocke aus Przezmark (Powiat Elbląski; ehemals Preußisch Mark, Kr. Mohrungen, Ostpreußen)32; II: a’ (Bronze, Gj. 1930, Firma Radler, Hildesheim), Inschrift: „Vom Väter Glauben lassen wir nicht ab, wir wollen treu ihm bleiben bis ins Grab, mag auch die Welt in Trümmer gehen, wir bleiben fest auf diesem Grunde stehen. Gegossen 400 Jahre nach Übergabe des evgl.-luth. Bekenntnisses zu Augsburg im Jahre 1930. Der Kirchenvorstand: Sumpf, Pastor zu Gimte, Albrecht, Drube, Schäfer, Stieg, Organist Bullerdiek, Gemeindevorst[eher] Bobertin“.

Weitere kirchliche Gebäude

Pfarrhaus (um 1933/34 verkauft).33 – Gemeindehaus (Bj. 1993).

Friedhof

Alter, kirchlicher Friedhof rund um die Kirche, eingeebnet um 1900. Neuer Friedhof im Osten des Dorfes, angelegt 1878 in kommunaler Verwaltung, FKap (Bj. 1965).34

Liste der Pastoren (bis 1940)

1556 Sedich, amtsentsetzt nach 40jährigem Dienst. – 1589, 1600 Johannes Winter. – 1602–1608 (?) Johannes Blanke. – 1608–1615 Konrad Finkhorst (Senkhorst). – 1615–1623 Justus Mesolt. – 1623–1627 Johannes Albinus. – 1631–1632 Jeremias Meyer. – 1635–1637 Marcus Kannengießer. – 1637–1678 Andreas Holtzmann. – 1678–1704 Joachim Breithaupt. – 1704–1734 Justus Johann Kaiser. – 1734–1738 Ludolf Georg Hantelmann. – 1738–1772 Cornelius Lentzer. – 1772–1779 Johann Friedrich Hampe. – 1780–1788 Johann Georg Loschen. – 1788–1798 Heinrich Wilhelm Müller. – 1798–1807 Johann Heinrich Daniel Halven. – 1807–1815 Heinrich Karl Stisser. – 1816–1820 Christian Heinrich August Germar. – 1821–1826 Johann Dietrich Gunkel. – 1826–1864 Friedrich Heinrich Leopold Ost. – 1864–1901 Heinrich Wilhelm Stöckmann. – 1901–1915 Karl August Otto Merkel. – 1920–1924 Georg Friedrich Fiedler. – 1925–1927 Julius Hermann Theodor Schramm.
Angaben nach: Meyer, Pastoren II, S. 114–115

Landeskirchliches Archiv Hannover (LkAH)

A 1 Nr. 3753, 7445–7449, 10536–10538 (Pfarroffizialsachen); A 6 Nr. 5283–5291 (Pfarrbestallungsakten); A 9 Nr. 1498Digitalisat, 1499Digitalisat, 1500Digitalisat (Visitationen); S 09 rep Nr. 1706 (Presseausschnittsammlung); S 11a Nr. 7688 (Findbuch PfA).

Kirchenbücher

Taufen: ab 1638
Trauungen: ab 1680 (Lücken: 1692, 1738, 1771)
Begräbnisse: ab 1704
Kommunikanten: ab 1816
Konfirmationen: ab 1773 (Lücken: 1876)

Literatur & Links

A: Gemeindebuch KKV Münden, S. 62–63; Casemir/Ohainski/Udolph, Ortsnamen Lkr. Göttingen, S. 260–261; Dehio, Bremen/Niedersachsen, S. 913; Grote/van der Ploeg/Kellner, Wandmalerei, Katalogband, Nr. 268; Lufen, Denkmaltopographie Altkr. Münden, S. 260–263; Meyer, Pastoren II, S. 114–115.
B: Günther Kaerger & Willi Stieg: Flurnamen der Gemarkung Lutterberg, Gemeinde Staufenberg, Staufenberg 1991; Otto Merkel: Zur Geschichte des Dorfes Lutterberg, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Niedersächsische Kirchengeschichte 11 (1906), S. 245–250.
Internet: Bildindex der Kunst & Architektur: Fresken.


Fußnoten

  1. KABl. 1974, S. 104.
  2. Eckhardt, Witzenhausen, Nr. 23 (S. 21).
  3. NLA HA Hann. 74 Münden, Beschreibung; Eisenträger & Krug, Territorialgeschichte, Nr. 1 (S. 248 ff.).
  4. Kaerger & Stieg, S. 12.
  5. Gemeindebuch KKV Münden, S. 63.
  6. Demandt, Fritzlar, Nr. 411,VI (S. 576).
  7. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 708 ff.; Butt, Herrschaft, S. 47 ff.
  8. Sehling, Kirchenordnungen 16. Jh. Bd. 6,1, S. 83 ff.
  9. Meyer, Pastoren II, S. 114.
  10. Kayser, General-Kirchenvisitation I, S. 158. Der Theologe Veit Dietrich hatte die Hauspredigten Martin Luthers herausgegeben, vgl. Reuther, Hans, „Dietrich, Veit“ in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 699 [Online-Version].
  11. Alle Zitate: Kayser, Generalvisitation Gesenius, S. 162, Anm. 1.
  12. Althaus, Generalvisitation I, S. 134 f.
  13. Althaus, Generalvisitation I, S. 137.
  14. Althaus, Generalvisitation I, S. 135.
  15. LkAH, S 1 H III, Nr. 419, Bl. 24b.
  16. LkAH, L 5c, unverz., Lutterberg, Visitation 1937.
  17. Gemeindebuch KKV Münden, S. 63.
  18. LkAH, L 5c, unverz., Lutterberg, Visitation 1954.
  19. LkAH, L 5c, unverz., Lutterberg, Visitation 1962.
  20. LkAH, L 5c, unverz., Lutterberg, Visitation 1976.
  21. KABl. 1974, S. 104.
  22. LkAH, L 5c, unverz., Lutterberg, Visitation 1976.
  23. KABl. 1998, S. 138.
  24. Demandt, Fritzlar, Nr. 411,I (S. 557).
  25. Steinmetz, GSup. Göttingen I, S. 109.
  26. KABl. 2022, S. 189 ff.
  27. Nach Kaerger & Stieg, S. 36, findet sich neben einem Chorfenster die eingehauene Jahreszahl 1482.
  28. Grote/van der Ploeg/Kellner, Wandmalerei, Katalogband, Nr. 268.
  29. Merkel, S. 247.
  30. LKA, G 9 B/Lutterberg Bd. 1, Bl. 1.
  31. LKA, G 9 B/Lutterberg Bd. 1, Bl. 36.
  32. Poettgen, Glockengießer, S. 12.
  33. LkAH, L 5c, unverz., Lutterberg, Visitation 1937.
  34. Kaerger & Stieg, S. 27.